ein Testbericht von sushini2005-10-10 14:27:54vom 10.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: interessante Aspekte damaliger Zeit...Nachteile/Kritik: langhaltige Erzählungen, Wiederholungen, Vergötterung von Ayla
Ich weiß gar nicht mehr, wann ich diesen Band gelesen habe, aber das ist schon eine ganze Weile her, daher musste ich erstmal wieder reinlesen um euch überhaupt etwas darüber berichten zu können. Natürlich hätte ich euch eine leere Seite bieten können, aber so bin ich ja nicht.
Ich möchte jetzt auch nichts vorwegnehmen, aber ich würde es schön finden, wenn ihr noch meine anderen drei Berichte zu diesem Thema bewerten würdet. Sind leider kaum gelesen.
Danke und Viel Spaß beim Lesen !
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Jean M. Auel
"Jean Marie Untinen wurde am 18. Februar 1936 in Chicago, Illinois geboren. Sie war das zweite von fünf Kindern. Ihr Vater war Maler. Nach der High School heiratete sie Ray Bernard Auel und zog fünf Kinder auf. 1964 wurde sie Mitglied von Mensa. Sie erhielt ihr Masters Degree 1976 - gleichzeitig für eine Elektronikfirma arbeitend und die Abendschule besuchend. Zu dieser Zeit gab sie ihre Stelle auf, um etwas passenderes zu finden."
"Nach gemeinsam bestandenen Abenteuern reiten Ayla und Jondalar vom Schwarzen Meer aus durch das Tal des Großen Mutter Flusses der Heimat Jondalars entgegen. Die schöne und kluge Ayla und der mutige und geschickte Jondalar sind vielen Gefahren durch wilde Tiere und gefährliche Gelände, aber auch duch mißgünstige und bösartige Menschen ausgesetzt ..."
Ayla lebte ab ihren 5 Jahren bei den Flachschädeln, wie sie von den Ayla's Leuten genannt werden. Der Clan adoptierte das kleine Mädchen, weil sie ihre Leute durch ein Erdbeben verloren hatte.
Ihre Kindheit sowie als sie zu einer Frau heranwuchs, war nicht erfreulich. Sie wurde immer als eine Außenseiterin behandelt, was sie anfangs nicht verstand. Dazu kommt noch, dass sie tyrannisiert wurde vom Sohn des Anführers. Broud beneidete und hasste sie und tat alles um ihr ein Leben so unerträglich wie möglich zu machen. So geschah es, dass er Ayla vergewaltigte. Sie wurde schwanger und gebar ihr erstes Kind. Sie nannte ihren Sohn Durc, welcher ein Mischling aus zwei Geister war.
Als Broud zum Anführer wurde, wurde Ayla zum Tode verflucht. Sie ließ ihren Sohn zurück und wanderte sehr weit weg bis sie in einen Tal ankam, wo sie ihr Lager aufschlug. Sie lernte bald wie man alleine lebt und freundete sich mit einer Stute und einen Babylöwen an. Die Stute nannte sie Winnie und den Löwen Baby.
Jahre lang lebte sie dort alleine, als eines Tages zwei Männer in ihren Leben traten. Jedoch starb der Eine und der Andere überlebte knapp. Sie pflegte ihn gesund und konnte es kaum glauben, das einer der Ihren in ihr Tal gefunden hatte.
Sie kannte aber deren Sprache nicht, aber erlernte es von dem überlebenden Jondalar. Beide verliebten sich ineinander.
Jondalar konnte Ayla überzeugen mit ihn zu seinen Lager die neunte Höhle in Zeladonien zurückzukehren. So begaben sie sich auf eine lange Reise.
Die erste Begegnung für Ayla war eine echte Herausforderung gewesen, und diese wurde ihr im Löwenlager gestellt.
Doch lebte sie sich schnell ein. Sie erfuhren auch bald ihre gesamte Geschichte und das Flachschädel wie sie Menschen waren.
Sie wurden von
ihrem Clan verflucht, also gehörte sie niemanden mehr an. Das Löwenlager wollte dies aber nicht mehr so stehen lassen und adoptierte sie. So wurde Ayla, Ayla von den Mamutoi genannt.
Sie zog desweiteren ein Wolfsjungen groß, namens Wolf. Dazu kam ein neuer Mann in ihr Leben, was Jondalar zu Recht zu schaffen machte.
Als er wieder abreisen wollte, kehrte seine Ayla wieder zu ihm zurück. Alle Missverständnisse wurden aufgedeckt.
Gemeinsam nun machen sie sich auf den Weg nach seinem Zuhause.
[Wer mehr über die drei Bände wissen möchte, der sollte meine vorherigen Berichte durchlesen]
Gleich am Anfang des Buches treffen Jondalar und Ayla Leute vom Falken-Lager, nahe Verwandte vom Löwenlager. Zunächst sind sie von den Fremden, die Tiere bei sich haben, nicht angetan. Doch nach einigen Gesprächen freunden sie sich teils an, sogar die Kinder spielen mit dem Wolf. Lange aber hielten sich die Beiden nicht auf. Die vom Falken-Lager versprachen ihnen dem Löwenelager beim Sommertreffen ein Gruß auszurichten und so wanderten sie weiter.
