Nach vielen Tarot-Büchern ist dieses zu meinem persönlichen Handbuch geworden. Da der Autor hier für 3 verschiedene Legungsarten eine Beschreibung jeder Karte in jeder einzelnen Position beschreibt, ist es selbst für Tarot-Anfänger/-innen leicht verständlich geschrieben. Die übersichtliche Gliederung tut ihr Übriges dazu.
Für jede Karte sind zwei Seiten reserviert. Links oben werden die Symbole aufgelistet, die auf der Karte zu sehen sind, dann folgt die Beschreibung zu den Symbolen.
Darunter wird die Bedeutung als Einzelkarte in anderen Legesystemen gegeben, und zwar:
- Allgemein
- Beruf
- Liebe
Dann folgen die Legearten, die das Buch im eigentlichen Sinne ausmachen.
Das Liebesorakel: gibt Auskunft zu Herzensangelegenheiten für bestehende Partnerschaften oder auch für verliebte Singles.
Der Kompass: als Wegweiser für die Zukunft bei finanziellen und beruflichen Fragen, aber auch für diverse Lebensfragen.
Der Blinde Fleck: beantwortet Fragen über die Sicht der Anderen gegenüber dem Fragesteller und dient der Selbsterkenntnis.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie zutreffend die Aussagen der Karten in den Legepositionen sind.
Arkana Das Tarotbuch: Set mit den 78 Rider Waite Tarotkarten: Set mit den 78 Rider Waite Tarotkarten. Mit Interpretationen zu allen Karten in den ... Kompass, Liebesorakel, Blinder Fleck
23,00 € ¹
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Der Schlüssel zum Tarot......
ein Testbericht von Traumreisende2004-01-12 12:19:50vom 12.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: günstig, klare Farben, einfache Symboldeutung...Nachteile/Kritik: künstlerisch uninteressant
Genauso wie die Astrologie wirken die Tarotkaren auf viele geheimnisvoll, mystisch und anziehend, durch die Deutung jedoch oftmals erschreckend und beängstigend. Schaut man jedoch hinter die Karten hat der Tarot nichts mit den in wallenden Gewändern gekleideten Wahrsagerinnen auf Jahrmärkten zu tun, die ihre Kundschaft durch Hiobsbotschaften schockiert. Mittlerweile gibt es leider auch per Internet schon genügend unseriöse Anbieter, die ihren Kunden auch gerne per Mausklick Liebe, Leidenschaft und Tod vorhersagen. Es ist für alle ciaoaner daher kein Problem anstatt des üblichen Tageshoroskops per Internet eine Tarotkarte zu ziehen.
Für viele Gelehrte ist der Tarot seit Jahren eher ein Zugang zur Intuition und ein Fenster in die Zukunft. Es erfordert viel Übung und Erfahrung und eine starke Konzentration auf das Innere um eine klare Deutung der Karten zu erzielen. Seiner Intuition zu folgen und sein Bewusstsein abzuschalten ist ein sehr wichtiger Schritt um eine klare Aussage zu erhalten.
Der Tarot findet Interesse bei Menschen verschiedenster Herkunft – sie werden für die Weissagung benutzt, um die Vergangenheit in eine sinnvollere Perspektive zu setzen, die Gegenwart zu verstehen und die Alternativen, die sich in der Zukunft ergeben könnten, aufzudecken.
Wie ich schon in meinem Bericht über das Margarete Peterson Tarot berichtete, besteht über die Entstehung der Tarotkarten im Altertum keine Klarheit. Vermutlich gehen die Karten bis ins Alte Ägypten, nämlich zum Buch Thoth zurück oder werden mit alten orientalischen Gottheiten und Spielen u.a. dem altindischen Spiel Chaturangen - unserem heutigen Schachspiel sehr ähnlich - in Verbindung gebracht. Die wohl älteste erhaltene Beschreibung von Tarotkarten stammt aus dem Jahr 1392. Diese Karten wurden damals von Jacquemin Gringonneur für den König von Frankreich zum Zeitvertreib angefertigt. Genauso wie die Herkunft des Tarot ist leider auch der Name nicht geklärt.
Es gibt eine Vielzahl von Tarotkarten, die inzwischen überall erhältlich sind. Es ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks mit welchem Tarotdeck gearbeitet wird. Allerdings gibt es sogenannte Einsteiger-Tarots. Hierzu zähle ich das Rider Waite Tarot mit seinen sehr klassischen und klaren Zeichnungen.
Dr. Arthur Edward Waite (1857-1942) war schon zur damaligen Zeit ein wahrer Gelehrter des Okkultismus und Anhänger des Hermetic Order of the Golden Dawn - "Hermetischer Orden der Goldenen Morgenröte". Viele Mitglieder dieses englischen Ordens waren Rosenkreuzer, die sich dem Erwerb von Wissen und mystischen Erörterungen verschrieben. Ein weiteres Mitglied war Aleister Crowley, der das gleichnamige Tarotdeck entwarf.
