ein Testbericht von cool_dotwin2008-06-23 22:21:15vom 23.06.2008Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, auch für mehr Spieler geeignet, günstig, gut...Nachteile/Kritik: bisken kompliziert zum erklären
Auch heute möchte ich über ein Spiel von unseren letzten Spieleabenden berichten. Ich habe es vor kurzem erst kennen gelernt und es war bisher auf den Abenden wo ich nun war immer der unangefochtene Spitzenreiter. Alle Mitspieler waren gleich begeistert, wenn dieses Spiel auf den Tisch gekommen ist: Bohnanza
Wissenswertes
Bohnanza ist wiederum ein Kartenspiel der Amigo Spiele Reihe. Das Grundspiel wird in einer kleinen gelben Pappschachtel ausgeliefert und beinhaltet 110 Spielkarten. Diese sind in Bohnenfeldkarten und verschiedene Bohnensortenkarten - 6 Gartenbohnen, 8 Rote Bohnen, 10 Augenbohnen, 12 Sojabohnen, 14 Brechbohnen, 16 Saubohnen, 18 Feuerbohnen und 20 blaue Bohnen aufgeteilt . Die unterschiedlichen Bohnen sind als lustige Zeichentrickfigur auf den Karten dargestellt. Je nach Häufigkeit der Bohnen sind diese beim Abernten und Verkauf natürlich auch Wert. Der Wert ist ebenfalls unten auf der jeweiligen Bohnenkarte aufgedruckt.
Dieses Grundspiel ist für 3 - 5 Mitspieler in einem Alter ab 12 Jahren geeignet. Für mehr Mitspieler oder um das Spiel interessanter zu gestalten gibt es Noch diverse Erweiterungssets zum Spiel.
Da wir am Spieleabend meist mehr Spieler waren, hatten wir noch das Erweiterungsseit für bis zu 7 Spieler. Hier gibt es dann noch eine Variante mit Aufträgen hinzu und es läuft etwas anders ab als nur das Grundset. Da ich bisher nur diese Variante gespielt habe, werde ich darauf näher eingehen.
Der Preis liegt für das Grundset und bei den Erweiterungsetzs jeweils bei und die 5,- Euro also wirklich erschwinglich!
Spielvorbereitung
In der Spielvorbeireitung bekommt jeder Mitspieler ein 1. und ein 2. Bohnenfeld, die er vor sich aufbaut. Hier werden später die Bohnen angebaut. Außerdem erhält er verdeckt 5 Bohnenkarten und einen Auftrag. Die restlichen Bohnenkarten werden verdeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Jeder Spieler nimmt seine Spielkarten so der Reihe nach auf wie er sie ausgeteilt bekommen hat. Die Reihenfolge darf nicht verändert werden.
Die Spielzüge
Nun fängt der Geber am nächsten sitzende an mit seinem ersten Zug. Jeder muss zu Beginn wenn er an der Reihe ist im ersten Gang mindestens eine Bohne auf seinem Feld anbauen. Dies ist natürlich auch die Karte, die als erstes bei ihm auf der Hand ist. Der Spieler der an der Reihe ist kann sich natürlich auch überlegen, ob er gleich auf beiden Feldern bohnen anbauen möchte. wichtig ist immer,dass jedoch die Reihenfolge net verändert werden darf. Mit dem Erweiterungsset muss er natürlich das Ziel im Auge behalten, seinen ausgeteilten Auftrag zu erfüllen.
Sind nach der ersten Runde schon Bohnen angebaut, so kann der Spieler der an der Reihe ist im ersten Zug natürlich weitere Bohnen ausspiele - bzw. anbauen. Oder angebaute Bohnen abernten und neue anbauen. Hat er die Karten auf der Hand gespielt, so kommt der zweite Zug:
Hier nimmt nun der gleiche Spieler zwei Karten von den restlichen Spielkarten und legt diese aufgedeckt in die Mitte. Passen die Bohnen zu seinen angebauten Bohnen, so baut er sie mit an. Anbauen bedeutet in diesem Falle einfach eine Bohnensorte auf dem Feld untereinander anzuordnen. Je mehr angesammelt werden um so höher ist später der Preis beim verkauf.
Passen die aufgedeckten Bohnen nicht zu
seinen, so beginnt der Handel und der Tausch mit den Mitspielern. Jetzt versucht der an der Spieler die Karten möglichst günstig für ihn die Bohnen an den Markt zu bekommen. Am sinnvollsten natürlich im Tausch gegen Bohnen die er anbauen kann. Ist ein Mitspieler bereit zu tauschen, so muss die Tauschware gleich angebaut werden - diese darf nicht auf die Hand aufgenommen werden. Findet sich kein Tauschpartner, so gibt es natrülich noch die Möglichkeit die Karten zu verschenken, denn wenn auch kein Mitspieler diese geschenkt haben möchte, so muss diese Bohne auf dem eigenen Feld angebaut werden. Sind beide Felder schon besetzt so muss eines abgeerntet und die neue Bohne angebaut werden. Das kann natürlich unter umständen sehr schmerzhaft sein, wenn man für die Ernte noch nicht den tollen Lohn bekommt.
Im nächsten Schritt muss dann der Mitspieler noch 2 Karten verdeckt aufnehmen. Mit diesen darf zwar anschließend gehandelt werden, aber bei einem selber erst in der nächsten Runde angebaut werden.
So geht dies erstmal Reihum. Wird abgeerntet, so sind auf der Rückseite der Karten einzelne Taler aufgedruckt. Die Anzahl der karten, der für den Kauf erworbenen Taler behält der Mitspieler bei sich. Der rest kommt wird in der mitte gesammelt. Ist ein Auftrag erledigt, so bekommt man für das erfüllen des Auftrags einen weiteren Taler und zieht natürlich einen neuen Auftrag.
Am Ende des Spiels - nachdem der Bohnenstapel drei mal durchgespielt wurde, hat der Mitspieler gewonnen, der die meisten Taler mit seinen Bohnen erwirtschaften konnte.
Schwierigkeiten
Am Anfang, als mir dieses Spiel so erklärt wurde, hat es für mich wahnsinnig undurchsichtig und kompliziert geklungen. Deshalb habe ich mich einfach zu einem erfahrenen Bohnenbauer gesetzt und mir das mal in live angesehen. Es ist in der Tat nicht ganz einfach und man muss doch so bisken was beachten. Aber nach einer kompletten Runde war ich dann selbst im Stande Bohnen anzubauen und mitzuspielen. Hier greift ganz klar das alte Sprichwort LEARNING BY DOING
Fazit
Bohnanza ist ein witziges Spiel mit lustigen Karten. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten bin ich der Bohnenanbausucht ebenso verfallen wie meine anderen Mitspieler. Es erinnert mich ein bisken an das Spiel Schoko und Co, bei dem man Schokolade produzieren und verkaufen muss. Aber da muss ich sagen, dass Bohnanza wirklich viel besser und kurzweiliger ist. Gerade in großen Gruppen macht es einen riesen Spaß mit Feuerbohnen und Blauen Bohnen zu handeln oder wenn sie einem nicht in den Kram passen diese auch mal zu verschenken. Das ist sowiso ein Spielzug, den ich sehr witzig finde - wo sonst bekommt man heute noch was geschenkt?
