Pro:
tolle Stimmung, Auswahl der Lieder, sauberer Klang
Kontra:
absolut nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. In meiner Reihe über die Depeche Mode Alben, komme ich heute zu dem Live-Album „101“, welches am 18. Juni 1998 in Pasadena, USA aufgenommen wurde. Der Name für das Album kommt daher, da der Auftritt in Pasadena, vor 70.000 Zuschauern im „Rose Bowl Stadion“, der insgesamt 101 dieser Tour war! Das Album, welches als Doppel-CD erschien, war das erste Live Album und wurde zu einem Riesenerfolg und Live sind Dave, Martin, Alan und Andy noch viel besser, wie im Studio! Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen.
Cover :
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Vorne auf dem Cover der Doppel-CD ist ein schwarz-weiß Bild eine Verkaufsstandes auf der Tour zu sehen. Es ist zwar weder Verkäufer noch ein Käufer zu sehen, aber da dort viele Poster der einzelnen Bandmitglieder, aber auch Gruppenfotos, T-Shirts und Banner hängen, ist dieser Stand somit ganz klar zu erkennen. Somit bekommt man schon gleich ein wenig von dem Tour-Feeling mit.
Auf der Rückseite sind die einzelnen Lieder der beiden CDs aufgelistet. Ihnen fehlt lediglich die Zeitangabe. Im CD-Booklett gibt es noch weiter zahlreiche Bilder der Tour, die alle in schwarz-weiß abgebildet sind. Eine tolle Sache wie ich finde, da ich so einen kleinen Einblick in das Konzert bekommen kann.
Insgesamt sind auf den beiden CDs 20 Titel ( 9 auf der Ersten und 11 auf der Zweiten ), die insgesamt 95:50 Minuten ( 41:32 Min. die Erste und 54:18 Min. die Zweite ) läuft. Das ist meiner Meinung nach ein passende Zeit, in der man sich sehr schön in das Konzert hineinversetzen kann.
Das Cover und die ganze Gestaltung der CD-Hülle gefällt mir ausgezeichnet. Da ist wirklich alles drin und dran, was ich brauche. Die Bilder geben wie gesagt einen kleinen Einblick in die Tour und sind auch alle gut anzusehen.
Titel :
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CD 1 :
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Pimpf
Behind the Wheel
Strangelove
Sacred
Something to Do
Blashemous Rumours
Stripped
Somebody
Things you Said
CD 2 :
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Black Celebration
Shake the Disease
Nothing
Pleasure little Treasure
People are People
A Question of Time
Never let me down Again
A Question of Lust
Master and Servant
Just can’t get enough
Everything Counts
Einzeltitel :
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Pimpf
Mit Applaus und skandierenden Fans beginnt die CD. Dazu sind die schweren Klänge von Pimpf zu hören, wo neben den Glockenschlägen auch noch eine Art Chor zu hören ist. Dies bietet einen super Einstieg und bringt viel Spannung herein. Gleich muss es los gehen. Ich bin so gespannt...
Behind the Wheel
Der Applaus ertönt und die Bühne ist frei für Depeche Mode! Sie steigen auch sofort sehr fetzig ein und geben mit ihrem Schlagzeug einen tollen Beat vor. Die Fans kreischen und die Stimmung wird immer besser. Als Dave nach einiger Zeit dann mit seinem Gesang anfängt, flippt das Publikum aus! Seine Stimme ist dabei recht tief, aber absolut gut verständlich. Trotz der immensen Lautstärke ist jedes Wort klar zu verstehen. Ein toller Auftakt...
Strangelove
Es geht auch genauso weiter. Das Publikum wird weiterhin angeheizt, was der Geräuschen nach allen gefallen muss. „Strangelove“ ist ein energiegeladenes Lied, wobei es wunderbare instrumentale Abschnitte gibt. Die Klänge auf der Gitarre und dem Keyboard sind wirklich einzigartig und geben dem Lied das gewisse etwas. Sehr schön ist wirklich der Mittelteil, wo Dave ein wenig mit dem Publikum singt. Atemberaubend...
