ein Testbericht von Alissa2003-10-06 17:56:07vom 06.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: irgendwie will ich noch nicht aufgeben... ich liebe einfach meinen heißen Kakao mit Schaumkrone... gerade jetzt zur kalten Jahreszeit...Nachteile/Kritik: spritzt - zu weicher Schaum - Sieb hat nur kurze Lebenszeit
Bei einem meiner letzten Besuche meiner Eltern erwähnte ich zufällig, dass ich mir eventuell einen Milchschäumer zulegen möchte. Daraufhin sagte meine Mutter, dass sie noch einen bisher selten benutzten von Bodum hätte. Kurz gesucht, gefunden und in meinen Besitz übergewandert. Komisch, obwohl ich von meinem Elternhaus nicht weit entfernt wohne und auch mindestens zweimal die Woche vorbeischaue, gehe ich oft mit einem vollem Rucksack wieder nach Hause.
Auf meine Frage nach dem Grund des Nichtbenutzens hin, erklärte meine Mutter missmütig das Nichtfunktionierens dieses Milchschäumers. Warum, wieso, weshalb wusste sie selbst nicht. Sie drückte mir das Gerät in die Hand und meinte ich solle mein Glück damit probieren.
Mit einem Grinsen bis über beide Ohren fuhr ich stolz nach Hause. Hatte ich doch bis vor Kurzem nicht damit gerechnet so schnell und vor allem kostengünstig an einen solchen Milchschäumer zu gelangen. Wahrscheinlich hätte ich mir alleine auch aus Kostengründen nicht ein Gerät dieser Marke zugelegt.
Ungeduldig wollte ich meine Neuerrungenschaft sofort testen und somit herausfinden, ob dieser Milchschäumer nun funktionierte oder nicht. Im Nachhinein bedauerte ich das Nichtvorhandensein der Bedienungsanleitung.
HERSTELLER
Bodum ist ein Hersteller, der bekanntermaßen für Qualität und Funktionalität in einem steht. Aus diesem Grunde sind Produkte dieser Marke auch nicht ganz billig. Der den Besitzer wechselnde Milchschäumer kostete zum Beispiel circa 20 EURO, wie ich aus meiner Internetrecherche feststellen konnte. Bodum Produkte erhält man hierzulande bei allen führenden Fachhändlern, sowie in allen Karstadt- und Kaufhofhäusern. Weitere Informationen zur Peter BODUM GmbH findet ihr unter www.Bodum.com oder unter der deutschen Rufnummer 4191 9983 0.
BODUM MILCHSCHÄUMER
Meine "latteo line" ist nur eine der von Bodum designten Milchschäumer. Unter den insgesamt 5 Designlinien findet man Namen wie "fratello line", "chambord line", "frozip line" und zu guter letzt "aerius line". Preislich gesehen, liegt jeder dieser Milchschäumer zwischen 10 und 20 EURO.
Die Serie Bodum Chambord wurde vor einiger Zeit mit diesem exklusiven Milchschäumer ergänzt. Der verchromte Stahlabschluss hat eine tiefe Kante, die verhindert, dass Milchschaum durch den Deckel entweicht. Der Griff ist bequem und angenehm. In weniger als 30 Sekunden man damit die vorgewärmte Milch aufschäumen.
Der Latteo Milchschäumer ist mikrowellengeeignet und besteht aus einer Glaskanne, welche aus hochwertigem Pyrex-Glas gefertigt wurde, und hat einem Plastikdeckel sowie einen Plastikgriff. An dessen Deckel ist ein Kolben mit feinem Sieb befestigt.
Die Kannen gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Das Design der Milchaufschäumer ist in den meisten Fällen an das Design einer bestimmten Serie angepasst, so dass man einen Aufschäumer passend zum Kaffee- oder Teebereiter auswählen kann.
