Schon mein Beitritt in den ADAC war kurios.
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Vor ca. 7 Monaten blieb ich mit einem Auto bei einer Probefahrt liegen. Kein Warndreieck, Verbandskasten und fast in einer Autobahnausfahrt .Kurzum, es blieb keine Zeit Freunde zu anzurufen und mich wegschleppen zu lassen. Bei den Cops hätte ich sicherlich schon 40 Euro berappen müssen. Also den ADAC übers Handy angerufen .Nach einer ½ stunde war der gelbe Engel schon da.
Dem Engel erklärt das ich noch kein Mitglied sei und er schon mal das Aufnahmeformular rausholen könnte.
So bin ich dann Mitglied geworden und hatte gleich den Plus Auslandsschutzbrief in der Tasche. Der Engel hatte die Freundlichkeit mich die 60km bis zu meiner Haustür zu schleppen.
Allein dies hätte mich bei einem Abschleppunternehmen mehr gekostet.
Fortan schlummerte die Scheck-Karte des ADAC in meiner Brieftasche.
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Am 1 Weihnachtstag ging es traditionell zu Bekannten ins Saarland .Am nächsten Tag sollte es wieder zurückgehen. Also Frau ,Kinder und Gepäck in die Kiste geladen und den Schlüssel rumgedreht.
Oing,oing, oing, oing, oing, oing, das wars.
Was tun sprach Zeus und da erinnerte ich mich an die kleine gelbe Karte. Handy raus und die ADAC-Pannenhilfe angerufen. Trotz der katastrophalen Wetterverhältnisse in Saarbrücken war ein Abschlepper innerhalb einer ¾ Stunde vor Ort. Nach kurzem Check war klar das die Zündanlage im Eimer war.
Meine Frau ,mit dem Baby auf dem Arm war mit den Nerven ziemlich fertig.
Auf meine Frage wie ich denn jetzt am besten nach Hause käme erntete ich nur ein Lächeln des Fahrers.
Na mit dem Auto natürlich, sie müssen sich nur für ein Modell entscheiden.
Da ich es nicht unbedingt dicke in meiner Geldbörse ,Mietwagen sind teuer, habe, lehnte ich dankend ab.
Er erklärte mir daraufhin das ich als Plus Mitglied Anspruch auf ein sogenanntes Clubmobil für 7 Tage ohne Km-Begrenzung habe.
Angenommen.
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Nach Rücksprache mit der ADAC Zentrale, bei der es trotz des hohen Alters meines Kadettchens keine Probleme gab, wurde mein Wagen aufgeladen und eine Stunde später saß ich in einem fast neuen Zaphira von Opel.
Nun gings durch Schnee und Eis wieder Richtung Leverkusen.
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Übrigens ist der Zaphira komplett ausgestattet gewesen. Auch ein Fahrer einer Luxuskarosse könnte sich nicht beklagen.
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Fazit: Wer Mitglied dieses Vereins ist und einen Schaden am Auto hat, dem wird bis auf das ausfüllen einiger Formulare schnell und sicher geholfen..
Der ADAC hat für 139.-viel mehr an Leistungen zu bieten als in meinem Beitrag geschildert, deshalb kann ich den ADAC auch ruhigem Gewissens weiterempfehlen
Danke fürs lesen wippia oder bei ciao:total20 dooyoo:wippra
Seit 11 Jahren bin ich ADAC- Mitglied. Ich muss sagen, dass ich mit dem Club sehr zufrieden bin.
Die Leistungen sind super von der Pannenhilfe, über Abschleppdienst und die komplette Absicherung durch den Euro- Schutzbrief. Mit Sicherheit gibt es Club´s oder Versicherungen, die solche Leistungen billiger anbieten, aber beim ADAC weiß ich, dass immer Hilfe kommt, wenn man sie braucht.
Vor Jahren hatte ich mal einen Unfall und konnte mit meinem Fahrzeug nicht mehr weiterfahren und das auch noch während der Urlaubsanreise...
Ein freundlicher Autofahrer hat mich fast 100 km bis nach Hause geschleppt, damit ich mit dem Zweitwagen in den Urlaub fahren konnte.
Ich hätte ja den ADAC geholt, aber weit und breit kein Telefon und Handy´s konnte sich da auch noch nicht jeder leisten.
Dem freundlichen Fahrer habe ich natürlich das Benzin bezahlt, aber die Zeit und seine Kfz.- Kosten hatte er noch nicht bekommen.
Nach Meldung des Vorfalles an den ADAC wurde umgehend ein Scheck geschickt, welchen ich dem "Helfer in der Not" persönlich überbrachte. Der hat natürlich Bauklötzer gestaunt...
Heute ist auch er Mitglied beim ADAC.
Die beste Versicherung taugt eben nichts, wenn sie im Schadensfall nicht oder nur unwillig und bürokratisch arbeitet, oder vielleicht gar nicht zahlt.
Ich finde bei solchen Sachen gehört auch immer etwas Kulanz zum Geschäft. Da sieht man als Kunde ( oder Klient wie die Versicherer sagen... ), was eine Gesellschaft oder ein Automobilclub wert ist.
Weiterhin finde ich es sehr gut, dass der ADAC in fast allen Urlaubsländern vertreten ist oder zumindest Partnerclub´s oder Hilfsstellen für Notfälle hat.
Im übrigen ist Pannenhilfe nicht alles was der ADAC zu bieten hat.
Ich lasse seit Jahren meine Urlaubstouren vom ADAC planen. Das ist super wie einfach das funktioniert.
Man gibt sein Urlaubsziel an, und erhält vom Club die passenden Karten über Sehenswürdigkeiten, Reiserouten und den länderspezifischen Besonderheiten.
Letztes Jahr hatte ich mit meiner Familie eine riesige Südwesteuropatour gemacht, von Thüringen nach Frankreich zur Atlantikküste und immer an dieser entlang über Spanien ( Vorsicht im ETA- Gebiet= Baskenland , nicht überall wo viele Menschen sind gibt´s auch was umsonst... 2 Bombenanschläge in der näheren Umgebung sprechen da für sich...)
