Nicht nur Brettspiele können begeistern. Es gibt auch sehr schöne Kartenspiele. Eines möchte ich Euch heute mit dem folgenden Bericht vorstellen:
„LoBo 77 – Einer ist immer der Dumme“ - das ist ein kurzweiliges Kartenspiel aus dem Hause Amigo. Es ist gedacht für 2 bis 8 Personen ab 8 Jahren und dauert in etwa 30 Minuten.
Die Mitspieler sollten gern rechnen, bzw. können Eltern dieses Spiel mit ihren Kindern spielen, damit sie auch mal sehen, daß Mathematik Spaß machen kann.
Der Preis für diesen Spielespaß schwankt zwischen 5,35 € und 6,99 €. (Also gucken beim Einkaufen!) Erhalten kann man das Spiel in jeder Spielzeugabteilung. oder -geschäft.
Aufmachung:
Von einem kleinen gelben Karton (Größe, wie bei Romméspielen) prangen drei große Karten und in dunkelblau die Aufschrift „LoBo 77“ mit dem Untertitel „Einer ist immer der Dumme…“. In der Schachtel befinden sich:
56 Spielkarten
24 Spielchips
1 Spielanleitung
Karten:
1 Karte „76“
4 Karten „0“
4 Karten „-10“
4 Karten „x 2“
5 Karten „Richtungswechsel“
6 Karten mit den Paschzahlen „11“, „22“, „33“, „44“, „55“ und „66“
8 Karten „10“
24 Karten je 3 Stück mit den zahlen 2 bis 9
Spielvorbereitung:
Hier ist etwas lustiges passiert, denn auf der Packung steht, daß jeder Spieler 5 Karten erhält und laut Spielregelheft erhält jeder Spieler nur 4 Karten. Das kann nun jeder halten, wie er möchte (wir spielen immer mit 4 Karten). Auf jeden Fall bekommt jeder Spieler laut Spielanleitung Noch 3 Chips. Die restlichen Karten werden als Kartenstock auf den Tisch gelegt.
Spielablauf:
Der erste Spieler legt nun eine Karte auf den Tisch neben dem Kartenstock und sagt den Wert der Karte laut an. Dann zieht er eine Karte vom Kartenstock, damit er wieder 4 bzw. 5 Karten auf der Hand hält. Vergißt er dies, so hat er eine Karte verloren und muß mit weniger Karten weiterspielen. Das ist natürlich schwieriger.
Der nächste Spieler legt nun eine weitere Karte auf den Ablegestapel und addiert den Zahlenwert hinzu. So geht es nun Reihe um. Es ist dabei jedoch zu beachten, daß die Summe keine Paschzahl ergibt und der Gesamtwert von 77 nicht erreicht bzw. überschritten wird. Ist der Kartenstock aufgebraucht, wird der Ablegestapel durchgemischt und als neuer Kartenstock hingelegt.
Nun gibt es aber nicht nur die Zahlenkarten. Gerade die Sonderkarten machen das Spiel reizvoll und gefährlich. So erhöhen die Paschkarten drastisch die Gesamtsumme. Mit der „-10“ werden 10 Punkte subtrahiert. Die „0“-Karten sind wie kleine Joker, bei denen sich die Summe des Stapels nicht ändert. Die Richtungswechselkarte ändert die Spielrichtung, wobei der Gesamtzahlenwert ebenfalls erhalten bleibt. Die „x2“-Karte zwingt den Nachfolger, 2 Karten auf einmal abzulegen. Die Karte mit dem Zahlenwert „76“ kann nur gelegt werden, wenn der Stapelwert 0 oder kleiner ist.
Rundenende:
Wenn ein Mitspieler nur noch Karten auf der Hand hält, wodurch er eine Paschsumme erzielt, oder den Wert 77 erreicht oder gar überschreitet, so hat er diese Runde verloren und muß einen Chip abgeben.
Die Karten werden nun eingemischt und eine neue Runde wird gestartet.
Schwimmen:
Hat ein Mitspieler seinen letzten Chip abgegeben, so kann er noch weiter mitspielen, bis er ein letztes Mal verliert. Diesen Zustand nennt man Schwimmen.
Spielende:
Sieger des Spieles ist derjenige, der als Letzter
noch Chips im Besitz hat.
