… heißt es in Italien oftmals nach einem lukullischen Mahl.
Gaumenfreuden der besonderen Note bedürfen auch einem besonderen Digestif und als solcher ist der Averna in einem unserer südlichen Nachbarländer sehr beliebt, ja erfreut sich sogar einer höheren Beliebtheit als der in Deutschland und Österreich so beliebte, ähnlich schmeckende „Ramazotti“.
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Was ist Averna???
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Averna leitet sich aus dem Namen der Hersteller ab, die Gebrüder Averna, oder aber im Italienischen „Fratelli Averna“, die ihre heimatlichen Wurzeln in Sizilien haben, vertreiben als „Gruppo Averna“ (Averna Gruppe) mehrere Spirituosen, unter anderem den gleichnamigen Kräuterbitter, der sich durch seinen besonders milden Geschmack auszeichnet, doch dazu gleich.
Schon im Jahre 1868 wurde in der Familie Averna, einer Weinbauernfamilie, nach einer Möglichkeit gesucht die Kräuter und Gräser die man im großen Garten hinter dem Landhaus hatte, zu einer Mischung zu veredeln, die es durch besonders leicht verträgliche Inhaltsstoffe und einen milden Geschmack, den Magenschleimhäuten nach einem anstrengenden sizilianischen Essen etwas Ruhe gönnen sollte und die Verdauung anregen sollte.
Seit 1868 produzieren nun nachfolgende Generationen der Fratelli Averna diesen Kräuterbitter nach eben jener Rezeptur, die man damals ausgeklügelt hatte und sowohl an den Inhaltsstoffen, als auch der typischen Produktion hat sich nichts geändert.
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Wie schmeckt und riecht der Averna???
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Wie schon angesprochen handelt es sich beim Averna um einen Kräuterbitter und die haben alle eines gemeinsam, einen typischen, für manche wohl ekligen, für andere wiederum sehr angenehmen, beruhigenden, Kräuterduft. Der Geruch ist aber keineswegs so stark ausgeprägt, dass man beim Eingießen eines Schlückchens die Befürchtung haben müsste, das ganze Haus oder die ganze Wohnung würde riechen wie eine „Säuferbude“, nein ganz im Gegenteil, der Geruch ist sehr unaufdringlich und dezent gehalten, entwickelt erst eine richtige Blume wenn er im Glas für einige Zeit stehen gelassen wird und sich mit dem Sauerstoff so richtig verbindet.
Auch geschmacklich hat der Averna gewisse Vorzüge, anfänglich schmeckt man ein zartes Bitter, dass sich auf den Geschmackspapillen der Zunge gerade nach einem ausgedehnten Essen hervorragend als Abrundung präsentiert, doch nach wenigen Sekunden im Mund, und die damit zusammenhängende Temperaturanpassung an das sauer-warme Klima der Mundhöle, kommt, bedingt durch den extrem hohen Zuckeranteil die Süsse zum Tragen und es entfalten die Inhaltsstoffe ihre volle Blüte.
Gerade dieser angenehme, zuerst bittere, dann süss-kräuterliche Geschmack macht den Averna zu dem was er ist – einzigartig.
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Was kostet der Averna???
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Der Averna ist kein besonders teures Getränk, erhält man doch eine 0.7l Flasche dieses fabelhaften Kräuterbitters schon um etwa 10 €, also durchaus ein Schnäppchen, da man ja nicht allzu viel davon zu sich nimmt, sondern immer nur ein Schlückchen nach dem Essen nippen sollte.
Der Averna ist ein in unverfälschter Weise erhaltenes Getränk aus dem Süden Italiens, wo Essen und Trinken einen sehr großen Stellenwert genießt, und das bemerkt man auch bei den meisten Produkten aus dieser Region, so auch bei jenem Kräuterbitter der „Fratelli Averna“.
Der Averna zeichnet sich nicht nur durch seinen wirklich fabelhaften Geschmack aus, sondern auch vor allem aufgrund seiner digestiven Wirkung, der die peristaltischen Tätigkeiten ankurbelt und gleichzeitig ein wenig von der Säure eines lukullischen Mahl nimmt - also
die ideale Kombination an Geschmack und positiver Wirkung.
Auf zwei Dinge möchte ich noch hinweisen. Einerseits ist der Averna natürlich ein alkoholisches Getränk, auch wenn man den vermeintlichen Alkoholgehalt nicht herausfiltern kann, da man fast die Ahnung hat einen „Kräutersaft“ zu sich zu nehmen, so muss man dennoch aufpassen nicht zuviel davon zu nehmen.
