ASUS A8N-SLI Deluxe
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ASUS A8N-SLI Deluxe
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Testberichte ASUS A8N-SLI Deluxe

 Motherboard
4.7 von 5
Platz 512 in der Kategorie "Motherboards".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
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ASUS A8N-SLI Deluxe Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
von 80% aller Autoren empfohlen (4/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • + umfangreiche Anschlußmöglichkeiten + gute Leistung + zwischenzeitlich stabil + gut verarbeitet
  • - SLI: 2 Grafikkarten - 8 SATA Anschlüsse - 10 USB 2.0 Ports - viele Features - Stabilität
  • alle neuen Technologien auf einem Board vereint , alle notwendigen Kabel enthalten , gutes Steckplatzdesign
  • -großer Abstand der PCIe-Plätze -Stabilität -Preis
  • - super Gamerboard - SLI: 2 Grafikkarten - 8 SATA Anschlüsse - 10 USB 2.0 Ports - viele Features - Stabilität
Nachteile/Kritik
  • - nur Firewire 400 Anschluß - kein digitaler Audio-Eingang - Gigabit-LAN nur per PCI angebunden
  • nüx
  • viele Fehler die das System teilweise komplett lahmlegen können , extrem schlechte IDE-Treiber die das System ebenfalls lahmlegen
Overknees

Jetzt mit Reifezeugnis - ein kuscheliges Plätzchen für AMD Athlon 64

ein Testbericht von 2005-06-16 10:34:55 vom 16.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: + umfangreiche Anschlußmöglichkeiten + gute Leistung + zwischenzeitlich stabil + gut verarbeitet...
Nachteile/Kritik: - nur Firewire 400 Anschluß - kein digitaler Audio-Eingang - Gigabit-LAN nur per PCI angebunden
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge!

Heute gibt es noch mal einen Ausflug in die Welt der Computer-Hardware, ich stelle Euch wieder ein Mainboard vor, diesmal eines für den Socket 939, geeignet für AMD Athlon FX und Athlon 64.

Die Anforderungen

Bei mir tun mehrere Rechner ihren Dienst, das reicht vom uralten Duron 800 (der Fileserver spielt), über einen Multimediarechner in der Hifi-Anlage (mit Asus A7V880 Board, Bericht ist bei mir zu finden), einen Aufnahmerechner im Tonstudio (mit Aopen AK79D Mainboard, Bericht auch bei mir zu finden), ein Notebook für immer dabei (siehe Bericht zum IBM T41) bis hin zum Universalrechner, auf dem alles Mögliche passiert.
Die Rechner bekommen jeweils ab und zu ein neues Innenleben verpaßt, diesmal war der Universalrechner dran, der Vatertag bescherte mir genug Zeit für den Umbau.
Da ich an diesem Rechner die meiste Zeit verbringe, darf es dort auch ein bißchen mehr von allem sein als an den anderen. Also mehr CPU-Leistung, mehr Speicher und eine schnellere Grafik.
Das Vorgänger-Innenleben war noch mit einem Athlon XP 2500 bestückt (auf einem Abit-Board), die Anforderungen jetzt waren ein wenig höher:
  • Möglichkeit, auch später CPUs mit Doppelkern einzusetzen
  • SLI-Slots für mehr Grafikleistung
  • Funktion, alle Lüfter zu regeln
  • es sollte noch vorhandenes DDR-RAM weiterverwendet werden können
  • das Board sollte den neuen SATA II Standard unterstützen

Im Rennen blieb bei diesem Anforderungsprofil zum Schluß nur noch das hier beschriebene Asus A8N DeLuxe über, in der Auswahl waren vorher noch Abit (disqualifiziert wegen Lautstärke), Epox (disqualifiziert wegen des zu hohen Preises bei schlechterer Ausstattung), Gigabyte (disqualifiziert wegen fehlender Lüftersteuerung) und MSI (disqualifiziert wegen fehlender Lüftersteuerung und Preis, aber dafür mit Creative Sound).

Kauf - Beschaffung

Wie immer habe ich das Board direkt über einen Großhändler bezogen, im Einzelhandel wird es zur Zeit (Mai 2005) für rund 140-150 Euro verkauft.
Asus als eine der weitverbreitesten Marken dürfte problemlos überall zu beschaffen sein, es beim Computer-Händler um die Ecke zu kaufen, der zur Not bei der Einrichtung behilflich sein kann, ist sicher keine dumme Idee.

Board-Spezifikationen:
    unterstützte Prozessoren Sockel 939 für AMD Athlon 64FX / Athlon 64
    - Unterstützt AMD Cool 'n' Quiet Technology
    - Chipsatz NVIDIA nForce4 SLI
    - 4 x 184-pin DIMM Sockel unterstützen max. 4GB DDR400/DDR333/DDR266
    - Dual Channel Memory Architektur
    Erweiterungsslots: 2 x PCI Express x16, SLI mode : x8 , x8 oder Single VGA mode x16, x1
    - 2 x PCI Express x1
    - 3 x PCI
    Laufwerke/RAID-Anschlüsse, über Chipsatz 4 x SATA 3Gb/s, 2 x UltraDMA 133/100/66/33, NVRAID : RAID0, RAID1, RAID 0+1 and JBOD span cross SATA und PATA
    Silicon Image 3114R RAID Controller: 4 x Serial ATA mit RAID0, 1, 1+0, und RAID5
    Netzwerkkarten:
    1. Gigabit-LAN im Nforce 4 Chipsatz
    2. MARVELL PCI Gbit LAN
    Audio: Realtek ALC850, 8-Kanal Codec, Coaxial/Optical S/PDIF aus Anschlüsse im Anschlußfeld
    Schnittstellen: 2xIEEE 1394, max. 10 USB2.0, 1 x Optical + 1 x Coaxial S/PDIF Ausgänge,
    1 x PS/2 Tastatur, 1 x PS/2 Maus, 1 x Parallel
    Bios: 4 Mb Flash ROM, AWARD BIOS
    Diverse andere Anschlüsse, genaues unter:

http://www.ASUS.com/prog/spec.asp?m=A8N-SLI%20Deluxe&langs=07

Lieferumfang
    Treiber-CD mit:
    - Treibern
    - ASUS PC Probe - PC Health Monitoring Software
    - ASUS LiveUpdate Utility
    - ASUS AI Booster
    - ASUS Cool 'n' Quiet Utility
    - NVIDIA nTune Utility
    - Anti-virus software (OEM Version)

    weiteres Zubehör:
    1 x 1-port IEEE1394 Modul
    1 x SLI retention bracket
    4 x Serial ATA Kabel
    1 x SATA Extension Modul für externe Laufwerke
    2 x 2-port SATA power Kabel
    1 x 2-port USB2.0 / Game Modul
    1 x 2-port USB2.0 Modul
    1 x COM Port Modul
    1 x UltraDMA 133/100/66 Kabel
    1 x IDE Kabel
    1 x FDD Kabel
    1 x I/O Abdeckblech
    Handbuch (in englisch)
    Konfigurationsaufkleber
    WinDVD Suite (DVD-Wiedergabesoftware)

