Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee
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Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee
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Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee

Testberichte Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee

 (Taschenbuch)
1.5 von 5
Platz 7 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - A".
Bewertung: Kundenbewertung 1,60 / 5,00 1.5 von 5
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Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 1,60 / 5,00 1.5 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (2/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Thomas Brussigs Schreibweise und Schilderung viel zu kurz dieses Buch :-(
  • unterhaltsam und leicht lesbar, ein Blick hinter die Mauer
  • kleine Einblicke in die Schwierigkeiten für damalige Ostberliner..............
Nachteile/Kritik
  • Öde Story,schwache Pointen
  • viel zu kurz dieses Buch :-(
  • nicht so gut wie der Film, zum Teil Erinnerungsverklärung und damit Gefahr der Verharmlosung der DDR
  • alles.........Handlung, Schreibstil e.t.c
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SebiPokemon

ALLE LIEBEN ES, ICH HASSE ES, SCHADE DRUM??

ein Testbericht von 2004-09-04 23:26:49 vom 04.09.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: Öde Story,schwache Pointen
Die Rede ist von dem Buch "am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig
Bisher konnte ich keine Kritik darüber finden, alle loben den tollen Schreibstil und die lockere, witzige Handlung.

VORGESCHICHTE:
Ich bin eh kein Lesewurm, ich habe sowenige Bücher gelesen wie kaum einer, höchstens mal ein Comic von Disney, aber Bücher waren mir immer viel zu trocken und ich konnte mich nicht aufraffen die öde vor mich hin zu lesen.
Doch in der 10ten Klasse der Realschule stand im Plan ein Buch zu lesen, Arbeit darüber zu schreiben etc.
Der Lehrer, auch Geschichtslehrer, entschied sich für ein Buch mit geschichtlichem Zusammenhang, aus der DDR nämlich.

DAS BUCH:
Auf der Vorderseite stehen die 5 Hauptdarsteller des Buches mit selten dämlicher Haltung vor einem alten Haus mit zugemauerten Fenstern.
Sie greifen sich alle an die Hose und schauen dämlich aus der Wäsche
Auf der Rückseite war die Plakette der Buchhandlung, 7.90€ und noch ein Zitat von Thomas Brüssig "Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen", wohl eine Hommage an die DDR.


STORY:
Am Anfang versucht Thomas Brüssig krampfhaft eine Geschichte, als Winston Churchill(Groß Britanien), Josef Stalin (Sowjetunion) und Truman(USA) nach dem Krieg Berlin einteilen, zu erzählen, und zwar die, wie die Sonnenallee geteilt wurde.
Daher kommt nämlich der Name des Buches, das kürzere Ende der Sonnenallee liegt nämlich in der DDR und dort spielt die Geschichte.

Daher geht es auch im ersten Kapitel gerade da los:
Der Hauptdarsteller der Buches, Michael Kuppisch und seine Freunde sitzen auf einem Spielplatz und diskutieren über die tolle illegale Musik der DDR, z.B: Hiroshima, ein böses Lied aus dem Westen was von der DDR verboten war.
Ein Beamter hört die Musik und beschlagnahmt die Platte. Weil es natürlich richtig witzig ist für das Buch spielt er sie bei seiner Beförderungsparty ab und alle merken das es was Verbotenes ist, er wird degradiert und gibt nun der Clique die Schuld, die er nun wo es geht terrorisiert.


Auch sonst liest man viel aus dem Leben der DDR, besonders dem Schulsystem, da fliegt einer aus der Schule weil er sich einen Scherz gegen ein Lenin Portrait erlaubt, der andere(Micha) muss zur Strafe für ein Fehlverhalten auf einer Versammlung sagen wie wichtig doch die DDR ist etc.

