Hallo liebe Yopi-Leser! Bei uns in der Gegend (Zwischen Spessart und Rhei-Main Gebiet) ist es unter Jugendlichen üblich, am 1. Mai zu Zelten, bzw. in der freien Natur zu feiern. Das hat dieses Jahr, trotz des wechselhaften Wetters doch wieder recht gut geklappt ;). Der beliebteste Schnaps bei solchen Aktionen ist bei uns (zumindest unter den männlichen Mitstreitern) "Asbach Uralt". Deshalb schreibe ich heute über dieses alkoholische Getränk.
Asbach Uralt ist genau genommen ein Weinbrand. Er wird seit 1892 von der Firma Asbach in Rüdesheim am Rhein hergestellt. Seinen Namen hat er vom Firmengründer und Erfinder des Getränks Hugo Asbach.
Verpackung
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Asbach wird natürlich in Glasflaschen abgefüllt. Diese gibt es mit folgender Inhaltsmenge. 3l; 1l; 0,7l; 0,35l; 0,1l und 0,04l. Die 3l Flasche eignet sich geleert und gereiningt auch ideal als Spardose. Die Flasche besteht aus Klarglas und ist bis auf die Exemplare mit 0,1l und 0,04l Inhalt mit einem Korken verschlossen. Der Korken ist oben mit einem Stück Plastik verklebt, das sich beim verschließen direkt über die Flaschenöffnung setzt. Im Gegensatz zu Korken von Sektflaschen ist es kein Problem mit diesem Korken die Flasche wieder zu verschließen, da er kaum aufquillt. Der Korken ist mit den ersten 5 cm des Flaschenhals von Plastikfolie umgeben. Diese ist am Korken rot und am Flaschenhals Matt Gold. Die Folie ist eingeritzt, man kann sie also ganz einfach wie bei einer Sektflasche abziehen und so den Korken freilegen.
Von der Umwicklung des Flaschenhals geht ein beiges, etwa 1 cm breites Band, das mit Wellen bedruckt ist, bis nach unten zum großen Etikett. Auf der Hälfte wird es durch einen beigen Aufkleber gekreuzt, auf dem sich ein rot und goldener Löwe mit Krone und Flasche in der Branke befindet. Über seinen Köpfen kann man vier goldene "A" erkennen. Darunter steht in einer Art altdeutschen Schrift Asbach, wobei das "A" rot ist, der Rest braun. Links vom Schriftzug "SEIT" und rechts vom Schriftzug "1892", beides in rot.
Das große Etikett auf der Vorderseite, wo das Band endet, ist ebenfalls beige. Es ist mit dem Schriftzug "Asbach URALT" bedruckt. Das "A" ist rot und mit schnörkeln umgeben, der Rest der Schrift ist wieder braun. Darunter liest man in rot "DER GEIST DES WEINES" und eine goldene Unterschrift vom Erfinder und Firmengründer "Hugo Asbach". Am unteren Ende des Etiketts findet man ein rotes rundes Stück Plastik, wieder mit dem oben beschriebenen Löwen, diesmal aber ganz in rot. rund um den Löwen liest man "Im Asbach ist der Geist des Weines". Den Löwen und den Aufdruck kann man auch erfühlen.
Am unteren Ende der Flasche befindet sich ein brauner waagrechter Streifen. Dieser ist golden umrahmt und in goldener Schrift liest man lins die Inhaltsmenge, in der Mitte "DIE BERÜHMTE DEUTSCHE SPEZIALITÄT AUS RÜDESHEIM AM RHEIN" und rechts den Alkoholgehalt 38%vol.
Auf der Rückseite befindet sich nochmal der selbe Schriftzug wie auch schon auf der Vorderseite beschriben "Asbach URALT", in brauner Schrift: "Asbach Uralt ist ein feines, altes Destillat. Durch mehrfache Destillation und die lange Lagerung in Fässern aus Limousineiche entsteht der einzigartige und unverwechselbare
Geschmack". Außerdem findet man einen Strichcode, den roten Schriftzug "FEINER ALTER WEINBRAND", die Inhaltsmenge, den Alkoholgehalt und den Hersteller mit dazugehöriger Internetadresse.
Asbach GmbH
Taunusstr. 3
65385 Rüdesheim am Rhein
Tel 06722/497-0
Fax 06722/497-441
www.asbach.de
Preis
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Die 0,7l Flasche bekommt man mit Glück im Angebot für ca. 9 EUR aber mit Pech auch für 11 EUR. Den Preis von Asbach finde ich überteuert. (dazu mehr bei Fazit)
Produkt selbst
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Asbach ist natürlich flüssig. ;) Er ist hell braun, das heißt, wenn man durch die gefüllte Flasche schaut, erkennt man, was sich auf der anderen Seite befindet. Die braune Farbe entsteht durch die Lagerung in den Eichenfässern. Der Asbach riecht nach einer Mischung aus modrig, süß und alkoholhaltig. Zum Geschmack würde ich sagen, das ich keinen Asbach pur trinken könnte;) weil es einem im Mund alles zusammen zieht.