Alles in allem ein Spiel das ich mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen kann und das nach der kurzen Eingewöhnungsphase richtig Spaß macht. Und das bei kleinem Preis mit großer Wirkung.
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
"Ich glaub' es hackt"
ein Testbericht von CokeLine2007-12-17 15:09:26vom 17.12.2007Empfehlung: ja
Vorteile: - Mischung aus Strategie und Glück - hoher Spaßfaktor - niedriger Preis - viele Erweiterungsmöglichkeiten...Nachteile/Kritik: - nichts
Beim Kartenspiel Bohnanza geht es darum, möglichst viele Bohnentaler zu ernten. Dies wird geschafft, indem man zu Beginn des Spieles fünf Bohnenkarten erhält, deren Reihenfolg man nicht verändern darf. Die Bohnenkarten sind witzig und kreativ gemalt, so gibt es blaue Bohnen, Feuerbohnen, Saubohnen, Brechbohnen, Sojabohnen, Augenbohnen, rote Bohnen und Gartenbohnen. Interessant hierbei ist , dass es all diese Bohnen in Wirklichkeit gibt. Alle Bohnen sind im Spiel unterschiedlich oft vorhanden und haben dadurch unterschiedlich viel Wert (aber dazu komm ich später noch...).
Inhalt , Dauer; Spielerzahl und Preis:
Bohnanza besteht aus 104 Spielkarten ; 6 Bohnenfeldkarten und einer Spielanleitung. Ein Spiel dauert ca. 45 Minuten. Bohnanza ist für 3-5 Spieler ab 12 Jahren geeignet.
Die Kosten für das Spiel belaufen sich meist auf ca. 6 Euro.
Spielverlauf:
Die Bohnenkarten die man anfangs erhält gilt es nun möglichst geschickt auf seine Bohnenfelder anzubauen. Davon besitzt jeder zwei Stück, wobei ein drittes Bohnenfeld für 3 Bohnentaler käuflich erworben werden kann. Der erste Spieler beginnt also seine erste Handkarte auf eines seiner zwei Bohnenfelder zu legen. Wenn der Spieler möchte, kann er auch seine zweite Karte auf eines der Bohnenfelder ablegen, dies ist im Gegensatz zur ersten Karte aber kein Muss.
Anschließend startet die 2. Phase des Spiels: Der Spieler zieht zwei Bohnenkarten vom Zugstapel und legt sie offen auf den Tisch. Wenn er die Bohnenkarten selbst benötigt, darf er diese auf seinen Bohnenfeldern anbauen. Ist dies nicht der Fall, dann kann er mit anderen Spielern die Karte tauschen oder sie verschenken. Ist keiner der Spieler an der Bohne interessiert, so muss er diese selbst anbauen. Das kann jedoch sehr unangenehm werden: Hat man bereits viele Bohnen einer Sorte gesammelt und es fehlt beispielsweise nur noch 1 Bohne um die Bohnen für den höchstmöglichen Preis von 4 Bohnentalern zu verkaufen, so ist man trotzdem gezwungen die Bohnen für weniger Geld zu verkaufen, da die vorher gezogene Bohne angebaut werden muss. Damit dies nicht der Fall ist gilt es also irgendwie seine Bohnen an seine Mitspieler loszuwerden. Grundsätzlich gilt aber, dass ein Handel nur mit dem Spieler erlaubt ist, der an der Reihe ist.
Ist die zweite Phase des Zugs also abgeschlossen, und die Bohnenkarten aus der Tischmitte sind angebaut, so zieht der Spieler, der an der Reihe ist, 3 neue Bohnenkarten vom Zugstapel und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Dieser beginnt dann wieder eine oder zwei seiner Bohnenkarten, die er auf der Hand hält, anzubauen, 2 Bohnen vom Zugstapel ziehen, mit diesen handeln oder sie selber anbauen und wieder Nachschub ziehen.
Ernten und Verkaufen von Bohnen:
Das eigentliche Ziel ist es nun ja seine Bohnen zu ernten und dadurch möglichst viel Geld zu bekommen. Hierzu befindet sich auf jeder Bohnenkarte ein "Bohnometer". Dieser zeigt an wieviel der Spieler von EINER Bohnensorte benötigt, und wieviel Taler er dafür bekommt.
Beispiel: Spieler A besitzt 7 Feuerbohnen. Der Bohnemeter zeigt an, dass man:
Für 3 Bohnen einen Taler
Für 6 Bohnen zwei Taler
Für 8 Bohnen drei Taler
und für 9 Bohnen vier Taler
bekommt.
Der Spieler besitzt nun 7 Bohnen, was heißt er liegt zwischen zwei und drei Talern. Da immer abgerundet wird muss er seine Bohnen für 2 Taler verkaufen. Er nimmt die Bohnen, dreht zwei seiner Bohnen um, wodurch diese zu Talern werden und legt sie auf seinen "Geldstapel" und legt die restlichen Bohnen auf den Ablagestapel.
Ende des Spiels:
Das Ende des Spiels ist dann erreicht, wenn der Zugstapel dreimal aufgebraucht wurde. Wenn der Zugstapel das 1. Mal aufgebraucht wurde, so nimmt man den Ablagestapel, mischelt diesen und verwendet ihn als neuen Zugstapel. Nachdem der Zugstapel das 2. Mal aufgebraucht wurde, wird dies wiederholt. Danach darf der Spieler der gerade noch an der Reihe ist und die letzte Karte vom 3. Zugstapel bekommt seinen Zug noch fertig spielen. Anschließend werden die Bohnen, die noch auf den Feldern angebaut sind verkauft und jeder zählt seine Bohnentaler. Der Spieler, der die meisten Taler besitzt, ist der glückliche Gewinner des Spiels und darf aufräumen :O )) ...
Erweiterungsmöglichkeiten:
Für Bohnanza gibt es unzählige Erweiterungsmöglichkeiten, mit denen es noch mehr Spaß macht dieses Spiel zu spielen. In den Erweiterungssets befinden sich meist noch andere Bohnen. Dadurch wird die Artenvielfalt größer und die Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Bohne zu bekommen kleiner.
Fazit:
Man kann von diesem Spiel wirklich süchtig werden!! Es mach einen Riesenspaß, vor allem auch das Handeln mit den anderen Spielern und diese mit einem Handel richtig zu ärgern...
Bohnanza gehört bei uns schon zu einem unserer Pflichtspiele und wir spielen es immer wieder gern. Bohnanza kann man nicht als Glücksspiel bezeichnen, aber auch nicht als Strategiespiel, es ist eine tolle Mischung aus Beidem.
