Schmidt Spiele Auf Achse
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Schmidt Spiele Auf Achse
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Testberichte Schmidt Spiele Auf Achse

 Schmidt Spiel
4.9 von 5
Platz 24 in der Kategorie "Schmidt Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
Meinungen:
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Schmidt Spiele Auf Achse Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Lebensdauer:  sehr lang
Kuschelfaktor:  mittelmäßig
Pflege/Reinigung:  unkompliziert
Aufmachung:  sehr liebevoll
Qualität / Verarbeitung:  ausgezeichnet
Spaßfaktor:  riesig
Wird langweilig: nie
Spiel- / Bauanleitung: leicht verständlich
Fördert die Kreativität: ja
Altersbereich: ca. 6 bis 12 Jahre
Vorteile
  • einfache Spielregeln, viel Spielspaß, für Gelegenheitsspieler
  • Das Wort "Langeweile" kann man hier vergessen.
Nachteile/Kritik
  • Grafik relativ einfach gehalten
  • Es gibt keine Nachteile bei diesem Spiel!
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carsten1962

So zahle ich ganz legal keine LKW-Maut

ein Testbericht von 2005-05-09 21:19:48 vom 09.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: einfache Spielregeln, viel Spielspaß, für Gelegenheitsspieler...
Nachteile/Kritik: Grafik relativ einfach gehalten
Über was sollte ich wohl als nächstes anderes schreiben als über ein Gesellschaftsspiel. Auch in diesem Bericht geht es wieder um ein prämiertes Spiel, das Spiel des Jahres 1987 "Auf Achse". Das Spiel ist im gleichen Jahr bei F.X. Schmidt, Vereinigte Münchener Spielkarten-Fabriken GmbH & Co. KG erschienen. Autor und Grafiker des Spiels sind mir leider nicht bekannt. Heute ist das Spiel ab ca. 20 Euro im Internet zu erhalten. Von zwei Mitspielern bis hin zu sechs Mitspielern können an dem Spiel teilnehmen. Um was es bei diesem Spiel geht seht ihr in den folgenden Kapiteln:

++++++++++++++++++++++++++++++
Spiel idee und Ziel
Spielregeln
Material
Spielanleitung
Spiel alter und Zielgruppe
Taktische Tipps
Fazit
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Spielidee und Ziel
********************

In der Welt der Spediteure und Trucker geht es um geschickte Routenplanungen, harte Preiskämpfe und optimale Ausnutzung von Ladekapazitäten. Aber es gibt auch Ereignisse, die es den Spediteuren schwer machen im Wettbewerb zu bestehen. Am Ende des Spiels hat der Mitspieler gewonnen, der den höchsten Gewinn erzielt hat. Die Mitspieler bewegen dazu ihre Lkws auf einem Spielplan, der Straßen und Städte zwischen Flensburg und Verona bzw. Rotterdam und Berlin abbildet.


Spielregeln
*************

Auch "Auf Achse" hat den Vorteil, dass die Spielregeln nicht schwer sind und trotzdem ein abwechslungsreiches Spiel entstehen kann. Zunächst erhalten alle Mitspieler einen LKW, den sie frei auf dem Spielplan platzieren dürfen. Die Waren, das Stop- und das Stau-Schild werden auf dem Ladeplatz des Spielplans abgelegt. Jeder Mitspieler erhält als Startkapital 5000 Euro. Außerdem erhält jeder Mitspieler drei Auftragskarten. Darauf stehen mehrere Angaben:

Ein Startort: Hier muss der Spediteur seinen LKW hinfahren und Waren aufladen.
Ein Zielort: Nach dem Aufladen muss der Spediteur seinen LKW hier hin fahren und Waren abladen.
Die Warenanzahl: Die Anzahl an Waren, die zwischen Start- und Zielort transportiert werden muss.
Der Frachterlös: Der Frachterlös wird beim Abladen der Waren am Zielort von der Bank ausgezahlt.
Fünf verschiedene Angebote: Beim Erwerb des Auftrages können die Spediteure unterschiedlich hohe Angebote abgeben um den Auftrag zu erhalten.

Von den restlichen Auftragskarten wird je nach Teilnehmeranzahl eine bestimmte Menge abgezählt und verdeckt neben den Spielplan gelegt. Bei 4 Mitspielern sind das zum Beispiel 20 Auftragskarten. Die obersten vier Auftragskarten werden aufgedeckt auf den Spielplan gelegt und können im weiteren Spielverlauf von den Spediteuren erworben werden. Als letzte vorbereitende Maßnahme werden noch 31 unterschiedliche Ereigniskarten gemischt und verdeckt auf den Spielplan gelegt.

