Black & Decker KC12GTK Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 3.5 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Funktionalität:
ausgezeichnet
Qualität / Verarbeitung:
ausgezeichnet
Handhabung:
mittelmäßig
Vorteile
effektiv; robust; einfach zu bedienen
Hmmm, nicht viel!
Nachteile/Kritik
schwer; nicht wirklich lange Akkupower
Gewicht, Leistung, lange Ladezeit,...
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.
Schweres Schrauben mit Gelgriff.
ein Testbericht von Divalein2009-06-18 01:42:50vom 18.06.2009Empfehlung: ja
Vorteile: effektiv; robust; einfach zu bedienen...Nachteile/Kritik: schwer; nicht wirklich lange Akkupower
Akkuschrauber. Eigentlich habe ich nichts, aber auch gar nichts, mit diesen Geräten zu tun. Warum ich es dennoch wage, zu einem solchen Teil etwas zu veräußern, ist leicht vorgebracht: Dank Webmiles bin ich seit mehr als einem Jahr stolze Besitzerin des KC 12 GTK Akku-Bohrschraubers aus dem Hause Black and Decker. Da ich damals dank der tollen Meilen keine Kohle für den Apparat löhnen musste, habe ich einfach zugeschlagen, zumal er umgerechnet recht günstig kam. Den eigentlichen
- PREIS
- - - - - - - -
von ca. 60 bis 70 Euro musste ich dafür jedenfalls nicht (quasi im Wechselkurs) hinlegen.
Ehrlich gesagt wäre mir das aber auch kein Akkuschrauber der Welt wert. So heiß bin ich auf's Schrauben und Bohren dann doch nicht.
Doch lassen wir mal meine kleingeistige Sicht auf die Welt der Heimwerker außer Acht und kümmern wir uns lieber um die
- FAKTEN
- - - - - - - -
zum Gerät.
Und die lesen sich für so manche unter euch hoffentlich weitaus eindeutiger als für mich:
- Akku-Bohrschrauber
- Getriebe: 1-Gang
- Schlagwerk: Nein
- mit Rechts-/Linkslauf
- Bohrfutter: Schnellspann-Bohrfutter
- Bohrfuttergröße: 10 mm
- 5-stufige Drehmomentvorwahl
- max. Drehmoment: 9,3 Nm
- max. Bohrdurchmesser in Stahl: 10 mm
- max. Bohrdurchmesser in Holz: 25 mm
- Akku-Kapazität: 1,2 Ah
- Akku-Spannung: 12,0 V
- Ladezeit: 180 min
- Gewicht: 2,8 kg
- Mit GEL TECH-Handgriff
- Bitdepot mit 6 Schrauberbits am Gerät
Nun...
- DAS AUSSEHEN
- - - - - - - - - -
des Akkuschraubers ist für mich - als Frau - bedeutend einfacher zu begreifen (und damit auch zu beschreiben) als die Leistungsdaten des Gerätes. Also los:
Zuallererst muss ich mal lobend erwähnen, dass der Hersteller dieses kräftige Teil in einem schnieken Hartplastikköfferchen rausschickt, in dem der Schrauber, der Akku sowie Ladekabel, Anleitung, etc. Fein säuberlich getrennt auf ihren Plätzchen liegen. Damit ist garantiert, dass man das Gerät nicht irgendwo in die Ecke pfeffert und es dort von Staubmilben zerfresen wird.
Black and Decker scheint wohl insgesamt großen Wert auf quietschige Töne zu legen. Jedenfalls sind die meisten - wenn nicht alle - der Heimwerkergeräte, die ich bislang von dieser Marke erblickt habe, in einem satten Orangeton gehalten. Dies ist für mein elegantes Auge höchst gewöhnungsbedürftig.
Allein das Orange macht das Gerät aber nicht aus. Weiterhin sind ein paar schwarze und silberne Akzentuierungen am Schrauber zu finden, welcher übrigens in einer Pistolenform gehalten ist. Insgesamt gesehen ist das Teil ziemlich klobig. Gerade in Frauenhänden wirken die knapp drei Kilogramm Gerätegewicht ziemlich beklemmend, wenn nicht gar herunterziehend.
Putzig aber ist, dass der Schrauber am Korpus einige integrierte Mulden für Bits, aber auch Bithalter hat. So ist gewährleistet, dass die (mit dem Gerät angelieferten) sechs Bits (wenn ich nicht irre: 3 Kreuz- und 3 Schlitzformen) nicht irgendwo in der Hütte umher fliegen, sondern straff geordnet am Gerät befindlich sind.
