Normaler Weise wird es dort als Aperitif in einer Kürbishälfte als Gefäß vor dem Essen reihum gereicht. Erst wenn der Caipirinha ausgetrunken wurde, wird mit dem Essen begonnen. Eine wunderbare Idee, die jedes Essen zum Vergnügen macht.
Die Basis des Caipirinha ist der Saft von Limonen und ein Cachaça, ein Zuckerrohrschnaps. Hier in Deutschland wird meistens der "Nega Fulo" und der "Pitù" angeboten. Für einen klaren Kopf am Morgen danach ist der Nega Fulo vorzuziehen.
Und so einfach ist die Herstellung dieses köstlichen Getränkes:
1/2 Limone in kleine Stücke (etwa 8) schneiden und zusammen mit braunem Rohrzucker ( 2-3 Teelöffel) und ín einem Mörser gut zerquetschen. Hierbei
wird das Aroma aus der Schale der Limonen gelöst. In den Mörser 2 Schnapsgläser voll Cachaça füllen und mit der zwerquetschten Limone verrühren.
Die Mixtur in ein großes Cocktailglas oder Whiskyglas schütten und mit Crush-Eis auffüllen.
Ein Strohhalm ist die original Verzierung, man kann aber auch einen Kristallrand zaubern, indem man den Glasrand vor dem Füllen mit Limonensaft bestreicht und in braunen Zucker taucht.
Die Zutaten im Einzelnen:
pro Glas 1/2 Limone
3 Teelöffel braunen Rohrzucker
4-6 cl Cachaça (Pitú oder Nega Fulo)
3/4 Glas voll Crush-Eis
1 Strohhalm
octopussi, 27.02.2006
Schöner Bericht nur ne kleine Anmerkung... Limonen gibt es nicht die kleinen leicht nach Zimt riechenden dunkelgrünen dinger die in den Caipirinha kommen heißen Limetten
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
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der moderne Klassiker
ein Testbericht von pinkgirl2008-07-08 12:04:00vom 08.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Geschmack, Zubereitung...Nachteile/Kritik: nichts
Der Caipirinha – der moderne unschlagbare Klassiker
Zutaten/Zubereitung für ein Caipirinhaglas:
Zutaten:
1 unbehandelte Limette
1-2 TL brauner Zucker
6 cl Cachaca (was das ist, dazu mehr unten)
Zubereitung:
1. Als erstes muss die Limette heiß abgewaschen werden. Dann wird sie trocken gerieben und in 8 Stücke geschnitten.
2. Die Limettenschnitze in ein Caipirinhaglas geben. Anschließend bitte ein EL braunen Zucker darüber geben.
3. Anschließend mit einem Caipirinha-Stößel die Limettenschnitze gut ausdrücken, bis sich genügend Saft gebildet hat.
4. Nun noch das Glas mit crushed ice auffüllen und 5 cl Cachaca darauf gießen.
5. Als letztes noch einen Strohhalm einstecken – FERTIG
Variationen:
Als alkoholfreie Version kann man das Glas auch mit Ginger Ale auffüllen.
Ice crushen:
Wenn ihr keinen ice crusher habt, einfach die Eiswürfel in ein sauberes Küchentuch einschlagen und mit einem Fleischklopfer oder einem Hammer zerkleinern. Anschließend sofort für die Zubereitung vom Caipirinha verwenden.
Preis:
Durch die wenigen zutaten ist der Caipirinha ein sehr günstiger Cocktail. Einen günstigen Cachaca findet ihr für ca. 10 Euro. Eine Limette kostet ca. 20 Cent im Discounter. Braunen Zucker findet ihr auch in einem größeren Discounter.
Der passende Cocktailsnack zu diesem super leckeren Cocktail ist Salzmandeln. Diese kann man sehr leicht und schnell mit nur wenigen Zutaten selber herstellen.
Ihr benötigt dazu:
400 g Mandeln
Öl
Küchenpapier
Salz
Zubereitung:
Ü berbrühen sie die 400 g Salzmandeln und schrecken sie sie anschließend ab. Dann die Mandeln häuten. Am besten ihr lasst die Mandeln über Nacht trocknen. Reichlich Öl erhitzen und die Mandeln darin frittieren. Jetzt nur noch auf Küchenpapier abtrocknen lassen und mit Salz überstreuen. Guten Appetit!
