Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären
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Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären
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Testberichte Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 20 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - A".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • interessante Dinge, wie Kultur, wie früher Gelebt wurde usw .
  • spannend, einfühlsam
  • leicht lesbar, spannend, Einsicht in früheres Leben
  • Spannend, informativ, mitreißend
  • Alles
Nachteile/Kritik
  • zu lange Erklärungen . . . führt manchmal zur Langeweile
  • schleppender Anfang
  • manchmal vielleicht etwas zu detailliert, Tippfehler
  • absolut nichts
  • nichts
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GAWOnline1983

Eine Reise in die Vergangenheit

ein Testbericht von 2005-03-17 10:53:30 vom 17.03.2005
Empfehlung: ja
I. Allgemeines
Lange Zeit sagte mir der Name Jean M. Auel überhaupt nichts. Eines Tages war ich dann in Darmstadt unterwegs und wollte mich mal wieder mit einer neuen Ladung Bücher eindecken, als ich eine (jetzt ehemalige) Schulkameradin getroffen habe, die mit dem dritten Band der Saga in der Hand in der Gegend rumstand. Wir haben uns dann erst einmal gegenseitig ein paar Tips gegeben, was man denn so lesen könnte (wir hatten ja genug Zeit, das schriftliche Abi war rum ;-)) und ich wurde dann auf Jean M. Auel neugierig und nahm mir gleich mal den ersten Band "Ayla und der Clan des Bären" mit. Mittlerweile warte ich nun gespannt auf den sechsten Teil und hoffe, er lässt diesmal nicht wieder so lange auf sich warten, wie der fünfte Band.

Ihr bekommt von mir erst den gewohnten Kurzüberblick über den Inhalt des Buches, bevor ihr euch in dem darauf folgenden Punkt näher über den Verlauf der Geschichte und die Charaktere informieren könnt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, hoffe euch gefällt mein Bericht und ihr greift eventuell doch zu diesem Buch. Und natürlich freue mich auch wieder auf eure Bewertungen und Kommentare! :)



II. Kurzinhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und wird von umherziehenden Neandertalern aufgenommen. Kurze Zeit erlebt sie etwas Glück...



III. Inhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und flüchtet sich schließlich vor einem Höhlenlöwen. Dabei kommt sie nur knapp mit dem Leben davon. Schwer verletzt und schon halb verhungert wird sie schließlich von einer umherziehenden Neandertaler-Sippe entdeckt und aufgenommen. Die Medizinfrau Iza trägt sie mit sich, bis sie schließlich einen geeigneten Ort finden, um sich niederzulassen.

Gemeinsam mit ihrem Bruder Creb bringt sie Ayla, nachdem diese genesen ist, die Zeichensprache bei. Trotz ihres anderen Aussehens schließlich Ayla Iza und den an Behinderungen leidenden Creb sofort ins Herz. Doch Ayla stellt in gewisser Weise auch eine Bedrohung für den Clan da, da sie immer mächtiger wird.

Die Situation droht zu eskalieren, als Ayla immer älter wird und besonders Broud, der Sohn des Anführers Brun, sein Recht an Ayla fordert und diese vergewaltigt...




IV. Meine Meinung
„Ayla und der Clan des Bären“ habe ich verschlungen – bereits zu Beginn fesselte mich der Bericht der kleinen Ayla, die von einem Höhlenlöwen schwer verletzt wird. Gerade die darauf folgende Konfrontation zweier verschiedener Menschenrassen ist sehr spannnend und interessant geschildert.

Eine Verständigung ist zunächst nicht möglich, doch Ayla wird als sehr willensstarke Persönlichkeit dargestellt, die es auch mit der Zeit lernt, sich gegen die Männer des Stammes durchzusetzen. Eine Lehrmutter ist ihr immer Iza, doch auch Creb hat sie sehr ins Herz geschlossen. Die Beziehung der drei wird sehr warmherzig und gefühlvoll geschildert, was man auch beim Lesen spürt.

Manche mögen der Autorin Detailfreudigkeit vorwerfen, was zum Beispiel Landschaftsbeschreibungen angeht, doch gerade finde ich auch diese "leisen Töne" in Büchern sehr sehr wichtig und sie gehören für mich neben der Haupthandlung dazu. Ich kann mich ohne diese Beschreibungen überhaupt nicht in ein Buch hineinversetzen. Man kann quasi sagen, dass sich das Buch erst somit zu einem einheitlichen Ganzen zusammenfügt.

Neben der Lebensgeschichte der Neandertaler, die sehr viele historisch interessante Details birgt, wird die Spannung des Buches durch die Konfrontationen von Ayla mit dem Stamm, speziell mit Broud, vorangetrieben. Neben dem Interesse, etwas über die damalige Zeit zu erfahren, möchte man auch unbedingt wissen, welches Schicksal Ayla nun ereilen wird. Besonders ihr Charakter ist im Übrigen sehr sehr gut und glaubwürdig geschildert, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden kann.

Das Ende des Buches macht Lust auf mehr und man freut sich schon auf die Fortsetzung, die ich mir damals natürlich auch gleich zulegte. Ich kann doch nicht ohne Lesestoff sein *lach*

Kurz zusammengefasst kann ich dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der sich etwas für das Urzeitliche interessiert. Ein Tipp in diesem Zusammenhang – wer nun auch schon ungeduldig auf den sechsten Band der Saga wartet – sind die beiden Bücher von Brenda Gates Smith, welche sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigen und ich würde sie auf eine Ebene mit Jean M. Auels Reihe um Jondalar und Ayla stellen.



V. Das Buch
- Titel: „Ayla und der Clan des Bären“
- Deutsche Erstveröffentlichung 1981
- Originaltitel, Erscheinungsdatum: „The Clan of the Cave Bear“ im Jahr 1980
- Übersetzung: Mechthild Sandberg
- Seitenanzahl: 605 Seiten
- ISBN: 3-453-21525-7
- Preis: 9,95 Euro



VI. Die Autorin (Quelle: Autoreninfo in „Ayla und das Tal der Pferde“)
Die Autorin wurde im Jahr 1936 in Chicago geboren. Bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte, arbeitete sie nach ihrem Universitätsabschluss zunächst als Kreditmanagerin. Für ihre Reihe um Ayla und Jondalar nahm sie zum Beispiel an Überlebenstrainings nach dem Vorbild von Urmenschen teil und reiste an Orten prähistorischer Fundstätten.