Auffällig an dem Schrauber
ist seine hervorstechende Haltefläche. Die ist - anders als bei gewöhnlichen Akkuschraubern - nicht straff gerillt oder gummiert, sondern mit besonderen Gel-Elementen versehen. Dies hat bei längerem Arbeiten wohl den einträglichen Effekt, dass die Handflächen nicht allzu sehr belastet werden. Quasi ein Schrauber, der die Parole "Wehret dem Druckschmerz!" ernst nimmt...
Zum Thema Robustheit: Ich habe selten solch ein stabil wirkendes, robustes Gerät gesehen. Man kann ruhig mal draufklopfen oder es etwas unsanfter abstellen - der hält es aus. Aber das muss er wohl auch... denn ich habe so manchen Handwerker als ausgemachten Rustikalus kennengelernt...
Nun aber zum
- GEBRAUCH
- - - - - - - - -
des Schraubers:
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Ding noch nicht für allzu viele 'Arbeiten' herangezogen habe. Sofern ich es aber mal nahm, musste ich zunächst einmal dafür Sorge tragen, dass der Akku auch geladen war. Das ist nämlich gerade bei Schraubarbeiten immens wichtig. Man überlege sich nur, wie ätzend es sein würde, wenn man sich gerade sein Tischchen aufbauen will und nach der dritten Schraube der Elektrodreher streikt. Uiuijui... Nee, also ist Aufladen angesagt. Und das geschieht in etwa drei Stunden. Hierzu steckt man das mitgelieferte Kabel in die Buchse am Bohrer (am Rücken unten). Wenn ich nicht allzu blöde bin, dann muss der Akku wohl im Gerät stecken, um laden zu können.
Die beigefügte Anleitung hat mir als Volllaien übrigens nicht wirklich weitergeholfen. Zwar wusste ich dadurch, wie ich das Ding ineinanderstecke (Akku in das Gerät, Kabel ins Akku, Bithalter in die Bohrfutteröffnung, etc.), aber wie ich danach weiter vorgehen sollte, das war mir ein wenig schleierhaft. Mit welchem Drehmoment ich nun beispielsweise meine Schräublein in den Tisch versenken sollte, das lag allein in meiner Hand. Keine Empfehlung oder so. Na ja, wahrscheinlich nehmen die Macher des Gerätes an, dass eh nur Könner und Liebhaber solch ein (schweres) Gerät in die Flosse nehmen und keine unwissenden Weiber...
Egal, ich ging dennoch meinen Weg und probierte im Luftbetrieb erst einmal alle Stufen durch, übte auch das Eindrehen des Bithalter in die Öffnung... kam mir irgendwann vor wie ein cooler Macker, der seine Waffe spannt... und ging dann ran an meinen Tisch, voll des Mutes und fest davon überzeugt, dass ich den Aufbau in wenigen Minuten verrichten würde...
Nun... im Endeffekt ging es dann auch recht gut. Die mitgelieferten Bits waren für mein Tischproblem passend... eins zumindest und griffen perfekt in das wehrlose Schraubenköpfchen. Das Versenken ging dann bereits in niedriger Stufe schnell und problemlos, bis zum Anschlag, ohne dass etwas zerstört wird. Die Aktivier-Taste - die während des Schraubvorgangs natürlich niederzupressen ist - ist sehr feinfühlig. Man kann also gut abschätzen, wann das Ding zu schrauben anfängt und wann es Zeit ist aufzuhören.
Auch die Wahl des Drehmoments ist einfach und schnell ausgeführt. Selbst der Wechsel von Links- auf Rechtslauf bzw. umgekehrt ist mit einem Druck geschehen.
So wäre das Gerät eigentlich ein Traumprodukt... easy handling... nice results - wäre da nicht das hohe Gewicht des Schraubers! Menschenskinder, ist das anstrengend, wenn man den Schrauber mehr als fünf Minuten am Stück in der Hand hält und dann auch noch die Vibrationen des Arbeitsprozesses in sich aufnehmen muss. Das ist Gelenkbelastung pur, da nützt leider auch der Gelgriff nichts. Na ja, nichts ist relativ. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich ohne den geligen Griff zusätzlich auch noch 'ne Blase bekommen hätte. Who knows? Aber ehrlich: Das Gewicht des Schraubers ist für mich inakzeptabel. Zwar kann man ihn für kleinere Schraubarbeiten halten, müsste ich aber längere Überkopfarbeiten damit anstellen, würde ich wahrscheinlich bereits nach wenigen Minuten ermattet von der Leiter stürzen.
Was ich nebenbei als nicht ganz so toll und ausdauernd empfinde, ist die Laufzeit des Akkus. Nach gut 15 Minuten Herumgeschraube war das Ding dann auch schon wieder leer bzw. meldete mit lahm werdendem Gang an, dass es zur Neige ginge...