Der nächste Halt war bei den Sharamudoi, alte Bekannte von Jondalar und Thonolan. Jondalar konnte ihnen vom Schicksal Thonolan berichten. Für diese war das keine erfreuliche Nachricht, aber vielleicht war es auch besser so. Damals vermählte sich Thonolan mit einer von Ihren, doch starb sie. Beide leben nun zusammen im Jenseits.
Anfangs war es besonders für Ayla schwer sich bei diesem Volk ein zu leben. Denn als diese erfuhren, dass sie vom Flachschädeln aufgezogen wurde, war dies besonders für Einen unter ihnen ein schwerer Schlag. Denn angeblich sollte jemand vom Clan jemand von diesem Volk ermordet haben. Natürlich staute sich der Hass auch gegen Ayla auf.
Als sie sich wieder auf den Weg machten, mussten sie einige Freunde verlassen, auch Wolf der sich besonders mit den kleinen Kindern angefreundet hatte.
Ihre Abenteuerreise sollte nun an Gefährlichkeit zunehmen. Dabei gehört einen kleinen tiefen Fluß zu überqueren zu dem kleinsten Problemen. Winnie verschwand, wurde aber glücklicherweise wieder gefunden. Aber dann wurde Jondalar entführt. Nur von wem ? Ein neues Abenteuer für Ayla beginnt. Sie muss ihren Freund schnellst möglich retten.
[Ob sie es schafft, erfahrt ihr erst, wenn ihr es selber nachlst, oder auf meinen Bericht vom fünften teil dieser Saga wartet.]
Die Bücher werden immer dicker. So war mein aller erster Gedanke, als ich das Buch in die Hand nahm. Natürlich freut ein das als Vielleser. Leider aber verstrickt sich die Autorinnen in Wiederholungen, dass man fast annimmt, dass die ca. 250 Seiten mehr deshalb zustande kamen. Es geschehen auch nicht besonders viele neue Dinge, außer das sie auf ihre Reise auf Völker treffen, auf Flachköpfe und einem Frauen-Volk. Genau das letztere ist ein interessanter Punkt, aber ich mag bezweifeln, ob dies wahr ist. Für Ayla war das wohl eine ganz andere Welt, denn sie lebte in einem Volk, wo Männer dominierten. Nun sollte sie erfahren, dass es Völker gab ohne Männer bzw. Männer die der Frau unterlagen. Eine interessante Vorstellung muss ich ja zugeben, wäre aber schön gewesen, wenn sie es im Nachwort hätte beweisen können.
Wie immer konnte die Autorin ihren Makel an langhaltigen Beschreibungen, die in diesem Buch sehr auffallen, nicht verbessern. Man kann sich sehr gut hineinversetzen, wo sie sich gerade befinden und wie es aussah, aber man muss deswegen nicht etliche Kapitel darüber verfassen. Dies war sehr enttäuschend. Es fällt auf, dass sie immer mehr davon Gebrauch macht. Auch die Wiederholungen z.B. das Wolf im Löwenlager mit Kinder aufgewachsen ist, kann man bald im Schlaf aufsagen.
Wie ich auch schon in meinem vorherigen Bericht beschrieb, fiel mir auf, dass die Autorin die Wonnen sehr gerne erwähnt. Aber die Frau konnte dies toppen mit diesem Band. Auf ihrer Reise, genau genommen, wo sie alleine reisten, schliefen sie täglich miteinander. Ich habe nichts gegen ihre gesunde Sexualität. Aber musste sie dazu kapitelweise Texte schreiben ? Ich denke nicht.
Auch in diesem Band bemerkt man die abgöttliche Liebe zu Ayla und was Jondalar für ein Schönling zu sein scheint. Man hat es, so denke ich, in den letzten Bänden bereits mitbekommen, aber sie behaarte drauf, es immer und immer wieder zu wiederholen. Vielleicht für Einsteiger hilfreich, aber auch die würden sich das nach dreimal erwähnen merken.
Ansonsten war ich etwas enttäuscht, was ich wohl gerade sehr gut begründet habe. Zwar ist man gespannt bei wichtigen Ereignissen, wie es endet, aber das reicht nun mal nicht für ein tollen Romanreihe. Ich betone Reihe. Man denkt langsam, dass die Autorin meint, Einzelbände erscheinen zu lassen. Denn jedesmal nachdem ich das Band durchgelesen habe, denke ich, du hättest die anderen drei Bände nicht lesen brauchen. Auel schafft es irgendwie immer wieder wichtige Details einige Male ein zu schieben. Hilfreich ja, aber auch für einen der alle Details kennt nervend.
Ich will jetzt nicht nur schlechte Aspekte nennen, habe auch gute Seiten benannt, die leider nicht mehr so zahlreich vertreten sind.
Was der Autorin immer noch wunderbar gelingt, ein Ende zu verfassen, dass zum Weiterlesen animiert. Außerdem liest man das Buch flüssig ohne mal schnell im Duden nach Wörtern zu schauen.
