Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote
Abbildung vergrößern: Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote
Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote
Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote
Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote

Testberichte Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote

 (Taschenbuch)
4.2 von 5
Platz 4 in der Kategorie "Bücher Importe, Fremdsprachige Literatur - D, E, F".
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.2 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  2 Meinungen
Preisvergleich: 7,66 € - 13,99 €
Bester Preis: 7,66 € bei Amazon Marketplace ¹

Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.2 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote (Taschenbuch) am günstigsten bei:
(Penguin Classics)
7,66 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 10,66 €
VisaMastercardAmerican ExpressBankeinzug
Alle Preise anzeigen
CyberQueeny

Klassiker in zwei Teilen

ein Testbericht von 2009-02-12 11:44:08 vom 12.02.2009
Empfehlung: ja
==Klassiker in zwei Teilen ==

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

==ALLGEMEINES==

*+*Kaufgrund*+*
Da ich im Moment sehr viel Lese, in der Bücherei oft nichts Gescheites vorhanden ist und die meisten Bücher teuer sind, habe ich mir bei Ebay ein Überraschungsbuchpaket ersteigert. Darin war auch dieses Buch enthalten.


*+*Buchdaten*+*
Titel: Don Quixote
Autor: Cervantes
Verlag: Insel Verlag
Preis: Meine drei Bände haben mich 3€ gekostet
ISBN: 3458018093
Seitenzahl: 1378
Jahr: 1975
Rubrik: Klassiker
Art: Taschenbuch


*+*Autor/in*+*
Miguel de Cervantes Saavedra (* vermutlich 29. September 1547 in Alcalá de Henares, getauft am 9. Oktober 1547 in Alcázar de San Juan; ‡ 23. April 1616 in Madrid) war ein spanischer Schriftsteller. Der Autor des Don Quijote gilt als Spaniens Nationaldichter.

*+*Buchrückseite*+*
„Ei nes der grandiosesten und zugleich entzückendsten Bücher aller Zeiten, die Geschichte des irrenden Ritters und seiner Kämpfe mit eingebildeten Bösewichtern und seines fetten Knappen Sancho, zweier unsterblicher Figuren.“

==NACH DEM LESEN==


*+*Meine Inhaltsangabe*+*
Ein kleiner Dorfadliger bekommt einen Ritterroman in die Finger. Es folgen weitere und irgendwann ist er der Meinung, dass er selber als erfahrener Ritter losziehen müsste. Mit Pappdeckeln baut er eine Pickelhaube zum Helm aus, putzt eine rostzerfressene Rüstung, macht ein Bauernmädel zur Dame seines Herzens und legt ihr den tönenden Namen Dulcinea von Toboso bei, besteigt seinen alten Klepper Rosinante und reitet davon. Dabei verändert sich alles vor seinem inneren Auge, so dass eine einfache Schenke zur Burg wird, die Dirnen sind Burgfräulein oder Windmühlen werden zu Drachen. Bis kurz vor seinem Tode lebt er in diesen Phantastereien. Erst auf dem Sterbebett, erkennt seine Träumereien und stirbt als Weiser.


