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Platz 20 in der Kategorie "Webseiten - L". Brieffreundschaftsvermittlung der Deutschen Post AG ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)

letternet.de Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • alles über das letternet auf einen Klick, einfach und übersichtlich gestaltet
  • Schnell Kontakte knüpfen und Freunde finden.
Nachteile/Kritik
  • Nichts
  • keine Transparenz keine Ansprechpartner
SunnyDay19

Briefreundschaften, sogar im Internet möglich

ein Testbericht von 2003-10-04 18:18:39 vom 04.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: alles über das letternet auf einen Klick, einfach und übersichtlich gestaltet...
Nachteile/Kritik: Nichts
Briefe sind was Tolles, dass habe ich eigentlich schon immer gedacht, und schon seit ewig langer Zeit hatte ich Brieffreunde in Deutschland, die ich alle über irgendwelche Pferdezeitschriften kennengelernt hatte, die aber meist, und wieso auch immer, nicht lange hielten.
Irgendwann kam die Zeit, in der ich anfing Englisch zu lernen, und in der ich meine Liebe zu diesem Land entdeckte. Ich hätte gerne Brieffreunde in England gehabt, aber wie an diese herankommen?
Durch Zufall gab es dann an unserer Schule eine Ausstellung zum Thema Briefe, und da lernte ich auch das Letternet kennen:

Wie alles begann:

Wir sahen uns also diese Ausstellung an, und dann sagte man uns, dass, wenn wir einen Zettel ausfüllten, dann würden wir einen Brieffreund zugewiesen bekommen, denn damit traten wir ins Letternet ein, und wir würden auch gleich, so als Begrüßungsgeschenk, ein eigenes Briefpapier mit unseren Namen bekommen. Als erstes, das gebe ich zu, interessierte mich nur das Briefpapier, wobei ich der ganzen Sache nicht traute, und auch noch keine Ahnung hatte, was das Letternet eigentlich war. Ich glaubte nicht das ich von meinem Geschenk je was sehen würde. Irrtum!!!
Nach ca. zwei Wochen bekam ich mein Breifpapier und noch eine Addresse, von einem Jungen namens Matthew, dem ich nie geschrieben habe, und er mir natürlich auch nicht. Damit war für ein Jahr die Sache Letternet gelaufen.
Dann bekam ich einen Brief von einem Mädchen aus Wales, meiner ersten richtigen englisch-sprachigen Brieffreundin.
Mittlerweile habe ich zwei Brieffreundin, wobei wir uns nun auch besuchen, und uns so persönlich kennen gelernt habe.

Das Letternet:

Das Letternet ist ein Club von Leuten, die gerne Briefe schreiben. Es vermittelt Brieffreundschaften in die ganze Welt, und aus diesen können, wie in meinem Fall, wirklich gute Freundschaften werden.
Es besteht seit 1997 und hat bereits über 200 000 Mitglieder, wenn nicht sogar noch viele mehr. Der Club ist ein Unternehmen der Post, ich weiß nicht ob das jetzt richtig ausgedrückt ist, aber auf jeden Fall ist die Idee dazu, bei der Post gefallen.
Früher gab es ein Letternet, heute wurde es geteit, in ein Letternet für Jugentliche bis 17 Jahre, und ein Letternet, für alles was darüber ist. Das macht auch Sinn, denke ich, denn immer wenn ich um neue Brieffreunde „gebeten“ habe, gab man mir die Addresse von Leuten, die teilweise 4-5 Jahre jünger waren als ich.

Eintreten in den Club:

Ist eigentlich nicht so schwer, und es geht sehr leicht über die Homepage des Letternettes: www.letternet.de
Man füllt am Anfang ein Profil aus, in das man seine Hobbys einträgt, welches man aber im Laufe der Zeit im Internet änder kann, denn es ist doch unwahrscheinlich, dass sich die Interessen in vielen Jahren, nicht ein klein wenig ändern.
Die Mitgliedschaft ist übrigens kostenlos.

Neue Briefkontakte:

Wenn man einmal dabei ist, kann man sich jederzeit neue Addressen von Mitgliedern geben lassen. Man schickt einfach eine Mail und dann schicken die einem einen Brief mit neuen Addressen. Diese werden an Hand des am Anfang erstellten Profils ausgesucht. Man hat also gute Chancen, das der zukünftige Briefpartner von den Interessen her auch zu einem passt. Eine Garantie, dass sich das zu einer tollen Freundschaft entwickelt, ist das aber nicht. Aber Irgendwann muss es ja mal klappen.

