ein Testbericht von nicki15022010-02-06 23:41:37vom 06.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Klasse Geschichte, sehr gut zum Lesen...Nachteile/Kritik: nichts
Heute geht es mal wieder um ein Kinderbuch.
Da Maurice inzwischen in die dritte Klasse geht, wird der Lernstoff auch etwas anspruchsvoller und er muss schon ganze Geschichten lesen.
Da mein Sohn aber sehr Faul ist und immer wieder ermutigt werden muss zum Lesen, haben wir einen halben Buchladen Zuhause.
So fange ich Abends an ihm vorzulesen und mittendrin liest Maurice dann weiter. Das machen wir immer abwechselnd bis die Geschichte zuende ist.
Maurice hat seine Freude daran und übt gleichzeitig Lesen.
Ein Buch davon heißt: " Aufräumen? Mach ich morgen!"
Der Preis
Ich habe dieses Buch bei Weltbild für 12,95 Euro gekauft.
Ein paar Daten zum Buch
ISBN 3-401-08060-1
Edition Bücherbär im Arena Verlag GmbH
Würzburg
Das Buch
Das Buch hat eine Größe von DIN A4.
Der Einband ist aus sehr dickem Karton, so dass so schnell nichts einreißen kann und man lange was von dem Buch hat.
Auf der Vorderseite sieht man den kleinen Maulwurf in seinem Chaos Zimmer.
Das Buch hat insgesamt 25 Seiten.
Jede Seite ist mit sehr süßen Bildern, passend zur Geschichte gestaltet.
Kurze Zusammenfassung des Buches
Das Kinderzimmer aufräumen?
Für so was hat Monti Maulwurf jetzt keine Zeit. Schließlich muss er mit Bianca Wiesel und Didi Dachs spielen.
Natürlich wird das Kinderzimmer dabei nicht ordentlicher.
Soll Mama Maulwurf energischer werden?
Nicht nötig. Sie hat eine Idee.....
Aber gehen wir noch ein wenig näher auf die Geschichte ein.
Welches Kind räumt schon gerne sein Zimmer auf? Und dann auch noch freiwillig??
So auch der kleine Maulwurf!
Er verschiebt es immer wieder auf morgen. Jeden Tag kommen seine Freunde zu Besuch und mit jedem Tag wird das Zimmer Chaotischer.
Auf dem Boden ist schon kein Platz mehr zum spielen, aus dem Kopfkissen kommen die Federn raus und richtig sitzen, ohne sich weh zu tun, kann man schon lange nicht mehr.
Der kleine Maulwurf findet einfach nichts mehr wieder in seinem Zimmer.
Aber da hat Mama Maulwurf eine Klasse Idee.
So, mehr will ich jetzt nicht verraten, denn dann ist ja die ganze Spannung weg.
Eine kleine Leseprobe
Am nächsten Tag kommen Didi und Bianca zum spielen. Heute wollen sie endlich das Puzzle fertig machen. Aber es fehlen auf einmal vier Puzzleteile.
"Die waren doch immer alle da", jammert Monti und schaut auf die zertretene Schachtel. "Jetzt weiß ich nicht, was für ein Tier in Afrika ist!"
"Sieht man doch sowieso, dass es ein Elefant wird", sagt Didi!
"Nein, es könnte auch en Nilpferd sein!", ruft Monti.
"Oder ein Nashorn, sagt Bianca, "wir müssen die Teile suchen."
"Sie können nur hier im Zimmer sein", sagt Monti.
Aber vier Teile sind nicht mehr da. Ein langweiliges Puzzleteil von einem Baum finden sie unter Montis Kommode. Dort liegt auch ein ekeliges schmutziges Stück Schokolade.
Weitere Bücher der Autorin
- Komm Haare waschen, Buddy Bär
- Sei nicht traurig, Monty Maulwurf
- Mir ist ja sooo langweilig, sagt Monty Maulwurf
- Ich hab Dich doch lieb, Julchen Kaninchen
- Monty Maulwurf und der Wackelzahn
- Buddy Bär mag nicht einschlafen
- Rocky Waschbär: Das war ich nicht
Mein Fazit
Ein sehr liebevoll gestaltetet Kinderbuch und sehr schön zu Lesen. Die Geschichte sollte Kinder zum Aufräumen animieren. Bei meinem Sohn hat es leider nicht geklappt....;-))
Aber zumindest liest er gerne in diesem Buch und das ist ja auch
schon etwas....!
