ein Testbericht von Siana2003-08-13 17:08:27vom 13.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: gute Spielanleitung, witzige Karten, nicht schwer zu lernen...Nachteile/Kritik: am Anfang das Punkte zählen
Mein Vater hat für die Sommerferien eine Reihe neuer Spiele gekauft. Darunter entdeckte ich eines, dass mich sofort neugierig machte: Café International. Das zweite Spiel, dass ich euch vorstellen möchte.
Wie erkenn ich’s?
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Die rechteckige (etwa 12cm auf 9,5cm grosse) Schachtel hat die Grundfarbe dunkelblau. In dem hellblauen Rahmen auf dem Deckel steht in grossen roten Buchstaben „Café“ und daneben etwas kleiner „INTERNATIONAL“. In der Mitte, vor einem grossen, hellen Kreis (der Mond?), sitzen an einem Tisch zwei Frauen und zwei Männer und trinken Kaffee, Wein oder sonst was. Darunter sind sechs Spielkarten mit Köpfen abgebildet. Damit sind also schon 10 Figuren des Spiels bekannt...
Die 4 Seiten der Schachtel sind mit der gleichen Schrift und einigen Spielkarten bedruckt, und auch wichtige Informationen wie Spieldauer, Alter und Anzahl der möglichen Spieler findet man hier wie auch auf der Unterseite der Schachtel.
Dort steht auch die Spielidee in Deutsch, Französisch, Englisch und Holländisch. Auf Italienisch ist Noch vermerkt, dass die Spielanleitung zusätzlich zu den vier oben genannten Sprachen auch auf Italienisch vorhanden ist. Wer also fremdsprachige Freunde hat und ihnen eine Freude machen will: nur zu!
Was hat’s drin?
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In der Schachtel befinden sich neben der Spielanleitung 120 Karten, was neben dem nötigen Wissen, Stift und Papier schon alles ist, was man braucht.
Die Spielanleitung ist logisch aufgebaut und mit Bildern und Beispielen illustriert. Nach ihrem studieren und schön langsam befolgen und nachvollziehen hat man spätestens nach einem Versuch den Dreh rau, wie’s funktioniert und wie man die Punkte zählt. Wenn schon jemand dabei ist, der das Spiel kennt, geht’s natürlich schneller.
Spielidee
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Im Café International treffen sich Gäste aus vielen Ländern zu Kaffee und Kuchen.
In diesem Kartenspiel geht es darum, möglichst geschickt die Gäste an die Tische zu verteilen, so dass es viele Punkte gibt. Denn wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.
Wer hat’s gemacht?
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Copyright by Amigo
Spiel + Freizeit GmbH
D – 63128 Dietzenbach
MMI
Für mehr Info’s:
www.amigo-spiele.de
oder über email: redaktion@amigo-spiele.de
Wie funktioniert’s?
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Ich werde nun auf meine Weise versuchen, euch dieses Spiel näher zu bringen. Es ist natürlich nicht so einfach, das alles theoretisch zu verstehen, auch weil ich keine Bilder einfügen kann. Fragt also einfach bei mir nach wenn etwas unklar ist!
Kurze Infos laut Amigo:
Spieler: 2-5 Personen
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: ca. 45 Minuten
Mit zwei oder fünf Spielern macht es nicht mehr wirklich SpASS. Natürlich ist es möglich, aber empfehlenswert sind drei oder vier Spieler. Das Alter kann ich nicht gut abschätzen und es kommt auch immer auf das Kind an. Auch die Dauer ist in etwa korrekt. Um so weniger Spieler mitmachen, um so länger geht’s natürlich. Zu dritt haben wir ungefähr eine ¾ Stunde gehabt.
Die Spielkarten:
Es gibt 24 Tischkarten und 96 Gästekarten.
Es kommen Gäste aus 12 Nationen (z.B. Deutschland, England, USA, Türkei, China, Kuba usw.), davon sind 48 Damen und 48 Herren. Pro Nation gibt es also 4 Damen und 4 Herren, dazu 2 passende Tische.
Die Tischkarten zeigen einen runden Tisch mit 4 Stühlen darum, die in einer Farbe mit dem Hintergrund der Gästekarten gleicher Nation gehalten sind. Auf dem Tisch ist die Flagge einer Nation abgebildet.
Die
Gästekarten sind halbiert, d.h. in beide Richtungen sieht’s gleich aus: Ein Kopf und in den Ecken der Kopf in klein über der Landesflagge. Die Tischkarten haben das gleiche Bild auf der Rückseite wie es vorne auf der Schachtel ist, in dunklem blau, die Gästekarten in hellem blau.
Die Figuren sind teils recht witzig und klischee-typisch gemacht.
Vorbereitungen:
Die Gäste- und Tischkarten werden getrennt gemischt. 5 Tischkarten werden OFFEN in X-Form auf den Tisch gelegt, der Rest ist als Zugstapel daneben zu legen. Jeder Spieler erhält 7 Gästekarten in die Hand, die restlichen Karten werden ebenfalls als Zugstapel neben das Café gelegt. Sonst wird nur noch ein Stift und ein Blatt Papier zum Notieren der Punkte benötigt.
Ein Spieler beginnt, die anderen folgen im Uhrzeigersinn.
Spielablauf:
Die Spieler müssen und dürfen jeweils genau EINE der 3 möglichen Aktionen durchführen:
1. Eine bis drei Gästekarten aus der Hand an die Tische verteilen
2. Eine Gästekarte vom Stapel ziehen
3. Eine Gästekarte aus der Hand verdeckt vor sich hinlegen
Sitzordnung:
An jedem der 5 Tische des Cafés können 4 Personen sitzen, wobei 4 Leute (die um den mittleren Tisch des X) also an 3 Tischen gleichzeitig sitzen. Insgesamt hat es 12 Stühle. Ich hoffe ihr könnt euch dass so ohne Zeichnung vorstellen...
Die Gäste müssen mit mindestens einer Seite an einem Tisch ihrer Nationalität sitzen. Neben dieser Bedingung wird im Café auch darauf geachtet, dass Männer und Frauen gleichmässig verteilt sind.
Folgende Kombinationen sind pro Tisch möglich:
- Eine Frau und ein Mann
- Eine Frau und zwei Männer
- Zwei Frauen und ein Mann
- Zwei Frauen und zwei Männer
Niemand darf alleine am Tisch sitzen, außer er gehört gleichzeitig zu einer Gruppe am Nebentisch.
Aktion: Gästekarten an Tische legen
Wer diese Aktion durchführt, muss neben der Sitzordnung auch die Punkteverteilung beachten. Das Ziel ist es ja schließlich, möglichst viele davon zu bekommen. Jede Karte, die abgelegt wird, MUSS Punkte bringen.
Ausnahme: Wenn ein Gast an einen leeren Tisch gesetzt wird und keine Punkte einbringt, muss ein zweiter dazu gesetzt werden. Das gilt zum Beispiel für den Startspieler, für den das ganze Café ja noch unbesetzt ist.
Um so mehr Gäste schon an dem Tisch sitzen, um so mehr Punkte gibt es. Auch die Nationalität spielt eine Rolle. Bewertet wird jeder Tisch, an den die Gästekarte angrenzt, und zwar jeder für sich.
Wenn an einem Tisch Gäste unterschiedlicher Nation sitzen, zählt jeder Gast an diesem Tisch, auch der soeben hingesetzte, einen Punkt.