...
ein Testbericht von aurelia_aurita2007-01-31 20:36:45vom 31.01.2007Empfehlung: ja
|//
(o o)
-(_)-
°°°°°°°°°°°
Moin, moin,
°°°°°°°°°°°
wieder einmal möchte ich über ein Spiel aus meiner Spielesammlung berichten:
** Bohnanza – Ich glaub´ es hackt!**
„ein taktisches Kartenspiel, nicht geeignet für Erbsenzähler.“
°°°°°°°°°°°°°°°°
Allgemeine Infos
°°°°°°°°°°°°°°°°
Hersteller: Amigo
Autor: Uwe Rosenberg
Grafik: Björn Pertoft
Spieler: 3-5
Alter: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 45 min
Preis: ab ca. 5 Euro
°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Packung und Inhalt
°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Spiel ist erhältlich in einem kleinen, gelben Pappkarton, der insgesamt 110 Karten (104 Spielkarten + 6 3. Bohnenfeldkarten) und eine Spielanleitung enthält. Für die Karten gibt es keine Fächer sondern die Stapel liegen einfach nebeneinander im Karton – nicht die beste Lösung, da sie so
total durcheinander fliegen wenn man nicht aufpasst. Allerdings bleibt die Packung dadurch angenehm klein.
°°°°°°°°°°
Sonstiges
°°°°°°°°°°
Zum Bohnanza-Spiel gibt es zahlreiche Erweiterungen und Fortsetzungen, hier ein paar Beispiele:
• Al Cabohne – Zu zweit gegen die Bohnenmafia (Variante für 1-2 Personen)
• Bohnanza Erweiterungsset (für bis zu 7 Personen)
• Bohnaparte - Liberté! Egalité! Bohnité! (Wer ist der mächtigste Bohnenfürst und wird Bohnaparte von Bohnreich)
• Bohnkick – Das Wunder von Bohn („Auch Bohnen haben Lust auf Fußball“)
• High Bohn (Enthält zwei Erweiterungen, eine für Bohnanza, eine für Al Cabohne)
• La Isla Bohnita – Bohnanza zur See
• Bohn Hansa
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Spielanleitung
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei der Spielanleitung handelt es sich nicht wie oft üblich um ein Heftchen sondern um ein längliches, doppelseitiges, schwarz-weiß bedrucktes Faltblatt. Das war wohl bei der Packungsgröße notwendig, denn ein Büchlein wäre hier wohl sehr klein ausgefallen.
Sie ist relativ übersichtlich gestaltet, denn die einzelnen Abschnitte (Überschriften) sind balkenartig hervorgehoben und Unterkapitel sind fettgedruckt. Die Texterklärungen werden durch Bilder, die Spielbeispiele enthalten, unterstützt. Neben dem Text befindet sich außerdem eine weitere Spalte, die noch einmal stichwortartig sowie mit Zeichnungen den Sachverhalt kurz erklärt.
Es gibt sie nur in deutsch.
Was ich übrigens sehr gut finde: Auf der Website (s.o.) kann man sich alle Spielanleitungen der Amigo-Spiele als PDF aufrufen und nochmals ausdrucken. Sehr praktisch, denn die gehen – zumindest bei mir und auch bei Leuten mit Kindern – schon gerne einmal verloren.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Idee und Ziel des Spieles
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei diesem Spiel ist jeder Spieler ein Bohnenbauer, soll heißen, dass er Bohnen auf seinen Feldern anbaut um diese möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Je mehr Bohnen einer der 8 Sorten er anbaut umso mehr Gewinn erzielt er beim Verkauf. Dabei kann es aber vorkommen, dass der Gegner in die Lage kommt, seine Bohnen frühzeitig zu einem Niedrigpreis zu verkaufen. Wer am Ende des Spieles am meisten Geld durch den Bohnenanbau und –verkauf verdient hat ist der Sieger.
°°°°°°°°°°°°°°°
Die Spielkarten
°°°°°°°°°°°°°°°
Wie bereits erwähnt gibt es 104 Spielkarten. Auf diesen befinden sich 8 verschiedene Bohnensorten:
Die Karten sind comicartig gestaltet und für jede Bohnenart gibt es eine eigene Bohnenfigur mit kleinem Bildchen. So steht beispielsweise die Brechbohne betrunken an einer Straßenlaterne und übergibt sich. Oder bei der Blauen Bohne handelt es sich um einen Bohnencowboy.
Am unteren Ende einer jeden Bohnenkarte findet man das so genannte Bohnometer. Dieses zeigt an, wie viele Goldmünzen ein Spieler für den Verkauf dieser Bohnensorte bekommt – abgestuft nach Bohnenmengen. Wie oben aufgelistet ist jede Bohnenart unterschiedlich oft im Spiel vorhanden was dazu führt, dass die Bohnensorten unterschiedliche Verkaufswerte haben – je seltener umso wertvoller.
Auf der Rückseite der Karten ist jeweils eine Goldmünze abgedruckt. Dies sind die so genannten Bohnentaler, die ein Spieler für den Verkauf eines Bohnenfeldes erhält – die Karten werden dann einfach nur umgedreht.
Als Bohnenfeld wird zunächst einmal der Tischbereich vor einem jeden Spieler bezeichnet. Jeder Spieler hat zwei Bohnenfelder auf denen er jeweils eine Bohnensorte anbauen darf. Dabei werden die Bohnen in einer Reihe untereinander abgelegt. Ein drittes Bohnenfeld kann später im Spiel käuflich erworben werden – dies wird durch die Karten gekennzeichnet, von denen es insgesamt 6 Stück gibt.
°°°°°°°°°°°°
Spielverlauf
°°°°°°°°°°°°
Hi er möchte ich nur eine Kurzfassung geben, damit man einen besseren Eindruck vom Spiel gewinnt. Dies ist keine vollständige Spielanleitung, was auch wenig sinnvoll wäre ;-)
Jeder Spieler erhält 5 Karten auf die Hand, deren Reihenfolge er NICHT ändern darf. Die restlichen Karten werden als verdeckter Stapel auf den Tisch gelegt.
Der Zug eines jeden Spielers ist dann in 4 Phasen unterteilt:
1. Bohnenkarten ausspielen
Die erste Karte aus der Hand muss immer auf eines der eigenen Bohnenfelder ausgespielt werden. Das kann bedeuten, dASS, wenn diese Bohnensorte auf dieser Karte nicht zu den auf dem Tisch liegenden eigenen Bohnenfeldern gehört, eines davon – eventuell frühzeitig - verkauft werden muss.
Eine weitere Karte kann ausgespielt werden.
2. Handeln und Schenken
Anschließend zieht der Spieler zwei Karten vom Stapel und legt diese für alle offen sichtbar auf den Tisch. Jetzt muss er sich entscheiden, ob er diese Karten behalten und auf den eigenen Bohnenfeldern anbauen oder vielleicht auch seinen Mitspielern zum Handel bzw. als Geschenk anbieten möchte.
