Atari Battle Engine Aquila
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Atari Battle Engine Aquila
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Testberichte Atari Battle Engine Aquila

 Xbox Spiel
3.9 von 5
Platz 252 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
Meinungen:
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Atari Battle Engine Aquila Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Suchtfaktor:  in Maßen
Wird langweilig:  nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:  16 Jahre
Grafik:  gut
Sound:  mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Vorteile
  • + Viele Missionen + Bewertungssystem + Gute Grafik + ohne Ruckler
  • Endzeit-Stimmung, tonnenweise Spezialeffekte, abwechslungsreicher Zweispielermodus (Koop wie auch Versus), große Areale
  • Nette Geschichte, Action satt, viele Waffengattungen, interessante Schlachten, zahlreiche Gegner, deutsche Texte & Sprachausgabe, Mehrspielermodus, Grafik
Nachteile/Kritik
  • -Schlechte Grafik der Figuren usw. n Zwischenszenen
  • Wenig komplexe Steuerung, manchmal doch arg unübersichtlich, Werkstätten oft zu weit entfernt, zu sensibles Schutzschild
  • Etwas zu linearer Spielablauf, sich einschleichende Monotonie mangels Abwechslung im Spielablauf, sehr bescheidene Musik, schwache Synchronisation
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Apofantom

Mechwarrior? Nein, das ist Battle Engine Aquila!

ein Testbericht von 2003-09-02 16:32:05 vom 02.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: + Viele Missionen + Bewertungssystem + Gute Grafik + ohne Ruckler ...
Nachteile/Kritik: -Schlechte Grafik der Figuren usw. n Zwischenszenen
Battle Engine Aquila

Mechwarrior, Mechwarrior? Irgendwo hatte ich doch da noch was...ah hier!
aber.......huch! das ist ja gar kein Mechwarrior das ist Battle, Engine, Aquila...
Ja, Leute richtig gehört. In diesem Test geht es um Battle Enginge Aquila und die Frage: Schlechter Mechwarrior Klon oder potentieller Hitkandidat und Konkurrenz zu Mechwarrior?

Seit einiger Zeit bekriegen sich die Krieger der Forsetti und Muspell (geniale Namen, was?). Der Krieg verlangte schon viele Opfer und brauch etwas oder jemanden der ihn stoppt. Genau an dieser Stelle tritt der Held ins Spiel. Er, Hawk Winter, soll de Krieg beenden. Aber wie soll ein einzelner Mensch es schaffen?...... einzeln? Nein! er hat ja die ultimative Kampfmaschine: Battle Engine Aquila. Dieser Super Roboter verwandelt sich auf Knopfdruck zum Hightech Flugzeug. Aber nix geht ohne Plasma Kanone. Die ist natürlich auch mit von der Partie. Nach dem Tutorial werdet ihr dem ersten Kampf überlassen. Nun muss man im Gefecht zeigen, was man gelernt hat. Es geht von Anfang an Bunt zur Sache. Wer einfach in der Luft stehen bleibt, oder auf dem Land, der wird größte Probleme habe den vielen Laser-Strahlen auszuweichen. Man muss immer in Bewegung bleiben. Manchmal muss man eine Panzergruppe beschützen, damit die die Gegner die Gegner z.B. von Hintenangreifen können. Also muss man immer flexibel und auf der Hut sein. Grafisch sieht man zwar keine Augenweide, aber die Kampfroboter oder Infantrie sehen vernünftig aus. Mehr kann man auch nicht erwarten, denn es sind soviele Truppen und Einheiten immer unterwegs, dass man denkt jede Sekunde würde das Süiel anfangen zu ruckeln und dann computermäßig abstürzen. Aber es ist nicht so. Nur wenn man die Zwischensequenzen sieht...oh mann....die Figuren haben ein hässliches Design, großer Ausrutscher von Lost Toys...da will jeder Schwerverletzte wieder in den Krieg zurück. Der Sound hingegen ist wunderbar. Hier ein zischen, da ein Pfiff, da ein rauschen und da ein BUMMM!. Die Missionen zeigen eigentlich immer das selbe Bild. Und: Es gibt ähnlich wie bei dem Shooter NoOneLivesForever ein Bewertungssystem. Wie man in einer Mission abschneidet ist also ausschlaggebend für die darauf folgenden Missionen.
Langzeitspaß ist garantiert. Zum einen wegen dem guten Multiplayer-Modus und zum anderen will man öfters durch spielen und seine Bewertungen verbessern. Die Steurung ist akzeptabel und man kann eigentlich ganz gut schießen und laufen/fliegen zu gleich.