Ansonsten geht es in dem Buch primär um Michas Leben, wie er sich an die schöne (wenn man ihr Bild auf der Startseite betrachtet eher eine aufgestyle Vogelscheuche im Altkleidersammlungs-Style)
Miriam heranmacht und sie erobern will.
Das fängt an wo beide für ihr Ferhverhalten vor einem Schulrat die DDR anpreisen müssen und sie ihn hinter der Schule küssen will, doch genau in dem Moment auf die Bühne muss und ihm den Kuss verspricht, er diesem Kuss von da an also hinterher läuft.

Ausserdem geht es um seine Freunde, die alle einen ganz unterschiedlichen Style haben, einer ist der verträumte, der andere der mit den großen Brillengläsern und der durchfuchste.
In den verschiedenen Kapiteln ist es so gestaffelt das alles mal dran kommt, eben diese Freunde mit denen er Sachen erlebt die für heutige Zeit total öde sind aber damals in der DDR heißer Stuff war, es geht um Michas Familie, seinen Onkel aus dem Westen der in seiner Kleidung West Sachen wie Schokolade schmuggelt und denkt das er damit was illegales macht.
Und wie erwähnt eben um die Miriam, für die er wohl sterben würde und alles macht.

Aber eben auch manches falsch, z.B. will er sie auf einer Party küssen doch ist so ein Trottel das er sich "Mut" ansäuft und sie dann, als sie kommt sturzbetroffen angrabbelt und alles kaputt macht.
Dies bringt Thomas Brussig total unglaubwürdig, extrem und aufgetragen rüber.


Das Ende der Story schreibe ich natürlich nicht, auch wenn ich das Buch eh nicht empfehle, wäre ja damit alles verraten, aber soviel sei gesagt, auch das Ende wirkt total aufgesetzt, extrem und unglaubwürdig.

MEINE MEINUNG:
Habe ich ja schon ein wenig oben eingebracht, ich finde das Buch äusserst öde.
Auch wenn Brussig verzweifelt versucht die Story der zurückblickend betrachtet strengen DDR aufzulockern, er schafft es nicht.
Die ganze Story zieht sich langweilig und lange hin, immer mal unterbrochen von irgendwelchen tollen Erlebnissen wie einer Party wo am Ende einer im Suff auf der teuren Instrumentensammlung vom Vater des Hausbesitzers schläft und sie zerstört.

Oder die tolle Geschichte wie der Gemüseladen an der Mauer entstand, super super....

Ich habe das Buch nur für die Schule zu Ende gelesen um bei der Arbeit nicth wie der Ochs vorm Berg stehen zu müssen, ich musste mich zwingen diese tolle Story des DDR Heins Micha zu lesen wie er sich locker durch sein hartes Leben an der Mauer kämpft und einer hässlichen Barbie mit Gehfehler hinterhersabbert in allen nur erdenklichen Formen.
Ich stellte am Ende fest das ich nichts durch das Buch gelernt habe, die Geschichten sind manchmal auf extra "hoch" getrimmt, aber es kommt nicht so rüber sondern nur total aufgesetzt wie diese jungen Menschen ihr Leben im Osten zelebrieren.

THOMAS BRUSSIG:
Er wurde 1965 in Berlin geboren, besuchte von 1971 bis 1985 die Schule, arbeitete dann als Museumspförtner, Tellerwäscher, Reiseleiter, Hotelportier, Fabrikarbeiter, Fremdenführer; dazwischen verrichtete er den Wehrdienst.
Seinen ersten gedruckten Artikel hatte er 1989 im Tagesspiegel, dann einige Bücher wie die Sonnenallee und Theaterstücke.

FAZIT:
Ich schließe mich den Lobeshymnen in keinster Weise an, total schwaches Buch, es wurde außerdem versucht einen tieferen Sinn hinter das Buch und die Thematik DDR zu bringen, doch auch dies scheitert kläglich und stirbt im Detail.

