Für Menschen ohne den berühmten grünen Daumen ist es oftmals schwer sich den Wunsch der lebenden Zimmerpflanzen zu erfüllen, weil sie meist nach kurzer Zeit eingehen. Aber es gibt auch einige Pflanzen die auch diesen Menschen lange Freude bereiten können. Eine davon ist der Afrikanische Affenbrotbaum, welcher zu den Sukkulenten gehört.
Meine Freundin hat diesen mit in unser gemeinsames Haus gebracht und da sie aus beruflichen Gründen vor und am Anfang der Schwangerschaft oftmals mehrere Tage nicht zu Hause war, musste ich mich mit der Pflanzenpflege beschäftigen. Was bei dieser Pflanze keine Wissenschaft ist.
Mittlerweile haben wir verschiedene Exemplare in unterschiedlichen Grössen bei uns, welche dazu auch im ganzen Haus verteilt sind. Alle stehen sie aber direkt auf der Fensterbank, da es eine Pflanze mit hohen Lichtbedürfnis ist.
Steht sie über einen längeren Zeitraum dunkler, dann geht sie ein. Aber ein paar Tage, wenn man gerade renoviert, hält sie schon mal aus.
Giessen muss man sie auf Grund der Pflanzengattung nur einmal in der Woche. Selbst bei den sehr hohen Temperaturen des diesjährigen Sommers hat dies ausgereicht ohne das sie deswegen am Vertrocknen war. Nur wenn die Pflanze im Sommer einen Platz im freien mit sehr viel Sonne hat, dann sollte man sie mindestens zweimal pro Woche giessen und wenn es sehr heiss ist, dann alle 2 Tage.
Gedüngt werden bei uns die Affenbrotbäume gar nicht, da sie doch sehr genügsam sind. Aber sie gedeihen trotzdem sehr prächtig. Das grösste Exemplar haben wir derzeit noch im Freien stehen und dort bekommt er sehr viel Sonne. Durch so viel Sonneneinstrahlung färben sich die Ränder der dickfleischigen Blätter rötlich, was dem Aussehen der Pflanze wiederum sehr zu gute kommt.
Da die Pflanze relativ langsam wächst muss man sie auch nicht jedes Jahr umtopfen. Bei den grösseren Pflanzen reicht es sogar, wenn man nur die oberste Schicht Erde erneuert. Die kleineren bekommen bei uns alle 2 Jahre einen neuen Topf, der meist im Durchmesser 1 Zentimeter grösser ist, als der alte. Dabei wird eben auch die alte Erde entfernt und durch neue und nährstoffreiche Erde ersetzt. Dafür reicht auch die handelsübliche Blumenerde aus.
Bei der Wuchsform kann man sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden. Zum einen kann man die Pflanze wachsen lassen, wie sie gerade treibt. So hat man nach einiger Zeit einen kleinen Busch. Macht man allerdings die Seitentriebe am Hauptstamm regelmässig ab, so hat man ein richtiges Bäumchen. Wir haben beide Wuchsformen bei uns und man kann nicht sagen, das eine von beiden schöner wäre, als die andere. Allerdings kann man diese abgemachten Seitentriebe, welche man einfach vorsichtig abbricht, in neue Erde setzen und regelmässig giessen. Damit erhält man neue Pflanzen. Ihr seht also, auch die Vermehrung ist sehr einfach.
Bei den Pflanzen die im Freien stehen muss man dann nur noch beachten, das sie nach den letzten Nachtfrösten im Mai erst raus dürfen und sie sollten auch Mitte September wieder ins Haus geholt werden. Denn es wäre doch schade, wenn so eine schöne Pflanze durch einen Frost schaden nimmt.