- durch Portugal, Gibraltar Spanien/Mittelmeer nach Frankreich über Andorra und zurück.
War echt eine Supertour, und ohne den ADAC gar nicht so möglich gewesen.
Durch die vielen Karten haben wir fast 14 Tage für eine grobe Planung gebraucht.
Als Individualist fährt man natürlich auch keine Autobahn, man will ja was erleben und Land und Leute kennen lernen.
Wenn man sich im Ausland etwas eingliedert, und nicht unbedingt die deutsche „Herrenrasse“ heraushängen lässt, kommt man überall gut zurecht.
Selbst im Baskenland habe ich viele nette Leute getroffen, am Strand mit Sekt auf die Beute der Harpunenjagd angestoßen ...
Schade ist nur, dass die ETA ihre Meinung mit Bomben hinterlegt, ich finde es gibt auch andere Möglichkeiten für die Unabhängigkeit der Basken. Ich persönlich habe nichts gegen diesen Wunsch, jedem seine Freiheit.
Zurück zum Thema....
Wer sich für den ADAC interessiert kann sich auf der Homepage einklicken
und mal durchschnuppern.
Bei vielen Sachen gibt es auch Rabatt für ADAC- Mitglieder, ob Besuche von Erlebnisparks bis zu einzelnen Hotelkomplexen. Viele Vorteile bieten auch die kostenlosen Fahrzeuguntersuchungen oder die Beratung und Überprüfung beim Gebrauchtwagenkauf.
Alles in allem sind es mir die paar Mark im Jahr für soviel Unterstützung und die Absicherung durch den Euroschutzbrief wert.
sidhe, 08.04.2002
Ja, stimme mit dir uumlberein - mich hat der ADAC schon 2 Mal quoterloumlstquot gelben Engel halt! und auch die sonstigen Leistungen sind gut Tests, Berichte...
InterCeptor, 02.03.2002
Mehr als nur ein Bericht uumlber den ADAC, einfach interessant deine eigenen Erfahrungen und man erfaumlhrt in fast jedem Bericht mehr von dir.
Man liest sich, Inter
krawallo, 26.02.2002
hab ihn nich, brauch ihn nicht...fahr nur Rad...macht nen knackischen Popo
ein Testbericht von bavariangirl2002-02-24 08:48:25vom 24.02.2002Empfehlung: ja
Der ADAC schützt Verkehrsteilnehmer umfassend im In- und Ausland vor den Folgen bei Pannen,
Unfällen, Krankheiten oder alle diesen damit verbundenen Dingen.
Wir haben den PLUSMitgliedschaft vor einigen
Jahren abgeschlossen und dann mehrere Jahre
sorglos unseren Urlaub oder sonstigen Auslandsaufenthalt geniessen können, immer
mit der Sicherheit wenn was ist, können die
mir helfen. Genau hatte ich mich ehrlich gesagt
nur bei Abschluss informiert, damals war mir
vieles wichtig da wir einen Aufenthalt in
Tschechien mit dem Wohnmobil planten und man
mit einem 7 Jahre alten Fahrzeug doch manch Überraschung erleben
kann.
Es folgen meine Erfahrungen mit dem Schutzbrief ,
wen diese Dinge nicht interessieren kann bis zu
den Sternen nach unten scrollen ;-))
Kurz zuvor war mir beim Espace die Benzinpumpe ausgefallen, das war Schreck genug, es passierte sogar in meiner Heimatstadt und Hilfe war im Verwandtenkreis sofort zur Stelle....der ADAC übernimmt Leistungen im Inland erst ab 50 km ab Wohnort. Damals dachte ich noch hoffentlich
passiert mir das nie im Ausland.
Die Tschechienreise verlief reibungslos, vorher
hatte ich noch unfassendes Kartenmaterial und
eine Routenzusammenstellung beim ADAC geholt.
Das gibts es kostenlos verbunden mit
Infomaterial über Land und Leute,
Sehenswürdigkeiten und natürlich das ganze
Infopaket auch für die Durchfahrtsländer.
Italien ist für uns das Urlaubsland schlechthin, haben wir da doch schon viele Verbindungen
zu Land und Leute, mit dem Camper jedesmal
ein Topvergnügen. Unser Womo ist Baujahr
1988 genauso alt wie mein 3. Sohn wir witzeln
immer wer sich besser gehalten hat.
Nun hatten wir innerhalb von 18 Monaten 2 Schadensfälle für den Auslandschutzbrief,
beide plötzlich und unerwartet und gänzlich unvorbeireitet traf es uns.
Das erste Mal war es zum Glück eine Lapalie,
nachts um 22.00 Uhr auf der Heimreise auf der
Autbahn direkt nach einer Autobahnauffahrt
ging der Motor des Fiat Ducato aus., ohne
Vorwarnung einfach so.....nicht mal meine
stupide Frage "mein Schatz was machst Du denn"
konnte ihm oder mir eine Erklärung liefern.
Mein Mann liess das WoMO auf dem
Pannenstreifen auusrollen und ich suchte
schon mal eine Taschenlampe damit wir mal
schauen können was der Motor hat ;-))?
Die Kinder schliefen und ich weckte sie dann verliessen wir das Fahrzeug und suchten nach
der Leitplanke Schutz, ich wollte sie nicht
der Gefahr eines Auffahrunfalls aussetzen.
Mein Mann versuchte gar nicht herauszufinden
was los war...er lief direkt zur Mautstelle
und ersuchte um Hilfe, man sagte er solle
in der angrenzenden Telefonzelle telefonieren.
Ganz wichtig um unnötige Laufereien zu ersparen sollte man den Fahrzeugschein! und die
ADAC Clubkarte oder Nummer parat haben.