Thomas Brussig scheitert in meinen(!) Augen bei dem Versuch seine Erfahrungen in der DDR in so einer Story zu verpacken mit Pfiff und Witz, daher gibts nur 1 Stern, ich war sehr enttäuscht, denn wenn ich mal Bücher mag dann meist mit geschichtlichem Hintergrund(Beispiel: damals war es Friedrich), doch hier treffe ich ein Buch was mich vom Cover bis zum Schlusswort nervt und regelrecht ankotzt.

MFG-Sebi
...
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Kommentare
campino
campino, 05.09.2004
habe ich nicht gelesen, aber der Film gefaumlllt mir sehr gut.
LG, Andrea
Ananas
Ananas, 24.04.2006
da kann ich dir nur zustimmen : lg
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Ananas

Moscow, Moscow !!!

ein Testbericht von 2006-04-24 15:11:43 vom 24.04.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: kleine Einblicke in die Schwierigkeiten für damalige Ostberliner.................
Nachteile/Kritik: alles.........Handlung, Schreibstil e.t.c
Moscow, Moscow, genau dises Lied hören sich Micha Kuppisch und seine vier Freunde Mario, Brille, Wuschel und der Dicke auf einem kaputten Spielplatz an. Warum?? Ganz einfach: die Hauptperson Micha und seine Freunde wohnen in Ostberlin. Genauer gesagt wohnen sie genau neben der Mauer im kürzeren Ende der Sonnenallee und hier ist nicht nur dieser Song verboten auch andere Interpreten dürfen nicht angehört werden. Nach der Erklärung warum die Sonnenalle geteilt wurde, fängt die Geschichte mit dem Alltagsleben der vier Jugendlichen an und da geht es hauptäschlich um Micha. Es beschreibt sein alltägliches Leben und die Beziheung zu Miriam, der er andauernd mit schrägen Aktionen imponieren möchte. Auch ist da sein Onkel Heinz, der für Michas Familie Sachen in den Osten schmuggelt und dafür sogar einmal 30 Pfund abnimmt und natürlich gibt es da noch Mario's Freundin, die ihr Baby in einem Auto austrägt. Es beschreibt teilweise die Unterschiede zwischen West- und Ostberlin und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebensweisen.

Seiten: ca. 155 Seiten
Preis: ca. 7-8 Euro

Autor: Der Autor Thomas Brussig wurde 1965 in Ostberlin geboren und studierte Soziologie und Dramaturgie. Er arbeitete außerdem noch eine Zeit land als Möbelträger, Tellerwäscher, Museumspförtner und Hotelportier. Neben "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" (wurde von Leander Haußmann verfilmt), verfassete er noch: Leben bis Männer, Wasserfarben, Helden wie wir, Wie es leuchtet.

MEINUNG:
Eigentlich lese ich ja viel und gerne aber da ich das Buch in der Schule laß und gezwungen war es zu lesen schaffte ich nicht einmal die erste Seite ohne etliche Sieten zu überspringen. Schon allein das erste Kapitel war Langeweile pur mit der sinnlosen Erklärung, die auch ein bisschen verwirrend war. Dann fing endlich nach endlosen, öden Seiten die normale Erzählung an und schon da musste ich über das einfaltige Klischee kichern. Anscheinend ist es in jedem Buch so, dass in einer Gruppe Jugendlicher immer ein Casanova, ein intelligenter, ein Kind und ein "Fettklos" ist. Das fand ich schon ziemlich unoriginell und dann auch noch die Idee mit dem Mädchen Miriam, dass zwei befreundete Jungs auf das gleiche Mädchen stehen (das aber schon vergeben ist), ziemlich nervig. Was sich leider aber durch das ganze Buch zieht. Es wird dann immer wieder geschildert wie Micha versucht endlich mal nihct mehr Luft für Miriam zu sein (indem er den selben Tanzkur wie sie besucht). Das war schon ziemlich langweilig, da ich überhaupt nicht auf "Schnulzen" stehe.
Eigentlich dachte ich dann, dass so ein Ostberlin-Thema eigentlich sehr ernst wäre aber in dem Buch wird es ziemlich komisch dargestellt. Ich weiß nicht ob es so ironisch vom Autor beabsichtigt war oder ob es nur ausversehen den falschen Eindruck vermittelt. Das einzige lustige an dem Buch war, dass der genannte Onkel Heinz im ganzen Buch "Ihr werdet an Lungenkrebs sterben!!!" sagt und am Ende des Buches ironischer Weise selbst an Lungenkrebs stirbt. Auch war es lustig über Micha's verblödeten Vater zu lesen, der denkt das jeder zweite Hausbewohner ein Spitzel ist.

