plötzliche Geburt
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Platz 15 in der Kategorie "Zum Thema Entbindung".
Bewertung: Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)

plötzliche Geburt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • intime Atmosphäre,mit Partner und guter Hebamme
Nachteile/Kritik
  • ...falls Komplikationen auftreten muß man ins Krankenhaus...
Jakini

Davor hatte ich immer Angst

ein Testbericht von 2002-05-13 11:59:21 vom 13.05.2002
Empfehlung: nein
Meine Kinder sind verhältnismäßig schnell geboren und somit war meine Sorge, bei den letzten beiden, daß diese sehr schnell auf die Welt kommen könnten, noch ehe ich im Krankenhaus bin. Doch zum Glück wurden diese Geburten eingeleitet, so daß ich hiermit keine Probleme hatte.

Doch man hört immer wieder Geschichten, wo die Geburt aufeinmal eingesetzt hat, es gibt nun mal Frauen, die haben nur kurz Wehen und der Muttermund öffnet sich schnell. Bei mir ist es auf jeden Fall der Fall, und im Krankenhaus nach der Einleitung habe ich zwar beim vierten Kind lange leiden müssen, ehe der Muttermund sich öffnete, doch dann ging alles ganz schnell und es dauerte keine Stunde mehr.

Was kann man aber tun, wenn man so sehr von der Geburt überrascht wird?
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Ganz wichtig ist es, die Ruhe zu behalten, denn Panik kann zur Verkrampfung führen und ist in diesem Falle keine Hilfe. Instinktiv weiß eine Frau, was sie bei der Geburt zu tun hat. Auch haben die meisten heute eine Geburtsvorbereitung mitgemacht, wo man lernt, wie eine Geburt eigentlich abläuft.

Wenn man also merkt, daß es nun losgeht, dann sollte man sofort den Notarzt verständigen, in der Hoffnung, daß dieser wenigstens zeitig vor Ort ist. Meistens kommt der Rettungs- und/oder Notarztwagen innerhalb von 10 Minuten, was für einige leider schon zu spät ist.

Am meisten Gedanken hatte ich mir gemacht, wie es mit einem Dammschnitt aussehen würde, den brauchte ich bei allen meinen Kindern, da diese recht groß waren. Doch wenn eine Geburt so plötzlich einsetzt, dann wird das Kind klein genug sein, um durch den Damm zu kommen, für das Becken hat es ja auch nicht lange gebraucht.

Man sollte drauf achten, daß die Gebärende liegt, denn es ist fraglich, ob das Kind schon richtig im Becken steckt, ist dies nicht der Fall und die Frau preßt, kann beim Platzen der Fruchtblase die Nabelschnur vorfallen, so daß das Kind sich seine Versorgung dann beim Eintreten in den Becken abklemmt und schwere Geburtsschäden davonträgt, oder gar die Geburt nicht überlebt. Somit ist es auch wichtig, daß die Frau liegt, wenn die Fruchtblase plötzlich platzt.

Ist das Kind geboren, was nur die Frau selber durch pressen schaffen kann, sollte es sofort auf den Bauch der Mutter gelegt werden, wo man es dann zusätzlich in eine Decke einhüllt, damit es nicht auskühlt. Babys sind noch die Körpertemperatur der Mutter gewohnt, die sie ja im Fruchtwasser genießen konnten. Die Nabelschnur sollte möglichst von einer Hebamme, einem Arzt oder zumindest in deren Beisein durchtrennt werden, denn hier ist wichtig, daß sie an zwei Stellen abgeklemmt wird, da sonst Mutter, Kinder oder gar beide verbluten. Die Nabelschnur ist Hauptverbindung zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft! Hier fließt eine Menge Blut, das kann lebensgefährlich werden, wenn man einfach drauflos schneidet. Nach ca. 20 Minuten sollte die Nabelschnur jedoch durchtrennt werden, dann muß man zusehen, daß man an zwei Stellen diese Abbindet, notfalls mit einem feste Faden, so daß kein Blut herauslaufen kann. Oftmals ist bis dahin aber auch schon die Nachgeburt geboren, dann wird es Zeit, die Nabelschnur zu durchtrennen.

Die Geburtszeit, ist die Zeit, wo die Nabelschnur durchtrennt wurde. Muß man dies machen, so ist es wichtig, diese Zeit zu notieren.

Ich kann nur jedem wünschen, daß er es zeitig in die Klinik schafft, oder zumindest fachmännische Hilfe vor Ort hat, denn so ganz alleine vor einer Geburt möchte ich nicht stehen, auch wenn ich selber schon vier Kinder auf die Welt gebracht habe. Vorallem aber, weil ich nicht wüßte, was zu tun ist, wenn das Baby nicht schreit, das wäre für mich das Grausamste, was passieren könnte.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
lissy33

Ungeplant-schnell-aber zu Hause!!

ein Testbericht von 2004-07-30 15:01:41 vom 30.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: intime Atmosphäre,mit Partner und guter Hebamme...
Nachteile/Kritik: ...falls Komplikationen auftreten muß man ins Krankenhaus...
Nachdem die Schwangerschaft gut verlief, wartete ich vergebens auf unser Baby am Termin,den25.04.04,ein Sonntag.