VII. Mehr von Jean M. Auel
1. Ayla und der Clan des Bären
2. Ayla und das Tal der Pferde
3. Ayla und die Mammutjäger
4. Ayla und das Tal der großen Mutter
5. Ayla und der Stein des Feuers


(copyright by Laura Thoma, März 2004 – laurathoma @ yopi & ciao)
...
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chosma17

Vom Höhlenlöwen erwählt

ein Testbericht von 2011-06-10 09:56:18 vom 10.06.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: interessant und spannend ...
Nachteile/Kritik: nichts
Gleich zu Beginn kam mir das Buch vage vertraut vor, da ich der Meinung bin, dass ich schon mal etwas davon oder doch zumindest etwas ähnliches gelesen habe. Jedenfalls fiel mir der Einstieg so ziemlich leicht, zumal der Stil auch sehr leicht lesbar ist und alles sehr schön anschaulich erklärt, auch wenn diese Erklärungen meiner Meinung nach ab und an etwas zu sehr ausufern. Zwar sind die Grundzüge dessen, was und wie damals alles vonstatten ging sehr interessant, aber mein bildliches Vorstellungsvermögen ist wohl nicht gut genug, um das Herstellen verschiedener Dinge vollständig nachvollziehen zu können und so sehr interessiert es mich dann ehrlich gesagt auch nicht. Außerdem muss ich sagen, dass sich hier und da mal ein Tippfehler eingeschlichen hat, was sich aber noch im erträglichen Rahmen hält.
Die Geschichte an sich ist jedoch absolut faszinierend, nicht nur weil Ayla uns so sehr ähnelt und im Prinzip mit uns doch bestenfalls in den Grundzügen ähnelnden Neandertalern aufwächst, wobei sie gegen ihre Natur versucht, sich ihnen anzupassen, sondern auch, weil Mystik hineinspielt. So glaubt der Clan z.B. an Totems in Form von Tieren, welche einen erwählen und einem fortan ihren Schutz gewähren, wobei die Männer üblicherweise immer die stärkeren Totems haben, damit diese das Totem der Frau überwinden und so ein Kind entstehen kann. Umso erstaunlicher ist es, dass Ayla ganz offensichtlich vom Höhlenlöwen erwählt wurde, welcher sie sogar entsprechend gekennzeichnet hat, obwohl er nach dem Höhlenbären das stärkste männliche Totem ist.

Ebenso faszinierend sind auch die verschiedenen Zeremonien und Bräuche des Clans, wo auch bei den ersteren immer eine ganz eigene Art Magie im Vordergrund steht, während die zweiten uns wirklich vorsintflutlich dünken müssen, da die Männer ganz klar die Herrscher sind und die Frauen ohne wenn und aber gehorchen müssen. So kommt es auch, dass man Aylas Gefühle, Hoffnungen und auch ihre Schwierigkeiten mit dieser Lebensweise sehr gut nachvollziehen kann, obwohl einem beim Lesen erstaunlich viel nahezu normal erscheint. Weiter ist es auch sehr interessant, dass die Leute vom Clan eine Sprache haben, die zwar bestenfalls aus ein paar begleitenden Lauten, aber dafür aus einer Vielzahl von Gesten besteht, mit denen man zwar viel ausdrücken kann, wobei es aber weniger Dank, noch Lachen, noch Tränen gibt, zumal die Clanleute zu den beiden letzteren schlicht nicht fähig sind.
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Kommentare
Luna2010
Luna2010, 10.06.2011
Ich wünsche ein schönes langes Wochenende, obwohl das Wetter ja nicht so rosig werden soll. Hoffen wir das Beste! Alles Liebe LUNA 2010
Miraculix1967
Miraculix1967, 10.06.2011
Schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
ThomasKu
ThomasKu, 29.07.2011
Guter Bericht! Würde mich über Gegenlesungen freuen!
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Eine Reise in die Urzeit

ein Testbericht von 2006-04-21 11:54:06 vom 21.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Schreibstil Story Qualität des Buches...
Nachteile/Kritik: nichts
Es ist schon länger her, dass ich von meiner Freundin ein Buch ausgeliehen habe. Da stand ja einiges in ihrem Bücherregal, doch schon wieder einen Krimi oder Roman wollte ich nicht lesen. So fiel meine Wahl auf „AYLA und der Clan des Bären“. Angeregt durch den Titel und durch die kurze Beschreibung auf der Rückseite stürzte ich mich also auf dieses Buch. Hatte ich doch vor Jahren schon einmal einen Eiszeit-Roman gelesen und war total begeistert. Auch hier bei diesem Buch ist das der Fall. Schon von der ersten Minute an fesselte mich das Buch. Nach drei Tagen lesen war ich bereits auf Seite 242, normal bin ich nach einer Woche vielleicht mal so weit, das spricht doch schon mal für das Buch.

Nun zur Geschichte. Das ganze spielt vor 30.000Jahren. Ayla, ein kleines Menschenkind verliert auf tragische Weise durch ein Erdbeben seine gesamte Familie. Plötzlich ist das dreijährige Kind auf sich allein gestellt. Ein Kind, das bisher froh war und sich gerne im Wasser herumtrieb und schwamm musste nun für sich selbst sorgen. Einfühlsam sind die ersten Tage des Alleinseins des Mädchens beschrieben. Spannend wird es, als das Kind von Höhlenlöwen angegriffen wird, wie durch ein Wunder entkommt das Kind jedoch den Klauen des Untieres.

Nachdem Ayla dann schon ein paar Tage herumirrt, und von Hunger geplagt bricht sie zusammen und bleibt mitten in der Wildnis allein liegen. Doch dann kommt der Clan des Bären vorbei. Eine andere Art Mensch, was sich später immer wieder im Buch zeigt. Ayla ist eine andere „Art“, ihr Volk hat bereits gesprochen, während das Volk vom Clan des Bären sich noch mehr den Gesten widmet. Der Gegensatz von Ayla und dem Clan des Bären ist immer wieder Hauptgegenstand der Geschichte. Doch zu sehr möchte ich hier auch nicht ins Detail eingehen, denn ich möchte nicht die ganze Geschichte verraten, sonst will sie ja keiner mehr lesen.

Während des Buches erfährt man so einiges über das Leben von 30.000 Jahren in den Steppen der Ukraine. Man erfährt einiges über Totems, dass es verschieden starke gibt, dass Frauen schwächere Totems haben als Männer, was nach der Ansicht des Clans viele Gründe hat. Der Totem der Frau muss vom Totem des Mannes bezwungen werden um Kinder zu bekommen ist eine Erklärung dafür.
Von was lebten die Menschen damals? Wer ging auf die Jagd? Wer war für den Haushalt (die Höhle) zuständig? Von welchen Pflanzen ernährte man sich damals? Welche Tiere waren damals in der Wildnis unterwegs? Alle diese Fragen werden in diesem Buch geklärt. Und vor allem die Rolle der Frau.
Die junge Ayla wird im Clan des Bären großgezogen, einem Clan, in dem die Frauen nicht das geringste zu melden haben. Sie haben zu folgen, wenn Männer etwas zu ihnen sagen. Sie dürfen die Waffen der Männer nicht anfassen, da sie sonst verdorben sind, und auf der Jagd keinen Erfolg bringen. Doch Ayla möchte doch auch so gerne auf Jagd gehen. Als sie eines Tages die Männer beobachtet, wie sie für die Jagd üben, gelingt es ihr an eine Waffe zu gelangen und dann kann sie sich nicht mehr halten. Sie möchte auf Jagd.

