Apple Mac OS X 10.3 Panther
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Apple Mac OS X 10.3 Panther
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Testberichte Apple Mac OS X 10.3 Panther

 Betriebssystem
4.0 von 5
Platz 70 in der Kategorie "Betriebssystem & Embedded System-Software".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
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Apple Mac OS X 10.3 Panther Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • stabiles, multitasking fähiges Betriebssystem mit Multi-User Funktionalität
  • sehr stabil keine Abstürze einfache Bedienung sehr komfortabel
Nachteile/Kritik
  • Viele Kinderkrankheiten und aufwendige Fehlerbehebung
  • in manchen Bereichen noch wenig Programme manchmal Probleme bei auf Windows bearbeiteten Dateien
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JeanneDark

8 Stunden täglich Mac OS 10.3 Panther

ein Testbericht von 2004-02-20 17:38:21 vom 20.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: stabiles, multitasking fähiges Betriebssystem mit Multi-User Funktionalität...
Nachteile/Kritik: Viele Kinderkrankheiten und aufwendige Fehlerbehebung
Seit ca. 3 Monaten arbeite ich jetzt täglich (5 Tage die Woche/8 Stunden täglich) mit Mac OS 10.3. und möchte hier meine Erfahrungen schildern.

Mit Mac OS X hat Apple ein Betriebssystem entwickelt, das sehr zukunftsorientiert ist. Es basiert auf einem Unix-System und ist deshalb viel besser erweiterbar als das alte 9er System. Apple hat einen krassen Schnitt gewagt, der natürlich sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.

Alles in allem ist Apple ein System gelungen, mit dem es Spaß macht zu arbeiten. Es ist endlich so multi-tasking-fähig wie man es sich nur wünschen kann. Man kann nicht nur sehr viele Funktionen gleichzeitig ausführen, die Struktur des Systems ist außerdem so, dass sich Programme, auch dann wenn sie mal abstürzen sollten, nicht gegenseitig beeinflussen. Man beendet einfach das Ärger machende Programm, und braucht nicht, wie es im 9er System üblich war, das ganze System neu zu starten. Wenn man mit vielen Programmen gleichzeitig arbeitet ist dies ein enormer Vorteil.
Das System läuft abgesehen von der Classic-Umgebung* stabil und ist sehr benutzerfreundlich. Ein gerade angeschlossener Drucker ist sofort betriebsbereit (sicherlich abgesehen von einigen Exoten) und so wird es auch mit anderen externen Geräten sein.
Das System hat eine grafisch sehr ansprechende Benutzeroberfläche mit vielen Einstellungsmöglichkeiten, die für jeden Benutzer andere sein können.
Die Möglichkeit mehrere Benutzer anzulegen ist sehr ausgereift. Jeder hat sein eigenes Erscheinungsbild, seinen eigenen Benutzerordner, auf den nur er Zugriff hat. Der Benutzerwechsel ist durch einen einizen Klick möglich, wobei dies auch zusätzlich noch sehr hübsch grafisch animiert ist.
Der Vorteil an verschiedenen Benutzern liegt vor allem in der Rechtevergabe. Man kann einem Benutzer z.B. untersagen Software zu installieren.
Jeder Benutzer hat seine eigenen Preferencen, kann also ein und dasselbe Programm auf eine ganz indiviuelle Weise nutzen.

Vor einigen Tagen habe ich das System bei mir zuhause installiert und hatte bisher keinerlei Probleme. Auch die Software anderer Anbieter lies sich problemlos installieren.
Apple liefert mit diesem System viel kostenlose Software mit, und viele dieser Programme reichen (nicht nur) für den Privatnutzer in der Funktionalität sehr wohl aus. Es gibt ein internes Mail-Programm, einen Webbrowser (der hervorragend funktioniert), einen Kalender, ein Musikprogramm das mit dem man Musik (kostenpflichtig, also legal) herunterladen kann, ein Programm, was den AOL-Instant-Messenger ersetzt, ein Textprogramm, was mehr oder weniger gut auch .doc Dokumente öffnet, ein Programm zum CDs und DVDs brennen, eine eigene Schriftenverwaltung (hierzu weiter unten mehr) und und und.
Gerade vor ein paar Tagen haben ich erfahren, dass sogar ein Apache WebServer schon vorinstalliert ist.