Das Lettermag:

Ist das Clubmagazin und erscheint alle drei Monate, kostenlos. Es war bisher ein normales Din A 4 Heft mit ein paar Seiten, über Sachen die mit Briefen und mit dem schreiben von diesen zu tun hatte, und jede Menge anderer Sachen, wie Stars, die gerade In sind, oder auch Rätselfragen. Auch gab es die Pinnwand, auf der Leute auch neue Briffreunde suchen konnten.
Das neue Lettermag, dass ich jetzt bekomme ist kleiner, es sind aber auch intressante Themen enthalten, die allerdings entwas „erwachsener“ klingen, so genau kann ich das aber jetzt noch nicht sagen, da ich es erst einmal bekommen habe. Es ist eben das Heft für alle über 17 Jahre. Auch hier gibt es eine Pinnwand, nur dass die Leute, die Brieffreunde suchen eben etwas älter sind. Es sieht aus wie in einem gelben (da Post) Briefumschlag, was ich sehr orginell finde.

Die Internetseite selbst:

Fängt mit einem Wilkommensgruß an, und dann muss man sich entscheiden, ob man mehr zum letternet young wissen möchte, oder zum Letternet für etwas ältere Leute.
Klickt man auf die letztere Möglichkeit, so erhält man Informationen zur Entstehung, der Idee und dem Lettermag. Auch kann man sich informieren, wie man sich anmelden kann.
Desweiteren kann man sich hier auch neue Brieffreunde beschaffen, indem man einfach das Formular ausfüllt.
Die Informationen, die auf der Seite gegeben sind habe ich in diesem Bericht beschrieben.
Wählt man das Letternet Young, so ist alles etwas bunter. Man kann sich dann, durch Klicken auf die einzelnen Themen über das Letternet informieren.Zur Auswahl stehen: Letter Fun Special, Welcher Schreibtyp bist du,Briefwerkstatt und "der Club für Brieffreunde.
In der Kategorie "welcher Schreibtyp bist du?" kann man durch die beantwortung von Fragen rausfinden, welcher Schreibtyp man ist, was bei mir allerdings nicht zutrifft. Bei der Briefwerkstatt kann man sein eigenes Briefpapier gestalten, was sehr übrigens sehr lustig ist.
Beim "Club der Brieffreunde" erhält man die Informationen die ich auch oben schon genannt habe, nur sind hier mehr Bilder vorhanden, und noch Beispiele von Brieffreundschaften, die sich hier gebildt haben. Man kann übers Anklicken auf einer Karte die geschichten von Menschen sehen, die durchs Letternet begonnen haben. Der Sound dazu ist eher nervig, und leider nicht zu beschreiben, da es sich um irgendwelche Laute handelt.
Die letzte Möglichkeit ist die des Letternet fun Special, was ich noch nicht ganz verstanden habe. Du klickst ein Bild an, und danach wird dir ein Brief vorgelesen zum Thema Seehund, Fashion, Party oder basketball. Dazu gibt es am Anfang noch Musik und verschiedene Bilder, von den Leuten die die Briefe angeblich geschrieben haben. Ich habs noch nicht ganz verstanden.
Sie ist wirklich ganz übersichtlich gestalte, und es macht Spaß sie anzusehen, wenn man weiß worum es geht.

Zum Schluss:

Kann ich nur noch sagen, dass ich das Letternet allen empfehlen kann,die gerne Briefe schreiben und Kontakte knüpfen wollen. Ich habe dadurch eine wundervolle Freundin kennengelernt, und natürlich auch mehr über das Land erfahren, in dem sie wohnt.
Wer Breiffreunde außerhalb von Deutschland sucht, dem wird die Suche sehr erleichtert. Diese Seite im Internet erleichtert die ganze Suchaktion ziemlich und ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Sie ist allerdings nur als Ergänzung zum Letternet zu sehen, und nur im Internet, würde dieser Club nicht funktionieren.

Sollte ich jetzt noch was interessantes vergesse haben, dann dürft ihr mir das gerne schreiben, und meinen Bericht auch gerne kommentieren.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mondblick

Deutschland ist nicht ALLE WELT

ein Testbericht von 2004-01-25 19:53:24 vom 25.01.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Schnell Kontakte knüpfen und Freunde finden....
Nachteile/Kritik: keine Transparenz keine Ansprechpartner
Hier mein persönlicher Erfahrungsbericht

Die Idee der Post war ja gar nicht schlecht: Sie boten an, über ihr Portal Letternet, Brieffreunde aus "ALLER WELT" zu vermitteln.