So und nun können die Lkws auf die Reise geschickt werden. Im Spiel ist ein Würfel enthalten. Der Mitspieler, der die höchste Zahl wirft darf anfangen. Im Uhrzeigersinn dürfen die Mitspieler ihren LKW nun um die geworfene Augenzahl auf dem Spielplan weitersetzen. Die einzelnen Felder auf dem Spielplan stellen Städte oder Platzhalter für das weitere fortschreiten dar. Auf einigen dieser Platzhalter ist ein Warndreieck abgebildet. Dazu gleich mehr. Man muss immer die volle Augenzahl setzen, es sei denn es steht ein Hindernis im Weg oder man erreicht damit einen Start- oder Zielort. Beim Wurf einer 6 hat man die freie Auswahl wie viele Schritte man fahren möchte. Beim Wurf einer 1 fährt man nicht nur mit seinem LKW weiter. Zusätzlich versetzt man das Baustellenschild auf dem Spielplatz. Es blockiert einen Weg und wird erst wieder weggenommen, wenn wieder eine 1 gewürfelt wird.

Beim Erreichen verschiedener Felder folgen verschiedene Aktionen:
Wenn man ein Feld mit Warndreieck erreicht, dann muss man eine Ereigniskarte ziehen. Das kann durchaus hilfreich sein, wenn man z.B. weitere Schritte fahren darf oder einem Mitspieler das Stau-Schild in den Weg stellen darf, um den Weg für eine Runde zu sperren. Es kann aber auch dazu führen, dass man einen Umweg fahren muss oder eine Runde aussetzen muss.

Wenn man eine Stadt erreicht, dann darf man für eine der vier offen liegenden Auftragskarten ein Angebot abgeben. Alle Spediteure haben nun die Möglichkeit in beliebiger Reihenfolge für diese genannte Auftragskarte ein Angebot abzugeben. Zur Vereinfachung des Spiels sind dazu auf den Karten fünf Stufen abgebildet, die unterschiedliche Höhen haben. Der Spediteur mit dem höchsten Gebot erhält die Auftragskarte und zahlt den Preis seines Gebots an die Bank. Der Mitspieler, der die Auftragskarte bestimmt hat, hat noch einen Vorteil, er muss nicht mehr als seine Mitspieler bieten, er muss nur die gleiche Stufe bieten, um die Karte zu erhalten. Wenn kein Mitspieler ein Gebot abgibt, erhält der Mitspieler, der die Auftragskarte bestimmt hat, diese Auftragskarte ohne etwas an die Bank zu zahlen. Das ist aber eher theoretisch, da das kein Mitspieler zulassen wird. Es gibt immer Angebote, auch nur um den Preis ein wenig nach oben zu treiben.

Bei Erreichen des Startortes dürfen die Waren aufgeladen werden und beim Erreichen des Zielortes dürfen die Waren gegen Erhalt des Frachterlöses wieder abgeladen werden.

Auf einem LKW ist Platz für sechs Waren. Das reicht normalerweise nicht aus. Für diesen Fall gibt es zusätzliche Karten, auf denen ein Anhänger abgebildet ist. Die großen Anhänger mit einer Ladekapazität für sechs weitere Waren kosten 3000 Euro, die kleinen Anhänger mit einer Ladekapazität für vier weitere Waren kosten 2000 Euro. Sobald man am Zuge ist, kann man sich einen oder mehrere Anhänger kaufen.

Das Spiel ist zu Ende, wenn keine Auftragskarten mehr erworben werden können und ein Spediteur alle seiner Aufträge abgearbeitet hat.

Für Kinder gibt es eine vereinfachte Version der Spielregeln, die auch in voller Länge nochmals abgedruckt ist. Hier wird auf die Anhänger verzichtet. Die Auftragskarten werden bei Erreichen des Startortes vergeben. Und das Startkapital beträgt nur 2000 Euro.


Material
*********

Das Spiel wird in einem relativ großen Karton (25*40*7 cm³) ausgeliefert. Der vierfach faltbare Spielplan erfordert diese Größe jedoch auch in zumindest zwei Dimensionen. Bei der grafischen Gestaltung habe ich schon besseres gesehen, aber es erfüllt seinen Zweck und ist so auch ok. Im Karton befindet sich eine Kunststoffeinlage zum Sortieren des gesamten Spielmaterials, insbesondere für die Geldscheine der Bank.

Auch der Spielplan ist sehr einfach gestaltet und erfüllt seinen Zweck. Er hat eine Größe von 48*76cm² und ist aus stabilen Karton hergestellt worden.

Die Auftragskarten, die Ereigniskarten und die Geldscheine entsprechen in ihrer Größe und ihrem Material der von normalen Spielkarten. Auf den Auftragskarten stehen relativ viele Informationen, die aber übersichtlich und verständlich angeordnet sind.

Für das Material vergebe ich nicht die volle Punktzahl, da die grafische Gestaltung zwar gut, aber für ein prämiertes Spiel zu einfach ist. Die Stabilität des Material erfüllt meine Erwartungen. Es gibt aber noch vier Sterne.


Spielanleitung
****************

D ie Spielanleitung ist einem DIN A5 Heft abgedruckt auf neun Seiten abgedruckt. Weitere sieben Seiten enthalten die vereinfachte Version für Kinder; eine gute Idee wie ich finde. Es sind zwar ein paar Bilder in der Spielanleitung, diese helfen aber nicht beim Verständnis der Regeln. Dies ist bei der Einfachheit der Regeln aber auch nicht zwingend erforderlich. Man hätte aber ein wenig mehr daraus machen können. Außerdem ist die Spielanleitung nur in schwarzweiß gedruckt. Die Regeln sind aber dennoch gut verständlich. Hier vergebe ich 3 Sterne.


