In der kalten Jahreszeit erinnert man sich recht gerne an ferne Urlaubszeiten zurück aus den letzten Jahren, um seine Stimmung etwas erwärmen zu können. Wie gern, würde ich nun schon faulenzend an einem schönen Strand liegen und nur den Wellengang der Algarve hören. Leider entspricht dies nicht der Realität und ich muss mich noch bis zum Sommer gedulden. Denn in den großen Schulferien heißt es dann wieder- Koffer packen und ab in den warmen Süden- nach Portugal. Dies wird dann mein zweiter Besuch Portugals sein, dass ich trotz einiger Macken richtig gern habe. In diesem Erfahrungsberichte möchte ich über meine Reise vom Sommer 2000 berichten.
In Deutschland regnete es und wir wollten nur weg aus Deutschland. Doch leider war der Abflug erst am Nachmittag und so mussten wir den halben Tag noch so umkriegen. Doch dann ging alles recht schnell vonstatten und wir hoben am späten Nachmittag mit einer Lufthansa- Maschine in Richtung Faro vom Flughafen Hannover- Langenhagen ab. Der etwa 3 Stunden lange Flug war recht kurzweilig und der Moment als wir aus dem Flieger ausstiegen war umwerfend. Ich, in einem dünnen Sweatshirt betrat, als erster unserer Familie, den portugiesischen Boden und es wurde zu einem Wärmeschock! Die Kälte aus der Heimat und der Klimaanlage im Flugzeug hatten uns dermaßen zugesetzt, dass uns ein kalten Schauer über den Rücken lief. Zwei Wochen in dieser Wärme, war eine grandiose Vorstellung, die für uns dann wahr wurde.
Vom Flughafen holte uns ein Mann mit einem kleinen Van ab und wir konnten in dieser etwa 70minütigen Fahrt, die schöne Landschaft bewundern. Es ist zu Deutschland schon ein großer Unterschied, den man im Vegetationsbereich bemerkt, doch für ein südliches Land, nichts Außergewöhnliches. Doch ich genoss eigentlich nur die untergehende Sonne, die dann noch so schön meine Haut erwärmte. Am frühen Abend waren wir dann angekommen und mussten uns zunächst im großzügigen Hotelzimmer einrichten; danach verabredeten wir uns mit unseren Bekannten, die mitflogen, zum Abendessen, das wir im Hotel einnahmen. Nach dem Verzehr, wollten wir dann die Stadt erkunden. Da es noch nicht ganz dunkel war, setzten wir uns in ein abgelegenes Straßencafe und schauten ein portugiesisches Fußballmatch uns an. Als langsam dann die Dunkelheit einbrach, kam auch erst das richtige südländische Flair auf, dass man in Deutschland so vermisst. Auf der langen und breiten Promenade von Monte Gordo spazierten schon eine Menge Menschen. Auf der rechten Seite, der breiten Straße, waren die unzähligen Restaurants und Cafes vorzufinden auch einige kleinere Boutiquen luden zu einem Shopping ein.
Auf der anderen Seite hingegen konnte man ein Blick ins Weite riskieren. Im Dunkeln heißt das, ins Nichts! Denn auf dieser Seite war der weitläufige Strandabschnitt. In eine Richtung ging es leider nicht allzu weit, so dass man den Füßen einiges erspart hat, doch in die andere Richtung konnte man Kilometer laufen, denn dort gliederten sich die nächsten Orten an, wie Albufeira. Der Stadtkern war umgeben von der Promenade. Leider war nach etwa 2 Stunden schon die Zeit gekommen, wo man alles gesehen hatte und um mehr
zu sehen, mussten man dann in einen anderen Ort. Doch, dass war einem egal, denn dieses Flair konnte einen stundenlang in das Stadtinnere sogen. Wenn man dann alle Geschäfte abgeklappert hatte, setzte man sich halt in ein Restaurant und speiste wie ein Fürst...
Für alle Zocker ist auch gesorgt: Am Strand befindet sich ein schickes Casino, das nur am Abend geöffnet ist und nur Menschen in geeigneter Garderobe Zutritt gewährt. Ein Infostand für Touristen ist in diesem kleinen Örtchen natürlich auch vorhanden und sehr hilfreich. Wir haben’s getestet!
Abends saß man draußen noch auf der Terrasse und redete über Gott und die Welt, da es ehrlich gesagt langweilig war. Unterhaltung bei Nacht findet man in Monte Gordo kaum, nur billige Tanzlokal, bei denen nicht einmal Gina Wild anfängt zu kochen. Also, in dieser Hinsicht kann man die Gegend um Monte Gorde ganzschnell vergessen.
