Charlotte Bronte: Jane Eyre
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Testberichte Charlotte Bronte: Jane Eyre

 (gebundene Ausgabe)
5.0 von 5
Platz 57 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - J".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Charlotte Bronte: Jane Eyre Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • die Story
  • Charlotte Brink schreibt aus eigener Erfahrung heraus ihr Buch
Nachteile/Kritik
  • nichts
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mg81

Jane Eyre - Charlotte Bronte

ein Testbericht von 2010-03-04 10:55:25 vom 04.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: die Story...
Nachteile/Kritik: nichts
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Buchdaten:

- Titel: Jane Eyre
- Autorin: Charlotte Bronte
- Verlag: Anaconda
- Seitenanzahl: 640
- ISBN-13: 9783866472280
- ISBN-10: 3866472285
- Preis: 7,95 Euro (geb. Ausgabe)

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Klappentext:

Charlotte Brontës Jane Eyre gilt als eine der facettenreichsten und ergreifendsten Frauenfiguren der Weltliteratur. Nach einer freudlosen Kindheit verliebt sich die junge Titelheldin in den herrischen und egozentrischen Mr. Rochester, in dessen Haus sie als Erzieherin Anstellung gefunden hat. Auch der Hausherr fühlt sich zu der intelligenten Frau hingezogen, doch hütet er ein schreckliches Geheimnis, das ihre seltsame Liebe zueinander unweigerlich überschattet. Die aufwühlende Melodramatik des Stoffs machte Brontës 1847 erschienenen Roman zu ihrem erfolgreichsten Werk.

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Die Autorin

Charlotte Bronte ist am 21. April 1816 als die älteste der der heute weltberühmten Brönte-Schwestern als Tochter einer Pfarrerfamilie in Thornton geboren. Sie verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens gemeinsam mit ihren Schwestern Emily und Anne sowie ihrem Bruder Branwell im englischen Yorkshire. Früh schon waren die Geschwister literatirsch aktiv, doch die Erfolge blieben ihnen zunächst versagt. Charlotte veröffentlichte 1847 unter dem männlichen Pseudonym Curer Bell ihren Roman „Jane Eyre“, der sie schlagartig berühmt machte. Charlotte Bronte starb 1855 im Alter von 38 Jahren in Haworth.

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Inhaltswiedergabe und eigene Meinung:

„Jane Eyre“ ist die Autobiografie einer jungen Frau. Die Geschichte spielt sich in England ab und beginnt im Jahr im 19. Jahrhundert als Jane Eyre 10 Jahre alt ist. Beide Elternteile von Jane sind kurz nach ihrer Geburt verstorben. Ihr Onkel, der Jane in seine Familie aufgenommen hat, verstarb ebenfalls bald darauf, so dass Jane der Obhut ihrer Tante, die drei eigene Kinder hat, überlassen wurde. Jane wird von ihrer Tante als unerzogenes Kind dargestellt, und langsam glaubt Jane auch selber, dass sie „böse“ ist. Die Tante beschließt, Jane in eine Schule bzw. Internat zu schicken, wo Jane sechs Jahre als Schülerin und zwei weitere Jahre als Lehrerin verbringt, bis sie schließlich beschließt, sich außerhalb des Internats um eine Stelle als Gouvernante zu bewerben. Kurz darauf wird sie im Anwesen von Mr. Rochester angestellt. Mr. Rochester scheint ein mürrischer, launenhafter Herr zu sein, doch Jane erkennt den weichen Kern in der harten Schale. Trotz eines Altersunterschieds von zwanzig Jahren verlieben sich beide ineinander. Doch Mr. Rochester hat ein Geheimnis. Als dieses gelüftet wird, flieht Jane. Sie findet Obdach bei einer Familie und findet eine Anstellung als Lehrerin in einer Dorfschule für Mädchen. Nach einigen Monaten hält Jane die Ungewissheit, wie es Mr. Rochester geht, nicht mehr aus und will ihn noch einmal sehen, bevor sie den Heiratsantrag eines anderen Mannes annimmt ...

Die Story ist schon über 160 Jahre alt und ließ sich nicht besonders einfach lesen. Der Schreibstil ist zwar recht altmodisch, aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, kann man der Geschichte gut folgen, auch wenn ich manche Sätze ein zweites Mal lesen musste. Besonders auffällig war für mich, dass die Pronomen „der, die und das“ kein einziges Mal und stattdessen die Pronomen „welche, welches, welcher“ gebraucht wurden. Obwohl grammatisch korrekt, hört sich das irgendwie komisch an, das kennt man heutzutage ja kaum noch.

