In einigen Jahren hat Nicolas Cage offenbar in vielen Filmen die Hauptrolle gespielt und nun laufen diese Filme in schöner Regelmäßigkeit im Fernsehen. Für Fans sicherlich eine große Freude!
Letzten Samstag lief dann auch der Film, um den es in diesem Bericht gehen soll: „8mm“ – ein Film, den ich im Kino verpaßt hatte und mir nun angesehen habe.
Tom Welles (Nicolas Cage) ist Privatdetektiv und Überwachungs-Spezialist. Als ihn eine reiche Witwe engagiert, sieht er seine Chance sich in dieser Gesellschaft einen Namen zu machen.
Die Witwe hat nach dem Tod ihres Mannes einen 8mm-Film in dessen Safe gefunden. Auf dem Film sieht man, wie ein junges Mädchen bestialisch getötet wird. Welles soll herausfinden, ob der Film einen tatsächlichen Mord zeigt oder ob er gefaket – also unecht ist.
Welles gelingt es das Mädchen zu identifizieren, das tatsächlich seit Jahren vermißt wird. Seine Recherchen führen ihn dabei nach Los Angeles. Dort beginnt er im Pornomilieu nachzuforschen und zu versuchen herauszufinden, ob tatsächlich sogenannte „Snuf-Filme“ – Filme, die das töten eines Menschen zeigen – jemals gedreht wurden.
Er lernt dabei den Pornoshop-Verkäufer Max California (Joaquin Phoenix) kennen, der Beziehungen zum Porno-Underground hat und ihm bei seinen Recherchen hilft.
Bald beginnen sich Verbindungen zu ergeben, die zu dem exzentrischen Hardcore-Produzenten Dino Velvet (Peter Stormare) führen. Welles beginnt am eigenen Leib zu spüren, daß er dabei ist in eine Szene vorzudringen, die keine Rücksicht nimmt, wenn es darum geht die Wahrheit zu vertuschen und bald ist nicht nur er in Gefahr, sondern auch seine Frau und seine kleine Tochter.
Der Film hat einen klaren Spannungsbogen, der im Verlauf des Filmes ansteigt und eigentlich niemals abfällt. Je mehr Nicolas Cage in den Sumpf aus Porno und Verbrechen eintaucht, desto mehr Spannung entsteht.
Dabei wird nicht nur durch die eigentliche Handlung Spannung erzeugt, sondern zusätzlich durch die Frage, ob das Mädchen wirklich getötet wurde oder nicht.
Der Film bewegt sich in einem Milieu, das auf Welles abstoßend wirkt und auch als Zuschauer ist man das ein oder andere Mal schockiert und angewidert. Der Film macht dabei jedoch klar, daß nicht das Porno-Gewerbe an sich kritisiert wird, sondern dieser spezielle Teilbereich, der Gewalt und Sex aufs abscheulichste verbindet.
Leider wirkt die Beantwortung der im Film aufgeworfenen Frage danach, wer zu Taten dieser Art fähig ist und warum derjenige es tut, etwas unbeholfen und gestelzt. Daraus hätte man sicherlich mehr machen können oder man hätte diesen moralischen Aspekt einfach auslassen sollen.
Die Frage nach der Moral ist sicherlich ein großes Thema in diesem Film, denn auch Cage in der Rolle des Welles stößt in dem Film an seine moralischen Grenzen, die er dabei durchbricht. Sein Handeln scheint gerechtfertigt angesichts dessen, was im Filmverlauf deutlich wurde, dennoch bleibt es problematisch, denn warum läßt sich ein Mord rechtfertigen ein anderer jedoch nicht? Bleibt Mord nicht Mord und damit fertig? Ein Amerikaner – zumindest einige – hätten auf diese Frage sicherlich ein klares „Nein“ parat, denn angesichts der dort vollstreckten Todesurteile bliebe
nur diese Antwort.
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Fazit:
*****
Der Film ist nichts für schwache Nerven, denn die Grundstory ist wahrlich grausam und äußerst beklemmend. Der Film ist spannend bis zum Schluß, läßt jedoch einige Fragen nur unbefriedigend oder gar nicht beantwortet zurück.
Darsteller: Nicolas Cage (Tom Welles), Joaquin Phoenix (Max California), James Gandolfini (Eddie Poole), Peter Stormare (Dino Velvet), Anthony Heald (Longdale), Chris Bauer (Machine), Catherine Keener (Amy Welles), Myra Carter (Mrs. Christian), Amy Morton (Mrs. Mathews), Jenny Powell (Mary Anne Mathews)
Regie: Joel Schumacher
Stab:
Produzenten: Gavin Polone, Judy Hofflund, Joel Schumacher für Hofflund / Polone Production
Drehbuch: Andrew Kevin Walker
Vorlage: - • Buch zum Film: "8 mm - Acht Millimeter" von Leonore Fleischer
Musik: Mychael Danna
Kamera: Robert Elswit
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oelfinger, 19.02.2002
Hast wohl kaum einen Film verpasst? Schaust fuumlr mich Ice Age an? Und MOnster AG? Bin uumlbrigens auch bei Ciao. Viele Gruumlsse, Oelfinger
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8mm
ein Testbericht von ErikCartman2010-03-01 14:55:49vom 01.03.2010Empfehlung: ja
Vorteile: s.u....Nachteile/Kritik: s.u.