Von mir eine Kaufempfehlung und fünf Sterne!!
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Eure Nicki ;-))
*** Nicki28 auch unter diesem Namen auf anderen Meinungsportalen ***
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Ordnung ist das halbe Leben
ein Testbericht von Paukenfrosch2009-11-05 08:30:12vom 05.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: schöne und lehrreiche Geschichte für Kinder und Eltern gleichermaßen; die Illustrationen...Nachteile/Kritik: nichts
Die Autorin des Buches ist Greta Carolat, die Illustratorin ist Susanne Mais. Beide schreiben bzw. illustrieren Kinder- und auch Weihnachtsbücher.
(Weshalb der Maulwurf bei folgenden Büchern mit „Y“ geschrieben wird, wundert mich, ist es doch auch der Illustrationen nach der gleiche, wie in dem hier vorgestellten Buch, wo Monti jedoch mit „I“ geschrieben wird…)
gemeinsame Bücher:
„Sei nicht traurig, Monty Maulwurf“
„Buddy Bär und Monty Maulwurf“
„Mir ist ja sooo langweilig, sagt Monty Maulwurf“
Greta Carolat:
„Christkind, komm in unser Haus“
„Alle Jahre wieder“
„Hillerström hilft dem Weihnachtsmann“
Das für Kinder ab 3 Jahren empfohlene Kinderbuch „Aufräumen? Mach ich morgen!“ gibt es schon seit einigen Jahren. Unsere Ausgabe ist vom Jahre 2004. Das Buch gehört zur Edition Bücherbär, welche von der Arena Verlag GmbH verlegt wurde.
Bei dem 32-seitigen Buch handelt es sich um eine gebundene Ausgabe mit einem Format von ca. 22 cm x 28 cm.
Die ISBN lautet 3-401-08060-1. Der Preis liegt bei 12,95 €.
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Rückentext
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Das Kinderzimmer aufräumen? Für so was hat Monti Maulwurf jetzt keine Zeit. Schließlich muß er mit Bianca Wiesel und Diddi Dachs spielen! Natürlich wird das Kinderzimmer dadurch nicht ordentlicher. Soll Mama Maulwurf energisch werden? Nicht nötig. Sie hat eine Idee…
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Inhalt & Meinung
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„Aufräumen? Mach ich morgen!“ ist ein sehr schönes Kinderbuch, welches aus verschiedenen Gründen in keinem Kinderzimmer fehlen sollte:
1. Die süße Geschichte mit erzieherischem Effekt
Wer Kinder hat, bekommt natürlich auch Besuch von anderen Kindern. Doch geht der verspielte Besuch wieder nach Hause, dann sieht das Kinderzimmer oft chaotisch aus. Bei dem Maulwurf Monti, dem kleinen Helden in der Geschichte, ist das nicht anders. Auch er hat ein völlig verkramtes Kinderzimmer, so daß er und seine beiden Freunde sich sogar beim Spielen wehtun, da sie andauernd auf irgendetwas treten. Doch aufräumen will Monti nicht. Erst morgen.
Tja, da ist für Mutter Maulwurf guter Rat teuer. Doch nachdem sie sich einige Tage Montis Ausreden angehört hat, trickst sie ihn gekonnt aus. Sie fragt, ob das Pferdchen denn keinen Stall hätte, worauf Monti natürlich mit „Ja“ antwortete. Also fragt Mutter Maulwurf, wo denn der Stall sei und ob er denn das Pferd nicht dorthin stellen könnte, damit es fressen kann. Das macht Monti natürlich umgehend.
So verfährt die Mutter auch mit den anderen Dingen, die im Zimmer umherliegen. Und so langsam wird Montis Zimmer immer ordentlicher. Das aufgeräumteKinderzimmer gefällt Monti sehr gut und so hält er auch seine Freunde dazu an, die Spielsachen, die sie sich nehmen, stets nach dem Spielen wieder an seinen Platz zu stellen…
Die Geschichte ist total aus dem Leben. Kinder kennen das hier beschriebene Problem ebenso wie ihre Eltern. Schön, daß das Aufräumen dann auf so eine liebevolle Art thematisiert wird, daß es für beide Seiten unterhaltsam, aber auch lehrreich ist.