Sacred
Ein verhaltener Anfang, der mit langsamen Klängen und Gesang beginnt. Doch davon ist schnell nichts mehr zu hören und es geht zu Sache. Doch im allgemeinen bleibt das Lied ruhig und lässt nicht nur die Fans mal zur Ruhe kommen. Aber trotzdem gehört es alles in allem zu einer tollen Nummer, bei der man Kraft für das weitere Konzert sammeln kann...
Something to Do
Gut das es vorher etwas Ruhe gab, denn jetzt geht’s wieder mehr ab! Die Synthesizer-Klänge sind sehr schnell und bringen einen tollen Beat. Der Gesang ist schon deutlich lauter und wesentlich fordernder. Toll gefällt mir, dass Dave während des Refrains, der sehr schnell gesungen wird, einige Passagen etwas länger zeiht, was sich famos anhört...
Blashemous Rumours
Spätestens jetzt beginnt die Stimmung überzukochen! Bei diesem Superhit überkommt auch den letzten die Gute Laune. Ein langer instrumentaler Teil, der von flehenden Applaus begleitet wird, gibt einen wundervolle Einleitung. Der Gesang ist mit tiefer Stimme, aber gedämpft gesungen. Doch dann kommt der Refrain! Der ist ein wahres Highlight, denn Dave geht plötzlich vollkommen aus sich heraus und singt den Text sehr fröhlich. Anschließend fällt er aber wieder in den ursprünglichen ruhigeren und verhaltenen Teil zurück. Die besonderen Geräusche des Einarmigen-Banditen sind hier genauso zu hören, wie in der Studioaufnahme, was sich sehr experimentell anhört...
Stripped
Auch “Stripped” stammt aus der experimentellen Phase und so ist auch hier zu Beginn der vertraute Anlasse eines Autos zu hören. Danach sind beruhigende und sanfte Klänge auf dem Keyboard zu hören. Sehr angenehm, aber auch der Gesang von Dave, der eigentlich mehr eine Art Sprechgesang ist, ist verhältnismäßig beruhigend. Doch was ist das? Plötzlich wendet sich das Blatt und die Bühne scheint zu explodieren! Dies ist jedoch im positive Sinne gemeint, denn plötzlich gehen sie aus sich heraus und verzaubern das Publikum mit dem tollen Gesang. Doch es kommen immer wieder einmal sanftere instrumentale Passagen, die einen wieder auf den Boden zurück bringen. Das ist es, was sich für mich so toll anhört...
Somebody
Nach so viel Power kommt nun wieder etwas zum ausruhen. Dabei ist das Lied aber keinesfalls langweilig, ganz im Gegenteil! Die beruhigenden Klavierklänge sind wahres Balsam und geben somit den Einstieg in die wohl schönste Ballade, die Depeche Mode jemals gesungen haben. Selbst bei diesem Live Konzert ist der Gesang sehr anmutig und bringt eine wohlige Stimmung! Der riesige Applaus am Ende kann dies nur bestätigen...
Things you Said
Zum Abschluss der ersten CD kommt eine weitere gediegenere Nummer. Keyboard und Drums sind sehr angenehm und auch der Gesang, der sich wundervoll an diese Klänge anschmiegt, passt dazu. Aber der wahre Höhepunkt ist das Keyboard-Solo! Einfach nur den Klängen lauschen und das großartige Lied, bei dem mit großer Sicherheit zahlreiche Feuerzeuge im Publikum brannten, genießen...
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Black Celebration
Die CD ist gewechselt und der zweite Teil des Konzerts kann beginnen. Dieser beginnt auch sehr furios und schnellen und rhythmischen Tönen. Die Erwartungen werden hier gleich wieder sehr hoch angelegt! Daves einsetzender Gesang ist ruhig, aber keineswegs langweilig. Im Gegenteil! Denn nach der kurzen Einleitung wird seine Stimme wunderbar fordernd und die Party in Schwarz kann nun endlich so richtig beginnen!!! „Let’s have a Black Celebration – Black Celebration Tonight”. Das Publikum wird zwischendurch immer wieder angefeuert. Ein echter Hammer, der Lust auf mehr macht…
Shake the Disease
Das Lied hat es leider etwas schwer, wie ich finde. „Black Celebration“ hat die Messlatte sehr hoch gelegt und daher bleibt „Shake the Disease“ leider etwas im Schatten zurück. Eigentlich schade, da ich es für ein tolles Lied halte, nur leider an der falschen Stelle. Der Gesang von Dave ist zwar ausdrucksstark und kräftig, aber leider ist es einfach zu friedfertig. Ich hätte mir an dieser Stelle lieber etwas mit viel Power gewünscht...