Beispiele:
1 Herr und 1 Dame unterschiedlicher Nation = 2 Punkte
1 Herr und 1 Dame und 1 Gast (egal welches Geschlecht) unterschiedlicher Nation = 3 Punkte
2 Herren und 2 Damen unterschiedlicher Nation = 4 Punkte
Diese Regel gilt, sobald EINER der Gäste am Tisch nicht dessen Nationalität hat. Sitzen am Tisch nur Leute gleicher Nationalität (und gleicher Nationalität mit dem Tisch!) so zählt jeder Gast 2 Punkte.
Beispiele:
1 Herr und 1 Dame gleicher Nation = 4 Punkte
1 Herr und 1 Dame und 1 Gast (egal welches Geschlecht) gleicher Nation = 6 Punkte
2 Herren und 2 Damen gleicher Nation = 8 Punkte
Auch wenn 2 oder 3 Gästekarten abgelegt werden, wird jede einzeln gezählt. Der erste Gast wird also gelegt, dann werden die Punkte gezählt, dann wird der zweite Gast gelegt usw.
Sobald ein Tisch voll besetzt ist, also von zwei Damen und 2 Herren umgeben ist, wird der Tisch mit seinen 4 Gästen SOFORT aus dem Spiel genommen und durch einen neuen vom Zugstapel ersetzt. Das gilt auch für mehrere Tische gleichzeitig, wenn sie gleichzeitig besetzt werden.
Hat der Spieler noch nicht 3 Gästekarten abgelegt und möchte noch, darf er seine Aktion noch fertig ausführen.
Achtung: Nach dem Entfernen der Tische kann die Sitzordnung falsch sein, dies ist ausnahmsweise erlaubt.
Aktion: Eine Gästekarte ziehen
Will oder kann ein Spieler keine Gäste an die Tische setzten, kann er eine neue Karte vom Zugstapel ziehen. Danach ist der linke Mitspieler an der Reihe. Achtung: Man darf höchstens 12 Gästekarten auf der Hand haben.
Aktion: Eine Gästekarte verdeckt vor sich ablegen
Hat ein Spieler 12 Karten auf der Hand und kann oder will keine davon an die Tische setzten, muss eine Gästekarte verdeckt vor sich ablegen. Diese Karte bleibt für den Rest des Spiels da liegen und gibt zum Schluss 2 Minuspunkte.
Spielende
3 Situationen beenden das Spiel:
- Nimmt ein Spieler die letzte Karte vom Gästestapel, endet das Spiel SOFORT
- Muss ein Tisch ausgewechselt werden, es sind aber keine mehr auf dem Zugstapel, endet es ebenfalls SOFORT
- Hat ein Spieler keine Gästekarten mehr auf der Hand, KANN er das Spiel beenden.
Ist das Spiel zu Ende, zählt jeder Spieler die verdeckten Karten und die auf der Hand und multipliziert sie mit 2. Das sind die Minuspunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt; haben zwei Spieler gleich viele, gewinnt derjenige mit weniger Minuspunkten.
Variante
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Kann ein Spieler, wenn er an der Reihe ist, ein Kaffeekränzchen (= 4 Damen) oder einen Stammtisch (= 4 Herren) bilden, darf er ausnahmsweise bis zu 4 Gästekarten ablegen. Die Sitzordnung an den Nebentischen muss aber stimmen! Der Spieler bekommt dafür 20 Punkte. Sind es Gäste gleicher Nation, gibt’s doppelt so viel: 40 Punkte.
Was denk’ ich darüber?
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Café International lernt man schnell zu spielen. Nach einem Spiel kann man’s, nach zwei Spielen findet man schon kleine Tricks heraus wie z.B. dass man manchmal besser nichts legt, auch wenn man kann. Oder dass man kurz vor dem Ende des Spiels vielleicht besser keine Karten mehr zieht sondern lieber ablegt und damit Minuspunkte spart.
Es gibt natürlich langweiligere Runden, wenn Tische und Gäste nicht zusammen passen. Normalerweise macht es mir aber sehr Spaß, dieses Kartenspiel zu spielen.
Warum also nicht zum baden bei diesem heißen Wetter mitnehmen? Oder in die Ferien für Regentage?
Siana
P.S. hab grad ein Angebot bei ebay gesehen, für nur 1 Euro... also nichts wie los!
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Café International!
ein Testbericht von Harmony2010-03-05 16:14:03vom 05.03.2010Empfehlung: nein
In diesem Bericht möchte ich euch heute über das PC – Spiel: Café International aus dem Hause Koch Media berichten. Es handelt sich hierbei um ein Kartenspiel und um die PC – Umsetzung des Brettspiels Café International. Das Brettspiel kenne ich nicht, aber das Ganze hörte sich ganz unterhaltsam an und deswegen habe ich dieses Spiel mal getestet. Wie genau das Ganze funktioniert, was ich von diesem Spiel halte und ob sich ein Kauf auch lohnt, erfahrt ihr nun in meinem Bericht.
Café International ist wie gesagt ein Kartenspiel und als Spieler hat man die Aufgabe, Gäste aus verschiedenen Nationen geschickt an Cafétische zu verteilen. Hört sich einfach an, aber ein wenig überlegen muss man dabei schon, denn es müssen immer 2 Männer und 2 Frauen an einem Tisch sitzen. Es darf niemals jemand alleine sitzen oder nur 2 Männer oder nur 2 Frauen. Das Ganze funktioniert mit Karten und umso geschickter man ist desto mehr Punkte erhält man um zu gewinnen. Enthalten ist hier ein Classic – Modus, der wohl genauso wie das Brettspiel funktioniert. Zudem gibt es noch eine 7-Tische-Variante, Spiel auf Zeit und einen 2-Spieler-Modus über Netzwerk. Café International verfügt über 24 Gäste aus 12 Nationen und man kann aus 3 Schwierigkeitsgraden wählen.
Die Bedienung und Steuerung ist sehr einfach und stellt keinerlei Probleme dar. Die Grafik haut einen nicht wirklich um ist aber wie ich finde noch ganz ausreichend für dieses Spiel. Der Sound ist auch ganz in Ordnung und schafft eine nette Atmosphäre beim spielen. Ich kann jetzt nicht sagen ob die PC – Version besser ist wie das Brettspiel, da ich dieses nie gespielt habe, aber bei mir kam nach kurzer Zeit irgendwie schnell Langeweile auf. Alles in allem ist Café International ein nettes Spiel für zwischendurch aber ich denke die normale Brettspiel – Variante könnte einem vielleicht mehr Spaß bringen.
Café International ist meiner Meinung nach ein nettes Kartenspiel für zwischendurch, aber ob es eine gute Umsetzung für den PC ist, kann ich nicht sagen da ich das Brettspiel nie gespielt habe. Die Grafik ist zwar nicht die Beste aber wie ich finde ausreichend und auch der Sound ist ausreichend. Das Spielprinzip und die Bedienung ist ziemlich einfach und man findet sich sehr schnell damit zurecht, trotzdem kam bei mir leider schon nach kurzer Zeit Langeweile auf. Ich denke für den kleinen Preis ist es für Fans des Brettspiels vielleicht mal einen Kauf wert, aber ich denke für den PC gibt es da doch einige interessantere Spiele für die es sich lohnt sein Geld auszugeben.
ein Testbericht von sixt19702007-01-22 09:51:35vom 22.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: kurze Vorbereitungszeit, einfaches Spielprinzip, gute Qualität der Spielutensilien...Nachteile/Kritik: nichts
------- Cafe International ---------
Ein Gesellschaftsspiel für
2-4 Spieler
ab 10 Jahren
mit einer Spieldauer von 30-45 Minuten.