Aber ansonsten würde ich das Buch wirklich nicht empfehlen!! Es ist langweilig und ließt sich keineswegs flüssig. Außerdem muss man sich von Seite zu Seite kämpfen und sich zusammen reißen um nicht sofort die Beherrschung zu verlieren. Als Klassenlektüre finde ich es auch nicht unbedingt geeignet, da es einfach nur Nachkriegsliteratur ist und wenn man etwas über Ostberlin und das damalige Leben dort lesen möchte, dann sollte man auf keinen Fall dieses Buch lesen. Das ist eigentlich einfach nur eine schlecht gewordene, einschläferne Schnulz-satire, die eigentlich keinen Sinn gibt und einem auch nichts sagt, geschweigedenn einem etwas beibringt.
Wenn man ein Unterhaltsames Buch lesen möchte, dann ist man hier wirklich an der flaschen Stelle. Aber dennoch bekommt das Buch einen Stern von mir, da es Leuten die Nachkriegsliteratur mögen, Schnulz-Geschichten mögen oder einfach eine schlechte Jugendgeschichte lesen möchten, vielleicht gefallen könnte. Aber es ist auch für die Leute gedacht, die Abends nicht schnell einschlafen können. Nach vier gelesenen Seiten in dem Buch schläft man garantiert wie ein Baby!! Vielleicht ist ja der Film dazu besser aber meine Meinung zu dem Buch wisst ihr ja jetzt.

Viel Spass damit!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
blackangel63
blackangel63, 02.05.2006
.. quot quot... quot quot.. . 039o039 . 039o039 . - ,,-,, - ,,-,,-...LG Anja :-
Scheinshaxe
Scheinshaxe, 24.04.2006
toller bericht...klasse! ..ein klares quotsehr hilfreichquot...gruß Scheinshaxe :o
bodspy
bodspy, 24.04.2006
schicker Bericht nur weiter so ... SH
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Felinchen

Glückliche Menschen haben...

ein Testbericht von 2004-01-03 16:15:29 vom 03.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Thomas Brussigs Schreibweise und Schilderung viel zu kurz dieses Buch :-( ...
Nachteile/Kritik: viel zu kurz dieses Buch :-(
... ein schlechtes Gedächtnis und reiche Erinnerungen
Thomas Brussig

Heute versuch ich mich mal in einer ganz ganz anderen Kategorier und erzähle euch über ein Buch, was wirklich über genialen Inhalt verfügt und viel zu kurz ist! Ich werde versuchen eine Art Inhaltsangabe zu schreiben, damit der Inhalt besser "rüberkommt" ;-)