Nothing
Auch wenn es hier wieder sehr langsam zugeht, die Laute auf dem Keyboard klingen anfangs etwas verhalten, doch dafür kann hier der Gesang voll und ganz entschädigen. Das Schlagzeug, was zusätzlich für Belebung sorgt, tut dem Lied auch sehr gut. Ein hervorragendes Lied, um noch einmal ein bisschen Kraft zu schöpfen, da sich jetzt gleich so richtig verausgabt wird...
Pleasure little Treasure
Das Publikum wird von Frontmann Dave Gahan noch ein wenig heiß gemacht und dann geht es auch schon gleich richtig los. Die ersten Töne auf Gitarre und Keyboard sind sehr poppig und fröhlich. Diese gute Grundlage wird durch die fesselnde Stimme von Dave weiter gefestigt. Der tiefe Gesang, der nur während des Refrains höher wird, passt dabei sehr gut zu dieser temporeichen Nummer und die Stimmung in der Arena fängt so langsam an zu kochen. Ein sehr gutes Lied, was mir wirklich vorzüglich gefällt...
People are People
Jaaa, jetzt geht es so richtig los! Das ist es doch, was ich von Depeche Mode hören möchte. Schlagzeug und Keyboard bereiten mich auf dieses Lied vor und es klingt so, als könnten sie diese Einleitung ewig spielen. Doch dann plötzlich, als ich schon fast gar nicht mehr damit gerechnet habe, beginnt ein sehr ausdrucksstarker Gesang, diesmal allerdings nicht allein von Dave sondern er wird dabei unterstützt von Martin L. Gore. Die beiden passen sich sehr gut aneinander an und geben auf der Bühne wirklich ihr bestes. Dabei hat Dave mehr den Powerteil und Martin bekommt den ruhigeren Part. Vor allen das Ende, wo Dave und Martin im Prinzip gegeneinander singen, klingt atemberaubend! Alles in allem ein geiles Lied was hier nicht fehlen durfte...
A Question of Time
Wow, was für ein Einstieg! Das Keyboard klingt absolut schrill und dann urplötzlich, startet der wohl fordernste Gesang, den es auf diesem Album gibt. Daves Stimme ist sehr tief, aber das klingt in diesem Fall bombastisch! Ich kann es nicht anders sagen. Zwischen den Gesangsteilen ist immer wieder de powervolle Keyboardteil zu hören, der zusätzlich das Blut in Wallung bringt. Auch das Publikum, dass frenetisch im Hintergrund zu hören ist, hat es nun voll und ganz begriffen. Eine riesige Party ist im Gange, die ewig andauern könnte...
Never let me down Again
Es hätte kein besseres Lied folgen können! Powervolle Klänge auf dem Keyboard und dem Schlagzeug bieten eine willkommene Einleitung in den nächsten Kracher! Da kann Dave nicht anders und singt mit kraftvolle Stimme den Text in sein Mikro. Wow, das hört sich so geil an! Da kann ich gar nicht anders, ich muss an dieser Stelle einfach mitsingen. „I’m taking a Ride with my best Friend!” Dieses Lied durfte bei dem Konzert auf gar keinen Fall fehlen!!!! Besonders toll ist das Solo auf dem Keyboard, wo dem Publikum noch einmal so richtig eingeheizt wird. Auch wenn ich nur die CD höre, so bin ich gedanklich bei dem Konzert und geht auch voll mit. Eine atemberaubende Stimmung...
