Activision Kelly Slater's Pro Surfer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
ausgezeichnet
Suchtfaktor:
hoch
Wird langweilig:
nie
Geeignet für Spieler ab:
6 Jahre
Grafik:
gut
Sound:
ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:
Fortgeschrittene
Vorteile
Schöne Wasser- und Wellenoptik, schöne Spezialeffekte, ungewöhnlicher aber hervorragender Soundtrack, deutsche Sprachausgabe, motivierender Karrieremodus bzw. Missionsziele, Schwierigkeitsgrad steigt angenehm langsam aber stetig an
Viele Levels, Viel Bonusmaterial,Gute Grafik,Super Sound,Gute Steuerung
Nachteile/Kritik
Eventuell zu einsteigerfreundliche (unkomplizierte) Steuerung, Kurse ähneln sich sehr, kein Editieren eigener Charaktere möglich, zu geringer Wiederspielwert nach einmaligem Durchspielen
Kein Editor,Relativ wenige Surfer
Activision Kelly Slater's Pro Surfer Xbox Spiel am günstigsten bei:
ein Testbericht von Yasmeen2006-09-18 23:02:36vom 18.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Schöne Wasser- und Wellenoptik, schöne Spezialeffekte, ungewöhnlicher aber hervorragender Soundtrack, deutsche Sprachausgabe, motivierender Karrieremodus bzw. Missionsziele, Schwierigkeitsgrad steigt angenehm langsam aber stetig an...Nachteile/Kritik: Eventuell zu einsteigerfreundliche (unkomplizierte) Steuerung, Kurse ähneln sich sehr, kein Editieren eigener Charaktere möglich, zu geringer Wiederspielwert nach einmaligem Durchspielen
Große Namen aus dem Show-Business und ganz besonders aus dem Sportbereich stehen oft Pate für ein ....... nicht selten unterdurchschnittliches und manchmal sogar richtig mieses Videospiel. Aufgrund der zahlreichen schlechten Erfahrungen ist daher eigentlich immer Vorsicht beziehungsweise Skepsis angebracht, so zunächst auch im Fall von „Kelly Slater’s Pro Surfer“, was als Vertreter einer Trendsportsport (wie mittlerweile so üblich) gleich für mehrere Spielkonsolen gleichzeitig erschien. Konzentrieren möchte ich mich auf die X-Box-Version, wobei ich gleich zu Beginn meines Berichts Entwarnung geben möchte: zu meinem großen Erstaunen handelt es sich hier nämlich um ein weit überdurchschnittliches Sportspiel, welches sogar bei genauerer Betrachtung keine wesentlichen Mängel aufweist. Es als Hit zu bezeichnen, ist daher gar nicht einmal so abwegig, Fans dieses Genres greifen so oder so zu, aber auch andere Videospieler/innen sollten mehr als nur einen flüchtigen Blick auf dieses gelungene Sportspektakel riskieren, zumal der Mehrspielerspaß durch den angebotenen Splitscreen-Modus erfreulicherweise auch nicht zu kurz kommt.
Wie der Titel es unschwer vermuten lässt, steht der Surfsport im Mittelpunkt, welcher bis dahin eigentlich auf der neuen Konsolengeneration stark vernachlässigt wurde. Ähnlichkeiten zum berühmten "Tony Hawk Skateboarding" sind zwar vom Spielprinzip her unverkennbar, jedoch haben wir es hier keineswegs mit einem müden Abklatsch zu tun, ganz im Gegenteil, mir gefiel dieses Surfspiel sogar deutlich besser. Um uns den Einstieg in die unbekannte Materie etwas leichter zu machen, dürfen wir uns in einem speziellen Trainingsmodus in einem künstlich angelegten Surfgebiet nach und nach an die Steuerung gewöhnen, in erster Linie sind wir dabei natürlich bestrebt, uns möglichst lange auf den Beinen beziehungsweise auf dem Surfbrett zu halten und „so ganz nebenbei“ kleine Kunststücke in Form von Sprüngen und Drehungen (in der Fachsprache „Spins“, „Grabs“ und „Flips“ genannt) zu vollbringen. Dies wird Euch aller Voraussicht nach zwar nicht in Nullkommanichts gelingen, aber es ist machbar. Hauptziel ist es dabei, eine besonders große Welle zu erwischen und auf deren Scheitelpunkt („Wellenkamm“ genannt) besonders Spektakuläres zu vollführen und dies natürlich am besten ohne einen anschließenden Sturz erledigen zu müssen. Das Prinzip ist schnell verstanden, die grundlegenden Kommandos auch, doch bis Ihr auf einer hohen Welle sicher reiten und im Optimalfall im „Tunnel“ (also innerhalb der über Euch hereinbrechenden Welle) ordentlich Fahrt aufnehmen könnt, wird sicher eine Weile vergehen, doch zum Glück ist das Ganze angenehm motivierend gestaltet, so dass sich Euer Punktekonto im Laufe der Zeit nach und nach füllen sollte.