DIE MILCH & DIE RICHTIGE AUFSCHÄUMTEMPERATUR
Wenn das Aufschäumen nicht so recht gelingt, liegt das meistens daran, dass die Milch nicht warm genug war. Denn die Milch sollte zur Vorbereitung des Schäumens unbedingt erwärmt werden, darf aber nicht kochen. Das klingt komplizierter als es tatsächlich ist, da man im Grunde zwei Möglichkeiten zur Verfügung hat.
Zum Einen kann man das Glas mit der bis zum Maximalstrich befüllten Milch in der Mikrowelle erhitzen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass 3 Minuten bei circa 600 Watt ausreichend sind. Zum Anderen kann man das Glas auch direkt auf der Herdplatte erhitzen.
Diese beiden Möglichkeiten zeigen genau das, was Bodum ausmacht. Qualität. Die ideale Aufschäumtemperatur liegt demnach kurz vor dem Siedepunkt.
MUSKELN STÄRKEN
Nachdem nun die Milch auf die eine oder andere Art und Weise erhitzt wurde, wird mit dem Ausfschäumen begonnen. Es werden Deckel mit Kolben auf das Gefäß gesetzt und der Kolben, an dessen unteren Ende sich ein sehr feines Sieb befindet wird per Handbetrieb heruntergedrückt. In einem weitesgehend gleichmäßigen Rhythmus wird der Kolben abwechselnd hochgezogen und heruntergedrückt. Dieses Verfahren kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Ungeduld ist hier fehl am Platz.
DAS SIEB
Zudem ist das Mikro-Sieb mit den hauchfeinen Löchern recht verschleißanfällig. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass sich die feinen Poren des dünnen Kunststoffsiebes mit der Zeit völlig zusetzen können. Leider gestaltet sich die Reinigung mitunter immer schwieriger. Jedoch gibt es diese Siebe einzeln zu kaufen und kosten circa 2-4 EURO. Man sollte demzufolge beim Kauf eines Milchschäumers darauf achten, dass sich das Sieb bei Bedarf auswechseln lässt.
VIEL SCHAUM UM NIX
Das Ergebnis dieser aufwendigen Prozedur empfand ich bisher als mehr oder weniger befriedigend. Resultat war und ist ein sehr weicher Schaum. Dieser ist im Grunde auch nicht zu verachten, jedoch hatte ich bei diesem hohen Aufwand ein steiferes Ergebnis erwartet. Ich sollte vielleicht lieber das Wörtchen "festeres" verwenden, da sonst jemand auf falsche Gedanken kommen könnte.
Das Fassungsvermögen des Milchschäumers vor dem Schäumen beträgt lediglich 250 ml Milch. In verschieden Sprachen wurde die Maximaleinfüllhöhe direkt und damit unübersehbar auf dem unteren Drittel des Glases vermerkt. Nach dem Aufschäumen erhält man eine Schaummege, die ausreichend ist für zwei Jumbotassen oder für vier bis sechs normale Kaffeetassen.
Da ich lediglich ein Gelegenheitskaffeetrinker bin, verwende ich den Schaum nicht für einen selbstgemachten Cappucino, sondern für einen wärmenden Kakao. Mein Spezialrezept sieht hierbei zwei Löffel Kakao- und zwei weitere Löffel Kaffepulver vor. Das Ergebnis wird in einer Jumbotasse präsentiert und logischer Weise mit einem riesigen Berg Milchschaum versehen.
PROBLEME
Schwierigkeiten beim Abwaschen gibt es weiter keine, da man, typisch für Bodum, alle Ecken und Kanten problemlos erreichen und säubern kann. Lediglich das Ausspülen des Siebes kann etwas Zeit beanspruchen, da sich wie bereits erwähnt die Poren mit der Zeit zusetzen. Je gründlicher man reinigt, desto länger hat man Freude an diesem Gerät.
Ein deutliches Manko ist allerdings die nicht ausreichende Deckelabdichtung. Demzufolge veranstaltet man beim Aufschäumen der Milch eine regelrechte Schaumparty in der Küche.