Spielalter und Zielgruppe
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Der Hersteller gibt ein Spielalter ab 8 Jahren bis 99 Jahren an. Mit hundert Jahren darf ich das Spiel also irgendwann nicht mehr spielen. Die Obergrenze halte ich für blödsinnig. Diese Angabe war aber leider mal eine Modeerscheinung. Ich denke, dass Kinder in diesem Alter das Spiel gut spielen können, insbesondere mit den vereinfachten Spielregeln. Es gibt keine bestimmte Zielgruppe für dieses Spiel. Es eignet sich sehr gut als Familienspiel, aber auch als ein Spiel, das man bei Gelegenheit mal spielen kann, da die Regeln nicht so komplex sind, dass man sie erst wieder lange nachlesen müsste.


Taktische Tipps
******************

Nun noch ein paar taktische Tipps zum Spiel.

Ganz wichtig ist es sich einen Anhänger zu kaufen. Am besten gleich einen großen Anhänger. Wenn man mit mehr als vier Mitspielern spielt, dann sollte man sich den Anhänger kaufen sobald man am Zuge ist, da es von jedem Anhänger nur 4 Stück gibt. Ist man der fünfte bzw. sechste Mitspieler, dann bleiben einem nur kleine Anhänger über. Im weiteren Verlauf des Spiels sollten sich diese Mitspieler dann noch einen zweiten kleinen Anhänger zulegen. Ansonsten ist der Kauf von zwei Anhängern nicht unbedingt sinnvoll. Die Kapazität wird kaum gebraucht.

Wenn ein Mitspieler eine Stadt erreicht und eine Karte anbietet, dann sollte man ihn immer dazu bringen, dass er mindesten die erste Stufe zahlen muss. Das verringert seinen Gewinn beim Frachterlös. Dies kann man aber auch umgekehrt dazu nutzen, um Karten, die einen nicht interessieren, seinen Mitspielern anzudrehen.

Die Routenplanung ist sehr wichtig im Spiel. Beim Kauf neuer Aufträge sollte man schon sehr genau darauf achten, ob diese Aufträge in die eigene Route hinein passen, oder ob sie vielleicht als Anschlussauftrag dienen können, indem man in einem Ort Waren ausladen darf und gleich für den nächsten Auftrag Waren aufladen darf.

Hohe Gebote für Aufträge sollte man wirklich nur dann abgeben, wenn der Auftrag perfekt in die schon bestehende Routenplanung hinein passt.

Zum Ende des Spiels sollte man sich nicht auf zu hohe Gebote einlassen, da man diese Aufträge möglicherweise nicht mehr erfüllen kann. Die Aufträge, die bei Spielende nicht erfüllt sind, haben keinen Wert und möglicherweise nur Kosten verursacht. Gewinner ist schließlich der Spieler, der das meiste Geld hat.


Fazit
******

Schmidt Spiele hat ein interessantes Spiel auf den Markt gebracht, das bei seinem Erscheinen zu recht den Titel Spiel des Jahres erhalten hat. Ich vermute, dass es heute nicht mehr diesen Titel erhalten würde. Dazu müsste das Spiel grafisch ein wenig aufgepeppt werden.

Die Spielregeln sind wirklich einfach und trotzdem macht es Spaß, dieses Spiel zu spielen. Es ist ein Spiel, das nicht nur für Spieleprofis, sondern auch für Gelegenheitsspieler sehr gut geeignet ist. Das es für Familien sehr gut geeignet ist, zeigt sich auch an den Sonderspielregeln für Kinder, die aber sicher schnell nach den vollständigen Spielregeln spielen wollen.

Ein Preis ab 20 Euro gerade noch ok. Dafür erhält man aber ein sehr gutes Spiel. Spielspaß und Unterhaltung bleiben lange erhalten.

Insgesamt kann ich euch das Spiel "Auf Achse" empfehlen und vergebe aber nur 4 Sterne, da man die Grafik sicher schöner und die Spielanleitung noch besser gestalten könnte. Der Sprung zum fünften Stern wäre aber nicht weit. Ich wünsche euch viel Spaß beim Spielen!

Eine LKW-Maut muss man hier wirklich nicht zahlen.

Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
EvolutionEight
EvolutionEight, 09.05.2005
sehr guter bericht! das sollten sich trucker anschauen, sofern diese nen laptop haben... g mfg
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Daywalkerle

Der verstaubte Klassiker "Auf Achse"

ein Testbericht von 2010-03-26 18:57:36 vom 26.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Das Wort "Langeweile" kann man hier vergessen....
Nachteile/Kritik: Es gibt keine Nachteile bei diesem Spiel!
Name des Mitglieds: Daywalkerle
Produkt: Ravensburger - Auf Achse


Hallo liebe Leser!