Am besten sofort im Serviceheft nach der Landeskennzahl des ADAC suchen, dann die
kostenlose Rufnummer erfragen und nochmal zurückrufen. Die Zentrale ist in Mailand
und das Gespräch kann sonst ganz schön ins
Geld gehen.....nicht das Geld ist hier das
Problem sondern die Anzahl der Münzen bzw. Telefonkarten die hat man auf der Rückfahrt
nicht unbedingt mehr.
Der ADAC in Mailand reagierte prompt und
freundlich, die Frau sprach sehr gut Deutsch,
die Fahrzeugmasse wurden notiert und nach
35 Minuten kam ein Abschleppwagen. Diese
Fahrt beschreibe ich nicht, der Fahrer fuhr italienischen Stil und wir waren mit einem
WOMO oben auf dem Abschlepper, alles
schaukelte und das Rundumlicht blinkte
direkt vor unserer Nase ich kam mir vor wie
auf einem Rummel in Las Vegas....
Gleich am nächsten Morgen ( Sonntag) schaute der Mechaniker nach dem Schaden, lediglich
ein Kabel war bei der vorangegangenen ASU
nicht vernünftig angesteckt worden, das konnte
man zwar nicht auf den ersten Blick sehen aber
der Mann war vom Fach.. Wir mussten nur Unterschreiben das wir vom italienischen Partner
des ADAC abgeschleppt worden waren, das Kabel war dran und wir durften heimfahren.......na da würde
der Mann der ASU Werkstatt ja was von mir zu hören bekommen.
Diese Panne war ganz harmlos unsere 2. Inanspruchnahme des ADAC´s war schon teurer.
Irgendwo im Hinterland Mittelitaliens riss
uns beim WOMO der Zahnriemen, die Soforthilfe
und Abschlepphilfe oranisierten freundliche
Italiener die in dieser bergigen Gegend lebten,
die Fahrt mit dem Abschleppwagen durch dies
wilde Schönheit Italiens bleibt für mich und
meinen Magen unvergesslich. Die Kinder fanden es super, da wir sehr gut italienisch sprechen
war die Verständigung fast kein Problem. In der Werkstatt erklärte uns dann der Capo das diese Reparatur mindestens 3 Tage dauern würde.
Es war Dienstag also müsste das bis
Freitag (da wollten wir sowieso wieder heim) zu schaffen sein.
Wir riefen beim Adac in Mailand an und liessen
uns beraten, die junge Frau empfahl uns entweder selbst ein Hotel zu suchen oder sie würde uns
in einer Stunde zurückrufen und uns eins nennen.
Wir gaben alle relevanten Daten an, die beauftragte Werkstatt usw. dann haben wir uns von der
Werkstatt erstmal ein Fiat Van ausgeliehen und
sind in die nächst grössere Stadt Fano,
gefahren.
Dem Adac hatte ich meine Handynummer angegeben,
also waren wir erreichbar.
Wir fuhren direkt zur Strandpromenade und
entdeckten mehrere Hotels, bis 100 DM zahlt
der ADAC pro Nacht und Person, nur Übernachtung
keine Verpflegung!
Da es Vorsaison war bekamen wir sofort 2
tolle Zimmer, dem Hotelchef hatten wir die
ganze Sache gleich erklärt und er kannte das
mit dem ADAC Gutscheinheft wohl schon. Fast
genau nach einer Stunde rief eine sehr nette
junge Frau aus Mailand an, sie erfragte unsere Hoteldaten hätte aber auch schon eins parat
gehabt, sie teilte uns ferner gleich mit
was die Werkstatt gesgt hätte und was an
unserem Camper kaputt wäre. Sie ging auch von
3 Tagen aus und wollte uns dann am Freitag
in der Früh anrufen.
Ein ganz dickes Lob an den ADAC, natürlich
konnten die a nicht wissen das wir italienisch sprechen und schon längst wussten das der
Zahnriemen defekt war, aber das sie sich so
rührend informieren und kümmern wirklich super.
Wenn mir das jetzt in Tschechien passiert wäre,
wäre dies zu Wissen wirklich gut.
Die Tage verliefen für die Kinder total Urlaubsmässig, ich macht mir schon gedanken
schaffen die das, wenn nicht was machen wir
dann denn der ADAC zahlt ja "nur" 3 Tage.
Doch die Spannung wich, obwohl ich mich schon
mal nach einer Zugverbindung erkundigt hatte ;-)), Die Werkstatt hatte ja auch meine Handynummer ausserdem trieb uns die Neugierde jeden Tag zu unserem Camper und wir sahen wie Teil für
Teil weg- aber dann auch wieder angebaut wurde.
Am Freitag früh rief uns die nette Dame
vom ADAC Mailand an und teilte uns mit das im
Lauf des Nachmittag das Fahrzeug mit
Sicherheit wieder fahrbereit würde und sie
uns eine gute HEimreise wünsche. Dem Hotel überreichten wir einen dieser Schecks aus dem utscheinheft und mein Mann musste dann nur
noch einen Zettel unterschreiben, das
falls er die Leistungen ungerechtfertigter
Weise erhalten hätte diese wieder
zurückerstatten müsse.
Als schwierigstes Unternehmen stellte sich
heraus das wir die Reparaturrechnung unseres
Campers bar bezahlen mussten, keine Kreditkarten
oder EC-Karte. Nicht ganz einfach, denn wer
hat schon so 3200 DM in der Hosentasche dabei.
Fast ein bisschen wie Bankräuber kamen wir uns
vor, ich mit 2 EC-Karten mein Mann mit Kredit
und EC-Karte plünderten wir unsere Konten....
Die Heimreise verlief problemlos, nach 4 Wochen
bekam ich vom ADAC noch ein Schreiben mit der
Bitte die beigefügte Schadensmeldung zu komplettieren und unterschrieben mit einer
Copie der Werkstattrechnung zurückzuschicken.
Das wars....gestern flatterte die Anwort ins
Haus alle Kosten die 420 DM des Hotels, Abschleppkosten 150 DM wurden übernommen, die Servieleistungen und Telefonate waren ja
sowieso kostenlos.