Doch, die Menschen, die Entspannung und Ruhe suchen sind hier vollkommen richtig. Obwohl uns die Menschenmenge an dem Strandabschnitt erschreckte, kann man durch ein wenig Fußweg sich von der Menschenmasse absetzen und in Ruhe sich sonnen. Man geht einfach in einer Richtung und legt sich dort seelenruhig etwas abseits hin. An diesen sinnlichen Orten ist zwar keine Pflegung vorhanden, doch man wird nicht durch Enge gestört oder beeinträchtigt. An der Sauberkeit kann man überhaupt keine Kritik üben, man kann ggf. nur loben, denn hier ist es auf jeden Fall sauberer als in den spanischen Orten, die ich besucht habe. Jeden Morgen, wo alle Faulenzer noch in den Federn liegen, wird der Strand von einem Trupp vom Dreck befreit, zum Wohl der Touristen. Doch leider ist es an der Algarve nicht ganz perfekt. Da die Algarve vom Atlantik „existiert“ ist das Wasser nicht das klarste und nicht besonders warm. Zwar ist es für eine Abkühlung immer gut geeignet, doch für den Schwimm- Fan ist das hier nichts, denn nach 20 Minuten kommt man frierend heraus und will nur noch in der Sonne braten. Und da ich schon auf Fische nicht gut zu sprechen bin, konnte das mit Quallen nichts werden. Zwar wimmelst da es nicht jede 3 Meter von Quallen, doch immer wenn man etwas Weißes entdeckt hatte, kam die Panik.
Das Wetter, in diesen zwei Wochen des Urlaubs waren perfekt. Meist immer knapp über 36c° und öfters mal eine kurze Bewölkung zum Entspannen. Da ich schon einmal einen Kreislaufkollaps im Urlaub erlebte, war dieses Wetter für mich extrem gut geeignet.
In der Nähe gab es eigentlich nichts Schönes zum Besichtigen. Wir fuhren auch nicht dort hin mit dem Ziel etwas zu sehen, sondern mehr einfach nur zum Entspannen und zum hemmungslosen Relaxen.
Die Einkaufsmöglichkeiten waren mehr als ausreichend in der Örtlichkeit vorhanden und ließen an nichts vermissen. Deutsche Produkte konnte man in den Regalen auch schon finden. Das Portugal auch den Euro hat, sollten sich fragen bezüglich der Währung hiermit klären. Die Preise sind etwas günstiger als in Deutschland.
Portugal, ein Land das im Wirtschaftswachstum sogar Deutschland abhängen konnte, ist ein hervorragendes Urlaubsland und die Menschen sind alle sehr freundlich und gastfreundlich. Für mich ist es auch ein Land, in das ich immer wieder gerne reisen will und auch werde. Schon diesen Sommer bin ich wieder für 3 Wochen zu Gast in diesem schönen und herrlichen Land, was für mich zu einem Geheimtipp avanciert und immer mehr von Spanienfans entdeckt wird. Ich hoffe das die Algarve nicht zum Ballerman eines Tages verkommt, denn diese Tendenz wäre einfach nur schade und bedauerlich. Ansonsten kann man das Land nur empfehlen und dies eigentlich für jegliche Altersstufe.
Ich freue mich so sehr auf den nächsten Urlaub, auch wenn es in Deutschland im Sommer auch recht warm wird/meistens ist, doch hier ist es nicht so schön und in Portugal hat man noch einen schönen Strand...Die Algarve ist immer einen Besuch wert...
Habt ihr Lust auf Urlaub bekommen?! Na, dann nix wie los ins nächste Reisebüro, denn Januar und Februar sind die Monaten, wo am meisten gebucht wird und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...
zettikonfetti, 18.02.2002
Ich fahre in einem Monat in Urlaub. Gen Australien. Freu mich schon tierich. hier in Deutschland ist ja immer so Schmuddelwetter. der zettikonfetti
DERWUNDERBARE, 17.02.2002
...seufz... ich komm gerade aus meinem Florida-Urlaub zuruumlck, ich wuumlrd am liebsten auch sofort wieder fliegen...