Soviel zu den guten Neuerungen. Ein komplett neu entwickeltes System bedeutet allerdings auch, dass es noch voller Kinderkrankheiten steckt, und dass man, um ein stabiles System zu haben, noch einige Investitionen tätigen muß.

Programme, die auf dem alten Betriebssystem noch jedes Update brav mitgemacht haben, laufen nun nur noch in der Classic-Umgebung*. Diese hat allerdings so ihre Macken. Es ist also auf jeden Fall empfehlenswert, den Griff ins Portemonaie zu wagen und die alte Software auch upzudaten. Für sehr viele Mac-Programme gibt es inzwischen eine Mac OS X Version. Einige Programme wurden nicht weiterentwickelt, für sie gibt es allerdings meist eine Alternative.

Ein weiteres Problem, das sich aus der starken Umstellung ergibt ist, dass man als User doch einige Schwierigkeiten hat sich mit der Konfiguration und Fehlerbehebung zurechtzufinden. Bei der Installation von Programmen verteilt OS 10.3 die benötigten Dateien über das ganze System. Konnte man früher den Programmordner löschen und hatte dann allenfalls noch die Preferencen auf dem Rechner, muss man jetzt Sherlock Holmes sein um wirklich alle dazugehörigen Dateien zu eliminieren. Habe ich früher noch lustig in den Systemordner hineinkopiert oder etwas gelöscht, fasse ich diesen jetzt gar nicht mehr an. Für schwierige Probleme gibt es das Terminal, hierfür muss man aber Unix können (Ich gebe zu, davon hab ich keinen Schimmer) Wir haben in unserer Firma seit ca sechs Monaten Mac OS X (seit 3 Monaten OS 10.3) und hatten schon etliche Male einen Systemtechniker da. Für eine Firma mag das gehen, aber mir graut davor, wenn ich zuhause mal ein Problem haben sollte.

Ich werde jetzt noch einige Probleme schildern, die wir mit diesem System bisher gehabt haben. Hierbei sollte man bedenken, dass jedes Betriebssystem seine Macken hat und man wohl jedes in der Luft zerreißen könnte, wenn man es denn darauf anlegt.
Ich möchte an dieser Stelle nur Erfahrungen weitergeben, die im Umgang mit dem System helfen sollen und vielleicht dadurch Fehler vermeiden lassen.

Eins der schlimmsten Probleme die wir hatten und die uns einen Rechner fast komplett lahm gelegt haben, sind auf die interne Schriftverwaltung die „Schriftsammlung“ von OS 10.3 zurückzuführen. Es sei jedem davon abgeraten diese zu benutzen. Läd man über dieses Programm kaputte Schriften, oder zuviele Schriften oder eine Schrift, die das System benutzt, bekommt man ein Problem nach dem anderen. Hiroglyphen im Mail-Programm oder im Browser, starke Verlangsamung des Systems, bis hin zu schwerwiegenden Systemproblemen und nicht mehr startenden Programmen.
Es dauert bei diesen Problemen recht lange, bis man die Schriften als übeltäter entlarvt. Aber man sollte sie wohl bei jedem Problem schon in Erwägung ziehen, denn bei mindestens 50% unserer Probleme waren letztendlich die Schriften schuld.

Tipp: Die mitgelieferte Schriftensammlung völlig ignorieren, keine Schriften im User oder Library-Ordner unter Fonts ablegen und auch keine in den Systemordner kopieren. Lieber in ein Schriftenverwaltungsprogramm wie z.B. Extensis Suitcase X1 investieren.

Ein weiteres Problem ist das Netzwerk, wir haben an unterschiedlichen Rechnern unterschiedliche Probleme. Wir arbeiten mit einem Windows-Server auf dem das Apple-File-Protokoll läuft. Hier sind es wohl kompatibilitätsprobleme, die behoben sein werden, sobald wir einen OS X-Server haben. Allerdings treten auch Probleme mit äteren Macs auf. die sich im Netzwerk befinden (komischer Weise nur an einem der 4 OS X Rechner), die Netzwerkverbindung hält hier immer allerhöchsten 2 Minuten, was schon sehr ärgerlich sein kann.