Wie bei Markenmainboards also zwischenzeitlich üblich (mit DFI als der löblichen Ausnahme) ist der Lieferumfang eher bescheiden, auch wenn die Liste lang zu sein scheint.
Leider fehlt auch der Slot für die Asus eigene WiFi-Karte, die für kleines Geld Wireless-LAN nachrüstbar macht.

Systemaufbau

Zum Mainboard kommen im Haupt-Rechner noch folgende Komponenten:
    CPU: AMD Athlon 64 3500 (Venice-Kern, 0.9 µm, 67 Watt THD) mit 200 MHz FSB
    Arbeitsspeicher: vier Module Corsair TWINX1024-3200XLPRO à 512 MB CL2
    2x Grafikkarte Gainward PowerPack! Ultra/1960PCX XP, TV-DVI-DVI, Golden Sample
    Goes Like Hell / SLI
    DVD-ROM NEC DV5800 in silber
    DVD-Brenner NEC 3520 A in silber
    SATA-Festplatte Samsung Spinpoint 160 GB 7.200 U/min als Systemplatte
    2xSATAII Festplatte Samsung Spinpoint 200 GB 7.200 U/min als Datenbunker mit Raid 0
    TV-Karte Hauppauge WinTV PVR 350

Als Gehäuse kommt ein alter Alu-Miditower Coolermaster PAC-T01 zum Einsatz (natürlich komplett gedämmt), als Netzteil ein BeQuiet BQT P5-420W mit zwei Lüftern.
Dazu sind im Gehäuse (vorne zwei, oben und hinten jeweils einer) Papst-Lüfter vom Typ 8412NLE eingebaut, die mit maximal 1.500 U/min praktisch lautlos laufen.
Als CPU-Kühler tut ein Thermalright XP-120 seinen Dienst.

Boardmontage

Bevor man das Board auspackt, sollte man zunächst einmal für eine saubere Erdung sorgen, es sind schon viele Mainboards an elektrostatischer Aufladung einen frühen Tod gestorben.
Hat man keinen geerdeten Arbeitsplatz mit einem Erdungsband, kann man sich durch Anfassen eines Heizkörpers zumindest ein wenig behelfen.
Das ausgepackte Board legen wir der Einfachheit halber auf die Schutzhülle, in der es verpackt war.
  • Schritt eins: CPU-Montage

    Auch beim Sockel 939 ist die Montage der CPU selbst kaum falsch zu machen. Bügel am Sockel hochnehmen, CPU nach den Markierungen ausrichten, ohne Druck einsetzen. Bügel wieder schließen.

  • Schritt zwei: Kühlermontage

    Hier steht zunächst mal ein bißchen Bastelarbeit an, der Thermalright Kühler bringt ein eigenes „Rentention Module“ mit, das auf dem Bord vorgesehen muß also vorher demontiert werden.
    Da die CPUs für den Socket 939 über einen sogenannten „Heat-Spreader“ verfügen (praktisch einen Deckel über dem eigentlichen Prozessor-Kern), sind sie bei der Montage nicht mehr so empfindlich wie es früher beim Sockel A der Fall war.
    Auch hier beim Socket 939 gilt, daß man den von AMD bei den boxed Versionen mitgelieferten Kühler für Normal-Ansprüche durchaus belassen kann, mir ist der aber zu wenig effektiv und der Lüfter zu laut.
    Aber man sollte, auch wenn man den Kühler nicht nutzt, auf jeden Fall die CPU als boxed Variante kaufen, da dort die Garantie von AMD aus auf drei Jahre verlängert ist.
    Die Frage ob Wärmeleitpad oder Paste ist ein uralter Streit. AMD selbst empfiehlt Pads, die sich genau einmal nutzen lassen.
    Ich nehme hochwertige Silberleitpaste, diese wird etwa in Größe einer kleinen Erbse auf die Heat-Spreader-Oberfläche aufgebracht und mit einer Kreditkarte z.B. gleichmäßig und HAUCHDÜNN verstrichen.

    Merke: bei Wärmeleitpaste ist WENIGER gleich BESSER, nicht umgekehrt.

    Die Kühlermontage ist beim Thermalright XP120 ziemlich tricky, im Gehäuse eingebaut hat man kaum eine Chance, da man stellenweise unterhalb des eigentlichen Kühlkörpers noch fummeln muß, um alle Halteklammern auf dem Rentention Module fest zu bekommen.
    Verhältnismäßig einfach ist dann wieder die Lüfter-Montage, der Papst-Lüfter 4412 FGML mit 120mm wird einfach aufgeklammert.

  • Schritt drei: RAM-Montage

    Bitte zuerst mal die RAM-Sockel und die Module gut ansehen. Es fallen gleich Nasen in den Sockeln und dementsprechende Aussparungen in den Modulen auf.
    Hat man die richtige Position ermittelt, setzt man die Module links und rechts in der Führung an und drückt gleichmäßig von oben nach, bis die Module einrasten.
    Die Entriegelungen (seitlich an den Sockeln) müssen so von alleine hochgekommen sein und in den Modulen in die dementsprechenden Aussparungen fluchten.

  • Schritt vier: Montage ins Gehäuse

    Zunächst einmal setzen wir die mitgelieferte Anschlußblende von innen in das Gehäuse ein. Die Blenden kann man Asus übrigens immer passend nachkaufen, sollte mal eine verlustig gegangen sein.
    Das Coolermaster Gehäuse bietet an der dementsprechenden Seite schon die passenden Abstandshalter mit Schraubenlöchern an, das Board muß nicht weiter abgestützt werden, da alle Montagelöcher mit Schrauben versehen sind.
    Vorsicht bei Billiggehäusen mit unpräziser Fertigung, durch zu große Spannung der Platine beim festschrauben ist schon manches Board einen frühen Tod gestorben.