Also alles in allem kann ich jedem diese PLUS Mitgliedschaft nahelegen, jeder kann mal in eine verzwickte Situation kommen, meinen Freunden wurde das ganze Auto gestohlen und auch bei diesem Ärger war der ADAC eine grosse Hilfe.
Die Leistungen des Schutzbriefes sind sehr umfangreich, ich zähle noch ein paar Punkte auf obwohl ich glaube mein Erfahrungsbericht oben war schon eine grosse Hilfe:
Die Plusmitgleidschaft kostet jährlich 139 DM, für junge Erwachsene bis 27 Jahre und Schwerbehinderte mit mindestens 50% 120,50DM. (zzgl. DM 4,- (2,05 EUR) Aufnahmegebühr)
Informationen und Anträge im Internet unter www. adac.de oder
ADAC-Mitgliederservice, MVS,
81373 München
Doch wendet Euch doch an ein ADAC Mitglied für Werbung gibt’s attraktive Prämien.
Die ADACPlusMitgliedschaft bietet umfassenden Schutz! Denn als ADACPlusMitglied erhalten Sie sämtliche Leistungen der ADAC-Mitgliedschaft und zusätzlich alle Leistungen des ADAC-Euro-Schutzbriefs, der jetzt durch wertvolle Leistungen ergänzt wurde.
Die ADACPlusMitgliedschaft ist der Schutz für die ganze Familie, sie schützt das Mitglied , (Ehe-)Partner und die minderjährigen Kinder. Zusätzlich sind alle Fahrzeuge geschützt, die auf einen von Ihnen zugelassen oder auch nur von einem von Ihnen gefahren werden.
Die ADACPlusMitgliedschaft kennt keine Grenzen, sie hilft mit unterschiedlichen Leistungen in Deutschland, in Europa und weltweit! Auch bei Reisen mit Bus, Bahn oder Flugzeug.
Text habe ich von der Hompage entnommen!
Gegliedert wird das ganze in
Weltweite Schutzbriefleistungen für die ganze Familie:
Krankenrücktransport, Übernachtungskosten,
Kosten für Krankenbesuch,
Heimholung von Kindern, Kosten für außerplanmäßige Heimreise,
Hilfe in besonderen Notfällen,
Rückholung von Haustieren, Arzneimittel- und Brillenversand (nur im Ausland),
Hilfe bei Verlust von Reisedokumenten (nur im Ausland),
Hilfe bei Sprachproblemen/Dolmetscher-Service
(nur im Ausland), Fahrerservice (nur in Europa).
Europaweite Schutzbriefleistungen bei Ausfall des Fahrzeuges:
Pannen- und Unfallhilfe, Hilfe bei verlorenen
oder defekten Fahrzeugschlüsseln, Abschleppen, Bergung, Übernachtungskosten, Kosten für
Kurzfahrten, Rückfahrkosten (Bahn, Flug,
Mietwagen), Fahrzeugrücktransport,
Pick-up-Service (nur in Deutschland), Ersatzteilversand (nur ins Ausland), Fahrzeugverzollung und -verschrottung (
nur im Ausland
Das ganze kann über das Gutscheinheft
abgewickelt werden falls die Partnerunternehmen
das alzeptieren. Z.B. IM Hotel Gutschein für Übernachtung, Beim Abschleppunternehmen
Gutschein Für ....
Dieses Heft erhält man gleich nach Abschluss der Plusclubmitgliedschaft und sollte sicher aufbewahrt werden, eigentlich wie Bargeld!
Für Rechtsberatung im Ausland vermittelt der ADAC einen Anwalt es kann ein Zuschuss bis zu 100 DM gewährt werden.
Das sind die wichtigsten Fakten einer Plusmitgliedschaft, die meisten Fakten habe ich der Homepage entnommen, wer noch mehr Infos braucht sollte auch dort nach Informationen schauen das ganze ist sehr Übersichtlich gestaltet.
Ich bin 100 % zufrieden und kann bis jetzt nur Gutes vom ADAC erzählen, das Team in der Servicestelle Kempten ist zwar meist überlastet aber dennoch freundlich und hifsbereit.
Eine unfallfreie und allzeit pannenfreie Fahrt wünscht Euch Susanne die den ADAC in den Osterferien wieder testet ;-))
...
ein Testbericht von Raszagal2002-02-11 23:43:03vom 11.02.2002Empfehlung: ja
Zwei Jahre war ich nun Mitglied beim ADAC, vom 1. August 1999 bis 31. Juli 2001. Warum ich die Mitgliedschaft beendet habe, hatte zwei Gründe: Der hauptsächliche erste bestand darin, dass mein Vater, auf dessen Namen „mein“ Auto gemeldet ist, einen anderen Automobilclub gefunden hat, der zum einen günstiger ist und zum anderen sich über alle Fahrzeuge, die auf das Mitglied gemeldet sind, erstreckt. Der zweite Grund, der meiner Mitgliedschaft endgültig den Rest gab, war der Hickhack um den Mitgliedsbeitrag (dazu später mehr). Ich möchte jetzt erst einmal von vorne
anfangen.
1. Was hat mich zu der Mitgliedschaft gebracht?
Eigentlich ist der Fall eingetreten, den man lieber nicht haben möchte: Das Auto streikt mitten auf der Autobahn. Doch ich hatte Glück, da man kulanterweise (auf diesen Aspekt wurde auch im Schreiben deutlich hingewiesen) bis zu einem Alter von einschließlich 21 Jahren bei einem Familienmitglied sozusagen „mitversichert“ ist. Da mein 22. Geburtstag nur fünf Monate später war, konnte ich wirklich von Glück reden, denn das Abschleppen hätte sonst ca. 200 DM gekostet, was so der ADAC übernommen hat. Ersatzteile, die – wie sich im nachhinein feststellte – unnötigerweise eingebaut wurden (zum Glück nur ein Benzinfilter zum Preis von 5,00 DM, der im Baumarkt 2,99 DM gekostet hätte, undicht war allerdings der Verteilerfinger), waren aber nicht im Beitrag inbegriffen. Jedoch wurde mir durch diesen Vorfall bewusst, dass so ein Automobil Club nicht unvorteilhaft ist, auch wenn sich die Wartezeit auf den gelben Engel auf 1,5 bis 2 Stunden belief. Im August war es dann soweit, ich wurde ADAC-Mitglied.