Und jetzt noch ein paar kleine Ärgernisse, die es bei Mac OS 9 nicht gab:

• Dateien oder Ordner lassen sich nicht mehr kopieren, wenn der Name zu lang ist. Besonders ägerlich wenn man am gleichen Ort eine Kopie erstellen möchte, da der Name der neuen Datei meist schon durch das automatisch am Ende angefügte „Kopie“ zu lang wird.

• In einigen Programmen (bei uns in Illustrator CS aufgefallen) speichert das Programm einfach Dateien mit zu langem Namen nicht ab, ohne eine Fehlermeldung zu geben.

• Speichert man eine Datei und beim speichern tritt ein Problem auf (bei uns häufig Netzwerkprobleme) ist diese Datei WEG. Der Rechner löscht erst die vorhandene Datei, bevor er die neue schreibt. Man muss also die Datei, die ja dann noch geöffnet ist so schnell wie möglich noch einmal speichern um Datenverlust zu vermeiden.

• Will man eine Datei speichern und klickt im Speichern-Dialog versehentlich auf eine andere Datei, verhält sich OS 10.3 wie Windows. Es übernimmt den Namen der angeklickten Datei für die zu speichernde und überschreibt die angeklickte Datei OHNE Warnung. Natürlich kann man sich diese Funktion auch zunutze machen, man muss nur wissen, dass es sie gibt um nicht in die Falle zu tappen.

*************************************** *********************

Fazit: Ein gelungenes Betriebssystem mit noch so einigen Kinderkrankheiten. Wer dem Mac treu bleiben möchte wird an diesem System nicht vorbeikommen. Der Fortschritt geht eben weiter und bringt nicht immer nur Vorteile mit sich.
Experimentierfreudigen sei dieses System auf jedem Fall empfohlen. Wer sich ein wenig schwer tut mit Neuerungen sollte vielleicht noch warten, bis Apple die meisten Wehwehchen behoben hat. Von Vorteil wäre hier jedenfalls, wenn man mindestens jemanden kennt, der jemanden kennt, der sich schon ein wenig mit dem System auskennt.

So, das soll es ersteinmal gewesen sein. Sollte mir noch etwas wichtiges einfallen, oder sollte ich noch neue Erfahrungen gewinnen, werde ich diesen Bereicht aktualisieren.

* die Classic-Umgebung ist ein Mac OS 9.1 oder höher, dass direkt von OS X angesteuert wird. Sie wird automatisch geladen, wenn man ein Classic-Programm startet. In älteren OS X Versionen war die Classic-Umgebung enthalten. Bei OS 10.3 ist sie es nicht mehr. Man kann allerdings jedes auf dem Rechner bereits installierte Mac OS 9.1 oder höher in den Systemeinstellungen von OS X als Classic-Umgebung voreinstellen. 
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mr_JJ_Deluxe
Mr_JJ_Deluxe, 23.03.2006
Danke! Freue mich über Gegenbewertung. MFG
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MAc OS X einfach super

ein Testbericht von 2005-02-23 14:05:44 vom 23.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr stabil keine Abstürze einfache Bedienung sehr komfortabel...
Nachteile/Kritik: in manchen Bereichen noch wenig Programme manchmal Probleme bei auf Windows bearbeiteten Dateien
Hallo,
bei uns in der Schule benutzen wir schon seit Jahren nur Macs. Als erstes wahr ich sehr skeptisch, da ich zu Hause nur Windows verwende, da ich keinen Mac besitze. Im Laufe der Zeit habe ich aber immer besser verstanden, warum wir Macs haben. In älteren Mac OS Versionen gab es noch öfters Probleme mit ext. Laufwerken und manchen Dateien, unter OS X Panther ist dies aber eigentlich alles behoben. ich kann Mac OS X Panther nur empfehlen, da es gegenüber Windows wesentlich stabiler läuft und sich auch viel komfortabler bedienen lässt. Das ideale Betriebssystem für Anfänger, man macht fast keine Fehler und auch fast alle Windows-Programme laufen unter Mac OS!
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