ein Testbericht von dreamweb2004-10-28 14:39:39vom 28.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Wissenschaft Leserfreundlicher nah gebracht als üblich...Nachteile/Kritik: der Autor geht mir zu sehr auf die Eigenarten der Wissenschaftler ein, nicht alles ist gleich interessant
Vor Kurzem habe ich mir das neue Buch von Bill Bryson "Eine kurze Geschichte von fast allem" gekauft. Zum einen habe ich schon mehrere Bücher des humorvollen amerikanischen Autors gelesen. Zum anderen interessierte mich das Buch, weil es hier um Wissenschaft geht und Bill Bryson hier einen Versuch unternimmt, Wissenschaft verständlich und humorvoll näher zu bringen.
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ALLGEMEIN
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Bei dem Buch "Eine kurze Geschichte von fast allem" darf man sich nicht von dem Titel täuschen lassen. Denn den Begriff "kurz" kann man unterschiedlich auslegen. Und somit handelt es sich hier um ein Werk von 671 Seiten, davon sind aber ab Seite 607 alles Erläuterungen, Anmerkungen, Literaturnachweise und ein Register. Somit hat man aber immer noch eine 606 Seitige Lektüre mit dem Thema Wissenschaft vor sich.
Bei meinem Exemplar handelt es sich um das schwere, gebundene Exemplar. Auf dem Schutzumschlag ist die Erdkugel abgebildet, daneben befinden sich mehrere Werkzeuge. Denn es geht hier vor allem um Entdeckungen und die Entwicklung der Wissenschaft. Klappt man das Buch auf, so befindet sich hier eine Zeittafel mit den verschiedenen Perioden. Sehr schön finde ich, dass hier einige Tiere und Pflanzen mit abgebildet werden. Praktisch ist auch das Lesebändchen, das zum Buch gehört und mir ein seperates Lesezeichen erspart.
Im Buch selbst wird auf Illustrationen oder Bilder jeglicher Art verzichtet. Da das Buch in Normalschrift bzw. relativ kleiner Schrift gehalten ist, bedeutet das für jeden, der sich hierfür interessiert, dass man hier viel Text vor sich hat. Wer sich für Wissenschaft, alles über unsere Umwelt und viele Erfindungen bzw. Entdeckungen interessiert, der wird wohl wie ich seine Freude an dem Buch haben.
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INHALT
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In der Einleitung geht Bill Bryson darauf ein, dass Wissenschafte heute oft langweilig und auch oft unverständlich geschrieben beschrieben wird. Dieser Schock, dass so ein Buch mit einem eigentlich interssanten Thema dann den Leser in Langeweile verfallen lässt, hat Bill Bryson zu der Idee gebracht, mal ein andersartiges Wissenschaftsbuch zu schreiben, in dem man durchaus auch mal lachen kann.
Aufgebaut ist das Buch in mehrere Kapitel, hier Teile genannt. Diese werden dann in mehrere Unterbereiche aufgegliedert:
Teil I - Verloren im Kosmos
1. Bauanleitung für ein Universum
2. Willkommen im Sonnensystem
3. Das Universum des Reverand Evans
Teil II - Die Größe der Erde
4. Das Maß der Dinge
5. Die Steineklopfer
6. Wissenschaft, rot an Zähnen und Klauen
7. Elemente der Materie
Teil III - Ein neues Zeitalter bricht an
8. Einsteins Universum
9. Das mächtige Atom
10. Weg mit dem Blei
11. Mustr Marks Quark
12. Die Erde bewegt sich
Teil IV - Der gefährliche Planet
13. Peng!
14. Feuer von unten
15. Gefährliche Schönheit
Teil V - Das Leben als solches
16. Der einsame Planet
17. In die Troposphäre
18. Die elementare Verbindung
19. Der Aufstieg des Lebens
20. Eine kleine Welt
21. Das Leben geht weiter
22. Tschüs zusammen
23. Die Reichlichkeit des Seins
24. Zellen
25. Darwins einzigartiger Gedanke
26. Der Stoff, aus dem das Leben ist
Teil VI - Der Weg zu uns
27. Eiszeit
28. Der rätselhafte Zweibeiner
29. Der unermüdliche Affe
30. Auf Wiedersehen
Ab Seite 603 folgen dann eine Danksagung, sehr viele Anmerkungen zu einzelnen Begrifflichkeiten im Buch sowie die Punkte Literatur und ein Register.