Doch das sollt ihr selber lesen. Ich kann euch nur raten, das Buch zu kaufen. Ich habe des Buch in zwei Wochen durchgelesen, obwohl es 605 Seiten hat. Das Buch ist ein Taschenbuch und man kann es über den Bertelsmannclub bekommen. Man kann es aber auch in jedem anderen Buchladen kaufen. Das Buch kostet beim Bertelsmann 8,90 Euro in Deutschland, in Österreich muss man dann schon 9,15 Euro hinlegen und in der Schweiz erhält man das Meisterwerk unter den Urzeitromanen für 15,90 Franken.

Ich bin übrigens schon der dritte, der dieses Buch liest, und bisher sind noch keine Verbrauchserscheinungen eingetreten. Anders war es bei meinem letzten Buch, nachdem ich es gelesen habe, hab ich es meiner Schwester zum Lesen gegeben, doch bei der fallen jetzt schon die Seiten raus. Also auch noch ein positiver Grund sich das das Buch zu kaufen, da man es öfter lesen kann und anderen ausleihen kann.



================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Vor drei Tagen habe ich von meiner Freundin ein Buch ausgeliehen. Da stand ja einiges in ihrem Bücherregal, doch schon wieder einen Krimi oder Roman wollte ich nicht lesen. So fiel meine Wahl auf „AYLA und der Cland des Bären“. Angeregt durch den Titel und durch die kurze Beschreibung auf der Rückseite stürzte ich mich also auf dieses Buch. Hatte ich doch vor Jahren schon einmal einen Eiszeit-Roman gelesen und war total begeister. Auch hier bei diesem Buch ist das der Fall. Schon von der ersten Minute an fesselte mich das Buch. Jetzt, nach drei Tage lesen bin ich bereits auf Seite 242, normal bin ich nach einer Woche vielleicht mal so weit, das spricht doch schon mal für das Buch.

Nun zur Geschichte. Das ganze spielt vor 30.000Jahren. Ayla, ein kleines Menschenkind verliert auf tragische Weise durch ein Erdbeben seine gesamte Familie. Plötzlich ist das dreijährige Kind auf sich allein gestellt. Ein Kind, das bisher froh war und sich gerne im Wasser herumtrieb und schwamm musste nun für sich selbst sorgen. Einfühlsam sind die ersten Tage des Alleinseins des Mädchens beschrieben. Spannend wird es, als das Kind von Höhlenlöwen angegriffen wird, wie durch ein Wunder entkommt das Kind jedoch den Klauen des Untieres.

Nachdem Ayla dann schon ein paar Tage herumirrt, und von Hunger geplagt bricht sie zusammen und bleibt mitten in der Wildnis allein liegen. Doch dann kommt der Clan des Bären vorbei. Eine andere Art Mensch, was sich später immer wieder im Buch zeigt. Ayla ist eine andere „Art“, ihr Volk hat bereits gesprochen, während das Volk vom Clan des Bären sich noch mehr den Gesten widmet. Der Gegensatz von Ayla und dem Clan des Bären ist immer wieder Hauptgegenstand der Geschichte. Doch zu sehr möchte ich hier auch nicht ins Detail eingehen, denn ich möchte nicht die ganze Geschichte verraten, sonst will sie ja keiner mehr lesen.

Während des Buches erfährt man so einiges über das Leben von 30.000 Jahren in den Steppen der Ukraine. Man erfährt einiges über Totems, dass es verschieden starke gibt, dass Frauen schwächere Totems haben als Männer, was nach der Ansicht des Clans viele Gründe hat. Der Totem der Frau muss vom Totem des Mannes bezwungen werden um Kinder zu bekommen ist eine Erklärung dafür.
Von was lebten die Menschen damals? Wer ging auf die Jagd? Wer war für den Haushalt (die Höhle) zuständig? Von welchen Pflanzen ernährte man sich damals? Welche Tiere waren damals in der Wildnis unterwegs? Alle diese Fragen werden in diesem Buch geklärt. Und vor allem die Rolle der Frau.
Die junge Ayla wird im Clan des Bären großgezogen, einem Clan, in dem die Frauen nicht das geringste zu melden haben. Sie haben zu folgen, wenn Männer etwas zu ihnen sagen. Sie dürfen die Waffen der Männer nicht anfassen, da sie sonst verdorben sind, und auf der Jagd keinen Erfolg bringen. Doch Ayla möchte doch auch so gerne auf Jagd gehen. Als sie eines Tages die Männer beobachtet, wie sie für die Jagd üben, gelingt es ihr an eine Waffe zu gelangen und dann kann sie sich nicht mehr halten. Sie möchte auf Jagd.


Doch das sollt ihr selber lesen. Ich kann euch nur raten, das Buch zu kaufen. Ich denke mal, dass auch ich das Buch bald durchgelesen haben, obwohl es 605 Seiten hat. Das Buch ist ein Taschenbuch und man kann es über den Bertelsmannclub bekommen. Ob es auch im normalen Buchhandel erhältlich ist weiß ich nicht, ich denke schon, denn sonst könnte man wohl nicht auf eine Auflage von 5 Millionen weltweit kommen. Das Buch kostet beim Bertelsmann 8,90 Euro ins Deutschland, in Österreich muss man dann schon 9,15 Euro hinlegen und in der Schweiz erhält man das Meisterwerk unter den Urzeitromanen für 15,90 Franken.
Ich bin übrigens schon der dritte, der dieses Buch liest, und bisher sind noch keine Verbrauchserscheinungen eingetreten. Anders war es bei meinem letzten Buch, nachdem ich es gelesen habe, hab ich es meiner Schwester zum Lesen gegebn, doch bei der fallen jetzt schon die Seiten raus. Also auch noch ein positiver Grund sich das das Buch zu kaufen, da man es öfter lesen kann und anderen ausleihen kann.
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blackangel63
blackangel63, 01.05.2006
..................................................... .........................o o....................... SH-------oOO----OOo-----------
bugzz
bugzz, 21.04.2006
Ein sehr guter Bericht! Sehr hilfreich! Würde mich sehr über eine Gegenbewertung freuen
schnekuesschen
schnekuesschen, 17.05.2006
Klasse Bericht....LG Sandy :-
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Gemini_

Ein klasse Buch

ein Testbericht von 2006-04-18 19:19:19 vom 18.04.2006
Empfehlung: ja
Ayla und der Clan des Bären


Das vorgestellte Buch handelt von einem kleinen Mädchen, einem der ersten Vertreter des Homo Sapiens. Das Mädchen wird durch widrige Umstände dazu gezwungen, unter Neandertalern aufzuwachsen.

Nach einem Erdbeben, bei dem ihre komplette Sippe ums Leben kam, irrt die kleine Ayla als letzte Überlebende mutterseelenallein umher und weiß sich nicht zu helfen.

