Atari Unreal II - The Awakening
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Atari Unreal II - The Awakening
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Atari Unreal II - The Awakening

Testberichte Atari Unreal II - The Awakening

 Xbox Spiel
2.4 von 5
Platz 385 in der Kategorie "Xbox Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 2,40 / 5,00 2.4 von 5
Meinungen:
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Atari Unreal II - The Awakening Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,40 / 5,00 2.4 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Mulitplayer:  ausgezeichnet
Suchtfaktor:  vorhanden
Wird langweilig:  
Geeignet für Spieler ab:  12 Jahre
Spielanleitung:  mittelmäßig
Grafik:  
Sound:  
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Grafik, Sound
  • Spaßiger Online-Multiplayer, brachialer Actionspaß durch sattes Waffenarsenal, dichte Science-Fiction-Atmosphäre
Nachteile/Kritik
  • teilweise kleine Level, kleine Ruckler
  • Größtenteils stupide Ballerorgie, Zweispielermodus offline technisch schwach, auch bei der Solokampagne üble Grafikruckler, matschige Texturen und schlappe Animationen, selten dämliche deutsche Sprachausgabe, auf Dauer einfach nicht spannend
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Sweeteye88

Multiplayerhit

ein Testbericht von 2004-06-11 17:41:08 vom 11.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Grafik, Sound...
Nachteile/Kritik: teilweise kleine Level, kleine Ruckler
Nach dem gutem ersten Teil von Unreal für die Xbox habe ich mir den zweiten Teil auch nicht entgehen lassen. Zudem Unreal 2 the awakening auch über einen Online Funktionen verfügt und im Gegensatz zum ersten Teil einen Storymodus mit sich bringt…


***Story***

Die Story ist schnell erklärt und leicht verständlich…
Man ist in der Rolle von Marshal John Dalton im Weltraum in seinem „Schiff“ Atlantis unterwegs. Man hat die Aufgabe seinen Bezirk des Alls sauber zu halten, dass heißt man ist so eine Art Weltraumpolizei. Seinen Bezirk hat man gleichermaßen zu schützen.
Als dann eines Tages ein Notruf zu euch dringt, ist man beauftragt dem nach zugehen. Der Hilferuf stammt von dem Planeten Sanctuary. Von nun an nimmt die Story ihren lauf…die Zivilisation ist in Gefahr…da muss man natürlich was machen…Man besucht verschiedene Planeten im Kampf gegen die bösen Aliens. Man wird begleitet von Zwischensequenzen die die Story aufrechterhalten. Leider ist dazu zu sagen, dass diese Zwischensequenzen so ihre Zeit in Anspruch nehmen, da die Ladezeit ab und zu doch ein bisschen länger als einen Augenblick dauert und die Synchronisierung etwas zu wünschen übrig lässt, aber ich finde das nicht allzu wichtig. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, da ich den Rest Spannung auch noch nehmen würde.
Im Ganzen eine nicht besonders spannende Story aber dennoch eine kleine Abwechslung, da man sich im All befindet und Grafisch auch nicht schlecht ist.
Im gesamten Spielverlauf wird man außerdem von seiner Crew unterstützt. Jeder hat einen Hintergrund, der im Spielverlauf deutlich wird. Sie treten in Zwischensequenzen auf und versorgen einen mit hilfreichen News per Funk.
Die begehbare Fläche die zu erforschen ist, ist abwechslungsreich. Insgesamt zwölf Missionen warten auf einen. Die Gegnerintelligenz reist einen nicht vom Hocker aber die Gegner reagieren unterschiedlich…mal ducken sie sich, mal greifen sie einen geradewegs an, jedoch immer mit dem Ziel einen schnellst möglich zu vernichten…
Um noch etwas zur eigenen Verteidigung zu sagen bzw. zum Angriff…es stehen insgesamt 16 Utensilien zur Verfügung. Neben der normalen Assault Rifle gibt es noch verschiedene Waffen wie Drakk Laser Gun, Schrotflinte, Scharfschützengewehr Granatwerfer, Raketenwerfer und Field Generators, um nur ein paar zu nennen. Die Effektivität hängt auch von den Gegnern ab, dass heißt von Einsatzziel. Es kommt während er Story häufig darauf an mit was man schießt um zum Ziel zu kommen, da einige Waffen zum Nahkampf ungeeignet sind und andere für die Entfernung nichts taugen. Es ist nicht möglich die Waffen der getöteten Feinde auf zu heben, dafür liegen in den Levels genügend Waffen, Munition und Medipacks herum, die das Überleben sichern.
Es gilt in den Missionen verschiedene Aufgaben zu erfüllen, dass heißt man schießt nicht immer drauflos, sondern man muss einen Kollegen befreien, oder die Stellung halten, einen Punkt verteidigen oder der gleichen…