Weiterhin gelingt das Schäumen überhaupt nicht, sobald kalte oder nur leicht erwärmte Milch verwendet wird. Dies war auch der Grund dafür, dass meine Mutter keine Freude an ihrem Milchschäumer hat. Da sie die Bedienungsanleitung scheinbar ungelesen weggeworfen hat, hatte auch ich anfangs meine Probleme mit des Rätsels Lösung, der idealen Aufschäumtemperatur.
TIPP
Den meisten Schaum erhält man, wenn man nach dem Pumpen noch ein kleines bisschen wartet, bis sich die restliche flüssige Milch am Kannenboden abgesetzt hat. Mit einem Löffel kann man nun bequem die Schaumkrone auf Kaffee, Kakao oder ähnlichem schaufeln.
Lieber sofort abwaschen, denn aus Erfahrung kann ich Euch berichten, dass Milch grässlich stinkt, lässt man den Restschaum über Nacht in der Kanne. Also lieber sofort das notwendige Übel durchführen und erst danach das fertige Produkt genießen. Erst die Arbeit dann das Vergnügen.
SCHLUSSWORTE
Ich weiß bis heute nicht so genau, was ich von diesem Milchschäumer halten soll. Ich schwanke derzeit zwischen "Bin ich einfach nur zu blöd ordentlichen Milchschaum herzustellen?" und "Wahrscheinlich sollte ich mich mit dem weichen Schaum-Ergebnis einfach zufrieden geben." Bei täglichem Gebrauch ist ein Milchschäumer allemal als gutes Fitnessgerät zu gebrauchen. Ich gebe nicht auf und trotz des Nichtsowirklichzufriedenseins ist mein Milchschäumer erstaunlich oft in Gebrauch. Übung macht den Schaummeister.
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
nicht nur für Cappuccino sondern auch für Kaba
ein Testbericht von misscindy2007-12-01 23:10:37vom 01.12.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Schnelle schaumige Milch...Nachteile/Kritik: nichts
Den Milchaufschäumer besitze ich nun schon einige Jahre. Ich habe ihn aber nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen. Vorher hatte ich so einen billigen Stab mit dem Milch aufgeschäumt werden sollte. Das gelang aber irgendwie nicht so richtig. Deshalb freute ich mich auch sehr über dieses Geschenk. Ich dann auch mal etwas recherchiert, weil ich ja auch nicht genau wußte, wie teuer dieser Milchaufschäumer ist.
********************
Das Produkt: Milchaufschäumer
Hersteller:
Bodum
www.bodum.com
Preis:14,95 Euro
********************
Beschreibung:
Der Milchaufschäumer besteht aus 2 Teilen. Der untere Teil ist ein Glasgefäß, der obere Teil ist die Pumpvorrichtung mit gleichzeitigen Deckel.
Die Pumpvorrichtung am Deckel läßt sich von oben nach unten bewegen. Der Deckel ist aus schwarzen Kunststoff. Das Sieb an der Pumpvorrichtung ist aus feinen Metall.
In das Glasgefäß passen 750ml Flüssigkeit.
An der Glaskanne ist auch eine Markierung, auf der kann man ablesen, wieviel Milch eingefüllt werden darf.
Anwendung:
Zum Aufschäumen fülle ich die Milch in das Glas. Ich nehme nie viel, weil ich meist nur für 2 oder 3 Tassen Cappuccino welche benötigen. Danach kann man die Glaskanne auf die kalte Herdplatte stellen und diese nun anstellen, so das die Milch heiß wird. Ich stelle die Kanne aber in die Mikrowelle und mache die Milch dort heiß.
Nun kommt der Deckel drauf und die Pumpvorrichtung betätigt. Dafür braucht man in der Regel nicht länger als 1 Minute. Es sollte sich aber nicht zuviel Milch in der Kanne befinden, sonst spritzt es aus der Kanne heraus. Wenn die Milch schaumig ist, ist sie fertig.