Speedy281261, 18.02.2002
Also wenn ich mal Entspannung und Ruhe suche, weiszlig ich ja jetzt wo ich hin muszlig - Gruszlig Speedy281261
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Unser Lieblingsziel seit Jahren
ein Testbericht von yopalf2010-09-28 00:55:33vom 28.09.2010Empfehlung: ja
Vorteile: abwechslungsreiche Landschaft, angenehmes Klima, nette Menschen, nicht überlaufen, keine Hochhäuser (Carvoeiro)...Nachteile/Kritik: nichts Wesentliches
Meine Erfahrungen zur Algarve möchte ich überwiegend exemplarisch an dem Ort Carvoeiro vermitteln, weil ich - nicht ohne Grund - fünfmal hintereinander dort war und darüber auch am meisten weiß.
Carvoeiro ist ein kleines, ehemaliges Fischerdorf an der Felsalgarve und liegt zwischen Albufeira und Lagos. Heute gibt es dort zwar noch einige Fischer, das Ort ist aber überwiegend ein Touristenort mit vorwiegend deutschen Urlaubern, aber auch einigen Engländern, Holländern usw. Der Ort ist zwar nicht mehr ursprünglich, aber zumindest im April/Mai nicht überlaufen und auch recht angenehm.
Strände in Carvoeiro:
In Carvoeiro sind die Uferfelsen ca 50 Meter hoch, es gibt aber mehrere kleine Sandstrände. Neben dem kleinen Strand im Ortszentrum sind dies der Paradiesstrand, die Praia de Vale de Centeanes und die Praia do Carvalho (Seeräuberstrand/Schmugglerbucht). Der ausgefallendste Strand ist der Seeräuberstrand; man erreicht ihn über einen Tunnel, außerdem befindet sich mitten in der Bucht ein kleiner Felsen. Sowohl Zugänge über Tunnel als auch Felsen in den Badebuchten sind allgemein an der Felsalgarve anzutreffen. Neben den angesprochenen Hauptstränden gibt es noch einige kleinere und auch viele Grotten, die man am besten vom Meer aus in einer Bootsfahrt erkundet, auch das kann man an vielen anderen Orten der Algarve, z. B. in Lagos. Die berühmteste "Grotte" von Carvoeiro ist der Algar Seco; er wird auch in Reiseführern angepriesen und von Touristenbussen besucht.
Die Strände um Carvoeiro sind durch relativ hohe Wellen gekennzeichnet, die ich persönlich sehr schätze; man sollte m. E. aber kleinere Kinder nicht unbeaufsichtigt ans Wasser lassen, weil das selbst bei normalem Wetter zu gefährlich ist. Manche Badebuchten werden zu anderen Zeiten wohl auch bei Flut ganz vom Wasser überspült, im April/Mai habe ich das aber noch nie erlebt.
Die Wassertemperaturen im April/Mai liegen bei 16-18 Grad, man sieht aber ständig Badende jeden Alters im Wasser.
Bebauung von Carvoeiro:
Für mich sehr positiv: Es gibt überhaupt keine Hochhäuser, die etwas größeren Hotels sind eher in die Hänge gebaut und stören dann auch nicht. Weiterhin fallen die vielen kleineren Häuser und Villen auf, die von Eigentümern oder Mietern genutzt werden.
Gastronomie in Carvoeiro:
Man findet ganz unterschiedliche Gaststätten: überwiegend natürlich portugiesische Küche, oft mit deutschem oder englischem Einschlag, aber auch Chinesen, Italiener. Mein Tipp: Jeder suche so lange, bis er das beste für sich gefunden hat, wir sind seit Jahren Stammgäste in einer kleineren Snack Bar, die uns persönlich am besten gefällt. Das Angebot beschränkt sich nicht auf Fischgerichte, es gibt vielmehr auch recht schmackhafte Fleischgerichte, relativ häufig mit großzügiger Knoblauchbeigabe. Ich persönlich habe mich mit der mir vorher recht unbekannten portugiesischen Küche schnell angefreundet und finde sie interessanter als etwa die spanische oder griechische. Für Leckermäuler besonders zu empfehlen ist die Mandeltorte, vor allem in der "harten" Variante, die mit Messer und Gabel gegessen werden muss.
Hotels:
Es gibt in Carvoeiro mehrere Hotels mit 3 bis 5 Sternen, die auch von Deutschland aus über mehrere Veranstalter gebucht werden können. Uns reichen drei Sterne, das Personal ist sehr freundlich, die Unterkunft war immer o. k. Gebucht haben wir immer ohne Verpflegung, das Halbpensionsangebot soll aber auch
sehr gut sein.