2. Was bietet die ADAC-Mitgliedschaft?
Zunächst einmal, es gibt zwei Arten von Mitgliedschaften, die „ADAC Mitgliedschaft“ und die „ADAC Plus Mitgliedschaft“. Erstere hat einen Jahresbeitrag von DM 74,00 (EUR 37,84), zweitere von DM 139,00 (EUR 71,07). Schwerbehinderte Autofahrer und junge Erwachsene bis 27 Jahre, die sich in Ausbildung befinden, zahlen bei ersterer DM 55,50 (EUR 28,38) und bei zweiterer DM 120,50 (EUR 61,61). Im Jahre 1999 sah das noch etwas anders aus: Als Studentin musste ich als Mitgliedsbeitrag nur DM 37,00 für die normale Mitgliedschaft zahlen.
Der Leistungsumfang beider Mitgliedschaften:
2.1 Optimale Hilfe bei Panne und Unfall
Die Pannenhilfe-Zentralen an den Telefonnotrufsäulen schicken immer – rund um die Uhr - den Pannenhelfer, der am schnellsten bei der Panne oder bei dem Unfall sein kann. Man kann aber auch direkt die ADAC-Pannenhilfe im Inland aus dem Festnetz unter 0180 / 2 22 22 22 (0,12 DM pro Anruf) oder per Handy mit der Nummer 22 22 22 aus allen Netzen erreichen. Die ADAC-Hilfe im Ausland kann unter der Telefonnummer (+49) 89 / 22 22 22 kontaktiert werden. Da ich einmal per Handy den ADAC direkt kontaktiert habe, kann ich berichten, dass der Anruf relativ teuer war: Ich habe über 8 DM für ein 2-3-Minuten-Gespräch gezahlt.
2.2 Rechtsberatung
Bei Problemen im Verkehr sowie beim Führen und Halten von Kraftfahrzeugen kann man sich auf Kosten des ADAC von einem ADAC-Vertragsanwalt beraten lassen. Außerdem gibt es Musterverträge für Kauf und Verkauf von Gebrauchtwagen durch Privat, wobei zusätzlich noch Tipps und Benachrichtungskarten für Versicherung und Zulassungsstelle gegeben werden. Diesen Service habe ich nicht – mangels Autokauf und größeren Problemen – in Anspruch genommen.
2.3 TourSet/Aktueller Informationsdienst
Das kostenlose und individuell zusammengestellte TourSet besteht aus allen wichtigen Informationen über Reiserouten, Land und Leute sowie auch aus Tipps und länderspezifischen Bestimmungen. Die ADAC-Verkehrsinformationen helfen, schneller und sicherer ans Ziel zu kommen. Diesen Service habe ich nicht in Anspruch genommen.
2.4 Schnelle ADAC-Hilfe bei Problemen im Ausland
Die Auslands-Notrufstationen des ADAC sind mit deutsch sprechendem Personal besetzt und befinden sich in allen wichtigen Urlaubsländern. Unter der og. Auslandsnummer des ADAC ist es möglich, rund um die Uhr Spezialisten zu erreichen, wie beispielsweise der ADAC-Arzt, der im Krankheitsfall unter der Telefonnummer +49 89 76 76 76 einen deutschsprechenden Arzt in der Nähe des Urlaubsortes nennen kann, dringend benötigte Medikamente nachsenden lässt oder einen Krankenrücktransport organisiert. Diesen Service habe ich mangels Auslandreisen mit dem Auto nicht in Anspruch genommen.
2.5 Luftrettung
Der ADAC besitzt bundesweit 50 Luftrettungsstationen mit Rettungshubschraubern.
Diesen Service habe ich zum Glück nicht in Anspruch genommen.
2.6 ADACmotorwelt
Die monatlich kostenlos erscheinende Zeitschrift ADACmotorwelt umfasst vor allem Tipps und Tests. Ich persönlich habe sie zwar regelmäßig erhalten, aber selten Berichte / Artikel gelesen, da mich die Beiträge oftmals wenig bis gar nicht interessiert haben. Außerdem hat die Zeitschrift einen nicht unerheblichen Anteil an Anzeigen - nun gut, sie ist kostenlos und finanziert sich höchst wahrscheinlich durch die Anzeigen, aber nervig ist es trotzdem, teilweise jede zweite Seite komplett mit Werbung (v.a. Kleinanzeigen) bombardiert zu werden.
2.7 Verkehrssicherheit
Zu diesen Aktionen und Veranstaltungen gehört beispielsweise das ADAC-Sicherheitstraining, dessen Teilnahmegebühr für ADAC-Mitglieder ermäßigt ist. Da ich vom Landkreis nach einjähriger Fahrpraxis zu einem kostenlosen Fahrsicherheitstraining eingeladen worden bin, habe ich diesen Service nicht in Anspruch genommen und weiß somit nicht, wie hoch die Teilnahmegebühr normal und / oder ermäßigt ist.
2.8 Prüfdienst
Dank bundesweit über 30 mobile Prüfstände kann man wichtige Fahrzeug-Funktionen kostenlos durchchecken lassen, wobei zusätzlich in 18 deutschen Städten ADAC-Prüfzentren dafür vorhanden sind. Auch diesen Service habe ich nicht in Anspruch genommen.
2.9 Motorsport/Motorradfahrer
Auch hier hat sich der ADAC - im Breitensport und im Spitzensport - etabliert; außerdem haben die „Gelben Engel“ eine entsprechende Ausbildung in Motorrad-Technik und –Elektronik. Als Nur-Autofahrer habe ich auch hier keine Erfahrungen gemacht.