Blühen kann der Affenbrotbaum auch. Allerdings erst nach 5 bis
7 Jahren und leider auch nicht alle Pflanzen. Woran dieses liegt, weiss ich leider nicht. Unser grösstes Exemplar hat dieses Alter schon lange erreicht und macht jedenfalls keine Anstalten mal blühen zu wollen, aber bei Bekannten habe ich es schon gesehen. Es werden kleine weisse Blüten gebildet, die nicht duften.
Ein sehr grosser Vorteil dieser Pflanze ist die sehr geringe Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge. Trotz der vielen Jahre, die wir schon Affenbrotbäume pflegen, hatten wir da noch nie Probleme.
Was jetzt noch interessiert ist sicher der Preis für so eine Pflanze. Im Handel schwankt dieser zwischen 3 und 5 Euro, was ich erst letzte Woche feststellen musste. Ich finde den Preis recht hoch, da ich ja selbst weiss, das diese Pflanzen nicht viel Pflege brauchen und somit fast nebenbei wachsen und gedeihen. Allerdings habe ich schon Auktionen bei Ebay gesehen, wo man preiswerter an eine solche Pflanze kommt.
Fazit
Leicht zu pflegen und sie verzeiht auch mal wenn man das Giessen vergisst. Sie sollte also bei jedem, wo es hell genug ist, gut gedeihen. Vielleicht haben Bekannte von Euch eine solche Pflanze und ihr könnt es mal mit der Nachzucht versuchen. Und was auch sehr wichtig ist. Es sind keine Teile dieser Pflanze giftig, was bei uns durch die kleinen Kinder auch sehr wichtig ist.
Vielen Dank für´s lesen, bewerten und kommentieren.
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Der Geldbaum
ein Testbericht von Namibia2004-06-17 09:57:47vom 17.06.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr dekorativ und relativ pflegeleicht...Nachteile/Kritik: Der Geldsegen bleibt aus.
Meine Oma hatte mir vor Jahren einen sogenannten Geldbaum geschenkt. Damals war ich chronisch pleite und sie meinte wohl, mich mit dieser Pflanze aufmuntern zu können. Aber im Gegensatz zum Geldbaum wuchs mein Vermögen kein Stück.
Hier in Namibia wachsen diese Pflanzen überall in meinem Garten und deshalb gilt ihnen mein heutiger Bericht.
*** Botanik ***
Der Geldbaum oder auch Dickblatt, lat. Crassula ovata, ist eine aus Südafrika stammende, baumartige Sukkulente. Hier wächst sie vor allem in Trockengebieten.
*** Aussehen ***
Die Blätter des Geldbaumes sind dickfleischig und oval. Meist sind sie saftig-grün, es gibt aber auch Farbvarianten mit bräunlichen oder rotgeränderten Blättern. Bei älteren Pflanzen erscheinen von April bis Juli weisse Blütendolden, die aber nicht duften.
*** Ansprüche ***
Geldbäume mögen es sehr hell, warm und relativ trocken. Vor allem im Winter sollte man mit dem Wasser sparen. Umtopfen kann man alle 4 - 5 Jahre. Als Dünger empfiehlt sich in der Wachstumszeit ein handelsüblicher Kakteendünger. Frost verträgt die Pflanze zwar kurzzeitig, wirft aber dann ihre Blätter ab. Deshalb sollten Temperaturen von 5°C nicht dauerhaft unterschritten werden.
Als Pflanzsubstrat sollte man eine gute mineralische Kakteenerde verwenden.
*** Schädlinge ***
Die kleinen Angreifer sind in diesem Fall Wolläuse, die man mit handelsüblichen Insektengiften bekämpfen kann.
*** Vermehrung ***
Wie bei vielen anderen Sukkulenten bricht man einen Kopfsteckling ab, lässt ihn etwas trocknen und setzt ihn dann in ein durchlässiges Substrat.
*** Fazit ***
Für Menschen, die gern man das Giessen vergessen, ist diese Pflanze sehr gut geeignet. Erstens braucht der Geldbaum nicht viel Wasser und zweitens zeigt er seinem Besitzer durch schrumpelige oder abfallende Blätter ganz deutlich, dass doch mal wieder ein Wasserschub notwendig ist.