Einschätzung:
Ich finde dieses Spiel geeignet für Kinder, wie für Erwachsene. Das Kopfrechnen wird trainiert und somit kann man Spielespaß und Gehirnjogging toll kombinieren. Natürlich muß dem Gewinner das Glück holt sein.
Außerdem kann man es mal zwischendurch spielen oder einen lustigen Nachmittag gestalten, da man die Länge des Spieles selbst bestimmen kann.
Das Spiel bedarf keiner großen Vorbereitung und die Regeln sind sehr einfach und leicht zu verstehen.
Wir spielen das Spiel auch oft nur zu zweit. Dann nehmen wir uns jeder 12 Chips, damit es nicht so schnell vorbei ist.
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> Fette Beute, Leute! <
ein Testbericht von ChiChi2009-11-05 10:41:22vom 05.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Ja...Nachteile/Kritik: Nein
Mein Bericht gilt einem lustigen empfehlenswerten Spiel:
LOBO 77 nennt es sich, und es ist ein illustres Kartenablegespiel, weil bei all dieser „Spielerei“ doch immer wieder einer getroffen wird, für den es ärgerlich ist. Es gilt das bekannte Motto: Eine/n trifft`s immer!
Man sollte die Summe von 77 nicht erreichen - zumindest nicht als Erste/r – wenn gewonnen werden möchte ...
ANZAHL: „Teilnehmerzahl“ ab 3 – 8 Personen
SPIELZEIT: Etwa 30 Minuten
ALTER: Individuell und mit 9 -99 Jahren problemlos?
HERSTELLER: Spiel Lobo 77 von Thomas Pauli
INHALT:
Das Spiel enthält 56 Karten und 24 hellblaue Chips.
Die sind gut aufgehoben in einer handlichen Schachtel. In unterschiedlichen Wiederholungen weisen sich die Karten mit verschiedensten Zahlen aus. Die Zahlenwerte von 0 – 76!
24 Karten von 2 – 9, 8 Karten mit der 10, 6 Stück mit den Paschzahlen, 4 Karten mit 0 sowie Glückskarten ...
... begehrte Karten wie: 10 Punkte abzählen – Richtungswechsel oder zwei Karten legen.
Besondere Aktionen die Emotionen „kitzeln“!
ANLEITUNG:
Zum Beginn erhält jeder Spieler 3 Chips und 5 Karten. Zuvor müssen die Karten sorgfältig gemischt werden!
Ein Stapel bleibt auf dem Tisch, das sind die Karten die nicht verteilt wurden, und jetzt zum nachziehen bereit liegen. Wichtig: Verdeckt den Kartenstapel hinlegen!
Der „Anfänger“ oder Startspieler legt eine seiner Handkarten offen aus und erwähnt die Zahl die auf der Karte steht. Er zieht sich eine neue Karte vom Stapel, um wieder fünf Karten in der Hand zu haben. Nächster bitte! ... Der legt eine seiner Karten ab und rechnet seine Summe dazu. Beim Addieren kommen auch noch andere Überlegungen dazu ... Teilbare Summen die sich durch 11 teilen lassen (22, 33, 44, 55, 66) bringen den Nachteil, von der Abgabe eines seiner Chips!
Jeder Zug eines Spielers endet mit der Ergänzung von 5 Handkarten.
Abwechslung, Action bringen die „Aktionskarten“. Ein Richtungswechsel fordert eine Änderung der Spielrichtung heraus, und es wird von der letzten Punktezahl ausgegangen.
Die Karte mit den Minus-Punkten, ist wertvoll und kann gut gebraucht werden in „brenzliger“ Situation. Mit der Karte; zwei Karten legen ärgert man den nächsten Spieler, denn der muss jetzt zwei Karten ablegen, auch wenn er selbst eine solche besitzt, darf er nicht nach doppeln. Das Spiel hat schon seine Tücken, und Glück dem der „Lücken“ gut besetzen kann.
Ein Beispiel wenn ich jetzt bei der Summe 76 bin, die 77 nicht erreichen darf, und die minus 10 Punkte-Karte benütze möchte, werde ich trotz meinen Bemühungen zum Opfer, zu jener die es immer trifft, denn 76 minus 10 = 66, also eine Paschzahl! Wenn es über 77 geht ist das Spiel beendet, derjenige der diese Zahl erreicht gibt einen Chip ab, und lässt sich feiern als ... Held oder so. Übrigens die Karte mit der Zahl 76 gibt es nur einmal.