2.10 ADAC-Wildschadenbeihilfe
Je nach Dauer der Mitgliedschaft ersetzt der ADAC den Selbstbehalt bei Haarwildschäden bis zur Höhe von DM 300,00 (EUR 153,39), bei Federwildschäden trägt das Mitglied DM 300,00 (EUR 153,39) selbst, wobei darüberliegende Kosten bis maximal DM 1.500,00 (EUR 766,94) erstattet werden. Auch hier habe ich keine Erfahrungen gemacht.
2.11 Vorteilsprogramm "Show your Card"
Bundesweit existieren Kooperationen mit namhaften Partnern, z.B. Hotels, Musicals oder Freizeiteinrichtungen, wo finanzielle Vorteile gegenüber ADAC-Mitgliedern eingeräumt werden. Doch auch außerhalb von Deutschland werden in acht europäischen Reiseländern (Österreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz) Vergünstigungen angeboten. Diesen Service habe ich auch noch nicht genutzt.
2.12 ADAC-Reiseruf
Über die Telefonnummer 01805 / 10 11 12 (0,24 DM pro Anruf) kann man Reiserückrufe in vielen Rundfunksendern auch in ganz Europa senden lassen. Zum Glück musste ich diesen Service nicht in Anspruch nehmen.
Der ADAC bietet viele zusätzliche Leistungen bei der Plus Mitgliedschaft. Einige Problemen, bei denen der ADAC im In- und Ausland Hilfe bietet (meist Kostenübernahmen bis zu einem bestimmten Wert), seien hier nur einmal stichpunktartig genannt (genauere Details auf der Homepage):
- Es wird ein Arzneimittel- oder Brillenversand ins Ausland erforderlich
- Zuhause passiert ein Notfall und man muss außerplanmäßig zurückreisen
- Es tauchen Verständigungsschwierigkeiten auf oder eine Übersetzung wird benötigt
- Es wird ein Krankenrücktransport notwendig
- Geld oder Reisedokumente wie Pass, Ausweis gingen verloren bzw. wurden gestohlen
- Wegen eines Fahrzeugschadens muss außerplanmäßig übernachten
- Der Fahrzeugschlüssel ist defekt, wurde verloren bzw. im Auto eingeschlossen
- Nach einem Fahrzeugausfall müssen zusätzliche Fahrten unternommen werden
3. Wie verlief meine Mitgliedschaft?
Um es mit einem Wort zu bezeichnen: ruhig. Ich hatte nur wenige Tage nach Abschluss der Mitgliedschaft eine kleine Panne (diesmal nur 1 Stunde Wartezeit) und seitdem weder eine Panne noch einen Unfall gehabt. Was mir allerdings aufgefallen ist: Man bekommt eine Art Rechnung nach solchen Vorfällen zugeschickt, wo dann drin steht, dass die Beträge – in meinen Fällen – übernommen worden sind. Da hat man dann gleich was zur Erinnerung =). Ansonsten habe ich keine Leistung in Anspruch genommen. Routenplaner gibt es genug im Internet, Rechtsberatung war nicht notwendig und auch ohne diverse andere Servicen (siehe oben) kann man prima weiterleben.
4. Wie war das noch einmal genau mit der Kündigung?
Das ist eine etwas längere Geschichte, die ich unbedingt, nicht nur wegen der Bezeichnung ERFAHRUNGsbericht, erzählen möchte. Wie eingangs erwähnt, hat mein Vater einen Automobil Club gefunden, der zum einen niedrigere Beiträge bei ziemlich gleichem Leistungsangebot (laut meinem Vater) verlangt und zum anderen – im krassen Gegensatz zum ADAC – nicht der Fahrer sondern der Halter Mitglied ist. Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: In einer Familie sind drei Autos beim Vater angemeldet, genutzt werden sie vom Vater selber, von der Mutter und der Tochter (über 21 Jahre). Bei ADAC müssten sich alle drei Familienmitglieder eine ADAC-Mitgliedschaft haben (außer, die Mutter lässt sich beim Vater gegen einen ermäßigten Beitrag quasi mitversichern), sollte noch ein Sohn eines der drei Autos fahren, bräuchte auch er eine Mitgliedschaft (somit würden dann drei bzw. vier ADACmotorwelt-Hefte monatlich ins Haus geflattert kommen). Bei der Konkurrenz ist nur der Vater Mitglied, versichert dort alle seine Fahrzeuge und die restlichen Familienmitglieder können die Autos mit allen Vorteilen des Automobil Clubs nutzen.
Für die einst DM 37,00 hätte ich auch durchaus noch zusätzlich die ADAC-Mitgliedschaft bestehen lassen, doch heimlich, still und leise wurde der ermäßigte Beitrag auf DM 55,50 angehoben. Hätte ich eine Einzugsermächtigung gegeben, wäre ich erst durch die Kontoauszüge über die Änderung informiert worden, so habe ich eine Rechnung mit dem erhöhten Betrag erhalten. Jedoch enthielt die Rechnung kein Begleitschreiben, das die Beitragsänderung erklärt, nein, der Beitrag wurde einfach mal so ohne Ankündigung geändert.
Da ich auch am Ende meines Studiums bin (ab nächster Woche beginnt der Prüfungszeitraum für die Diplomhauptprüfung), habe ich mir das Ganze damit erklärt, dass lediglich die aktuelle Studienbescheinigung fehlt und deswegen der Beitrag so hoch ausgefallen ist. Ein Telefonat mit der Servicenummer 01805 / 10 11 12 bestätigte diesen Verdacht auch („Schicken Sie einfach uns die aktuell gültige Studienbescheinigung zu, Sie bekommen dann eine neue Rechung mit dem richtigen Betrag in Höhe von 37,00 DM“ wurde mir sinngemäß mitgeteilt).