Wie der aufmerksame Leser schon bemerkt hat, hält sich Bill
Bryson hier an einen logischen Aufbau. So beginnt alles mit der Entstehung des Universums und endet mit dem Menschen - natürlich in der Jetztzeit bzw. Gedanken darüber, wie sich unser Leben auf die Erde auswirkt und viele Arten der Mensch bisher schon ausgerottet hat. Der Inhalt des Buches ist eindeutig nur das Thema Wissenschaft, dabei werden hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Von der Artenentstehung bis zum Entdecken bestimmter Krankheiten oder der Wichtigkeit der Mineralogie ist hier alles vorhanden. Nur auf die moderne Genetik geht der Autor hier nicht ein. Aber ansonsten gibt es hier fast alles zu finden, was irgendwie mit der Erde, der Entwicklung des Lebens oder anderer "Geheimnisse" um uns herum zu tun hat.
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MEINUNG
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Mir selbst hat das Buch "Eine kurze Geschichte von fast allem" sehr gut gefallen. Allerdings ist es nicht so einfach zu lesen und wohl für "Jedermann geeignet" wie es einen der Autor bzw. auch die Werbung um das Buch glauben lässt. Man sollte sich schon für Wissenschaft interessieren und somit auch mit einigen Fremdwörtern und völlig neuen Begrifflichkeiten rechnen.
Bill Bryson bemüht sich zwar, alles einfach zu erklären, aber bestimmte Dinge lassen sich nicht leicht vereinfachen. Byll Bryson bringt in seinem Buch sehr viele Vergleiche mit Objekten der Gegenwart, um bestimmte Passagen zu erklären. Teilweise helfen diese, die oft sehr hohen Zahlenwerte nachzuvollziehen, aber nicht immer ist es dann so richtig hilfreich.
Sehr interessant finde ich es, dass Bill Bryson sehr viel über die Personen schreibt, die bestimmte Dinge entdeckt bzw. erforscht haben. Dadurch konzentriert er sich aber teilweise schon zu viel auf deren Persönlichkeiten, so dass die eigentliche wissenschaftliche Entdeckung etwas untergeht. Da er zudem dieses Thema humorvoll angeht, beschreibt er hier leider sehr oft die Eigenarten bzw. Marotten dieser Personen. Es gibt hier sehr extreme Beispiele für das Verhalten der hier im Buch genannten Wissenschaftler. Auf der einen Seite ist es zwar interessant, auch einmal so etwas zu lesen und nicht jede dieser Persönlichkeiten hochzujubeln. Aber wenn dieser Stil auf über 600 Seiten so durchgezogen wird, dann empfinde ich es schon zu abschweifend und übertrieben. So als müsse man unbedingt über jeden Menschen etwas Lächerliches heraus finden. Dennoch gibt es aber auch sachlich neutrale Beschreibungen in diesem Werk von Bill Bryson.
Seinen lockeren Stil, den ich von den Reiseromanen (Beispiel Unterwegs mit Kängurus) gewohnt bin, schafft er hier aber nicht so rüberzubringen. Ich gebe zu, es ist natürlich auch schwieriger das sachliche Thema Wissenschaft durchgängig interessant und humorvoll zu beschreiben als bestimmte Anekdoten über Geschehnisse in einem Land zu schildern. Aber auf der anderen Seite war das ja das Anliegen von Bill Bryson.