***Mehrspieler***

Na ja, Mehrspieler nicht direkt… Es ist möglich die Story zu zweit durch zuspielen. Das finde ich sehr unterhaltsam, da man sich mit seinem Spieler der dann ja neben einem sitzt absprechen kann. Das verleiht dem Spiel mehr Taktik, da man ja zum überleben manchmal echt nur um sich schießen kann.
Ansonsten ist leider keinerlei Deathmatch möglich wie man es vom ersten Teil kannte. Das fehlt mir ein bisschen, aber dem ist im online Spiel abgeholfen worden…


***xBox live***

Selbst im xBox live Modus gibt es keinerlei Deathmatches, leider. Dafür aber eine andere sehr umfangreiche Modi…XMP
Man spielt jeweils in Teams gegeneinander mit bis zu zwölf Leuten insgesamt.
Vor dem Start wählt man eine Charakterklasse, davon gibt es drei an der Zahl. Jede hat besondere Eigenschaften und Waffen.

*TECH
Der Tech ist eine Art Ingenieur im Kampf. Er hat dadurch die Fähigkeiten Rüstungen der Kameraden zu reparieren, kann Geschütze aufstellen. Außerdem ist er sehr geschickt im „hacken“.
Waffen: Schrotflinte, Sturmgewehr, EMP-Granate, Giftgranaten, Geschütze, Feldgeneratoren.
Damit ist er für den Nahkampf geeignet aber mit den Granaten auch gegen Fahrzeuge gewappnet.

*GUNNER
Der Gunner ist sehr schwer und dadurch langsamer. Er trägt eine bessere schwerere Rüstung als andere und ist dadurch im Stande auch anderen Nachschub von Munition und Ausrüstung zu bringen.
Waffen: Raketenwerfer, Flammenwerfer, Brandgranaten, Schockgranaten, Minen, Laser-Minen.
Mit der Ausrüstung ist er geeignet für den Sturmangriff da er mit großem Geschütz auf Entfernung arbeiten kann.

*RANGER
Der Ranger des Teams ist eine Art von Medizinmann. Es ist ihm möglich Teammitglieder zu heilen und sie gar wieder zu beleben.
Waffen: Scharfschützengewehr, Pistole, Rauchgranate, Splittergranate, Schocklance.
Mit den Waffen und Versorgung ist er geeignet um gut zu verteidigen, doch auch wegen seiner heilenden Kräfte gut zum Angriff.

*Ziel
Ziel ist es Artefakte in den Besitz seines Teams zu bringen. Dieses gelingt mit Hilfe von „hacken“. Man hackt so zu sagen verschiedene Energiereserven. Diese Energiereserven sind von bestimmten Punkten aus gesteuert. Sie versorgen das jeweilige Team mit Strom um Mienen oder Fahrzeuge zu gebrauchen. Das finde ich sehr gut gemacht, man kann Fahrzeuge benutzen, aber nur wenn genug Strom da ist, genauso wie nur dann Mienen funktionieren Geschütztürme und ähnliches. Auf diesem Weg kann sich das Spiel in die Länge ziehen, da es ein ganz schönes hin und her sein kann, denn ohne genügend Strom geht gar nichts…
Das Spielprinzip ist sehr umfangreich und auch die Levels sehr groß. Mir macht das live spielen mehr spaß als der Storymode, aber jedem das seine.

Dafür, dass nur diese eine Modi besteht ist diese sehr gelungen. Auch durch die schon erwähnte Levelgröße, den Charakterklassen, den vor allem verschiedenen Leveldisigns. Bis jetzt standen noch keine Downloads zur Verfügung aber vielleicht kommt das noch…
Das einig negative war fest zu stellen, dass die Anfangsladezeiten manchmal lang dauern. Aber im Spiel sind keine vorhanden.