Was ist Cachaca:
Cachaca ist ein brasilianischer Zuckerrohrschnaps, der umgangssprachlich oft Pinga (=Fusel) genannt wird. Ein guter Cachaca kommt aus dem Nordosten Brasiliens, wo er von Cachacarias komplett von hand verarbeitet wird. Ein guter Cachaca hat eine typisch gold-braune Farbe und stammt aus Holzfässern, die zwei bis 3 Jahre gelagert wurden.
In Unseren Supermärken finden wir aber meist nur Aguardente (ein industriell hergestellter Cachaca). Der Alkoholgehalt liegt bei einfachen Cachacas bei 38 – 40 %, bei mittleren bei 41 – 42 % und bei starken 43 -51 % (wobei der gesetzliche Höchstwert bei 45 % liegt).
Woher stammt der Caipirinha:
Der Caipirinha ist ein aus Brasilien stammendes Getränk.
Der Cocktail wird weltweit getrunken. In Deutschland ist der Caipirinha auch unter der Kurzbezeichnung Caipi bekannt.
Fazit: Ein super leckerer Cocktail, der gerade in de Sommerzeit sehr schön erfischt. er ist allerdings nicht für diejenigen geeignet, die gerne süße Cocktails trinken.
ein Testbericht von dahi.koch@gmx.net2008-07-01 20:37:07vom 01.07.2008Empfehlung: ja
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Urlaub zum Trinken.
Einführung:
Ich bin eine Genießerin und auch dem Alkohol nicht abgeneigt ^.^ Mit meinem Freund gehe ich daher auch gerne aus, öfters mal einen trinken. Aber Cocktails kann man auch zuhause trinken, dann sind sie sogar preiswerter... wie schön wenn man einen Freund hat der es versteht, Cocktails zu machen, die wie in der
Bar schmecken, vielleicht sogar noch besser ^.^
Zutaten:
Limetten
Brauner Rohrzucker
Etwas Wasser
Eiswürfel
Rum
Grenadinesirup
Material:
Stößel
Shaker
Strohhalm
Spieß
Zubereitung:
Mei n Freund hat mir gezeigt wie man diesen Cocktail mixt. Es ist eigentlich ganz einfach.
Limetten achteln, 3-4 Löffel Rohrzucker in den Shaker geben, Wasser erhitzen und den Zucker bedecken (so wird der normalerweise im Glas ungelöste Zucker gelöst + die Limetten verlieren ihre Saure Note). Limetten ebenfalls in den Shaker geben und zerstoßen. 2cl Rum dazugeben (hier nehme ich meist Bacardi Oro oder Canchaca). Kurz schütteln und in das Glas mit Eiswürfeln geben. Bei bedarf noch 1 Löffeln Zucker dazugeben oder was ich manchmal mache 2cl Grenadinesirup.. .wunderbar frisch und fruchtig, nicht zu sauer für unsre süß liebenden Freunde.
Abschließende Meinung:
Ich habe diesen Cocktail nur bei meinem Freund getrunken, noch nicht in der Cocktailbar. Wenn mein Freund ihn macht, schmeckt er richtig gut. Eigentlich mag ich lieber süße Cocktails, so wie den Bahama Mama, oder Pina Colada. Allerdings schmeckt dieser durch die Mischung aus fruchtig und sauer sehr gut.
In den Bars wird der Zucker direkt in den Cocktail gegeben, allerdings kann er sich durch die Kühle nicht richtig lösen – der Caipirinha schmeckt sauer. Mein Freund löst den Zucker vorher in heißem Wasser – heißt, dass er einfach einen eigenen Sirup herstellt. Dadurch wird das Gesamtergebnis süßer.
Fazit:
Caipirinha mal fruchtig-süß und nicht zu sauer.
...
ein Testbericht von esposa19692006-09-21 20:34:56vom 21.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach zuzubereiten, sollte man keine Limetten zuhause haben, tut es ebensogut auch eine andere Frucht...Nachteile/Kritik: gibt es keines, schmeckt einfach super lecker
Da mein Mann -und dementsprechend auch mein Sohn-Brasilianer sind ist Caipi bei uns das Getränk Nummer 1. Als wir dieses Jahr in Sao Paulo waren, stellte ich fest, dass die Brasilianer den Original-Caipi oft ganz anders zubereiten als wir und auch in allen Variation. Die Eltern meines Mannes nehmen orange-farbene Limetten vom eigenen Sitio, die wie Mandarinen ausschauen, aber viel saurer sind, dennoch lieblicher als unsere grünen Limetten. Hier leider in orange nicht zu bekommen. Auch kenne ich keinen Brasilianer, der das Eis crushed. Auch mein Schwiegervater hat nur dann
das "richige Gefühl" für die Zutatenmenge, wenn die Eiswürfel unzerkleinert bleiben.