Wenn ich mich nicht selbst so für Wissenschaft interessieren würde, hätte ich das Buch wohl doch nach einigen Seiten wieder aus der Hand gelegt. Man muss somit schon ein relativ hohes Interesse für die Erde und die Wissenschaft um unseren Planet und das Leben besitzen, damit man an diesem Buch seine Freude hat.
Sehr gut finde ich, dass Bill Bryson auch auf einige neuere Aspekte der Wissenschaft eingeht, so dass man hier einen relativ hohen Stand an neuen wissenschaftlichen ERkenntnissen präsentiert bekommt. Gerade solche Punkte habe ich als äußerst faszinierend empfunden. Interessant ist es auch zu erfahren, wie oft Wissenschaftler für etwas geehrt wurden, was jemand anderes unauffälligeres vorher entdeckte, nur weil sie sich besser bekannt machen konnten. Auch solche Beispiele findet man hier zur Genüge, es scheint durchaus keine Seltenheit zu sein, dass ein Erfinder arm bzw. ohne Anerkennung seiner Leistunt lebte und starb während jemand anderes den Ruhm erntete. Ich finde es hier sehr positiv, dass Bill Bryson in dem Buch "Eine kurze Geschichte von fast allem" somit auch diejenigen würdigt, die oft gar nicht für ihre Arbeit geehrt wurden.
Generell finde ich die Idee von Bill Bryson, wissenschaftliche Größenverhältnisse mit jetzt bekannten Belangen als Vergleich näher zu bringen. Da es sich aber nun einmal um einen amerikanischen Autor handelt, werden die Größenvergleiche dann auch mit amerikanischen Gegenden oder Belangen gemacht, die einem Europäer nicht unbedingt immer so einen Mehrwert bringen. In einigen Fällen allerdings haben sie mir auch gut weiter geholfen.
Da es sich hier um ein Buch "über fast alles aus der Wissenschaft" handelt, muss man natürlich auch Themen hinnehmen, die einen selbst persönlich nicht so sehr interessieren. Einige Bereich fand ich äußerst faszinierend und habe sie dann auch schnell lesen können. Bei anderen Passagen aber musste ich mich doch zwingen, alles komplett durchzulesen.
Obwohl ich normalerweise nicht so für Lesepassagen bin, möchte ich aber doch hier ein Beispiel für die Art Bill Brysons hier bringen, zudem man hier die Schreibweise bzw. vergleichende Art des Autors gut erkennt:
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" ... Zuvor sollten wir uns aber eines noch einmal ins Gedächtnis rufen: All diese Wendungen der Evolution, die in fünf Millionen Jahren von einem einfachen, einfältigen Australopithecinen zum modernen Jetzt-Menschen führten, brachten ein Lebewesen hervor, das in 98,4 Prozent seiner genetischen Information nicht vom modernen Schimpansen zu unterscheiden ist. Die Unterscheidung zwischen einem Zebra und einem Pferd oder einem Delfin und einem Tümmler sind größer als die zwischen uns und den behaarten Geschöpfen, die von unseren Vorfahren überflügelt wurden, als diese sich anschickten, die Welt zu erobern."
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Ich denke, an diesem Passus kann man schon sehr gut erkennen, dass Bill Bryson versucht, den Leser mit den Vergleichen zu einem Aha-Effekt zu bringen bzw. sich mehr für diesen Unterschied Affe/Mensch in der langen Zeit zu interessieren. Auf der anderen Seite kann vielleicht nicht jeder etwas mit dem Australopithecinen anfangen, der als erster menschenähnliicher Vorfahre gilt. Mir selbst gefällt übrigens dieser Vergleich sehr gut. Denn Bill Bryson bringt so (zumindestens den willigen Leser) hiermit zum Nachdenken, wie viel bzw. gering wir uns tatsächlich von den oft so verachteten Affen unterscheiden. Dass der Unterschied zwischen einem Delfin und einem Tümmler geringer ist, das hätte ich persönlich auch nicht gedacht.
