kindernothilfe.de Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
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HELFT den KINDERN dieser Welt!
ein Testbericht von BjoernS2004-02-05 15:09:33vom 05.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Viele Infos, vorbildlicher Spendenbereich...Nachteile/Kritik: nichts
Inzwischen ist es ja zur (guten) Sitte geworden, dass ich sämtliche Einnahmen von Yopi und den anderen Meinungsplattformen halbjährlich spende. Nach den SOS-Kinderdörfern (erste Halbjahr 2003) und der Sandra-Völker-Stiftung (zweites Halbjahr 2003) werden meine Einnahmen aus den ersten sechs Monaten dieses Jahres an die Kindernothilfe gehen. Ausgehend von der Internetseite kindernothilfe.de möchte ich diese Organisation ein wenig näher vorstellen.
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Die Organisation und das Netz
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Die Kindernothilfe wurde im Jahr 1959 in Duisburg als christlicher Verein gegründet und hat seit dem Jahre 1999 eine angeschlossene Stiftung. Primäres Ziel ist es, den Kindern dieser Welt zu helfen. Dabei wird besonderer Wert auf die Projekt gelegt, die auf der Webseite auch detailliert beschrieben sind. Die Kindernothilfe stellt sich in dem Bereich Profil der Internetseite detailliert vor, nennt die Unterschiede zwischen dem Verein und der Stiftung und zeigt auf, wie Ehrenamtliche und Angestellte sich in diesem Verein organisieren. Insgesamt macht der Profilbereich einen hervorragenden Eindruck, denn die Informationen sind kurz und bündig dargestellt, lassen aber keine Frage offen. Dabei wird – wie in anderen Bereichen der Seite auch – auf der entsprechenden „Verteilerseite“ die Hauptinformation kurz angerissen und man hat dann die Möglichkeit über den „mehr dazu“-Link tiefer in dieses Thema einzutauchen. Diese Art der Informationsaufbereitung findet sich überall auf den Internetseiten und hat den Vorteil, dass man sich schnell zurecht findet und sehr gut entscheiden kann, ob man in diesen Themenbereich tiefer eintauchen möchte.
Im Bereich der Projekte werden die verschiedenen aktuellen Projekte der Kindernothilfe dargestellt. Auch hier werden auf der Verteilerseite erneut die Themen angerissen und man kann dann entsprechend tief eintauchen. Grob gesehen sind die Projekt eingeteilt in Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa. Besonders interessant finde ich in diesem Bereich, dass dargestellt wird, wie viele Programme in dem jeweiligen Land laufen und - vor allem – wie viele junge Menschen durch die Programme gefördert werden. Auf einzelne Projekt einzugehen erspare ich mir hier, denn das sollte der interessierte Leser möglichst selber anschauen. Vorbildlich ist in diesem Bereich noch, dass man neben den Informationen zu einem Projekt jeweils den entsprechenden Link findet, um gezielt bei diesem Projekt – durch Spende oder Patenschaft – zu helfen. Außerdem findet man einen Link zu dem übergeordneten Schwerpunktthema.
Der Bereich Spenden ist sicherlich ein zentraler Punkt dieser Seite, denn hier wird dem User die Möglichkeit gegeben, selber zu helfen. Man kann dabei entweder eine Patenschaft übernehmen oder Geld spenden. Die Unterschiede werden gut erklärt und es wird auch auf die Möglichkeit der Stiftung hingewiesen. Vorbildlich ist der Hinweis auf das Spenden-Siegel der DZI, womit zumindest die Sicherheit besteht, dass die Spendengeld vertrauensvoll, wirtschaftlich und satzungsgemäss verwendet werden. Eigentlich sagt das noch nicht viel, aber immerhin hat sich eine unabhängige Stelle einmal mit dem Umgang der Spendengelder beschäftigt. An dieser Stelle vermisse ich übrigens einen Link auf die Satzung, denn der würde mir die Möglichkeit geben, herauszufinden, was ich denn unter satzungsgemäss zu verstehen habe. Ob der fehlende Link einfach nur eine Nachlässigkeit ist oder bewusst weg gelassen wurde, mag ich nicht beurteilen – betrachte ich aber den Rest der Seite,
so glaube ich, dass eher ersteres der Fall ist.
Im Spendenbereich besteht die Möglichkeit, eine Onlinespende vorzunehmen. Hierfür braucht man neben den persönlichen Angaben noch seine Bankverbindung, denn die Spende wird dann per Bankeinzug erhoben. Dabei besteht die Möglichkeit, die Spendengelder an ein Projekt zu binden. Die Onlinespende läuft über eine SSL-Verbindung und entspricht damit dem heutigen Standard für eine sichere Datenübertragung. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, einfach nur eine Kontonummer für Spenden abzufragen. Interessant ist übrigens ein Formblatt, welches erlaubt, die Spenden von mehreren Leuten zu bündeln – leider findet sich dieses Formblatt nicht im Spendenbereich sondern im Servicebereich. Eine eher unglückliche Positionierung ....
Im Bereich der Patenschaften kann man eine Patenschaft für ein Kind oder für ein Projekt übernehmen. Patenschaften zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie einen monatlichen Beitrag haben. Dabei steht der Betrag fest: für Projektpatenschaften sind es 21,- Euro pro Monat, bei Einzelpatenschaften erhält man nach dem Ausfüllen eines Onlineformulars einen Patenschaftvorschlag für ein gezieltes Kind.
Für Unternehmen könnte noch der Bereich der Firmenspende und des Sponsorings interessant sein ...
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Was sonst noch
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Die genannten Bereiche stellen nur einen Auszug der Internetseite dar. Insgesamt findet man hier jede Menge Informationen über die Organisation, ihre Arbeit und ihre Projekt. Die Seiten bauen sich zunächst etwas langsam auf, sind dann aber beim einzelnen Seitenwechsel umso schneller. Erwähnenswert scheint mir noch die Möglichkeit der Sprachumschaltung, die auch wirklich funktiniert. Das Layout ist durchaus ansprechend, wenn an manchen Stellen in meinen Augen auch ein wenig zu poppig – aber das ist ja Geschmackssache. Die einzelnen Bereiche haben unterschiedliche Hintergrundfarben, die man aber leider im Hauptmenü nicht wieder findet, so dass diese Art der Navigationshilfe ins Leere läuft. Die Lesbarkeit der Seite ist durchweg gut, die Schriften sind zwar nicht übermässig gross, dafür aber vernünftig gestaltet. Zu jedem Bereich gibt es in die Seite integrierte Bilder, die thematisch sehr gut passen und in der Regel Kinder zeigen. Dabei soll an manchen Stellen sicherlich an das Mitgefühl appeliert werden – aber damit muss ich auf einer solchen Seite rechnen.
Eine solide gemachte Seite, die die Arbeit der Kindernothilfe gut darstellt und einen vorbildlichen Bereich für Spenden und Patenschaften hat. Die Seite ist aktuell, übersichtlich und zeigt keine großen Schwachpunkte. An einigen Stellen sind kleinere „Schönheitsfehler“ zu finden – was aber eigentlich kein Nachteil und auch auf jeder anderen Webseite der Fall ist. Sogesehen gibt es bei dieser Seite auch kein Kontra und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele diese Seite besuchen. Vielleicht entscheidet sich der eine oder andere dann ja auch zum Helfen ....
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Cu easywk
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