Sie weiß nicht, wie sie an etwas Essbares herankommen soll und sieht sich auch noch mit der Gefahr konfrontiert, von wilden Tieren angegriffen zu werden. Kurz gesagt ist sie den äußeren Einflüssen schutzlos ausgeliefert und sie ist nicht in der Lage, ihr Leben ohne fremde Hilfe zu meistern.

Durch eine glückliche Fügung wird sie aber durch eine Sippe von Neandertalern gefunden, die aus dem durch das Erdbeben zerstörte Gebiet fliehen. Das Herz der Medizinfrau des Neandertaler-Clans kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass dieses schutzlose Wesen dem sicheren Tod überlassen werden soll. Sie kann den Anführer ihres Clans davon überzeugen, dass sie Ayla aufnehmen.

Fortan ist Ayla eine vom Clan des Bären und muss sich an ihr neues Leben gewöhnen. Dass die Leute vom Clan des Bären keine Sprache haben, sondern sich durch Gesten verständigen, ist nicht die einzige Neuerung im Leben des kleinen Homo Sapiens.

Sie hat zwar in der Medizinfrau des Clans und in dessen Bruder, der der spirituelle Führer der Gruppe ist, eine Art Familie gefunden, dennoch muss sie auch mit zahlreichen Schwierigkeiten leben. Ayla kann nicht akzeptieren, dass die Frauen des Clans von den Männern unterdrückt werden und auch nicht jagen dürfen. Nicht nur aus diesem Grund entsteht eine Feindschaft zwischen ihr und dem Sohn des Clan-Anführers, der dazu bestimmt ist, der nächste Clan-Leiter zu werden.

Das Buch zeichnet das Leben, wie es gewesen sein muss, als die ersten Homo Sapiens die Welt bevölkerten. Es zeichnet eine interessante Handlung, die den Leser in den Bann ziehen kann. Für mich war es besonders interessant, da ich mich im Biologie-Leistungskurs bereits mit dem Thema Evolution befasst hatte. Viele Fakten aus der Evolutionsforschung fand ich auf interessante Weise in den Verhandlungsverlauf eingebaut.

Zu Beginn scheint das Buch etwas langatmig, aber nach und nach legte sich dieser Eindruck und das Buch hat mich gefesselt. Ich habe bereits alle Fortsetzungen gelesen und die gesamte „Erdenkinder“-Reihe hat mich zutiefst beeindruckt.

Der Leser von „Ayla und der Clan des Bären“ bekommt eine unterhaltsame Schilderung von der Entwicklung des intelligenten Menschens. Für den Preis von 4,70 € bekommt man nicht nur ein interessantes Buch, sondern ganz nebenbei auch noch ein wenig biologisches und historisches Wissen vermittelt.

Das Layout sieht im Vergleich zu den neueren Ausgaben etwas schäbiger aus. Dennoch ist das Aussehen durch den geringeren Preis vertretbar.

Gemini_
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annemone62
annemone62, 21.04.2006
Dieses Buch hab ich auch gelesen. hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde ja fortgesetzt. Mittlerweile gibt es glaube ich schon 5 oder 6 Teile. Der 2. Teil war ja auch noch ganz gut aber im Teil 3 wurde die Geschichte immer flacher - leider. Habe d
jenny123
jenny123, 19.04.2006
lg, Jenny123
SeriousError
SeriousError, 18.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
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bubbelchen05

Beeindruckend.....

ein Testbericht von 2006-02-12 14:57:17 vom 12.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Alles...
Nachteile/Kritik: Nix
+++ Name des Buches+++

Ayla und der Clan des Bären von Jean M. Auel

+++Inhalt+++


Nach einem schweren Erdbeben in der Steinzeit ist die kleine Ayla die einzige Überlebende ihres Stammes Halb verhungert und schwer verletzt wird sie von einer Neandertalsippe gefunden. Die Medizinfrau des Clans nimmt sich ihrer an und pflegt Ayla wieder gesund. Aber Ayla gehört nie richtig dazu, sie fühlt sich immer als Fremde, weil sie anders ist.
Die Meedizinfrau bringt Ayla die Zeichensprache und die Lebensweise des Clans bei, damit sie sich besser einfügen kann. Doch Ayla lernt sehr schnell und beweist damit ihre Inteligenz. Damit macht sie sich aber alles andere als beliebt im Clan. Besonders der Sohn des Clanführers haßt Ayla und läßt sie das auch spüren. Sie wird von ihm gedemütigt, mißhandelt und schließlich auch vergewaltigt ( was aber im Clan völlig normal ist, da die Frauen sich fügen müssen). Irgendwann wird Ayla schwanger und bringt einen Sohn von "gemischten Geistern" zur Welt. Sie darf diesen behalten, doch das Mißtrauen in Ayla wächst von Tag zu Tag bis ihr schließlich eine Art Fluch auferlegt wird, und sie das Lager und auch ihren geliebten Sohn verläßt!!


+++ Über die Autorin+++

Jean Marie Auel wurde 1936 in Chicago geboren. Nach ihrer Universitätsausbildung arbeitete sie zunächst als Kreditmanagerin, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erstes Buch war ein sofortiger Erfolg. Inzwischen ist sie eine Spezialistin urzeitlicher Geschichte. Sie nahm an Überlebenstrainings nach dem Vorbild der Urmenschen tei und reiste zu Recherchezwecken an viele prähistorische Orte u. a. in Frankreich, Deutschland und Rußland. J.M. Auels Menschheitssaga " Die Kinder der Erde" erreichte bisher eine Weltauflage von weit über 25 Millionen Exemplare; ihre Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt.


+++ Herrausgeber des Buches+++

Wilhelm Heyne Verlag


+++ Preis+++

Ich habe bei booxtra 4,70 bezahlt.


+++ Leseprobe+++


Mit beifälligem Blick sah Brun das Mädchen an. Sie ist schnell wie der Wind, dachte er. Und flüchtig ging ihm durch den Sinn, von welchem Nutzen ihr unvergleichliches Können für den ganzen Clan sein könnte. Aber gleich wehrte er wieder den Gedanken ab. Das ist dem Brauch zuwieder, hielt er sich vor. Eine Frau jagt nicht. Creb hatte keine Bewunderung dür des Mädchens Können. In dem, was es tat, sah er nur bestätigt, was er befürchtet hatte, daß sie wirklich seit langer Zeit schon jagte.

Ich war und bin begeistert von diesem Buch... habe auch schon das zweite gelesen. Ich kann es also nur jedem empfehlen.