Einkaufsmöglichkeiten:
In Carvoeiro gibt es mehrere Supermärkte, die auch zu Fuß erreichbar sind, mit akzeptablen Preisen, die allerdings als Touristenläden über dem Landesdurchschnitt liegen. Mit Bus oder Mietwagen kommt man auch gut zu naheliegenden, wesentlich billigeren größeren Supermärkten. Man sollte aber auch unbedingt auf den Märkten einkaufen, Orangen noch besser direkt beim Orangenbauern, die sind von einer Qualität, die ich jedenfalls in Deutschland noch nie kennengelernt habe.
Reisezeit:
Im April/Mai ist die Temperatur recht angenehm bei 20 bis 25 Grad tagsüber, abends wird es noch recht frisch, so dass man wunderbar schlafen kann. Mit gelegentlichen Regenschauern muss man rechnen. Im Mai wird es mittags schon recht heiß, so dass man mit kleinen Kindern besser im Hotel bleibt. Aus unseren Erfahrungen würde ich herleiten, dass die Monate Juni bis August für Familien mit Kleinkindern wohl nicht so geeignet sein dürften.
Öffentliche Verkehrsmittel (Carvoeiro):
Das Angebot ist beschränkt, man gelangt überwiegend von den Außenbezirken ins Stadtzentrum von Carvoeiro sowie nach Lagoa oder Portimao. Die Busfahrer sind leider nicht immer freundlich und hilfsbereit, sie haben uns mit Kinderwagen auch schon mal einfach stehenlassen und weigerten sich, die größere hintere Tür zu öffnen.
Kurzangaben zu anderen Orten:
Lagos:
für eine Tagestour recht interessant, mit schönen Stränden und Felsformationen, historischen Bauwerken, Bootstouren zu Grotten
Albufeira:
ist mir zu groß und zu laut, teilweise auch recht gewöhnungsbedürftige Bebauung, wird aber von vielen Touristen durchaus geschätzt, vermutlich wegen des lebhaften Treibens und der teilweise recht schönen Strände
Caldas de Monchique:
ein sehr schöner Ort mit alten Gebäuden und Park im Grünen am Fuße des Monchique-Gebirges, 2001 aber leider Baustelle
Monchique:
Aussichtspunkt auf dem Monchique-Gebirge, Einkaufsmöglichkeiten für Honig und den Medronho, den landestypischen Schnaps aus den Früchten des Erdbeerbaums (nicht süß, sondern hochprozentig, aber auch überall sonst erhältlich)
Cabo Sao Vicente:
Sehr interessantes Kap an der südwestlichsten Stelle Europas mit Leuchtturm, Erzählungen über stürmisches Wetter und riesige Wellen (von Reise- und Bärenführern verbreitet) nach meinen Erfahrungen im April/Mai aber völliger Blödsinn
Silves:
schöner alter Ort mit maurischer Burg und guter Aussicht
Portimao:
Industrie- und Einkaufsstadt, touristisch eher uninteressant
Armacao da Pera:
netter Strand, dahinter aber gräßliche Hochhäuser, soll früher sehr schön gewesen sein
Fazit:
Man fährt nicht ohne Grund fünfmal hintereinander an die gleiche Küste, ich hoffe es ist deutlich geworden, warum
Dieser Bericht erscheint unter unterschiedlichen Pseudonymen bei ciao und bei yopi.
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ein Testbericht von zicke892002-07-12 22:00:21vom 12.07.2002Empfehlung: ja
Ja schönes wetter,das verspricht die algarve(süden Portugals) auf jeden fall...
Im sommer 2000 war ich da(da kannt ich yopi noch nicht/konnte also keine meinung dazu äußern)und es war voll super.
Immer Sonne,klares Wasser(warm),heiß,einfach geil...
Wenn ich könnte würd ich gleich noch mal hinfahren.
1.Also die Landschaft is supiii-am atlantik super schöne kliffe und im innenland blühen im frühling gaaanz viele blumen - aber im sommer sind immer noch die palmen da.
2.Ganz klar- nur was für echt Sonnenfreunde(wär is das nicht)-im sommer um die 30-35grad in der mittagssonne um die 38-40.Das wasser ist sogar im
juni schon 25-28grad warm.
3.Hotels gibt es viele.Aber meine Empfehlung wäre auf jeden fall was mit meeresblick(immer noch die beste sicht)...
4.