Naturgemäß gibt es besonders viele dieser Punkte für außergewöhnlich spektakuläre Aktionen, welche sich in der Regel nur dann ausführen lassen, wenn Ihr eine spezielle Energieleiste konstant auf einem hohen Niveau haltet. Dies schafft Ihr nur dann, wenn Ihr regelmäßig und dies in möglichst kurzen Intervallen gelungene Aktionen vollführt, längere Pausen führen unweigerlich zum Abbau jener Leiste. Gelingt es Euch, jene Spezialleiste konstant hoch zu halten, ist es angebracht, unverzüglich zahlreiche Trickkombinationen auszuführen, welche uns weit nach oben schießen und mehr oder weniger kontrollierte Dreher fabrizieren lassen. Damit es uns nicht langweilig wird, dürfen wir auf eine größere Anzahl an Spielfiguren und Schauplätzen zurückgreifen, insgesamt sind es letztlich neun Surfprofis und
dreizehn Szenarien, die zur Auswahl stehen. Wir sind unter anderem sowohl in der eisigen Arktis als auch in sonnenüberfluteten Küstengebieten unterwegs, wobei im Gegensatz zur Surfhalle (in der wir fleißig trainiert haben) uns auch Hindernisse wie beispielsweise Brücken im Weg stehen und dies es natürlich möglichst elegant zu überwinden gilt. Zusätzliche Variationen ergeben sich schließlich dadurch, dass einige Szenarien wiederholt aber zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten stattfinden, was das Ganze nicht nur von der Optik sondern auch vom Spielverlauf her deutlich interessanter macht. Die Spielmodi an sich bieten uns eine angenehm große Palette an Möglichkeiten: die bereits angesprochenen Splitscreen-Duelle zu zweit machen ebenso Laune wie (zumindest zu Beginn des Spiels) das ein oder andere Einzelrennen und der ebenfalls vorhandene Trickmodus, in welchem wir vorgegebene Manöver möglichst detailgetreu nachahmen sollen. Es kommt also nicht immer darauf an, möglichst viele Trickkombinationen auszupacken, sondern zuweilen auch, einfach blitzschnell unterwegs zu sein.
Die Solospieler/innen lockt schließlich der Karrieremodus, welcher den Kernpunkt dieses Surfspiels darstellen dürfte. Hier ist es uns nicht nur möglich, durch konstant gute Leistungen Boni wie zum Beispiel neue Landschaften frei zu schalten, sondern ebenso Cheats und auch neue Kleidung. Als zusätzliche Motivation dient die Tatsache, dass sich unsere Spielfigur nach und nach verbessern lässt beziehungsweise dies auf lange Sicht hin auch wirklich tun muss, um eine Chance haben zu können. Dazu ist das Erreichen einer genauen Punktzahl erforderlich oder auch das Erlernen neuer Tricks, die wir dann in der Folgezeit in den sich anschließenden Wettbewerben auch zur Anwendung kommen lassen dürfen. Wichtig ist auf jeden Fall, sich nie zu lange auszuruhen, die Verschnaufpausen somit relativ kurz zu halten und am besten oft riskante Kunststücke auf der Wellenkrone oder im Innern des „Tunnels“ auszuführen. Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so ist dieser einsteigerfreundlich ausgefallen, die Steuerung ist angenehm präzise, dafür aber auch zugegebenermaßen nicht sonderlich kompliziert. Sehr positiv ist zu vermerken, dass es uns aber nicht zu leicht gemacht wird, denn die Anforderungen steigen zwar langsam aber merklich an. Glück und Zufall spielen kaum eine Rolle und das ist auch sehr gut so. Ebenso zu begrüßen ist es, dass unfaire Passagen eigentlich so gut wie nie vorkommen, frustrierende Momente dürften daher eine Rarität darstellen. Dies motiviert aus sicher verständlichen Gründen zusätzlich und sorgt dafür, dass Ihr schnell in den Bann dieses Trendsports gezogen werden dürftet.