********************
Reinigung:
Das Reinigen ist bei uns sehr einfach, weil ich den Milchschäumer immer sofort reinige und nicht lange stehen lasse bis die Milch fest ist. Ich gebe einen Schuß Spülmittel in die Glaskanne und etwas warmes Wasser hinzu und pumpe kurz. Danach wird noch einmal mit klaren Wasser gespült und schon ist alles sauber. Es reicht aber auch wenn man etwas Spülmittel und Wasser in die Kanne gibt, den Deckel darauf setzt und später erst spült. Aber bitte nicht mit Milchresten stehen lassen, das erschwert die Reinigung nur.
********************
Fazit:
Für alle die gerne leckeren Cappuccino trinken, lohnt sich die Anschaffung allemal. Auch meine Tochter benutzt den Milchaufschäumer sehr oft. Sie macht sich gleich in der Kanne einen Kaba heiß und schäumt den danach auf. Das schmeckt auch sehr lecker. Für mich selber hätte sich die Anschaffung nicht gelohnt, denn ich trinke meist nur ganz normalen Filterkaffee mit einem Schuß Frischmilch. Ansonsten kann ich den Milchaufschäumer von Bodum empfehlen, denn die Milch wird schön schaumig.
ein Testbericht von Rym22102007-03-21 23:21:26vom 21.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Preis, Milchschaum...Nachteile/Kritik: nix
Inzwischen kann ich schon gar nicht mehr auf meinen täglichen Milchcafe verzichten. Spätestens nach dem Essen ein muß. Für eine teure Maschine hat es nicht gereicht, also griff ich zum Bodum-Milchschäumer.
Damit kann ich nun täglich leckeren Milchschaum für meinen Kaffee zaubern. Mit etwas Übung gelingt der Milchschaum genauso wie mit einer teuren Maschine.
*** DER MILCHSCHÄUMER ***
Es gibt 2 Sorten von Milchschäumern von Bodum. Die etwas billigere Variante für 10 Euro mit Plastiksieb und den Milchschäumer für 15-20 Euro mit Metallsieb. Beide hatte ich schon im Gebrauch.
Den Milchschäumer mit Plastiksieb kann
ich überhaupt nicht empfehlen- da die Milch nur schwer geschäumt werden kann und ständig Milch aus dem Loch im Deckel kommt.
Dagegen klappt es mit dem Milchschäumer mit Metallsieb super und der Schaum gelingt immer.
*** WIE FUNKTIONIERT ES? ***
Der Milchschäumer von Bodum besteht aus einem Glasgefäß und dem Deckel mit Pumpvorrichtung. Durch Auf - und Abbewegung des Siebes entsteht der Milchschaum.
Dafür muss die Milch erwärmt werden und darf nur bis zu maximalen Markierung in das Glasgefäß eingefüllt werden. Maximal heisst für 2 große Becher Milchkaffee.
Sehr von Vorteil ist eine Mikrowelle, weil so die Milch am bequemsten auf die richtige Temperatur erhizt werden kann. Kochen darf die Milch nicht, dann lässt sich kaum noch Schaum herstellen.
Also wer es auf dem Herd erwärmt, gut aufpassen, dass die Milch nur heiss wird, aber nicht kocht.
Verwenden tue ich ausschließlich fettarme, frische Milch. Mit Vollmilch geht es etwas schneller, dafür geht das zunehmen dann aber auch schneller!
Ist die Milch im Glasgefäß, wird das Sieb gleichmäßig und nicht all zu schnell auf und ab bewegt. Nach ca 1,5 Minuten hat man dann den fertigen Milchschaum und kann ihn in den Kaffee geben.
Wichtig ist die gleichmäßige, nicht all zu schnelle Bewegung und das Sieb bis nach ganz unten zu bewegen. Nach ca 1 Minute kann man dann den Kraftaufwand im Arm spüren- aber wie bei jedem Training wird es nach der Zeit einfacher!