Fazit: Kein Fehlkauf! Sehr gutes Spiel. Und die niedrige USK lässt auch jüngere in den Genuss kommen. Und: Es ist kein Mechwarrior Klon , sondern ein potentieller Hitkandidat und Konkurrenz für Mechwarrior.
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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sinfortuna

Endzeit-Szenario

ein Testbericht von 2006-11-19 07:28:32 vom 19.11.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Endzeit-Stimmung, tonnenweise Spezialeffekte, abwechslungsreicher Zweispielermodus (Koop wie auch Versus), große Areale...
Nachteile/Kritik: Wenig komplexe Steuerung, manchmal doch arg unübersichtlich, Werkstätten oft zu weit entfernt, zu sensibles Schutzschild
Das Genre der Actionspiele leidet generell unter einem uralten Klischee, nämlich dass diese durchweg anspruchslose, ja stumpfsinnige Videospiele darstellen, die nichts Anderes als flinke Finger am Joypad verlangen. Und zum größten Teil stimmt das auch. Doch in den letzten Jahren hat sich zusehends so langsam aber sicher eine Tendenz herauskristallisiert, die in Richtung Abwechslungsreichtum, Missionsvielfalt und zuweilen sogar in Richtung Tiefgang geht. Beileibe nicht immer und auch nicht unbedingt oft, aber immerhin manchmal. Im Fall von „Battle Engine Aquila“ von Infogrames haben wir es mit einem Egoshooter zu tun, der sowohl für die Sony Playstation 2 als auch für die X-Box von Microsoft erschien, über die letztere Fassung möchte ich Euch nun etwas verklickern. Vorab gleich etwas Erfreuliches: dieses Ballerspektakel berücksichtigt tatsächlich einen Zweispielermodus, was speziell im Shooter-Genre ganz und gar nicht üblich ist. Auf einem geteilten Bildschirm ballern wir demzufolge im Splitscreen-Modus mehr oder weniger fröhlich alles platt, was irgendwie auch nur den zarten Anschein erweckt, als könne man es in seine Einzelteile zerlegen. Dabei treten die beiden Gleichgesinnten sogar in einem Kooperationsmodus an, was im Klartext bedeutet, dass gemeinsam – sechs Missionen stehen hier zur Auswahl – in die Schlacht gezogen werden darf. Selbstverständlich dürfen wir uns im Versus-Modus gegenseitig die Hölle heiß machen, versteht sich. Doch die Berücksichtigung des Multiplayerspaßes ist nicht der einzige Grund, welcher diesen X-Box-Titel wohltuend von der Masse an Durchschnittsshootern abhebt, es gibt noch andere Dinge, welche positiv zu erwähnen sind. Trotzdem – auf die Defizite komme ich natürlich gleich auch noch zu sprechen – hat es zum ausgewachsenen Hit nicht gelangt.