Über die Homepage der Deutschen Post gelangte ich zu Letternet, wo ich mittels eines Formulars Angaben zu meiner Person und zu meiner gewünschten Brieffreundschaft machen konnte. Hierbei gab es eine Auswahl an besonderen Interessen, die man anklicken konnte und man konnte zudem wählen, ob sich die Brieffreunde im In- und/oder Ausland befinden sollten und ob sie deutsch- und/oder englischspachig sein und welches Geschlecht sie haben sollten.

Dieses Angebot ist übrigens völlig kostenlos und man erhält zudem noch eine Clubzeitschrift, so dass es für mich keine Frage war, mich dort anzumelden.

Für mich kam allerdings nur eine Brieffreundschaft mit jemandem, der im Ausland lebt, in Frage, da ich vorallem am kultuerellen Austausch interessiert bin und auch meine englischen Sprachkenntnisse auffrischen wollte.

In großer Vorfreude rannte ich dann immer wieder zum Briefkasten und mußte auch nicht lange warten, bis mich der erste Brief mit Adressen von Letternet erreichte. Doch zu meiner großen Enttäuschung erhielt ich nur Adressen aus Deutschland (genau 3 Stück, die ebenfalls meine Adresse bekamen). Dies ärgerte mich nun wirklich sehr, da ich ausdrücklich ausländische Brieffreunde wollte.

Ich habe mich dann an die Post gewandt und jedoch leider bis heute keine Antwort erhalten. Für mich steht damit fest, dass wohl keine Adressen im Ausland vermittelt werden können. Wäre dies anders, hätte sich das Letternet-Team, wie man es erwarten könnte, wohl entschuldigt und mir die gewünschten Adressen zugesendet.

Mein Fazit:
Die Idee ist eine Gute, doch leider klappt wohl die Umsetzung nicht. Falls es tatsächlich noch keine ausländischen Adressen gibt, sollte Letternet auch nicht mit "ALLER WELT" werben, sondern gleich schreiben: "Brieffreunde aus Deutschland". Für Menschen, die Brieffreunde in Deutschland suchen, ist Letternet eine ideale Platform um solche Kontakte herzustellen.

Inzwischen habe ich erfahren (nicht von letternet), dass es doch Adressen im Ausland gibt, doch dies entzieht sich meiner persönlichen Erfahrungen, weshalb ich natürlich darüber auch nichts schreiben kann.

PS: Meine Bewertung im Bereich "Empfehlenswert" bezieht sich meine Erfahrung bzgl. Auslandkontakten.
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Freundschaft ohne Grenzen? Ja . Für´s Leben? Das entscheidet Ihr selber...

ein Testbericht von 2003-09-01 09:59:32 vom 01.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: s.o....
Nachteile/Kritik: s.o.
Freundschaft ohne Grenzen? Ja . Für´s Leben? Das entscheidet Ihr selber...

Ich war auf der Suche nach jemanden, dem ich einen Brief schreiben konnte (solche Anwandlungen überkommen mich gelegentlich trotz dem Email-Zeitalter)und mußte entsetzt feststellen, daß meine beste Freundin, die meine geistigen Ergüsse sonst mit einer beneidenswerten Gelassenheit über sich ergehen läßt, ja in Urlaub war. Tja, was machen?
Dann erinnerte ich mich an die guten alten Zeiten, in denen man Brieffreunde im Ausland hatte, die man später auch über einen Schüleraustausch "in echt" kennengelernt hat*schwärm* waren das noch Zeiten.
Da hat man den Antworten noch verzweifelt entgegengefiebert.
Also begab ich mich kurzerhand in meine Lieblingssuchmaschine im Internet und machte mich auf die Suche nach einer Quelle für Brief-und Mailfreundschaften. Dabei landete ich unter anderem beim Letternet der Deutschen Post, über das ich hier heute berichten möchte.