  • Schritt fünf: Montage der Karten

    Die Grafikkarten werden in die PCIe16x-Slots gesetzt, nicht verkanten, hinten auf den Laufwerken zugewandten Seite ist noch eine Sicherung vorhanden, die das Herausrutschen der Karten verhindert. Dann wird die mitgelieferte SLI Brücke montiert (oben auf die Karten aufstecken). Dazu muß noch die beigelegte EZ-Bridge so gesteckt werden, daß der SLI-Modus auch aktiviert wird, dazu gibt es auf dem Board eine Status-LED. Leuchtet die satt rot, ist alles richtig gesteckt.
    Die TV-Karte bekommt einen der freien drei PCI-Steckplätze, ich nehme den mittleren, zum Glück veröffentlicht Asus auch A8N eine IRQ-Sharing Tabelle.

  • Schritt sechs: Montage der Laufwerke

    Die mechanische Montage sollte selbsterklärend sein, der Anschluß ans Board erfolgte nach folgendem Schema:

    1. Systemfestplatte an den SATA1-Anschluß des Nvidia-OnBoard Controllers
    2. DVD-Writer als Master, DVD-ROM als Slave an den IDE1 Anschluß des Controllers.
    3. Die beiden SATAII-Festplatten werden mit den Buchsen SATA2 und SATA3 Nvidia-OnBoard Controllers verbunden. Die Raid-Konfiguration wird dann im Bios erledigt.

    Zum Anschluß der IDE Komponenten verwende ich nur speziell geschirmte Rundkabel mit zusätzlichem Erdungsanschluß, die SATA-Platten werden mit den beigelegten SATA-Kabeln verbunden.

  • Schritt sieben: Stromanschluß

    Hier muß man auch ein wenig mehr Aufwand als von früher her gewohnt treiben. Neben dem ATX-Enhanced Stecker kommt noch der vom Pentium 4 bekannte zusätzliche 12V Stecker auf das Board. Zuletzt kommt noch ein Laufwerksstromstecker auf die mit „EZ-Plug“ beschriftete Buchse, um auch im SLI Betrieb genug Strom an die Grafikkarten abgeben zu können.

Inbetriebnahme

Wie nicht anders erwartet, zeigt der erste Bootvorgang eine veraltete Bios Version (1004). So kommt als erste Amtshandlung vor dem Aufsetzen des Systems zunächst einmal ein frisches Bios drauf. Nach Rücksprache mit der Asus-Technik kommt gleich die aktuellste Version 1007 auf eine Diskette und wird problemlos geflasht.
Jetzt werden zuerst mal die Bios-Werte von default auf sinnvolle Einträge umgestellt, Asus wählt die default-Werte extrem konservativ.
Die Bootreihenfolge wird zunächst mal so eingestellt, das von CD gebootet werden kann.

Dann folgt die Installation des Betriebssystems, auf dem Rechner wird lediglich Windows XP Professional laufen.
Bei der Grundinstallation braucht man tatsächlich auch noch einmal ein Diskettenlaufwerk, ohne würde der SATA-Raid-Controller nicht ins System eingebunden.

Windows XP mit SP2 erkennt ansonsten die montierte Hardware schon ganz gut, nach der Grundinstallation werden trotzdem noch die aktuellen Hardwaretreiber nachgeschoben. Dazu nehmt bitte ausdrücklich NICHT die vergleichsweise uralten Treiber von der CD, sondern aktuelle aus dem Zwischennetz.

Dazu wird die mitgelieferte Q-FAN Software installiert, hier beim A8N kann die Software auch nicht nur den CPU-Lüfter (wie noch beim A7V880), sondern auch die Zusatzlüfter kontrollieren und steuern.
Das sorgt auch hier beim A8N dafür, daß zu 95% im Betrieb die Lüfter nahezu stehen, also gar keinen Lärm machen können.
Aber auch der Rest des PCs macht geräuschmäßig einen angenehmen Eindruck, selbst die Gainward Grafikkarten nerven nicht, da auch bei diesen per Software-Tool der Lüftereinsatz auf 3D-betrieb beschränkt werden kann.

Leistung

Hat man die Wartezeit erst einmal hinter sich, bei der die angeschlossenen Komponenten gesucht und angezeigt werden, geht danach alles blitzschnell.
Aber nicht nur beim Booten überzeugt das Tempo, gerade dann, wenn wirklich Power gefordert ist, hat man nette Reserven.
Bei mir sieht ein typischer Arbeitsalltag so aus:
1. Outlook offen
2. Messenger an
3. Browser (Firefox) in mindestens 2 Instanzen offen
4. Grafiksoftware (Photoshop oder Illustrator CS) offen
5. Musik oder TV im Background laufend
6. Virenscanner und Firewall an

Meine Killerapplikation (die leider noch nicht so richtig von SLI profitiert) ist eine CAD-Software zur Hausplanung, die oft locker 500 MB Arbeitsspeicher wegfrißt und ebenso heftig große Texturen in den Objekten hält.

Da nur ein Beispiel, was sich leistungsmäßig im Vergleich zum AMD XP 2500 (mit Barton-Kern) getan hat:
Rendering einer komplexen Szene mit etwa 100 Lichtquellen:
Athlon XP 2500: rund 2 Stunden
Athlon 64 3500: rund 20 Minuten
Beide Rechner übrigens mit identischer RAM-Bestückung (habe ich aus dem XP übernommen).
Da helfen die Grafikkarten nur minimal mit, in erster Linie macht sich da der stark verbesserte Speicherdurchsatz des Nforce4 gegenüber dem Nforce2 Ultra 400 bemerkbar.
Ich spiele am PC so gut wie nie, dementsprechend ist mir die Leistung in dem Bereich auch ziemlich egal.
Unauffällig, aber gut, funktioniert der eingebaute Soundchip. Hier habe ich mit dem MSI geliebäugelt, da dieses Board eine Creative-Soundkarte an Bord hat. An meinem Teufel System macht aber auch der Realtek 850 einen ganz brauchbaren Klang.