Wie so oft bei Ballerspielen befinden wir uns auch hier bei „Battle Engine Aquila“ für die X-Box in der Zukunft, welche traditionsgemäß nicht gerade rosig aussieht. Nord- und Südpol sind geschmolzen und bis auf wenige Ausnahmen hieß es daraufhin „Land unter“, die einstigen Kontinente versanken in den Tiefen der Ozeane. Nur wenige Inseln sind noch oberhalb des Meeresspiegels vorhanden, dass sich speziell um dieses Terrain erbitterte Kämpfe geliefert werden, liegt quasi auf der Hand. Zwei gewaltige Armeen rangeln sich hauptsächlich um das überlebenswichtige Gebiet und zwar jene der Muspell und der Forseti. Wir kämpfen unter der Flagge der Forseti und nehmen Platz in einem gewaltigen Kampfmech namens Aquila. Dieser erweist sich nicht nur als besonders robust und kampfstark, sondern beeindruckt zudem durch seine vielseitige Verwendbarkeit: auf Wunsch lässt sich der Mech nämlich in einen Panzer oder Jet verwandeln. In der hauptsächlichen Story – der Solokampagne – erwarten uns circa fünfundzwanzig hochbrisante Einsätze, welche vom Missionsinhalt bzw. von der Zielsetzung her sich teils deutlich voneinander unterscheiden: wir stürmen überfallartig von den feindlichen Muspell in Beschlag genommene Inseln, zerstören mächtige Schlachtschiffe auf hoher See, sprengen Gebäude am Boden in die Luft und setzen und sowohl mit Bodentruppen, Artillerie als auch Kampfjets des Feindes unentwegt auseinander. Eine Verschnaufpause wird uns hier während einer Mission definitiv nicht gegönnt, pausenlos schwirren Raketen durch die Luft, Gebäudekomplexe oder Einheiten explodieren, Flugzeuge und Schiffe lösen sich unter ohrenbetäubendem Getöse in ihre Bestandteile auf und schwere Bomber lassen ihre tödliche Fracht nach unten fallen. Wir sind jedenfalls mittendrin in diesem kriegerischen Geschehen, welches demzufolge keine „Ein-Mann-Show“ darstellt, sondern wir „nur“ als sehr fleißige Kampfeinheit ordentlich mitmischen.


Zur Verfügung stehen insgesamt satte zehn unterschiedliche Waffensysteme, die jedes für sich allesamt Sinn machen und es je nach Spielsituation abzuwägen gilt, welche zum Einsatz kommen sollen. Für drei Mordinstrumente müssen wir uns entscheiden, wobei dem Action-Freak angesichts des Vorhandenseins von Kanonen, Granaten, Raketen, Laserschüssen und was auch immer die Wahl äußerst schwer fallen dürfte. Mal schützen wir unsere Infanterie, die sich auf dem Vormarsch befindet, dann wiederum verteidigen wir unsere Basis gegen die wütenden Angriffe der Muspell. Ständig müssen wir dabei unsere Munitionsanzeige und die bezüglich des Zustands unseres Schutzschildes beobachten, um dann rechtzeitig zur Basis bzw. der Ladestation zurückzukehren. Wann dafür der genau geeignete Zeitpunkt ist, bestimmen allein wir. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass es mehrere Angriffsmöglichkeiten gibt, da die geographische Lage hinsichtlich der Hügelketten im Gebirge und der tiefen Täler unterschiedliche Taktiken erlauben. Ein planloses Drauflosballern hilft selten weiter, einen schnellen Finger am Abzug braucht Ihr natürlich trotzdem. Wer eine Mission besonders gut bewältigt, schaltet Extras wie Segmente einer Bildergalerie und versteckte Missionen frei. Der Schwierigkeitsgrad ist im Übrigen nicht derart höllisch schwer, wie ursprünglich von mir erwartet bzw. befürchtet: auch „Normalsterbliche“ haben eine Chance, den Abspann zu sehen. Unterschiedliche Stufen gibt es diesbezüglich aber nicht, was den Einstieg in die Materie speziell für Neulinge erschwert. Besonders die Tatsache, dass die Reparaturwerkstätten bzw. Ladestation in den teils sehr großen Arealen mitunter sehr weit entfernt von der hauptsächlichen Action liegen, macht das Ganze nicht gerade leichter.