*+*Leseprobe*+*
kapitel xxi
Handelt von dem erlesenen Abenteuer und der prächtigen
Trophäe von Mambrins Helm, nebst anderem,
was unserem unbezwingbaren Ritter widerfuhr
Da setzte leichter Regen ein, und Sancho hätte am liebsten in
der Walkmühle Unterschlupf gesucht, doch wegen des üblen
Streiches, den sie ihnen gespielt hatte, war sie Don Quijote so
zuwider, dass er unter keinen Umständen hineingehen wollte.
So bogen sie rechts ab und gelangten auf einen anderen Weg,
der dem glich, den sie am Tag zuvor eingeschlagen hatten.
Bald darauf erspähte Don Quijote einen berittenen Mann,
der etwas auf dem Kopf trug, das glänzte, als wäre es aus Gold,
und kaum hatte er ihn erblickt, wandte er sich schon zu Sancho
und sprach:
»Wie wahr sind doch die Sprichwörter, Sancho, alle entstammen
sie der Erfahrung, der Mutter aller Wissenschaften,
vor allem jenes, das da heißt: Wenn eine Tür sich schließt, tut
eine andere sich auf. Hat das Glück uns letzte Nacht die Tür
zu dem gesuchten Abenteuer verschlossen und uns mit den
Walken hinters Licht geführt, öffnet es nun sperrangelweit
eine andere zu einem besseren, gewisseren, und gelingt es mir
nicht, dort einzuziehen, soll es allein meine Schuld sein, weder
auf meine spärliche Kunde von Walkmühlen noch auf die
finstere Nacht werde ich sie schieben können. Der nämlich,
der uns entgegenkommt, trägt, wenn mich nicht alles trügt,
den Helm des Mambrin auf dem Kopf, um dessentwillen ich,
wie du weißt, den Eid geleistet habe.«
»Gebt nur acht, was Ihr sagt, und vor allem, was Ihr tut«,
entgegnete Sancho, »nicht, dass uns noch mehr Walkmühlen
zu Ende walken und uns vollends den Verstand aus dem Kopf
stampfen.«
»Zum Teufel mit dir, du Kerl!« gab Don Quijote zurück.


*+*Meine Meinung*+*
Don Quixote dürfte jeden zumindest von Namen her ein Begriff sein. So war es auch bei mir. Dementsprechend wollte ich dieses dicke Werk, was bei mir aus drei Bänden besteht, gar nicht erst lesen. Da ich mir es aber vorgenommen hatte, alles zu lesen, habe ich damit also doch eines Tages angefangen und nach gut sechs Tagen hatte ich mich durch gekämpft. Am Besten hat mir an meinen Bänden die kleinen Zeichnungen gefallen. Diese kann man auf dem Cover gut erkennen. Ein Foto davon habe ich beigefügt. Diese Zeichnungen ziehen sich durch die ganzen Bände und verschönern nicht nur die Geschichte, sondern erwecken die Fantasie noch mehr zum Leben. Ich glaube, wenn ich mich recht entsinne, läuft im TV oder zumindest lief, eine Zeichentrickserie über Don Quixote.
Die Geschichten an sich sind sehr lustig vom Hintergrund her und es gehört sehr viel Fantasie dazu, sich so etwas auszudenken und das über so viele Seiten. Für mich lag die Schwierigkeit einfach darin, dass die Geschichte schon sehr alt ist, daher ist es ein veraltetes Deutsch, was sehr schwer zu lesen ist. Man versteht zwar worum es geht, aber durch die alte Wortwahl und den Satzbau, ist es einfach schwerer zu lesen und das Geschehene zu verfolgen. Die Geschichte im modernen Deutsch, wäre schon klasse gewesen und hätte ich wirklich viel mehr verschlungen.
Auch heute gibt es noch einige Leute, die den Bezug zur Realität verdrängen und in ihrer Fantasiewelt leben, aber von solchen Fällen, wie in dieser Geschichte, habe ich sonst noch nie gehört. Würde mich aber nicht wundern, wenn es auch heute in gewissen Anstalten noch einige kranke Menschen, so leben.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und dadurch kann man viele Pausen machen ohne gerade an einer wichtigen Stelle zu pausieren.

*+*Bewertung*+*
Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich für Klassiker interessiert. Dieser Klassiker ist wirklich witzig und lesenswert. Von mir erhält er vier Sterne. Abzug gibt es nur wegen der alten Sprache.

Pro: lustig
Contra: alte sprache

Danke fürs Lesen und Bewerten.