Negativ bemerkbar macht sich bei mir nur ein Bereich, den Asus sehr eigenwillig gelöst hat.
Statt den im NForce4 schon integrierten Gigabit-Netzwerkcontroller direkt per PCI Express anzubinden, geht Asus den Umweg über den langsamen PCI-Bus. So sind beide LAN-Controller weit von der theoretischen Leistungsfähigkeit von Gigabit-LAN weg, der PCI-Bus ist die Bremse.
Dabei könnte Asus ohne weiteres den Nutzer per Bios selbst entscheiden lassen, ob alle PCI Express Lanes für die Grafikkarten oder auch anderen Komponenten zur Verfügung stehen sollen.
Bei mir bedeutet es jedenfalls, daß die Verbindung zu meinem Fileserver langsamer als nötig ist.
Ansonsten spielt der hier vorgestellte PC auch noch Bridge für den Rest der Netzwerkrechner zum Fileserver, da der Fileserver selbst nicht direkt auf dem Router hängt, sondern zusammen mit dem Rechner hier eine DMZ bildet.
Angenehm macht sich im übrigen noch die Firewall in Hardware (im Nforce4 Chipsatz) bemerkbar, es gibt weniger CPU-Last, immer sehr willkommen.

Stabiliät

In anderen Testberichte, gerade beim da schwer leidgeprüften Moddy, und auch in diversen Foren im Netz wurden und werden haufenweise Probleme mit dem Board berichtet.
Gerade der PATA-Controller muckt öfter mit Festplatten herum, was mich schon veranlaßte, erst gar keine PATA-Festplatte mehr einzubauen.
Die bei mir noch per PATA angeschlossenen optischen Laufwerke machen (bisher) auch keine Probleme, leider ist auch bisher nur Plextor in der Lage, DVD-Brenner für SATA zu liefern, nach DVD-Laufwerken mit SATA-Anschluß sucht man vergeblich.
Auch beim Arbeitsspeicher sollte man tunlichst darauf achten, daß die Module von Asus validiert sind. Die von mir eingesetzten sind es (noch) nicht, es läuft aber alles stabil.
Vier probeweise eingesetzte Infineon DDR3200 Module zu je 512 MB verweigerten jedenfalls schon den Bootvorgang, da funktionierten nur maximal zwei gleichzeitig.
Ebenso sollte man sich nicht drauf verlassen, daß jede Grafikkarte mit SLI-Technik funktioniert.
Ich hatte mir ausdrücklich ein Rückgaberecht auf meine beiden Gainward-Karten einräumen lassen, sollten sie nicht mit dem A8N zusammen spielen.
Mit den Karten, die Asus ausdrücklich freigibt, sollte aber stabiler Betrieb ohne weiteres möglich sein.

Sehr gut funktioniert zwischenzeitlich die „Cool 'n' Quiet“ genannte Stromspartechnik von AMD in Verbindung mit dem Athlon 64. So wird die CPU im Normalbetrieb nicht wärmer als 42-44 Grad (bei 25-26 Grad Gehäuseinnentemperatur), ein sehr angenehmer Wert, bei dem der CPU-Lüfter schlicht steht.
Unter absoluter Vollast, beim Rendern also, klettert die Temperatur auf maximal 58 Grad, immer noch weit weg von dem, was der Athlon 64 aushält (AMD spezifiert da nicht genau, aber 80 Grad sind es mindestens).
Da übrigens noch ein Wort zum CPU-Kauf.
Hier gibt es gerade mal ein böses Verwirrspiel. Beim Athlon 64 gibt es alleine beim 3500er mir bisher 4 bekannte Versionen (0.13µm und 0,09µm Fertigung, da dann noch mit 67 und 84 Watt Leistungsaufnahme), man sollte also vor dem kauf wirklich genauestens nachfassen, welche CPU man bekommt.
Ich habe von vornherein großen Wert darauf gelegt, eine mit 67 Watt maximaler Leistungsaufnahme zu bekommen, da diese schlicht weniger Kühlleistung erfordert.
Paßt also bitte auf, daß Euer Händler auch genau die Version liefern kann, die Ihr haben wollt.

Fazit und Empfehlung:

Hätte ich diesen Bericht Anfang des Jahres geschrieben, als das Board Asus-typisch unausgegoren auf den Markt kam, das Fazit wäre wohl ein Verriß geworden.

Heute, mit der Bios-Version 1007 kann ich das Board guten Gewissens empfehlen, die Kinderkrankheiten scheinen weitgehend ausgebügelt zu sein.
Vorsicht gilt, wenn man eine PATA-Festplatte als Systemplatte einsetzen möchte, daß sollte man wohl besser gar nicht erst versuchen, um Ärger zu vermeiden.
In meiner Konfiguration gibt es jedenfalls (bisher) keinerlei Mucken, Leistung und Stabilität entsprechen zu 100% meinen Erwartungen.

Das ist mir fünf Sterne wert, wenn es auch so manchem, der sich mit den ersten, unausgereiften Bios-Versionen herumschlagen mußte, wie Hohn erscheinen mag.

Und ein allerletzter Tipp zum guten Schluß: braucht man keine zweite Netzwerkkarte und kann auch auf die vier zusätzlichen SATA Anschlüsse des SiliconImage Controllers verzichten, dann greife man beruhigt zum A8N ohne DeLuxe (rund 15-20 Euro billiger zu haben), außer diesen beiden genannten Details sind die Boards absolut identisch.

Soderle, wie immer an dieser Stelle sind mir Kritik, Kommentare und besonders Hinweise, was Ihr am Bericht vermißt, sehr willkommen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Gering
Gering, 08.05.2005
Wuumlrde es hier noch die Moumlglichkeit der Houmlherbewertung geben wie bei anderen Plattformen - hier waumlre es notwendig. Ein absolut hervoragender Testbericht. Danke!
Magayla
Magayla, 12.05.2005
da sehe ich wieder wie wenig ich doch uumlber HArdware und auch Software weiszlig, na ja man kann halt nicht uumlber alles gut informiert sein. GLG Matthias
dastretz
dastretz, 26.05.2005
Hi bin neu hier und wollte mal fragen wie ich so einen berciht schreiben soll!!!uumlbrigends:super beitrag
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
schmied2005

Die "Mother" aller Boards

ein Testbericht von 2006-03-27 14:20:18 vom 27.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: - super Gamerboard - SLI: 2 Grafikkarten - 8 SATA Anschlüsse - 10 USB 2.0 Ports - viele Features - Stabilität ...
Nachteile/Kritik: ----
1.Vorgeschichte:
2.Verpackung + Zubehör:
3. Features:
4. Der Einbau und erste Betrieb:
5. Fazit:

1. Vorgeschichte:
Als die Entscheidung für ein neues Motheboard für meinen neuen PC fallen sollte, stach mir das Asus A8N-SLI Deluxe ins Auge, nicht nur für den Preis, sondern auch für die Ausstattung. Als ich dann noch hörte, dass es extrem interessant für Gamer sei, auf Grund der guten Übertaktbarkeit, der darauf verbauten Komponenten, konnte ich nicht anderes machen als zuschlagen.