Hersteller: Mattel
Preis: 15-20 €
ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis: 1989 Spiel des Jahres
------- Verpackung --------
Maße: 37 cm x 27 cm x 5,8 cm
Die Verpackung ist aus sehr stabilem, dicken Karton in der Grundfarbe blau.
Oberseite: Titel des Spiels, Firmenlogo, Kritikerpreislogo, Autor,
und eine Comiczeichnung von 2 Frauen und 2 Männern die um einen Tisch sitzen
und Kaffee
trinken.
Rückseite: Titel des Spiels, Firmenlogo, Inhaltsangabe, Spielanleitung, Abbildung des Autors und Abbildung
des Spielplans.
Seiten: Spielempfehlungen, Logo des Kritikerpreises, Spieltitel, Firmenlogo, Barcode, kleine Abbildung
der Spieleoberseite.
------- Inhalt -------
1 Spielplan ( stabiler, abwischbarer Karton ) in blauer Grundfarbe, mit Tischen und Stühlen in
verschiedenen Farben und mit diversen Flaggen auf dem Tisch, in der Mitte befindet sich die
Bar mit 16 Sitzplätzen.
1 Spielanleitung
4 Jokerkärtchen ( 2 weibliche und 2 männliche, aus stabilem Karton )
96 Nationenkarten ( aus stabilem Karton )
100 Punkte- Chips ( in rot, blau und schwarz, aus hartem Kunststoff )
1 roter Stoffbeutel
------- das Spiel -------
Spielvorbereitung:
Zunächst einmal breitet man das Spielfeld mitten auf der Spielfläche auf. Das Spielfeld ist 49,5 cm x 49,5cm groß. Die Nationenkärtchen werden alle, auch die 4 Joker, in den roten Stoffbeutel geworfen.
Die Kärtchen sind quatratisch, 3x3 cm groß.
Die Kunststoffchips werden in greifbarer Nähe abgelegt. Einer sollte den Bankdienst übernehmen.
Das war es, schon kann es losgehen:
Reihum zieht jeder Mitspieler verdeckt 5 Karten aus dem roten Stoffsack. Der erste Spieler kann bis zu 2 seiner Karten auf den Spielplan legen und zwar genau dahin, wo der Tisch dieser Nation steht.
Ist er fertig, füllt er seine Handkarten wieder unbesehen aus dem Stoffbeutel auf 5 auf und bekommt seine Punkte.
Nun legt der nächste Spieler bis zu 2 Karten seiner Hand ab. Diese müssen aber an einen Tisch gelegt werden, der bei der ersten Runde eröffnet wurde oder zumindest so, daß einweiterer Tisch eröffnet werden kann mit 2 Personen. Dann wieder Hand auffüllen und Punkte bekommen. So geht das reihum.
Manche Stühler haben 2 Farben und somit darf dort jemand der einen oder auch der anderen Nation sitzen. So können immer wieder neue Nationentische eröffnet werden. Schon bald füllt sich das Cafe´.
Grundsätzlich gilt:
- am eröffneten Tisch soll niemand alleine sitzen.
- niemals 2 Frauen oder 2 Männer alleine, immer gemischt und wenn der Tisch voll ist, müssen 2 Männer
und 2 frauen dort sitzen.
- Joker dürfen ausgetauscht werden, aber keine weitere Zugmöglichkeit in dieser Runde
- die höchste Punktzahl bekommt man für einen Nationentisch. Ist diese Kombination gelungen, nimmt
man sich 1 Karte weniger aus dem Stoffsack.
- Kann man eine Karte nicht unterbringen, darf man sie im Sack tauschen ( sonst aber diese Runde
nichts) oder sie indie Mitte in die Bar legen. In der Bar bekommt man zunächst noch Pluspunkte, dann
muß man aber bezahlen fürs Ablegen.
- das Spiel endet wenn entweder alle Plätze im Cafe´besetzt sind oder keine Kärtchen mehr im Sack
sind. Dann werden die Punkte gezählt. Und Sieger ist derjenige Spieler, der die meisten Punkte besitzt.
------- mein Fazit --------
Dieses Spiel ist bereits im Handel seit 1989 und gehört zu den bekannteren Brettspielen.
Jedes Spiel dauert höchstens 45 Minuten und es erfordert keine ausgiebige Spielevorbereitung. Hat man es nach dem letzten Spiel gut aufgeräumt ( Kärtchen in des Sack, Gewinnchips in die vorgegebene Plastikvertiefung ) kann man nach Ausbreitung des Spielplans gleich loslegen.
Was mir etwas unverständlich ist, ist die empfohlenen Altersvorgabe. Warum sollte man dieses Spiel erst mit 10 Jahren spielen können? Vielleicht soll das Kind am Ende seine Gewinnchips zusammenrechnen können oder vielleicht soll das Kind alle Nationen kennen? Keine Ahnung.
Dieses ist völlig unwichtig für das Spiel. Das Kind muß nur begreifen, woran es erkennen kann an welchem Tisch die Karte angelegt werden darf und wie das mit Weibchen und Männchen kombiniert werden kann. Mein Sohn spielt es bereits seit 1-2 Jahren. Er weiß nicht genau welche Nation das ist, weiß aber genau wo er es ablegen kann und wie er viele Punkte bekommt. Wie gut er punktemäßig im Rennen liegt, weiß er auch, denn er orientiert sich an der Menge der Farbchips. Er weiß genau: schwarz ist wenig, rot ist viel, blau sind die Besten. Das klappt schon. Das genaue Zählen der Punkte mache ich dann.
Also wie gesagt, Kinder können das schon etwas früher spielen.
Wir selbst holen auch immer wieder dieses Spiel heraus. Es ist ein ruhiges, gemütliches Spiel bei dem man sich immer nebenbei unterhalten kann.
Ein sehr empfehlenswertes Spiel, mit wenig Vorbereitungszeit, einfacher Spielanleitung, einem einfachen Spielprinzip und lustigen Nationenkärtchen. Die Kärtchenentsprechen gewissen Vorstellungen, die man von den Ländern hat... Natürlich absolut humorvoll zu nehmen.
Zum Beispiel:
Deutschland: Sie: Dutt und Rüschenkleid, Er : Tirolerhut, blauweißkariertes Hemd, Lederhose.
Türkei: Sie: Kopftuch, schwarze Haare, Er: schwarze Haare, Schnauzer und Fez.
England: Sehr schlank beide, Sie: mit Hut und Kostüm, blonde Locken, Er: mit Hut, Anzug, Pfeiffe und
Schnauzer.
Spanien: Sie: lange,schwarze Locken, goldenen große Ohrringe, Schlafzimmerblick, Er: guckt grimmig,
schwarzhaarig, Sombrero
..... es gibt noch: USA, Frankreich, Kuba, China, Russland, Südafrika, Italien, Indien.
Was mir auch noch gut gefällt ist die Qualität der Spielutensilien. Alles ist bedingt abwaschbar und sehr stabil. Wir haben dieses Spiel seit 16 Jahren und es ist immer noch sehr gut erhalten, obwohl wir es wirklich schon sehr oft spielten.
topfmops, 22.01.2007
AHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren
Jolenchen, 25.01.2007
das hab ich vor 11 jahren ständig mit einer freundin gespielt und hatte es schon wieder vergessen :- lg, jolenchen
willibald-1, 22.01.2007
Ich fand das Spiel damals nicht so toll - vielleicht habe ich es ja auch einfach nicht verstanden ...
ein Testbericht von dreanelk2006-06-12 17:18:25vom 12.06.2006Empfehlung: ja
Vorteile: leicht zu verstehen...Nachteile/Kritik: unflexibel, wenig neues
Vorgeschichte
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Mein heutiger Testbericht dreht sich um ein Gesellschaftsspiel.