Der Zucker in Brasilien ist weitaus feiner, als der unsrige, fast schon wie Puderzucker. In den Currascarias bekamen wir den Caipi meist mit Limetten in dünnen Scheiben, da die zermalmten wohl zu unappetitlich ausgesehen hätten. Da es in Brasilien Süßstoff in Pulverform zu kaufen gibt, wandelte der Schwiegervater die Caipis oft in "Diabetiker Caipis" um.
Mein Mann nahm sich von zuhause ein 2,5 Liter Holz-Fäßchen mit, indem er den hier gekauften Cachaca hineinfüllt und erst einmal eine Weile reifen läßt. Danach ist der Geschmack viel eigener. Und bitte NIEMALS braunen Zucker verwenden, schmeckt weitaus weniger gut als der weiße. Allerdings ist variieren erlaubt, sodass anstelle der Limette Maracuja oder kernlose Trauben verwandt werden können.
Für die Kinder machen wir dann manchmal auch alkoholfreien Caipi und verwenden statt des Alkohols Zitronenlimonade.
Zutaten:
1 Limette achteln in ein Glas geben
2 TL Zucker über die Limetten geben
Mit einem Verstampfer gut verdrücken
mit Eiswürfel das Glas auffüllen
Glas mit Cachaca auffüllen.
Wir trinken, das 1-2 im Monat einfach des Heimatgefühls wegen.
by esposa1969 auch für ciao.de auch für dooyoo.de
...
dermario, 17.11.2004
...mit der Maracuja und dem weiszligen Zucker. Ich habs noch nicht probert, da ich der Meinung war, brauner Rohrzucker sei perfekt. Auch mag ich das Crasheis sehr gerne, weil es einen wahren Longdring draus macht. ich werde es aber auch mal auf deine wei
moniseiki, 22.03.2006
Ich lese gerne zurück
Liebe grüße moniseiki
AnjaS911, 19.02.2007
Da hätte ich jetzt auch Lust drauf -
### CAIPIRINHA --- WENN MAN NICHT WEIß WAS MAN BESTELLEN SOLL ###
ein Testbericht von Düsseldorf2005-09-12 15:07:40vom 12.09.2005Empfehlung: ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Auch heute gibt es wieder einen neuen Bericht von mir und wieder einmal werde ich euch etwas vorstellen, dass meiner Meinung nach gar nicht mal so unbekannt ist, denn es handelt sich hierbei um ein Produkt, das zumindest jeder schon einmal gesehen hat und wohl auch schon viele von euch genutzt haben.
Es geht heute einmal um einen Cocktail den ich wirklich schon oft getrunken habe und welchen ich eigentlich jedes Mal wirklich lecker finde und er schmeckt mir auch immer sehr gut wenn er gut zubereitet
wird und das wird er natürlich immer dort wo ich ihn trinke gemacht.
Preis:
Es handelt sich hierbei um einen Cocktail namens Caipirinha, welchen ich ungefähr ein bis zwei Mal im Monat zu mir nehme und kostet relativ wenig im Vergleich zu vielen anderen Cocktails. Man zahlt einen Preis von etwa um die 5 Euro in der Happy Hour und sonst zahlt man einen Preis von etwa an die 7 bis 8 Euro für einen normal großen Caipirinha.
Wo bekomme ich ihn?
Dieser Cocktail ist mehr oder minder so bekannt, dass man ihn eigentlich in so ziemlich jeder Bar bekommt, die generell Cocktails anbieten und deshalb kann man ihn immer gut bestellen. Wenn man nicht weiß, was man sich für einen Cocktail nehmen soll, ist man meiner Meinung nach mit diesem immer gut beraten.
Aus was besteht er?
Nun ein ist schon mal klar, in diesem Getränk befindet sich eine Menge an Alkohol und so ist es in der Tat auch, denn ein paar kleine Schnäpse sind hier auf jeden Fall enthalten und das schmeckt man in der Regel auch direkt mit dem ersten Schluck. Dazu kommt eine kräftige Ladung an Limone, die man eigentlich auch direkt mit dem ersten Schluck schmeckt, genau wie der leckere Rohrzucker, der auch reichhaltig vorhanden ist und den man mit dem Strohalm am Grund des Glases absaugen kann und dann genießen kann.