2. Die Verpackung
Das Board kommt in einem gut aufgemachten stabilen Karton, auf der sofort die wichtigsten Merkmale zu erkennen sind:
• Sockel 939
• nVidia nForce 4 SLI Chipsatz
• Unterstützung für AMD 64 und AMD 64 FX Prozessoren

Nach dem ersten Öffnen muss man erst mal suchen, wo sich das Board versteckt hält, da die komplette Schachtel bis oben voll gepackt mit diversen Zubehörteilen is. Außerdem werden zwei Anleitungen mitgeliefert, eine Schnellstartanleitung, sowie eine wirklich abgerundete aber leider (wie bei fast allen Boards) englische Hauptanleitung mit allen Features und deren Benutzung. Außerdem bekommt man zwei Aufkleber, eine Asus- Aufkleber und einer mit der groben Übersicht über das Board.

Das mitgelieferte Zubehör:
• 1 Slotblende mit 2 USB 2.0 Anschlüssen inklusive Anschlusskabel ans Mainboard
• 1 Slotblende mit 2 USB 2.0 sowie einem Gameportanschluss + den benötigten Kabeln zum Anschluss ans Mainboard
• 1 PCI-Express SLI Halteblech, damit die Grafikkarten nicht abstürzen
• 1 IEEE 1394 (Firewire) Slotblende mit Kabel zum Anschluss
• 1 Slotblende mit seriellem Anschluss (COM) + Anschlusskabel
• 8 (!!!) SATA-Anschlusskabel
• 1 Slotblende zur Erweiterung um 2 SATA-Anschlüsse + Stromversorgung
• Asus Floppy Kabel
• Asus IDE-HDD Kabel
• Asus IDE CD-Rom Kabel


3.Die Features:

• Chipsatz: nVidia nForce 4 SLI
• PEG (PCI-Express for Graphics)-Slots: 2
• PCI-Slots: 3
• USB 2.0-Anschlüsse: 10
• IEEE 1394-Anschlüsse: 2
• SATA-II-Anschlüsse: 8 (4 normal, 4 RAID)
• 2 mal Gigabit LAN Onboard
• Onboard Sound
• 3 Soundausgänge: Vorne,Mitte,Subwoofer/Seite/Hinten
• 1 optischer SPDIF und ein Coaxialer Ausgang
• Hardware-Firewall
• AI NOS: wird das System voll ausgelastet, übertaktet das Mainboard automatisch in kleinen Schritten, um größere Stabilität zu gewährleisten
• Formfaktor: ATX
• Stromanschluss: ATX 24-polig
ATX 12 Volt
• unterstützter Speicher: PC 266, PC300, PC333, PC 400
• 4 184 Pin DDR RAM Bänke für maximal 4096MB RAM
• deutschsprachiges Bios


4.Der Einbau und der erste Betrieb:
Der Einbau des Mainboards ist denkbar einfach. Die neun Abstandshalter werden im Gehäuse platziert, das Board aufgesetzt und die Schrauben eingeschraubt. Die CPU lässt sich dank spezieller Markierung sehr einfach in den Sockel legen, Hebel wieder runter und fest. Die Karten gehen extrem leicht in die PCI-Slots, daurch entgeht man auch der Gefahr das Board zu beschädigen, die Kabel lassen sich sehr leicht verbinden, man muss jedoch genau aufpassen um die USB und Firewire Kabel nicht zu vertauschen, was aber, wenn man sich an die Anleitung hält normal nicht passieren dürfte

Als ich den Rechner das erste Mal startete und ich das erhoffte Piepsignal vernahm, war ich erst einmal begeistert und erleichtert. Alle Festplatten und optische Laufwerke wurden einwandfrei erkannt. Nach dem ersten Start wird man automatisch ins Bios geleitet, wo man allerhand Einstellungen treffen kann. Wichtig am Anfang sind die Booteinstellungen (Reihenfolge, Art der Laufwerke, Priorität) und wers braucht die Einstellungen zum Übertakten. Nach dem Start gings dann an die Windows-Installation, alles lief prima, die Treiber von der CD funktionieren einwandfrei und so lassen sich alle Features des Boards nutzen.

Mein Fazit:

Wer für geringen Einsatz das maximale erhalten will, muss einfach zu diesem Asus-Board greifen. Die 160€ sind gut investiert bei all diesem Zubehör und den Features des Boards. Selbst extreme Übertaktung der CPU und des Arbeitsspeichers hält es stand und läuft stabil.
Auch, im Gegensatz zu anderen Boards, läuft der SLI-Betrieb von zwei Grafikkarten stabil und ohne Abstürze, was am aber eh nur bei extremen Grafikanwendungen, wie FEAR benötigt. Also an alle Gamer und solche die es werden möchten. KAUFEN!!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Suggababe2
Suggababe2, 27.03.2006
sh ! Netten Gruss , freue mich über jede Gegenlesung :- lg Micha
Mieze83
Mieze83, 27.03.2006
freue mich über jede Lesung meiner Berichte lg
ToX
ToX, 27.03.2006
sh...freu mich über Gegenlesungen
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PoMuCKeL

Asus setzt seine Qualitätsserie fort

ein Testbericht von 2005-03-24 22:04:15 vom 24.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: - SLI: 2 Grafikkarten - 8 SATA Anschlüsse - 10 USB 2.0 Ports - viele Features - Stabilität...
Nachteile/Kritik: nüx
Auch mit dem Asus A8N-SLI Deluxe kann Asus wieder voll überzeugen. Das A8N-SLI Deluxe war eines der ersten SLI-fähigen Mainboards respektive eines der ersten PCI-E Mainboards für den Sockel 939. Anhand des Names lässt sich schon erkennen, dass es an verbauten Komponenten nicht mangelt, doch dazu weiter unten.