Am kürzeren Ende der Sonnenallee, gleich neben der Mauer, auf der Seite Ostberlins, wohnt Michael Kuppisch. Da seine Mutter ihn immer Micha nennt, werde ich ihn ab jetzt auch Micha nennen.
Wenn Micha aus der Haustür tritt, hört er die Rufe westlicher Schulklassen die vom Aussichtspodest aus wirklich alles sehen, was am kürzeren Ende geschieht wie z.B.: „Guckt mal, ‘n echter Zoni!“
Doch Micha macht sich nichts daraus, denn er hat eine wirklich größere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit bei der die ganze Straße in einen völlig anderen Rhythmus gerät(?!schreibt man das so?) und wirklich jeder, vom Straßenarbeiter bis zum Grenzsoldat, alles außer Acht lässt, sobald Miriam irgendwo erscheint. Und so grübelt Micha tagein und tagaus, wie er es anstellen könnte, in Miriams Nähe zu sein oder wie er es denn schaffen könnte, Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Sehr Detailgetreu und mit perfekt portioniertem Humor berichtet Thomas Brussig, wie im "Schatten der Mauer" auch die Sonne schien. Micha, Miriam und die Anderen Darsteller lieben und lachen, tricksen und träumen. (was für ein schöner Satz, nicht? :-)Sie schmieden Pläne, wie man der Musterung entgeht oder wie man einen Liebesbrief aus dem Todesstreifen (damals ein etwas sarkastisches Wort für die Mauer;-)hervorangelt, weil der Wind ihn da hinein geweht hat. Sie hören Jimi Hendrix und lesen Sartre, sie schaffen sich, FAST ohne Furcht und wirklich sehr erfindungsreich eine eigene Welt. Manche allerdings sind zu blöd, ein Radio einzuschalten, wie der Grenzer, der heimkehrenden Tagesbesuchern aus dem Westen vertraulich zuzwinkernd ein: „Keine Angst, wir holen euch da raus“ entgegenhaucht :-) Onkel Heinz aus Westberlin, der sich dreißig Pfund abhungert nur um unterm Anzug einen zweiten Anzug für Micha über die Grenze zu schmuggeln, Wuschel, dem ein lang ersehntes, sehr seltenes Stones-Album das Leben rettet, oder die Existentialistin, die auf Ihre Weise "entbübte" und im Trabi letztendlich ihr Baby bekommt - all diese Darsteller vom kürzeren Ende der Sonnenallee „haben die Luft bewegt“: „Mein Gott, waren wir komisch, und wir haben es nicht einmal gemerkt…“
Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, da es am besten jeder für sich liest!!

Zum Autor
*********
Thomas Brussig, 1965 in Berlin geboren, wuchs im Ostteil der Stadt auf und arbeitete nach dem Abitur u.a. als Möbelträger, Museumspförtner und Hotelportier. Er studierte Soziologie und Dramaturgie und debütierte 1991 unter einem Pseudonym mit einem Roman. 1995 erschien bei Volk & Welt sein in zahlreiche Sprachen übersetzter und auch als Bühnenfassung erfolgreicher Roman „Helden wie wir“. 1999 erhielt er - zusammen mit Leander Haußmann - den Drehbuchpreis der Bundesregierung.
Thomas Brussig lebt jetzt in Berlin.

Zahlen,Zahlen,Zahlen...
************** *********
1999 erschien dieses Meisterwerk ;-)im Verlag Volk und Welt
2001 wurde es als Fischer Taschenbuch veröffentlicht Seiten: 157
Preis: 7,90 €
ISBN: 3-596-14847-2

Fazit
*****
Thomas Brussig setzt meiner Meinung nach gekonnt seine, manchmal durchaus schrille, Komik in die einzelnen Kapitel und sorgt so für eine wirklich abwechslungsreiche Handlung!!! Dieses Buch ist einfach mehr als gelungen. Da ich persönlich den Film erst nach dem Buch kennen lernte, war es manchmal wirklich schwierig, die Figuren mit Hilfe des Covers zusammenzubasteln... Das ist leider auch schade an dem Film "Sonnenallee". Man setzt sich viel weniger mit den Figuren selbst auseinander. Im Buch macht man sich seine eigenen Vorstellungen von einem Klapptisch mit Kurbel und wer Klappfahrräder nicht kennt, lernt spätestens beim Lesen dieses Buches was ein Klappfahrrad ist. Es ist viel zu kurz, was einen dau veranlagt es wieder und wieder zu lesen. Ich habe es schon vier mal gelesen und kann jedesmal wieder schmunzeln über bestimmte Handlungen und Dinge :-)
Alles in Allem ist dieses Buch eines der besten Bücher die ich gelesen habe. Doch ob es einem gefällt muss letztendlich doch jeder selbst entscheiden.
Von mir persönlich aber absolut empfehlenswert