@ Das Letternet im Internet - so fängt alles an @

Bevor ich loslegen kann mit Schreiben, muß ich mich erst mal beim Letternet registrieren. Dazu gibt es zwei Bereiche: einen für die Youngsters unter 17 und einen für alle über 17. Das auszufüllende Profil besteht aus den üblichen Adressdaten sowie meinem Geburtstag.
Dann folgt eine Auswahl von Hobbys und Interessengebieten, von denen ich auswählen kann, was auf mich zutrifft, z.B. Musik hören, in´s Kino gehen, Interesse an Politik usw.
Nun kann ich einige Details zu meinem Wunsch-Brieffreund angeben: Möchte man eine Brieffreundin oder lieber einen männlichen Brieffreund oder ist das egal? Sollte er/sie die gleichen Interessen haben wie ich oder nicht? Suche ich jemanden, der im Ausland wohnt und soll auf Deutsch oder Englisch kommuniziert werden?
Die Navigation und die Ladezeiten der Seiten des Letternets sind gut, da sollte jeder Interessent klarkommen.

@ Dann gibt´s den ersten Letter in den Kasten @

Nach ca. 3 Wochen bekam ich dann den ersten Brief vom Letternet. Man bedankte sich für die Anmeldung und der Brief enthielt bereits die ersten drei Adressen von potentiellen (männlichen) Brieffreunden. Leider wurden hier zu den Brieffreunden keine anderen Angaben gemacht, z.B. das Alter oder die Interessen. Man wies mich jedoch nochmal darauf hin, daß falls ich "unangenehme" Post bekommen würde, dies bitte dem Letternet melden solle, damit man für denjenigen Schreiberling weitere Konsequenzen einleiten könne.
Als Mitglied des Letternets bekommt man außerdem vierteljährlich das sogenannte Lettermag. Hier finden sich Artikel zu aktuellen Themen, die sich nicht nur um´s Briefeschreiben drehen, sowie jeweils einige Anzeigen von Schreibwütigen, die noch auf der Suche nach Brieffreunden sind. In diesem Magazin ist jeweils eine Postkarte eingefügt, auf der ich Adressänderungen bekanntgeben kann. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, weitere Adressen anzufordern oder zu veranlassen, daß einem Freund oder einer Freundin Infomaterial zum Letternet zugesandt werden. Das gesamte Magazin ist in Deutsch und Englisch gehalten.

@ Und hat die Killi auch noch mehr Post bekommen? @

Ich habe, wie oben schon beschrieben, drei Adressen bekommen. Alles Männer, obwohl ich nach weiblichen und männlichen Briefpartnern gesucht hatte. Naja.
Ich habe also mein schönstes Briefpapier aus der Mottenkiste geholt und den drei vorgeschlagenen Herren aus Togo, Algerien und Tunesien geschrieben. Das war vor ca. 4 Monaten. Einer hat geantwortet. Der Algerier. Mit einem Rückschein mit arabisch wirkenden Schriftzeichen. Dieser hat bei der Post erst mal für Verzweiflung und anschließend für Erheiterung gesorgt. Wir haben dann einfach mal die Felder ausgefüllt, die uns logisch erschienen, da weder der Postbeamte noch ich diese Zeichen lesen konnten. Ein Foto lag dem Brief bei und eine Hoffnung auf mehr als nur eine Brieffreundschaft las ich zwischen den Zeilen. Tja. Die mußte ich ihm nehmen und nach diesen "Startschwierigkeiten" wird nun auf freundschaftlichem Niveau weitergeschrieben. Happyend ? Bleibt abzuwarten.
Die beiden anderen Herren haben bis heute noch nicht geantwortet.Ob ich noch einen zweiten Brief an die beiden schicken werde, weiß ich noch nicht (ich weiß ja nicht, ob der erste irgendwo verschütt gegangen ist!?)

@ Aber wie funktioniert denn das nun? @

Wir Deutschen können uns über das Letternet anmelden, daß die Deutsche Post 1997 eingerichtet hat. Die Partnerunternehmen der Post in aller Welt sammeln ebenso Adressen, die dann in ein zentrale Datenbank eingetragen werden. Meldet sich ein Neuling an, werden vorerst 3 Briefpartner ausgesucht, die den eingetragenen Anforderungen entsprechen. Diese Adressen werden dem Neuling wie oben beschrieben mitgeteilt.
Laut der Internetsite des Letternets (www.letternet.de) schreiben sich dank der freundlichen Vermittlung des Letternettes inzwischen bereits ca. 250.000 Leutchen aus 100 Ländern.

@ Und empfiehlt die Killi diese Geschichte? @

Ja, das tut sie in der Tat.