Die Verpackung
Das Board kommt in einem gut aufgemachten stabilen Karton, auf dessen Front sofort die wichtigsten Merkmale zu erkennen sind:

  • Sockel 939
  • nVidia nForce 4 SLI Chipsatz
  • Unterstützung für AMD 64 und AMD 64 FX Prozessoren


Nach dem ersten Öffnen muss man sich durch eine Vielzahl von Zubehörteilen wühlen, bis man endlich zum Mainboard selber durchkommt. Außerdem werden 2 Anleitungen mitgeliefert, eine Schnellstartanleitung in 6 Sprachen sowie eine wirklich abgerundete aber leider englische Hauptanleitung mit allen Features und deren Benutzung. Außerdem bekommt man zwei Aufkleber, einen mit dem Layout des Mainboards, der einer Art Bauanleitung gleicht und einen kleinen Asus Aufkleber zum Ankleben an die Gehäusefront oder sonstwohin ;-)

Das mitgelieferte Zubehör:

  • 1 Slotblende mit 2 USB 2.0 Anschlüssen inklusive Anschlusskabel ans Mainboard
  • 1 Slotblende mit 2 USB 2.0 sowie einem Gameportanschluss + den benötigten Kabeln zum Anschluss ans Mainboard
  • 1 PCI-Express SLI Halteblech, damit die Grafikkarten nicht abstürzen
  • 1 IEEE 1394 (Firewire) Slotblende mit Kabel zum Anschluss
  • 1 Slotblende mit seriellem Anschluss (COM) + Anschlusskabel
  • 8 (!!!) SATA-Anschlusskabel
  • 1 Slotblende zur Erweiterung um 2 SATA-Anschlüsse + Stromversorgung
  • Asus Floppy Kabel
  • Asus IDE-HDD Kabel
  • Asus IDE CD-Rom Kabel


Die Features:

  • Chipsatz: nVidia nForce 4 SLI
  • PEG (PCI-Express for Graphics)-Slots: 2
  • PCI-Slots: 3
  • USB 2.0-Anschlüsse: 10
  • IEEE 1394-Anschlüsse: 2
  • SATA-II-Anschlüsse: 8 (4 normal, 4 RAID)
  • 2 mal Gigabit LAN Onboard
  • Onboard Sound (habe ich nicht getestet, habe eine Soundkarte)
  • 3 Soundausgänge: Vorne,Mitte,Subwoofer/Seite/Hinten
  • 1 optischer SPDIF und ein Coaxialer Ausgang
  • Hardware-Firewall
  • AI NOS: wird das System voll ausgelastet, übertaktet das Mainboard automatisch in kleinen Schritten, um größere Stabilität zu gewährleisten
  • Formfaktor: ATX
  • Stromanschluss: ATX 24-polig
    ATX 12 Volt
  • unterstützter Speicher: PC 266, PC300, PC333, PC 400
  • 4 184 Pin DDR RAM Bänke für maximal 4096MB RAM
  • deutschsprachiges Bios


Der Einbau:
Der Einbau des Mainboards ist dank der Quickstart Anleitung denkbar einfach. Die Abstandshalter werden im Gehäuse platziert, das Board aufgesetzt und die Schrauben eingeschraubt. Sitzt, wackelt und hat Luft. Der Einbau der CPU ist ebenfalls relativ einfach, je nach verwendetem Kühler muss das Retentionmodul des Boards gegen das dem Kühler/Heatsink beiliegenden getauscht werden. Die CPU lässt sich dank spezieller Markierung sehr einfach in den Sockel legen, Hebel wieder runter und fest. Die Karten flutschen gut in die PCI-Slots, die Kabel lassen sich easy verbinden. An allen Kabeln befindet sich an der mainboardseitigen Anschlussmöglichkeit ein freier Pin oder ähnliches, um die Kabel richtig herum einzustecken.

Der erste Betrieb:
Als ich den Rechner das erste Mal anschaltete, bekam ich das erhoffte Bios-Piepsignal und war erstmal erleichtert. Alle Festplatten und optische Laufwerke wurden einwandfrei erkannt. Nach dem ersten Start wird man automatisch ins Bios geleitet, wo man allerhand Einstellungen treffen kann. Wichtig sind die Booteinstellungen (Reihenfolge, Art der Laufwerke, Priorität) und Energieeinstellungen wie Spannung des Arbeitsspeichers, Taktung des Speichers und ähnliches zum Übertakten. Das Bios ist für Asus-Standard keine Neuerung, es sieht aus wie gewohnt wenn man vorher bereits ein Asus-Board sein eigen nannte. Nach dem Start gings dann an die Windows-Installation, alles lief prima, die Treiber von der CD funktionieren einwandfrei und so lassen sich alle Features des Boards nutzen.

Stabilität:
Asus hat sich bereits einen Namen für Stabilität gemacht. Dies ändert sich auch mit dem A8N-SLI Deluxe nicht. Ich hatte bisher noch keinen einzigen Absturz, lediglich übertaktet habe ich noch nicht um damit die Stabilität zu testen. AMD Cool'n'Quiet wird unterstützt, damit taktet sich der Prozessor im 2D-Betrieb und bei geringen Systemanforderungen automatisch herunter, um Strom zu sparen und nicht so heiß zu laufen. Das Board läuft wie ne Eins!

Mein Fazit:
Wer für die Zukunft gewappnet sein will, greift zu PCI-Express Mainboards, eventuell auch zu SLI-Mainboards für 2 Grafikkarten. Wer aber wirklich auf der sicheren Seite sein will, sollte zu diesem Board oder der Nicht-Deluxe-Version greifen. Der Preis von 160€ für die Deluxe-Version geht meiner Meinung nach in Ordnung, wenn man die vielen Zusatzfeatures des Boards und des nForce 4 SLI betrachtet. Das Board ist extrem stabil, die Treiber aktuell und Asus für seinen guten Support bekannt. Ohne Einschränkungen zu empfehlen, dank der prima Anleitung funktioniert der Einbau auch für Neulinge reibungslos.