Das sind eigentlich die wesentlichen Bestandteile eines Caipirinha und meiner Meinung nach ist der Rest dann ziemlich unterschiedlich, je nachdem wo man sich diesen Cocktail kauft, denn manchmal gibt es ihn zum Beispiel noch mit Erdbeergeschmack oder anderen Feinheiten, oder es gibt ihn in drei verschiedenen Ausführungen zu kaufen, was auch schön sein kann.
Mein Fazit:
Ein normalteurer Cocktail, der wirklich richtig gut schmeckt und den ich euch auf jeden Fall empfehlen kann.
PaterBrown, 06.09.2005
...Caipirinha bekommt man ja auch in mehr oder weniger guten Qualitaumlten fertig im Supermarkt, kommt gut bei Grillparties an... schmeckt saugut, und mit so 17 im Schnitt ist er auch nicht zu stark... aber wehe man kombiniert ihn mit anderen Alkoholika
japanboy, 10.10.2006
Ich liebe diesen Cocktail auch, nur leider kann ich die meisten meiner Freunde nicht wirklich für Coktails begeistern. Liebe Grüße Japanboy Ach ja, wie immer quotSHquot.
sung1rl, 09.09.2005
CAIPIRINHA macht meine Mutter dicht g
Die vertraumlgt das absolut nicht, ich find witzig :
Einer meiner lieblings-cocktails!
lg - sung1rl
ein Testbericht von retilein2004-10-16 22:08:23vom 16.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: schmeckt...Nachteile/Kritik: unterschiedliche geschmäcker
Ich kann zu meinem Leidwesen oder zu meiner Freude beobachten, daß sich das Nationalgetränk der Brasilianer auch in Deutschlands Bars richtiggehend zu etablieren scheint. Der exotische Flair läßt es als Modegetränk im Moment erkennen, ob es länger als solches angenommen wird bleibt abzuwarten.
Selber habe ich es anläßlich meiner Brasilienbesuche in Salvador de Bahia oder Rio de Janeiro kennen und lieben gelernt.
Eigentlich kann man sie dort kaum unterschiedlicher trinken. In Salvador wars etwas mildes in Rio verätzte es einem fast dem Hals, also auch im Ursprungsland erlebt man wahre
Wechselbäder des Geschmacks.
Tips für eine vernünftige Caipirinha (sprich: Kai-Pi-Rin-Ja) versuche ich mal nachstehend aus meinem Erfahrungsschatz zu vermitteln:
1. Eine möglichst saubere Limette mit dem Messer mit der Schale quer halbieren und dann noch einmal vierteln, wenn gespritzt vorher unbedingt schälen.
Übrigens hat eine Limette einen Nährwert bei 100 g = 28 Kcal (117KJ), Vitamin A, Vitamin C, viel Kalium, Calzium und Phosphor.
2. Diese Stückchen dann in ein Trinkglas (mind. 30cl, am besten Whisky-Gläser) geben.
3. Nun 3-4 Teelöffel ( je nach Geschmackswunsch) braunen Zuckerrohr-Rohzucker (Importprodukt aus Brasilien) über die Limette streuen, das gibt dem Ganzen die richtige Note. Seine Zuckerkristalle sind noch nicht vollständig von anhaftenden Sirup befreit, dadurch erhält er seine braune Farbe.
4. Mit einem Holzstössel beides feste und drehend/drückend vermengen, dabei soll möglichst viel Saft gewonnen werden und der Zucker sich gut darinnen auflösen, die Limette als Solche sollte aber erkennbar bleiben.
5. Darauf werden 5-6 cl guten Cachaca-Rum (sprich Ka-Schassa), wie z.B. Pitu Nr.51, darüber gegossen.
Cachaça ist übrigens ein in ganz Brasilien beliebter klarer
Zuckerrohrschnaps von immerhin 38 bis 48 Vol.-% Alkohol.
6. Das Glas wird mit fein gecrushtem Eis aufgefüllt
7. das Ganze Umrühren (mit langem Cocktaillöffel nur 2 bis 3 x etwas von der braunen Flüssigkeit nach unten ziehen)
8. Strohhalm (nach Möglichkeit sogenannte Caipi-Stohhalme, da sonst die Verstopfungsgefahr zu groß ist) rein und anfangen zu trinken
9. Nach dem trinken wieder bei 1. anfangen...
Gecrushtes Eis stellt man am besten mit einem Eiscrusher her. Notfalls kann man aber auch Eiswürfel in ein Geschirrtuch (sauber bitte) einwickeln und dann mit dem Hammer draufschlagen. Die Strohhalme sollten einen breiteren Durchmesser haben, um auch Zucker oder kleinere Eisstückchen aufzunehmen.
