Isabel Allende: Fortunas Tochter
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Testberichte Isabel Allende: Fortunas Tochter

 (gebundene Ausgabe)
3.1 von 5
Platz 102 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - F".
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 3.1 von 5
Meinungen:
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Isabel Allende: Fortunas Tochter Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 3.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • läßt sich leicht lesen, gute Darstellung der Charakter
  • Toll geschrieben...
Nachteile/Kritik
  • keines
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singer71ljc

"Hab ich das falsche Buch in der Hand?"

ein Testbericht von 2004-09-27 09:25:41 vom 27.09.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: läßt sich leicht lesen, gute Darstellung der Charakter...
Nachteile/Kritik: keines
..., habe ich während der ersten Hälfte dieser Lektüre gedacht, denn die Hauptpersonen werden zwar (gelegentlich erwähnt, aber die Geschehnisse um die eigentliche Protagonistin, Eliza Sommers, werden eigentlich erst in der zweiten Hälfte dieses Romanes wirklich ausführlich behandelt.

Der Inhalt
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Eliza Sommers gehört nicht eigentlich zur Familie. Sie wird als Baby vor der Haustür der chilenischen Wohnung der Geschwister Rose, John und Jeremy Sommers ausgesetzt und von Rose wie die eigene Tochter großgezogen. Um ein mögliches Gerede zu vermeiden, wird sie auch in der ansässigen feinen Gesellschaft als die eigene Tochter ausgegeben.
Aber nicht nur Rose nimmt ihre Erziehung in die Hand, auch eine Einheimische, Mama Fresia hat ihre Hände mit im Spiel.
So wächst sie über all die Jahre heran, als Rose eines Tages beschließt, Eliza ist soweit, langsam einen Gemahl ihr eigen nennen zu können.
Aber alles kommt anders. Mehr durch Zufall lernt Eliza den Laufburschen Joaquín Andieta kennen, der für ihren Onkel Jeremy arbeitet.
Die beiden verlieben sich Hals über Kopf in einander und es geschieht das, was geschehen muß: Eliza wird schwanger.
Joaquí, davon nichts ahnen, schafft aber nebenbei Sachen seines Arbeitgebers beiseite, denn er benötigt dringend Geld, um nach Kalifornien reisen zu können, wo der Goldrausch ausgebrochen ist. Bevor Eliza ihn von der Schwangerschaft in Kenntnis setzen kann, hat er sich bereits abgesetzt.
Eliza hat nun nichts besseres im Sinn, als ihm zu folgen, weiß aber nicht, wie sie eine Überfahrt bezahlen soll.
Da trifft sie Tao Chi'en, einem chinesischen Arzt, der von Elizas Onkel John als Koch entführt wurde, jetzt aber seine Dientszeit abgeleistet hat und sich eine neue Heuer gesucht hat. Er schmuggelt Eliza auf sein Schiff und betreut sie während der Überfahrt nach Kalifornien. Unterwegs verliert Eliza das Kind und geht später als taubstummer Chinese verkleidet von Bord.
Die Verkleid ung als Mann erhält sie aufrecht, denn als Frau hätte sie unter den rauhen Sitten in Kalifornien keine Chance. Und so erlebt sie auf der Suche nach ihrem Freund so manches Abenteuer.
Aber auch daheim in Chile macht man sich Sorgen, denn Rose und John haben jahrelang ein Geheimnis für sich bewahrt: Eliza ist nicht irgendein Findelkind - sie ist die Frucht einiger lauschiger Stündchen Johns mit einer Chilenin.