- Baden und Surfen im Atlantik
- wanderungen über den berg monchique
- shoppen an der südalgarve und einheimische märkte erleben
- bootsfahrten auf dem fluss mira
5.Also ich habe jetzt mal von einer Website(Infos zu Wohnung/www.reguengo.de)einige Preise entnommen, nur so zur Vorstellung.Die Preise beinhalten:täglich wechselnde Veranstaltungen/Tennis und Beachvolleyball am hauseigenen Platz/Frühstück mit selbstgebackenem Brotund vegetarisches Abendessen aus Eigenanbau
PREISE:
Appartement mit Dusche und WC
Erwachsene -Hauptsaison(23.3.-31.8.und 1.10.-10.11.02)
DZ mit Halbpension/Tag Eur 105,00
EZ mit Halbpension/Tag Eur 72,00
Erwachsene- Saison(1.1.-22.3 und 1.9.-30.9.02)
DZ mit Halbpension/Tag Eur 98,00
EZ mit Halbpension/Tag Eur 67,00
Kinder
Preise für das gesamt Jahr
bis 3Jahre frei
3 bis 7 Jahre im App. der Eltern Eur 21,50
8 bis 13 Jahre im App. der Eltern Eur 28,50
3 bis 7 Jahre im EZ Eur 55,00
8 bis 13 Jahre im EZ Eur 58,00
3 bis 7 Jahre im DZ(2Kinder) Eur 75,00
8 bis 13 Jahre im DZ(2Kinder) Eur 81,00
Jedes App. enthält einen Wohn-Schlafraum,Dusche,Wc und eine überdachte Sonnenterasse.
7.Sonstiges:Die Südspitze der Algarve, ist der südlichste Punkt Europas.
Gesamteindruck:
Also für mich is des Entspannung und Action pur...
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ein Testbericht von egonman2002-04-21 13:17:09vom 21.04.2002Empfehlung: ja
„Algarve“
Die „Argarve“ blüht . Nach dem typisch milden Winter , in dem nur die weißen Mandel-Blüten im Januar von den Bäumen „schneiten“ , erfreuen sich die Menschen jetzt an der frabenfrohen Baum- , Busch- und Blumen-Pracht . Nicht umsonst wird die Sonnen-Küste Portugals als „Garten Europas“ bezeichnet . Riesige Orangen- und Oliven-Haine , Feigen- und Johannis-Brot-Bäume bedecken das Land . An den Häusern wuchern Rhododendren , Bougainvilleen sowie Efeu , in den Gärten und am Weges-Rand sorgen Kamelien , Heide-Kraut und Oleander für einen wahren Farben-Rasch .
Wer im Frühling
an die „Algarve“ reist , lernt das stille südwestliche Ende unseres Kontinents von seiner schönsten Seite kennen . Zwar ist der Atlantik jetzt noch zu kalt zum Baden , aber für diejenigen , die schwimmen wollen , sind die Hotel-Pools schon auf die richtige Temperatur gebracht worden . Außerdem ist jetzt die Zeit zum Entspannen in idyllischen Buchten , oder Bummeln durch lebhafte Städtchen , oder für Spaziergänge durch blühende Felder , oder Ausflugs-Fahrten und sportliche Unternehmungen zum Beispiel Wandern , Radeln , Reiten , Tennis spielen und Golfen .
Die Temperaturen sind ideal , und die Bedingungen ebenfalls . Und wer nicht gern allein aktiv ist , der kann sich Gleichgesinnten anschließen . Zum Beispiel zu einer Radwanderung mit fünf Tages-Etappen zwischen 35 und 50 Kilometern . Wander-Programme , Tennis-Camps und Segel-Törns werden ebenfalls angeboten . Zu den schönsten Ausflügen gehört immer wieder - auch für „Algarve-Kenner“ - die Tour nach Sagres und zum Cabo de Sao Vicente , wo der lichtstärkste Leuchtturm des Kontinents den südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes anzeigt .
Nach einem Besuch des Ponta de Sagres , wo garantiert schwindelfreie Fischer 60 Meter überm Meer in den windumtosten , steil abfallenden Felsen herumklettern , und einer Besichtigung der alten Festung Fortaleza do Infante mit der kleinen Capela de Craca geht es ins Restaurant „A Tasca“ am Hafen von Sagres . Das Essen hier ist für Fisch-Freunde ein Fest . Nirgendwo sonst stehen so viele verschiedene Fische und Meeres-Früchte auf der Speise-Karte . Die Köstlichkeiten aus dem Meer kommen frisch auf den Grill .