In meinem Garten muss ich mich so gut wie nie um die Geldbäume kümmern. Ab und an sammle ich abgebrochene Stecklinge ein und setze sie irgendwo anders wieder in die Erde. Es dauert nicht lange und an den Neulingen zeigen sich die ersten neuen Blätter. Obwohl ich überall eine automatische Bewässerung eingebaut habe, kappe ich oft die Wasserzufuhr zu den Geldbäumen.
Und so komme ich wieder zu meiner Empfehlung: (Grüner) Daumen hoch!
ein Testbericht von Corni2003-11-23 18:31:42vom 23.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: attraktive pflegeleicht Pflanze...Nachteile/Kritik: möchte hell stehen
Manche haben in ihrem Keller einen Geldscheißer *räusper* (man verzeihe mir bitte diesen vulgären Auftakt), ich habe in meinem Blumenfenster einen wunderschönen Geldbaum - einen afrikanischen Affenbrotbaum. Er ist in diesem Sommer wieder so prächtig gewachsen, dass ich das einfach in einem Beitrag würdigen muss!
Die Pflanze ist ein attraktives, viel- und dickblättriges Geschöpf, das kaum etwas übel nimmt und selbst Anfängern empfohlen werden kann. Man kann viele Jahre seine Freude an ihm haben und wird ihn lieben!
Und – keine Angst, so groß, wie man aufgrund des „Baumes“ im
Namen vermuten könnte, wird er gar nicht. Man darf ihn nur nicht mit dem Baobab (Affenbrotbaum oder auch afrikanischer Mammutbaum) verwechseln...
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FAMILIE & HERKUNFT
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Der Afrikanischer Affenbrotbaum, auch Geldbaum oder Talerbaum genannt, gehört zur Familie der Dickblatt-Gewächse. Rund dreihundert Arten sind bekannt und die meisten von ihnen kommen aus den Kap-Provinz Südafrikas.
Der Geldbaum ist ein Sukkulent, d.h. in seinen fleischigen Blättern und dicken Stengeln speichert er Wasser für Trockenzeiten.
In seiner Heimat wird der Geldbaum tatsächlich ein richtiger Baum, der bis zu drei Meter hoch werden kann; im Zimmer wird er bei günstigen Bedingungen und nach einigen Jahren immerhin auch einen Meter hoch werden und ist dann eine sehr attraktive Erscheinung.
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DIE PFLANZE
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Der Geldbaum hat durchaus schon als kleine Pflanze einen baumähnlichen Wuchs, für den man absolut nichts tun muss. Die Blätter sind rundlich-oval, dickfleischig, sehr schön dunkelgrün glänzend und leicht rotgerandet.
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DIE BLÜTEN
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Blüten bekommt der Gellbaum erst nach einigen Jahren; da hat er meist schon eine Größe von einem halben Meter. Mein Geldbäumchen blühte zum ersten Mal nach fast 10 Jahren. Die weißen sternförmigen Blüten sitzen an den neuen Triebspitzen, dort erscheinen sie reichlich und sehen recht apart aus. Trotzdem sind es eher die Blätter, die dieses hübsche Gewächs schmücken.
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DIE VERWENDUNG
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Das Geldbäumchen passt eigentlich überall hin – ins Wohnzimmer, in das Blumenfenster oder Sommers auf die Terrasse oder den Balkon. Große Gewächse wirken erst dann so richtig schön, wenn sie solitär stehen.
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DIE PFLEGE
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1. DIE ERDE
Das Geldbäumchen ist ziemlich anspruchslos, sollte aber trotzdem alle zwei Jahre in frische Erde umgetopft werden, sonst wächst er nicht richtig. Meiner bekommt – ähnlich wie meine Kakteen - eine Mischung 1/3 Kakkteenerde, 1/3 Blumenerde und 1/3 feinem Kies.