Heute ist mal wieder so ein Tag an dem das Wetter einen zwingt in der Bude zu bleiben. Schneechaos und glatte Straßen tun alles um einem den Tag zu verderben. Im Fernsehen läuft nichts aufregendes und an der Playstation zu spielen hat auch keiner so richtig Lust.
Die Laune war schon auf dem Tiefpunkt als mir die Idee kam im Schrank die alten Brettspiele durchzusehen die da schon Jahre vor sich hinvegetieren weil sie einfach nicht mehr in die Zeit der Virtuellen Welt passen.
Dann fand ich den alten Kultklassiker "Auf Achse". Spiel des Jahres 1987!!!
Ich musste Schmunzeln über diesen Aufdruck aber nach einigem hin und her wurde es doch ausgepackt und gespielt. Es machte mal wieder tierischen Spaß ein Brettspiel auf dem Tisch zu spielen ohne Joystick und Kabelsalat.
Früher hatten wir dieses Spiel sehr oft gespielt und jetzt musste ich erst mal wieder die Bedienungsanleitung durchlesen um zu wissen wie das nochmal gespielt wird.

Und nun will ich das Spiel für euch näher beschreiben.



>>>WORUM GEHT ES IN "AUF ACHSE" UND WAS IST DAS SPIELZIEL<<<
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Es geht um Brummis, Frachten und Moneten, denn in "Auf Achse" schlüpft man in die Rolle eines Spediteurs. Mit einem Startgehalt von 5000 DM muss man versuchen im freien Wettbewerb der Spediteure die Transport-Szene zu beherrschen und durch eine ausgeklügelte Routenplanung am meisten Gewinn zu erwirtschaften.
Gespielt wird auf einem DinA2 großem Spielbrett auf dem eine Landkarte mit 29 Städten von Flensburg bis Verona aufgezeichnet ist.
Man muss nun versuchen die erhaltenen Transport-Aufträge durch optimale Ausnutzung der Ladekapazität zu erledigen. Das heißt: Die auf dem Auftrag stehende Anzahl an Waren in der Stadt A zu laden und in der Zielstadt B wieder abzuladen. Sobald man einen Auftrag erledigt hat bekommt man für ihn den Frachterlös der auf der Karte steht.
Da auf einen Laster aber nur 6 Waren geladen werden können, fangen bald die Probleme an. Kaufe ich einen Anhänger der mich viel Geld kostet um mehr laden zu können?
Verzichte ich den Auftrag jetzt zu erledigen weil ich keine Lademöglichkeit mehr habe und komme später noch mal in diese Stadt wenn mein Laster leer ist?
So kommt man dann schnell ins grübeln was wohl die richtige und wirtschaftlichste Lösung ist. Am Schluss gewonnen hat derjenige, der das meiste Geld erwirtschaftet hat.



>>>PACKUNGSINHALT<<<
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In der Packung befindet sich folgendes Spielzubehör:
1 Spielplan
6 farbige LKW aus Gummi (Man denkt beim anfassen oft an einen Radiergummi)
8 Anhängerkarten
48 Warensteine
52 Auftragskarten
31 Ereigniskarten
1 Würfel
1 Baustellenschild
1 Stauschild
Spielgeld (5000-er,1000-er,500-er und 100-er Scheine)



>>>SPIELVERSIONEN & SPIELDAUER<<<
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Es können 2 bis maximal 6 Spieler zwischen 12 - 99 Jahren gleichzeitig an diesem Spiel teilnehmen. Je mehr Spieler mitspielen desto länger ist auch die Spieldauer.
In der Regel dauert ein Spiel zwischen ca. 1 - 2 Stunden je nach Spielversion. Es ist sehr verständlich erklärt und eigentlich leicht erlernbar.
Im Handbuch gibt es auch eine vereinfachte Spielversion. Hier können auch Kinder ab 8 Jahren problemlos mitspielen.
Der Unterschied zur Grundspielregel umfasst folgende Punkte:
1. Es gibt keine Anhänger, das heißt die Ladekapazität ist auf max. 6 Waren (LKW) beschränkt.
2. Es gibt keine öffentlichen Aufträge die ersteigert werden müssen, sondern können bei Erreichen des jeweiligen Standortes erworben werden.
3. Das Startkapital beträgt nur 2000 DM.



>>>HERSTELLER UND ENTWICKLER<<<
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

>>>HERSTELLER:<<<

Schmidt Spiele GmbH
Lahnstraße 21
12055 Berlin

Kontaktmöglichkeiten:
Tel.: +49(0)30/68 39 02 0
Fax: +49(0)30/68 39 02 30
E-Mail: info@schmidtspiele.de

Infos zum Unternehmen im Internet unter www.schmidtspiele.de

>>>ENTWICKLER:<<<

Entwickelt wurde das Spiel von Wolfgang Kramer einem der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Spieleentwickler.
Er hat auch eine ganze Menge anderer bekannter Spiele entwickelt wie z.B.:
Tikal, Blox, El Grande, Torres, Heimlich & Co und viele mehr.