Die Atmosphäre in diesem Ballerspiel kommt jedenfalls gut rüber, was nicht nur an den unentwegten Angriffswellen des Feindes liegt, wir uns – bis auf wenige Ausnahmen, in denen wir eskortieren oder selber ordentlich Gas geben bzw. auf dem Vormarsch sind – pausenlos verteidigen müssen und uns fragen, wann die Angriffe denn endlich aufhören mögen, sondern auch an der guten Präsentation: insbesondere die hektischen Funksprüche unserer Kameraden und die krachenden Soundeffekte sorgen für die richtige Kriegsatmosphäre, welche für Panik sorgen möchte. Im Falle, dass wir auf eine Surround-Anlage zurückgreifen können, lauschen wir einer entsprechend hohen Klangqualität, was angesichts der Soundeffekte sehr angenehm ist und der gesamten Spielatmosphäre naturgemäß gut tut. Die uns dargebotene Optik möchte dem offensichtlich in nichts nachstehen und liefert uns tonnenweise Spezialeffekte, so zum Beispiel nicht nur leuchtende Explosionen, Rauchsäulen und gleißend helle Blitze, sondern auch zerberstende Schiffe und zerbröselnde Gebäudekomplexe, welche das Ganze sehr realistisch erscheinen lassen. Der Hintergrund – speziell oben in der Luft und manche Bodentexturen könnten ruhig noch eine Schippe drauflegen, was den Detailreichtum angeht. Einen 60-Hertz-Modus und die Unterstützung des 16:9-Formats vermisse ich im Übrigen auch. in glasklares „Gut“ hat sich die - trotz der gewaltigen Action – größtenteils flüssige Grafik in dieser X-Box-Version aber auf alle Fälle verdient. Die Soundkulisse aufgrund der eben genannten Fakten natürlich auch. Deutsche Sprachausgabe und Bildschirmtexte runden das Ganze gut ab.


Schließlich bleibt festzuhalten, dass die Zielgruppe für „Battle Engine Aquila“ so eindeutig zu bestimmen ist, wie es von Anfang an zu erwarten war. Nur Shooter-Freaks finden hier wirklich Gefallen, da zu wenig Anreize für Gelegenheitszocker geboten werden. Zu wenig alternative Optionen und dies trotz der Waffenvielfalt und den großen Arealen, die aus unterschiedlichen Richtungen angegangen werden können. Die Steuerung an sich ist daher auch nicht sonderlich komplex, die Kameraführung ist allerdings nicht immer voll auf der Höhe, so dass wir manchmal nicht nur den Überblick verlieren, sondern einfach auf gut Glück drauflosballern. Dass es mit der Robustheit unseres Schutzschildes nicht sonderlich weit her ist, merken wir schon in den Anfangsmissionen, wer dann nicht rechtzeitig die Kurve in Richtung Werkstatt kratzt, wird vermehrt Frusterlebnisse erleben. Oft kommen wir dann aber bei unserer Rückkehr zu spät, um noch rettend eingreifen zu können, was dieses Ballerspiel zumindest für Einsteiger äußerst schwierig macht. Trotzdem ist dieses Game nicht überhart, meistens haben wir eine faire Chance oder benötigen eben das Quentchen Glück, um noch zum Ziel zu kommen. Dass weder 60-Hertz-Modus noch das 16:9-Format unterstützt wurden, fand ich äußerst schade, denn zuweilen wirken die Texturen doch ziemlich grob, was die Spielfreude zumindest ein bisschen schmälert, schließlich spielt eine detailreiche Optik gerade bei Shootern eine wesentliche Rolle. Der Zweispielermodus (sowohl Koop- als auch Versus-Variante überraschen positiv) wirkt sich nicht unwesentlich im Hinblick auf die Langzeitmotivation aus, ganz im Gegenteil, dieser Punkt hat ordentlich Gewicht, nutzen sich doch gerade Ballerspiele oft viel zu schnell ab. Wer auf unkomplizierte Ballerspiele mit einem – ausnahmsweise einmal – nicht horrenden Schwierigkeitsgrad Lust hat, ist hier richtig: meine Spielspaßwertung pendelt sich bei guten 76% ein.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
hundeliebe02
hundeliebe02, 22.11.2006
Liebe Grüße Edith und Claus
junior33
junior33, 19.11.2006
SH und liebe Grüße, Ingo !
morla
morla, 19.11.2006
sehr hilfreich
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denjuandemarco

Na kommt doch, kommt doch alle ruhig her!!