Eure Sarah
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
leupi123
leupi123, 12.02.2009
Schöner Bericht. Hoffe auf Gegenlesungen, Leserunden und Freundesanfragen :
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 12.02.2009
Der Bericht gefällt mir wirklich gut. SH LG MasterSirTobi
Prueter87
Prueter87, 14.02.2009
Sehr schöner Bericht. Gut geschrieben. Grüße Prüti
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote kaufen
Don Quixote
10,15 € ¹
versandkostenfrei
10,53 € ¹
versandkostenfrei
Don Quixote / Cervantes Saavedra, Miguel de
10,65 € ¹
Versand: ab 2,50 €
Gesamtpreis: 13,15 €
(Penguin Classics)
13,99 € ¹
versandkostenfrei
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
margy

don quixote

ein Testbericht von 2012-01-29 00:38:56 vom 29.01.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe bericht...
Nachteile/Kritik: siehe bericht
Zum Buch:

Die gebundene 1104seitige Ausgabe dieses Buches erschien im Albatros Verlag in der 5. Auflage am 1. Januar 2004 in deutscher Sprache. Unter der ISBN 978-3491960831 kostet es 52,90 €. Übersetzer: Ludwig Braunfels, Illustrator: Grandville.

Buchumschlag:

Eine Zeichnung zeigt einen Reiter hoch zu Ross unter blauem Himmel in den Bergen.

Autor:

Miguel de Cervantes Saavedras Lebensweg war abenteuerlich: Er schlug sich als Steuereinnehmer und Soldat durch, wurde bei Lepanto schwer verwundet und von Piraten gefangen. Unheimlicher Schlußpunkt: Er starb mit 69 Jahren hochverschuldet an genau demselben Tag wie Shakespeare, am 23. April 1616.

Klappentext:

Kaum ein Roman der Weltliteratur hat eine ähnlich anregende, fruchtbare kultur- und geistesgeschichtliche Wirkung gehabt und war gleichzeitig so vielen Deutungen und Missdeutungen ausgesetzt wie dieser. Ohne Don Quijote, dessen weltliterarische Bedeutung außerhalb Spaniens erst im 18. Jahrhundert voll erkannt wurde, ist der neue europäische Roman nicht denkbar.

Aus dem Buchinnenteil:

Der phantasiereiche Edelmann Alfonso Quijano fühlt sich nach intensiver Lektüre von Ritterromanen selbst zum "fahrenden Ritter", zum Beschützer der Armen, Witwen und Waisen, zum Streiter für Frieden und Gerechtigkeit berufen. Als Don Quijote de la Mancha wählt er den mit Witz und gesundem Menschenverstand begabten Sancho Pansa zum Schildknappen. Doch in einer Zeit, in der alle überkommenen Werte außer Kurs geetzt werden, muss Don Quijote notwendig scheitern.
Man würde Cervantes missverstehen, sähe man den Ritter von der traurigen Gestalt ledigkich als Träumer und Phantasten. Don Quijote steht vielmehr zwischen den Zeiten, er ist in eine Welt hineingestellt, die er nicht mehr begreift. Darin liegt seine Tragik, darin liegt auch die Aktualität dieser Gestalt, die wie Hamlet, Don Juan oder Faust weit über den literarischen Kontext hinausgewachsen ist.
Kaum ein Roman der Weltliteratur hat eine ähnlich anregende, fruchtbare kultur- und geistesgeschichtliche Wirkung gehabt und war gleichzeitig so vielen Deutungen und Missdeutungen ausgesetzt wie dieser. Ohne "Don Quijote", dessen weltliterarische Bedeutung außerhalb Spaniens erst im 18. Jahrhundert voll erkannt wurde, ist der neuere europäische Roman nicht denkbar.

Inhalt in eigenen Worten:

Ein Mann sitzt über Ritterromanen, die er einen nach dem anderen liest. Dann, eines Tages schnappt er über. Der Mann, ledig, 50 Jahre, ist erschüttert über das, was er las. Dann fasst er den Entschluss, sich selbst als Ritter auf den Weg zu machen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Also macht er sich ans Werk. Als Ritter braucht er einen Helm, den er sich aus Pappe herstellt. Auch findet er eine Rüstung, einem Ritter gemäß, jedoch alt und verrottet. Also muss er sie auf Hochglanz putzen. Bevor er sich dann auf sein Ross setzt und sich auf den Weg macht in die bevorstehenden Abenteuer, wählt er sich ein Bauernmädchen aus, gibt ihr den Namen Dulcinea von Toboso.