Achtung: erhandelte Karten dürfen weder weitergehandelt noch auf die Hand aufgenommen werden. Karten, die weder weggehandelt noch wegverschenkt werden können müssen in der anschließenden Phase angebaut werden!
3. Bohnen anbauen
Jetzt müssen ALLE Spieler die erhaltenen Karten auf den eigenen Bohnenfeldern anlegen. Ist dies nicht möglich muss eines der vorhandenen Felder geerntet und verkauft werden um Platz für die neue Sorte zu schaffen.
4. Neue Bohnenkarten ziehen
Nun zieht der Spieler, der an der Reihe ist, nacheinander 3 Karten und nimmt diese in der gegebenen Reihenfolge auf seine Hand auf. Der im Uhrzeigersinn folgende Spieler ist nun an der Reihe und die 4 Phasen beginnen von neuem.
Verkaufte Bohnenkarten wandern mit Abzug der verdienten Bohnentaler auf einen Ablagestapel. Die Karten dieses Stapels werden gemischt wenn der Zugstapel leer ist und nochmals als neuer Zugstapel verwendet. Das Spiel endet, wenn der Zugstapel zum dritten Mal aufgebraucht ist.
°°°°°°°°°°
Varianten
°°°°°°°°°°
Verschieden e Varianten werden für dieses Spiel nicht angeboten, werden aber ja letztendlich durch die vielen Erweiterungen (s.o.) möglich.
°°°°°°°°°°°°°°
aurelias Meinung
°°°°°°°°°°°°°°
Grundsätzlich ein nettes Spiel für Zwischendurch aber kein Dauerbrenner. Es lässt sich ab 3 Spieler wirklich gut spielen, mit mehr Spielern bringt es mehr Spaß weil man mehr handeln kann. Wenn man es öfters hintereinander spielt kann es aber auch ein wenig langatmig werden.
Es ist zwar recht abwechslungsreich und stellt einen immer wieder vor kleine Herausforderungen. Neben dem Glück ist auch ein wenig Taktik gefragt – wie setzte ich meine Karten ein, wann verkaufe ich, etc.... – so dass man auch sein Köpfchen anstrengen muss. Mir fehlt bei dem Spiel aber ein wenig die Spannung, was vielleicht unter anderem daran liegt, dass sie diese Phasen immer wiederholen und eingehalten werden müssen.
Was die Gestaltung des Spieles angeht finde ich die Anleitung etwas billig. Gerade die Abbildungen könnten meiner Meinung nach ruhig etwas größer gedruckt sein ( ich kann sie zwar gut Lesen, aber Leute mit weniger guten Augen bekommen da garantiert Probleme!) und ein wenig Farbe hätte hier auch nicht schaden können. Die Aufmachung der Karten ist ganz lustig aber auch nichts Außergewöhnliches.
Die Spielidee ist sicherlich keine Sensation, aber man kann das Rad ja nicht immer neu erfinden. Sie hat immerhin ausgereicht, um das Spiel 1997 in die Auswahlliste für das Spiel des Jahres aufzunehmen.
Da es recht klein ist kann man das Spiel sehr gut mit in den Urlaub oder mit zum – windgeschützten - Picknick nehmen. Vom Preis her eignet sich das Spiel auch sehr gut als kleines Mitbringsel oder Geschenk.
Kenne die Erweiterungen nicht, kann daher bisher zumindest nicht darüber berichten – sorry. Habe nur Al Cabohne aus dieser Reihe, was aber keine Erweiterung zu Bohnanza ist, dazu dann aber später einmal ;-). Überlege mir aber, mir einmal die eine oder andere Erweiterung zu wünschen... also wer möchte....ich habe im November Geburtstag... ;-))
°°°°°
Fazit
°°°°°
Würde dem Spiel am liebsten 3,5 Sterne geben. Da dies nicht geht runde ich großzügig auf 4 **** auf. Letztendlich ist die Spielidee gut und der Spielspaß ist gegeben. Abziehen muss ich aber den Punkt weil es mir zu wenig spannend ist.
Ich danke euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
topfmops, 29.01.2007
Wegen massiver Beschwerden einiger humorloser Berichterstatter über meine Kommentare werde ich eben mal wieder aussetzen und mir nur noch meinen Teil denken und fordere mit Schillers Don Carlos III, 10 Geben Sie Gedankenfreiheit!!
Und jetzt eine Drohun
hundeliebe02, 29.01.2007
Liebe Grüße Edith und Claus
ein Testbericht von fynndus2007-01-30 09:24:26vom 30.01.2007Empfehlung: ja
Hallo ,ihr
Ich möchte euch heute das Spiel Bohnanza vorstellen !
Der Autor :
Uwe Rosenberg
Grafik :
Björn Pertoft
Inhalt :
53 Bohnenkarten
39 Auftragskarten
15 Bohnenfelderkarten
1 Spielanleitung
Man kann das Spiel mit 3-7 Leuten spielen, es dauert ca. 60 Minuten und das Spiel is ab 12 Jahren geeignet !
Worum gehts :
Bei dem Kartenspiel Bohnanza geht es darum, clever mit verschiedenen Bohnensorten zu handeln, diese auf seinen Feldern anzubauen und die Ernte möglichst profitabel zu verkaufen. Bohnanza ist ein einfaches und lustiges Kartenspiel. Nur Verhandlungsgeschick und ein wachsames Auge auf die Bohnenfelder der Mitspieler garantieren den höchsten
Profit.
So spielt man Bohnanza:
-Alle Karten werden gemischt. Jeder Spieler erhält fünf Karten, die nicht sortiert werden dürfen.
-Es gibt acht Bohnensorten. Jede ist unterschiedlich oft im Spiel.
-Die Bohnen werden auf Feldern angebaut und später geerntet.
-In seinem Spielzug muss ein Spieler Bohnen anbauen, handeln, ernten und nachziehen.
-Das Ziel jedes Spielers ist es, durch Anbau und Handel mit Bohnen möglichst viele Taler zu erhalten.
-Bei der Bohnenernte bestimmt der Bohnometer den Profit der jeweiligen Sorte: z.B. bringt eine Ernte von sieben Saubohnen drei Bohnentaler ein.
-Das Spiel endet, wenn der Zugstapel zum dritten Mal aufgebraucht wurde. Der Spieler mit den meisten Talern ist Sieger.
Die Verpackung :
Auf der Vorderseite der Verpacknung ist eine Bohne mit Augen , Mund und Beinen zusehen.
Die Bohne hackt mit einer Hacke auf den Boden.
Über der Bohne ist der Spiel Name zusehen.
Unten rechts ist der Verlag zusehen (Amigo)
Auf der Rückseite der Spiele Verpackung, ist die Erweiterung des Spiels Bohnanzas zusehen.