ein Testbericht von 2003-10-13 11:11:17 vom 13.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Nette Geschichte, Action satt, viele Waffengattungen, interessante Schlachten, zahlreiche Gegner, deutsche Texte & Sprachausgabe, Mehrspielermodus, Grafik...
Nachteile/Kritik: Etwas zu linearer Spielablauf, sich einschleichende Monotonie mangels Abwechslung im Spielablauf, sehr bescheidene Musik, schwache Synchronisation
„Battle Engine Aquina“ dürfte meiner bescheidenen Meinung nach eher ein exotisches Dasein im Spielsammelsurium für die Playstation 2 fristen. Ähnlich wie „Extermination“, über das ich ja schon berichtete, dürfte dieses Spiel selbst den stolzen Besitzern einer Playstation 2 eher unbekannt sein.
Da ich ein Ehrenmann von äußerst edler Gesinnung bin, möchte ich Euch aber nun erneut an meinen schier unermesslichen Weisheiten teilhaben lassen. Schließlich sollt Ihr ja eines Tages nicht als gänzlich Unwissende das Zeitliche segnen müssen.
Ja, so bin ich, einfach ein klasse Typ, ganz genau. Danke für den Beifall.

Version

Etwas Erfreuliches gleich zu Beginn, „Battle Engine Aquila“ erschien Anfang des Jahres 2003 als deutsche PAL-Version, so dass Ihr die DVD einfach nur in eine gewöhnliche Playstation 2 einschmeißen braucht und sofort loslegen könnt. Zudem weiß dieses Videospiel durch deutsche Texte und sogar eine Sprachausgabe zu überzeugen, fundierte Englischkenntnisse sind somit nicht vonnöten. Da hat aber ein ganz großer Teil von Euch mächtig Schwein gehabt. Hrrhrrr.
Vorgängerversionen dieses Spiels gibt es meines Wissens nicht, weist mich bitte darauf hin, sollte ich mich irren. Was natürlich niemals nicht auf keinen Fall vorkommt, ist klar. Ich denke mir an dieser Stelle lieber meinen Teil, wieso andere m.E. extrem hochwertige Spiele gerade des Rollenspiel-Genres nicht „eingedeutscht“ werden, aber na ja, ich kann’s eh nicht ändern. Mit diesem Actionspiel kommt jedenfalls jeder von Euch, der halbwegs der deutschen Sprache mächtig ist, zurecht. Das sollten demnach tatsächlich ein paar von Euch sein. Flöt.

Achtung

Yopi hat leider nach dem Neustart dieses Game in die Rubrik der X-Box verfrachtet, na ja. Ich berichte hier ausschließlich von der Version für die Playstation 2.

Preis

Was den Preis angeht, kann ich mich nicht beklagen, denn dieses Videospiel hat mich ganze 0 Euro gekostet, ist somit „kaum“ zu toppen, denke ich.
Okay, okay, ich hab’s mir von einem Kumpel ausgeliehen (Mai oder Juni war’s, glaube ich) und ungefähr 7, 8 Tage damit verbracht. Gekostet hat es zu Beginn knapp 60€, wie so viele andere Spiele auch. Wieviel es mittlerweile im Handel kostet, weiß ich nicht, bei eBay solltet Ihr mittlerweile für eine neue oder zumindest neuwertige Version nicht mehr als 20€ hinblättern müssen, für ein gebrauchtes Spiel natürlich noch weniger. Zu meckern gibt’s in diesem Punkt also ganz sicher nix.

Genre

Nun ja, um ehrlich zu sein, würde ich „Battle Engine Aquila“ nicht mehr als Actionadventure bezeichnen, sondern eher als Actionspiel.
Möglicherweise lässt sich darüber streiten, aber da ich erstens streng überzeugter Pazifist (!?) bin und zweitens mir das eigentlich doch ziemlich egal ist, lassen wir das lieber. Wer Videospielen mit einem hohen Actiongehalt nichts abgewinnen kann, ist allerdings definitiv falsch hier. Drücke ich’s einmal so aus. Wer von Euch es gerne richtig „krachen“ lässt, gehört da schon viel eher zur Zielgruppe dieses Spiels.