Ich hoffe mit diesen Hinweisen, die ich teilweise von den Machern vor Ort aber auch aus diversen näheren Informationen im Netz versucht habe in komprimierter Form herüber zu bringen, Euch auf den Geschmack gebracht zu haben.
Ich kann also nur noch sagen "Saúde - Prost " !
...
tuimama, 11.11.2004
aber wenn du die im akkord herstellen musst... prost malzeit! ich hab in meiner ausbildung ja auch eine weile in der bar verbracht und hab diesen cocktail gehasst.. da kriegst du endlos handschmerzen von dem ganzen gestampfe. LG Silke
BigRobShag, 24.06.2002
Jo, wenn man die Dinger selber macht, kann man ja kaum betrunken werden, bei dem Aufwand! Aber Caipis sind momentan das Modegetraumlnk Deutschlands schlechthin! Gruss, Rob -
ein Testbericht von cnighthawk882004-08-04 21:16:33vom 04.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: guter Geschmack...Nachteile/Kritik: nichts
ø¤º°`°º¤ø Zum Start ø¤º°`°º¤ø
Erfrischende Drinks, die aus tropischen Fruchtsäften und dem brasilianischen Zuckerrohrschnaps Cachaca gemixt werden, werden in Brasilien „Batidas“ genannt. Der Anteil an Cachaca ist dabei sehr gering.
Oft werden Batidas gleich im Glas auf Eis zusammengerührt. Cachaca wird, ähnlich wie manche Rum-Sorten, direkt aus dem Saft des Zuckerrohrs destiliert, wobei dieser aber vorher etwa drei Wochen in einem Kuper- oder Holzfaß gärt und dann dreimal zur Konzentration aufgekocht wird.
Der bekannteste Cachaca ist der Pitú, der in Vitoria de Santo Antao, vierzig Kilometer von Recife entfernt, hergestellt wird.
ø¤º°`°º¤ø Zur Story ø¤º°`°º¤ø
Nach Deutschland wird Pitú in Originalfässern importiert und erst hier in die berühmte Flasche mit dem roten pitú ( einem brasilianischen Frischwasserkrebs ), als Markenzeichen abgebildet.
Pitú wird in der Bundesrepublik von der Münchner Firma Riemerschmid vertrieben, die sich dem einen oder anderen bekannt ist durch die Barsirups die sie im Sortiment haben. Zu den Sirups der Firma Riemerschmid kann ich nur sagen Top Qualität.
Populär geworden ist Cachaca bei uns vor allem durch den Lieblingsdrink der Brasilianer, der auch hier immer öfter verlangt wird : der Caipirinha.
Der Name bedeutet genau übersetzt Getränk des Bauern.
ø¤º°`°º¤ø Zum Getränk ø¤º°`°º¤ø
Zutaten :
4 bis 5 cl Cachaca
1 Limette
2 TL Rohrzucker
Nehmt einfach eine halbe Limette und schneidet sie in Stücke, diese werden auf den Boden eines Old – Fashioned Glas gelegt und mit dem Rohrzucker bestreut, nun wird mit einem Stößel oder der unterseite des Barlöffels solange auf das ganze gedruckt bis der Saft der Limetten sich mit dem Zucker vermischt hat.
Das Glas wird jetzt zur hälfte mit gestoßenem Eis gefüllt und der Cachaca wird hinzugeführt. Das ganz nocheinmal gut umrühren und der Caipirinha ist fertig.
Eine Möglichkeit ist es das ganze in einem Speed – Shaker zuzubereiten, hier werden alle Zutaten in den Shaker gefüllt nachdem man den Zucker einfach hat einweichen lassen in die Limettenstücke.
Vor allem muß er immer schön kalt sein.
Der Drink hat eine klare Farbe die nur durch die Limettenstücke etwas grünlich schimmert, sein Geschmack ist einfach sehr süffig und weder bitter noch zu süß, es ist ein wirklich gelungene Mischung die genau die Mitte erreicht hat.
Das schlimme daran ist das man nicht genug bekommen kann, aber seine Wirkung ist dann auch nicht ohne.