***Sound***

In der Story ist wie gesagt die Synchronisierung nicht sehr gut, aber ansonsten kann ich mich nicht beschweren…
Man stapft eine Treppe runter und es kann auch mal knartschen. Soundeffekte an sich sind gelungen. Die atmosphärische Musik ist sehr passend und dynamisiert das Spielgeschehen. Man lässt sich sehr von der Musik beeinflussen…siehe Nervosität etc.
Sehr sogar weil das Spiel in game dolby digital ist. Ein wahrer Ohrenschmaus wenn hinter einem was passiert und die Geräusche auch von hinten kommen!
Also bis auf die Synchronisierung bin ich von dem Sound und der Musik begeistert.
Auch die Waffen Geräusche, dass heißt die Akustik des Schießens gefallen mir sehr gut. Kleine Schreckensmomente sind auch drin…


***Grafik***

Vor allem auffällig ist die Detailreiche Umgebung, die Pflanzen, die ja meist sehr luschig gemacht sind sehen sehr gut und detailliert aus. Auch die Unterschiedlichen Umgebungen der verschiedenen Levels und Missionen sind schön gemacht. Die Licht- und Schatteneffekte sind klasse. Alles super an zu sehen. Die Gegner sehen gut aus und überhaupt…alles toll…doch dann geht es zur Sache. Wenn doch mal richtig was los ist scheint mir irgendwie als sei alles irgendwie etwas überfordert, da in sehr Actionreichen Situationen doch mal der ein oder andere Ruckler zu Stande kommt. Doch ansonsten sind zum Beispiel auch die Feuereffekte gnadenlos genial, ebenso wie Explosionen oder der gleichen.
Bei vielen verschiedenen Spielen auffällig, dass das Wasser echt mies aussieht, anders dagegen hier, selbst das Wasser sieht sehr gut aus.


***Spieldauer/Gameplay***

Nachdem man sich ein bisschen eingefuchst hat in die nicht allzu komplizierte Steuerung ist man auch schon voll dabei. Da die Atmosphäre durch die schöne Grafik und den gelungenen Sound sehr gut ist, ist man schnell gebannt und möchte mehr sehen. Man spielt und spielt und bei niedrigem Schwierigkeitsgrad würde das Spiel ohne die Zwischensequenzen zwar Zeit in Anspruch nehmen, aber nicht so viel wie erwartet. Einige Levels sind sehr kurz, dafür ziehen sich andere wiederum in die Länge. Ich würde sagen, dass ich ein bisschen mehr erwartet habe, aber der Multiplayer macht die übrige Zeit wett… ;o)


***Fazit***

Unreal 2 ist ein gelungener Ego-shooter. Ich finde wie gesagt auch sehr schön, dass man auch zu zweit durch spielen kann. Doch wer kein xBox live hat oder nicht die Möglichkeit zum Systemlink kann leider nicht in den Genuss von dem so gelungenem Multiplayer. Für ca. 60 € ein bisschen wenig wenn man nur die Story Spielen kann. Doch die Grafik und der Sound sind gute Begleiter die das Spiel spielenswert machen. Wer bei Unreal 2 auf deathmatches hofft liegt leider falsch, aber wie gesagt bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem XMP.






(Sweeteye=>ciao//Sweeteye88=>yop i)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Sound:Sound von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 3,0 vorhanden
Wird langweilig:Wird langweilig von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 5,0 nie
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 3,0 16 Jahre
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sinfortuna

Donnerwetter

ein Testbericht von 2007-07-08 00:28:51 vom 08.07.2007
Empfehlung: nein
Vorteile: Spaßiger Online-Multiplayer, brachialer Actionspaß durch sattes Waffenarsenal, dichte Science-Fiction-Atmosphäre...
Nachteile/Kritik: Größtenteils stupide Ballerorgie, Zweispielermodus offline technisch schwach, auch bei der Solokampagne üble Grafikruckler, matschige Texturen und schlappe Animationen, selten dämliche deutsche Sprachausgabe, auf Dauer einfach nicht spannend
Kompromisslose Ballerspiele, die keine Verschnaufpause zulassen, tosende Action bieten, allerdings auch wenig Anspruch bzw. Tiefgang aufweisen... wieso eigentlich nicht? Zumindest ab und an macht es schließlich Laune, ohne viel Grübelei einfach einmal unbeschwert ordentlich Dampf ablassen zu können, schätze ich. Im Fall von „Unreal 2 – The Awakening“ liegt der Schwerpunkt eben auf der krachenden Action, was im Genre der Egoshooter – denn zu diesem zählt der vorliegende X-Box-Titel zweifellos – ja auch grundsätzlich völlig in Ordnung ginge. Wer jedoch die PC-Fassung kennt, wird von dieser Konsolenumsetzung maßlos enttäuscht sein, es herrscht (mindestens) ein Klassenunterschied zwischen diese beiden Versionen. Einziger Trost ist der launige Multiplayerpart, der ausreichend beachtet wird: zu zweit an einer Konsole, zu zwölft via Linkkabel an mehreren Konsolen und nicht zuletzt ebenfalls zu zwölft gleichzeitig online, das hat was und ist (zumindest in diesem Punkt) der Langzeitmotivation sehr förderlich. Die Solokampagne enttäuscht jedoch durch eine eher lieblos wirkende Umsetzung mit der ein oder anderen technischen Macke. Insgesamt ist selbst für Genre-Fans – und nur diese werden sich wirklich für dieses Game interessieren, schätze ich – die Luft viel zu schnell raus. Bis auf den Mehrspielermodus, wie gesagt.