Was mich ein bisschen gestört hat, ist die detaillierte Beschreibung der Umgebung. Mir ist bewusst, dass eine Beschreibung dem Leser helfen soll, sich in das Geschehen hinein zu versetzen und sich die Ortschaften besser vorstellen zu können und das ist Charlotte Brontes auch gut gelungen. Aber ich muss nicht unbedingt wissen, wie jeder Busch und jeder Stein aussieht, wenn Jane einen Sparziergang macht. Das ist aber natürlich Geschmackssache.

Die einzelnen Charaktere sind ebenfalls sehr genau beschrieben. Das wiederum finde ich gut, denn ich möchte schon wissen, wie die einzelnen Personen, die in der Geschichte vorkommen, aussehen und was ihre „Macken“ sind.

Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen und hat mich gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte wissen, wie das ganze ausgeht. Ich fand die Story wirklich bis zum Schluss spannend. Aber um wahr zu sein, gab es in der Geschichte meiner Meinung nach zu viele glückliche Zufälle, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte, um euch die Spannung nicht zu verderben. Aber naja, es hat ja auch keiner behauptet, dass es sich bei „Jane Eyre“ um wahre Begebenheiten handelt.

Das Buch wurde bereits mehrmals verfilmt, einige Verfilmungen kann man auf Youtube anschauen.
Eine Leseprobe gibt es auf Buecher.de.

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Mein Fazit:

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, weshalb ich auch alle fünf Sterne vergebe und eine Leseempfehlung ausspreche.

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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
berg100
berg100, 06.03.2010
Ich sehe das ziemlich ähnlich, durch diese vielen Detailbeschreibungen hat sich das Lesen ziemlich in die Länge gezogen. Als es spannend wurde, habe ich bis 5 Uhr morgens gelesen bis zum Ende. Gute Beschreibung. LG Karin
McFly
McFly, 04.03.2010
Schön geschrieben! Über einen Besuch bei meinen Berichten würde ich mich freuen.
Gruß
tipsi3
tipsi3, 04.03.2010
Einen schönen Donnerstag wünsche ich dir !!!
Liebe Grüße tipsi3
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margy

jane eyre

ein Testbericht von 2006-10-07 10:17:49 vom 07.10.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Charlotte Brink schreibt aus eigener Erfahrung heraus ihr Buch...
Nachteile/Kritik: -
2001 erschien die 3. Auflage des historischen romans "Jane Eyre" von Charlotte Bronte in der allgemeinen Reihe der Ullstein-Bücher. ISBN-Nr.: 3-548-30385-4. Der Einband ist gebunden und kartoniert. Das Buch enthält 382 Seiten, wiegt 231 g und ist für 8,95 in den Büchereien erhältlich.

Zur Autorin:

Charlotte Bronte, englische Schriftstellerin, wurde am 16. April 1816 in Thornton / Yorkshire geboren und starb am 31. März 1855 in Haworth. Nach einer eher freudlosen Kindheit in der abgeschiedenen Moorlandschaft kamm die Tochter eines Pfarrers 1831 an die Lehranstalt Roe Head, zunächst als Schülerin, ab 1835 auch als Erzieherin. 1847 veröffentlichte sie ihr Buch "Jane Eyre", das zu einem großen Erfolg und auch später verfilmt wurde.

Zum Inhalt:

Jane Eyre ist ein Kind verstorbener Eltern. In den ersten Kapiteln des Romans erzählt Charlotte über ihre schlimme Kindheit.

Von der Witwe Mrs. Read wird Jane Eyre in die Familie aufgenommen. Doch hier ergeht es ihr nicht gut. Mrs Read und ihre 3 verwöhnte Kinder treten die Gefühle des Mädchens mit Füßen, da Jane auch aus armen Verhältnissen stammt und ihrer hohen sozialen Schicht nicht angehört. Ungerecht behandelt und in der Seele gequält, neigt Jane zu Wutausbrüchen, um sich zu rechtfertigen.

Sie fühlt sich von allen ungeliebt und wird auch noch in ein Internat gesteckt. Mit dem Erzieher der Lehranstalt kommt es ebenfalls zu Auseinandersetzungen, Vorwürfen und ständigen Abwertungen.Mr. Brocklehurst bezeichnet das Mädchen als Lügnerin. In Lowood fühlt sie sich auch nicht angenommen, bekommt aber mit der Zeit Freunde und Vertraute.

Nach einigen Vorfällen, die den ungeliebten Lehrer betreffen, führt es zu seiner Entlassung. Für alle, vor allem aber für Jane wird es jetzt erträglicher im Internat. Sie beendet ihre Schulzeit und wird dort auch als Lehrerin übernommen. Dort bleibt sie auch eine geraume Zeit, bis ihre Freundin heiratet und dann die Schule verläßt.