2. DIE DÜNGUNG
Hier verfahre ich genau wie bei meinem Kakteen, zur Wachstumszeit verwöhne ich ihn alle 3 – 4 Wochen mit herkömmlichen Kakteendünger:
3. DER STANDORT
Der Geldbaum mag es hell und sonnig und steht sehr gern im Sommer draußen. Zwischen den Kakteen auf einer Pflanzentreppe vor der Südwand fühlt sich meiner sehr wohl – unabdingbare Voraussetzung, wenn man Blüten sehen möchte!
Spätestens im Oktober muss er wieder hereingenommen werden. Mit einer Wintertemperatur um die 15 ° C ist er sehr zufrieden und sollte bis Februar in Ruhe gelassen werden; allerdings lasse ich meinen nie vollständig austrocknen.
4. DAS GIEßEN
Zum Gießen empfehle ich unbedingt kalkfreies Wasser, aus der Regentonne ist es ihm im Sommer genehm. Insgesamt ist der Wasserbedarf aber eher gering und die Pflanze dadurch recht pflegeleicht.
5. DIE ANZUCHT
Es ist recht einfach, vom Geldbaum Nachwuchs zu ziehen. Die beste Zeit ist das Frühjahr, wenn ohnehin umgetopft wird. Aus etwa 10 cm langen Triebspitzen schneidet man die Stecklinge, die einfach in das gleiche Substrat kommen wie die Pflanze. Ganz schnell bilden sich mit Bewurzelungspulver neue Wurzeln, es geht aber auch ohne. Ich stecke die Töpfchen unter eine Plastiktüte, so ist die Verdunstung gering und der Erfolg stellt sich bald ein. Im letzten Sommer konnte ich auf diese Art ein neues Geldbäumchen heranziehen – ein Steckling einer Pflanze, die vor einem Spielkasino auf Teneriffa stand.... mal sehen, ob es hilft *lach*
7. DIE SCHÄDLINGE
In den ganzen Jahren hatte ich nur einmal Schädlinge, nämlich Wollläuse. Das ist allerdings auch gleich der einzige Schädling, der dem Geldbäumchen gefährlich werden kann (bis zum Blattabfall!) Ich habe damals die Pflanze mit heftigem Strahl abgeduscht und die Wollläuse mechanisch entfernt.
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FAZIT
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Das Geldbäumchen ist ein sehr unkompliziertes und dabei sehr attraktives Gewächs, vor allem, wenn es schon einige Jahre alt ist. Es ist ein unkomplizierter Begleiter, an dem man lange Jahre seine Freude haben kann. Stecklinge sind stets ein willkommenes Mitbringsel. Gelegentliche Pflegefehler nimmt die Pflanze nicht übel und wenn man es bis zur Blüte schafft, wird man sich sehr daran erfreuen.
Das Geldbäumchen ist eine freundliche Pflanze, die ich unbedingt empfehlen kann.
ein Testbericht von godjul2002-08-18 10:41:53vom 18.08.2002Empfehlung: ja
Da ich diese Woche dabei bin, einige meiner Zimmerpflanzen vorzustellen, darf mein lieber, guter Affenbrotbaum, vielleicht besser Bäumchen gesagt nicht fehlen.
In Afrika, dem Geburtslandes des Affenbrotbaumes ist er nämlich ein echter und großer Baum. Meine Pflanze zuhause ist eigentlich nur ein kleiner Ableger des Originals.
In Afrika gilt er als Baum des Lebens und als eine Art Wahrzeichen. Er ist dort besonders typisch für die Vegetationszone der Savanne und kann bis zu 1000 Jahre alt werden und bei richtiger Behandlung wird er auch bei uns steinalt!
Meine Pflanze besitze ich schon,
oh lasst mich überlegen, es könnten schon 5 bis 6 Jahre oder noch länger . Sie war einst ein kleiner Ableger einer wunderschönen und schon recht großen Pflanze, welche ich besass.