Die Spiel ist schon etwas älter und für 2-4 Spieler geeignet.
Es heißt Café International und wird von der Firma Amigo vertrieben.
Der Autor des Spiels heißt Rudi Hoffmann und das Spiel war Spiel des Jahres 1989. Es ist also etwas älter und mir vor kurzem wieder in die Finger gefallen.
Es ist für eine kleine Spielerzahl geeignet und auch kein sehr langes Spiel.
Jeder Spieler hat das Ziel seine internationalen Gäste möglichst geschickt an den Tischen des Cafés International zu verteilen und ihnen Gesprächspartner zu geben
und sie nicht alleine an die Bar zu setzen.
Dabei sollte man keine Rücksicht auf kommende andere Gäste nehmen.
Die Spielregeln
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Das Spielbrett stellt das Café International dar. Viele vierer-Tische sind rund um die Bar aufgestellt. Dabei sind die Tische Nationalitäten zugeordnet. Stühle die an zwischen zwei Tischen stehen, können so wohl an dem einen als auch an dem anderen Tisch stehen und der Gast auf diesem Platz kann eine der beiden Nationalitäten haben.
Jeder Spieler hat fünf Gästekärtchen vor sich liegen.
Wer an der Reihe ist, darf maximal zwei Kärtchen an den Tischen anlegen. Die Nationalität von Karte und Tisch muss übereinstimmen.
An jedem Tisch darf höchstens eine Frau mehr sitzen als ein Mann bzw. ein Mann mehr als eine Frau.
Keine Person sitzt allein am Tisch. Deshalb musste der Spieler der beginnt 2 Personen zusammen an einen Tisch setzen.
Abhängig davon wieviele Personen bereits an einem Tisch sitzen erhält man für einen neu platzierten Gast Punkte. Wenn es Gäste einer Nation sind doppelt so viel wie wenn es verschiedene Nationen sind.
Kann man keine Gast an einem Tisch platzieren oder einen Joker durch einen Gast austauschen, muss man einen Gast an die Bar setzen. Und erhält dafür unter umständen auch Minuspunkte.
Für jeden Gast, den man im Café untergebracht hat, zieht man einen neuen Gast. Das Spiel endet wenn alle Plätze im Café besetzt sind. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Spieler: 2 bis 4
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Bestellnr.: 9320
www.amigo-spiele.de
Zum Spiel
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Café International ist kein Spiel, dass man häufig hintereinander spielt, da das Konzept einfach und das Spielfeld gut überschaubar ist.
Man sieht, welche Nationalitäten jeder Spieler zur Verfügung hat und kann so ganz bewußt gegeneinander spielen. Auch gibt es keine großartigen Abwandlungen und Varianten um aus dem Spiel etwas vollkommen neues zu machen. Abhängig davon wie viele Spieler mitspielen und wie lange die Spieler überlegen dürfen, dauert das Spiel bis zu 45 Minuten.
Die Aussage, dass das Spiel solange gehen soll, bis alle Plätze an den Tischen im Café besetzt sind, ist illusorisch. Da wir beim Spielen durchaus Situationen hatten in denen eine französische Frau oder ein russischer Mann nur ein einem bestimmten Platz setzbar waren und diese aber bereits an eine andere Stelle gesetzt wurden. So dass ein Platz nicht mehr besetzbar war.
Auch die Punkte-Chips reichen für die Möglichkeiten des Spiels nicht aus. Insbesondere wenn man zu viert spielt, kommt man gegen Ende des Spiels in Schwierigkeiten und muss sich die Punkte merken oder aufschreiben.
Dafür ziehe ich dem Spiel einen Punkt ab. Außerdem verliert es einen Punkt für die fehlende Flexibilität. Bei vielen Brettspielen werden Karten oder Würfel eingebaut um das Spiel auch beim x-ten Mal spielen noch interessant zu machen. Derartige Zufallskomponenten gibt es hier ganz und gar nicht.
Die Gäste-Karten, die gezogen werden, liegen offen auf dem Tisch und sind auch unpraktikabel sie zu verstecken. So dass ich mir überlege, dass ich die deutsche Frau vor meinem Nachbar an eine bestimmte Position setze. Dabei ist die Vielfalt der Nationalitäten jedoch so gering, dass mein Nachbar zumindestens während den ersten zwei dritteln des Spieles leicht eine andere Position für seinen Gast findet.
So dass das Spiel von mir 3 Sterne erhält. Es ist empfehlenswert bietet aber wenig Flexibiltät und Besonderheiten.
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten
Gruß Drea
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sandraberg, 14.06.2006
oh mann ist das lästig, ständig neu einloggen, wenn man die infomails durchgeht. da macht das lesen ja gar keine spass mehr, wenn man jeden 3.bericht zweimal lesen muss. trotzdem ein klares SH von mir für dich. lg sandraberg
topfmops, 13.06.2006
AHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren.
sinfortuna, 21.11.2006
Das kenne ich sogar, kein Scherz! Muss schweinealt sein, hab039s mit meiner kleinen Schwester vor circa 15 Jahren gespielt, glaube ich.
ein Testbericht von paelzer2005-03-06 23:19:25vom 06.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: seht schöne Kombination aus taktik und der notwendigen Portion Glück...Nachteile/Kritik: da gibt es absolut nichts
Cafe International ist ein Spiel der Extraklasse das 1989 die Auszeichnung „Spiel des Jahres – Kritikerpreis“ völlig zu Recht erhalten hat.
Was gehört alles zu diesem Spiel?
- Spielplan
- 100 Gästekarten (48 Damen und 48 Herren aus 12 Nationen und 4 Joker – 2 Damen und 2 Herren, die überall zu Hause sind)
- Punkte Chips
- 1 Stoffbeutel
- Spielanleitung
Worum geht es?
Bei diesem Spiel für bis zu 4 Mitspielern ab 10 Jahren geht es darum, durch geschicktes Ablegen von Gästekarten das Cafe International zu bevölkern. Für das Ablegen gibt es Punkte und wer am Ende des Spiels die
meisten Punkte hat, der hat natürlich gewonnen.
Der Spielplan wird ausgebreitet und die Gästekarten alle in den Stoffbeutel getan. Dann zieht jeder Spieler 5 Karten aus dem Stoffbeutel und legt sie offen vor sich hin. Es wird ausgelost wer anfangen darf, danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.
Auf dem Spielplan gibt es 24 Tische für Gäste aus 12 Nationen. Jeder Tisch hat 4 Stuhlfelder, die durch das Ablegen von jeweils zwei Damen und zwei Herren besetzt werden dürfen. Hierbei ist stets darauf zu achten, dass auch die Nationalität zu den Tischen passt. Auf einem Stuhl, der zwischen zwei Tischen verschiedener Nationen steht, kann ein Gast aus einer der beiden Nationen sitzen; es darf aber pro Stuhl immer nur ein Gast Platz nehmen.
Neben der Nationalität muss aber auch darauf geachtet werden, dass Damen und Herren in den Gruppen gleichmäßig nach folgendem Schema verteilt sind:
- 1 Dame und 1 Herr
- 1 Dame und 2 Herren
- 2 Damen und 1 Herr
- 2 Damen und 2 Herren
Eine andere Verteilung ist nicht erlaubt; auch darf kein einzelner Gast an einem Tisch sitzen, ohne das er zu einer Gruppe am Nachbartisch gehört.