+ Die Anmeldung ist schnell und einfach.

+ Eine Weitergabe meiner Adresse an Dritte außer meinen neuen Brieffreunden (sprich Verkauf meiner Daten gegen Cash) erscheint mir sehr unwahrscheinlich.

+ Durch die Einschränkungen, die ich bei der Erstellung meines Profiles machen kann, kann ich mir sicher sein, auch wirklich Leute zu finden, die meinen Wünschen oder Anforderungen an einen Brieffreund oder eine Brieffreundin entsprechen.

+ Das Letternet-Team ist jederzeit durch ein Kontaktformular im Internet zu erreichen und antwortet in einer angemessenen Zeit.

- Schade finde ich es , daß mir nur Adressen mitgeteilt und keine weiteren Daten genannt werden. Ziel soll wohl sein, daß man sich alles selber schreiben muß, aber ein paar Anhaltspunkte wären schon nicht schlecht gewesen. Obwohl ich sonst schneller schreibe, als ich denken kann, ist mir hier der erste Brief etwas schwer gefallen (und das nicht nur, weil mein Englisch so eingerostet ist *g*).

+ - Insgesamt spreche ich aber eine uneingeschränkte Empfehlung aus und vergebe hier 5 von 5 Briefmarken-Sternchen.

Also:
Schreibt mal wieder!

CU.
Killi, die nun beim Öffnen des Briefkastens wieder mehr Freude hat, weil nicht mehr immer nur Rechnungen und Werbungen drinliegen ;o)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
KleineHexe82

Wer schreibt denn heute noch Briefe...?

ein Testbericht von 2003-03-18 19:50:52 vom 18.03.2003
Empfehlung: ja
Ich zum Beispiel....Und das sag ich jetzt nicht nur, weil ich in den Ferien immer mal als Briefträgerin arbeite und meinen Arbeitgeber unterstützen will...*g*
Ich habe eine Brieffreundin, mit der ich mir schreibe, seit ich 12 oder 13 bin. Sie habe ich damals über irgendeine, relativ unbekannte und mittlerweile schon lange wieder eingestellte Jugendzeitschrift kennengelernt...
Seit einiger Zeit habe ich aber, dank letternet, über das ich jetzt schreiben will, noch eine weitere Brieffreundin und finde es irgendwie schön, dass man auf diesem Weg interessante Leute aus anderen Städten oder Ländern kennenlernen kann. Das geht zwar sicher auch übers Internet, aber Briefe sind irgendwie doch was ganz anderes, irgendwie viel persönlicher und auch schöner als eine einfache e-mail...;-)
Aber nun mal dazu, was letternet genau ist, und wie es funktioniert.

*****Die Entstehung*****

Das letternet gibt es seit 1997 in Deutschland. Es wurde von der Deutschen Post entwickelt und gehört auch immer noch zu diesem Konzern. Der Grund, wieso die Post ein Konzept für eine kostenlose Brieffreundschaftsvermittlung entwickelt hat, ist naheliegend. Zwar entstehen Kosten für Personal oder das kostenlose letternet Magazin (Lettermag), aber dafür profitiert die Post ja auch von erfolgreich vermittelten Brieffreundschaften, indem junge Leute zum Briefe schreiben angeregt werden, was wiederum Portoeinnahmen für die Post mit sich bringt.
Somit haben beide Seiten etwas von dem Angebot.
Das Konzept scheint aufzugegangen zu sein, denn mittlerweile gibt es nach letternet Angaben über 200000 Mitglieder in 90 Ländern. Wobei der größte Teil der Briefeschreiber schon aus Deutschland kommt.
Anfangs wurden auch nur Brieffreundschaften im deutschen Raum vermittelt, aber dann kooperierte man zunächst mit der englischen Post und im Laufe der Zeit kamen neben den USA und vielen osteuropäischen Ländern noch viele andere Länder hinzu, in denen sich Leute, die auf der Suche nach einer Brieffreundschaft sind, ans letternet wenden können.