Die Betonung liegt hier leider auf „besass!", denn diese Pflanze stand in meinem Schlafzimmer am Fenster, einem schönem und hellem Platz, so wie es die Pflanze gerne mag. Leider vergaß ich eines Tages bei -10°C mein Fenster nach dem Lüften wieder zu schließen und so wurde meine arme Pflanze tiefgekühlt und war leider nicht mehr zu retten.
Tiefbetrübt mußte ich diese Pflanze entsorgen, doch zum Glück blieb mir noch ein kleiner Ableger zum Andenken, welchen ich vorher abgemacht hatte.
Nun aber zu meiner Pflanze!
Wie schon geschrieben, habe ich sie mir selber und ganz alleine groß gezogen. Solche Pflanzen mag ich besonders gerne!
Natürlich bekommt Ihr sie auch in Gartenmärkten und Blumenhandlungen in allen Größen zu kaufen.
Mein Affenbrotbaum hat im Laufe der Jahre eine Höhe von etwa 40cm erreicht, toll wenn ich bedenke das er einst aus einem etwa 5cm großem Steckling entstand.
Was ist eigentlich ein Steckling werdet Ihr Euch jetzt fragen, da der Affenbrotbaum sehr verzweigt ist, fällt es nicht auf, wenn man sich einen kleinen Zweig abbricht.
Die Pflanze nimmt einem das überhaut nicht übel, ganz im Gegenteil, an solchen Stellen verzweigt sich dann die Pflanze.
Den Steckling „steckt" man dann in Erde und nach einiger Zeit bilden sich die Wurzeln und das Wachstum der kleinen Pflanze beginnt.
Wenn dieser Steckling größer gewachsen ist, liegt es bei einem selber, ob man sie als Busch oder als Bäumchen mit einem Stamm wachsen läßt.
Bei einem Bäumchen breche ich sämtliche Seitentriebe weg (ergeben wieder Stecklinge) , an dem oberen Teil der Pflanze breche ich öfters von den Zweigen die vordere Spitze weg, so das sich eine schone buschige Krone bildet.
Das macht vielleicht Spaß, wenn man sieht, wie das Bäumchen wächst!
Läßt man es einfach wild wachsen, bildet sich eine mehr buschige Pflanze.
Der Stamm des Bäumchens sieht bräunlich aus und die Blätter sind dickfleischig und bis zu 7cm groß und etwas länglich/rund.
Der Standort sollte möglichst hell und sonnig sein, so wie es das Bäumchen von zuhause aus Afrika gewohnt ist. Ein sonniger Fensterplatz ist hier ideal!
Die Pflege des Bäumchens ist total einfach und anspruchslos!
Alle 14 Tage bekommt mein Affenbrotbäumchen etwas Dünger, damit es wächst und gedeiht, macht es aber auch ohne Dünger!
Da die Blätter recht dickfleischig sind speichern sie genügend Wasser und es ist überhaupt nicht schlimm, wenn die Erde mal total austrocknet, denn gießen braucht man echt nur in größeren Abständen.
Also ideal für Leute, welche gerne das Gießen vergessen.
Alle 2 bis 3 Jahre topfe ich die Pflanze mal um, aber nicht weil die Wurzel zu groß für den Topf ist (diese bleibt reicht klein und als Ballen!), sondern damit das Bäumchen genügend Halt und Stand in dem Topf hat.
Inzwischen habe ich meine große Pflanze und viele, viele kleine Pflänzchen, welche ich gerne auch mal verschenke.
Na, habt Ihr Lust bekommen auch so ein Affenbrotbäumchen zu kaufen oder Euch irgendwo still und heimlich einen Steckling mitzunehmen?
ein Testbericht von amrum2002-04-05 08:24:35vom 05.04.2002Empfehlung: nein
Auf der Suche nach Pflanzen, über die ich etwas gescheites schreiben kann (Sukkulente, Kakteen) , stieß ich auf diese Kategorie hier bei Yopi (und bei Ciao). Unter Zimmerpflanzen tauchte der "Afrikanische Affenbrotbaum" auf, wie soll denn so etwas gehen, der paßt doch in kein Haus, geschweige denn in ein Zimmer!