>>>SPIELABLAUF<<<
~~~~~~~~~~~~~~~

Jeder Mitspieler sucht sich einen LKW in seiner Lieblingsfarbe aus und stellt ihn auf ein beliebiges Feld auf dem Spielplan. Es darf aber keine Stadt sein und es darf immer nur ein LKW auf einem Feld stehen. Die Wahl der Standorte muss erfolgen, bevor die Auftragskarten verteilt werden um sich keine Vorteile verschaffen zu können.
Jeder Mitspieler erhält noch 5000 DM von der Bank als Startkapital seiner Speditionsfirma.
Nun erhält jeder Spediteur noch 3 Aufträge aus dem gemischten Stapel auf die Hand die nichts kosten. Auf dem Spielbrett werden 4 weitere Aufträge offen auf dafür vorgesehene Felder gelegt die sich jeder Teilnehmer der an einem dieser Aufträge interessiert ist später ersteigern kann.
Nun kann es losgehen. Der Spieler mit der höchsten Augenzahl auf seinem Würfel fängt an.
Es besteht immer Zugzwang nach dem Würfeln und wer eine 6 würfelt hat die freie Wahl zu entscheiden ob er 1 - 6 Felder ziehen will. So wird es leichter eine Stadt direkt anzufahren um neue öffentliche Aufträge erwerben zu können.

Man sollte sich nun gut überlegen wie man sich eine optimale und auch die kürzeste Route mit den Aufträgen zusammenstellt. Leerfahrten ohne Ladung bringen leider kein Geld.
Hat man den Startort einer Auftragskarte erreicht darf man die Anzahl an Waren auf seinen LKW aufladen die auf dem Transportauftrag angegeben ist. Im Spiel sind die Ladungen aus schwarzen, rechteckigen Kunststoffsteinchen dargestellt.
Da ein LKW nur 6 solcher Steinchen aufnehmen kann, besteht auch die Möglichkeit sich einen Anhänger zu kaufen der aber auch Geld kostet.
Zum Beispiel:
Ein großer Anhänger für 6 Waren für 3000 DM
Ein kleiner Anhänger für 4 Waren für 2000 DM
Dieses Geld für gekaufte Anhänger ist aber in der Endabrechnung nicht mehr einrechenbar.

Erreicht man mit dem LKW den Zielort einer Auftragskarte werden die entsprechende Menge an Waren wie auf der Auftragskarte vermerkt abgeladen. Nun bekommt man den Frachterlös von der Bank dafür ausbezahlt.
Tipp: Da die Routenplanung das wichtigste im Spiel ist sollte man sich immer Aufträge ersteigern die auch auf der zuvor geplanten Route liegen. Lange Umwege wegen lukrativen Aufträgen bringen meistens nur den Nachteil seine Planungen nicht abarbeiten zu können.

Das ersteigern von öffentlichen Aufträgen geht immer, wenn man sich mit seinem LKW auf einer Stadt befindet. Man bekundet das Interesse an einem der 4 offen liegenden Aufträge und schon ist die Versteigerung ausgerufen.
Gibt es keine weiteren Interessenten für den Auftrag erhält man diesen kostenlos. Ansonsten erhält derjenige den Auftrag der das günstigste Angebot abgibt.
Dieses Verfahren läuft wie folgt ab:
Alle Spediteure können in beliebiger Reihenfolge Angebote wie auf einer richtigen Auktion abgeben. Der Einfachheit halber sind die auf der Auftragskarte von 1 - 5 durchnummeriert und zeigen an Hand der Tabelle, wie hoch die Kosten sowie der verbleibende Netto-Erlös sind.
Der Spediteur der einen Auftrag ersteigert muss den Kaufpreis laut Kostentabelle sofort an die Bank bezahlen. Kredite werden nicht gewährt. Der ersteigerte Auftrag kann nun auf die Hand genommen werden und in die Routenplanung mit einfliesen.

Natürlich läuft auch hier nicht immer alles so ab wie man es sich vorher eingeplant hat. Ganz wie im wahren Leben eines Spediteurs gibt es oft noch einige Probleme mit denen man vorher nicht gerechnet hat.
Dafür zuständig sind die Ereigniskarten, ein Stauschild und ein Baustellenschild die immer ins Spiel kommen, wenn man auf dem im Spielplan eingezeichneten rot-weißen Achtungsfeldern landet.
Das Stau- und das Baustellenschild sperren kurzfristig Straßen und Durchfahrten so dass man zu Umwegen gezwungen wird die man nicht eingeplant hat.
Das Baustellenschild kommt ins Spiel, wenn ein Spieler eine 1 würfelt. Dann wird es auf ein freies Feld im Spielbrett gesetzt (ausgenommen Städte- und Ereignisfelder). Erst der nächste der eine 1 würfelt kann es wieder an einen anderen Platz verschieben.
Die Ereigniskarten haben Vor- und Nachteile. Es gibt da z. B. Sonderaufträge, Strafen, verlorene Ladungen oder Aussetzen.
Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler alle seine Aufträge erledigt hat und keine öffentlichen Aufträge mehr vorhanden sind.
Der Spediteur der dann das meiste Geld erwirtschaftet hat, hat das Spiel gewonnen. Angefangene oder nur teilweise ausgeführte Aufträge bringen keinen Ertrag mehr.



>>>MEIN FAZIT<<<
~~~~~~~~~~~~~~

