Seit der babylonischen Sprachverwirrung stehen Fremdsprachenkenntnisse hoch im Kurs.
Für jeden, der oft international unterwegs ist, aber nicht die Möglichkeit hat, sich die Mundarten der jeweiligen Zielländer anzueignen, sind Sprachcomputer und elektronische Wörterbücher ideale Helfer.
Elektronische Wörterbücher vereinen meist eine Vielzahl von Nachschlagewerken verschiedener Sprachen oder Varietäten wie z. B. Wirtschaftsenglisch, während Sprachcomputer das Ziel haben, Äußerungen satzweise und normgerecht in die Zielsprache zu übertragen, was wegen Idiomatisierungen und verschiedener sprachlicher Konzepte nur zum Teil möglich ist.
Sehr hilfreich ist eine Sprachausgabefunktion, da korrekte Intonation durch die Kenntnis des Schriftbildes allein oftmals noch nicht möglich ist, aber in Tonsprachen wie dem Chinesischen, dessen Schriftbild zudem keinerlei Aufschluss über die Aussprache gibt, bedeutungsunterscheidend sein kann.
Die Sprachsequenzen werden entweder von
Muttersprachlern eingesprochen oder
synthetisch erzeugt. Bei polyglotten Sprachcomputern oder Wörterbüchern ist zu beachten, dass z. B. Sprachausgaben oder Fachwortschätze meist nur für bestimmte der angegebenen Sprachen zur Verfügung stehen.
Viele der Sprachcomputer haben noch besondere Funktionen wie
Terminplaner,
Spiele,
Textdokumentbetrachtung oder einen integrierten, zeitlich sehr variablen
Sprachlehrer, der es selbst Vielbeschäftigten erlaubt, regelmäßige Lehrneinheiten zu absolvieren und den Sprachcomputer selbst für den Nutzer schließlich überflüssig machen soll.
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