Das Cafe International hat natürlich auch eine Bar, an der alle die Platz nehmen müssen, die an den Tischen keinen Platz finden. Dabei spielen Nationalität und Geschlecht keine Rolle. Wer einmal dort Platz genommen hat, muss dort bis zum Ende des Spiels bleiben.
Bei diesem Spiel herrscht Zugzwang; der Spieler, der an der Reihe ist, muss eine der folgenden 3 Zugmöglichkeiten durchführen:
1. Ablegen von 1 oder 2 Karten auf Stühlen
2. Ablegen einer Karte an der Bar
3. Austausch eines Jokers
Eine Kombination dieser 3 Möglichkeiten ist nicht erlaubt, ebenso darf man nicht aussetzen.
Mehr will ich jetzt gar nicht schreiben, den Rest solltet ihr schon der ausführlich gestalteten Spielanleitung entnehmen.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich bei diesem Spiel um ein sehr interessantes und kurzweiliges Taktikspiel handelt, bei dem aber zum Gewinnen immer auch eine gewisse Portion Glück, z.B. beim Ziehen der „richtigen“ Gästekarten dazugehört. Die Spielregeln sind recht leicht zu verstehen und man kann dieses Spiel bei allen Gelegenheiten spielen.
Es können allerdings leider nur maximal 4 Personen mitspielen, was bei größeren Familien manchmal ein Nachteil sein kann.
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ein Testbericht von bella2005-02-24 20:50:23vom 24.02.2005Empfehlung: ja
Vorteile: macht viel Spaß...Nachteile/Kritik: -
Kartenspiel von Amigo
für 2-5 Spieler
ab ca. 10 Jahren
Dauer: ca. 45 Minuten
Inhalt
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96 Gästekarten (48 Damen und 48 Herren aus 12 Nationen)
26 Tischkarten (je 2 Tische aus 12 Nationen)
1 Spielanleitung
außerdem benötigt man: Zettel und Stift
Worum geht es?
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Das Café International istr der Treffpunkt von Gästen aus aller Welt. In diesem Kartenspiel geht es darum, möglichst geschickt die Gäste an die Tische zu verteilen und dadurch möglichst viele Punkte zu sammeln.
Spielregeln
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Vorbereit ung
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- Gäste- und Tischkarten mischen
- jeder Spieler erhält 7 Gästekarten, die restlichen Gästekarten
bilden einen Zugstapel
- Von den
Tischkarten werden 5 Karten in X-Form (wie die 5 auf
einem Würfel) auf den Tisch gelegt. Die restlichen Tischkarten
bilden einen zweiten Zugstapel
Spielablauf
°°°°°°°°°°°°°
Der Spieler, der an der Reihe ist, muß eine der folgenden Aktionen durchführen:
1. 1-3 Gästekarten an Tischkarten legen
2. 1 Gästekarte vom Stapel ziehen
3. 1 Gästekarte von der Hand verdeckt vor sich ablegen
Sitzordnung im Café
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Im Café International herrscht eine sehr strenge Sitzordnung, die unbedingt eingehalten werden muß. An jedem Tisch können 4 Personen Platz nehmen. Eine Gästekarte passt an einen Tisch, wenn min. an einer Seite die Nationalität von Gast und Tisch übereinstimmen. Außerdem muß darauf geachtet werden, daß Damen und Herren gerecht an den Tischen verteilt sitzen.
An den Tischen dürfen nur folgende Kombinationen sitzen:
z.B.
1 Dame + 1 Herr
1 Dame + 2 Herren
2 Damen + 1 Herr
2 Damen + 2 Herren
Gästekarten an Tischkarten legen
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Wer an der Reihe ist, darf 1-3 Personen an den Tischen verteilen. Dabei muß natürlich die Sitzordnung beachtet werden. Ist ein Tisch voll besetzt, wird diese Tischkarte und die 4 umliegenden Gästekarten aus dem Spiel genommen. Die Tischkarte wird durch eine neue vom Zugstapel ersetzt.
Gästekarten ziehen
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Wenn ein Spieler keine seiner Gästekarten ablegen will oder kann, muß er die oberste Karte von Gästestapel ziehen.
Achtung!! Jeder Spieler darf immer nur höchstens 12 Gästekarten auf der Hand haben!!
Gästekarten vor sich ablegen
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Hat ein Spieler 12 Gästekarten auf der Hand und kann oder will keine ins Café legen, muß er 1 seiner Gästekarten verdeckt vor sich ablegen. Sie bleibt bis zum Spielende dort liegen und bringt später 2 Minuspunkte ein.
Punktewertung
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Jede abgelegte Karte wird einzeln gewertet. Für jede Person (einschließlich der gerade gelegten),die am Tisch sitzt, gibt´s einen Punkt. Sitzt die Person an mehreren Tischen gleichzeitig, macht sie an jedem Tische Punkte. Sitzen an einem Tisch nur Personen aus einer Nation, bekommt man für diesen Tisch die doppelte Punktzahl.
Variante
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Da Frauen und Männer bekanntlich auch mal ganz gerne unter sich sind, können auch Kaffeekränzchen und Stammtische gebildet werden. Um dies zu bilden, darf man ausnahmsweise bis zu 4 Karten ablegen. Ein Kaffeekränzchen (4 Damen) und ein Stammtisch (4 Herren) bringen dem Spieler 20 Punkte ein. Besteht der Tisch zusätzlich aus einer Nation gibt´s hierfür sogar 40 Punkte.
Spielende
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Das Spiel endet wenn:
- Die Tischkarten vom Zugstapel sind aufgebraucht -> das Spiel
endet sofort!
- Ein Spieler zieht die letzte Karte vom Gästestapel -> das Spiel
endet sofort!
- Hat ein Spieler keine Gästekarte mehr auf der Hand, kann er das
Spiel für beendet erklären. Falls er sich dagegen entscheidet,
geht das Spiel ganz normal weiter!
Jede Karte, die die Spieler bei Spielende auf der Hand halten, bringt 2 Minuspunkte. Genauso wie auch alle Karten, die vor dem Spieler liegen.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt dieses Spiel!
Meine Meinung
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Mir macht dieses Spiel ganz viel Spaß! Ich habe es schon einige Jahre und spiele es immer wieder sehr gerne!
Die Regel ist anfangs etwas kompliziert und eventuell schwer zu verstehen, aber nach einem (oder mehreren) Probespiele(n) geht es ganz gut. Ich habe auch das Gesellschaftsspiel (vielleicht kennt das ja der ein oder andere?) Aber mir persönlich macht das Kartenspiel mehr Spaß. Die Nationentische habe keinen festen Platz, wie beim Gesellschaftsspiel. Das macht das Kartenspiel etwas abwechslungsreicher.
Ein wirklich schönes Spiel für Groß und Klein und in gesseliger Runde! Viele Stunden Spielspaß!
Allerdings bin ich froh, daß es solche Sitzordnungen nicht in reelen Cafés gibt! Eine Sortierung der Gäste nach Geschlecht und Nationen wäre nicht unbedingt nach meinem Gescchmack! Aber im Spiel geht´s doch!