Auf den unterne drittel Steht die Alsterbegrenzung, die Spieldauer und die empfohlene Spieleranzahl.
Ich hoffe ich habe das Spiel gut erklärt (x
Meine eigene Meinung :
Ich finde das Spiel Bonhnanza sehr gut, weil es viel Spaß macht diese Spiel zu spielen und die Dauer des Spiels Bohnanza ist auch nicht so lang ( zumindest wenn man es mit 3 - 4 Spielern spielt).
...
ein Testbericht von linnie2005-03-16 15:53:01vom 16.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: man braucht nichtmal einen Mitspieler, dauert nicht lange und ist dennoch recht abwechslungsreich...Nachteile/Kritik: hoher Glücksfaktor, nicht so lustig und nett wie Bohnanza, das Handeln entfällt völlig
Al Cabohne ist die Bohnanza-Variante für ein oder zwei Spieler, die aber leider - das sei vorweg gesagt - nicht an das Original heranreichen kann.
Das Spielprinzip ist dabei etwas anders als bei Bohnanza. Im Spiel zu zweit spielt man gegen zwei Leute der Mafia, die auch Bohnen anbauen. Zu Beginn des Spieles erhält jeder Mitspieler 5 Bohnenkarten, deren Reihenfolge nicht vertauscht werden darf. Dann werden Bohnenkarten vom Stapel aufgedeckt. Die erste Bohne erhält der oberste Mafiaboss. Dann wird die zweite Karte aufgedeckt, handelt es sich um die gleiche
Bohnensorte, bekommt der oberste Mafiaboss auch diese, ist es eine andere Sorte, bekommt der zweite Mafiaboss diese Karte. Dann wird die dritte Karte aufgedeckt, ist es eine der ersten beiden Sorten, so bekommt der entsprechende Mafiaboss die Karte, ansonsten kann das Spiel beginnen.
Ein Spielzug besteht darin, dass der aktive Spieler drei Bohnenkarten aufdeckt. Immer wenn die Sorte mit einer der von der Mafia angebauten Sorten übereinstimmt, bekommt die Mafia die Karte. Es müssen solange Bohnenkarten aufgedeckt werden, bis drei Bohnen offenliegen, die nicht die Mafia erhält. Man selbst darf 2 Bohnenfelder anlegen (oder für 4 Punkte ein drittes Bohnenfeld kaufen). Problem dabei ist, dass man seine Bohnenkarten nur von vorne anfangen darf. Außerdem muss man anbauen, kann man nicht an seine eigenen Felder anlegen, dann kann man entweder der Mafia Bohnenkarten schenken oder muss ein eigenes Bohnenfeld abreißen.
Von den drei offen ausgelegten Bohnenkarten kann man sich soviele hinnehmen, wie man sie anbauen kann, die restlichen Karten bleiben für den Mitspieler übrig. Der kann am Beginn seines Spielzuges entscheiden, ob er Bohnenkarten davon nimmt oder diese auf den Ablagestapel kommen. Dann muss er als aktiver Spieler Bohnen anbauen. Hat er angebaut, werden wieder Bohnenkarten umgedreht, bis 3 Bohnenkarten offenliegen, die nicht die Mafia erhält. Die Felder der Mafia werden immer dann eingerissen, wenn der oberste Mafiaboss 3 Punkte bekommt und der zweite Boss 2 Punkte. Wird ein Bohnenfeld der Mafia in einem Spielzug abgeerntet, so muss der nächste Spieler diesem Mafiaboss eine Bohnenkarte schenken. Dabei kann auch eine Karte gewählt liegen, die in der Kartenhand nicht oben liegt.
Das Spiel ist beendet, wenn der Bohnenkartenstapel ein drittes Mal abgearbeitet wurde. In dieser Bohnanza-Variante ist kein Handel zwischen den Mitspielern erlaubt, das macht das Spiel etwas uninteressant. Außerdem kann man eben ganz schön Pech haben, dass man ständig Bohnenkarten zieht, die der Mafia gehören oder dass man selbst die gleiche Bohnensorte anbauen muss.
Inzwischen gibt es eine Al Cabohne-Variante aus der High Bohn Schachtel. Das nennt sich dann Mutubohn, das habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.
Al Cabohne ist ein schnelles Spiel für zwischendurch, das höchstens eine halbe Stunde dauert.
...
ein Testbericht von boeckchen072004-02-08 11:32:10vom 08.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: interaktives, witziges Spiel...Nachteile/Kritik: ???
Bohnanza ist ein super witziges Kartenspiel bei dem man die verschiedensten Bohnen anbauen muss und durch geschickte Anbaustrategie und Handel zum Krösus der Bohnenbauern wird.
Zum Spiel:
Es gibt verschiedene Bohnenkarten (Saubohnen, Brechbohnen, Gartenbohnen...) die in unterschiedlicher Anzahl vorhanden sind. Dabei sind natürlich die seltensten Bohnen, die Gartenbohnen, am wertvollsten. Den Wert der Bohnen erkennt man am sogenannten Bohnometer, das auf der Karte angegeben ist. Hier ist vermerkt wie viele Taler man für wie viele Bohnen bekommt (z.B. 1 Taler für 3 Saubohnen) Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels fünf Bohnenkarten
in der Hand wobei zu sagen ist, dass die Reihenfolge der Handkarten zu keiner Zeit des Spiels verändert werden darf. Außerdem hat jeder Bohnenbauer zwei Bohnenfelder imaginär vor sich, auf denen er nun jeweils eine Sorte Bohnen anbauen (sammeln) kann. Später im Spiel kann sich ein tüchtiger Bohnenbauer auch ein drittes Bohnenfeld kaufen.
Ein Spielzug läuft nun in vier Phasen ab:
1. Phase: Bohnenkarte ausspielen
Der Spieler, der an der Reihe ist muss nun die erste Karte auf seiner Hand ausspielen, d.h. auf einem Bohnenfeld anbauen. Da man nur gleiche Bohnen auf einem Feld anbauen darf, kann es passieren, dass man vor dem Anlegen erst ein Bohnenfeld frei machen (abernten) muss. Dabei ist zu beachten, dass man zuerst das Bohnenfeld, auf dem mehr als eine Karte liegt, abbauen muss. Je nachdem wie viele Bohnen schon auf einem Feld angebaut sind, bekommt man Taler dafür. Es kann allerdings auch passieren, dass man das Feld ohne einen Taler ernten muss. Hat der Spieler seine erste Karte angelegt, kann er auch noch die zweite Karte ausspielen, muss aber nicht!
2. Phase: Handeln und Schenken
Der Spieler zieht nun 2 Bohnenkarten vom Zugstapel und legt sie offen auf den Tisch. Die Bohnen gehören nun dem Spieler, er muss sie im nächsten Schritt wieder auf seinen Bohnenfeldern anbauen. Will er gezogene Bohnen nicht behalten, darf er mit den Mitspielern handeln oder sie verschenken. Man muss sich dabei aber im Klaren sein, dass gehandelte Bohnen auch sofort auf die Bohnenfelder gelegt werden müssen und nicht in die Hand genommen werden dürfen.