In „Unreal 2 – The Awakening“ ballern wir uns in Egoperspektive durch ein Science-Fiction-Szenario, welches in ferner Zukunft spielt. Die menschliche Rasse hat wieder einmal – wie so oft in jenen futuristischen Abenteuern – ein ernsthaftes Problem: die Überbevölkerung zwingt sie zur Expansion und zwar in Richtung der unendlichen Weiten des Alls. Dass jene Erkundungstouren – um es noch milde auszudrücken – nicht ohne Konfliktsituationen ablaufen, dürfte halbwegs nachvollziehbar sein, denn selbstverständlich stoßen wir schon sehr bald auf uns wenig freundlich gesinnte Außerirdische. Insofern finden wir nicht wirklich eine originelle Story vor, schätze ich, doch diese ist im Egoshootergenre traditionsgemäß ohnehin nebensächlicher Natur. Schließlich machen wir die Bekanntschaft unseres Protagonisten, dessen Kontrolle wir sehr bald übernehmen dürfen: John Dalton ist der werte Name und ist seines Zeichens als Weltall-Sheriff unterwegs. Oder so ähnlich. Jener alte Haudegen stößt schließlich auf sehr mysteriöse Artefakte, die selbstverständlich extraterrestrischer Natur sind und – die ist weitaus wichtiger – heißbegehrte Beute für unterschiedliche Gruppierungen im näheren Umkreis sind. Wer denkt, dass das Gameplay etwas innovativer daherkommen könne als die triviale Story, sieht sich alsbald getäuscht.


Auch was den Spielverlauf betrifft, finden wir wenig Überraschendes vor: als hochtalentierter Waffenspezialist ballern wir quasi aus allen Rohren auf alles, was auch nur im Entferntesten nach einem Alien aussehen könnte. Eine Sensation dürfte es dabei sicher nicht sein, dass wir alle paar Meter auf genau solch geartetes feindliches Gesocks stoßen. Da wir keinen Wert auf eine gepflegte Konversation legen, schießen wir die Brut schlichtweg über den Haufen, wenn möglich in Bruchteilen von Sekunden, versteht sich. Unzählige Monsterhorden stellen sich uns auf insgesamt dreizehn Planeten in den Weg, wobei wir uns so ganz nebenbei auch auf Schlüsselsuche begeben, ohne die es – auch das ist nicht wirklich neu – kein Weiterkommen geben würde. Es geht doch schließlich nichts über ein gutes Alibi hinsichtlich des Ausübens eines Fließband-Massakers, versteht sich. Nun ja, damit nicht nur das Actionherz höher schlägt, sondern auch abwechslungsreiche Momente Einzug ins Gameplay halten dürfen, wird nicht nur blind drauflosgedonnert: Eskortierungs- und Verteidigungsmissionen sind ebenso dabei wie fette Obermotze als kleines aber feines Highlight vom Massenschlachtenalltag. Dass wir alias Mr.Dalton uns auf mächtige Wummen verstehen, versteht sich quasi von selbst, MG, Snipergewehr, Schrotflinte, Bazooka und Flammenwerfer kommen natürlich zum Einsatz. Doch das ist noch nicht alles: zusätzlich zu den nicht uninteressanten Verteidigungsaufträgen, in denen wir beispielsweise Zäune befestigen oder Selbstschussanlagen installieren, nehmen wir ab und an auch Platz in einem fahrbaren Untersatz, wobei es uns speziell die dicken Kampfpanzer oder ein Jeep offensichtlich regelmäßig angetan haben. Dass hier nahezu unentwegt aus allen Rohren geballert wird, ist daher keine Untertreibung.