Fast ein Muss ist Schokopulver auf dem Schaum. Dafür kann Nesquik oder andere Kakaopulver verwendet werden.
Die Reinigung geht schnell. Das Sieb spült man am besten direkt nach Gebrauch ab, damit die Milch sich nicht festsetzt.
Etwas vorsichtiger muss man bei dem Glasgefäß sein. Die können schneller mal zerbrechen. So ist auch mein erster Schäumer kaputt gegangen, worüber ich eigentlich froh bin, denn der hatte nur das Plastiksieb und war vom Ergebnis her nicht sehr zufriedenstellend.
*** PREIS & BEZUG ***
Ich habe den Milchschäumer mit Metallsieb bei Kaufhof für 14,99 Euro gekauft. Gesehen habe ich ihn aber auch schon in Möbelhäusern und Supermärkten.
*** FAZIT ***
Mein Milchkaffee schmeckt mir genauso gut, als würde ich ihn in einem teuren Strassencafé trinken und mit etwas Übung gelingt der Schaum immer.
Die Anwendung ist sehr einfach und geht auch schnell.
Ich bin mit dem Milchschäumer super zufrieden und kann ihn nur weiterempfehlen.
Volle Punktzahl
...
ein Testbericht von Marlene2003-11-17 12:31:50vom 17.11.2003Empfehlung: nein
Vorteile: vorzeigbares Ergebnis...Nachteile/Kritik: zu aufwendig
Doch leider sinken genau diese Schokostreusel immer in meinen ALDI-Tütencappuccino ein. Also verzichtete ich auf meinen Lieblingsschokogenuss. Ein weiteres Opfer bedeutet bei dieser Art den Kaffeegenusses, dass man keinen Milchschaum aus der Tasse löffeln konnte-und dass, obwohl es doch so ein sinnliches Vergnügen ist, den Löffel abzuschlecken.
Eine Freundin konnte mich nicht mehr leiden sehen, und schenkte mir zum Geburtstag den Bodum Milchaufschäumer. Nachdem ich ungeduldig das Geschenkpapier entrissen hatte, kam die
Verpackung
zum Vorschein. Eigentlich war es gar keine richtige Verpackung. Das Gefäss war einfach mit einem großzügigen Pappring umschlungen, welches
mein neues Besitztum vor dem Zerbrechen bewahrte. Ebenfalls war auch gleich die sehr einfache und verständliche Bedienungsanleitung angedruckt. Einfache Piktogramme beschrieben war man tun oder besser lassen sollte. Nun hielt ich das
Gefäss
In den Händen. Der Topf war aus klarem Glas, auf welchem ebenfalls noch einmal die wichtigsten Punkte der empfohlenen Vorgehensweise gedruckt waren. Und das auch noch in sieben verschiedenen Sprachen.
Geschlossen wird mein Milchaufschäumer von einem matt-schwarzem Deckel mit Pumpvorrichtung. Der Deckel jedoch schließt nicht dicht oder gar vakuum ab, sondern ist lose aufgesetzt. Der Pumpstab durchdringt den Plastikdeckel ebenfalls ohne Dichtung. Das ganze ich also sehr einfach „gestrickt“.
Am Ende des Stabes befindet sich ein sehr feines Sieb, welches den gesamten Boden des Glases abdeckt und später wohl das Aufschäumen der Milch verursachen soll.