Ich schreibe Testberichte für ciao und yopi, nick bei beiden PoMuCKeL, das hat nichts mit Diebstahl geistigem Eigentums zu tun!
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Kommentare
moddy
moddy, 24.03.2005
Ich hab selbst ein ASUS A8N-SLI Deluxe und auch einen Bericht dazu geschrieben . Leider faumlllt mein Urteil nicht so positiv aus wie deins , da ich jede Menge Probleme mit dem Board hatte und damit leider nicht alleine da stehe . Sei froh das du einer d
tobbbbi
tobbbbi, 24.03.2005
Sehr shcoumln gegliedert! TOP!
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moddy

Das ASUS A8N-SLI Deluxe , Luxusmainboard mit vielen Kinderkrankheiten !

ein Testbericht von 2005-03-24 18:32:49 vom 24.03.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: alle neuen Technologien auf einem Board vereint , alle notwendigen Kabel enthalten , gutes Steckplatzdesign...
Nachteile/Kritik: viele Fehler die das System teilweise komplett lahmlegen können , extrem schlechte IDE-Treiber die das System ebenfalls lahmlegen
ASUS ... :
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dürfte den meisten ein Begriff sein , denn ASUS ist mittlerweile einer der Tophersteller von zum Beispiel erstklassigen Grafikkarten und Mainboards , um letztere geht es in meinem heutigen Bericht , genauer gesagt möchte ich das aktuelle Topmodell ein wenig näher beleuchten und meine eigenen zum Teil negativen Erfahrungen kund tun .


Das ASUS A8N-SLI Deluxe ... :
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war für mich schnell die erste Wahl als es darum ging meinem neuen Top-PC ein ordentliches Mainboard zu verpassen und schaut man auf die technischen Details des wirklich innovativen Boards dann weiß man auch wieso dieses Board eine Ecke mehr kostet und den Namen Deluxe zu recht trägt .


Die technischen Daten ... :
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sind sehr vielsprechend ... :

>Dual Gigabit OnBoard-LAN für blitzschnelle Datenübertragung im Netzwerk
>Dual PCI-Express Slots , für den Betrieb von bis zu 2 topaktuellen Grafikkarten im SLI-Mode
>Hardware FireWall
>OnBoard Audiosystem
>Cool n Quiet Technologie zur effizienten Steuerung des Lüfters und damit ein leiseres Betriebsgeräusch
>4 OnBoard USB 2.0 Anschlüße und 2 weitere USB-Anschlüße via PlugIn-Card
>Firewire Schnittstelle
>Dual RAID-Funktion , für die gängigen RAID Protokolle , um 2 identische Festplatten zu koppeln und damit eine effizientere Datenleistung zu erreichen oder Daten komfortabel sichern zu können
>IDE-DMA Anschluß für alte Festplatten
>Moderner SATA-Anschluß für aktuelle Hochleistungsfestplatten zur schnelleren Datenverarbeitung
>Und diverse Innovationen aus dem Hause ASUS , darunter ein Wiederherstellungstool für zerschossene Biosversionen , ein Online-Biosflashtool und ein Hardware-Übertaktungstool das unter Volllast das eine oder andere verfügbare Prozent an Power freigibt.

>Das Board unterstützt den AMD64 und AMDFX in allen aktuellen Versionen und ist somit für den Sockel 939 von AMD konzipiert .
>Unterstützt Dual-Channel RAM für effizientere und schnellere Datenverarbeitung


Die Vorfreude ... :
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war groß als nach langem warten das heißersehnte Mainboard auch endlich den Weg auf den deutschen Markt und in mein heimisches Zimmer gefunden hatte , nicht viel Zeit ließ ich verstreichen und packte in vollster Erwartung die schmucke Pappschachtel aus , wo mich Unmengen an Kabeln und Zubehör erwarteten , nicht umsonst handelt es sich um die Deluxe-Version !
So findet man 2 IDE-Festplatten Kabel , 4 SATA-Festplatten-Kabel , einen SLI-Connector , GamePort-PlugInCard und viele weitere zusätzliche Anschlussmöglichkeiten inklusive entsprechender Kabel in der Packung .
Auch die enthaltene DVD-Software , das Handbuch und die TreiberCD hinterließen sofort einen prägnanten Eindruck und so packte ich das Erlebnis ASUS A8N-SLI Deluxe mit Freude an .


Bis das böse Erwachen kam ... :
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denn als ich gerade dabei war meinen PC einzurichten und diverse Spielchen zu installieren , bekam der PC seine Mucken , denn nach einem Neustart machte das System erst einmal gar nichts mehr . Ein wenig ungläubig betrachtete ich den schwarzen Bildschirm , denn gerade eben ergötzte ich mich noch an einem meiner Spiele … sehr seltsam .
Als auch nach dem 4ten , 5ten und 6ten Neustart alles mögliche passierte , nur mein PC nicht mehr in Windows ging , bekam ich die ersten Zornesanfälle . Da man schon seit Jahren mit PCs zu tun hat , ist man schon einiges gewöhnt und so begann ich zu suchen , zu schrauben , umzubauen , aber es tat sich absolut nichts mehr .
Entweder das System blieb beim ASUS-Startbildschrim stehen , verabschiedete sich beim hochfahren , oder stieg spätestens beim WindowsLogo aus , gelegentlich bekam ich auch einfach gar kein Bild . Als sich auch am nächsten Tag keine Besserung einstellte , begann ich im Internet zu rechechieren und fand heraus das es wohl DIVERSE Probleme mit dem Board gibt , wohl auf Grund einer veralteten Bios-Version , das genau meine Problematik im schlimmsten Fall hervorruft . Toll dachte ich , mal wieder ins volle gegriffen und auch flux das Mainboard wieder Retour geschickt .
Als wenige später Ersatz beikam , hatte ich schon ein sehr mulmiges Gefühl , was jedoch von der erneuten Vorfreude auf meinen neuen TraumPC schnell überdeckt wurde und so war das Mainboard schnell eingebaut und funktionsfähig . Doch schnell folgte die Ernüchterung , schon wieder bekam ich ein Board mit dieser inaktuellen Biosversion und machte mich gleich daran dieses zu aktualisieren , denn tritt der Fehler einmal auf ist ein Update fast nicht mehr möglich .
Als das System dann stabil lief und auch ansonsten keine Fehler verursachte war ich schon fast den Tränen des Glücks nahe , als plötzlich meine beiden IDE-Festplatten nicht mehr erkannt wurden und nur noch fehlerhafte Daten im StartUp-Bildschirm zu finden waren , ein Problem das ich bis heute nicht vollständig lösen konnte , es scheint wohl zum Teil ein Fehler des neuen Datenkabels gewesen zu sein , doch immer noch wird nur eine von beiden Platten richtig erkannt , seltsam lief doch am Anfang alles perfekt .