Danke fürs Lesen.
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Kommentare
apfel71
apfel71, 13.02.2006
kurz und bündig, das Buch hört sich interessant an - solltest aber mehr von deiner Meinung schreiben, sonst okay - Gruß Susann
irmi1967
irmi1967, 13.02.2006
Du solltest vielleicht deine eigene Meinung etwas mehr äussern... LG !! Irmi.
chapikra
chapikra, 12.02.2006
Winterliche Grüße aus dem Vogelsbergkreis - Sandra
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sushini

Ayla und der Clan der Bären

ein Testbericht von 2005-10-08 13:41:54 vom 08.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: interessante Dinge, wie Kultur, wie früher Gelebt wurde usw ....
Nachteile/Kritik: zu lange Erklärungen . . . führt manchmal zur Langeweile
[Bericht überarbeitet ~ Update 8.10]

Hallo zusammen,
es ist schon eine ganze Weile her, als ich diesen Bericht getippt habe, und nachdem ich nun den fünften Teil gelesen habe, dachte ich, ich überarbeite erstmal alle Teile dieses Zyklus. Und dann schreibe ich einen Bericht zum fünften Teil.
Ich kann schon vorweg nehmen, dass mir diese Saga sehr "sehr gefällt. Zwar hat auch dieses Buch Macken, dennoch kann ich drüber wegsehen.

Viel Spaß nun mit meiner überarbeiteten Version.

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Autorin: Jean M. Auel

[" Jean Marie Untinen wurde am 18. Februar 1936 in Chicago, Illinois geboren. Sie war das zweite von fünf Kindern. Ihr Vater war Maler. Nach der High School heiratete sie Ray Bernard Auel und zog fünf Kinder auf. 1964 wurde sie Mitglied von Mensa. Sie erhielt ihr Masters Degree 1976 - gleichzeitig für eine Elektronikfirma arbeitend und die Abendschule besuchend. Zu dieser Zeit gab sie ihre Stelle auf, um etwas passenderes zu finden."

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Handlung:

Im ersten Band dreht es sich um die Vorgeschichte von Ayla.
Ayla zählt zirka 5 Jahre als sie ihre Familie verloren hatte. Alleine und auf sich gestellt, begab sie sich auf eine Wanderung in die Wildnis. Sie hungerte und schwächelte immer mehr. Als ihr Ende nahte, weil sie ein kleiner Löwe mit der Tatze verwundet hatte, wurde sie von einem Clan gefunden, der Clan der Bären.
Zuerst wollten sie das fremde Geschöpf da liegen lassen, denn böse Geister könnten sie geschickt haben, aber die Medizinfrau Iza konnte das arme Ding nicht so sterben lassen und bat den Anführer Brun um Hilfe.
So geschah es, dass das kleine Ding mitgenommen wurde und von Iza Gesund gepflegt wurde. Bald erfuhren die Clan Leute wie das kleine Geschöpf genannt wurde, nämlich Ayla, was den Leuten schwer über die Lippen ging.
Ayla unterschied äußerlich sehr von ihren Adoptiveltern. Diese waren zwar noch Größer als sie, was sich aber mit der Zeit ändern sollte. Sie war zierlicher, die Frauen kleiner und stämmiger. Sie war blond und hatte blaue Augen. Die Clan Frauen hatten braune Haare sowie braune Augen. Aber was sie besonders unterschied war der Kopf. Sie besaßen sozusagen keine Stirn bzw. welche sehr weggeschoben war, aber Ayla besaß wie wir heute eine normale Stirn.
Von nun an passierten Dinge, die man hier nicht alle aufzählen kann, aber man glaubte bald daran das Ayla von den guten Geistern geschickt wurde, auch wenn sie Missgestaltet schien. In Wirklichkeit war sie natürlich nicht Missgestaltet, nur gehörte sie zu den Anderen und nicht zu ihnen. Auch hatte Ayla eine ganz andere Aussprache, denn in ihrer damaligen Familie redete man, aber im Clan der Bären nahm man die Hände um miteinander zu kommunizieren sowie Mimik und einzelne Laute, die sich wohl für Außenstehende als Schreie anhörten. Sozusagen entstand damals die Gepärdensprache. Insgesamt war Alya eine von den Fremden, andere Kultur andere Sitten.

Nach einiger Zeit schloss Iza Ayla in ihr Herz und auch Creb, der Mogur, konnte nicht mehr ohne sie. So kam es wie es kommen musste, sie wurde in den Clan aufgenommen, nicht weil die Beiden sie liebten, sondern weil sie anscheinend dem Volk Glück brachte. Ayla sollte aber kein schöne Kindheit sowie Erwachsen dasein haben, nicht nur das sie ein Sternbild hatte, das mächtiger war als alle anderen, nämlich den des Löwens, sondern sie wurde von den Sohn Broud des Clan Führes gehasst. Sie kam es oft genug in ihrer Kindheit und in ihrem Frau Leben zu spüren, besonders als sie endlich Fruchtbar war.
Broud hasste diese Frau, woher dieser Hass entstand, kann ich nicht genau interpretieren. Aber es war mehr der Neid der sich zum Hass entwickelte. Es wollte sie demütigen und deshalb zwang er sie mit ihr zu schlafen, was eher einer Vergewaltigung glich. Ihr Totem des Löwens wurde von ihm bezwungen und deswegen erwartete sie ein Kind. Heute natürlich wissen wir besser bescheid, nicht ihr Totem wurde bezwungen, sondern sie war sehr fruchtbar in der Zeit gewesen. So erwartete sie ihr erstes Kind, den sie später den namen Durc gab. Dieser wurde als Missgestalt bezeichnet, da er ein Mischling zwischen den Clan und die Ahnen von Ayla's war.

[Mehr wird nicht verraten, denn ihr werdet die weitere Handlung in meinen nächsten 4 Berichten lesen können, wenn es euch interessiert.]

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Meine Meinung:

Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, nur das man an diesen Roman vieles vor 30.000 Jahren erfährt und wie sich die verschiedenen Kulturen glichen bzw. nicht glichen. Es gibt bis jetzt noch 4 weitere Bände zu Aylasreise (noch nicht abgeschlossen). Dazu gibt es noch 4 weitere Berichte.
Wie ein einziges Leben so stark sein kann gegen einem Clan und Glauben an die Götter, sowie die Geborgenheit und das Unwissen früher, sollte reichen, dass man es einfach diese Bandreihe lesen muss, wenn man auch Historische Romane steht.
Natürlich gibt es einige negative Aspekte die besonders ab den zweiten Band auftreten. Aber auch bereits im ersten Band deutlich werden. Auel beschreibt die gegend wunderbar, aber an manchen Stellen zu ausführlich. Wenn man mal wirklich gespannt ist, was nun als nächstes mit Ayla und ihren Mitleuten passiert, blättert man wirklich soweit weiter bis man das unwichtige Überlesen hat. Was eigentlich sehr schade ist.
aber in den nächsten Bänden wird noch deutlicher, dass sie die Geschichte andauernd wiederholt. Einerseits sehr geschickt, weil man so weniger Fakten vergisst, anderseits quält ein das, da man immer und immer wieder auf die gleichen Fakten trifft und sie denkt, du hättest gar nicht den Band davor lesen brauchen, steht im folgenden Band alles nochmal gekürzt drine.
Doch wie viele meinen, ist der erste Band wohl der Beste der ganzen Reihe, wobei ich den zweiten Band auch sehr schön finde. Dazu aber in meinen nächsten Bericht mehr.