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ein Testbericht von Anonym1132003-06-12 21:51:22vom 12.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: schnelles Spiel ohne viel Aufwand...Nachteile/Kritik: ein bisschen Punktewirrwarr
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Ich habe euch in meinem letzten Bericht erzählt wie ich zu diesem Spiel gekommen bin. Für all diejenigen, die das nicht gelesen haben, hier noch mal eine kurze Zusammenfassung:
Ich hatte einen 10 Euro-Gutschein von einem Internetshop und da habe ich dann mit einem Trick den Gutschein einlösen können, ohne dass ich was dazu gezahlt habe.
Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Kartenspiels, dass ich auch nicht verschenkt habe wie geplant, sondern selbst spiele, weil es wirklich gut ist...
~Objekt~
Café International
Kartenspiel für 2-5 Personen
Mindestalter 10 Jahre
Spieldauer 45 Minuten
Kartongröße: 12,2
cm x 9,5 cm x 2 cm
Preis 6,99 Euro bei www.mytoys.de
Amigo
Spiel und Freizeit GmbH
Waldstrasse 23
63128 Dietzenbach
Tel. 06074/3755-0
Fax. 06074/3755-66
www.amigo-spiele.de
~Bezugsquelle~
in jedem gut sortierten Spielwarengeschäft
in der Spielwarenabteilung im Supermarkt
und natürlich
im Internet
~Die Vorfreude~
Der kleine Karton ist in Folie verschweißt auf dem ein Etikett klebt mit Bestellnummer, Name etc. Also, erst mal weg damit. Jetzt lässt sich der Deckel hochheben und zum Vorschein kommt zuerst oben auf ein kleines Faltprospekt, auf dem weitere Spiele der Firma Amigo beworben werden. Auch das kommt weg. Dann liegt die Spielbeschreibung da. Ebenfalls als mehrfach gefaltet und mit vielen Bildern drauf die schon ahnen lassen was da noch kommt. Unter der Beschreibung erblicke ich zwei Kartenstapel, welche jeweils wieder in Folie verschweißt sind. Durch die Folie kann ich das Deckblatt erkennen und ich sehe einen hellblauen Hintergrund mit der Aufschrift Café International und einem weißen Kreis mit einem voll besetzten Cafétisch, wie es schon auf dem Karton zu sehen ist. Beide Stapel sind gleich dick und ich nehme einen davon heraus. Ich entferne diese Folie ebenfalls und mir erschließt sich ein toller Duft. Es riecht neu. Ihr kennt das bestimmt. Ich rieche gerne daran, (hmm.. Schnüffelstoffe) aber definieren kann ich den Geruch nicht wirklich. Riecht es nach dem Druck, oder nach dem Spezialpapier aus dem die Karten sind. Die Karten sind nicht ganz glatt, sie haben eine hauchfeine Struktur. Es sind schöne Karten, 2 x 12 Tischkarten aus 12 verschiedenen Ländern mit je vier Stühlen und 96 andere auf denen man Frauen und Männer ebenfalls aus 12 Ländern sieht.. Die mit den Frauen und Männern heißen Gästekarten und die anderen sinnigerweise Tischkarten. Letztere haben, zum besseren unterscheiden, ein dunkelblaues Deckblatt, jedoch mit der gleichen Darstellung.
~Der erste Versuch~
Ich kämpfe mich beim ersten Mal systematisch durch die Spielbeschreibung, wonach ich zuerst die Tischkarten und die Gästekarten getrennt mischen soll.
Was mich etwas verwundert ist das die Karten völlig durcheinander sind, sprich ich muss zuerst die Tischkarten aus den Gästekarten rausfrimeln. Dann mische ich beide Stapel gut und beginne mit den Tischkarten ein X auf den Tisch zu legen und die restlichen lege ich verdeckt auf den Tisch. Dann gebe ich jedem Mitspieler 7 Gästekarten (wir sind zu zweit) und lege auch diesen Stapel verdeckt auf den Tisch.
Jetzt beginnt das Spiel.
Ich ordne meine Karten in der Hand nach den Ländern, um einen besseren Überblick zu haben und schaue mir die Tischkarten an. Ich entdecke, dass ich 2 Karten an die Tische anlegen kann, was ich natürlich auch tue. Jeder Spieler muss mindestens eine Karte und darf höchstens drei Karten anlegen. Was man darüber hinaus noch beachten muss, ist dass an jedem Tisch immer zwei Männer und zwei Frauen liegen dürfen.
Ganz ehrlich, die Punkte verwirren noch etwas und wir lassen das Zählen beim ersten Versuch. Wir wollen erst einmal so spielen um uns da mal ranzutasten. Mein Gegenüber legt drei Karten an und ich muss ziehen. Noch was, es darf kein Gast allein an einem Tisch sitzen, es muss immer noch ein zweiter Gast angelegt werden wobei die Nationalität egal ist. Das heißt im Klartext: Legt man einen Briten an den britischen Tisch, kann man einen zweiten Briten anlegen, oder muss sehen, dass man am benachbarten türkischen Tisch eine Türkin anlegt, die dann gleichzeitig an den britischen Tisch angrenzen. Hört sich komplizierter an als es ist. Die gezogene Karte passt an keinen Tisch und mein Gegenüber legt eine Karte an den französischen Tisch. Ich ziehe eine weiter Karte und komplettiere den russischen Tisch. Jetzt wird der Tisch samt Gästen aus dem Spiel genommen und ein neuer Tisch wird aus dem Stapel aufgedeckt. So spielen wir eine Weile bis viele Tische besetzt sind und die Gästekarten immer weniger werden. Zu Anfang musste ich sehr oft eine Karte ziehen, weil ich immer gerade die Nationen in der Hand hatte von denen kein Tisch da war. Was mir am Anfang entging, ist die Regel, dass jeder Spieler nur 12 Karten maximal halten darf und als ich 16 Stück hatte, hörte ich dann mal eben auf zu ziehen. (Hab ich schon gesagt, dass ich blond bin. Wenn man 12 Karten hat und immer noch nicht ab- bzw. anlegen kann muss man zur Strafe eine Karte verdeckt vor sich hinlegen, diese bleibt dann da bis zum Ende und wird dann mir 2 Minuspunkten gewertet. Das gilt auch dann, wenn ein Mitspieler keine Karte legen will. Gut das wir keine Punkte notieren, denn ich hatte zum Schluss 9 Karten vor mir. Nach und nach haben wir die Tische voll gekriegt, mal als gemischter Tisch (zwei Mexikaner, ein Deutscher, ein Kubaner am mexikanischen Tisch), mal als reinen Tisch (vier französische Gäste am Frankreichtisch) Dieses Spiel dauerte ca. 30 Minuten.
~der zweite Versuch~
Das Spielen an sich ist schnell zu lernen und Spaß gemacht hat der erste Versuch auch. Jetzt wollen wir versuchen die Punkte aufzuschreiben.
Wir bereiten die Kartenstapel vor verteilen je 7 Gästekarten, legen das X aus fünf Tischkarten und los geht's. Jetzt muss man aufpassen wo man seine Gäste anlegt, denn mit jeder Karte muss ich mindestens einen Punkt machen, sonst darf ich sie nicht anlegen. Ich lege einen Inder an den indischen Tisch und eine Russin an den Russischen Tisch, wobei dieser gleichzeitig am indischen Tisch liegt. Das gibt einen Punkt für die Dame und einen Punkt für den Herrn. Mein Gegenüber legt zwei Chinesen an den chinesischen Tisch und kassiert vier Punkte. Ein Tisch mit komplett einer Nation gibt acht Punkte. Ein Tisch mit unterschiedlichen Nationen gibt vier Punkte. Man kann auch mit einer Karte drei Punkte holen, wenn man diese im X so anlegt, dass sie gleichzeitig an drei Tische angrenzt. Das X sieht ja so aus, dass in der Mitte ein Tisch liegt und an jeder Ecke des Tisches je ein anderer Tisch. Wenn ich jetzt an den mittleren Tisch rechts eine Karte lege, so grenzt diese zusätzlich oben und unten an einen weiteren Tisch. Ich hoffe ihr kommt noch mit.