Geschichte

Wieder einmal naht die Apokalypse, unser blauer Planet steht erneut kurz vor dem Weltuntergang. Es existieren nur noch zwei menschliche Rassen, einerseits die Forseti und andererseits die Muspell. Nun gut, mit der Namensschöpfung jener Rassen hat man sich ja sehr diplomatisch verhalten, niemand von uns dürfte sich benachteiligt vorkommen. Hust. Ihr seid jedenfalls Mr. Hawk Winter und werdet von den Muspell angeheuert.
Und wieso??
Na logo, um den Forseti ordentlich einzuheizen. Hätten wir das schon einmal geklärt, gut.
Und womit??
Sag’ ich Euch doch glatt, und zwar mit einem furchterregenden, superheftigen, megamächtigen Kampfroboter.
So einfach ist das. Oder zumindest fast. Ihr seid somit das „Zünglein an der Waage“ und macht Euch auf, den bösen Forseti den Garaus zu machen, so sieht’s aus.
Und der Name dieses Ungeheuers??
Er lautet Aquila, was „möglicherweise“ den Titel dieses Spiels erklären könnte. Aquila verfügt über insgesamt zehn verschiedene Waffensysteme; für jeden ist somit etwas dabei, zumindest für jeden Gegner. Hehe. Ob Panzer, Schiffe, Kampfflugzeuge oder Bodentruppen, Ihr seid bestens gerüstet. Ein Radar teilt Euch mit, aus welcher Richtung Angriffe drohen bzw. von woher Eure potentiellen nächsten Opfer kommen.
Wie so oft bei Actionspielen, ist die Geschichte nicht so wahnsinnig wichtig und hört sich zunächst auch gar nicht so unglaublich interessant an. Doch ich kann sagen, dass ich von der Geschichte, wie sie in „Battle Engine Aquila“ präsentiert wird, durchaus überzeugt bin. Der Spielablauf gestaltet sich i.d.R. nämlich so, dass Ihr unterschiedliche Missionen erfüllen müsst. Die Hauptaufgabe besteht zumeist nicht darin, gegnerische Gebäude zu infiltrieren, also in jene einzudringen und die Herrschaft über diese zu erlangen, sondern eher im Hinblick darauf, die eigenen Gebäude (bzw. die der Verbündeten) zu schützen und die Verluste in Grenzen zu halten. Was Ihr mit Eurem Kampfroboter diesbezüglich anstellen müsst, dürfte die Wenigsten von Euch ernsthaft überraschen....... ja genau, macht alles (und insbesondere alle Gegner) platt, bevor diese Schaden anrichten können.
Dass die Bewältigung der einzelnen Missionen auf den Inselgebieten zumeist in fast schon gewaltverherrlichende Metzelorgien ausartet, war für mich engelsgleiches Wesen natürlich äußerst bedauerlich, aber was will man schon machen!? Pfeiff.
Dass Playstation 2-Besitzer mit einem nur zweistelligen IQ trotzdem problemlos dieses Spiel bewältigen können, dürfte ebenso klar sein. Krrrch.
Jedenfalls kommt der Actionfan hier bei „Battle Engine Aquila“ aufgrund der zahlreichen Waffengattungen und Gegnerhorden voll auf seine Kosten. Einen Nachteil gibt es allerdings leider auch zu vermelden und dieser ist auch ziemlich gewichtig, würde ich sagen. Nach einer gewissen Zeit gestaltet sich das Ganze doch etwas monoton. Nach längerer Zeit dann auch mehr als nur „etwas“ monoton. Die Abwechslung fehlt, denn die Missionsinhalte unterscheiden sich im Großen und Ganzen nicht so wahnsinnig voneinander.
Nicht so richtig. Nicht wirklich.
Ihr verteidigt Eure Gebäude auf verschiedenen Inseln, die Gegner rollen an; entweder zu Fuß oder mit „netten“ Panzern, Kampfflugzeugen oder gar Transportschiffen und Ihr (solltet Ihr talentiert sein) zerschrottet sie auf eine doch eher uncharmante, rustikale Art und Weise..... tja, und dann?? Dann wartet die nächste Mission auf Euch.
Und mit welchem Inhalt?? Ich verrate Euch ein bisschen von diesem, und zwar geht es um das Verteidigen Eurer Einrichtungen bzw. Zerschrotten....... alles klar??
Ich denke, dass es irgendwann auch dem größten Kriegsfetischisten (ich fühle mich natürlich nicht angesprochen) auf Dauer langweilig wird, zumindest im Solo-Modus. Womit ich dann auch gleich bei einem positiveren Punkt bin, nämlich dem Mehrspielermodus.
Einen solchen hat „Battle Engine Aquila“ auch bitter nötig, denke ich. Dieser beinhaltet drei verschiedene Spielvarianten: Ihr könnt Euch natürlich zu zweit gegenseitig bekämpfen (was ich natürlich sehr furchtbar finde), zusammen an einer Kampagne teilnehmen oder solange kämpfen, bis auch der allerletzte Feind zerschossen ist (Gefangene werden selbstredend nicht gemacht) bzw. Ihr ins nächste Leben übergleiten müsst. Oder so ähnlich.
Hier kommt wirklich (und das nicht nur phasenweise) ein im wahrsten Sinne des Wortes „Mordsspaß“ auf, kein Zweifel.
Ich fasse zusammen: im Solospielermodus lasst Ihr es ordentlich krachen, nach einer gewissen Zeit wird’s aber langweilig; im Zweispielermodus macht es richtig Laune (egal ob gegeneinander oder miteinander). Die Präsentation der Geschichte ist in der Tat gut gelungen, der Spielablauf leidet daran, dass die Abwechslung (besonders bezüglich der Missionsinhalte) arg fehlt.
[Geschichte, Spielablauf = 6.5 / 10]