ø¤º°`°º¤ø Zum den Variationen ø¤º°`°º¤ø
Bei so beliebten Getränke wird natürlich jede Menge ausprobiert und einige Creationen sind dann auch offiziell bekannt und finden ihre Anwendung.
Dazu gehören :
Caipiroska ( wird mit Wodka gemacht )
Caipirita ( wird mit weißem Tequila gemacht )
Caipirissima ( mit hellem Jamaikarum )
Erdbeer – Caipiroska ( mit Strawberry Wodka und Erdbeeren )
Caipirita Anejo ( mit gelbem Tequila )
Caipirissima Negrita ( mit dunklem Rum )
Caipipesca ( plus Pfirsich – Wodka und Stücke)
Und es kommen immer mehr dazu !
ø¤º°`°º¤ø Zum Schluß ø¤º°`°º¤ø
Ich denke hier habe ich euch keinen unbekannten vorgestellt, denn der Caipirinha ist seit langem einer der Cocktails über die fast jeder redet und er ist einfach gesellschaftsfähig. Man ist bei diesem Getränk schon soweit das es ihn fertig in Flaschen gibt ( schmecken aber alle nicht ! ).
Ich werde und brauche ihn nicht zu empfehlen, denn das tut dieser Drink von selber, wobei ich mich nicht erinnern kann ob ich auf den letzten Feten ohne ihn ausgekommen bin. Denn will immer einer haben und das kann ich verstehen.
Das beste an ihm ist das man wenig Zutaten benötigt und sich schnell einen Super – Cocktail machen kann. So nun steht auf und fangt an zu mixen, ich muß mir auch noch schnell einen machen.
Übrigens es muß nicht immer Pitu sein ich nehme viel lieber Canario !
...
ein Testbericht von tommixyz2003-11-05 18:54:29vom 05.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: fruchtig, Mixgetränk ohne Nachwirkungen...Nachteile/Kritik: nicht zu viel- dANN sCHWIPPS GARANTIERT
Sicherlich ist die Fangemeinde von Caipirinha im letzten Jahr sprunghaft angestiegen. Nichts ist wohl so lustig wie in einer fröhlichen Gemeinschaft gemeinsam zu pressen, zu stößeln und zu trinken.
Wie immer gilt bei uns natürlich auch beim Caipi die Regel: jeder soviel er mag, aber nur wie er auch verträgt. Denn die schleichende Wirkung von lustigem zu beschwippsten bis haltlosen Zustand ist eh abhängig von der Menge Alkohol und der Vertragensqualität des Geniessenden.
Aber: für treute, lustige Runden ist der Caipi sicher ein wohlschmeckendes und richtiges Mixgetränk, das dem blanken Alkohol in
Form von betrunken machenden Spirituosen auf jeden Fall vorzuziehen ist.
Seine Ingredienzen sind: Limonen,Soda Pitu(Alkohol) Eis und etwas Zucker.
Unsere Zubereitung erfolgt ganz einfach: die Limoinen werden gerollt, damit sie mehr und leichter den Saft hergeben, der gepresst wird. In einem beliebigen Glas wird eine dem persönlichen Geschmack entsprechende Menge Pitu - Schnaps gefüllt, der Limonensaft kommt dazu, etwas Zucker falls gewünscht dazu und das ganze Misch dann mit etwas Soda auffüllen - Eis zerstößeln und dazugeben - fertig war´s.
Eis kann, muß aber nicht. Wir nehmen fast immer Eis mit dazu, weil das Getränk nur kalt wirklich gut schmeckt.
Prost.
Für Runden mit wenig Platz haben wir aber sogar einnen richtig guten Ersatz gefunden: Cachaca Caipirinha von Hauser GmbH in Fischbach. Dieses 275 ml fassende Fertigvcaipirinhafläschen gibt es bei REWE und Minimal bei uns für 0,99 Euro und schmeckt bei 5,4% Alkoholgehalt ebefalls fast wie selbst gemixt.
Natürlich ist ein Fertiggetränk kein Ersatz für den selbstgeprsstengestößeltengemixten Caipi - aber für mal so zwischendurch kann ich diesen ebenfalls empehlen.
Uns bzw. mir gefällt vor allem die fruchtige Geschmacksnote, allerdings gebe ich auch zu, das 5,4 % Alkohol bei mir wohl nicht drin sind, sonern etwas mehr und dafür weniger Soda.