Der Milchaufschäumer fasst 750 ml, darf aber nur, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, mit 250 ml gefüllt werden. Die Menge reicht für 2-3 Tassen Cappuccino. Der
Test
konnte beginnen. Ich füllte, wie beschrieben, bis zum gekennzeichneten „Maximum-Strich“ meine gekühlte, frische Milch ein und stellte den Milchaufschäumer auf die Herdplatte. Bei kleiner Flamme erhitzt, fing die Milch auch schnell an zu dampfen. Schnell nahm ich sie vom Herd und begann mit dem gleichmässigen auf und ab. Das Pumpen ist sicherlich eine Alternative zum Fitness-Studio ;-)
Dadurch daß der Stab keine wirklich Führung hat, wird er mit der Zeit schwergängig und erfordert etwas mehr Kraft. Das angebrachte Sieb verliert ebenfalls im Laufe der Zeit seine Wirksamkeit, da die Poren leicht verstopfen. Die hygienische Frage stellt sich an dieser Stelle ebenfalls.
Meine Milch wurde mehr und mehr im Glas, so dass ich alsbald mit einem großen Löffel den Schaum auf meinen Cappuccino geben konnte. Meinem Genuss stand also nun nichts mehr im Wege. Die
Reinigung
Erwies sich als schrecklich einfach. Einfach ab in die Spülmaschine oder einfach unter fliessend Wasser abspülen. Doch auch bei noch so guter Reinigung, verstopft irgendwann das Sieb. Die einzelnen Poren setzen sich zu und erschweren das Aufschäumen. Aber an sich eine ganz bequeme Sache.
Doch die Monate der praktischen Erfahrung haben mich einige Dinge gelehrt, die ich gerne weitergeben möchte, hier also meine
Tips & Tricks
Beim Erstgebrauch dachte ich mir, warum den Herd für das bisschen Milch einschalten. Ich erhitzte Milch in meinem Wasserkocher, der keine Heizspirale hat. Falls ihr jemals auf diese Idee kommt-verwerft sie gleich wieder. Ihr könnt den Wasserkocher gar nicht so schnell ausschalten, wie die Milch am Boden eine braune, schwer zu entfernende Kruste ansetzt. Der Energieverbrauch des Herdes wiegt allein diese Reinigung wieder auf.
Laßt die Milch niemals kochen. Wenn Sie dampft, reicht es völlig. Sie hat dann die richtige Trinktemperatur. Einmal aufgekochte Milch lässt sich auch nicht mehr aufschäumen.
Niemals entrahmte Milch nehmen. Auch fettarme Milch macht einem beim Schäumen Schwierigkeiten. Laßt Kalorien, Kalorien sein und greift zur Vollmilch.
Niemals hektisch pumpen, sondern langsam und gleichmässig,. Damit kommt ihr schneller zum gewünschten Ziel.
Preis
Da ich den Milchaufschäumer geschenkt bekommen habe, kann ich leider zum Preis nicht viel sagen. Doch Berichte auf dieser Platform berichten von preisen zwischen 10 und 20 EUR, was natürlich ein dehnbarer Begriff ist. Da es den Bodum Milchaufschäumer in jeder gut sortierten Haushaltabteilung gibt, empfehle ich den Preisvergleich. Wartet auf Angebote, denn 20 EUR finde ich für dieses Gerät eindeutig zuviel.
Fazit
Der Bodum Milchaufschäumer wertet von nun an meinen ALDI Cappuccino ungemein auf, doch auch nur, wenn ich Besuch habe. Für den Hausgebrauch ist es mir einfach zu aufwendig. Es macht Mühe, erst die Milch aufzuwärmen und dann zu pumpen. Weiterhin ist der Deckel, wie schon erwähnt, nur lose aufgesetzt. Das bedeutet, dass beim Pumpen auch viel danebengeht.
Das Ganze ist eine nette Alternative zur Anschaffung einer richtig großen Maschine, aber selbst kaufen würde ich den Milchschäumer niemals. Es ist ein netter Gag, wenn man italienische Kaffeekultur servieren kann, aber mehr auch nicht.
...
ein Testbericht von Hajott2003-01-23 13:30:59vom 23.01.2003Empfehlung: ja
Nachdem ich ja seit kurzem keinen Filterkaffee mehr trinke (den gab es bei uns sowieso eher selten), sondern frisch gebrühten (siehe Senseo-Bericht ;-) ), gebe ich mich nun natürlich auch nicht mehr mit „normaler“ Milch zufrieden. Nein, wenn schon, denn schon – so ein richtiger Cappuccino ist ja auch gleich was anderes.