Fazit & Eigene Meinung
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Mit der Verpackung, vorallem mit diesem rotem, runden Plastik, was wahrscheinlich ein Siegel darstellen soll und mit "Seit 1892", will der Hersteller darauf aufmerksam machen, das sein Produkt etwas besonderes ist, was es schon sehr lange gibt. Eben mit Tradition. (Damit haben sich schon Deine Urgroßväter webgebeamt) Und dementsprechend gut sein muss, sonst wär es ja nicht mehr am Markt. Ich finde dieses Design macht einen neugierig, wenn man durch den Supermarkt geht, es ist aber meiner Meinung nach überholt. Ich kenne keinen der Asbach kauft, weil er einen guten Weinbrand möchte, sondern hauptsächltich Leute (nicht nur jüngere), die Asbach kaufen, um diesen zu mischen und dann auch größere Mengen trinken.
Ich persönlich mische Asbach mit Cola (allgemein bekannt als Hütchen) Aber auf keinem Fall mit Cola Light (Traditions- und Geschmaksbruch). Am besten im Verhältnis 2 zu 5. Hiermit meine ich die Fingerbreite. Also 2 Finger Asbach und 5 Finger Cola. Dies führt dazu, das Menschen, die größer sind, breitere Finger haben, auch natürlich mehr Asbach bekommen, aber man muss das ja alles im Verhältnis sehen ;)
Den Geschmack von "Hütchen" kann man eventuell mit cola mit etwas herben Nachgeschmack beschreiben.
Mit Mixturen aus Fruchtsäften und Asbach habe ich keine Erfahrungen, da das auch immer recht schnell abgwürgt wird "Du vergewaltigst ja auch keine............"
Mit Asbach pur, habe ich schlechte Erfahrungen. (Löst bei mir Brechreiz und Unlust auf weiteren Alkoholverzehr aus.) Man will ja schließlich auch feiern und nicht spielen: Wer ist am schnellsten Knülle?!?!?!?
Aber auch von maßlosem Verzehr von "Hütchen" ist abzuraten. Nach einem richtigen "Hütchen" Suff kann es schon mal sein, das einem ein paar Tage lang schlecht ist.
Zum Preis ist zu sagen, dass ich persönlich nach dem zweiten "Hütchen" nicht mehr merke, ob der Asbach durch ein wesentlich billigeres Produkt, wie zB. "Maria Cron" ersetzt wurde.
Bemerkenswert finde ich auch, dass wenn ich zB. die Seite www.bacardi.de besuche, ich gefragt werde, ob ich denn schon volljährig bin. (Bei klick auf nein, werde ich übrigens zu www.kindercampus.de geleitet) Auf der Seite von Asbach war mein Alter völlig egal. Natürlich stellen solche Gewissensfragen für Minderjährige keine Barriere dar, aber es geht ja ums Prinzip.
Die Gesamtbewertung von bezieht sich bei mir hauptsächlich auf "Hütchen".
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
URALT... - ABER NIX FÜR KRAWALLSCHACHTEL !!!
ein Testbericht von krawallo2002-03-16 17:50:52vom 16.03.2002Empfehlung: ja
Ich bin sicher kein Freund von Weinbränden, habe mich dann aber entschlossen Asbach Uralt zu versuchen.
Aufgrund seines guten Rufes und seiner Tradition.
Weinbrand trinkt man als Digestif zum Abschluß eines Essens.
Überzeugt hat er mich aber nicht, obwohl ich ihn mir genau unter die Lupe genommen habe...;)
Herkunft:
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Die Bezeichnung Weinbrand geht auf Hugo Asbach zurück, der seinen gebrannten Wein ab 1902 Cocnac-Winbabd nannte.
Dieser Deutsche Weinbrand mit Tradtion hat 38% vol Alkoholgehalt.
Als den deutschen Herrstellerrn nach 1919 die Benenneung von Cocnac untersagt wurde, war durch ihn der Begriff Weinbrand schon eigeführt.
Dieser wurde 1923 ins deutsche Weingesetz übernommen und steht seither für deutsche Weindestillate.
Asbach Uralt wird durch die Firma Asbach in Rüdeheim am Rhein hergestellt.
Seit 1892 existiert die von Hugo Asbach gegründete Weinbrennerei.
Seit 1999 ist Asbach zu je 50% im Besitz von Bols und Underberg.
Homepage: www.asbach.de
Herstellung:
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Durch mehrfache Destillation und Lagerung in Fässern aus edlen Limosineichen bekommt Asbach Uralt seinen angeblich weichen Geschmack.
Seine Lagerung in keinen Eichenfäßern gibt ihn die nötige Farbe.