Sollte einer alle seine Chips schon abgeben haben, darf er mitmachen bis er nochmals einen Chip abgeben müsste, dann ist Feierabend!
Gewonnen hat der Letzte! Also der letzte Spieler im Spiel: LoBo 77
MEIN FAZIT
Ein Spiel für alle Generationen, ein Kartenspiel wie es auch schon etliche andere gibt. Trotzdem eine dicke Empfehlung, da auch Rechnen im Spiel
ist! Und gerne weitere Eigenschaften aufzähle die dazukommen: Bereicherung, Berechnung, Bemühung, Bewunderung, Bekenntnis, Belastbarkeit, Belebung, Beliebtheit, Benehmen, Bereitschaft usw.
Ob zu Hause oder in den Ferien, am Meer oder im Schnee damit gespielt wird, ein Spassfaktor ist vorhanden. Ein fesselndes Spiel das lustige Unterhaltung bietet in einer geselligen Runde.
Miteinander spielen, und sich einlassen aufs gewinnen oder verlieren halte ich nach wie vor für eines der besten Möglichkeiten Gefühle „spielen zu lassen“ rauf und runter, oder umgekehrt!
Der Spielablauf zu diesem Spiel ist schnell verstanden, die verschiedenen Aktion bringen Verwirrung und Freude an den Tisch. In einer kleinen Schachtel aufzubewahren und wird das Kartenspiel gespielt kann es einige an den Tisch „fesseln“. LoBo 77 eignet sich auch als Mitbringsel, ein kleines Präsent für gross und klein!
PREIS: Fr. 14.90 oder ab € 6,00 und in Spielgeschäften erhältlich.
ein Testbericht von Julia__882009-07-18 20:03:38vom 18.07.2009Empfehlung: ja
Vorteile: gutes Spiel, besonders durch Aktionskarten spannend...Nachteile/Kritik: könnte langweilig werden
Da ich sehr gerne Spiele spiel, hat mir mein Freund vor Kurzem ein neues Kartenspiel mitgebracht. Es handelt sich hierbei im das Spiel „LOBO 77 – Einen triffts immer“.
*** allgemeine Spielinformationen***
Spieleranzahl: 2 – 8
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: 30 Minuten
Kosten: ab etwa 6 Euro
Erschienen bei Amigo
*** Ziel des Spiels***
Bei diesem Spiel darf kein Spieler die Zahl 77 überschreiten. Es gewinnt der Spieler, der am Ende noch mindestens einen Chip besitzt. Was es mit den Chips auf sich hat und
wie man sie verliert, erfahrt ihr im weiteren Verlauf meines Berichtes.
*** Spielvorbereitung***
Zu Anfang werden alle 56 Karten gemischt, jeder Spieler erhält dann fünf Karten. Die restlichen Karten werden in die Mitte auf als Stapel abgelegt. Zudem erhält jeder Spieler drei Chips.
*** Die Karten ***
Insgesamt gibt es in dem Spiel 56 Karten. Diese werden wie folgt verteilt:
- 1 Karte mit der Zahl 76
- 4 Karten mit der Zahl 0
- 4 Karten mit der Zahl –10
- 4 Karten mit der Zahl mal 2
- 5 Karten mit dem Zeichen Richtungswechsel
- 6 Paschzahlenkarten 11, 22, 33, 44, 55, 66
- 8 Karten mit der Zahl 10
- 24 Karten mit den Zahlen von 2 bis 9, jeweils 3 Stück
***Der Spielverlauf***
Der erste Spieler, der an der Reihe ist, legt eine Karte von denen, die er auf der Hand hat, neben den Kartenstapel und bildet somit den Ablagestapel.
Beim Ablegen der Karte muss der Spieler die Zahl laut ansagen. Danach zieht er eine neue Karte, weil man immer fünf Karten auf der Hand haben muss. Im Uhrzeigersinn geht es genauso weiter. Die Zahl muss immer laut angesagt werden. Man muss somit auch ein wenig Kopfrechnen und seine Karte, die man ablegt zu der zuletzt angesagten Zahl addieren. Vergisst ein Spieler eine fünfte Karte zu ziehen, muss er bis zum Ende der Runde mit nur vier Karten weiterspielen.