Die Waite Karten wurden im Jahre 1916 erarbeitet und von der Künstlerin Pamela Coman Smith mit den entsprechenden Bildern versehen. Rider ist der Name des Londoner Verlegers. Dieser Tarot entsprach nicht den traditionellen Decks, da auf der Kleinen Arkana Szenen anstatt der üblichen Symbolmuster abbildete wurden.
****Aufbau des Tarot****
Der klassische Tarot von 78 Karten kam ca. 1600 in Gebrauch und wird in dieser Form auch heute noch benutzt. Die Karten sind in zwei Hauptgruppen unterteilt.
22 Karten gehören hierbei zur Großen Arkana und 56 Karten zur Kleinen Arkana. Diese große Arkana ( bedeutet lateinisch Geheimnisse ) bezeichnet man auch als Trümpfe und sie sind von 1 – 21 durchnummeriert, der Narr trägt die Null. Die Kleine
Arkana besteht aus vier Sätzen, die jeweils in die Schwerter, Stäbe, Kelche und Münzen unterteilt ist. Die Münzen sind der Erde und der Materie; die Kelche sind dem Wasser und dem Gefühl; die Stäbe sind dem Feuer und der Kreativität und die Schwerter der Luft und dem Denken zugeordnet. Sie umfassen vier Farbreihen mit den üblichen Hoffiguren König, Königin, Bube und dem Ritter.
****Verpackung****
Die 78 Tarotkarten befinden sich in einem kleinen leuchtend-gelben Pappkarton. Sie sind ca. 7x12 cm groß und haben leicht abgerundete Ecken. Das Rückenmuster ist ein blau-schwarzes Tarotée-Muster. Auf der Vorderseite des Kartons ist die Karte des Magiers abgebildet. Ein handgroßes 44-seitiges Beiheft gibt eine kleine Einführung ins Tarot sowie mit wenigen Sätzen eine Deutung der großen und kleinen Arkana . Des weiteren ist eine Legeanleitung für das keltische Kreuz abgebildet, die bekannteste Legeart. Dieses Beiheft ist für Anfänger allerdings nicht ausreichend, daher befinden sich auf der letzten Seite einige Buchtipps.
****Kartenbeschreibung und Deutung****
Da die Karte des Magiers auf dem Karton abgebildet ist, werde ich hierzu auch die Deutung und Beschreibung abgeben ( freue mich hierbei auch, dass ciao mein Bild mit eingefügt hat ) Umgeben von rankenden Blumen steht eine Person hinter einem Tisch auf dem die 4 Symbole der kleinen Arkana: Schwert, Stab, Münze und Kelch liegen. Diese Symbole versinnbildlichen die vier Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser aber auch die 4 Ebenen Denken, Kreativität, Materie und Gefühl. Der Hintergrund leuchtet in einem hellen strahlenden Gelb – die Farbe für Weisheit, Spiritualität, Erkenntnis und Wärme. Über seinem Kopf schwebt die liegende Acht, das Zeichen für die Ewigkeit – symbolisiert in Ägypten das ewige Leben. Das weiße ( Farbe gilt für Vollkommenheit und Reinheit) Untergewand wird von zwei ineinandergeschlungenen Schlangen gehalten, die für Heilung und Gesundheit stehen. Die linke Hand des Magiers deutet zur Erde und die rechte Hand hält eine Stab und zeigt gen Himmel. Durch den Stab ist er der Träger des Elements Feuer und somit auch der Kreativität und Stärke. Der Magier vertraut auf seine Energie und sein höheres Bewusstsein. Die Karte ist mit “Der Magier“ unten und einer “ I “ oben beschriftet. Sie ist nach dem Narr mit der Null die zweite Karte in der großen Arkana.
Es ist anfänglich schwierig die verschiedenen Bedeutungen der Karten im Kopf zu behalten – es ist daher sehr hilfreich sich kleine Zettel mit der Deutung auf die Rückseite der Karte zu kleben, damit man nicht durch langes Blättern im Handbuch den Faden verliert.
Da ich ein leidenschaftlicher Sammler von Tarot Decks bin, durfte das klassische Rider Waite Tarot natürlich nicht fehlen. Der Tarot besticht durch seine klaren, gut erkennbaren und eindeutigen Farben und Symbole. Dies ist für Einsteiger besonders hilfreich, da ihr bei der Karte des Magiers schon erkennen konntet, dass für die Deutung nicht nur die Bildsymbolik sondern auch die Farbsymbolik eine entscheidende Rolle spielt. Aber auch für Fortgeschrittene ist hier die Liebe zum Detail und die tiefgründige Symbolik besonders interessant. Ich kann dieses Tarot nur empfehlen, würde aber einem Einsteiger zum Kauf des Sets Buch und Karten raten. Künstlerisch sind diese Karten nicht so hoch einzustufen. Das Kartendeuten zu erlernen bedarf einiger Übung, aber die Karten sprechen zu uns in Bildern, was sicherlich einfacher ist als das Erstellen eines Horoskops.