Also schickte ich ein paar Tage später die Studienbescheinigung zu. Nach ca. zwei Wochen kam eine neue Rechnung ins Haus geflattert – wieder mit dem gleichen Betrag in Höhe von DM 55,50 und wieder ohne Erklärung, warum nicht mehr die DM 37,00 als Mitgliedsbeitrag gelten. Wieder griff ich zum Hörer, wählte die og. Servicenummer und bekam diesmal als Erklärung sinngemäß zu hören: „Der Beitrag beträgt DM 74,00 DM und der ist nicht geändert worden; lediglich der Prozentsatz, um den ermäßigt wurde, ist von 50% auf 25% verändert worden, somit stimmt der Beitrag von DM 55,50 DM.“ Auf meine Frage, warum ich da nicht vorher sondern erst mit der Rechnung informiert worden bin, kam als Antwort „Das ist rechtlich so absolut in Ordnung, da es sich nicht um eine Betragsänderung handelt, da bedarf es rechtlich keiner Zustimmung von Ihnen.“ Nach etwas Rumgemaule á la „Da bleibt mir ja nichts anderes übrig, als das Jahr noch zu zahlen, da ich nicht rechtzeitig vor Kündigungsfrist (Anmerkung: Die beträgt 6 Wochen vor Ende eines Mitgliedjahres) informiert worden bin“ und „Warum hat man mir das nicht schon vor zwei Wochen gesagt, als ich zum ersten Mal wegen der Rechnung angerufen habe?“ gestand mir der immer noch freundlich gebliebene Call-Center-Mitarbeiter zu, dass ich kulanterweise doch kündigen kann, sofern ich das wirklich wünsche, obwohl nun schon mittlerweile Mitte August war und somit rückwirkend gekündigt werden müsste.
Das Angebot habe ich gleich angenommen und ein entsprechendes Kündigungsschreiben verfasst, in dem ich den ganzen Fall schilderte (wie hier, nur wesentlich kürzer). Als Kündigungsgrund gab ich folgendes an (Originalworte aus dem Brief): „Mein Kündigungswunsch beruht darauf, dass man mich über Änderungen erst nach einem zweiten Telefonat informiert hat und dabei auch noch nicht einmal eine einheitliche Version des Ganzen bei gerade einmal zwei Telefonaten abgeben konnte. Welche Version stimmt denn nun eigentlich? Ich bin von Ihnen sehr enttäuscht. Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung schriftlich und senden Sie mir anbei meine aktuelle Studienbescheinigung zurück.“
Meiner Bitte wurde Folge geleistet, ich erhielt eine schriftliche Bestätigung meiner Kündigung, datiert auf den 04.09.2001 mit original Kugelschreiber-Unterschrift. Was mir negativ auffiel, war, dass einige Tatsachen verdreht worden sind („Wir bedauern sehr, dass Sie die Beitragserhöhung zum Anlass nehmen, Ihre ADAC-Mitgliedschaft zu beenden.“) und dazu auch noch schlampig gearbeitet wird („Leider liegt uns Ihre Studienbescheinigung nicht mehr vor.“). Ich hatte in meinem Kündigungsschreiben nicht den Grund angegeben, dass es eine Beitragserhöhung gegeben hat, sondern dass man mich darüber nicht rechtzeitig in Kenntnis gesetzt hat. Ich glaube kaum, dass es den ADAC-Mitarbeitern gefallen würde, wenn sie 50% auf einmal mehr für die gleiche Leistung zahlen sollen, ohne vorher informiert zu werden und nicht einmal die Zeit bekommen, darauf innerhalb der Kündigungsfristen reagieren zu können.
Weitere negative Aspekte in dem Schreiben waren die Passagen, warum die Beitragserhöhung nach 9 Jahren notwendig war, wie sich der ADAC finanziert, wie sehr sie das bedauern und dass sie mir „trotz der Anhebung der ermäßigten Beiträge (aha, also doch eine Beitragserhöhung und keine Rabattverkürzung!) weiterhin eine Ermäßigung, die immer noch deutlich unter dem regulären Beitrag von 74,00 DM (37,84 EUR) liegt, gewähren“. Naja, egal, Sache gegessen, dachte ich mir.
Ein Mitarbeiter war da anderer Ansicht. Am 05.09.2001, also einen Tag nach der schriftlichen Bestätigung meiner Kündigung, verfasste er eine Standard-Erinnerung (keine Originalunterschrift), dass ich den ausstehenden Betrag von 55,50 DM noch nicht gezahlt hätte. Nun war ich doch etwas verblüfft: Da kündigt man, die Kündigung wird akzeptiert, aber der Beitrag muss trotzdem gezahlt werden?
Besonders negativ war da auch wieder der Stil, so von oben herab: „vor einigen Wochen haben wir Ihnen eine Beitragsrechnung für Ihre ADAC-Clubmitgliedschaft geschickt. (nun kommts) Wir baten Sie darum sich am Lastschriftverfahren zu beteiligen, weil dies die einfachste und sicherste Zahlungsart ist.“ Aaaalso, vielleicht will ich kein Lastschriftverfahren, weil es mir zu unsicher ist, was sich im Endeffekt gerade beim ADAC bestätigt hat (die hätten ja sonst munter den höheren Betrag ohne mein Wissen abgebucht). Und deswegen kann man mit um eine Beteiligung daran bitten, bis man schwarz wird; wenn ich nicht will, will ich nicht. Das ist mein Konto, basta.
Doch weiter im Text: „Leider haben wir weder etwas von Ihnen gehört noch Ihren Beitrag erhalten. Deshalb wird diese Erinnerung erforderlich.“ Nun habe ich mich schon mal gefragt, ob die telefonieren und Post lesen und die Inhalte daraus auch noch im Gedächtnis (oder in der Datenbank) halten können. Zwei Anrufe, ein akzeptiertes Kündigungsschreiben und die haben nichts von mir gehört?! Wieso soll dann diese Erinnerung notwendig werden? Ich glaube eher, bei denen wird eine Erinnerung (z.B. die meiner Kündigung) notwendig! Davon mal abgesehen, dass die Formulierung mich wie ein kleines Kind dastehen lässt, was ich sowieso nicht abhaben kann.