Wir haben uns auf Grund der Häufigkeit von Caipigenuss für knapp 10 Euro ein Caipibesteck (ohne Gläser) geleistet, es macht einfach Spaß, wenn Neulinge bei uns den ersten Herstellungsprozeß durchmachen, sich über den grünlichen Farbton wundern.
Aber wie schon gesagt, bei uns gilt immer die Regel: keiner zieht sich den Kopf zu, sondern trinkt mal aus Genuss.
Der Caipi hat nämlich je nach Konzentration von Alkohol, eine ziemlich schleichende Wirkung und wer zuviel caipirinhat, wird sich bei Eintritt in frische,klare Luft wundern, wie leicht Beine doch so wegknicken können.
Also, genießt den fruchtig - frischen Geschmack, aber übertreibt es nicht.
Nochmal Prost, viel Spaß und - immer gerade bleiben.
...
ein Testbericht von MikeNRW2003-02-24 15:44:38vom 24.02.2003Empfehlung: ja
Heute möchte ich euch über meinen absoluten Lieblingscocktail berichten. Früher habe ich eher so softe Sachen wie Amaretto mit Apfelsaft (im Sommer eine herrliche Erfrischung) getrunken, mit zunehmendem Alter jedoch veränderten sich nicht nur aber auch meine Geschmacksnerven und nach süßem Sekt und Wein bin ich zunächst bei trockenem gelandet, weil er weniger Kopfschmerzen verursacht ‚grins’ und neben Batida-Kirsch gab es früher eigentlich nur einen Baileys der bestehen konnte. Heute trinke ich gerne Dornfelder, Merlot (italienischen) und Trollinger, aber ab und an muß es auch mal was herzhafteres in
Sachen Getränk sein. Gerade auf Parties ist er für mich ein Muß. Aber jetzt genug der Vorrede. Eher durch Zufall bin ich irgendwann mal durch die Erzählungen einer Kollegin vor 2 Jahren darauf gebracht worden, diesen Cocktail mal auszuprobieren.
Also zunächst einmal die benötigten
Zutaten:
1 Glas
1 Stößel
½ - 1 Limette
2 EL brauner Rohrzucker
0, 4 cl Cachaca oder Pitu oder mehr
etwas Lime Juice nach Geschmack
gecrushtes Eis
1 Strohhalm
Den Stößel aus bekommt man meist im Set mit echten Caipirinha-Gläsern. es gibt ihn auch in unterschiedlichen Größen. Es gibt sogar extra kurze Caipi-Strohhalme im Handel. jaja wenn die Nachfrage da ist, belebt es den Handel ;). Den Pitu oder Cachaca gibt es in jedem gut sortierten Laden mit einer Spiritousenecke meist so um die 9,99 €. Manchmal hat Aldi es auch im vorübergehenden Angebot. Ich hatte vor ein paar Monaten das Glück dort noch 2 Flaschen zu je 7,59 € zu ergattern. Selbst der Korken und die Etiketten hatten erstaunlicherweise verdammt viel Ähnlichkeit mit dem Original.
Zubereitung
Zuerst schneidet man die Limette in Viertel oder Achtel, füllt diese dann in ein Longdrinkglas und quetscht mit dem Stößel darauf herum bis eine gewisse Menge des Fruchtsaftes sich aus dem Fleisch gelöst hat. Danach gibt man ca. 2 EL Rohrzucker hinzu, wer es süßer mag kann entweder 3 Löffel nehmen oder weißen Zucker verwenden. Mir fehlt bei weißem Zucker der typische Geschmack. Danach gieße ich den Cachaca hinein. Diesen fülle ich bis zur Höhe der zusammengequetschten Limetten und dem Zucker, von daher ist die Angabe oben etwas vage.
Wenn man mag kann man noch etwas Lime Juice hinzugeben.
Da wir über keinen Eiscrusher verfügen, lieh ich mir für die von uns damals initiierte Party einen mechanischen Crusher aus. Welch Mühe. Ich nahm kurzerhand einen Gefrierbeutel, füllte die gefrorenen Eisstücke hinein, hielt diesen mit einer Hand geschlossen und zerkleinerte das Eis mit dem Hammer in der anderen Hand auf der Arbeitsplatte unserer Küche. Wenn man dann das Eis gecrusht hat, wie auch immer man es vollbracht hat, füllt man das Glas damit auf und steckt zum Schluß noch einen Strohhalm hinein.Fertig ist das herrliche Gesöff.