Das Spiel "Auf Achse" ist trotz des hohen Alters immer noch ein Gesellschaftsspiel für Jung und Alt. Es ist sehr abwechslungsreich im Spielablauf durch die unplanbaren Sonderereignisse. Man kann sich durch taktische Planungen einige Vorteile verschaffen und Gegner durch das Schilder verstellen etwas ausbremsen. Gut ich gebe zu, dass es schon etwas komisch war mal wieder Gummi LKW's über ein Pappbrett zu schieben und Plastiksteinchen auf die Ladefläche zu laden, aber es machte mal wieder irrsinnig Spaß Kind zu spielen.
Ich vergebe die 5 Sterne trotzdem auch wenn es nicht das komplexe Strategiespiel ist wie es sich mancher vielleicht wünschen würde. Ich denke für weniger als 20 Euro gibt es viel schlechtere Spiele auf dem Markt die nicht so gut durchdacht sind.

So ich hoffe mein Bericht hat Euch etwas gefallen und freue mich schon auf die Kommentare und Bewertungen. Ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Grüße Andreas
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Qualität / Verarbeitung:Qualität / Verarbeitung von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 5,0 riesig
Lebensdauer:Lebensdauer von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 5,0 sehr lang
Wird langweilig:nie
Spiel- / Bauanleitung:leicht verständlich
Kuschelfaktor:Kuschelfaktor von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 3,0 mittelmäßig
Pflege/Reinigung:Pflege/Reinigung von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 5,0 unkompliziert
Aufmachung:Aufmachung von Schmidt Spiele Auf Achse  Schmidt Spiel: 5,0 sehr liebevoll
Fördert die Kreativität:ja
Altersbereich:ca. 6 bis 12 Jahre
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 26.03.2010
Klasse Bericht. Wünsche dir ein schönes Wochenende.
PS: Freue mich über eine Gegenlesung
Miraculix1967
Miraculix1967, 26.03.2010
Schöner Bericht, schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
AChristoteles
AChristoteles, 11.04.2010
Tolle und umfangreiche Beschreibung des Spiels. Dafür ein bw. LG Chris
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Natascha

Mit dem Brummi auf Europareise

ein Testbericht von 2002-07-18 10:46:56 vom 18.07.2002
Empfehlung: ja
Was ist die Idee dieses wirklich guten Spiels? Man ist LKW-Unternehmer (also Spediteur) und muß Aufträge erfüllen. z.B. 3 Wareneinheiten von Mailand nach Hamburg. Dazu hat man einen Lkw (okay, es ist eine kleinere Spedition) als Grundausstattung und kann sich dann noch weitere Anhänger (bis zu drei) dazu kaufen. Anhänger gibt es in zwei Größen und zwei Preisen. Eine Grundausstattung an Geld gehört dazu (noch in DM, die neueren Versionen dürften aber schon in Euro zählen).

Das Spielbrett zeigt eine Europakarte mit Schwerpunkt Deutschland, auf dem große Orte durch Autobahnen miteinander verbunden sind. Als Spieler fährt man diese Autobahnen mittels Spielfeldern entlan.

Während des Spiels muß man unterschiedlich große Mengen an Stückladung (von 6 bis 2) jeweils an vorgegebenen Orten aufladen und an festgeschriebenen Orten abladen. Dafür wird dann, in etwa abhängig von Menge und Distanz, "bezahlt" aus der Spielkasse. Dieses Geld kann dann zum Erwerb neuer Aufträge (jeder bekommt am Anfang zwischen drei und fünf Aufträge ausgeteilt, die restlichen müssen erworben werden) oder etwa der eingangs erwähnten Anhänger eingesetzt werden.

Weil man aber jeweils mehrere Aufträge zu erfüllen hat, und diese möglichst schnell und gewandt bedienen muß, muß man mit logistischem Geschick mehrere Aufträge koppeln und für eine optimale Auslastung sorgen. Hier kommt der Strategie-Teil ins Spiel. So führt dann der Weg von München nach Hamburg auch schon mal über Berlin und Prag. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens wird durchs Würfelglück bestimmt, so daß nicht nur der strategisch geschickteste Spieler eine Chance hat, sondern durchaus auch der glücklichste.

Für jeden erfüllten Auftrag bekommt man dann die angegebene Menge an Entgeld am Zielort ausgezahlt. Wer zum Schluß das meiste Geld hat, gewinnt.

Die Mitspieler dürfen fleißig mitwürfeln und ihre eigenen Aufträge zu erfüllen suchen. Und wer eine sechs würfelt, der darf - ganz fies - das Stau- bzw. das Sperrung-Schild vesetzen. Das sorgt für zusätzliche Würze im Spiel. Denn mittels dieses Spielszuges darf man eine Autobahn für eine Runde oder gar bis zum Versetzen des Schildes "sperren".

Das Spiel endet, wenn alle Aufträge verteilt sind (wieviele, kann man vorher festlegen und damit die Dauer des Spiels bestimmen) und der erste alle seinigen erledigt hat. Oder man setzt eine Zeit fest und zählt dann, wieviel Geld jeder Mitspieler erwirtschaftet hat.