Abwechslung ist auch bei Jeep-Safaris angesagt . Sie führen ins Hinter-Land , durch leuchtend gelbe Blumen-Wiesen und zu stillen Seen , weißen Dörfern , zur mächtigen Maurenburg (aus dem 12. Jahrhundert) in Silves sowie nach Caldas de Monchique , wo man Rheuma- und Magen-Erkrankungen mit dem heilenden Thermal-Wasser behandeln kann . Und was fehlt jetzt noch , um das Glück perfekt zu machen ? Natürlich ein Bummel durch das bekannteste Städtchen der „Algarve“ : Albufeira . Zahlreiche Geschäfte , einladende Straßen-Cafes und die heitere , gelöste Stimmung machen den Urlaub-Genuss komplett .
Also wer sich da , bei den vielen Möglichkeiten der Unterhaltung und Abwechslung , nicht wohl fühlt dem ist nicht mehr zu helfen . Mir hat außer der Landschaft und dem guten Essen , noch das Thermal-Wasser gegen mein Rheuma sehr gut gefallen und geholfen . Natürlich ist zu dieser Jahreszeit nicht so viel los wie im Sommer , aber das ist ja auch nicht unbedingt ein Nachteil . Man kann alles in Ruhe und ohne viel Häktik genießen ohne das es überall überfüllt ist . So mir bleibt nur noch , sehr viel Spaß bei einem Besuch an der „Algarve“ zu wünschen !
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ein Testbericht von sepultura2002-03-24 20:38:46vom 24.03.2002Empfehlung: ja
Endlich raus aus dem dunklen verregneten Berlin, wenigstens 2 Wochen die Semsterferien genießen, ohne an anstehende Hausarbeiten und Prüfungen denken zu müssen. Wohin also das schwer verdiente Geld tragen, das sich der ach so faule Student tagtäglich neben seinem Studium erarbieten muß. (Sorry, aber etwas Polemik muß einfach sein.)
Unser ziemlich enger Finanzrahmen schränkte das Urlaubsziel meiner Freundin und mir schon beträchtlich ein, so daß wir uns zwischen der Algarve (Portugal), Tunesien und Mallorca entscheiden mußten.Da wir alles andere als Strandtouris sind, entschieden wir uns für die Algarve, da wir
hier noch die größten Möglichkeiten sahen, aus den Touriorten raus zu kommen und etwas vom Leben abseits der Touristentrampelpfade zu sehen.
Wir entschieden uns für das Überraschungspaket, ohne Verpflegung, aber mit Küche, von Neckermann-Reisen für 379,- Euro pro Person für 14 Tage inklusive Flug. Eine Küche mußte sein, das wir uns als Vegetarier nicht auf eine entsprechende Verpflegung verlassen konnten.
Überraschungspaket hieß dieses Angebot deshalb, da man bei Ankunft in irgendein, gerade leerstehendes Hotelzimmer verfrachtet wird. Die Wahrscheinlichkeit in einer Betonburg zu landen war groß, aber das wussten wir.
Anreise
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Am 06.März ging es vom Berliner Flughafen Tegel los. Aero Lloyd brachte uns über Malaga in Südspanien nach Faro, dem internationalen Flughafen Südportugals. Die Versorgung und Betreuung an Bord war wie gewohnt bei Aero-Lloyd-Flügen gehobenes Mittelmaß.
Für diesen Preis absolut zu empfehlen. In Faro angekommen, absolute Freude über das sonnige wolkenlose Wetter. Dann jedoch ein kleiner Schock, daß uns zugewiesene war wie befürchtet ein Betonklotz, Pech gehabt. Nach 1 1/2 Stunden Busfahrt kamen wir endlich in Praia da Rocha an, wo uns unser neues Zhause ("Club Praia da Rocha") für die nächsten 14 Tage empfing.
Das Hotel
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Der "Club Praia da Rocha" besteht aus 3 Komplexen, die jeweils 10 Stockwerke in die Höhe ragen. Der An-, und Ausblick ist wahrlich nicht für Ästheten. Dies wir allerdings durch die wirklich tollen Zimmer einigermaßen wieder wettgemacht. Wir hatten eine sehr große Wohnküche, ein normales Schlafzimmer und eine Wannenbad. Zum Glück ist dieses Hotel kein Club in dem Sinne, das einen stämdig Animateure belästigen. Leider ist das Hotel etwas hellhörig, was im Sommer sicherlich ein Nachteil ist. Obwohl für uns nicht so wichtig, kann man sagen, daß unser Hotel ziemlich gut ausgestattet war. Minimarkt,Hallenbad, Swimmingpool, Spielhalle, Tennis u.s.w. stehen den Gästen zur Verfügung. Gegen ein kleines Entgeld konnte man noch die Sauna, den Fitneßraum und das Türkische Bad benutzen.