Andererseits möchte ich, wie meistens wenn ich Ess- oder Trinkbares beschreibe, darauf hinweisen, dass dieses Getränk für Diabetiker absolut ungeeignet ist, aufgrund eines sehr hohen Zuckeranteils müssen gerade jene Menschen verdammt darauf aufpassen.
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Ein geschmack nach Urlaub
ein Testbericht von franjanina2006-11-14 12:06:15vom 14.11.2006Empfehlung: ja
AVERNA – eine internationale Marke fest in Familienhände
Hersteller
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Familie Fratelli Averna
Inhalt
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Alkoholgehalt: 32%
Herkunftsland: Italien
Füllmenge/Inhalt: 700 ml
Preis ca. 11.70 EUR
Über das Produkt
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Tradition ist ein äußerst wichtiges Konzept für ein Produkt wie Averna. Wäre dies nicht der Fall, könnte man den Erfolg eines Produktes, das sich seit 1868 auf dem Markt befindet, nicht erklären. Tradition bedeutet für Averna, die Werte zu festigen, die jede Generation in das Unternehmen einbrachte und somit das wahre Erbe des Unternehmens ausmachen. Eine ausgeprägte Unternehmensethik bildet die Basis eines Abenteuers, das nun fast 150 Jahre andauert.
Die Familie Averna vertraut auf ihre Sensitivität, aber auch auf moderne Technologie- und Kontrollsysteme, um den strengen Qualitätsstandards des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden.
Das Rezept des "Amaro Averna" ist ziemlich komplex und besteht aus vielen Zutaten wie Kräutern, Wurzeln, Zitrusschalen, die den Geschmack unvergleichbar machen. Die Mischung stammt von Fra' Girolamo, der die perfekte Balance aller Rohmaterialien fand. Wenn man nur eine der Zutaten des Amaro Averna ändert, verändert sich auch der Geschmack. Dies ist der Grund, warum das Rezept seit 1868 gleich blieb.
Wie trinkt man AVERNA ?
Amaro Averna ist ein sehr vielseitiges Produkt. Man kann ihn pur trinken, wie es normalerweise die Italiener tun, oder "on the rocks", mit Blutorangensaft (in Sizilien gibt es die Blutorangen mit der besten Qualität), mit Zitrone oder einfach mit Tonic Water. Junge Leute bevorzugen es, Amaro in Cocktails oder in Long-Drinks mit Zitrusfrüchten zu trinken.
Fazit
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Das Geburtstagsessen ist vorbei und der Bauch gut gefüllt. Alle sitzen am Tisch und können sich nicht mehr bewegen. So satt hatt sich die bande gefuttert.
Der Reisverschluß platzt und die Knöpfe fliegen. Was kann Ich tun um die wieder in gang zu bringen? Die sehen aus als ob Sie auf etwas warten. Aber was war das doch gleich?
Richtig !! Der Kaffee und der Verdaungsschnaps. Ich steh vor meiner Hausbar und rätsel. Was hilft die Liebe Verwandschaft wieder hoch zu scheuchen. Der Averna !!
Nachdem Ich jedem einen Averna gegeben habe, sind die so weit fit, das Sie Heimgehen können. Gott sei Dank. Ich mag meine Verwandten ja gern, aber am liebsten von hinten.
So, nun sind endlich alle fort und Ich such auf allen vieren meine Couch auf, schmeiß die Füße hoch und geniesse mein glas eisgekühlten Averna.
Ich setzte das glas an meinen Mund und fühle wie er wohltuend den Hals entlang gleitet.
Er hat einen ausgezeichneten, vollmundigen geschmack. Der geschmack hält eine weille nach, was aber nicht unangenehm ist. Der Averna ist und bleibt ein fester bestandteil meiner Hausbar.
Preis und Leistung halten sich ausgezeichnet die Waage.
willibald-1, 18.04.2006
Tja - irgendwie konnte ich in Deinem Bericht nicht so recht eine Klassifizierung finden, um was für eine Sorte Alk es sich eigentlich handelt. Wonach schmeckt das Zeug denn quotvollmundigquot?
un amaro bueno - für die italienischen Momente im Leben
ein Testbericht von annemone622006-03-29 16:57:21vom 29.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Sein ausgewogener Geschmack...Nachteile/Kritik: wenn man zuviel erwischt, merkt man es am nächsten Tag noch im Magen.