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Allgemeine Informationen:

* meine Version

Club Taschenbuch
Preis: 8,90€
Seiten: 605
Buch-Nr. : 001949
Erscheinungsjahr: 2002

* andere Versionen

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Auflage: 3nd
ISBN: 3453880005

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: Mai 2002
Auflage: 2nd
ISBN: 3453215257

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: April 2002
Auflage: 1nd
ISBN: 3453023366

Broschiert - Bertelsmann, München
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
ISBN: 3570302830

erster & zweiter Teil in einem Band
Broschiert - 875 Seiten - Heyne, Mchn.
Erscheinungsdatum: 1992
ISBN: 3453061888

Es gibt noch drei weitere Versionen aus den Jahren 1992, 1994 und 1996, wobei ich hier nicht weiß, ob diese noch im Handel erhältlich sind.

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Fazit:

Mir gefiel der erste Band sehr und ich werde mir die anderen Romanbände noch zulegen, jedoch gefiel mir nicht das lange drumherumschweifen und die langen Erklärungen zu der Umgebung und was jemand gerade tat, auch wenn es anfangs sehr interessant war. Doch nachner Zeit, wird ein langweilig und man blättert paar Seiten weiter, zu einer interessanten Stelle. Nichtsdestotrotz kauft den Band, man kann ihn ab 4.95€ bis 10€ kaufen. Bei ebay sollte man auch mal vorbeischauen und vielleicht sein Glück mal ein Tritt geben ;).


Danke das ihr meinen Bericht euch durchgelesen habt, ich würde mich auf ehrlich gemeinte Kritik freuen, sodass ich mich verbessern kann.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
nele83
nele83, 12.10.2005
oh das kenn ich, ich weiß noch da hab ich als Kind den Film gesehen und war erst sehr bestürzt... toller Bericht.
Baby1
Baby1, 10.10.2005
Diese Buch hab ich auch, aber gelesen noch nicht, irgendwie hat der anreiz gefehlt, der iss nun da grins LG Anita
Stardas
Stardas, 03.09.2005
Kenn das uch zwar nicht, scheint aber recht gut zu sein...:- Gruszlig Katja
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Myhnegon

Vom Höhlenlöwen erwählt

ein Testbericht von 2004-02-15 22:02:13 vom 15.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: leicht lesbar, spannend, Einsicht in früheres Leben...
Nachteile/Kritik: manchmal vielleicht etwas zu detailliert, Tippfehler
Nachdem ich viel über diese Buchreihe gehört habe, habe ich mir diesen ersten Teil davon zugelegt, den ich Euch nun vorstellen möchte...

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Die Story
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In grauer Vorzeit verliert die 5jährige Ayla ihre Familie bei einem Erdbeben, das die heimische Hölle verschluckt. Völlig allein irrt sie durchs Land und verliert letztlich das Bewusstsein, nachdem sie tagelang kaum etwas gegessen hat und obendrei von einem Höllenlöwen verletzt wurde. In diesem Zustand findet die Medizinfrau Iza sie, die zum „Clan des Bären“ gehört und die Schwester des mächtigsten Zauberers dieses Clans sowie des Anführers dieser speziellen Untergruppe ist.

Obwohl Ayla zu den vom Clan sogenannten „Anderen“ gehört, die wohl unsere direkten Vorfahren sind, wird Ayla von dem neandertalerhaften Clan aufgenommen, der sich überwiegend mit Gesten verständigt und dessen Frauen sich den Männern bedingungslos unterordnen müssen. Schon sehr früh führt Aylas Andersartigkeit zu Problemen, da sie sich ihrer Natur entsprechend nur an die Sitten und Gebräuche des Clans anpassen kann. So kommt es auch, dass sie sehr schnell in dem Sohn des Anführers Brun einen großen Feind findet, da er gerne im Rampenlicht steht und sie ihm mehr als einmal die Show stiehlt oder ihn sogar ungewollt erniedrigt.

Da er sie bei jeder Gelegenheit quält und sich dabei für nichts zu schade ist, bekommt sie sogar ein Kind von ihm, das für den Clan missgestaltet, aber eigentlich nur eine Mischung aus dem Clan und den Anderen ist. Doch nicht nur dies stellt ein weiteres Problem dar, sondern auch, dass Ayla lernt mit der Schleuder zu jagen, obwohl dies Frauen streng verboten ist. Da sich die Ereignisse immer mehr zu spitzen, rät Iza Ayla kurz vor ihrem Tode, den Clan zu verlassen und die Anderen zu finden, was Ayla jedoch nicht übers Herz bringt – doch dann gibt Brun die Führung an seinen Sohn weiter...

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Die Aufmachung
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Das überwiegend in orange gehaltene Club-Taschenbuch zeigt vorne einen gemalten Bären, den Namen der Autorin und den Titel des Buches, während auf der Rückseite der „Waschzettel“, der Strichcode und der Preis zu finden sind.

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Die Autorin (abgeschrieben)
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Jean Marie Untinen wurde am 18. Februar 1936 in Chicago, Illinois geboren. Sie war das zweite von fünf Kindern. Ihr Vater war Maler. Nach der High School heiratete sie Ray Bernard Auel und zog fünf Kinder auf. 1964 wurde sie Mitglied von Mensa. Sie erhielt ihr Masters Degree 1976 - gleichzeitig für eine Elektronikfirma arbeitend und die Abendschule besuchend. Zu dieser Zeit gab sie ihre Stelle auf, um etwas passenderes zu finden. Als ihr dies nach mehreren Monaten immer noch nicht gelungen war, beschloss sie, eine Kurzgeschichte über ein prähistorisches Mädchen zu schreiben, woraus letztlich der Ayla-Zyklus entstand. (Quelle: www.literaturschock.de)

Weitere Bücher:
- Ayla und das Tal der Pferde (2. Teil)
- Ayla und die Mammutjäger (3. Teil)
- Ayla und das Tal der großen Mutter (4. Teil)
- Ayla und der Stein des Feuers (5. Teil)

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Weitere Infos
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Das Club-Taschenbuch fasst 605 Seiten, wurde von Mechthild Sandberg aus dem Amerikanischen übersetzt und kostet € 8,90. Originaltitel: „The Clan of the Cave Bear”.

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Meine Meinung
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Gleich zu Beginn kam mir das Buch vage vertraut vor, da ich der Meinung bin, dass ich schon mal etwas davon oder doch zumindest etwas ähnliches gelesen habe. Jedenfalls fiel mir der Einstieg so ziemlich leicht, zumal der Stil auch sehr leicht lesbar ist und alles sehr schön anschaulich erklärt, auch wenn diese Erklärungen meiner Meinung nach ab und an etwas zu sehr ausufern. Zwar sind die Grundzüge dessen, was und wie damals alles vonstatten ging sehr interessant, aber mein bildliches Vorstellungsvermögen ist wohl nicht gut genug, um das Herstellen verschiedener Dinge vollständig nachvollziehen zu können und so sehr interessiert es mich dann ehrlich gesagt auch nicht. Außerdem muss ich sagen, dass sich hier und da mal ein Tippfehler eingeschlichen hat, was sich aber noch im erträglichen Rahmen hält.