Bei der Herstellung dieses Weinbrandes sollen nach eigenen Angaben nur ausgesuchte Weine verwendet werden...
Aber was sollen die Hersteller anderes Schreiben...???
Flasche/Preis:
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Der Korkverschluß soll eine gewisse Tradition darstellen, genauso, wie die grüne Flasche mit Altem Stoff-Etikett und der goldenen Krone dies dem Konsumenten verkaufen soll.
Ich finde das Design der Flasche sehr anziehend, man hat schon etwas Ehrfurcht vor diesem Tropfen, wenn man von der angeblichen Vollmundigkeit und Vollkommenheit dieses Weinbrands aus der Flasche liest.
In den Handel wird Asbach Uralt in Flasche 0,7 zu Preis von 16,98 DM (real) und 22,99 DM (Karstadt) zum Verkauf feilgeboten.
Da Asbach Uralt so alt und bekannt ist, kann man ihn in vielen Verschiedenen Größen käuftlich erweben.
Das geht vom „Kurzen“ bis zur Megaflasche ( eine 5 Liter-Flasche hat in meiner Kindheit mein Sparschwein gespielt).
Wenn ihr also euren Opas, Omas, Freunden einen Gefallen tun wollt, dann Kauft lieber einen teureren Weinbrand, wenn ihr diese Jahr wieder total planlos seit was ihr denn zu Weihnachten oder so schenken sollt
Denn den vielleicht höheren Preis kriegt man schnell wieder raus, wenn man sich dabei die Kopfschmerztabletten einspart.
Schon beim ersten Aroma verspüre ich einen sehr starken holzig-modrigen Geruch, der mich erstmal durchschüttelt.
Ich frage einen Gast, der mit seiner Frau an der Theke sitz, was sie meinen, wie dieses Getränk riechen würde.
Doch wir konnten uns einfach nicht auf eine eindeutige Aussage einigen.
Da vielen Begriffe wie Vanillearoma, Metall, Calvados und billiger Whiskey.
Aber keine wirkliche Einigung, die wir hatten.
Den Geschmack kann man durchaus als mild bezeichnen, mir dominiert der sehr agressive Geruch dieses Weinbrands einfach zu sehr.
Ein Schluck schüttelt mich ein weiteres mal durch und sofort wird mir ziemlich warm.
Weich schmeckt er irgendwie schon, auch süß ist er, mit leicht fruchtigem Abschluß.
Aber der Alkohol geht mir durch Mark und Bein...nein – das muß nicht sein !!!
Unter Garantie kein Getränk für mich...
Das ist weder mein Geschmack, noch mein Aroma,
das ich bevorzuge und ich schaue immer wieder jeden schief an, der sich einen Asbach-Uralt bestellt, weil ich persönlich den Sinn diese Getränk nie begreifen werde.
Tja, die Zubereitungsmöglichkeiten...
Also, ich kenne einige Leute die trinken Asbach in Verbindung mit Cola.
Am besten mit Eis und etwas Zitronesaft.
Und Mixmöglichkeiten gibt’s dazu natürlich auch, aber ich bin weder ein Fan vom „Hütchen“ (Asbach-Cola), noch von Asbach in meinen geliebten Cocktails.
Daher verzichte ich diesmal auf einen Mixtip, denn der Asbach kommt mir in keinen Shaker.
Zu sehr dominiert er den Drink und verdirbt mir den Spaß am Mixen...grummel
Er soll in großen Cognacschwenker getrunken werden, damit sich der Geschmack und das Aroma am Besten entfalten .
Fazit:
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Das er so bekannt ist, muß nicht sofort heißen, das er auch gut ist...
In Deutschland entfällt auf eine 0,7l Flasche mit 38%vol Alkoholgehalt 6,79 DM Branntweinsteuer.
Rechnet man dazu die Kosten für den Wein, die Arbeitsvorgänge, die Lagerung, die Flasche und die Verpackung, die Spedition, die Werbung, den Gewinn des Handels und die im Preis enthaltenen Mehrwertsteuer, dann läßt sich leicht erkennen, das ein Weinbrand dessen Preis zwischen 17 und 22 DM liegt nicht das Nonplusultra sein kann.
Mein Geschmack ist es wirklich nicht.
Ich werde auch nie begreifen, warum man sich dieses Getränk antun kann, wo es doch so viele andere Leckereien gibt.
Die 2 Punkte bekommt er auf Grund seiner Tradition und weil er sich dennoch recht gut verkauft...
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ein Testbericht von Alfred69vom 14.08.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Sein Geschmack...Nachteile/Kritik: Nichts
Asbach Uralt ist wohl die Bekannteste marke von Weinbrand der das siegel Made in Germany verdient.Seinen unvergleichlichen Weichen Geschmack ist wohl unverkennbar.Ich Persöhnlich bin dieser Marke schon über 25 Jahren treu ergeben.