Meine erste Begegnung mit diesem Kräuterlikör hatte ich in meinem Italienischkurs. Wir hatten ausnahmsweise mal einen italienischen Schlemmerabend eingelegt und jeder hat was typisch Italienisches zum Essen oder Trinken mitgebracht.
Nachdem wir alle beim Essen ordentlich zugelangt hatten rückte eine meiner Mitschülerinnen mit dem AVERNA heraus. Sie erzählte uns, dass der AVERNA aus Sizilien stammt und dort vor langer Zeit (1868) von den Brüdern Averna erstmals zusammengebraut wurde. Sie hatten aus ausgesuchten Kräutern einen „amaro“ (=bitter) hergestellt, der sich durch seinen besonders milden Geschmack auszeichnet, und der nach einem üppigen Essen
den Magen beruhigt und gleichzeitig die Verdauung anregt.
Das Experiment schien wohl gelungen, denn seit dieser Zeit produzierte die Familie Averna und die nun nachfolgende Generationen der Fratelli Averna diesen Kräuterbitter nach eben jener Rezeptur, die man damals ausgeklügelt hatte und sowohl an den Inhaltsstoffen, als auch der typischen Produktion hat sich nichts geändert.
Soweit so gut. Es gab also für jeden einen AVERNA und zuerst hab ich mal vorsichtig daran geschnuppert. Ein angenehmer, beruhigender, leicht süßer Kräuterduft stieg mir in die Nase.
Tja und dann hab ich ihn ganz vorsichtig probiert. Ich hatte ja befürchtet, dass da jetzt was Bitteres kommt, aber nein – der Geschmack war mild, zart bitter und süß aber nicht zu süß und natürlich schmeckte es auch nach Kräutern. Der zweite Schluck war dann schon etwas mutiger und dann konnte ich das vollmundige Aroma von AVERNA auch richtig genießen.
Im Magen angekommen, breitete sich sogleich ein wohliges Gefühl aus. Nun ja immerhin hat dieser Kräuterlikör ja auch 32 vol%. Jedenfalls hat er im Magen prima aufgeräumt. Also genau das Richtige nach einem üppigen Essen.
Nachdem ich nun erstmals einen Kräuterlikör probiert habe, hab ich natürlich auch andere Sorten wie: Ramazotti, Underberg, Jägermeister etc. getestet. Mein absoluter Favorit ist und bleibt aber der AVERNA, weil der genau die richtige Mischung zwischen bitter, süß und Kräutern hat.
Man serviert ihn:
- ungekühlt - pur
- ungekühlt mit einem Schnitz Zitrone
- mit einem Stück Eis
- mit einem Stück Eis und einem Schnitz Zitrone
- manche benutzen ihn auch zum Mixen von Coctails (Brrrrrr)
Ich persönlich trinke ihn am liebsten pur und ungekühlt, da hat man den vollen, unverfälschten Geschmack.
Am besten probiert ihr ihn aber selbst mal und beurteilt, ob er Euch schmeckt.
Der Preis für die 0,7 l Liter-Flasche AVERNA liegt zwischen 10 und 11 Euro.
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campimo, 18.05.2006
.. Du hast einen wunderschönen Bericht geschrieben. Es würde mich freuen, auch weiterhin in den Genuß zu kommen, so tolle Testberichte von dir zu lesen. Falls du auch mal über Yopi, und dessen jüngeren Veränderungen diskutieren möchtest, komme doc
MarkusH18, 29.03.2006
Übrigens toller und informativer Bericht, deshalb ein quotsehr hilfreichquot!! Weiter so!! Gruß Markus!!
blackangel63, 22.06.2006
9668 SH 96689658 LG 96689658 ANJA 9658
ein Testbericht von BeastyGirl2002-09-12 01:05:27vom 12.09.2002Empfehlung: nein
Als wir neulich mal wieder mit Freunden bei unserem Lieblings-Italiener so richtig gut zugeschlagen hatten und uns drei sehr leckere Gänge kredenzt wurden, hat es sich der "Cheffe" nicht nehmen lassen, uns anschließend oder besser gesagt abschließend noch zu einem Schnäpschen "aufs Haus" einzuladen.