Also musste etwas her, womit man lecker aufgeschäumte Milch bereiten kann. Natürlich kann man dies auch mit einem normalen Kochtopf und einem Schneebesen bewerkstelligen, aber das ist kein Vergleich zu einem „professionellen“ Milchaufschäumer wie der von Bodum, über den
ich nun berichten möchte.
Aus anderen Berichten weiß ich, dass es von Bodum unterschiedliche Modelle gibt, die aber vom Prinzip her alle gleich funktionieren und sich nur im Design unterscheiden (angepasst an die unterschiedlichen Kaffeekannen von Bodum). Ich selbst kenne aber nur den „Latteo“ (so heißt das Teil) – andere habe ich bisher noch nicht gefunden. Doch, halt: Es gibt von der gleichen Firma noch einen etwas kleineren Milchaufschäumer (ungefähr halb so groß), aber der hat keinen Namen, sondern heißt einfach „Milchaufschäumer“.
Das Ganze besteht aus einer Glaskanne mit Kunststoffgriff, die ungefähr 20 cm hoch ist und einen Durchmesser von ca. 8 bis 10 cm aufweist. Dazu gehört ein Deckel (auch aus Kunststoff), in dessen Mitte eine Art sehr feines Sieb, welches an einer Art Stange hängt, eingelassen ist. Oben an dieser Stange ist ein kleiner runder Griff (zur Verwendung gleich mehr).
Wie funktioniert das Ganze? Fürchterlich einfach! Man füllt Milch (nach meiner Erfahrung eignet sich dafür am Besten fettreduzierte H-Milch mit 1,5 % Fettanteil) in die Kanne (ziemlich weit unten ist eine Maximal-Markierung, die man nach Möglichkeit nicht überschreiten sollte, denn der Milchschaum dehnt sich noch ganz schön aus) und erwärmt sie auf dem Herd (das Ganze soll auch in der Mikrowelle funktionieren, aber das kann ich mangels Equipment nicht ausprobieren, daher auch keine eigenen Erfahrungen). Wichtig ist, dass die Milch nicht kocht!
Wenn die Milch warm ist, setzt man den Deckel drauf und führt das Sieb (welches – wie gesagt – in der Mitte des Deckels an dieser Stange hängt) in die Milch. Durch Auf- und Ab-Bewegungen wird nun die Milch aufgeschäumt. Im Prinzip wird durch das Sieb Luft in die Milch gepumpt (daher vergrößert sich auch das Volumen immens). Nach kurzer Zeit (je nach Intensität des Pumpens zwischen wenigen Sekunden und einer halben Minute) sollte die Milch dann von ihrer Konsistenz so weit sein, dass man sie mit Hilfe eines Löffels auf den Kaffee geben kann. Es empfiehlt sich, den Milchschaum noch ein paar Sekunden stehen zu lassen, dann wird er noch etwas fester.
Das Ergebnis ist ein wirklich wunderschöner Cappuccino mit einem Traum von Milchschaum (so was kriegt man mit Kochtopf und Schneebesen niemals hin). Wenn man Milch bis zur Maximal-Markierung einfüllt, bekommt man Milchschaum für zwei große Tassen Cappuccino.
Allerdings ist das Ganze – wenn man nicht aufpasst – doch manchmal mit etwas „Sauerei“ verbunden. Der Deckel sitzt recht locker auf der Kanne und wenn man den nicht festhält, dann spritzt schon einiges von der Milch daneben. Ich habe mir angewöhnt, mit der linken Hand den Griff festzuhalten (wenn man an das Glas fasst, kann es ganz schön heiß werden) und mit dem Daumen dann den Deckel fest nach unten zu drücken.