Der dritte und letzte Absatz in diesem Erinnerungsschreiben ist vielleicht nett gemeint, kommt aber angesichts der Situation voll daneben herüber: „Ist dies nicht ein guter Grund künftig die Beitragszahlung per Lastschriftverfahren sicherzustellen? (hatten wir das Thema nicht schon?) Sie können uns die Bankdaten (...) mitteilen. Dann brauchen wir Sie nie mehr an die Beitragszahlung zu erinnern.“ Und wahrscheinlich braucht ihr mich dann auch nie wieder über Erhöhungen der Beitragszahlungen zu informieren, weil ihr dann alles gleich von meinem Konto buchen könnt, wie ihr wollt!
Natürlich rief ich wieder bei der og. Servicenummer an und fragte nach, was nun das wieder sollte. Man bestätigte mir, dass in der Datenbank der 31.07.2001 als Mitgliedschaftsende verzeichnet ist und ich die Erinnerung somit wegschmeißen kann „Da wusste die eine Hand nicht, was die andere macht“ war die Erklärung.
Das war meine Kündigungsgeschichte mit dem ADAC, zum Glück ist nun alles wirklich vorbei... hoffe ich... auf der Erinnerung steht immerhin, dass ich bis zum 27.09.2001 überweisen soll, es kann also noch etwas folgen...
5. Welches Fazit kann man aus den zwei Jahren ADAC-Mitgliedschaft ziehen?
Was das Leistungsangebot angeht, muss ich sagen, dass der ADAC durchaus ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat, wobei die Plus Mitgliedschaft nur extrem reisewütigen Personen zu empfehlen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass abgesicherte Unglücke eintreffen, ist bei besonnener Fahrweise relativ gering – außer man hat normalerweise immer viel Pech. Doch wenn mal was passiert, kann man froh sein, eine entsprechende Mitgliedschaft (und damit meine ich eigentlich alle Automobil Clubs) zu haben. Selbst DM 74,00 pro Jahr ist da nicht zu viel. Doch der Ärger am Schluss musste nun wirklich nicht sein – und diese Samariterhaltung in den Briefen auch nicht. Aber was soll’s, nun wird die Konkurrenz getestet. Vielleicht komme ich ja wieder auf den ADAC zurück, nur derzeit habe ich ziemlich die Nase voll von ihm.
6. Welche Quellen wurden verwendet?
Neben meinem Gehirn als einziges noch zusätzlich die Homepage unter http://www.adac.de =)
...
Super Service wenn die nur schneller kommen würden
ein Testbericht von lissiboy2002-02-11 22:08:03vom 11.02.2002Empfehlung: ja
Lieber Leser,
Ich als Fahranfänger bin auch schon beim ADAC angemeldet und sogar zufriedenes Mitglied. Mein Vater hat mich bei denen geworben und so konnte ich mir eine Prämie aussuchen. Ich entschied mich für die Pannenhilfe-Tasche, die beinhaltet einen Starthilfekabel, Handschuhe, Bordnetz-Lampe und ein Abschleppseil.
Da ich Fahranfänger bin, bin ich ein Jahr Mitglied umsonst. Diesen Service gibt es nirgends außer beim ADAC. Jedoch ist ADAC nicht der einzigste auf dem Markt, der bei Pannen hilft. Da gibt es noch den AVD. ADAC hilft aber nicht nur auf Straßen in
ganz Deutschland, sondern auch im Ausland. Ob Bergrettung in der Schweiz oder Unfall in Italien, überall hilft ADAC. ADAC besitzt sogar einen eigenen Rechtschutz, denn ich nur mitempfehlen kann. Billiger und vorallem effektiver bei Unfällen hilft er Ihnen.
Eine eigene ADAC Zeitschrift gibt es auch, die "Motorwelt". Jeden Monat kommt diese zu ihnen als Mitglied nachhause, ganz umsonst. Jedemenge neue und vorallem wichtige Dinge wie z.B. Crashtests gibt es da. Die Motorwelt von ADAC gibt es auch jetzt neu im Fernsehen, jedoch habe ich vergessen auf welchem Sender, bitte nehmt mir das nicht übel.
xxxxxxxxxxx Nun zur Überschrift: xxxxxxxxxxxx
Da ich schon erfahrung mit ADAC hatte, finde ich das die sich ganz schön lange Zeit lasse. Ja es ist klar das diese Pannenhelfer nicht überall sein können, aber das es ca. zwei Stunden dauert meinen Kanister mit Benzin bei mir abzuliefer finde ich echt der Hammer. Da meine Tankanzeige kaputt gegangen ist, konnte ich ja nicht merken, das ich keinen Spritt mehr habe. So bin ich stehen geblieben. Jedoch dauerte es ca. 2 Stunden bis die von ADAC kamen. Natürlich ganz nett, aber für den 5 Liter Kanister, konnte ich gleich 10 EURO hinblättern. Warum fragte ich, er meinte nur das ist ein eigenverschulden deshalb so teurer, na super.
Es ist aber alles glatt gelaufen und so bin ich auch ganz zufrieder, außer halt die Wartezeit.
Um Mitglied zu werden, kann man sich im Internet anmelden oder sich einfach Werben lassen, dann springt auch eine Prämie dafür raus. Auf der Webseite www.adac.de könnt ihr mehr Infos dazu haben.
Eine jährliche Mitgliedsgebühr von 38 EUR ist echt der Hit, da es ja nur jährlich ist. Das Preisleistungsverhältnis, ist so ganz gut abgedekt.
Sprudellady, 15.02.2002
In Ouml ist die Mitgliedschaft bei OumlMTC fuumlr Kinderaumlhnlich wie Adacein Jahr gratis,wenn ein Familienmitglied uumlber ein Jahr im CLub ist.Lieben Gruss hellokittie
seehuhn, 22.03.2002
Hab mitten im Winter auch schon mal 2 Stunden gewartet.
Marc-Gonzo, 11.02.2002
sehr interessanter Bericht! weiter so, gruss MARC-GONZO