Der Preis ist erstaunlich gering: 30 DM ist in solchen Breiten eher ungewöhnlich. Die Prämierung zum Spiel des Jahres vor ca. 15 Jahren ist absolut gerechtfertigt; auch heute noch kann "AUf Achse" locker mit "Siedler von Catan" und ähnlichen Gesellschaftsspielen mithalten.

Ich bedanke mich für's Lesen,

Eure
Natascha
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
karsten1972

Der König der Landstraße

ein Testbericht von 2002-06-29 19:59:20 vom 29.06.2002
Empfehlung: ja
Auf Achse ist mit einer der Klassiker der Brettspiele für junge, aber auf ältere Leute. Jeder wollte doch schon schon LKW Dieselruss und Speditionslagerhallenluft schgnuppern.

Auf Achse orientiert sich am richtigen Leben. Der Spieler ist sein einger Disponent und LKW Fahrer. Wo steht mein LKW? Welche Route fahre ich um möglichst viele Ladungen aufzunehemn und zu transportieren. Oder reicht meine Kapazität nicht und ich brauche einen Anhänger? Und immer daran denken. Nicht zu viele Lehrfahren zu haben, das kostet unnötig Geld und Zeit.

Auf Karten sind meine Auftrage abgeduckt. Wenn ich nur gewürfelt habe, kann ich meine LKW fortbewegen in Richtung der Stadt, wo ich den ersten Auftrag annehmen möchte. Ich disponiere also so gut ich kann. Ist ein Auftrag erledigt bkomme ich die Fracht gezahlt und kann den nächsten Auftrag übernehmen. Von dem Geld kann ich mir auch den oben erwähnten anhänger kaufen um noch mehr waren gleichzeitig zu transportieren. Aber immer an den Folgeauftrag denken und daran, das man zu den eigen Kosten fährt, denn...

gewinnen wollen auch die anderen Mitspieler.

Nicht zu vergessen ist der geographische Lerneffekt. Bei diesem Spiel lernt man spielend Deutschland und Umgebung kennen. So ist das Spiel sicherlich für die kleineren Spieler konzipiert worden, wegen des Lerneffektes eben.

Süss gemacht sind die kleinen LKW und die Ladungskisten. Gut umgesetzt sind auch das Spielbrett mit den Deutschen Großstädten und den angrenzenden Ländern Europas.

Nicht umsonst hat man Auf Achse zum Spiel des Jahres gewählt.

Fazit: Muß man kaufen, nicht nur wenn man kleine Mitspieler hat.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jakini

Mit dem LKW über den Wohnzimmertisch

ein Testbericht von 2002-04-17 16:43:38 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
Ich muß zu meiner Schande gestehen, dieses Spiel haben wir schon lange nicht mehr gespielt, doch es wird Zeit, das es mal wieder aus dem Spieleschrank kommt, denn es macht sehr viel Spaß.

Auf Achse ist ein Spiel aus dem Hause Schmid und wird mit 2 - 6 Spielern gespielt,
die das Alter von 12 Jahren erreicht haben sollten. Da bei diesem Spiel mit größeren Summen gerechnet wird, würde ich das Alter auch nicht unterschreiten, obwohl es eine vereinfachte Spielversion für Kinder ab 8 Jahren gibt.

Das Spiel besteht aus einem Spielfeld, auf dem sind einige Städte Deutschlands, Österreichs, Italiens und der Schweiz versehen und mit einer Autobahn verbunden. Dazwischen gibt es kleine orangene Kreise, die keine Bedeutung haben, oder ein "Achtung Vorfahrtsschild" beinhalten, was die Aufnahme einer Ereigniskarte bedeutet. Desweiteren gehören zu dem Spiel: sechs Lkws in den Farben weiß, gelb, rot, rosa, grün und blau, ein Augenwüfel, eine Menge an kleinen Ladungen, die transportiert werden müssen, ein Stauschild, ein Baustellenschild, Ereigniskarten, Karten mit Frachtaufträgen und Spielgeld in den Einteilungen 100, 500, 1.000, 5.000 und 10.000.

Doch nun zum Spielablauf: Zuerst stellt jeder Mitspieler seinen LKW auf ein beliebiges Feld des Spielplanes, jedoch nicht auf eine Stadt. Als Starkapital bekommt jeder Mitspieler DM 5000,-- und drei Auftragskarten, die er verdeckt vor sich behält. Die Waren kommen auf ein graues Feld auf dem Spielplan, dazu werden das Stauschild und das Baustellenschild gestellt. Auf ein Feld mit dem Achtung Vorfahrtszeichen kommen die Ereigniskarten. Für Versteigerungen werden vier Auftragskarten offen auf die vier kartenförmigen Felder auf dem Spielplan gelegt.

Nun wird ausgewürfelt, welcher Spieler, beginnt. Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt und fährt mit seinem LKW diese Anzahl an Felder weiter, um seine Aufträge auszuführen. Es kann jedoch nur ein LKW auf einem Feld stehen, man darf aber überholen und aneinander vorbei fahren. Überzählige Augen verfallen beim Anfahren einer Stadt, sonst würde man diese oft nie erreichen, ebenso, wenn man an eine Baustellen oder Stoppschild kommt.