Beim Aufklicken bei Ciao stelle ich dann fest, das dort als lateinischer Name Crassula portulacea auftaucht, die kenne ich! Natürlich eine Sukkulente, aber der deutsche Name ist (je nach Region) Geld-, Taler- oder Pfennigbaum und NICHT Affenbrotbaum. Ja, wenn
irgendeiner mal Fehler abschreibt...
Damit ich für die Kategorie alles richtig mache schreibe ich jetzt mal über beides.
1. Crassula portulacea (die soll hier ja wohl gemeint sein)
Die Pflanzen der Gattung Crassula haben ihre Heimat in südlichen Breiten rund um den Globus. Das Hauptverbeitungsgebiet mit über 90% liegt jedoch im südlichen Afrika (wie schön für mich, da habe ich so einige im Urlaub an den heimatlichen Standorten gesehen). Die Gattung umfaßt über 300 Arten, von denen jedoch die meisten nur für den Sukkulentenspezialisten geeignet sind. Einige Arten sind jedoch auch für den normalen Fensterbrettpfleger geeignet, und dazu gehört die Crassula portulacea.
Die Pflanze bildet ein reichverzweigtes, kleines Bäumchen , das sogar im Zimmer bis 1,5 m hoch werden kann (dann aber wohl nicht mehr auf der Fensterbank, an den heimatlichen Standorten wird die Pflanze bis 3 m hoch und ist dann wirklich ein Baum). Die Blätter sind rundlich, fleischig, glänzendgrünen und oft rotgerändert. Diesen wasserspeichernden Blättern verdankt die Gattung Crassula auch ihren deutschen Gattungsnamen "Dickblattgewächse".
Ab einer Pflanzenhöhe von ca. 50 cm kann man mit Blüten rechnen. Die Blüten sind sternenförmig und weiß, nicht besonders spektakulär ca. 15 mm groß . Sie sitzen an den Spitzen der Triebe.
Nur zwei Dinge gibt es, die den pflegeleichten Geldbaum bedrohen können: Überwässerung und Wollläuse. Der Wasserbedarf ist wie bei allen Sukkulenten begrenzt. Also nur vorsichtig gießen. Und die Wollläuse können in solchen Mengen auftreten, daß die Blätter abfallen und die Pflanze schlaff wird. Bei einigen wenigen Schädlingen hilft ein Q-Tip, in Spiritus tauche und damit die Tierchen betupfen.
2: Pflegehinweise
Erde:
keine Ansprüche, es wird alles akzeptiert
Düngen:
Von April bis Mitte September einmal im Monat sparsam düngen
Gießen:
Den Sommer über benötigen die Pflanzen 1 mal die Woche Wasser, Staunässe muß wie bei allen Sukkulenten unbedingt vermieden werden, denn sie verursacht schnell Wurzelfäule.
Pflege:
keine besonderen Pflegeansprüche.
Standort:
Der beste Standort im Sommer ist der Garten, der Balkon oder die Terrasse. Dann blühen (ältere) Geldbäume auch willig. Im Winter stellt man sie an einem kühlen Platz und gießt von November bis Anfang März am besten gar nicht . Die Ruhezeit von November bis März honorieren die Pflanzen dann durch ein gutes und gesundes Wachstum.
Vermehrung:
Dazu verwendet man etwa 10 cm lange Triebspitzen, diese einige Tage antrocknen lassen, dann in Erde stellen und feucht halten bei >20 Grad. Geht im Prinzip auch mit jedem einzelnen Blatt (aus einem Bäumchen mache 100), das dauert aber wesentlich länger bis die "neuen" Pflanzen dann ein ansehnliches Bäumchen gebildet haben.