A Question of Lust
Hier beginnt alles mit dem Schlagzeug. Auch wenn der Gesang diesmal wieder deutlich ruhiger und langsamer ist wie zuvor, gefällt mir das Lied an dieser Stelle doch ausgezeichnet. Es bietet noch einmal die Chance zu verschnaufen! Die Stimme von Dave, die sehr sanft und anmutig klingt, passt sich den Instrumenten hervorragend an. Was mir noch auffällt ist, dass auch hier auf die experimentelle Phase nicht verzichtet wurde. Das Geräusch des aufspringenden Tischtennisballs ist hier ebenfalls zu hören. Gefällt mir sehr gut und ich finde es toll, dass auf dieses Sondergeräusch nicht verzichtet wurde...
Master and Servant
Mit ganz viel Power geht es dem Ende entgegen, denn die Klänge auf dem Keyboard bzw. dem Schlagzeug sind energiegeladen und teilweise etwas aggressiv. Doch das stört in keiner Weise, sondern ist sehr förderlich. Der fordernde Gesang passt dabei ausgezeichnet dazu und so kommt das Blut noch einmal so richtig in Wallung! Der Titel, der übersetz so viel Meister und Diener bedeutet, ist zwar etwas anrüchig, passt aber zu Depeche Mode. Denn im Moment sind sie die Meister, und das Publikum, was alles für sie machen würde, ist in dem Fall der Diener...
Just can’t get enough
Genau das ist meine Meinung über Depeche Mode. Ich bekomm von ihnen einfach nicht genug. Die ersten Laute klingen sehr fröhlich und absolut gut gelaunt. Die einprägsame Melodie geht sofort ins Ohr und jeder im Publikum kann den Refrain sofort mitsingen. So ist das Lied noch einmal eine tolle Gelegenheit für das Publikum, sich an der Musik zu beteiligen. Das ist auch immer wieder zu hören, wenn Tausende versuchen, mit Dave mitzuhalten...
Everything Counts
Lieder kommt an dieser Stelle schon das letzte Lied und somit auch der Abschluss des Konzerts. Aber dieses Ende ist für den Abschluss uneingeschränkt würdig. Das Lied beginnt fetzig, aber zugleich auch sanft, was dem Lied somit von Beginn an eine besondere Note gibt. Daves Stimme ist stark und tief und wird nur zum Refrain höher. Den Refrain singen auch wieder alle Bandmitglieder, was sich wunderbar anhört. Besonders hervorhaben möchte ich hier noch das Instrumenten-Solo, was einfach toll klingt. Aber auch der Schluss, wo Dave zusammen mit dem Publikum singt, ist absolut hörenswert. Einen besseren Schluss hätte es nicht geben können...
Fazit :
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Wow, was für ein Konzert! Schade, dass ich dies nur auf Cd habe und leider nicht Live erleben konnte. Da wäre sich sehr gerne dabei gewesen, da die Konzerte von Depeche Mode immer riesige Party waren und auch immer noch sind. Und diese Tolle Stimmung, die vollkommen ausgelassen und fröhlich ist, kommt auf dem Album „101“ einfach Weltklasse rüber.
Der Klang der CD ist für eine Live-Aufnahme einfach phänomenal. Es gibt ja bei Auftritten immer mal Stellen, an denen man sich verspielt, den Einsatz verpasst oder die Stimme kurzfristig versagt. Doch davon ist auf dem Album nichts zu hören. Auch der Gesang ist klar und deutlich zu verstehen, auch wenn das Publikum das eine oder andere Mal sehr laut wird. Hier passt einfach alles perfekt zusammen.
Die Gestaltung des Covers, was ich oben bereits erwähnt habe, ist sehr gut gelungen. Das Booklett besitzt eigentlich alles, was es haben muss. Hervorhaben möchte ich an dieser Stelle, dass zahlreiche Bilder des Konzertes abgedruckt sind, so dass man einen kleinen Eindruck von der Stimmung bekommen kann.
Das Album ist ein wahrer Kracher und das beste Live Album, was ich je gehört habe. Daher kann ich auch gar nicht anders und vergebe die Traumnote 1 und spreche euch auch eine klare Empfehlung aus. Wer diese CD schon einmal gehört hat, der weiß auch, warum ich das tue. Wenn ihr die Cd mal in die Finger bekommen solltet, hört sie euch an und genießt ein tolles Konzert. Es lohnt sich!
Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Ciao T_Goose weiterlesen schließen
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