Das Baustellenschild wird gesetzt, wenn ein Mitspieler eine 1 würfelt. Man kann sich selber damit den Weg frei machen, wenn es einem im Weg steht, oder den Mitspielern den Weg versperren, wenn man ihr Ziel kennt. Doch es darf niemals zwischen Hamburg und Flensburg gestellt werden, da es dorthin nur einen Weg gibt, die anderen Städte können weiterhin über aufhaltende Umwege erreicht werden.

Das Stauschild wird über die Ereigniskarten ins Spiel gebracht, hat die gleiche Wirkung wie das Baustellenschild, doch es wird nach einer Spielrunde wieder entfernt.

Auf den Auftragskarten stehen Start- und Zielort einer Warenlieferung, sowie die Anzahl der Waren, die transportiert werden müssen. Ist man bei seinem Startort angekommen, werden die Waren dem grauen Feld entnommen und auf den LKW geladen, von dort aus geht es dann in der nächsten Runde weiter in Richtung Zielort, wo abgeladen und der auf der Auftragskarte stehende Erlös kassiert wird. Man kann aber auf dem Weg auch einen weiteren Auftrag erledigen, wenn es vom Weg her paßt. Ein LKW hat jedoch nur eine Ladekapzität von 6 Frachtstücken, man muß sich dann noch eine Anhängerkarte kaufen, damit kann man dann 4 oder 6 weitere Waren transportieren.

Die offen liegenden Aufträge können ersteigert werden, wenn man durch Würfeln direkt auf eine beliebige Stadt kommt, dabei ist es egal, ob der LKW leer oder beladen ist. Es können dabei jedoch alle Mitspieler mitsteigern. Der Mitspieler, der mit der Versteigerung begonnen hat, hat jedoch den Vorteil, daß er den Auftrag bekommt, auch wenn er im Angebot mit den anderen Mitspielern gleich zieht. Auf den Auftragskarten kann man 5 Angebote ersehen, daneben den übrigen Gewinn, der einem nach Abzug der Bezahlung bleibt, erlesen. Der Auftrag wird sofort in Bar bezahlt. Wenn jedoch kein anderer Mitspieler mitgeboten hat, so bekommt man den Auftrag kostenlos. Dieser Auftrag wird dann auf die Hand zu den verdeckten Aufträgen genommen. Zu den öffentlichen Aufträgen wird von dem Kartenstapel ein weiterer Auftrag entnommen, so daß wieder vier Aufträge offen auf dem Spielfeld liegen.

Ziel des Spieles ist es, durch erledigte Transporte am Ende des Spieles so das meiste Geld zu besitzen. Das Spiel ist zu Ende, wenn keine öffentlichen Aufträge mehr vorliegen und einer der Mitspieler alles seine Aufträge erledigt hat.

Als einfache Spielweise kann man ohne Anhänger spielen und die offenen Aufträge ohne Versteigerung an den Mitspieler verkaufen, der direkt auf die Stadt würfelt, auf der der Auftrag beginnt. Auf diese Weise soll das Spiel auch schon für Kinder ab 8 Jahre geeignet sein. Da meine Tochter erst 5 Jahre alt ist, kann ich das derzeit nicht nachvollziehen. Doch auch so spielen wir diese einfachere Version gerne mal, denn so kommt Abwechslung ins Spiel, und es hat ja eine Menge mit Glück zu tun, die richtige Augenzahl zu würfeln, um auf die Stadt zu kommen, die man anfahren muß, um den Auftrag, der dann auch sofort erledigt werden kann, zu bekommen.


Dieses Spiel haben wir früher sehr gerne gespielt, ist in den letzten Jahren, leider in Vergessenheit geraten, bedingt durch unsere Siedlersucht. Doch es macht sehr viel Spaß, denn es entstehen immer wieder neue Situationen. Hat man sich gerade eine Route ausgearbeitet, so kommt auf einmal ein Baustellenschild in die Quere, oder aber die Stadt ist gerade von einem LKW eines Mitspielers besetzt, so daß man mit seinem Wurf eigentlich nichts anfangen kann, ihn aber setzen muß. Bei diesem Spiel sind Glück, der Würfel kann nun mal nicht beeinflußt werden, und Taktikt gefragt, denn man muß schon vernünftig planen, um seine Aufträge so schnell wie möglich zu erledigen. Doch Vorsicht, nicht zu viele Aufträge kaufen, sonst hat man noch viele auf der Hand, während der Mitspieler schon alle erledigt und eine Menge Erlöse kassiert hat. Man sollte das Spiel so lange wie möglich am Laufen lassen, damit man auch seine Erlöse kassieren kann, denn nur wer am Ende das meiste Geld hat, der gewinnt. Die offenen Aufträge zählen dabei nicht mit. Und wo es schon mal draußen steht, da können wir es eigentlich mal wieder spielen. Auf jeden Fall hat dieses Spiel es verdient, daß es Spiel des Jahres 1987 war.
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