Negatives gibt es zwar auch zu erwähnen, doch hält sich das Ausmaß jener Faktoren zum Glück in Grenzen. Auffallend ist, dass sich die Kurse doch (zu) sehr ähneln und nach erfolgreichem Abschluss des Karrieremodus es fraglich sein dürfte, ob man dieses Sportspiel unbedingt noch einmal (mit einem anderen Charakter) dann unbedingt erneut durchspielen möchte. Der Mehrspielerspaß bietet jetzt nicht so wahnsinnig viel Tiefgang, als dass ich von einer monatelangen Unterhaltung oder gar einem Suchtfaktor sprechen könnte. Das Hauptproblem ist somit eindeutig die Langzeitmotivation oder genauer gesagt der zu geringe Wiederspielwert. Schade ist auch, dass ein Editor nicht berücksichtigt wurde, Ihr könnt Euch also leider keine eigenen Charaktere zusammenbasteln. Aufgrund der gelungenen Präsentation (auf die ich gleich noch kurz zu sprechen komme) und des zum Glück noch nicht hat ganz so „ausgelutschten“ Genres des Surfsports wird sich der/die ein oder Andere/r von Euch aber möglicherweise erneut für ein Durchspielen begeistern können. Der Karrieremodus an sich beziehungsweise die unterschiedlichen Missionsziele in den einzelnen Szenarien sind aber sehr motivierend gestaltet, spielerische Längen gibt es hier nicht, nicht dass wir uns hier jetzt falsch verstehen, nur im Hinblick auf einen langfristigen Spielspaß hapert es.
Nett aussehen tut „Kelly Slater’s Pro Surfer“ für die X-Box auf jeden Fall. Das Wasser beziehungsweise eine Welle ist immer sehr nett anzuschauen, besonders gefallen haben mir neben der Wellenoptik zudem die schönen Lichteffekte und Spiegelungen, zudem machte es richtig Spaß im Sonnenuntergang (oder Sonnenaufgang) und mitten in der nacht über das offene Meer zu jagen. Die Hintergründe sind allerdings nicht besonders spektakulär, hier dominieren eher einfache Texturen, dafür gefallen die Spielfiguren durch ihre geschmeidigen Bewegungen. Ein 60-Hertz-Modus fand zum Glück auch Berücksichtigung, sehr schön, ebenso wie im Übrigen deutsche Bildschirmtexte. Der Soundtrack legt da allerdings noch „eine Schippe drauf“, ganz unabhängig vom persönlichen Geschmack ist dieser eine große Stärke dieses Surfspiels. Die Hintergrundmelodien zu beschreiben fällt mir etwas schwer, „Chill-Out“-Musik trifft es vielleicht noch am besten, sofern Ihr mit dieser Beschreibung etwas anfangen könnt. Sie passt mit ihren teils ruhigen Klängen und stimmigen Rhythmen zur typischen Strandatmosphäre, zudem sich die Soundeffekte auch angenehm realistisch anhören. Hier waren die Entwickler auf jeden Fall sehr kreativ, denn der Soundtrack ist hinsichtlich der Auswahl der Musikstücke eher ungewöhnlich aber dennoch sehr passend gewählt. Dolby Digital wird übrigens auch unterstützt und um das Ganze positiv abzurunden, existiert auch tatsächlich eine deutsche Sprachausgabe. Insgesamt gibt es also eine glasklare Empfehlung von mir, endlich stand einmal ein großer Name aus der Sportszene auch wirklich Pate für ein gelungenes Videospiel.