Zur Verpflegung im Hotel selbst, kann ich nicht viel sagen. Die anderen Menschen, die wir kennen lernten, zeigten sich jedoch zufrieden.
Praia da Rocha
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Praia da Rocha liegt südlich von Portimao, eine Stadt, auf die ich später noch kommen werde. Praia d.R. ist fast ausnahmslos ein Touristenort. An einem breiten und sehr langen wirklich tollen Strand wurden und werden immer noch Hotels an die Küste gesetzt.
Im Winter, zeitigem Frühjahr und späterem Herbst ist diese Vergewaltigung einer wirklich beeindruckenden Natur noch zu ertragen und man wird hier Erholung pur finden. Im Sommer muß der Urlaub, mit Einsetzen der Massenflut an Touris eine wahre Hölle werden. Ich bitte euch, dies bei meinem Bericht immer im Hinterkopf zu behalten.
P.d.R. bietet leider keine Altstadt, dafür aber Unmegen an Cafés, Geschäften und Restaurants.
Das einzig Sehenswerte, neben der Küste, ist eine kleine alte Festung aus dem 17. Jahrhundert.
Wer Dinge für den alltäglichen Bedarf benötigt, wird mit den zahlreichen Supermercados vollauf zufrieden sein. Für einen größeren und billigeren Einkauf emfiehlt sich der eine halbe Stunde Fußweg entfernt liegende Lidl, bzw. da gegenüber liegende riesige "Modelo".
Ein absolutes Highlight ist das, unserem Hotel schräg gegenüberliegende, Internetcafé "Windcafe"(www.windcafe.com). Klein, aber liebevoll eingerichtet, wie ein richtiges Wohnzimmer. Auf der Couch Urlaubsmails nach Hause schicken, oder ein Buch bei einer Tasse Kaffee trinken hat schon was. Die Preise sind okay, selten so ein nettes Internetcafé gesehen.
Mal woanders hin ?
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Wer nicht seinen ganzen Urlaub am Strand verbringen möchte, hat von P.d.R. sehr gute Möglichkeiten für Kurz-, aber auch Tagestrips. Neben der Möglichkeit Touren im Hotel zu buchen, die zwar bequem sind, aber den Nachteil haben vom Bus abhängig zu sein, kann man auch auf eigene Faust etwas unternehmen.
Für Wanderungen eignet sich z.B. der Weg entlang der Küste nach Westen über Vau. Die nördlich gelegene Stadt Portimao erreicht man mit einem Fußmarsch von etwa 20 min oder auch mit dem Bus.
Portimao ist eine richtig nette Stadt mit verwinkelten Gassen, Kirchen u.s.w. Wer die Chance hat, hier ein Hotezimmer zu bekommen, ist gut aufgehoben.
Von Portimao ist es ein leichtes, jeden größeren Ort der Algarve mit dem Linienbus zu erreichen.
Ganz besonders kann ich Ausflüge zu den Orten Loulé, Silves und Monchique im Landesinneren und Lagos, Sagres, Albufeira und Faro an der Küste empfehlen. Zur östlichen Algarve kann ich kaum etwas sagen, da ich mich mehr im westliche Teil aufgehalten habe.
Hier nun drei potentielle Ausflugsziele:
-Monchique
M. ist der Hauptort des im Nordwesten gelegenen Gebirgszuges. Im Ort selber bekommt man viele alte Häuser, Kirchen u.s.w. zu Gesicht, welche komplettiert mit schmalen Gassen einen sehr beschaulichen Eindruck hinterlassen. Da schmeckt der Bica (Espresso) doch gleich doppelt so gut. Noch eine ganze Klasse schöner wird es dann in Caldas de Monchique, einem alten Heilbad ca. 6 km entfernt.
Ebenfalls nicht weit entfernt liegt der höchste Berg der Algarve, die Foia (902m), von wo man einen tollen Ausblick hat. Diesen Ausflug haben wir mit einem Mietwagen gemacht. Deshalb kann ich Euch nur zusichern, das man mit einem Linienbus nach Monchique kommt. Wie man von dort zu den zwei beschriebenen Abstechern kommt, kann ich Euch nicht sagen. Wer Lust hat kann ja wandern.
-Sagres
Sagres selbst ist ein mäßig spannender, aber geschichtsträchtiger Ort, viel eher interessant sind die sich anschließenden riesigen Festungsanlagen, die sehr gut erhalten sind. Ein wirklich imposanter Anblick, der sich einem bietet, wenn man in ihnen herumspaziert.