3. Phase: Bohnen anbauen
Alle Spieler, die Bohnenkarten erhandelt oder geschenkt bekommen haben, müssen diese jetzt auf ihren Bohnenfeldern anbauen, dabei gelten wieder die Anbauregeln (nur gleiche Bohnen auf ein Feld; Felder mit mehr als einer Karte müssen zuerst geerntet werden)
4. Phase: Neue Bohnenkarten ziehen
Der Spieler zieht nacheinander 3 Karten vom Zugstapel und nimmt sie auf die Hand.
Ende des Spiels:
Der Ablagestapel der geernteten Bohnen wird gemischt, sobald der Zugstapel leer ist. Wenn der Zugstapel zum dritten Mal leer wird, ist das Spiel beendet.
Sieger des Spiels
ist der Bohnenbauer, der am meisten Taler erzielt hat.
Fazit:
Bohnanza ist ein interaktives Spiel, dass nur dann richtig Spaß macht, wenn jeder zum Handeln bereit ist. Das Handeln und Schenken ist die witzigste Phase des Spiels, wo es manchmal wirklich drunter und drüber geht und man auch schnell den Überblick verlieren kann – „wer wollte nun meine Saubohne gegen die Brechbohne tauschen???“
Kosten:
6,50 € in Spielgeschäften oder auch bei Amazon erhältlich
...
ein Testbericht von mauskopf2004-02-02 14:32:59vom 02.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Lustig, macht viel Spaß und wird nicht langweilig...Nachteile/Kritik: Ohne Zusatzkarten etwas einseitig
Hallo liebe Yopi's
Vorwort
+++++++
In diesem Bericht möchte ich euch das Spiel "Bohnanza" etwas näherbringen.
Der Kauf
++++++++
Als ich wieder mal in der Stadt rummaschierte dachte ich mir (weil mein kleiner cousin am Abend kam) suche ich doch mein ein Karten - oder Brettspiel raus denn imer nur Play-Station ist doch doof..........gesagt getan ich ging zum "Kaufhof" und ging in die Kinder abteilung und suchte da erst nach Kartenspielen (da diese bekanntlich günstiger sind als Bretspiele) dort sah ich als erstes "Wizard" "hmmm" dachte ich das sieht gut aus ich las mir die Rückseite
der Verpackung durch und erkannte schnell das das zu schwer für meinen kleinen Cousin ist.
Also geht die Suche weiter, wieder an den Regalen vorbeigeflitzt und da sah ich es..."Bohnanza" ich schaute mir die Verpackung an und bekam sofort ein leichtes Grinsen diese Bohnen waren einfach Lustig.
Ich las mir die Verpackung durch und merckte sofort das es das richtige ist...ich guckte auf den Preis:(umgerechnet) 4€ was für ein Snäpchen ich ging zu Kasse und zahlte und dann ab nach hause bis mein Cousin kam war es nur noch eine halbe Stunde!
Das erste Spiel
+++++++++++++++
Als ich nun zuhause angekommen war und mein kleiner Cousin nicht da war hab ich mir die Zeit genommen und mir die Spiel anleitung durchzulesen.....hierzu stelle ich ein kleines FAQ auf:
Worum geht es in Bohnanza?
+++++++++++++++++++++++++
Es geht darum Bohnenkarten auszulegen ("anpflanzen") diese zu Ernten und zu Verkaufen.
Wieviele Karten bekomme ich?
++++++++++++++++++++++++++++
Jeder Spieler bekommt am Anfang des Spieles 5 Karten.
Wie "pflanze" ich die Karten an
+++++++++++++++++++++++++++++++
Ihr habt 2 Bohnenfelder zu verfügung das heisst ihr könnt 2 Sorten anpflanzen dazu legt ihr einfach eine Karte einer Sorte pro Runde ab.
Was gibt es für Sorten?
+++++++++++++++++++++++
- Gartenbohne
- Sojabohne
- Augenbohne
- Rotebohne
- Brechbohne
- Saubohne
- Blauebohne
DIE SORTEN WURDEN NACH WERT SORTIERT!!!
Wie finde ich den Wert meiner Bohnen heraus?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++
Auf den Karten sind unten Münzen und Zahlen. z.B.:
2 Münzen und die Ziffer 8 da sheisst 8 Bohnen sind 2 Münzen wert.
Wo sind denn die Münzen?
++++++++++++++++++++++++
Auf der Rückseite einer Karte!
Und was mache ich denn mit den anderen Karten?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++
Diese werden auf einen Seperaten platz gelegt genannt "Friedhof".
So dan ich nun alles erklärt habe, schreib ich jetzt über meine erfahrung:
Das Spielt geht los
+++++++++++++++++++
Mein Cousin ist gekommen und wollte direkt an die Play Station aber ich hab ihn von "Bohnanza" überzeugen können also erklärte ich ihm die Regeln, die er sofort verstand und das will was heissen ;-)).
Auf jeden Fall hat das Spiel riesen Spaß gemacht die Karten sind Stabil und und Färben nicht ab und zu kommt noch das die Lustig sind :-).
Ich finde es ist für Jung und Alt, Klein und Groß und für Anfänger und Profis.
Fazit:
++++++
Ich kann jedem Kartenspiel begeistertem dieses einfache aber tolle Kartenspiel empfelen.
Wie oben Schon genannt sind die Karten stabil und Färben nicht am also ein klares +.
Leider wird es nach einer langen Zeit langweilig aber dafür gibt es ja die 2 Zusatzpacks:
- Bohnanza - La Isla Bohnita
- Bohnanza auf hoher See
Diese bieten neue Bohnensorten und neue Verkaufsmöglichkeiten.
Ich glaube es hackt - oder Jedes Böhnchen gibt'n Tönchen!
ein Testbericht von Marantz2003-10-10 07:47:04vom 10.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Spaß, Kommunikation, günstiger Preis...Nachteile/Kritik: /
Maräntzlicher Geburtstag im Jahre 2000 nach christlicher Zeitrechnung. Ein Spiel wurde ihm geschenkt, ein Kartenspiel. Marantz mag keine Kartenspiele, musste sich aber natürlich trotzdem freuen. Es war ein Geburtstag im kleinen Kreis enger freunde und das eine oder andere Zwergen Pilsener wurde dabei auch getrunken. In dieser locker-fröhlichen Stimmung nun erblickte der Marantz das zweite mal das Licht der Welt. Seine Freunde hatten alle schon dieses Spiel mit dem merkwürdigen Namen Bohnanza gespielt, konnten sich der Spielregeln aber eher schlecht als recht erinnern und so musste die Anleitung auf ein
neues studiert werden. Es war durchaus nützlich, dass eben solche vom Verlag kurz und knackig, präzise und sehr übersichtlich präsentiert wurde bzw. wird. So konnte sie sogar von uns und in unserem Zustand verstanden werden – mehr oder weniger zumindest.