Jane Eyre selbst gibt eine Anzeige auf, hat Glück und findet eine Anstellung als Gouvernante bei Mr. Rochester. Hier geschehen seltsame Vorfälle. Ihr Arbeitgeber und auch andere Personen des Hauses wachen des öfteren mit Verletzungen nach dem Nachtshlaf auf.

Im Laufe ihrer Arbeit verliebt sich Jane in ihren Chef. Auch er hegt Gefühle für sie, erzählt ihr davon und macht ihr einen Heiratsantrag. Kurz vor der Hochzeit aber erfährt Jane, daß Mr. Rochester bereits verheiratet ist. Seine Frau sei geistig gestört und ihr Mann halte sie versteckt.

Entsetzt darüber flieht Jane mitten in der Nacht aus dem Haus. Sie findet Unterkunft bei einem Vikar. und kann beginnen, als Dorflehrerin zu arbeiten. Der Vikar selbst ist Missionar und oft auf Reisen. Sein nächstes Ziel ist Indien. Er bittet Jane mit ihm zu reisen und auch darum, sie zu heiraten.

Jetzt wird Jane entgültig klar, daß sie Mr. Rochester trotz des Vorfalles liebt und maht sich auf den Weg zu ihm. Bei ihm angekommen, stellt sie fest, daß sein Haus abgebrannt ist und er schwer verletzt und auf Hilfe angewiesen. Sie pflegt ihn gesund und die beiden heiraten. Jane und ihr Mann bekommen ein Kind.

Charaktere:

Jane Eyre ist ein zurückgestoßenes, in ihren Gefühlen verletztes Mädchen. Ihr fehlt es an Lebenserfahrungen, die sie sich im Laufe ihres Lebens noch erwerben muß. Da sie aus ärmlichen Verhältnissen stammte, tat sie sich schwer mit den besser betuchten Menschen in ihrer Umgebung. Auf dem Weg ins Internat und ins Berufsleben, den Bekanntschaften mit den Männern macht sie so ihre Erfahrungen und beginnt, für sich selbst zu denken und zu handeln, auch trifft sie endlich ihre eigenen Entscheidungen.

Schreibstil:

Charlotte Bronte schreibt ihr Buch aus der Sicht der Jane Eyre in der Ich - Form. Der Ausdruck ihrer Sprache ist warmherzig, stark, leidenschaftlich und überzeugend zugleich. Die Geschichte kommt glaubwürdig beim Leser an. Mir fiel es während des Lesens nicht schwer, mich in das Mädchen und später in die erwachsene hineinzuversetzen und mit ihr zu denken, zu fühlen und ihren Weg durchs Buch zu gehen.

Meinung / Fazit:

Die großen, immensen Unterschiede der sozialen Klassen des 19. Jahrhunderts in England kommen bei Charlotte Bronte sehr deutlich zum Vorschein. Am Anfang in den Kinderjahren und der Jugendzeit fehlte es Jane an Erfahrungen, die sie im Laufe der Geschichte erst sammeln mußte.

Auch die Stände der Religion, die Untershiede hier und die Denkweise spielen eine sehr wichtige Rolle in dieser Zeit. Das kommt ebenso gut zur Geltung und wird anschaulich erklärt.

Charlotte Bronte, die Schriftstellerin, erlebte selbst eine eher traurige und erschreckende Kindheit. Der Roman "Jane Eyre" spiegelt in gewisser Weise ihr eigenes Leben. Es ist ein Stück weit ihr eigener Lebensbericht, denn ihre beiden Schwestern starben aufgrund von Mißständen in der Schule.

Beim Lesen spürte ich genau, daß sich Charlotte Bronte sehr genau und detailliert mit Jane Eyre als Hauptfigur des Buches auseinandersetzte. Da es auch ein Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte ist, kommen die geschriebenen Worte sehr glaubhaft und spezifiziert beim Leser an. Außerdem ist das Buch spannend und fesselnd bis zum Ende. In gekonnter Weise haucht sie dem Mädchen Leben ein und der Roman zieht in den Bann. Ich persönlich habe es in einem Rutsch in 2 Tagen ausgelesen und werde es mir nochmal zu Gemüte führen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Goldband
Goldband, 07.10.2006
Das ist eins meiner Lieblingsbücher. Die erste Begegnung mit dem Buch hatte ich schon als Kind. Ich hatte ein kleines Buch, in dem der Abschnitt im Waisenhaus erzählt wurde. Damals beeindruckte mich die Freundschaft zu Helen sehr. Später erfuhr ich erst, d
Mamafabian
Mamafabian, 10.10.2006
Ich fand den Film Klasse, das Buch hab ich nicht gelesen:-
Neram
Neram, 07.10.2006
schöner Bericht.. sieh dir doch auch mal meine an :
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