Insgesamt ist "Eine kurze Geschichte von fast allem" ein schon sehr ironisch geschriebenes Werk über die Wissenschaft. Ironie ist meiner Ansicht nach hier wesentlich passender als humorvoll, denn so richtig zum Lachen fand ich die Vergleiche oder Anekdoten über die Wissenschaftler hier nicht. Hier noch ein Beispiel für die Ironie des Autors: "...Die Lust am Ausrotten beschränkte sich auch keineswegs nur auf Amerika..." Nachdem man hier liest, wie die australischen Beutelwölfe durch Abschussprämien getötet und das letzte Exemplar im Zoo in Hobart (Tasmanien) starb, erfährt man beispielsweise im nächsten Satz dann noch, dass dieser letzte Beutelwolf dann auch noch am Ende mit der wöchentlichen Müllabfuhr entsorgt wurde. Wenn das nicht ironisch ist, was dann wohl?
Auf alle Fälle spricht Bill Bryson hier die Gefühle des Lesers an, was ich schon für einen Pluspunkt halte. Allerdings ist es ihm nicht immer gelungen, das Thema so leicht und verständlich an den Leser weiter zu mitteln, wie er es laut Vorwort vorhatte. Dennoch ist es schon ein Schritt in die richtige Richtung, um ein Wissenschaftliches Buch auch an einen Normalleser zu vermitteln.
Als etwas störend empfinde ich auch den mit 24,90 Euro sehr hoch angsetzten Neupreis des Buches.
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AUTOR
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Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. 1977 zog er nach Großbritannien. Mit seinem Englandbuch "Reif für die Insel" gelang ihm der große Durchbruch. Seitdem stürmen seine Bücher die englischen und amerikanischen Bestsellerlisten, und auch in Deutschland gehört Bill Bryson inzwischen zu den populärsten Sachbuchautoren der Gegenwart. 1996 kehrte Bill Bryson in die USA zurück, wo er heute in Hanover, New Hampshire lebt. (Aus dem Schutzumschlag)
Ich selbst besitze außer dem Buch Eine kleine Geschichte von fast allem von Bill Bryson auch das Buch Frühstück mit Kangurus.
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DATEN
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Titel: Eine kurze Geschichte von fast allem
Autor: Bill Bryson
Art: Sachbuch, Wissenschaft
Buchart: Gebundenes Buch
Seiten: 671
Eignung: Erwachsene - wissenschaftlich interessiert
ISBN-Nr. 3-442-31002-4
Preis: 24,90 Euro
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FAZIT
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Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson ist ein sehr interessantes und den Leser emotionell ansprechendes Buch über die Wissenschaft, das auch neuere Erkenntnisse beinhaltet. Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl es sich teilweise doch etwas langatmig liest und der Autor mir sehr viel auf die Menschen hinter den Entdeckungen eingeht und ihre "Marotten" oft zu sehr betont. Insgesamt möchte ich das Buch empfehlen, allerdings sollte man sich schon für die Themen, Erde, Entwicklung des Lebens und wichtige Entdeckungen interessieren.
LittleGiant, 01.12.2004
...quotEine kurze Geschichte der Zeitquot von Professor Stephen W. Hawking. Ist dieses Buch womoumlglich als Satire auf Hawkings Buch gedacht!? Oder hat es - wie Hawkings Buch - auch einen ernsten wissenschaftlchen Hintergrund?