Meine Meinung
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Dieses war mein erster (aber bestimmt nicht mein letzter) Allende-Roman und deshalb war ich, wie schon zu lesen war, etwas verwundert darüber, dass die eigentlich Hauptperson und Haupthandlung, so spät in Fahrt kommt.
Allerdings muß ich im Nachhinein sagen, dass diese vorbereitenden Seiten für das Verständnis des Romans sehr wichtig sind. Die einzelnen Charaktere werden sehr sauber und verständlich herausgearbeitet.
So ist der Person des Tao Chi'en ein ganzes eigenes Kapitel gewidmet, auch um seinen kulturellen Hintergrund und seine beschriebene Handlungsweise besser zu verstehen.
Auch die erwähnten geschichtlichen Ereignisse und Hintergründe werden genauestens beschrieben. Die Beschreibung des Lebens zur Zeit des Goldrausches schenkt man volles Vertrauen - es könnte sich glatt so abgespielt haben, auch wenn ich mir nicht die Mühe gemacht habe, die historische Korrektheit zu überprüfen. Dafür klingt das Alles viel zu echt.
Allerdings wird dieser Roman dabei nie langweilig oder langatmig. Isabel Allende versteht es immer wieder, auch bei ausführlicheren Beschreibungen den Leser ihn ihren Bann zu ziehen.
Dieser Roman hat bei mir ca. zwei Jahre im Regal gestanden, bevor ich ihn hervorgeholt habe. Jetzt bereue ich, ihn nicht schon früher gelesen zu haben, denn er lenkt auch wunderbar ab, von der Welt voller Gewalt in der wir heutzutage ja leider leben (Was nicht heißen soll, dass es in diesem Roman keine Gewalt gibt - sie tritt nur nicht so offen zu Tage.)
Dieser Roman ist für je den Leser sehr empfehlenswert und sollte in keinem Bücherregal fehlen

Die Angabe der Seitenzahl bezieht sich auf die Ausgabe der Büchergilde Gutenberg und nicht auf das Taschenbuch oder sonstige Hardcover-Ausgaben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
superlativ
superlativ, 31.08.2006
liebste gruesse von superlativ
Zuckermaus29
Zuckermaus29, 01.01.2007
Frohes neues Jahr!!! Liebe Grüße Jeanny
Sayenna
Sayenna, 20.04.2006
Sh.....LG Ela
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AnjaS911

...eliza...

ein Testbericht von 2010-02-15 11:59:18 vom 15.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Toll geschrieben......
Nachteile/Kritik: ...
"Elizas Reise steht dafür, was mit uns Frauen geschehen ist: Wir mussten unser Korsett abstreifen und uns vermännlichen, um dann wieder zu unseren Frauenkleidern zurückzukehren - dieses Mal ohne Korsett!" sagte Isabel Allende über die Hauptperson ihres Romans Fortunas Tochter. Fortunas Tochter habe ich gerade gelesen und über das Buch möchte ich Euch nun erzählen.


DIES UND DAS

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Die vor mir liegende broschierte Ausgabe mit 482 Seiten erschien im Suhrkamp-Verlag und ist im Buchhandel für um die 10,-- Euro zu bekommen.



DIE GESCHICHTE VON ELIZA SOMMERS

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Die Geschichte führt uns in die Mitte des 19. Jahrhunderts, wo Eliza Sommers wächst als behütetes Findelkind in einer englischen Familie im chilenischen Valparaiso aufwächst. Sie wurde auf der Schwelle der Villa gefunden und die unverheiratete Schwester eines britischen Kaufmanns besteht trotz seiner Widerstände darauf das Kind aufzunehmen. Miss Ross kümmert sich um die Kleine, doch auch eine zweite Mutter tut dies -Mama Fresia, die Köchin. Und sie bringt Eliza viel bei - von den Legenden und Mythen der Indios bis hin zur heilenden Wirkung verschiedenster Kräuter und der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten.

Als sie siebzehn ist, verliebt sie sich unsterblich in Joaquin Andieta. Joaquin ist nicht nur arm, er stammt auch nicht aus einer passenden Gesellschaftsschicht, Doch das ändert nichts an Elizas Liebe zu diesem jungen Mann. Doch Joaquin verlässt sie, er will reich werden, folgt dem Ruf des Goldes und geht nach Kalifornien.