Überwinterung:
Wie bei allen Sukkulenten ist die Winterruhe ein wesentlicher Aspekt für die Blühwilligkeit (kein Winter = woran soll die Pflanze merken, das es Frühjahr ist und sie gefälligst zu blühen hat!!, gilt im besonderen auch für Kakteen). Natürlich hell (damit die Pflanze nicht vergeilt = unerwünschtes Längenwachstum), bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. .Kühles aber helles Zimmer oder Treppenhaus. Gegossen werden soll dann nicht, durch ihren sukkulenten Charakter hat die Pflanze genug Wasser für Monate gespeichert.
Das erstemal gesehen habe ich die Pflanze bei meiner Oma vor ca. 45 Jahren. Die Pflanze ist auch bei schweren Pflegefehlern kaum Tod zu kriegen, und damit auch denen zu empfehlen, die keinen grünen Daumen haben.
Bezugsquelle z.B.: www.uhlig-kakteen.com
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2. BAOBAB (Affenbrotbaum)
Der Affenbrotbaum (mit 15 Arten auf Madagaskar und in der südlichen Hälfte von Afrika) ist das typische Wahrzeichen der Savanne. In jedem besseren Naturfilm taucht der Baum auf, in dessen Schatten Löwen oder andere Tiere die Tageshitze verdösen.
Die bis zu 20 m hohen Bäume haben bis 10 m dicke, säulen- /flaschenförmige wasserspeichernde Stämme. Manche Exemplare haben mehr Durchmesser als Höhe und sehen aus wie von einem anderen Stern.
Die Rinde ist silbergrau und oft rissig. Nicht nur Tiere stillen ihren Hunger (und Durst) an diesem Baum, Teile des Baobabs werden auch vom Menschen genutzt. Die jungen Sprösslinge lassen sich als Gemüse oder als Soße zum Hirsebrei zubereiten, das Vitamin-C-haltige säuerliche Mark der Früchte (die Früchte sind gurkenförmig und bis zu 50 cm lang mit einer holzartigen, harten Ummantelung), wird ausgelutscht oder zu einem erfrischenden Getränk verarbeitet. Die Samen werden zu Öl gestampft bzw. ergeben geröstet einen Kaffeeersatz. Die Naturmedizien verwendet die Blätter gegen Durchfall und Fieber. Die Asche des verbrannten Stammes ergibt ein Würzsalz.
Als Anpassung an die extremen Umweltbedingungen verliert der Baobap in der Trockenzeit die Blätter. Dadurch wird die Verdunstung des kostbaren Wasser zu vermindern, wobei große Bäume bis zu 5 Tonnen Wasser speichern!
Da er recht langsam wächst, aber gigantische Ausmaße haben kann, wird manchen Bäumen ein biblisches Alter von mehreren tausend Jahren nachgesagt, da gehen die Meinungen der Experten aber auseinander. Auf jeden Fall sind große Exemplare viele hundert Jahre alt.
Der Baobap spielt in der afrikanischen Mythologie eine herausragende Rolle, er gilt als Baum des Lebens. In vielen Sagen und Märchen spielt er eine Rolle. In seinem willkommenen Schatten trifft sich die Landbevölkerung und palavern miteinander.
Der Versuch, diesen Baum bei uns (z.B. im Wintergarten) zu halten ist kein Problem, Samen und Jungpflanzen gibt es zu erwerben. ABER = die typische und ansehnliche dicke Form erreichen die Bäume erst wenn unsere Enkel mal im Rentenalter sind, in der Jugendform ist der Baum erst mal schlank und rank. Den Versuch kann man sich sparen, große Bäume sind dann nur etwas für botanische Gärten mit entsprechenden riesigen Gewächshäusern und Krananlagen.