Der Geschmack erscheint vielleicht zunächst etwas bitter, aber ist doch eher fruchtig-sauer und wird durch den Zucker angenehm süß-sauer, dass sich die Geschmacksnerven und Muskeln schon ein wenig zusammenziehen können, aber nicht unbedingt müssen. Ein richtiger Caipi sollte weder zu süß noch zu sauer schmecken, sondern genau eine gute Mischung aus beiden Richtungen ergeben. Nach dem einmaligen Umrühren, auf welches nicht unbedingt die Todesstrafe aber zumindest Verachtung steht, vermischt es sich zu einem leckeren etwas herb-süßen Mix.
Der Preis
Limetten kann man von 0,19 bis 0,69 ct bekommen je nach Zeit und Nachfrage. Ich habe 0.45 ct. zugrunde gelegt und eine halbe Limette bei der Berechnung zugrunde gelegt. Da es den Rohrzucker nur in 500 g gibt habe ich ihn nicht mit reingenommen, da ich ihn auch zum Backen etc verwende und noch nicht ausprobiert habe wie viele Drinks aus einem Paket hergestellt werden können. Genauso ist es mit dem Pitu. Eine Flasche reicht so ca. für 15 Caipis im Schnitt also im Mittel ca 60 ct. pro Drink.Die Stromkosten fürs Eis berechne ich nicht das das Eisfach eh in Betrieb ist. ;) Den Strohhalm habe ich mal mit 1 ct. zugrunde gelegt ;). Lime Juice nicht zu vergessen, 2 Euro die Flasche, also ca. 10 ct pro Drink.So hat man für knapp 1,20 € im Schnitt einen superleckeren Cocktail. Draußen ist er wohl kaum unter 5 Euro zu bekommen. Ich habe letztens sogar aus lauter Verzweiflung einmal 8 Euro dafür hingelegt.
Die Wirkung
Auf die Wirkung möchte ich noch zu sprechen kommen. Mir persönlich bekommen höchstens 2 oder 3 Stück am Abend, da sonst eh der gute Geschmack daran verloren geht, man kippt sich das Zeug ja nicht einfach so runter obwohl es schon dazu verleitet es schnell zu genießen. Zuviel Zeit darf man sich auch nicht lassen, zum Nippen ist es nicht weil es dann durch das Eis zu sehr verwässert.
Ein Bekannter von uns hat sich daran mal übertrunken und hatte am nächsten Tag Kopfschmerzen. Dies war auch auf die hohe Anzahl der Raucher l auf der Party zurückzuführen, da mich diese auch plagten ohne das sich übermäßig bis gar keinen Alk genossen hatte, da ich die Aufgabe des Fahrers übernommen hatte – einer ist immer mal dran ;( -. Dennoch ist er recht süffig und seine beeinträchtigende Wirkung wird oft unterschätzt. Also nach einem Caipi kann man in meinen Augen definitiv nicht mehr einen Pkw fahren, aber ich bin eh der Verfechter von 0 Promille.
Laßt euch jetzt nicht davon abschrecken, probiert es mal aus und erlebt den Genuß
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren sagt MikeNRW der dies auch schon bei ciao veröffentlicht hat
Ich verzichte übrigens jetzt aufs Copyzeichen, wer klaut oder kopiert wird dazu verdonnert, mir ein Jahr lang den Caipikonsum zu finanzieren ;)
...
ein Testbericht von pep082003-02-22 15:28:27vom 22.02.2003Empfehlung: ja
Hab mir überlegt über einen Coktail zu schreiben. Ich selber hab es leider noch nicht ausprobiert aber das rezept hab ich natürlich aufgehoben.
Hot Caipirinha
Also kommen wir zu den Zutaten:
1Limete
1Limetenscheibe
1EL. Teezucker
5EL. Cachaca
1Beutel grünen Tee mit Zitrone
1 Sternfrucht
Nun die Zubereitung:
Die ganze Limete auf einen Brett rollen und drücken ,so dass sich der Fruchtsaft aus denn Zellen löst.
Bei der Limete die Struckansätze abschneiden,die hälfte der Limete in seche Stücken schneiden , von der anderen hälfte eine Scheibe zur Dekoration abschneiden. den Rest für denn nächsten Caipirinha aufheben.Limetenstücke und Teezucker in einem
stabielen Glas oder Becher mit einem Stößel gut zerdrücken. Cachaca dazugeben. eine Tasse heißen grünen Tee über Cachaca gießen.Und als Dekoration eine Sternfrucht und Limetenscheibe an einer Seite einschneiden und an den Glasrand stecken und Servieren.