[c] Felinchen
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
maxtheruler16
maxtheruler16, 20.04.2006
guter bericht, meiner meinung nach ist das buch echt cool
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Ein Leben im Schatten der Mauer - war es wirklich so?

ein Testbericht von 2003-04-16 10:45:14 vom 16.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam und leicht lesbar, ein Blick hinter die Mauer...
Nachteile/Kritik: nicht so gut wie der Film, zum Teil Erinnerungsverklärung und damit Gefahr der Verharmlosung der DDR
Den meisten dürfte der Film "Sonnenallee" von Leander Haußmann ein Begriff sein. Er war ein Kassenschlager, beleuchtet das Leben in Ostberlin auf seine eigene Art und lebt unter anderem von der Filmmusik (Puhdy, Nina Hagen). Prädikat: Sehr sehenswert, wenn auch teilweise an Erinnerungsverklärung leidend.

Dass es auch ein Buch zum Film gibt, wissen wahrscheinlich die wenigsten. Es stammt von Thomas Brussig und trägt den Titel "Am kürzeren Ende der Sonnenallee". Leider - und das sage ich mit Bedauern - leidet auch dieses Filmbuch an einer beklagenswerten Filmbuchkrankheit: Es kann gegen den Film nicht bestehen. Das hängt weniger mit den Ideen und der Schreibweise zusammen als vielmehr mit den Bildern im Kopf, die immer da sind, wenn man erst den Film gesehen hat. Wäre das Buch das Original, sähe es wohl anders aus. So aber fließt an allen Stellen das Drehbuch mit ein.

Worum geht es: Micha Kuppisch lebt gleich neben der Mauer in Ostberlin. Er sieht sich unter doppelte Aufsicht gestellt. Da sind zum einen die gaffenden Wessis (die man jedoch auch verulken kann), zum anderen aber die Staatsmacht in Gestalt des ABV (= Abschnittsbevollmächtiger = Volkspolizist, der für ein Gebiet zuständig ist), der Grenztruppen und der FDJ-Organisation. Diese "Organe" erscheinen jedoch fast immer lächerlich - ein Ärgernis, denn ihre Handlungen und Zumutungen waren in vielen Fällen alles andere als lächerlich. Von humoresken Einlagen über die Staatsmacht leben jedoch Buch und Film gleichermaßen.

Wie viele DDR-Bürger versteht es Micha, in Nischen auszuweichen. So lebt er mit seinen Freunden das Leben eines Jugendlichen wie überall: Er verbringt seine Freizeit mit der Clique (in der Disco und auf der Straße), hört Musik (am liebsten Verbotenes aus dem Westen) und verliebt sich. Sein Schwarm ist Miriam, die Unerreichbare - dass er sie am Ende doch bekommt, versteht sich fast von selbst. Dazwischen liegen verschiedene Anläufe, die unterhaltsam und auch skuril sind: ein Liebesbrief im Grenzstreifen, die Tanzschule, das Warten auf einen versprochenen Kuss. Daneben spielen der Onkel aus dem Westen und eine Stones-Platte eine große Rolle. Mehr will ich hier aber nicht verraten.

Letztlich will das Buch zeigen, dass Jugendliche immer und überall ihr Leben leben. Das ist durchaus gelungen - witzig, spritzig, ironisch. Als Geschichtsbuch will und kann es nicht gelesen werden. Wer die andere Seite der DDR erahnen will, der lese ergänzend "Die wunderbaren Jahre" von Rainer Kunze und "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf.

Das Buch ist erhältlich beim Fischer Taschenbuch Verlag und kostet 7,90 Euro.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-4 von 4 Testberichten über Thomas Brussig: Am kürzeren Ende der Sonnenallee
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