Was & wie:
~~~~~~~~~~
Das hat Marantz noch behalten: In dem Spiel geht es wohl um das Anbauen von Bohnen auf zwei Feldern – ein drittes kann man sich im Laufe des Spieles noch erwerben. Die Handkarten dürfen nicht sortiert werden, sie werden strikt in der Reihenfolge auf der Hand ausgespielt. Wenn man dran ist muss eine Bohnenkarte auf ein Anbaufeld angebaut werden, wenn man will auch noch eine zweite. Es gibt entsprechend verschiedene Bohnensorten mit verschieden hohen Werten. Gute, also wertvolle Karten gibt es selten, weniger wertvolle häufiger. Nach dem Anbauen, der Anbauphase, kommt nun die Zugphase: vom Abnahmestapel werden zwei Bohnenkarten aufgedeckt und offen auf den Tisch gelegt. Diese Karten kann man nun vertausche (also mit anderen Spielern) oder auch selbst behalten. Aber auf alle Fälle müssen sie an ein bestehendes Feld angebaut werden - egal, wer nun der (neue) Besitzer der Karten ist. In dieser Phase kann allgemein getauscht werden, allerdings immer nur mit dem, der dran ist. Ertauschte Karten müssen immer gleich angebaut werden. Das ist die Schwierigkeit, denn man kann auf ein Bohnenfeld immer nur die gleichen Sorten Bohnen anbauen.
Da verschiedene Bohnensorten verschiedene Werte haben… der Marantz erklärts mal: z.B. bekommt man für 3 angebaute Saubohnen einen Taler, wenn man sie abbaut (also verkauft). Dann gibt es noch Mengenrabatt. Für 5 Bohnen gibt es 2, für 7 drei, für 8 gibt es vier Taler. Je nach Bohnensorte variiert die Zahl der Bohnenkarten, die man für eine bestimmte Menge an Talern benötigt.
Baut man nun Saubohnen auf dem einen Feld an und Sojabohnen auf dem anderen Feld und muss nun eine Bohnensorte anbauen, muss man erst einmal eine andere Sorte (Soja oder Sau) abbauen (da man zu Beginn nur zwei Felder besitzt), um die neue Sorte anzubauen. Hat man nun erst zwei Saubohnen erhält man noch gar keinen Taler dafür, beim Ernten – das ist Pech und kommt häufiger vor ;)
Am Ende gewinnt der, der die meisten Taler erwirtschaftet hat.
Beurteilung:
~~~~~~~~~~~~
So, das Spiel in aller Kürze. Aber ich glaub, Marantz hat uns das Prinzip ganz gut rübergebracht, ohne alle Einzelheiten des Spiels und der Regeln aufzuführen – immerhin gibt es noch eine Anleitung, die man im Falle zu Rate ziehen kann. Denn wichtig wären alle Einzelheiten ja nur für einen Käufer und fortan süchtigen Spieler. Und der hat eine solche Anleitung ja erworben.
APROPO ANLEITUNG. Gelungen ist kaum noch ein Ausdruck dafür. Wie Marantz schon erwähnte: klar gegliedert, knapp gefasst – aber es bleiben keine Fragen mehr offen. Den Hauptteil der Anleitung nimmt die Anleitung ein – also, die Ausführliche. In einer kleineren Spalte nebenan wird jeder Spielabschnitt noch mal kurz zusammengefasst. Was will man mehr!
SPIELAUFMACHUNG. Der Hammer! Bei jeder neune Bohnensorte die man auspackt rollt man sich vor Lachen erst einmal auf dem Boden. Übersichtliche Karten mit einer für jede Bohnensorte typischen Zeichnung *g* Wirklich richtig kreativ! Des Marantz Lieblingsbohne des Basisspiels ist – allerdings nicht unangefochten – die Sojabohne.
SPIELSPAß. Riesig! Es gibt kaum ein Spiel, wo man soviel am Reden und Unterhalten und Handeln und Diskutieren und… ist wie bei Bohnanza. „Haste ma ne Sau, kriegst dafür ne Blaue und ne Feuerbohne!“ „Nee, hab gar keine Sau. Hast du ma ne Rote? Kriegst dafür zwei Blaue!“ „Ich glaubs geht! Die ist doch viel wertvoller und blaue kann ich gar nicht anbauen!“ Ja, so geht’s dann den Abend. Oder, je nach Erweiterung, die man dazukaufen kann rund ne Stunde oder auch etwas länger.
Marantz kennt nur einen Menschen, dem das Spiel nicht gefällt – und dutzende begeisterte Anhänger.
Das Tollste an dem Spiel (außer dem Spiel an sich) ist aber der Preis 7€ - dafür sollte es sich jeder gönnen. Doch Vorsicht, Uwe Rosenberg hat hier ein Spiel für 3-5 Spieler ab 12 Jahren erschaffen, mit höchstem Suchtfaktor – wehe wer einmal angefangen. Marantz ist seit diesem ersten Spiel fanatischer Anhänger Bohnanzas geworden. Danke, dass immer mal wieder eine Erweiterung rauskommt, die das Spiel abwechslungsreicher gestaltet. Bislang ist jede Erweiterung, die Marantz gespielt hat absolut empfehlenswert und einen dicken Kauftipp wert!
Wem 4 weitere noch nicht genug Mitspieler sind, der kauft sich einfach die Erweiterung für bis zu 7 Mitspieler. Auch zu zweit kann man mittlerweile tätig werden. Das Zauberwort heißt Al Cabohne!
Meinung by Marantz.
ps: Übrigens, im Internet gibt es verschiedene Ergänzungskarten von Privatleuten, die es nirgendwo zu kaufen gibt. Einfach mal recherchieren.
...
ein Testbericht von elliking2003-06-09 15:07:22vom 09.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Dauerhafter Spielespaß...Nachteile/Kritik: mit mehreren Personen empfiehlt sich ein Erweiterunsset.
Bohnanza ist ein wirklich gelungenes Kartenspiel mit relativ leicht verständlichen Regeln.
Sinn und Zweck ist es verschiedene Bohnen zu sammeln und diese durch ablegen (anzubauen) doch verschieden Dinge machen es einem nicht immer leicht dies zu schaffen. Wir spielen immer mit mindestens 4 Personen aber es können auch mal ein paar mehr werden und da kann ich nur empfehlen sich die Erweiterungssets zu besorgen. Wobei ich aber auch sagen muß das man sich die Erweiterungssets erst holen sollte wenn man das Grundspiel schon gespielt hat, und nicht von Anfang an, da
es sonst doch sehr Komplex werden kann. Garantieren kann ich das einem auch nach mehrmaligem spielen nie Langweilig wird.