Da gibt es beim Italiener meist die Auswahl zwischen Grappa, Sambucco, Ramazotti oder eben Averna. Da meine Freunde alle einen Averna bestellten und sehr davon schwärmten, schloss ich mich an. Eigentlich mag ich diese Kräuterschnäpse nicht so gerne. Aber Averna hatte ich noch nicht probiert. Mein voller
Magen konnte einen Kräuterschnaps (oder KräuterLikör, sorry, für mich ist immer alles Schnaps!) sicher gut vertragen und da ich von Natur aus neugierig bin, wollte ich ihn auch mal antesten.
Nun kam also der italienischer Cheffe mit der Runde Averna, um feucht-fröhlich mit uns anzustoßen. Mutig hob ich also das Glas und nippte zunächst vorsichtig daran. Worauf ich gleich von den anderen gescholten wurde "Runter damit!". Doch mir hat es gleich auf Anhieb nicht geschmeckt. Nach dem Motto: "Schmeckt gar nicht mal so ..... gut!".
Na ja, ich hab mich dann mehr oder weniger überreden lassen und den Rest aus meinem Glas in einem Rutsch runtergekippt. Man will ja auch nicht unhöflich sein....
Doch dann: Hhhhuuuuuuu, was ist das denn? Es brennt im Hals und ich muss mich furchtbar schütteln! Boahr, ist das bitter! Nee Leute, das hab ich mir doch irgendwie anders vorgestellt. Etwas süßer dürfte es ruhig sein. Und von den Kräutern schmeckt man auch nicht allzu viel.
Dann spürte ich wie mir der Averna durch die Speiseröhre und in den Magen läuft und eine brennende Spur hinterlässt. Ich schüttel mich immer noch und auf die Frage, ob wir noch einen wollten, verneinte ich vehement! Auch die Höflichkeit hat ihre Grenzen.....
Mir hat dieses Averna-Probier-Erlebnis erst mal gereicht. Da ich Kräuterliköre oder -schnäpse wie Fernet Branca, Underberg oder der wieder so in Mode gekommene Jägermeister eh nicht mag, werde ich auch den Averna sicherlich nicht noch mal trinken. Da bleib ich demnächst lieber wieder bei meinem Sambuca, der brennt zwar auch ein bisschen, aber ist wenigstens schön süß dabei.
Auf Nachfrage hab ich dann erfahren, dass der Averna immerhin 32% Alkohol hat! Kein Wunder, dass er so brennt!
Aber ich muss ja zugeben, dass der Averna doch ziemlich gut den Magen aufräumt.
HERSTELLER / PREIS:
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Hergestel lt wird der Averna von der Familie Fratelli Averna aus Sizilien (übrigens schon seit 1869). Er enthält übrigens über 60 verschiedene Kräuter, aber die genaue Rezeptur ist ein Familiengeheimnis...
Bei real,- kostet eine 0,7 Liter-Flasche Averna ca. 10 Euro.
Weitere Informationen dazu gibt es unter:
www.averna.de
FAZIT:
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Wi e oben ausführlich beschrieben, ist der Averna nichts für meinen Geschmack. Er schmeckt mir zu bitter und ruft bei mir zuerst ein Schüttel-Erlebnis hervor. Aber dann tut er dem Magen gut und scheint die Verdauung zu fördern.
Ich habe gehört, dass man ihn wohl auch auf Eis oder mit Zitrone trinken kann. Das hab ich noch nicht probiert und da er mir auch pur nicht geschmeckt hat, werde ich mir wohl das Probieren eines gekühlten Averna eher verkneifen.
Aber die Geschmäcker gehen ja sehr auseinander. Anderen schmeckt er ganz hervorragend.
Ich möchte deshalb nicht generell von Averna abraten, denn sicher handelt es sich um qualitativ gutes Produkt und über den Geschmack lässt sich halt streiten.
Auch das Preis-Leistungsverhältnis scheint ganz okay zu sein, denn so um 10 Euro kosten sicherlich auch andere KräuterLiköre.
Na ja, die italienischen Momente im Leben stelle ich mir etwas anders und vor allem genussvoller vor, aber da er auch dem Magen und der Verdauung gut tut, und ich ihm somit auch etwas Gutes abgewinnen konnte, vergebe ich mal eine mittlere Bewertung.
Am besten probiert ihr ihn selbst mal und beurteilt, ob er Euch schmeckt.
Ich bleib demnächst lieber bei meinem geliebten Sambuca!