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Surfer Spass
ein Testbericht von Scuzzlbutt2004-03-19 21:02:12vom 19.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Viele Levels, Viel Bonusmaterial,Gute Grafik,Super Sound,Gute Steuerung...Nachteile/Kritik: Kein Editor,Relativ wenige Surfer
Das Spiel:
Eine wirkliche Story gibt es nicht. Man erledigt nur ein paar Aufgaben und bekommt dafür neue Strände, Boards oder Statuspunkte.Man hat eine Zeitbegrenzung von 2 Minuten in denen man so viele Aufgaben wie möglich schaffen muss. Das sind Aufgaben wie "Schlage den Lokalmatador und erreiche 200000 Punkte" oder "Spring über die Schildkröten". Strände gibt es massig insgesamt 15 verschiedene Strände die alle nochmal zwei Level mit anderen Tageszeiten haben. Insgesamt gibt es Neun Surfer (Lisa Andersen,Tom Carrol,Tom Curren,Nathan Fletcher,Donovan Frankenreiter,Bruce Irons,Rob Machado, Kalani Robb und Kelly Slater)und noch 3 Bonuzs Skater. Einer davon ist übrigens Tony Hawk ;-).Die Strände bieten viel Umfang, so kann man z.B. unter der Welle durchtauchen um auf der nächsten, vielleicht höheren zu reiten.
Die Grafik:
Die Grafik ist echt gut gelungen. Besonders das Wasser sieht unglaublcih gut aus aber man sieht kleine Fehler da es ja nur wasser gibt. Wer wirklich perfekt gemachtes Wasser sehen will, der sollte sich den Fluss im Auenland bei "Herr der Ringe Die Gefährten"ansehen. Aber nur ein kleinber Tipp am Rande. Auch das Wetter spiegelt sich im Wasser wieder und sieht teilweise traumhaft schön aus. Die Surfer sind auch gut gemacht aber ich hab schon besseres gesehen aber es ist immernoch gut. Die Strände sind nicht so gut gemacht, da einfach nur ein Foto in den Hintergrund gestellt wurde. Aber es gibt auch manchmal kleine Extras wie Schiffe im Wasser die man aus der Ferne sehen kann oder ähnliches.
Sound:
Also der Sound ist einfach genial! Zuallerst das Rauschen der Wellen und des Wassers ist echt total realistisch. Dann die Musik. Es gibt echt erfrischende Musik von künstlern wie z.B. Ben Harper,Greyboy,Perry Farrel,Thunderball oder Sunchild.
Steuerung:
Die Steuerung ist wie bei Tony Hawks Pro Skater (dem Vorbild des Spiels) einfach und gut gemacht. Leicht kann man Areals (Air -Tricks), Face Moves (Drehungen und Kurvenfahren an und auf der Welle) oder Tube Tricks (in der Barrel ausgeführte Tricks) machen.
Sonstiges:
Das Spiel hat massig Bonusmaterial. Es gibt saumässig viele Filme. Jeder Surfer besitzt zei Filme. Einer ist 30 sek. lang und der andere 10 Minuten. Auch jedes Level hat ein kurzes Video (1 Min.) und es gibt verschieden Events die ca.30 min lang sind freizuspielen.Leider gibt es keinen Surfer Editor womit man sich keinen Surfer selber machen lann.
Fazit:Alles in allem ein "sehr gutes" spiel das ich ohne bedenken weiterempfehlen kann. Also ich habs nun etwa ein jahr und spiele es noch regelmäßig, es wird also nicht so schnell langweilig und wenn man denkt man hat alles durchgespielt sieht man noch das es etliches freizuspielen geht (Filme,Handynummern...).
1-2 von 2 Testberichten über Activision Kelly Slater's Pro Surfer
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Games, Entertainment & Education > Sonstige Konsolenspiele (PS1, Gamecube usw.) > Xbox Spiele > Activision Kelly Slater's Pro Surfer > Testberichte