Kindern wird aufgezeigt, daß sie nicht die Einzigen sind, die nicht gern aufräumen. Angenehm ist hierbei, daß die Helden der Geschichte Tiere
sind, so daß sich Kinder nur indirekt mit ihnen vergleichen. Das wirkt auf sie nicht so streng.
Eltern hingegen wird durch dieses Buch ein recht wichtiger Tip gegeben: Manchmal kommt es auf die Art und Weise an, wie etwas gesagt wird, und dann natürlich auf die Wortwahl. Mit Befehlen wie: „Räum Dein Zimmer auf!“ erhebt man indirekt den Zeigefinger und weist den Kindern von obenherab etwas an. Das kann auf Dauer nur zu Unmut und Trotz führen. Auf beiden Seiten. Warum also nicht einfach mal auf kindliche und spielerische Art das Kind dazu bringen, etwas zu tun, was man gern möchte. Das macht Mutter Maulwurf in diesem Buch sehr gut und letztendlich auch mit Erfolg, wie man sieht und liest.
Ich finde die Geschichte, die sich in etwa 15 Minuten vorlesen läßt, sehr schön. Meine Tochter meinte zwar manchmal, sie sei doch ordentlich und ihr Zimmer ist doch aufgeräumt, aber es geht in dem Buch ja nicht um Monti allein. Es geht ja auch um seine Freunde, die sein Zimmer ebenso verkramen und es nicht aufräumen, sondern einfach nach Hause gehen. An Hand von Dachs und Wiesel habe ich meiner Tochter dann erklären können, sie müsse eben auch Obacht geben, wenn ihr Besuch an alle ihre Sachen geht. Schon oft war sie sauer, wenn sie nach einem ausgelassenen Spielenachmittag allein aufräumen mußte, obwohl sie gewisses Spielzeug ja gar nicht herausgeholt hatte. Jetzt aber hat sie verstanden und sagt ihren Freunden auch, daß erst etwas weggeräumt werden müsse, bevor etwas Neues herausgeholt wird.
Die Geschichte ist also rundum schön und lehrreich. Herzlich und liebevoll geschrieben ist sie auch.
2. Die wunderschönen Illustrationen zum kuschligen Träumen
Das Buch wäre nur halb so schön, gäbe es nicht diese wunderbaren Illustrationen. Meistens füllen sie sogar die ganze Doppelseite aus, wobei sich der Text in die Bilder integriert. Der Text pro Seite hält sich eh in Grenzen, so daß man die großen Bilder fast ungestört betrachten kann.
Maulwurf, Dachs und Wiesel sind kuschlig weich gezeichnet. Sie sehen so unheimlich liebevoll aus, daß man sie sich ans Herz drücken mag. Aber auch das Ringsherum um die Figuren ist bis ins kleinste Detail wunderschön gestaltet. Und zu sehen gibt es in Montis unaufgeräumtem Zimmer eine ganze Menge.
Die Illustrationen sind auch von der Farbwahl her sehr schön. Sie wirken warm und strahlen Geborgenheit aus, trotz des Chaos im Kinderzimmer. Gut gefällt mir ebenso, daß die Figuren sehr ausdrucksstarke Gesichter haben. Man kann in ihnen die jeweilige Stimmung sehr gut ablesen.
Rundum ein sehr ausgezeichnetes Bilderbuch, daß man sich als Kind auch einfach mal nur angucken kann.
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Fazit
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„Aufräumen? Mach ich morgen!“ ist ein sehr empfehlenswertes Kinderbuch. Die Geschichte ist sehr schön und zugleich lehrreich. Für Eltern und Kinder gleichermaßen. Prachtvoll wird die Geschichte durch die wunderschönen Illustrationen, die das Buch durchgängig zieren. Da ist auch ein Preis von 12,95 € absolut gerechtfertigt.
( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 19. Oktober 2009 )
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