Die Geschichte an sich ist jedoch absolut faszinierend, nicht nur weil Ayla uns so sehr ähnelt und im Prinzip mit uns doch bestenfalls in den Grundzügen ähnelnden Neandertalern aufwächst, wobei sie gegen ihre Natur versucht, sich ihnen anzupassen, sondern auch, weil Mystik hineinspielt. So glaubt der Clan z.B. an Totems in Form von Tieren, welche einen erwählen und einem fortan ihren Schutz gewähren, wobei die Männer üblicherweise immer die stärkeren Totems haben, damit diese das Totem der Frau überwinden und so ein Kind entstehen kann. Umso erstaunlicher ist es, dass Ayla ganz offensichtlich vom Höhlenlöwen erwählt wurde, welcher sie sogar entsprechend gekennzeichnet hat, obwohl er nach dem Höhlenbären das stärkste männliche Totem ist.

Ebenso faszinierend sind auch die verschiedenen Zeremonien und Bräuche des Clans, wo auch bei den ersteren immer eine ganz eigene Art Magie im Vordergrund steht, während die zweiten uns wirklich vorsintflutlich dünken müssen, da die Männer ganz klar die Herrscher sind und die Frauen ohne wenn und aber gehorchen müssen. So kommt es auch, dass man Aylas Gefühle, Hoffnungen und auch ihre Schwierigkeiten mit dieser Lebensweise sehr gut nachvollziehen kann, obwohl einem beim Lesen erstaunlich viel nahezu normal erscheint. Weiter ist es auch sehr interessant, dass die Leute vom Clan eine Sprache haben, die zwar bestenfalls aus ein paar begleitenden Lauten, aber dafür aus einer Vielzahl von Gesten besteht, mit denen man zwar viel ausdrücken kann, wobei es aber weniger Dank, noch Lachen, noch Tränen gibt, zumal die Clanleute zu den beiden letzteren schlicht nicht fähig sind.

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Fazit
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Da das Buch sehr leicht lesbar ist, es viele interessante Dinge erklärt und man immer mit Ayla fühlt und hofft, bekommt es schon mal ein klares Empfehlenswert, und da die teilweise sehr ausführlichen Erklärungen meiner Meinung nach kein Grund sind, dieses gelungene Buch abzuwerten, zumal sie sich ja auch in Grenzen halten, auch alle fünf Sterne.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Dana16w

Steig ein in die Zeitmaschine

ein Testbericht von 2003-12-25 13:48:06 vom 25.12.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend, informativ, mitreißend...
Nachteile/Kritik: absolut nichts
Hallo liebe Yopis!

Ich liebe es historische Bücher zu lesen, die sind nicht nur super spannend, sondern auch sehr lehrreich. Bisher hatte ich jedoch immer nur Bücher aus der frühen Geschicht gelesen, doch dann entdeckte ich dieses Buch, dass vor etwa 30 000 Jahren spielt. Natürlich war ich total neugierig, wovon dieses Buch wohl handelt, ich musste es haben.
Also ging ich hin und kaufte es, schließlich war es nicht teuer, ca. 10 Euro für 600 Seiten.


_____Infos_____

Insgesamt sind schon fünf Bänder erschienen und zwar:


1.Ayla und der Clan des Bären
2.Ayla und das Tal der Pferde
3.Ayla und die Mammutjäger
4.Ayla und das Tal der großen Mutter
5.Ayla und der Stein des Feuers

Jeder dieser Bände kostet 9,95 €.

Der erste band, um den es mir heute geht, hat ca.604 Seiten.
ISBN:3-453-21525-7


_____Inhalt_____

Alles beginnt mit einer furchtbaren Katastrophe.
Es ist die Zeit der Wandlungen, die Epoche der Naturkatastrophen, die das Land verändern sollten.
Und genau so eine Veränderung ist der Auslöser dieses Buches.
Ein schweres Erdbeben erschüttert die Höhle, ein Clan verliert sein Zuhause, viele Menschen sterben und ein kleines Mädchen, dass die Höhle kurz verlassen hatte, um herumzutollen, kehrt zurück zu einem zerstörten Haufen, den sie einst Heim nannte.
Niemand ist mehr da, keine Familie, kein Zuhause, gar nichts bleibt der Kleinen mehr. Also läuft sie weg, sie läuft so schnell sie kann, ohne zu wissen wohin. Doch schnell schon merkt sie, dass sie nicht mehr kann, sie sieht eine Höhle und möchte sich darin ausruhen, doch das hätte sie nicht tun sollen.
Die vermeintliche Höhle ist die Höhle eines Höhlenlöwens. Der Löwe kommt zurück und stürzt sich auf das Kind. Doch die kleine kann sich in einem Spalt verstecken, sie bleibt unverwundet, bis auf die Krallenspuren auf ihrem Oberschenkel. Diese Spuren werden sie bis an ihr Lebensende Zeichnen, auf zweifache Weise.
Sie harrt in ihrem Versteck aus, bis sie sich in Sicherheit wiegt. Dann als es schon dunkel geworden ist und der Höhlenlöwe auf Jagd gegangen war, schleicht sie sich raus und versucht sich wegzuschleppen.
Doch sie kommt nicht weit, der Durst erschöpft sie, die entzündete Wunde an ihrem bei schwächt sie. Sie gibt auf und bleibt einfach liegen, um sich dem Tode hinzugeben.
Doch genau an der Stelle kommt der Clan des Bären ins Spiel.
Dieser Stamm von Neandertalern, die sich von der Kleinen völlig unterscheidet,nimmt sie auf und heilt ihre Wunden.
Doch schnell wird klar, dass sich der Stamm und die Kleine sich völlig unterscheiden, nicht nur äußerlich.
Sobald die Kleine auskuriert ist, versuchen die Mitglieder des Clans mit ihr zu kommunizieren. Der Magier des Stamms, Creb, auch der Mogur gennant bekommt wenigstens den Namen aus ihr heraus - Ayla. Doch unterhalten können sie sich nicht, da sie eine Lautsprache spricht und der Clan eine Gebärdensprache.
Doch bald lernt Ayla alles Notwendige. Doch das Einfügen in den Clan fällt ihr sehr schwer, da die Sitten sehr primitiv sind.
Frauen gelten gar nichts, sie müssen sich den Männern völlig hingeben, wenn diese es verlangen, auf jede erdenkliche Weise. Ayla muss schwer an sich arbeiten, um sich in dieses Gefügesystem übergeben zu können, doch sie schafft es nicht völlig, sie bricht eines der schlimmsten Gebote, sie........... Nein, lest selbst.