Die schwangere Eliza folgt ihm und nimmt eine schwere Reise auf sich um ihren Geliebten wieder zu finden. Ihr zur Seite steht Tao Chi’en, ein Chinese, Heilpraktiker und der ehemalige Schiffskoch ihres Adoptivonkels. Ihm gelingt es die junge Frau auf das Schiff zu schmuggeln. Nach einer Fehlgeburt während der langen und beschwerlichen Überfahrt auf dem Schiff schlägt sich die junge Frau als Mann verkleidet durch, denn als Frau bei den Goldgräbern ist man gleich als Freudenmädchen angesehen. Während der Suche nach ihrem Geliebten schlägt sich Eliza mit den verschiedensten Jobs durch. Wird Sie Joaquin finden? Wird er sie noch lieben?



DIE AUTORIN

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Isabel Allende wurde am 2. August 1942 als erstes Kind von Tomás Allende und Francisca Llona in der peruanischen Hauptstadt Lima geboren, wuchs jedoch nach der drei Jahre später erfolgten Trennung ihrer Eltern mit ihren Geschwistern Pancho und Juan bei ihrer Mutter in Santiago de Chile auf. Als Isabel Allende elf Jahre alt war, zog ihre Mutter mit ihrem neuen Lebensgefährten und den Kindern nach La Paz. Von 1956 bis 1958 lebte die Familie in Beirut. Von ihrem achtzehnten Lebensjahr an arbeitete Isabel Allende als Journalistin und moderierte eine chilenische Fernsehsendung. 1962 vermählte sie sich mit dem Bauingenieur Michael Frías, und im Jahr darauf wurde sie von ihrer Tochter Paula entbunden. Ihr Sohn Nicolás folgte 1966. Nach dem blutigen Militärputsch von General Augusto Pinochet (*1915) gegen die Regierung ihres Onkels Salvador Allende (1908 - 1973) am 11. September 1973 ging sie ins Exil (Caracas, 1975). Nach der Scheidung von Michael Frías heiratete sie 1987 den Anwalt William Gordon und zog zu ihm nach San Francisco. Ihre Tochter Paula erkrankte 1991 an Porphyrie und starb im Jahr darauf. In den Siebzigerjahren wurden bereits Theaterstücke von Isabel Allende aufgeführt. Mit ihrem Debütroman – "Das Geisterhaus" ("La casa de los espíritus") – gelang ihr 1982 ein internationaler Welterfolg als Schriftstellerin. Es folgten: "Von Liebe und Schatten" (1984) und "Eva Luna" (1987). (Quelle: http://www.dieterwunderlich.de/Isabel_Allende.htm) .



FAZIT

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Auch wenn die Literaturkritiker Isabel Allende nicht wirklich lieben - so tun es ihre Leser. Eine sehr bewegende Geschichte von Eliza, die vom jungen und unerfahrenen, aber immer sehr unkonventionellen Mädchen zu einer starken und selbstbewussten Frau wird. Es war nicht mein erster (und auch nicht mein letzter) Roman von Isabel Allende. Ich mag ihren gefühlvollen Stil zu schreiben, ich mag die bildlichen Beschreibungen, die so sind, dass man sich in die Geschichte hineinversetzen kann, dass die einzelnen Gestalten zum Leben erwachen. Ich mag das sprachliche Niveau und das Gefühl, dass Allende in ihre Romane legt.

Langweilig wird es an keiner Stelle des Buches, es gibt keine Längen und Isabel Allende zieht den Leser mit ihren Ideen und der wundervollen und immer anschaulichen Sprache immer wieder in ihren Bann, ohne dass Langeweile aufkommt. Der Spannungsbogen liegt hoch und die verschiedenen Figuren werden vor dem geschichtlichen Hintergrund lebendig.

Dieses Buch war eines derjenigen, die ich nicht zur Seite legen wollte und ich vergebe hier deshalb gerne fünf von fünf Sternchen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
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Kommentare
topfmops
topfmops, 15.02.2010
Auch wenn in Deiner Bewertung etwas anderes steht als Du dann zum Schluß schreibst:
Vieles dickes Dankeschön für den Tipp!!
giselamaria
giselamaria, 19.02.2010
ich habe früher einiges von ihr gelesen, mir haben sie alle sehr gut gefallen. - LG Gisela
Hot_Rider
Hot_Rider, 27.02.2010
Liebe Grüße von Teresa und Markus. Ein Besuch bei unseren Berichten wäre cool. DANKE !
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