Noch eine Woche(3.5.04) später war ich doch schon genervt und hatte mich fast mit einer Einleitung im Krankenhaus am 10.Tag über Termin abgefunden. Alle warteten ungeduldig, mein Mann, mein Sohn und ich. Ich hatte mit eine taffe Hebamme ausgesucht, schon wegen der Nachsorge, die mich auch jetzt betreute.


Aber am Montag hatte ich Wehen. Allerdings wie immer unregelmäßig aber die machten schon richtig „AUA“! Ich rief die Hebamme an ,sie meinte ,sie könne einen Einlauf machen, einen milden, um zu schauen wie die Gebärmutter darauf reagiert. Ich dachte nur: von mir aus, probieren kann man es. Lieber einen Einlauf als stundenlange Einleitung im Krankenhaus, denn ich war ja nun schon 8Tage überfällig!! Sie kam 20Uhr,Einlauf war schnell getan ,Herztöne überprüfte sie und sie waren super von unserem kleinen Kind und dann ging sie. Eine Stunde später hatte ich Wehen alle 8min.,aber heftige. Glaubte allerdings an Fehlalarm. Es ging weiter so bis 1Uhr und ich hielt es nicht mehr aus ,Wehen alle 5min.,die Hebamme kam halb 2nach einem Anruf von mir, schrieb Ctg und untersuchte, sie meinte, `nun gut Muttermund 2cm auf,aber ich hätte zu straffes Gewebe "untenherum"- das dauert noch. .Also ließ sie uns allein und sagte sie komme halb 5 nachts wieder.

Kaum war sie draußen „wehte“ ich alle 3min.Es war die Hölle,2h bis die Hebamme kam veratmete ich Wehen mit meinem Mann, es waren die schlimmsten zwei Stunden, denn nach jeder Wehe schauten wir auf die Uhr ob’s halb5 ist!! Zwischendurch packte mein Mann die Tasche fertig fürs Krankenhaus. Irgendwann klingelte es und die Hebamme kam ,untersuchte und meinte: ups 5-6cm,das habt ihr prima gemacht! Hä? Wir waren baff.....mein Süßer bereitete alles zur Abfahrt vor ,die Hebamme zog mich an.Als ich aufstehen sollte ,konnte ich nicht, ich mußte pressen. Die beiden haben mich fragend angeguckt...Hebamme riß mir die Hose wieder runter ,untersuchte und sagte: Vollständig eröffnet(in3min!),wollen wir hierbleiben?!.....ich sagte gar nichts mehr und wehte und preßte vor mich hin, und mein Mann war wohl einverstanden.....das war 4.40 Uhr ungefähr......und 5.44Uhr am4.5.04kam JULE!!!!!!!!!!
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Herrlich, in unserem eigenen Wasserbett, bei Schummerbeleuchtung , mein Männe saß neben mir die ganze Zeit, und die Hebamme war die Ruhe selbst. Sie kontrollierte nebenbei auch Jules Herztöne. Aber alles war super. Mein Mann hat sich auch alles angeschaut, ich hab nur gepreßt und war entspannt.


Leider hatte Jule die Nabelschnur um den Hals und Schultern, deshalb hab ich ein Riß, aber nur 1.Grades.Ansonsten wäre ich ohne Schnitt davon gekommen.Die Hebamme blieb bis 7Uhr zur Beobachtung. Sie hatte leider keine Waage mit,also war unser Kind ohne "technische Daten" bis Mittag.

Danach war Männe fertig(im positiven Sinne),mußte erstmal zum Großen ins Kinderzimmer und, oh Gott ,er war wach! Also hatte er mich auch gehört.....(ich tönte wohl beim veratmen)Aber er hat es gut verkraftet und als erstes fragte er die Hebamme wann Jule denn laufen und sprechen könne.

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Wir waren und sind so glücklich! Und ich hab jede Wehe entspannt und bewußt erlebt, so wie ich es mir gewünscht habe, kein Schmerzmittel und nichts.
Auch die Hebamme war stolz auf uns, und auf sich( es war erst ihre zweite Hausgeburt) !

Dumm war nur das ich zum Nähen zum Frauenarzt mußte um 9Uhr,hilfe ich sah aus!
Ich würde sagen: unsere Tochter weiß jetzt schon was sie will und wieviel ihre Eltern und sie selbst verkraften!!

Achso: sie maß 50cm und wog 3050g....nach der für mich fürchterlichen geburt meines großen Sohnes war ich durch diese unverhoffte, für uns Traumgeburt,rehabilitiert!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Schnuffelinchen
Schnuffelinchen, 21.08.2005
Hallo,

ich finde den Erfahrungsbericht super geschrieben. Okay, ist nicht toll, wenn ein Risiko auftaucht, muszlig man schnellstens in die Klinik. Aber ansonsten muszlig es toll sein z Hause das Kind zu bekommen und mutig. Ich haumltte aber auch
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Produktbeschreibung plötzliche Geburt

 
Allgemeine Informationen plötzliche Geburt
gelistet seit: 28.08.2003
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