Der Mehrspielermodus ist die Stärke dieses Egoshooters, (nur) hier kommt der Genre-Fan auf seine Kosten: in erster Linie stechen hierbei der Koop-Modus zu zweit via Splitscreen und das Match via X-Box-Live mit bis zu zwölf Spielern ins Auge. Während der Offline-Modus zu zweit auf einem horizontal geteilten Bildschirm insbesondere durch die miese Bildrate enttäuscht und die Spielfreude erheblich dämpft, macht es mächtig Laune, sich auf X-Box-Live in 2 6er-Teams gegenseitig die Hölle heiß zu machen. Im Grunde läuft somit ein nur sehr durchschnittlicher X-Box-Titel online auf einmal zu Höchstform auf. Dass die Solokampagne eine große Enttäuschung ist, liegt zudem am langweiligen Leveldesign und trotz vorgegaukelter unterschiedlicher Missionsinhalte am sehr ähnlichen Prozedere. Mag Letzteres bei einem brachialen Egoshooter noch halbwegs zu entschuldigen sein, so sind die vereinzelten kleineren und auch größeren Patzer im Hinblick auf die Präsentation praktisch unverzeihlich, insbesondere wenn man die hervorragende PC-Version von „Unreal 2“ kennt.


Könnte die Urfassung für den PC speziell in punkto Grafik die Höchstwertung für sich beanspruchen, so sieht es hier auf der X-Box schon ganz anders aus. Und zwar ziemlich traurig, um ehrlich zu sein. Matschige Texturen, schlappe Animationen der Feinde und viele Ruckeleinlagen verursachen miese Stimmung. Lediglich die Licht- und Feuereffekte (man beachte hier den Flammenwerfer) sowie die großen Fahrzeuge (Jeep, Panzer) und der oftmals weite Horizont wissen zu gefallen. Dass ein 60-Hz-Modus und deutsche Bildschirmtexte wenigstens existieren, geht angesichts der teils ernüchternden Optik fast völlig unter, das 16:9-Breitbildformat finden wir im Übrigen auch nicht vor. Die Soundkulisse ist schließlich auch nicht die, welche wir uns bei einem krachenden Egoshooter erhoffen. Zugegeben, die Außengeräusche gehen völlig in Ordnung und das phasenweise auftretende Gedudel im Hintergrund ist passend gewählt, wenn auch insgesamt zu unspektakulär. Doch in erster Linie entstehen große Sorgenfalten, lauscht man der nicht selten ganz schön vergurkten deutschen Sprachausgabe, die in steter Regelmäßigkeit nicht nur unpassend sondern peinlich rüberkommt. Unglaublich, dass diese miese Synchro das Okay erhielt bzw. dieser X-Box-Titel so in Produktion gegeben wurde.


Alles in allem staunen wir über teils dicke Patzer: andauerndes Grafikruckeln, verschwommene Texturen, peinliche deutsche Synchro, abwechslungsarmes und größtenteils niveauloses Gameplay und zudem noch – fast hätte ich es vergessen – unfaire Passagen (zuweilen rollen die Feindeshorden unaufhörlich nach und dies in absolut unverhältnismäßiger Art und Weise) lassen den Spielspaß bedrohlich nach unten sinken. Dass dieses Game für die X-Box nicht völlig absumpft, liegt letztlich an der dichten Spielatmosphäre, die sich trotz der Mängel breit macht, am mächtigen Waffeninventar, mit dem es sich sehr ordentlich durch die Gegend donnern lässt und zu guter letzt am sehr guten Multiplayermodus, online wohlgemerkt. Ob ich Euch dieses Game empfehle kann? Online ja, offline nein. Gemessen an den Ansprüchen, die man im Jahr 2004 an einen X-Box-Titel stellen durfte, erschrecken insbesondere die teils derben Mängel bei der Präsentation und Spieltechnik, so dass ich eher in Richtung negativen Bereich tendiere. Spielspaßwertung: 52%.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 2,0 schlecht
Sound:Sound von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 1,0 sehr schlecht
Mulitplayer:Mulitplayer von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Atari Unreal II - The Awakening  Xbox Spiel: 3,0 mittelmäßig
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Kommentare
Kjeldi
Kjeldi, 08.07.2007
Super Bericht, aber wenn ich jetzt noch die XBOX an geschleppt bringe, nagelt mich meine Frau ans Kreuz und Vierteilt meine Frau mich Grüße Kjeldi
Maximo01985
Maximo01985, 08.07.2007
guter Bericht habe es mir nicht geholt weil mir der vorgänger nicht gefiel...
AndreaBln
AndreaBln, 08.07.2007
sh...lg andrea ps:freue mich über Gegenesungen.
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1-2 von 2 Testberichten über Atari Unreal II - The Awakening
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