_____Meine Meinung_____

Das Buch ist super spannend, da man wirklich mit der kleinen Ayla mitfiebert und sie anfeuert bestimmte Dinge zu tun oder zu lassen, doch man kann leider oder zum Glück nichts ändern.
Das Schicksal der Kleinen wird zum Schicksal einer guten Freundin, die man vor allem bewahren möchte.
Doch nicht nur der Unterhaltungswert ist zu loben, sondern genauso der historische Hintergrund. Der Autor scheint wirklich gründlich darüber informiert zu sein und vermittelt einen perfekten Eindruck der Steinzeit.
Durch die sehr ausführlichen Beschreibungen des Autors sieht man alles ganz genau vor Augen. Ein einfach gelungener Meisterstreich, der auf jedenfall dazu anregt den nächsten band zu kaufen, genauso wie den übernächsten und so weiter.
Ich rate jedoch jedem das Epos auf jednefall in der richtigen chronologischen Reihenfolge zu lesen, da man sich sonst Informationen und wichtige Spannungsmomente vorwegnimmt und sich das Lesevergnügen zerstört.


_____Fazit_____

Ich kann nur noch sagen:
Lest es!!!


Frohe Weihnachten und danke fürs Lesen


©© Dana 25.12.2003 ©©
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
butterkeks

Von Bären, Höhlenlöwen und einer starken Frau

ein Testbericht von 2003-09-06 19:02:18 vom 06.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, einfühlsam...
Nachteile/Kritik: schleppender Anfang
Heute möchte ich ein recht bekanntes Buch vorstellen:" Ayla und der Clan der Bären"

Ich muss zugeben, dass ich etwas länger als sonst für dieses Buch gebraucht habe, es aber trotzdem für sehr lesenswert halte.

Aussehen:

Der Einband dieses Taschenbuchs ist in rot-braun gehalten und zeigt neben Autor und Titel eine Höhlenmalerei, die einen Bären darstellt.
Auf der Rückseite der übliche Klappentext und der Hinweis auf drei weitere Bücher über die Hauptperson dieses Buches.

Inhalt:

Zu Beginn der Geschichte ereignet sich ein Unheil, das Ayla die Familie und sogar den gesamten Clan nimmt: Ein Erdbeben.

Einsam und alleine versucht das Kind sich durch das Land zu schlagen auf der Suche nach Überlebenden ihres Clans oder anderen Menschen. Als sie dem Tode bereits erschreckend nahe ist, wird sie von einer Gruppe Erdlinge aufgefunden, die so ganz anders aussehen als Ayla und sich kaum durch Sprache mitteilen, sondern mit Gebärden. Die Medizinfrau des Clans, Iza, nimmt sich des Kindes an und päppelt das Mädchen wieder auf. Sie und der Zauberer des Clans, der Mog-ur Creb, unterweisen Ayla in der Lebens- und Verhaltensweise des Clans und Ayla versucht sich in den Clan einzufügen.

Doch ihre Andersartigkeit macht es ihr schwer von den Clanbrüdern und -schwestern akzeptiert zu werden und besonders der Sohn des Clanführers macht ihr das Leben schwer. Er sieht in Ayla nur eine Person, die ihn herab setzt, weil sie alle Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Ayla ist oft ungehorsam, einfach nur weil sie andersartig ist, und Brun, der Clanführer, straft sie nicht so hart wie er es sonst tun würde. Den Frauen dieses Clans ist es nicht gestattet eine Waffe auch nur anzufassen, doch Ayla erdreistet sich sogar heimlich mit einer Schleuder wilde Tiere zu erlegen. Als es zu einem Zwischenfall kommt, bei dem eine Hyäne den Sohn von Broud, der wiederum der Sohn Brun´s ist, packt und töten will, greift Ayla ohne zu Denken zur Schleuder und erlegt das Tier. Die Strafe, die sie für diese Untat erhält, ist jedoch in Broud´s Augen viel zu gering; er hätte sie lieber tot gesehen.

So gehen die Jahre ins Land und Ayla reift zur Frau heran. Broud vergeht sich täglich an ihr und daraus entspringt ein Kind: Durc, ein Junge, der zum Teil aussieht wie Ayla und zum Teil wie Broud. Alle sehen ihn als mißgebildet an und es liegt nun in Brun´s Hand darüber zu entscheiden, ob das Kind sterben muss oder nicht....

Meine Meinung:

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, habe ich recht lange gebraucht, um das Buch zu lesen. Dies lag daran, dass ich den Anfang nicht sehr fesselnd fand und lange brauchte, um mich in die Geschichte einzufühlen. Nach den ersten 100 Seiten war dieser Bann jedoch gebrochen und in den letzten Tagen hatte ich Mühe mich dazu zu zwingen das Buch aus der Hand zu legen.

Mir gefiel die Geschichte dieser jungen Frau, die um Anerkennung in einem Clan voller Traditionen und Zauberei kämpft. Sie die hoch aufgeschossene mit heller Haut und hellen Augen, mit den feingliedrigen Armen und Beinen und dem blonden Haar, hat es schwer bei den Erdlingen die Anerkennung zu bekommen, die sie braucht, um glücklich zu sein. Die Erdlinge sind kleine, dunkle Menschen mit großen Schädelplatten und Wülsten am Kopf, die gebückt und ehrerbietig durchs Leben gehen.
Ayla hingegen singt und tanzt gerne, was ihr wiederum den Ärger von Broud und die Verwunderung der anderen Clanmitglieder einbringt. Sie gibt sich alle Mühe sich der Lebensweise der Erdlinge anzupassen und muss viele Erniedrigungen und Bestrafungen über sich ergehen lassen.

An einem Punkt im Buch denkt man, dass Ayla es endlich geschafft hat. Sie ist seelisch so gestärkt, dass Broud ihr nichts mehr anhaben kann, sie ist schwanger und freut sich unbändig auf das Kind und fühlt sich am Feuer des Mog-ur´s geborgen.

Fazit:

Alles in allem halte ich das Buch für sehr lesenswert, denn es ist fesselnd geschrieben und die Gefühle Ayla´s und die Leiden, die sie ertragen muss, sind einfühlsam und gleichsam erschreckend geschildert. Aber auch die Art und Weise des Clans mit Problemen fertig zu werden, ihre Konfliktlösungen, ihre Zauberei, auf der sie ihre Lebensweise aufbauen und die Art zu Leben an sich ist wunderschön dargestellt.

Schade, dass ich das Buch nicht in einem Urlaub lesen konnte, denn dann wäre ich sicherlich schneller damit durch gewesen.

Allgemeine Informationen:

Das Taschenbuch ist im Heyne-Verlag mit der ISBN 3-453-21525-7 erschienen, kostet 9,95 Euro und hat 605 Seiten.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-9 von 9 Testberichten über Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären
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