Linux, OpenSource und freie Betriebssysteme sind ja in aller Munde. Viele schwärmen von Linux, FreeBSD, NetBSD oder OpenBSD und wenn man fragt, ob man denn Linux oder eines der BSDs habe, dann wird verneint. Woher also soll man eines der freien Betriebssysteme bekommen? Im Läden wie z. B. MediaMarkt bekommmt man nur das aktuelle SuSE Linux oder eine alte Red-Hat-Version, die mir doch ein wenig überteuert zu sein scheinen. (Im Vergleich zu Windoof ist das aber sehr günstig). Wer eine günstigere Linux-Distribution haben möchte und/oder eine Distribution einzig aus freien Programmen bestehend, der kann sich die Fahrkosten zum MediaMarkt sparen. Wer eines der BSD sucht, erst recht. Wer sich im Internet schlau macht, der wird einige Anbieter finden, die ganz günstig die gesuchten Distributionen zum Versand anbieten. Anstatt sich Debian, Knoppix oder FreeBSD mit einem 56k-Modemzu saugen, bezahle ich lieber ein paar Euro für das Lieblingsbetriebssystem.
Und da habe ich was tolles gefunden: den Linux-CD-Versand: http://www.linuxcdversand.de. Dieser CD-Versand bietet die aktuellen Versionen vieler Linux-Distributionen und FreeBSD. Ich zähle mal einige auf: Debian Linux woody (sowie potato), Knoppix, Gentoo Linux, Green Shoe (Red Hat), Mandrake, sowie eine Slackware-Version. Außerdem kann man sich eine Wunsch-CD zusammenstellen, jedoch ausschließlich mit frei Software, z. B. OpenOffice, was bei Debian Linux nicht dabei ist.
Und die Preise sind mit die niedrigsten, was ich gesehen habe. Das aktuelle Debian Linux woody (7 CDs) kostet nur € 12. FreeBSD 4.7 (5 CDs: komplett + Mini) nur € 10. Momentan ist der Linux-CD-Versand nicht erreichbar, daher kann ich die Preise der anderen nicht mehr nachvollziehen. Von Debian und FreeBSD weiß ich die, weil ich diese beiden Betriebssysteme schließlich dort bestellt habe und die Rechnung vor mir zu liegen habe. Ich habe aber gut in Erinnerung, dass Knoppix sehr günstig zu haben ist und dass die Zusammenstellung einer CD auch nicht die Welt kostet.
Warum Linux-CD-Versand. Nun, er ist halt günstig. Debian Linux habe ich woanders etwas günstiger gesehen, aber dort klappte die Bestellung nicht, weil die Betreiber gefuscht haben (der Warenkorb hat gesponnen). Beim Linux-CD-Versand war es schön einfach. Außerdem hat mir gefallen, dass alle Produkte gut beschrieben wurden. Das findet man ja nicht mehr überall. Was auch noch ausschlaggebend für den Linux-CD-Versand war, war das geringe Porto von € 4. Dort, wo ich Debian günstiger als beim Linux-CD-Versand fand, hätte ich mehr bezahlen müssen. Und so bestellte ich auch.
Gezahlt wurde natürlich nicht per Vorkasse, sondern per Rechnung. Dies ist der sichere Weg, denn Betrüger gibt es im Internet leider zu hauf. Die Betreiber vom Linux-CD-Versand natürlich nicht. Ich überwies den Betrag, nachdem die CDs hier ankamen und alles war dann im Lot. Die CDs waren auch komplett in Ordnung, also ohne Schreibfehler. CD-Hüllen aus Plastik waren auch gleich dabei. Stutzen musste ich habe, dass ich auf einmal „Deutschland“ hieß. Entweder habe bei der Bestellung die Formularfelder Name und Land verwechselt oder die waren haben etwas verwechselt.