Wenn der Kartenstapel leer ist, mischt man die Karten wieder neu.
In dem Spiel gibt es nicht nur „normale“ Zahlenkarten, sondern auch andere.
Zum Einen gibt es Karten mit Paschzahlen. Paschzahlen haben verschiedene Bedeutungen in dem Spiel. Zum Einen kann man durch diese hohen Zahlen das Spiel beschleunigen und es schneller in Richtung „77“ bringen, zum Anderen darf aber kein Spieler während des Spiels auf eine Paschzahl kommen. Das bedeutet wiederrum, dass man eine Paschzahlkarte nicht zu Beginn einer neuen Spielrunde spielen darf, weil man dadurch auf eine Paschzahl kommt und somit einen Chip verliert. Man muss also gut überlegen, welche Karte man spielt, sodass man keine Paschzahl macht.
Neben den Paschzahlkarten gibt es auch sogenannte Aktionskarten.
Karten mit der Zahl –10, verringert die zuletzt genannte Zahl um 10 Punkte.
Es wird somit 10 subtrahiert. Karten mit der Zahl 0 verändert nichts an der zuletzt genannten Zahl. Diese Karte wird meist, genauso wie die –10 Karte in gefährlichen Situationen kurz vor der Zahl 77 eingesetzt. Zudem gibt es Karten, die einen Richtungswechsel anzeigen. Dabei ändert sich nichts an der zuletzt genannten Zahl nur die Spielrichtung ändert sich. Legt ein Spieler eine Karte mit mal 2 ändert sich für diesen Spieler nichts an der zuletzt genannten Zahl. Der nächste Spieler, der an der Reihe ist, muss allerdings zwei Karten ablegen und kommt somit schneller an die 77 heran. Diese Aktionskarten werden meist eingesetzt, wenn man in den 60-Zahlenraum kommt, da es dann brenzliger wird einen Chip zu verlieren.
Es gibt auch eine Karte mit der Zahl 76. Wer diese Karte auf der Hand hat, hat Pech gehabt. Wer diese Karte ausspielt, hat nämlich automatisch die Spielrunde verloren, da der Spielstand sofort auf über 77 ansteigen würde.
Wie schon erwähnt, verliert man einen Chip sobald man über die Zahl 77 kommt oder im Spielverlauf durch Ablegen einer Karte auf eine Paschzahl kommt. Hat man keinen Chip mehr, hat man nicht sofort verloren, sondern man „schwimmt“. Verliert man dann allerdings die nächste Runde, hat man das Spiel verloren und scheidet aus.
***Fazit ***
Dieses Kartenspiel bringt Spaß. Je mehr Spieler mitspielen, desto mehr Spaß bringt es. Besonders der Einsatz der Aktionskarten bringt Schwung in das Spiel. Anfangs ist es noch etwas langweilig, sobald man aber in die höheren Zahlenbereiche kommt, die nah an der Zahl 77 dran sind, wird es aufregend und die Aktionskarten kommen ins Spiel. Auch dass es die Paschzahlenkarten gibt, ist gut, da auch die Abwechslung in das Spiel bringen. Besonders dann, wenn man nur Paschkarten und Aktionskarten auf der Hand hat, ist es lustig, weil man besonders letztere ja eigentlich zum Ende einer Spielrunde braucht.
Spielt man das Spiel zu zweit, ist die Dauer des Spiels nicht so lang. Man benötigt keine 30 Minuten, eher 15 Minuten. Insgesamt ist es ein gutes Spiel für Zwischendurch, was man aber nicht zu oft hintereinander spielen sollte, weil es sonst recht schnell langweilig werden könnte. Man sollte zwischendurch immer mal wieder ein anderes Spiel spielen.
Insgesamt vergebe ich 4 Sterne, da es besonders durch die Aktionskarten ein gutes Spiel ist, dennoch wird ein Stern abgezogen, da es schnell langweilig werden könnte. Für alle, die Spaß an Kartenspielen haben und die ein bisschen Kopfrechnen üben wollen, für diese vergebe ich ganz klar eine Kaufempfehlung.