Nur wenige Kilometer entfernt befindet man sich am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, dem letzten Stück Land, welches die portugiesischen Entdecker vor 500 Jahren beim Aufbruch in eine neue Welt zu sehen bekamen. Cabo de Sao Vicente bietet neben einem Leuchtturm und einer kleinen Festung einen wunderschönen Ausblick auf den Atlantik.
Achtung, vergeßt nicht einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen, da der an der Westküste herrschende Atlantikwind schon ziemlich kühl sein kann.
-Silves
Silves ist meiner Meinung nach die schönste aller Städte der Algarve, was sicherlich damit zusammenhängt, das sie unter der Herrschaft der Araber deren Hauptsstadt der Algarve (Al-Gharb) war. Dementsprechend arabisch ist der die Stadt geprägt. Über allen trohnt die Festung, die natürlich elementarer Bestandteil eines Besuches sein sollte. Für 1,25 ? erhaltet ihr Einlaß.
Daneben gibt es noch mehrere Kirchen u.s.w. zu besichtigen. Besonders das Café zu Füßen der Burg kann ich empfehlen. Silves erreicht man ganz normal mit einem Linienbus, völlig unproblematisch also.
Essen gehen
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Freunde von Fischgerichten werden in der Algarve ein wahres Paradies finden. da ich bereits einmal hier war, bevor ich Vegetarier wurde, kann ich jedem empfehlen sich möglichst kein Tourilokal auszusuchen, da dort die Küche doch sehr dem Touristengaumen angepaßt wurde. In einen "Einheimischen-"Lokal ist die Karte zwar meist nur in portugiesisch vorhanden, ein Wörterbuch hilft über diese Hürde jedoch schnell hinweg. Die Portugiesen sind sehr nett und helfen gerne.
Aber auch Fleischgerichte gibt es überall, nur der Vergetarier wird es etwas schwieriger haben. Meist muß er auf die aus Spanien bekannten Eierspeisen zurückgreifen. In den meisten Tourilokalen gibt es außerdem Pizza, Pasta, Salate u.s.w. Da es offenbar viele Engländer in die Algarve zieht, findet man überall "English Breakfast" angeboten. Auch die zahlreichen Pubs, mit dem ständig laufenden Fußball im TV, zeugen von der Anwesenheit der Briten.
Die Portugiesen haben wie die Spanier eine ausgewienes Händchen für Backwaren und Desserts. Zugreifen heißt hier die Devise.
Alternativen
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Wer eine absolute Abneigung gegen das Gebundensein an Hotels hat, dem bieten sich natürlich auch Alterativen um die Algarve zu bereisen. Am Einfachsten für den Rucksacktouristen ist die Übernachtung in kleinen Pensionen, die in fast jedem Ort zu finden sind. Leider kann ich dazu keine Preisangaben machen. Auch mein Reiseführer schwieg sich dazu aus. Hier empfiehlt sich wohl ein "Lonely Planet"- Reiseführer.
Das gleiche gilt für Campingplätze, von denen es auch einige gibt. Schwarz zu Campen wird hier nicht gerne gesehen, da immer wieder verheerende Brände durch achtlose Camper ausgelöst werden.
Es empfiehlt sich hier der aktuelle ADAC-Camping-Führer.
Fazit
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Mir haben die 14 Tage Algarve vor allen Dingen eines gebracht, Erholung. Die Algarve ist wirklich ein landschaftlich sehr abwechslungsreiches Gebiet, in dem aber auch die Städte und Ortschaften Interessantes zu bieten haben.
Allerdings zeigen die mancherorts errichteten Bettenburgen, das es hier im Sommer schnell mir der Ruhe vorbei sein kann. Nur das Hinterland kann dann noch vor riesigen Menschenansammlungen schützen. Wer kann, sollte die Algarve im Frühjahr besuchen, wo neben der Ruhe noch eine gerade erblühende Natur hinzukommt.
Meine Bewertung gilt dann auch nur für den von mir besuchten Zeitraum. Für die Sommermonate muß ich Abstriche machen.
Als Reiseführer habe ich im übrigen den Baeder-Führer benutzt, mit dem ich im großen und ganzen zufrieden war. Für Rucksacktouris kann ich ihn jedoch überhaupt nicht empfehlen.
Preislich kann ich die Algarve ebenfalls empfehlen, sie liegt teilweise deutlich unter unseren Verhältnissen Vermutlich ziehen die Preise im Sommer aber noch einmal an.
Viel Spass euch allen bei euren Ausflügen, ich werde jetzt mal wieder meinen Kopf in die Bücher stecken.
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