Steuerung

Diese gibt sich hier bei „Battle Engine Aquila“ glücklicherweise keine Blöße. Egal, ob Ihr mit Bodentruppen, Panzern, Schiffen kämpft oder Euch sogar in der Luft (!) befindet, die Tastenbelegung ist gut durchdacht, die Steuerung von „Aquila“ gestaltet sich durchweg problemlos. Seid Ihr in der Luft, ist zu beachten, dass Ihr innerhalb einer halben Minute wieder festen Boden unter den Füßen verspüren solltet, um eine äußerst schmerzhafte Bruchlandung zu vermeiden. Am Boden wird die Flugenergie (wie übrigens auch Eure Lebensenergie auf entsprechenden Landeplätzen) wieder automatisch aufgeladen. Munition für alle Eure Waffensysteme gibt es dann natürlich auch noch dazu....... und weiter geht’s!! Alle diese Manöver gehen gut von der Hand, einzig das Ausweichen von Raketen oder ähnlichen Geschossen bei feindlichen Angriffen gestaltet sich ab und an als schwierig, aber dies ist meiner Ansicht nach ja auch nicht ganz unrealistisch.
[Steuerung = 8.5 / 10]

Schwierigkeitsgrad

Dieser ist hier nicht gerade ohne. Das liegt vor allem daran, dass Ihr mit gegnerischen Horden geradezu „überflutet“ werdet. Zwar gehen die Feinde nicht besonders gewieft vor, aber dann hättet Ihr angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit auch sicher nicht den Hauch einer Chance.
Manchmal wusste ich gar nicht, wohin ich zuerst ballern sollte. Glaubt es mir, es rücken unzählige Fluggeschwader, Panzerverbände, Schiffskolonnen und Bodentruppen an, dass Euch ein ums andere Mal fast schwindlig wird. Selbst mir. Jawohl. Räusper.
Der Neustart einer Mission ist daher nicht unbedingt ein Ausnahmefall. Verlegenhüstel.
[Schwierigkeitsgrad = 9 / 10]