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interessant, aber in einem gewissen sinn oberflächlich
ein Testbericht von elfabo2007-02-24 18:40:20vom 24.02.2007Empfehlung: nein
Vorteile: interessanter überblick / anekdoten, die einen schmunzeln lassen...Nachteile/Kritik: naturwissenschaft als selbstverständlichkeit / wesen & auswirkungen (z.b. atombombe, fehlende menschlichkeit) werden nicht oder nur knapp erwähnt
wie von mir bereits an anderer stelle erwähnt, beschreibt dieses buch ausführlich, wer was wann unter welchen umständen entdeckt, gemessen, erfunden hat.
nicht mehr und auch nicht weniger.
wenn man das buch mit dieser erwartung liest, wird man sicher nicht enttäuscht. Man erhält interessante Daten, Fakten und Anekdoten über die Beschaffenheit und Erforschung unserer Welt.
die themen reichen von der beschaffenheit des universums über die erforschung der tiefsee bis hin zur abstammung des menschen (um nur einige zu nennen) - fast alles eben.
Jedoch wird in keinem Absatz das Wesen der Naturwissenschaft diskutiert. Zwar werden in den vielen beschreibungen menschliche schwächen nicht verschwiegen, aber die Naturwissenschaft als solche wird sozusagen als grundvorraussetzung genommen und praktisch nicht hinterfragt. so werden z.b. mehrere seiten auf die beschreibung von atomen verwendet, die atombombe jedoch findet sich nur in einem satz wieder.
Wer gerne einmal ein Buch lesen möchte, das die Naturwissenschaft und deren auswirkungen nicht so unreflektiert betrachtet, dem kann ich "der halbierte mensch (die naturwissenschaften und die seele des menschen)" von bryan appleyard oder "der anfang aller dinge (naturwissenschaft und religion)" von hans küng empfehlen - zwar nicht so unterhaltsam zu lesen, aber dafür erfährt man auch z.b. etwas über den standpunkt von descartes und kant anstatt "nur" die nackten fakten.
zugute halten muss man bryson, dass er immer wieder deutlich macht, wie wenig wir auf den einzelnen gebieten eigentlich wissen. man gerät ins schmunzeln über die blindheit mancher entdecker oder über den ideenklau, der sich über alle fachbereiche zu erstrecken scheint.
wünschenswert wären auch einige illustrationen gewesen, die einem das verständnis und das einprägen der vielen fakten erleichtern würden.
dennoch wird jeder der dieses buch liest - wenigstens in einem gewissen maße - hinterher schlauer sein, auch wenn es sich "nur" um fakten handelt.
alles in allem empfehlenswert, wenn man sich breitflächig informieren will, in was für einer welt man eigentlich (naturwissenschaftlich gesehen) lebt. daher nur gut als einstieg und nicht zur detaillierten auseinandersetzung mit den einzelnen themen geeignet.
Johann1A, 24.02.2007
Danke !!! Dein Bericht hat mir viel Zeit erspart, werde das Buch nämlich nicht Lesen. Brysons Reisebücher bzw. Erzählungen über Länder kann ich jedoch empfehlen. Beste Grüße Johann
AndreaRo, 24.02.2007
soweit recht gut, allerdings wäre eine klarere Gliederung nicht schlecht. Und ein bisschen mehr Details wie z.B. die Gliederung des Buches wären hilfreicher :-
feldhase, 28.02.2007
Der Text ist soweit okay. Doch bitte, schreibe doch korrekt, mache Absätze, Überschriften und Unterteilungen. Dann ist es auch ein sh. LG vom Feldhasen
ein Testbericht von money_leon2006-03-26 12:41:45vom 26.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: man wird schlauer ;-)...Nachteile/Kritik: viele Namen, schwer zu merken
"Bill Bryson - Eine kurze Geschichte von fast allem"
vom erfolgreichsten Sachbuchautor der Gegenwart
**Das Buch**
- Originalversion (in amerikanisch) erschien 2003 unter dem Titel
"A short History of Nearly Everything"
- Taschenbuchausgabe (in deutsch) erschien 2005
(übersetzt aus dem amerikanischen von Sebastian Vogel)
- Verlag: "GOLDMANN"
- ISBN: 3-442-46071-9
- Preis: 9,95€
- Seiten: 668
**Der Autor**
Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines geboren.