Wer mal nach Madagaskar kommt, dort gibt es eine sehenswerte, angepflanzte Baobap-Allee, habe ich bisher zwar viele Fotos von gesehen, war aber selber noch nicht dort (kann ja noch kommen).
Obwohl wasserspeichernd, gehört der Baobap leider nicht im engeren Sinne zu den Sukkulenten (ein Glück, in mein Gewächshaus paßt der sowieso nicht). Gesehen haben wir einige in Südafrika, Pflegeerfahrungen habe ich (und auch wohl sonst keiner in der Community, außer er arbeitet in einem bot. Garten) nicht.
...
ein Testbericht von Aphrodite732002-04-04 23:00:51vom 04.04.2002Empfehlung: nein
Lieber yopi-Leser(innen),
auch ich habe diese schöne Zimmerpflanze vor zwei Jahren als wirkliches Minibäumchen von einer Freundin bekommen.
Sie sagte mir auch gleich, dass diese Pflanze am besten an einem sehr hellen Platz gedeid. So kam ich also mit meiner neuesten Erungenschaft nach Hause und suchte ihr einen schönen hellen Platz.
Mein kleiner Affenbrotbaum bekam den ganzen Vormittag Sonne und auch alle zwei Tage wurde er gegossen. Er wuchs prächtig.
Da ich immer mit dem verbrauchtem Wasser aus meinem Aquarium gieße spare ich mir auf diese Weise den doch recht teueren
Dünger.
Im Sommer kommt mein Affenbrotbaum immer nach draußen. Da er hier dann besonders viel Sonne bekommt, werden seine dicken dunkelgrünen Blätter immer leicht rötlich am Rand, was ihn noch schöner aussehen läßt.
Da ich ihn auch vom Wuchs gern wie ein richtiges kleines Bäumchen haben möchte, entferne ich immer die Triebe, welche direkt unter der Hauptkrone am Stamm wachsen.
Diese verwende ich aber um neue Pflanzen zu ziehen, die ich dann verschenke.
Ende September nehme ich meinen Affenbrotbaum wieder ins Blumenfenster, denn ich möchte es nicht testen ob er auch leichte Nachtfröste verträgt.
Da direkt unter dem Fenster eine Heizung ist, bekommt er weiterhin alle zwei Tage viel Wasser. Nach einer Stunde kontrolliere ich dann allerdings bei allen Pflanzen wie viel noch im Übertopf ist und schütte diese Reste wieder in die Gießkanne.
Im Frühjahr wird dann der Affenbrotbaum in neue Erde gesetzt und der Topf ist dann etwa einen Zentimeter größer im Durchmesser als der Letzte. Bei größeren Exemplaren dieser Pflanze reicht es allerdings wenn man die oberste Schicht der Erde jedes zweite Jahr wechselt.
Beim Umtopfen bzw. Erde austauschen nehme ich handelsübliche Blumenerde.
Zu kaufen bekommt man den Affenbrotbaum meines Wissens nach das ganze Jahr über, wobei man sehr kleine Exemplare schon für etwa 1 oder 2 Euro bekommt.
Nach etwa 5 bis 7 Jahren, bei guter Pflege, bekommen diese Pflanzen auch kleine weiße Blüten. Leider ist mein Bäumchen noch nicht so alt, aber ich habe es bei einer Bekannten schon gesehen.
Ich hoffe mit meinem Bericht Euer Interesse für dem Affenbrotbaum geweckt zu haben, denn es ist eine sehr anspruchlose Pflanze, die auch mal längere Zeit ohne Wasser auskommt.
Mesalina, 13.04.2002
Wie sieht der denn aus? Anspruchslose Pflanzen kann ich immer gebrauchen vergesse naumlmlich ab und zu, zu duumlngen g... Schoumlnes Wochenende Mesalina
witchley, 03.08.2002
ich glaub die fruumlchte sind geniessbar?!
Andreas68, 27.04.2002
Kann man nicht gar die Fruumlchte essen?