Grafik

Was wäre ein Action-Kracher ohne eine satte Grafik?? Ziemlich wenig „krachermäßig“, genau. Das sehe ich auch so. Zum Glück gibt sich „Battle Engine Aquila“ auch hier keine Blöße, na ein Segen. Besonders gefallen haben mir hier die Lichteffekte, welche beim „Kabumm-Machen“ derart stimulierend auf mich wirkten, dass ich im Kampfesgetümmel „fast“ aggressiv geworden wäre.
Da aber „generell stoisch ruhig zu bleiben“ bei mir schon fast zur Lebensmaxime geworden ist, blieb ich natürlich auch in jenen Situationen völlig gelassen und habe mich von der sich mir erschließenden grafischen Pracht nicht anstecken lassen.
Natürlich nicht. Niemals.
Die geballte Action und die massenhaft anrollenden Horden schlagen sich kaum negativ auf die Grafik nieder, diese bleibt fast fortwährend flüssig. Ab und zu gibt es schon kleine Ruckeleinlagen, was aber angesichts der aufgetretenen Seltenheit noch zu verschmerzen ist, denke ich.
Die Animation des Kampfroboters an sich und auch die grafisch dargebotene Qualität der Umgebung mitsamt der Gegnerscharen weiß zu überzeugen, ich bin in dieser Hinsicht doch sehr zufrieden.
[Grafik = 8.5 / 10]

Musik, Soundeffekte

Nun dann doch ein kleiner Dämpfer, zumindest an dieser Stelle. Neben der mangelnden Abwechslung, was die Missionsinhalte angeht, stellt die akustische Untermalung von „Battle Engine Aquila“ sicherlich einen (zumindest kleinen) Schwachpunkt dar.
Die Musik im Hintergrund ist zunächst gar nicht vorhanden und setzt dann kaum hörbar irgendwann ein. Gerade bei solch einem Actionspektakel wie diesem hier muß da einfach mehr kommen. Viel mehr. Gleiches gilt für die Soundeffekte, die mir in Verbindung mit der Musik zudem nicht immer passend zum Geschehen erschienen.
Was die Synchronisation bzw. die Sprachausgabe angeht, kann ich leider auch nicht viel Positives berichten, ja eigentlich gar nichts. Diese klingt nicht nur oft oberflächlich und uninspiriert, sondern ist auch nicht sauber umgesetzt worden. Ich würde sie als „lieblos dahingeschludert“ bezeichnen. In diesem Punkt stellte „Battle Engine Aquila“ eine Enttäuschung auf ganzer Linie dar.
[Musik, Soundeffekte = 3.5 / 10]

Urteil

Tja, nun ist also doch kein Mega-Hit aus „Battle Engine Aquila“ geworden, schade eigentlich. Hier war mehr drin, viel mehr, würde ich sagen.
Das Positive ist zweifellos der enorm hohe Actiongehalt und die überzeugende grafische Darstellung. Für "gute Stimmung" sorgen zehn unterschiedliche Waffensysteme, die Euch zur Verfügung stehen und natürlich auch die gegnerischen Panzer, Kampfflugzeuge, Schiffe und Bodentruppen, welche Euch ordentlich einheizen und in Heerscharen über Euch herfallen. Die Steuerung ist des weiteren gut durchdacht und zumindest der Zweispielermodus sorgt für eine hohe Langzeitmotivation. Zudem ist der mittlerweile doch sehr günstige Preis bei eBay verlockend, keine Frage.
Das Negative ist hingegen der Mangel an Abwechslung bei den Missionsinhalten, im Prinzip wiederholt sich im späteren Verlauf des Spiels alles nur noch. Innovation ist zumindest hier kein Trumpf. Und was sich die Entwickler bei der Vertonung, ja insgesamt dem Akustikbereich genau gedacht haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Ein unauffälliger, phasenweise gar nicht vorhandener und oft auch unpassender Sound und zudem eine leicht vergurkte, lieblos dahingeschluderte Präsentation, na toll.
Eine Empfehlung spreche ich aber nichtsdestotrotz noch aus, wenn auch nur eine der leichteren Art, denn aufgrund der genannten Defizite reicht es nur zu einem Durchschnittstitel, welcher sich meiner Ansicht nach bestenfalls nur im oberen Mittelfeld ansiedeln dürfte.
[Urteil = 6 / 10]
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 4,0 gut
Sound:Sound von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 2,0 nach wenigen Tagen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Atari Battle Engine Aquila  Xbox Spiel: 3,0 16 Jahre
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