Der Eklat ... :
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war perfekt als sich mein System dann auf einmal gar nicht mehr wohlfühlte , die Festplatten nicht erkannte und zum hochfahren 4 Minuten brauchte . Was war jetzt schon wieder los ? Gerade eben hatte ich die neuesten Treiber der mitgelieferten CD aufgespielt in der Hoffnung mein Festplattenproblem lösen zu können , doch genau das Gegenteil trat ein ! Die Treiber sind auch nach Internetberichten zu Folge extrem beschi**** und so friert das System nach wenigen Minuten ein , startet gar nicht oder nur sehr langsam . Kaum waren die Treiber entfernt , ging alles wieder wie vorher .


Das Fazit :
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für mich einfach unbegreiflich wie ein solch fehlerhaftes Mainboard in den Handel gelassen wurde . Ich war bisher immer sehr zufrieden mit ASUS und auch das aktuelle Board bietet sehr gute Kompatibilität im Bereich des Arbeitsspeichers und hat ebenso viele Funktion auf dem Board vereint , aber diese ganzen Fehler ? Und ich bin definitiv nicht der Einzelfall denn zahlreiche Foren explodieren förmlich unter Userberichten , bei denen nicht nur meine diversen Fehler auftreten sondern noch ein paar andere .
Das die mitgelieferten Treiber auf der CD , das gesamte System nicht nur instabil sondern zum Teil funktionsunfähig machen finde ich eigentlich eine Frechheit , denn ich kenne mich noch mit Computern aus und weiß was ich machen könnte , ein Anfänger sicherlich nicht , von daher absolut unverzeihlich , denn sogar mit den aktuellsten Treibern aus dem Internet traten die Fehler auf .
Meiner Meinung nach sehr Schade , ich fand ASUS immer sehr gut und zuverlässig , auch der Lieferumfang und das Design des neuen Boards finde ich ziemlich gut , mit den zahlreichen nützlichen Neuerungen umso mehr , aber nach derzeitigem Stand kann ich nur davon abraten sich dieses Mainboard zu kaufen , da es einfach zu viele Fehler in sich birgt und mit ca. 140 Euro auch noch relativ teuer ist .
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Overknees
Overknees, 24.03.2005
Sorry, das ich jetzt lachen muszlig.

Aber Du beschreibst da eine Problematik, die ausnahmslos alle neuen High-End Boards von Asus in den Jahren seit 1998 hatten und haben.

Ich bin eine lange Zeit im AMD-Forum aktiv gewesen, habe auch einen Chat bet
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ECFsucker

Asus A8N-SLI Deluxe

ein Testbericht von 2005-03-07 21:47:40 vom 07.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: -großer Abstand der PCIe-Plätze -Stabilität -Preis...
Nachteile/Kritik: -
Das Mainbord von Asus ist eines der besten der Welt. Es vereint Kompatiblität mit Stabilität und Leistung. Außerdem ist das ASUS A8N-SLI Deluxe das einzige Board in dem die 6800GT von Winfast im SLI Modus passt.

Nun zu den techn. Daten:

Prozessor:
Geeignete CPUs: Athlon 64
Athlon 64 FX
Prozessor Sockel: Socket 939

Architektur:
Chipsatz: nVidia nForce4 SLI
Southbridge: nVidia nForce4 SLI
Front Side Bus: 800 MHz
1000 MHz BIOS: Award 4Mb Flash EEPROM

Speicher:
RAM Typ: PC2700
PC2100
PC3200
RAM max.: 4096 MB
RAM Sockel: 4 x DIMM 184 Pin DDR

Expansion Slots:
PCI: 3
RAIDport: 4xS-ATA RAID Level 0,1,0+1,5
S-ATA+UATA/133 RAID Level 0,1,0+1

On-Board Controller:
IDE (P-ATA): 2 x ATA/133 für 4 Geräte
S-ATA: 4 x SATA 150 via Sil3114R
4 x SATA 300 via Southbridge
LAN: Marvell GBLAN
nVIDIA nForce4 MCP + Marvell PHY
Audio: Realtek ALC850
RAID: Silicon Image Sil3114R SATA RAID
nVIDIA nForce4 SATA+UATA/133 RAID

Schnittstellen:
USB Port: 8 x Typ 2.0
Port I/O: 1 Par / 1 Ser
LAN-Anschluss: 2xRJ45 10/100/1000
Mikrofoneingang: 1
Audioausgang: 4(Vorne,Zenter/Sub,Rücken,Seitlich)
IEEE1394: 2
Line-IN: 1
FDD: 1
S/P-DIF: 1 Ausgang coaxial
1 Ausgang optisch
PS/2: 2

Allgemeine Daten:
Formfaktor: ATX
Stromanschluss: 24pol ATX
4pol ATX 12V
Abmessungen (B x L): 245 x 305 mm


Dieses Board kann ich ihnen uneingeschränkt empfehlen. Die sparsamen Käufer greifen zur non-deluxe Version, bei der einzig zwei SATA-Anschlüsse weniger sind.
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Bewertung Testbericht:hilfreich
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PoMuCKeL
PoMuCKeL, 26.03.2005
aber leider schwacher Bericht. Du hast nur die technischen Daten abgeschrieben, wo sind deine Erfahrungen mit dem Board? Verpackung, Einbau- und Montageerfahrungen, Problemchen falls vorhanden? das fehlt alles.
rengert
rengert, 07.03.2005
Die Daten kann man uumlberall finden und die 4 eigenen Saumltze? Klingt mehr als Boardpromotion als Meinung. Waumlre ein cooler Text fuumlr die Verpackung, aber nicht als Meinung...
ironmaiden
ironmaiden, 14.03.2005
Nicht nuumltzlich! Ganz eindeutig. Was bringen einem potentiellen Kaumlufer die Daten? Die kann er sich auch von ASUS zuschicken lassen. Meinung fehlt fast vollstaumlndig.
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