*****So kann man mitmachen*****

Ich bin eigentlich schon ziemlich zur Anfangszeit auf das letternet gestoßen. Damals lag eine Teilnahmekarte in einer Jugendzeitschrift bei. Die musste man mit seiner Adresse ausgefüllt zurückschicken und bekam dann einen Fragebogen, in dem man persönliche Angaben wie Alter, Geschlecht, Beruf, Sprachkenntnisse und persönliche Interessen eintragen musste. Außerdem konnte man angeben, ob man einen deutsch- oder engschlischsprachigen, männlichen- oder weiblichen Brieffreund wünscht, oder ob einem das egal ist. Wenn man diesen Fragebogen zurückgeschickt hat, muss man dann etwas warten und nach etwa einem Monat bekommt man dann ein kleines Willkommensgeschenk, zum Beispiel ein Briefpapierset und die Adresse des zukünftigen Brieffreundes. Dieser wird nach den Angaben, die man im Fragebogen gemacht hat, ausgesucht.
Ja und dann muss man sich nur noch den ersten Brief schreiben und herausfinden, ob der andere einem wirklich sympathisch ist. Allerdings habe ich mit den mir vermittelten Brieffreundinnen meist recht gute Erfahrungen gemacht. Es wurde darauf geachtet, dass das Alter und die ausgewählten Interessen ähnlich sind.
Wovon ich weniger begeistert war, ist, dass man bei der Suche nach ausländischen Brieffreunden keine weiteren Einschränkungen treffen kann. Man kann lediglich angeben, ob der zukünftige Brieffreund deutsch oder englisch schreiben soll, kann sich aber nicht aussuchen, welche Muttersprache er oder sie haben soll oder aus welchem Land der Brieffreund kommen soll.
Mittlerweile kann man sich übrigens auch über das Internet bei letternet anmelden. Darauf möchte ich im folgenden näher eingehen.

*****Die Internetseite*****

Die Internetseite gibt einen Überblick über Entstehung und Philosophie von letternet und bietet mittlerweile auch die Möglichkeit, sich bei letternet anzumelden, ohne dass man eine Teilnahmekarte zur Hand hat. Auch dort muss man seine Adresse, ein paar persönliche Daten und Interessen angeben und sich entscheiden, ob man eine/n deutsch- oder englischsprachige Brieffreund/in will. Dann erhält man per Post Bescheid, wenn der passende Briefkontakt gefunden ist.
Ansonsten enthält die Seite noch einige Specials wie einen Schreibtypentest oder die Möglichkeit, am Computer ein eigenes Briefpapier zu entwerfen.

*****Das Lettermag*****

Das Lettermag ist die kostenlose Clubzeitschrift des letternets. Sie erscheint seit 1998 vierteljährlich und besteht aus etwa 20-30 Seiten. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Zeitschrift zweisprachig Deutsch-Englisch ist. Alle Artikel sind in beiden Sprachen abgedruckt. Die Themen der Zeitschrift kommen aus dem Sport- und Musikbereich, meist auf Deutschland oder England bezogen, Erfahrungsberichte von Brieffreunden und es gibt mehrere Seiten auf denen Leute aus aller Welt eine kostenlose Brieffreundschaftssuchanzeige aufgeben können.

*****Gibt es einen Haken...?

Meiner Meinung nach eigentlich nicht. Alles ist wirklich kostenlos und man geht keinerlei Verpflichtungen ein. Die Post verwendet die Adressen auch nur um Brieffreundschaften zu vermitteln und für keinen anderen Zweck. Adresshandel und eine Werbeflut im Briefkasten sind also nicht zu befürchten.
Auch wenn mal ein schwarzes Schaf unter den vermittelten Brieffreunden und man unseriöse Briefe bekommen sollt, kann man sich damit an das letternet Team wenden, das ja, weil es zur Post gehört, die besten Möglichkeiten hat, so etwas zu unterbinden.
Und sonst halte ich das letternet, auch durch seine postzugehörigkeit, für einen äusserst seriösen Anbieter. Das Schlimmste was einem passieren könnte, ist vielleicht, dass man süchtig danach wird, Briefe zu schreiben...;-)

*****Fazit*****

Ich kann jedem empfehlen da mitzumachen. Man kann interessante Leute kennenlernen, Kontakte knüpfen und vielleicht auch sein Englisch mal wieder aufbessern, wenn man eine/n ausländische/n Brieffreund/in hat.
Und ausprobieren kostet ja, wie gesagt, nix...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Technische Daten und Produkteigenschaften
Brieffreundschaftsvermittlung der Deutschen Post AG
Allgemeine Informationen letternet.de
gelistet seit: 12.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,90 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Lifestyle, Fun & Freizeit 
Betreiber: Deutsche Post AG 
Typ: Internetservices 
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