Leseprobe:

Müßiger Leser! Ohne Eidshwur kannst du mir glauben, dass ich wünschte, dieses Buch, als der Sohn meines Geistes, wäre das schönste, stattlichste und geistreicheste, das sich erdenken ließe. Allein ich konnte nicht über das Gesetz der Natur aufkommen, in der ein jedes Ding seinesgleichen erzeugt. Und was konnte demnach mein unfruchtbarer und unausgebildeter Geist anderes erzeugen als die Geschichte eines trockenen, verrunzelten, grillenhaften Sohnes, voll von mannigfaltigen Gedanken, wie sie nie einem andern in den Sinn gekommen sind? Eben eines Sohnes, der im Gefängnis erzeugt wurde, wo jede Unbequemlichkeit ihren Sitz hat, jedes triste Gelärm zu Hause ist. Friedliche Muße, eine behagliche Stätte, die Lieblichkeit der Gefilde, die Heiterkeit des Himmels, das Murmeln der Quellen, die Ruhe des Geistes tragen viel dazu bei, dass die unfruchtbarsten Musen sich fruchtbar zeigen und dem Publikum Erzeugnisse bieten, die es mit Bewunderung und Freude erfüllen.

Schreibstil:

treffend, sehnsüchtig, hingebungsvoll, brennend in den Gedanken, sich forttragen lassen, interessant, sehr unterhaltsam, maht neugierig auf mehr

Meinung:

Don Quijote hangelt sich an seinem Entschluss so sehr fest, dass er in den Bordells, in die er einkehrt, in den Nutten edle Fräuleins sieht und meint, der Wirt selbst sei ein Ritter, der ihm zum Ritter küren müsse. Mit seinem Verhalten, seiner fixen Idee, kommt er letztendlich so weit, dass er überall aneckt und ihn Maultierknechte verprügeln. Ein Bauer bringt Don Quijote wieder in seine Heimat zurück.
Überall aber lauern Gefahren, versteckt sich die Ungerechtigkeit und so hält es den Mann nicht lange in seinem Haus. Er macht sich ein zweites Mal auf den Weg. Doch er reitet nicht alleine, sondern holt sich einen Knappen und so hat er einen Gefährten an seiner Seite.
Don Quijote und sein Knappe sind zwei total verschiedene Personen in ihrem Charakter. Das bringt Kontraste, Gegensätze in die Geschichte. Don Quijote rennt seiner Idee hinterher, die Welt aufzuräumen und Ordnung zu schaffen, für Gerechtigkeit zu sorgen. Sancho Panza, sein Knappe hingegen ist von der Schläue eines Bauern und sieht die Realität eher nur in groben Zügen. Der Knappe sucht überall nur seinen Vorteil, genießt die ihm vorgesetzten guten Mahlzeiten.
Die beiden Menschen verkörpern wie ein Spiegelbild den einen und den anderen von uns Lesern. Sie wachsen unter der Feder des Schriftstellers zu den Hauptfiguren mit ihren eigenen Eigenschaften und brachten mich zum Lachen.
Ich dachte während des Lesenes: Eigentlich sind die beiden Menschen miteinander verwachsen, einer an den anderen geschweißt. Was der eine nicht kann oder macht, das hat der andere.
Dann kämpft Don Quijote gegen Windmühlen, das, was wir aus den Filmen kennen. Er denkt, es seien Riesen und wollten ihm an die Wäsche. Don Quijote lebt in einer Fantasiewelt, die so, wie er sie sieht, einfach nicht gibt.
Don Quijote geht auf eine Herde Hammel los, die viel Staub aufwirbeln und darin zu verschwinden scheinen.
In ihnen sieht der Ritter riesengroße Heere, die er bekämpfen muss und will, er erobert das Barbierbecken und kämpft dann noch zu allem Überfluss gegen Schläuche, aus denen normalerweise roter Wein läuft.
In all diesen Dingen sieht er nicht mehr die Wirklichkeit, die Realität, sondern überall wittert der Ritter Gefahren, die er bekämpft.
Nach all den überstandenen Abenteuern kehrt Don Quijote wieder nach Hause zurück und hier endet auch der 1. Teil des Buches und der Geschichte.
Im zweiten Teil, den Cervantes erst 10 Jahre nach dem ersten verfasste, folgen dann ernsthafte Gespräche. Hier zeigt sich, wie krank Don Quijote wirklich ist, wie arm und irrsinnig. In seinem Wahn, die Welt zu retten und für Gerechtigkeit zu sorgen, macht er sich zum Narren vor den Augen derer, die ihn erleben.
An dieser Stelle rückt Don Quijote mehr in den Hintergrund der Geschichte und sein Knappe rückt an die Stelle des Ritters.
Prachtvoll und farbig, intelligent, sehr weise ist der Roman über den Ritter der traurigen Gestalt geschrieben. Fasziniert haben mich die bunten Szenen, in denen der Ritter in seinem wahnsinnigen Gehabe, seiner eigenen ausschweifenden Fantasie und seinem Wahn ausgeliefert gegen alles und jeden kämpfte ohne einen erkennbaren Grund. Trotzdem musste ich dabei immer wieder lachen und konnte es nicht zurückhalten, so schlimm das Verhalten des Ritters auch war.
Dieser Roman stimmt nachdenklich, denn auch heute noch suchen Menschen in den Psychiatrien Hilfe, die einem Wahn erlegen sind, egal, welcher Natur.
Tatsächlich können solche krankhaften Ideen auch heute noch vorkommen, nicht in der Form des Ritters, aber eben anders, das jemand meint, er sei Napoleon oder Jesus, aber auch die Jungfrau Maria und ecken damit bei Bekannten und Freunden an. Möglich ist das alles. Sehr übertrieben ist der Roman an manchen Stellen aus meiner Sicht, jedoch ist das Ganze natürlich nicht abwegig und nicht zu leugnen.
Der eine klein und voller Feuereifer, der zu keinem Ziel führt, der andere standhaft und ruhig, der an sich selbst denkt, nicht nur als purer Egoist, sondern einfach, um zu überleben und zu sehen, was ihm gut tut. Das hatte der Ritter schon lange aus den Augen verloren.
Der Roman ist sehr lang, jedoch gut und schnell zu lesen in einer sehr flüssigen und temporeichen Sprache. Nie war der Roman mit seiner Geschichte an irgendeiner Stelle einmal langweilig. Ganz im Gegenteil. Sehr interessant in Szene gesetzt und mit den krassen Gegensätzen der zwei Menschen, ob sie nun real existitérten oder nicht. Das spielt im Prinzip keine Rolle.
Hier geht es um einen Schriftsteller, der im 16. und 17. Jahrhundert lebte und aus seiner Zeit und seiner Sicht, aus dem Leben unserer Vergangenheit einen wunderschönen, fantasiereichen Roman mit sehr viel Wahrheit schrieb. Auch auf die heutige Zeit passt das Ganze noch.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Miraculix1967
Miraculix1967, 29.01.2012
Schönen Sonntag und lieben Gruß Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
Clematis
Clematis, 29.01.2012
Schöne Grüsse, Talulah - calimero1111
sigrid9979
sigrid9979, 29.01.2012
Wünsche dir einen schönen Sonntag...
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-2 von 2 Testberichten über Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Bücher > Bücher Belletristik > Belletristik Importe, Fremdsprachige Literatur > Bücher Importe, Fremdsprachige Literatur A-Z > Bücher Importe, Fremdsprachige Literatur - D, E, F > Saavedra Miguel de Cervantes: Don Quixote > Testberichte