Meine entgültige kurzgefasste Meinung könnt ihr bei Fazit nachlesen.
Kurzgefasst ich war enttäuscht. Die Anzahl der Seiten hatte auf eine geballte Ladung an Handlung gehofft, aber dem war nicht so. Immernoch die gleichen Makel, die sich leider immer mehr Häufen. Dennoch wer die anderen drei Bücher gelesen hat, sollte diesen Band nicht beiseite legen, denn einige Handlungsverläufe bringen wieder die geliebte Spannung auf.
Danke für die Lesungen und Bewertungen. Bei Kommentaren werde ich euch einen Gegenbesuch abstatten :).
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Lotosblüte, 12.10.2005
Hab gerade anderswo ein überschwängliches Lob gelesen. Aber ich werde mir nicht selber die Mühe machen.
Dein Bericht ist jedenfalls toll.
lg
Baby1, 10.10.2005
Sehr gut geschrieben, hab auch Bücher von da, aber noch net reingeguckt. ein sh von mir LG Anita
Nicoleoprz, 12.10.2005
Schöner Bericht, von mir ein sehr hilfreich. GL G Nici
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„Ayla und das Tal der Großen Mutter“
ein Testbericht von Gemini_2006-05-19 08:08:08vom 19.05.2006Empfehlung: ja
Der vorgestellte historische Roman ist die Fortsetzung von „Ayla und der Clan des Bären“, von „Ayla und das Tal der Pferde“ und „Ayla und die Mammutjäger“. Nach diesen drei Bänden der Urzeitsaga „Die Kinder der Erde“ folgt noch „Ayla und der Stein des Feuers“.
Über die Vorgängerromane des beschriebenen Romans habe ich ja bereits berichtet. Ich war von ihnen sehr begeistert und auch dieser Band der Urzeitsaga hat mir sehr gefallen.
„Ayla und das Tal der Großen Mutter“ wurde von Jean Marie Auel verfasst und ist im Heyne Verlag erschienen. Die Autorin hat das vorgestellte Buch im Jahre 1990 verfasst und man kann es unter der ISBN-Nr. 3-453-21523-0 bestellen. Der beschriebene Roman umfasst etwa Seiten und er ist somit ein sehr umfassendes Werk. „Ayla und das Tal der Großen Mutter“ wurde auf chlor- und säurefreiem Papier gedruckt.
Die Originalausgabe trug den Titel „The Plains of Passage und erschien im Jahre 1990 bei Crown Publishers Inc. in New York. Der Roman wurde von Christel Wiemken, Hans Heinrich Wellmann und Elke Hosfeld aus dem Amerikanischen in die deutsche Sprache übersetzt.
Nachdem Ayla und Jondalar in „Ayla und die Mammutjäger“ nach einer langen Zeit der Missverständnisse und der Trennung wieder zusammengefunden haben, verließen sie das Volk der Mammutjäger. Sie wollen zu Jondalars Volk, den Zelandonii, wandern und sich dort niederlassen.
Der vorliegende Roman handelt von ihrer langen, beschwerlichen und bisweilen auch abenteuerlichen Wanderung. Auf ihrer Reise müssen Ayla und Jondalar viele ungewohnte und gefährliche Situationen meistern.
Wie auch in den Vorgängerromanen erfährt man viel über die Lebensweise der frühesten Menschen. Auch wenn man für die Geschehnisse keine Beweise hat, zeichnet Jane Marie Auel ein realistisches Bild von dem Leben der ersten Homo Sapiens. Dies gelingt ihr, weil sie für die Reihe „Die Kinder der Erde“ intensiv recherchiert hat. Man kann sie mittlerweile auch als Sperialistin für urzeitliche Geschichte ansehen. Dabei arbeitete die Autorin zunächst als Kreditmanagerin und wurde erst später zur Schriftstellerin.
Meiner Meinung nach ist „Ayla und das Tal der Großen Mutter“ ein gutes Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen möchte. Ich habe bereits alle Bände der genannten Reihe gelesen und denke, „Ayla und das Tal der Großen Mutter“ ist auf jeden Fall für alle geeignet, die auch die drei Vorgängerromane des vorgestellten Romans gemocht haben.
Ich würde aber niemandem empfehlen, alle fünf Romane der Reihe „Die Kinder der Erde“ sofort hintereinander zu lesen. Das wäre zu viel des Guten. Ich habe immer mindestens zwei andere Bücher zwischen den Ayla-Büchern gelesen, denn sonst hätte ich einen Ayla-Schock bekommen. Aber dennoch habe ich alle Romane mit Freude gelesen.
Für alle Menschen, die an den Geschehnissen der Evolution interessiert sind, ist „Ayla und das Tal der Großen Mutter“ sicherlich besonders geeignet, denn sie bekommen auf unterhaltsame Weise Fakten der Evolution dargestellt. So kann man sich entspannen, ein gutes historisches Buch lesen und gleichzeitig noch evolutive Fakten wiederfinden und festigen.
1-2 von 2 Testberichten über Jean M. Auel: Ayla und das Tal der Grossen Mutter
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