Zum Ende des Spiels hat jeder Spieler seine Punkte und davon werden noch je zwei Punkte von den Strafkarten abgezogen. Ich habe mit 35 : 39 Punkten verloren.
Durch das Rechnen und aufschreiben dauerte das Spiel nun fast 55 Minuten. Man überlegt auch länger wo man anlegt.
~Keine Regel ohne Ausnahme~
Eigentlich darf ein Spieler pro Zug maximal drei Karten anlegen und jeder Tisch muss mit zwei Damen und zwei Herren besetzt sein.
Dazu gibt es eine weitere Variante.
Kann ein Spieler in einem Zug vier Damen an einen Tisch legen, ist das ein Kaffeekränzchen und dann ist es ausnahmsweise erlaubt vier Karten abzulegen. Legt man vier Herren an einen Tisch, ist das ein Stammtisch. Diese beiden Variationen bringen 20 Punkte. Und wenn der Tisch aus nur einer Nation gelegt werden kann gibt es sogar 40 Punkte.
~Spielende~
Das Spiel endet, wenn folgende Situation eintritt:
- ein Spieler keine Karte mehr auf der Hand hält kann er das Spiel für beendet erklären, oder er lässt die anderen weiter spielen
- ein Spieler die letzte Gästekarte vom Stapel gezogen hat, dann endet das Spiel sofort
- nicht mehr genügend Tischkarten übrig sind um das X vollständig zu legen.
~Fazit~
Das Spiel macht echt viel Spaß, wenn man sich auch an das Punktesystem noch rantasten muss. Es ist ohne großen Aufwand und Platzbedarf zu spielen. Es ist auch ein Spiel für die ganze Familie, wobei die Kinder mit den Punkten noch nicht ganz klar kommen. Es ist ein sauberes Spiel und dauert auch nicht endlos lange. Die Spielanleitung ist leicht verständlich und ausreichend bebildert. Das ganze Spiel ist aufgrund seiner Größe leicht zu transportieren und auch so ziemlich überall zu spielen.
Ich kann es guten Gewissens weiter empfehlen
Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr verwirrt und bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
ein Testbericht von Firebolt2002-02-16 15:58:22vom 16.02.2002Empfehlung: ja
Café International ist ein, wie man an einem Aufdruck: Spiel des Jahres 1989 erkennen kann, etwas älteres, aber auch sehr erfolgreiches Spiel. Ist Café International nur ein alter Ladenhüter oder ist das Spiel immer noch konkurrenzfähig, das und ähnliches versuche ich in dieser Meinung zu beurteilen. Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler ausgelegt und dauert zwischen 30 und 45 Minuten.
1. Ablauf und Prinzip
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1a)Zubehör
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1 Spielplan,jede Menge Spielkärtchen auf denen Männer und Frauen verschiedener Nationen abgedruckt sind, ein Beutel und einige Spielchips.
1.b)Der Spielplan
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Auf dem Spielplan sind 24 Tische abgedruckt. Um jeden Tisch stehen vier Stühle, jeder Tisch gehört einer von 12 Nationen, an disem Tisch können nur Personen dieser Nation abgelegt werden. Jeder Tisch grenzt jedoch an mindestens einen Tisch einer anderen Nation, auf dem Grenzstuhl kann eine Karte abgelegt werden, die zu einem der beiden an einander grenzenden Tische passt. In der Mitte des ca. 50 mal 50 cm großen Spielplans ist eine "Bar" plaziert, hier können karten, die nicht gebraucht werden können abgelegt werden.
1.c) Ablauf
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Am Anfang zieht jeder Spieler fünf Kärtchen aus dem Beutel, ein Spieler, der am Zug ist, darf solange Kärtchen ablegen, bis er nicht mehr kann und/oder will, ist ein Tisch voll müssen allerdings immer zwei Frauen und zwei Männer darn sitzen. Die Anzahl der an den Tischen, an dnen der Spieler Karten abgelegt hat, liegenden Kärtchen werden gezählt und der Spieler erhält Spielchips im entsprechenden Wert. Und zieht solange Spielkärtchen aus dem Beutel nach bis er wieder fünf hat. Der nächste Spieler ist an der Reihe, legt seine Kärtchen, zählt seine Punkte und zieht Karten nach, ... .
1.d)Vierer Tische
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Sitzen an einem kompletten Tisch nur Männer und Frauen einer Nation, so erhält der entsprechende Spielr, der den Tisch vervollständigt hat 8 Punkte und er hält ab sofort nur noch eine Kerte weniger auf der Hand.
1.e)Die Bar
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Die Bar ist dazu da, unbrauchbare Karten los zu werden. Die ersten fünf an der Bar bringen noch geringfügige einnahmen, die restlichen Plätze an der Bar müssen bezahlt werden.
1.f)Ziel des Spiels und Spielende
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Ziel des Spiels ist es, wie sollte es anders sein so viele Punktchips wie möglich zu sammeln. Das Spiel ist zu ende wenn:
a)Ein Spieler keine Karten mehr nachziehen muss, demnach müsste er fünf vierer Tische vervollständigt haben,
oder b) die Bar voll besetzt ist.
Am Ende des Spiels zählt jedes Kärtchen, das man auf der Hand hat -5 Punkte.
2. Eigene Meinung, Preis, Fazit
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2.a)Preis
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Ich kann mich leider nicht mehr an den Preis erinnern, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass das Preisleistungsverhltnis OK ist.
2.b)Eigene Meinung
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Meiner Meinung nach ist Café International ein sehr gutes und konkurrenzfähiges Spiel, das es sich zu spielen lohnt.
2.c)Fazit
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Es lohnt sich Café International zu spielen, doch auch hier gilt wie bei den meisten Spielen: Nicht zu oft spielen sonst wirds langweilig, kleiner Tip: Viele gute Spiele auf lager haben und Abwechselung schaffen.
Das Preisleistungsverhältnis stimmt und den Preis, DAS SPIEL DES JAHRES 1989 hat es wirklich verdient.
Doromaus, 06.12.2002
ja, des stimmt.. wir habens leider zu oft gespielt, deswegen konnt ich es auch nicht merh ab. aber jetzt bin ich weider neutral gg
Lex2003, 02.04.2003
Ja, durchaus ganz nett das Spiel, aber wenn mans grad gespielt hat braucht man auch erst mal ein paar Tage abstand davon.
PharaoDB, 20.04.2002
Kann nur zustimmen, ist eins der schoumlnsten Gesellschaftsspiele die ich kenne.
ein Testbericht von Lieselotte52002-02-12 22:36:16vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Draußen regnet es in Strömen, der Himmel ist total dunkel und es ist einfach nur ungemütlich. Zum Glück sitze ich mit meiner Familie in der warmen Wohnung und wir quatschen über Gott und die Welt. Auf einmal sagt meine Kusine:" Ach, lasst uns doch mal Café International spielen!". Ich hatte das Spiel bisher noch nie mitgespielt, aber heute musste einfach mal der erste Tag sein, an dem ich mitspiele. Das Spiel hat mir so gut gefallen, dass ich hier darüber berichten muss.