Ich bin der Meinung das ein gut gemachtes Kartenspiel (Bohnanza)für wenig Geld mehr Spaß bringt als ein sehr teures Brettspiel wo man erst 2 Stunde die Anleitung studieren muß.
...
ein Testbericht von frorgy2003-04-16 09:57:14vom 16.04.2003Empfehlung: nein
Vorteile: lustige Bilder, "Mehrzweckkarten", meist knapper Ausgang...Nachteile/Kritik: wird schnell eintönig
Bevor wir die Bohnensuppe aber anrühren können, müssen wir die Bohnen erst mal säen und ernten. Dieses Geschäft ist manchmal recht mühsam, besonders, wenn man nur begrenzt Platz für Felder hat, und neidische Nachbarn über den Gartenzaun linsen...
Spielziel und Ablauf:
Bohnanza ist ein Kartenlegespiel für 3 bis 6 Mitspieler. Das Ziel des Spiels besteht darin, möglichst wertvolle Bohnenfelder abzuernten. Doch der Reihe nach...
Zunächst wird der Kartenstapel gemischt (na klar). Anschließend erhält jeder Mitspieler sechs Karten auf die Hand. Achtung: Die Karten müssen der Reihe nach aufgenommen werden; die Reihenfolge der Karten darf auch
auf der Hand nicht geändert werden! Der Rest kommt als verdeckter Kartenstapel in die Mitte des Tischs.
Auf den Karten sind unterschiedliche Arten von Bohnen abgebildet. Jeder Spieler versucht nun, möglichst viele gleichartigen Bohnen auf seinen Feldern anzubauen, denn nur Serien gleicher Bohnen bringen beim Ernten Taler.
Als erstes darf (bzw. muß) der erste Spieler ein oder zwei Karten aus der Hand ablegen, d.h., er beginnt, sein erstes und vielleicht auch schon sein zweites Bohnenfeld anzusäen. Dabei muß er jeweils die vordersten Karten von der Hand nehmen. Danach muß er zwei Karten vom verdeckten Stapel ziehen und offen auf den Tisch legen. Diese Bohnen kann er nun auf seinen eigenen Feldern anbauen, er darf sie an andere Mitspieler verschenken, oder gegen Bohnen anderer Mitspieler eintauschen. Da jeder Spieler nur zwei Bohnenfelder zur Verfügung hat und auf jedem Feld nur eine Sorte Bohnen angebaut werden darf, kann es dabei schon in der zweiten Runde recht eng werden. Denn die beiden offen aufgedeckten Karten müssen angebaut werden! Kann der Spieler, der an der Reihe ist, sie weder an ein eigenes Feld anbauen noch an einen Mitspieler weitergeben, dann muß er eines seiner bestehenden Felder abernten, d.h., er gibt die Bohnen eines Feldes ab. Je nachdem, wie viele gleichartiger Bohnen er dort angebaut hat, bekommt er dafür eine festgelegte Menge Taler.
Geerntet werden darf zu jedem beliebigen Zeitpunkt, also auch dann, wenn man nicht selbst am Zug ist. Das kann z.B. nötig sein, wenn man einen Tausch durchführen oder sich Karten schenken lassen will, aber kein freies Feld hat (es gibt die Möglichkeit, im Lauf des Spiels ein drittes Feld zu kaufen). Wer erntet, erhält sofort die festgelegten Taler. Von den verschiedenen Bohnensorten gibt es unterschiedlich viele im Spiel. Danach richtet sich der Ertrag: Wer eine seltene Bohnenart erntet, erhält schon für zwei dieser Karten einen Taler, wer eine häufige Art hat, muß schon vier gleiche Karten zusammen bringen.
Zum Abschluß eines Zuges darf jeder drei Karten vom verdeckten Stapel auf die Hand nachziehen.
So geht es reihum, bis alle Karten vom Stapel aufgebraucht sind. Danach werden die Karten der abgeernteten Felder neu gemischt und ein neuer verdeckter Stapel gebildet. Ist auch der verbraucht, geschieht diese Prozedur erneut. Wenn die letzte Karte vom dritten Durchgang gezogen ist, endet das Spiel sofort.
Dann zählt jeder seine Taler. Wer die meisten hat – na, habt ihr es schon erraten? – Richtig, der hat gewonnen.
Bewertung:
Das Glück mit den Karten spielt natürlich eine große Rolle in diesem Spiel. Aber es gibt durchaus taktische Möglichkeiten. Zum Beispiel muß man darauf achten, beim Tauschen unliebsame Karten aus der Hand zu bekommen. Zur Not kann man sie sogar verschenken. Denn die Reihenfolge der Karten auf der Hand darf man zwar nicht verändern, aber zum Tauschen darf man beliebige Karten anbieten. Eine Karte, die auf diese Weise auf den Tisch kommt, muß allerdings vom Empfänger sofort angebaut werden.
Oft kann es auch sinnvoll sein, ein angebotenes Geschenk abzulehnen, um den Gegner zu zwingen, ein aussichtsreiches Feld frühzeitig abzuernten.
Da ich strategische Spiele bevorzuge, ist mir persönlich der Glücksfaktor zu hoch. Das Spiel verläuft aber meist recht spannend, da sich die Möglichkeiten im Lauf des Spiels meist ausgleichen und so in der Endabrechnung alle nah beieinander liegen.
Die Spieldauer beträgt etwa eine halbe Stunde.
Aufgrund der taktischen Finessen mit der Beeinflussung der Reihenfolge der Handkarten würde ich das Spiel erst ab 10 Jahren empfehlen.
Spielmaterial:
Das Spielmaterial ist denkbar einfach und zweckmäßig. Es handelt sich um Karten. Auf der Vorderseite sind Bohnen zu sehen sowie die Wertigkeit der Bohnenart (also wieviel Bohnen nötig sind, um einen Taler zu bekommen). Die Bohnen sind ganz lustig gestaltet, da findet man „Blaue Bohnen“ mit Colt oder „Brechbohnen“, die sich übergeben...
Auf der Rückseite der Karte befinden sich Taleraufdrucke. So kann man die Karten zugleich für die Abrechnung verwenden. Das ist material- und geldbeutelschonend. Wer erntet, darf die festgesetzte Menge an Karten behalten (und mit der Rückseite – also der Talerseite - nach oben vor sich ablegen), nur die Restmenge kommt zurück in den Stapel. Der Kartenstapel wird also in der zweiten und dritten Runde jeweils deutlich dünner, das Spiel nähert sich schneller dem Ende.
Neben den Karten enthält die Verpackung noch die Spielanleitung – das wars. Kein unnötiger Schickschnack in der kleinen, leicht transportablen Schachtel.
Fazit:
Nettes Spielchen für Zwischendurch, das keine allzu hohen Anforderungen an Geist und Körper stellt.
Wie es eben bei Hülsenfrüchten so ist: Man sollte sie nicht im Übermaß genießen ;-)))
...