1977 zog er nach Großbritannien und schrieb dort für die "Times" und den "Independent" Den Durchbruch schaffter er mit dem Titel "Reif für die Insel".
1966 ging Bryson mit seiner Famillie in die USW zurück, wo er heute
lebt.
Das Buch "Eine kurze geschite von fasta allem" schrieb er also in dem Alter von 52 Jahren.
Bryson schrieb dieses Buch, da er in der Schule nie die Sachen gesagt bekam, die ihn interessierten.
Also widmete er sich lange Zeit damit, Bücher und Zeitschriften zu lesen und Fachleute zu befragen.
**Inhalt**
Im allgemeinen geht es, wie der Titel schon sagt, um fast alles, in der Naturwissenschaft.
Von Physik und Geologie zu Chemie und noch mehr.
Da es sehr schwer wäre hier den gesammten Inhalt wiederzugeben (es ist zwar humorvoll und leicht geschrieben, aber dennoch hoch komplizierte Naturwissenschaft)
zähle ich dafür aber die Kapitel auf, denn diese sagen ja worum es geht ;-)
Teil I - Verloren im Kosmos
1. Bauanleitung für ein Universum
2. Willkommen im Sonnensystem
3. Das Universum des Reverand Evans
Teil II - Die Größe der Erde
4. Das Maß der Dinge
5. Die Steineklopfer
6. Wissenschaft, rot an Zähnen und Klauen
7. Elemente der Materie
Teil III - Ein neues Zeitalter bricht an
8. Einsteins Universum
9. Das mächtige Atom
10. Weg mit dem Blei
11. Mustr Marks Quark
12. Die Erde bewegt sich
Teil IV - Der gefährliche Planet
13. Peng!
14. Feuer von unten
15. Gefährliche Schönheit
Teil V - Das Leben als solches
16. Der einsame Planet
17. In die Troposphäre
18. Die elementare Verbindung
19. Der Aufstieg des Lebens
20. Eine kleine Welt
21. Das Leben geht weiter
22. Tschüs zusammen
23. Die Reichlichkeit des Seins
24. Zellen
25. Darwins einzigartiger Gedanke
26. Der Stoff, aus dem das Leben ist
Teil VI - Der Weg zu uns
27. Eiszeit
28. Der rätselhafte Zweibeiner
29. Der unermüdliche Affe
30. Auf Wiedersehen
**Aussehen*
Das Buch ist ein Taschenbuch, also recht klein (wenn ich so gerade mein Lineal anlege, sind das 18x12cm und es ist 4cm dick)
Das Titelbild ist einem rot und oben weiß.
Vorne klebt bei mir noch ein Sticker: "Der SPIEGEL Bestseller erstmals im Taschenbuch" und unten ist ein BIld von einer Weltkugel zum ausschneiden, und ein paar Schrauben.
Alles in allem recht hübsch.
**Meine Meinung**
Das Buch ist wirklich humorvoll zu lesen.
Bryson erklärt einem so einfach wie möglich die Phänomene der Naturwissenschaft.
Was mir nicht so gut gefiel, waren diese vielen Namen.
Da fallen pro Kapitel lauter Namen und irgentwann weis man nichtmehr ob der Kerl jetzt Physiker, Chemiker oder vielleicht ein Zauberer war...
Gut finde ich, dass die Kapitel immerwieder zwischen den einzelnden Naturwissenschaften wechsekn.
Das Buch ist aber anspruchsvoll zu lesen, denn so leicht kann man nun doch nicht erklären, wie der Aufbau eines Atoms ist, oder wie das Universum funktioniert.
**Fazit**
Für den Presi von 9,95€ lohnt es sich sicherlich.
Man tut schlieslich was für die Bildung und es macht Spaß es zu lesen
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1-3 von 3 Testberichten über Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem
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