Als ich auf die Packung geguckt hab, hab
ich erst gedacht, naja so toll kann das ja nicht sein, da stand nämlich "Spiel des Jahres 1989". Ich habe an so ein Spiel gedacht, dass wahrscheinlich total langweilig ist, weil es ja schon ziemlich alt ist. Aber da habe ich mich heftig getäuscht.
In dem Spiel geht es darum Männer und Frauen aus verschiedenen Nationen (Deutschland, Italien, Spanien, Amerika, Afrika, China...) in einem Café zu platzieren. Es gibt außerdem noch Joker, die keiner Nation angehören. Jeder Spieler erhält zu Anfang fünf Kärtchen. Pro Zug darf man ein bis zwei Karten ablegen. Man muss immer wieder so viele ziehen wie man abgelegt hat, außer man hat einen Nationentisch "herrgestellt". Auf den Tischen, an denen jeweils vier Stühle sind ist eine Flagge eines jeweiligen Landes. Da dürfen dann auch nur die Männer und Frauen aus dieser Nation Platz nehmen. Es gibt aber auch noch Stühle zwischen zwei, auf denen dürfen dann Menschen aus zwei Nationen Platz nehmen.
Je nachdem wie man die Personen hinsetzt gibt es mehr oder weniger Punkte. Die Schwierigkeit dabei ist nicht nur, dass man die Nation beachten muss, sondern man darf nicht eine Person alleine, Frauen alleine oder zwei Männer alleine an einen Tisch setzen. Es muss immer eine Person beider Geschlechter da sein. Ein Tisch ist nur komplett wenn zwei Frauen und zwei Männer dran sitzen. Wenn man einen Tisch voll kriegt, an dem nur Personen einer Nation sitzen (Nationentisch), dann bekommt man 8Punkte (Höchstpunktzahl). Die Karten werden offen hingelegt so dass jeder sehen kann, was man momentan hat. Das kann Vorteile aber auch Nachteile mit sich bringen.
Die Personen müssen aber nicht zwingend an den Tischen Platz nehmen. Es gibt auch noch die Bar. Hier nehmen die Personen Platz, die an den Tischen keinen Platz mehr finden. Es gibt nämlich etwas mehr Personen als Plätze. Am Anfang ist es an der Bar noch sehr schön. Die ersten 6 (glaube ich, vielleicht auch 5, 7?) bekommen noch ein bis zehn Punkte fürs hinsetzen. Doch danach muss man zwischen 4 und 18 Punkte abgeben.. Das Spiel ist zu Ende, wenn jeder Platz an den Tischen besetzt ist, oder wenn ein Spieler keine Karten mehr hat. Die anderen Spieler, die noch Karten haben müssen für jede 5 Punkte (für Joker 10) abgeben. So ich denke, ich habe jetzt genug über die Spielregeln erzählt, nun zu meiner Meinung.
Ich habe das Spiel zwar heute zum ersten Mal gespielt, aber ich habe vorher schon oft dabei zu gesehen. Wir haben das Spiel heute drei oder vier mal gespielt und uns ist dabei keine Spur langweilig geworden. Es macht Spaß, denn man muss immer gut überlegen wo man wen platziert um möglichst viele Punkte zu bekommen. Das die Karten offen liegen finde ich auch gut, denn so kann man seine Züge so planen um dem nächsten Spieler zu schaden oder auch zu helfen. Für Jüngere Spieler oder Spielanfänger ist es außerdem schön, denn so versteht man die Regeln leichter.
Die Optik des Spiels ist auch sehr schön. Auf den Kärtchen würde man auch ohne Flagge erkennen zu welcher Nation die Person gehört, da sie immer typisch für ihr Land aussehen. Zum Beispiel die Amerikanerin ist mit Schmuck behangen und hat eine Sonnenbrille auf. Der Deutsche Mann hat Lederhosen an und sieht aus, als würde er direkt vom Oktoberfest kommen. Das Spielbrett sieht auch sehr schön aus. Auf den Tischen ist immer die Flagge des jeweiligen Landes gemalt und die Stühle haben die Farbe, die in der Flagge häufig vorkommt. Die Stühle, die zu zwei Nationen gehören sind dann natürlich auch zweifarbig. Die Lehne hat eine Farbe und der Sitz eine andere.
Über den Preis des Spieles kann ich leider nichts sagen, denn wir haben es nicht und die, den es gehört, habe ich nicht gefragt. Ich denke aber, dass es nicht so teuer ist, da es ja schon etwas älter ist. Dem Erfinder des Spieles kann ich nur ein Riesen Lob ausprechen, denn das Spiel ist einfach aufgebaut und leicht zu verstehen, aber es macht einfach mordsmäßigen Spaß. Bei dem Spiel ist es ganz egal wie alt man ist. Meine Oma (74) hat mitgespielt und mein kleiner Cousin (6) und es hat allen gleich viel Spaß gemacht.
Einen kleinen Nachteil finde ich, dass man es nur mit bis zu vier Spielern spielen kann. Da wir eine ziemlich große Familie sind, wenn alle da sind, müssen wir uns halt abwechseln oder eine andere Methode: Wir einfach in Teams. Es können sich ja auch zwei oder drei beraten wo sie hinsetzen wollen. Außerdem finde ich schade, dass es nur ca. eine halbe Stunde dauert aber dagegen hilft: Einfach zwei drei mal hintereinander spielen.
Ich hoffe ich konnte euch hiermit das Spiel Café International etwas näherbringen. Obwohl es schon ziemlich alt ist, macht es einen riesen Spaß. Wer es noch nie gespielt hat muss unbedingt mal in seinem Bekanntenkreis nachfragen, ob das Spiel da ist und dann einfach drauf los spielen. Ich wünsche euch dabei viel Spaß und bin mir sicher, dass ihr ihn auch haben werdet.
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ein Testbericht von magnifico2002-02-12 19:28:38vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Ziel von "Café International" ist es, durch geschicktes Plazieren von Vertretern verschiedener Nationen punktereiche Konstellationen zu erzeugen und möglichst den Mitspielern "den Stuhl unter dem Hintern" wegzuziehen.
Dafür bekommt man zunächst fünf verschiedene Personen, Damen und Herren, unterschiedlicher Nationalität, die man sodann an die dafür vorgegebenen Nationentische setzten muß. Doch Vorsicht, gewissen Regeln, frei nach Knigge, untersagen es, beispielsweise zwei Frauen und keinen Mann an einen Tisch zu setzen, ebenso wie zwei Männer ohne eine Frau keine gute Idee und damit nicht praktizierbar sind. Da jeder Tisch nur vier Stühle,
also Sitzmöglichkeiten, bietet, will schon genau überlegt werden, wer wohin, schließlich geht es um Punkte und den Sieg.
Weiterhin ist stets darauf zu achten, daß die passende Nationalität des Vertreters mit dem der schon sitzenden Personen vorhanden ist. Gelingt es einem Spieler, einen Tisch mit Vertretern ein und derselben Nation zu besetzen, erhält er nicht nur einen Punktebonus, sondern muß sich zukünftig um eine Person weniger bemühen, ist somit gegenüber den anderen Mitspieler privilegiert.
Da das Spiel eine unermeßliche Varianz in Vorgehensweise und Taktik ermöglicht, erfreut es durch Unterhaltung und Vielfalt. Zufälle sind allerdings ebenso wie ein wenig Taktik mit von der Partie, wobei Aggressionsmomente - legendär bei Monopoly oder Mensch-ärgere-Dich-nicht - eher selten sein dürften. Ein nettes Spiel für zwischen durch eben.
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