Über die Bohrleistungen des Schraubers kann ich leider nichts sagen, da ich mich bisher noch nicht dazu überwinden konnte, für Bohraufsätze Geld auszugeben - zumal ich sowieso keine Testmaterialien daheim habe, die ich wahllos durchlöchern könnte.
- MEIN FAZIT
- - - - - - - - -
lautet also:
Der Schrauber ist funktionell und sehr leicht zu bedienen. Wäre er nicht so schwer, dann wäre er sogar noch einfacher zu handlen. Ist er aber leider nicht. Und da er nebenbei auch noch recht schnell an die Aufladebuchse muss, ziehe ich ihm ein Sternchen ab.
topfmops, 20.12.2008
"Heimwerker"?? Sollten verboten werden, denn die sind mit schuld am Niedergang der mittelständischen Handwerksbetriebe!!
Deshalb gilt bei uns die eiserne Regel:
Nagel in die Wand schlagen?? Nur wenn der Notarzt daneben steht.
domiaustria, 21.12.2008
So... und jetzt bin ich wieder am aktuellen Stand und habe 42 Deiner Berichte durch! Sende Dir ganz liebe Grüße aus Österreich.... domiaustria.
sindimindi, 20.12.2008
Also ich hab sowas natürlich...sogar zwei davon.Aber bestimmt keinen BD - sowas taugt in der Regel nix...fg
LG, Roland
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Black & Decker Akkuschrauber KC 12 GTK - enttäuschend zum Vorgänger!
ein Testbericht von fopinion2011-11-10 16:21:04vom 10.11.2011Empfehlung: nein
Vorteile: Hmmm, nicht viel!...Nachteile/Kritik: Gewicht, Leistung, lange Ladezeit,...
Der BLACK&DECKER AKKUSCHRAUBER KC12 GTK GEL-TECH Bohrschrauber 12 Volt - mit vollem Namen, ist leider nur absoluter Durchschnitt für mich!
Ich kaufte diesen Akkuschrauber vor ca. 2 1/2 Jahren, da mein Alter nicht mehr so wollte, bzw. der Akku nach 10 Jahren harter Arbeit verbraucht war und ich keinen Ersatz mehr bekam, vielmehr den Ersatz, welchen ich direkt bei B&D erfragt hatte und teuer bezahlt, funktionierte nicht, er lies sich mit dem alten Ladegerät nicht aufladen.
Ich versuchte genau das entsprechende Nachfolgermodell zu bekommen, war sogar bereit auf ein Zweiganggetriebe zu verzichten, da mir Robustheit und Ausdauer (so wie ich es vom alten Modell her kannte) wichtig waren und wurde dann bei dem BLACK&DECKER AKKUSCHRAUBER KC12 GTK mit ebenfalls 12 Volt, wie der Vorgänger, fündig.
Ich habe mich rießig gefreut und sofort bestellt.
Als der neue Black&Decker Akkuschrauber dann kam, habe ich ihn sofort in das Ladegerät und die vorgegebene Zeit beim ersten Aufladen eingehalten, da er ja noch mit einem "normalen" schweren Akku ist und nicht mit Lithium-Ionen Akku ohne Memory-Effekt.
Zu Beginn habe ich noch nicht gleich den Leistungsunterschied bemerkt, da ich ihn ja erst einmal warm werden lassen wollte, ja und dann war er warm geworden und nach 3 1/2 mittelgroßen Holzschrauben, in ein butterweiches Kiefernbrett gedreht, war ihm der Saft ausgegangen!!!
Dies wiederholte sich nun jedesmal und ich bekam es so richtig an" die Nerven", sodass ich mir daraufhin meine Makita zulegte (worüber ich auch schon berichtete) und dieses B&D Modell kurzer Hand einer Freundin überließ, welche mit ihr für den Hausgebrauch und Kurzeinsatz zufrieden ist.
Der Akkuschrauber selber ist für ein 12 Volt Modell meiner Meinung nach , mit seinen 1495 Gramm viel zu schwer um auch länger damit zu arbeiten.
Besonderheiten:
- > er besitzt einen Bithalter, welcher aufgesetzt ist, für mich Spielerei!
- > Gel-Tech, der Griff mit rechts und links je 3 Gelpolstern - naja..., kann ich auch drauf verzichten
Angaben zum Modell:
- > die spar ich mir, da ich ihn nicht wirklich weiterempfehlen kann, denn als Hausfrauenmodell ist er durch das Gewicht auch nicht wirklich tauglich und da gibt es heute schon kleinere und feinere Akkuschrauber.
Mein Fazit ist:
- zu schwer
- zu kurze Akkulaufzeit - keine Ausdauer
- zu lange Ladezeit
- im Vergleich zum Vorgängermodell viel zu wenig Leistung
- und dafür mit heute noch ca. 60 Euro trotzdem zu teuer