Der Begriff Thinclient oder Thin Client (vom Englischen: "dünner Dienstnutzer") ist bis jetzt vor allem aus dem Business-Bereich bekannt und hat den Schritt ins heimische Wohnzimmer noch vor sich.
Der Thin Client ist ein kleines Gehäuse mit nur minimaler Hardware-Ausstattung. Eine High-End-Hardware braucht es gar nicht, denn es ist lediglich eine Benutzerschnittstelle in einem Netzwerk. Alle Anwendungen, die ein Nutzer vom Thin Client aus steuert, laufen auf einem zentralen Server. Die Datenverarbeitung geschieht also nicht direkt auf dem Thinclient, sondern auf dem Server.
Der Einsatz dieser Technik lohnt sich vor allem in großen Büros, wenn die Mitarbeiter vor allem
mit Dateneingabe beschäftigt sind, oder in Internetcafés, in denen man ausschließlich surfen kann. Besonders interessant sind dabei Thin Client Monitore, also TFT-Bildschirme mit integriertem Thin Client.
Thin Clients sind kostengünstig, leiste und wartungsarm. Darüber hinaus bieten Sie einen relativ geringen Stromverbrauch (Sie sparen ca. 20% Energiekosten im Vergleich zu einem konventionellen System). Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei stattlichen 7 Jahren, wenn Sie davon ausgehen, dass ein konventioneller PC alle 4 Jahre ausgetauscht wird.
Allerdings machen Thin Clients vor allem bei rechen- und grafikintensiven schnell schlapp und sie können nicht unabhängig vom Netzwerk betrieben werden.