Auch die Reinigung ist relativ einfach: Spülmaschine, fertig. :-) Natürlich kann man das Ganze auch per Hand spülen. Ich spüle das Ganze – bevor ich es in die Spülmaschine stelle – noch kurz mit klarem, warmem Wasser aus, damit die Schaumreste nicht antrocknen (so oft läuft bei uns die Spülmaschine nicht).
Ich habe den „Latteo“ für 9 Euro bei Möbel-Walther gekauft, muss aber dazu sagen, dass der von 14,90 Euro auf 9 Euro reduziert war. Bei „Globus“ habe ich das gleiche Modell für 12,99 Euro gesehen.
Fazit: Wer gerne Cappuccino trinkt (und damit meine ich nicht Kaffee mit Sahne – was man in manchen Cafés leider immer noch als „Cappuccino“ verkauft bekommt), der kommt eigentlich an so was nicht vorbei. Die Investition lohnt sich auf alle Fälle! Ich würde gerne wegen der oben erwähnten „Sauerei“ einen halben Stern abziehen; da dies aber nicht geht, bleibe ich bei fünf Sternen.
...
ein Testbericht von Ilenia2002-03-09 12:06:03vom 09.03.2002Empfehlung: nein
Ich schwärmte meinem Mann immer von der tollen Saeco Kaffeemaschine vor. Diese macht nicht nur einen guten Kaffee, sondern auch einen guten Milchschaum. Na ja genutzt hat es nichts ich bekam zum Muttertag nur den Bodum Milchschäumer. Wir haben doch eine Kaffeemaschine meinte mein Mann, er selbst ist Teetrinker.:- (
Nun mußte ich mich mit diesem Teil anfreunden und träume weiter von Saeco.
Bei dem Bodum Milchschäumer handelt es sich um eine Glaskanne mit Deckel durch den ein Stab geht. Am unteren Ende des Stabes, dieser kommt in die Kanne,
ist ein runder Plastikrahmen mit einem feinporigen Plastikbezug.
Am anderen Ende, auf dem Deckel, ist ein Knauf zum heben.
Die Kanne hat eine Markierung bis zu dieser Milch eingefüllt wird. Dies ist maximal 0.25 liter.
Dann wird die Kanne mit der Milch auf den Herd gestellt und erhitzt, nicht kochen. Vom Herd runter nehmen, Deckel darauf und dann mit gleichmäßigen auf und ab Bewegungen die Milch zum schäumen bringen. Dies kann je nach Heftigkeit etwas dauern.
(Wie im richtigen leben halt LOL)
Nun sollte man deutlich sehen das sich ein Milchschaum gebildet hat und über die Markierung geht. Ich lasse den Milchschaum noch zwei Minuten stehen den dann wird er fester.
Am besten gleich den Deckel mit Stab und dem Unterteil unter heißem Wasser abwaschen, damit der untere Teil mit dem feinporigen Plastikbezug nicht verstopft. Die Glaskanne ist Spülmaschinen tauglich.
Der Milchschaum ist luftig und locker. So wie man ihn zu einem guten Cappuchino braucht.
Leider gibt es auch einen Nachteil der mich sehr stört.
Hält man den Deckel nicht genau auf der Kanne ganz fest, verrutscht er leicht und beim aufschäumen läuft es oben raus.
Ich habe mich mal umgesehen und es gib zwei Modele von Bodum die bis auf den Deckel gleich aussehen. Ich habe den etwas billigeren für 20DM und der andere kostet so um die 30DM. Aber bei diesem ist am Deckel noch ein zusätzliches Plastikteil das dieser fest hält.
Also, wenn ihr euch einem Milchschäumer kaufen wollt nehmt den teureren um euch nicht bei jedem aufschäumen zu ärgern.
Ich hoffe ich habe so geschrieben das man sich was darunter vorstellen kann, wenn nicht schreibt mir bitte einen Kommentar. :- )