REGIE, DREHBUCH, MUSIK, KAMERA, SCHNITT, PRODUKTION
Regie & Produktion: Joel Schumacher
Drehbuch: Andrew Kevin Walker
an der Produktion beteiligt: Judy Hofflund und Gavin Polone
Schnitt: Mark Stevens
Kamera: Robert Elswit
Musik: Mychael Danna
MITWIRKENDE SCHAUSPIELER
Nicolas Cage als Tom Welles
Chris Bauer als George Higgins aka Machine
Anthony Heald als Daniel Longdale
Peter Stormare als Dino Velvet
Joaquin Phoenix als Max California
James Gandolfini als Eddie Poole
DIE STORY
Tom Welles ist ein sehr guter Privatdetektiv. Eines Tages bekommt er von der Witwe Mrs. Christian einen sehr komischen Auftrag. Sie und ihr Anwalt Longdale zeigen ihm einen Super-8-Snuff-Film in dem scheinbar ein junges Mädchen umgebracht wird. Er soll nun herausfinden, ob das Mädchen echt ermordet wurde oder ob der Mord nur gespielt war. Denn die Witwe hat das Videoband nach dem Tod ihres Mannes in seinem Safe gefunden und das Schicksal der jungen Frau lässt ihr einfach keine Ruhe. Der Mann, der die junge Frau im Video ermordet hat, hatte ein auffälliges Tattoo auf der Handfläche und trug eine schwarze Ledermaske, so dass man sein Gesicht nicht erkennen konnte.
Deshalb geht Welles nach L.A.. Dort trifft er Max, den Mitarbeiter eines Sex-Shops. Ihn fragt er nach Snuff-Filmen und Produzenten aus. Aufgrund von Nachforschungen, erfährt er auch etwas über das Mädchen. Nicht nur ihren Namen sondern auch was mit ihr passiert ist.
Als er im Haus der Mutter ankommt und sie nach ihrer Tochter frägt, sagt ihm diese dass sie eines Tages ohne Abschiedsbrief einfach verschwunden ist. Welles schaut sich im Zimmer und im Bad des Mädchens um und findet unter der WC Spühlung ein Tagebuch und einen Abschiedsbrief, indem steht, dass sie einen Mann kennengelernt hat und mit ihm durchgebrannt ist, weil sie dachte, dass sie als Schauspielerin großr rauskommen wird. Denn das hat ihr ihre Liebe versprochen.
Durch Max lernt er ebenfalls den Porno-Produzenten Eddie Poole kennen. Ihm sagt er, er wolle selbst einen Snuff Film drehen. Allerdings ist dieser zuerst sehr misstrauisch und lässt sich auf Welles nicht ein. Deshalb beschattet Welles Poole, dabei sieht er auch Dino Velvet. Dieser wurde mit der Erstellung eines BDSM-Films beauftragt.
Seine Beschattungen und neu geknüpften Verbindungen führen ihn auch zu einem Mann mit dem Pseudonym "Machine". Dieser attackiert in einem Film ein Mädchen mit einem Messer und Welles entdeckt bei ihm das gleiche Tattoo wie in dem anderen Video. Allerdings trägt Machine auch hier wieder die Maske. Welles redet mit Velvet wegen seinem angeblichen Snuff-Film und sagt ihm, er will Machine darin sehen. Allerdings gerät dann alles etwas aus den Fugen.
WAS SIND SNUFF FILME
Das Wort snuff bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie jemanden auslöschen. Ein Snuff-Film ist ein Film, in dem ein realer Mord auf Video aufgezeichnet wird. Dies soll der Unterhaltung "kranker" Zuschauer dienen. Der einzige Zweck eines solchen Mordes vor laufender Kamera ist die Aufzeichnung von der grausamen Tat.
Den
Namen erhielten Filme solche Art aufgrund eines Horror-Films aus den 70er Jahren. In die Macher anscheinend die Darstellerin vor laufender Kamera umgebracht haben sollen. Allerdings stellte sich später heraus, dass dies nur eine Marketingstrategie war.
Bis heute ist kein echter Snuff-Film bekannt. Bei manchen wird zwar spekuliert, ob die Person nun echt ermordet wurde oder nicht, allerdings wurde nie aufgedeckt, ob es sich bei einigen Aufzeichnungen wirklich um derartige Filme handelt. Deshalb werden Snuff-Filme oft als moderne Sage bezeichnet.
EXTRAS
Extras enthält diese DVD einige. Hier findet man:
- Filmographien der Schauspieler (hier erhält man quasi einen Lebenslauf der Schauspieler)
- Hinter den Kulissen
- Featurette (Kommentar von Nicolas Cage, Joaquin Phoenix und von Joel Schumacher -> leider nur in Englisch ohne deutschen Untertitel)
- verschiedene Trailer
MEIN FAZIT
Der Film 8mm ist wirklich ein Meisterwerk, das ein ernstes Thema anspricht. Denn schon oft wurde in den Medien über derartige Filme berichtet und man hört manchmal wirklich grausame Stories. Als ich jedoch nachgeforscht habe, habe ich herausgefunden, dass Snuff Filme eigentlich nur moderne Sagen sind und noch kein echter entlarvt wurde. Und bei der heutigen Technik, wäre es sicher möglich die Täter, die einen solchen Film gedreht haben irgendwann mal in den Knast zu bringen. Denn Spekulationen greisen ja anscheinend über sehr viele Filme. Die Geschichte ist mal etwas ganz neues, anderes. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten und der Film ist wirklich sehr actionreich.
Die Schauspieler sind auch wirkliche Meister ihres Fachs. Vorallem die Rolle von Nicolas Cage hat mich wirklich überzeugt. Jedoch ist er sowieso ein sehr guter Schauspieler, der eigentlich immer überzeugt. Deshalb finde ich es auch gut, dass man ihn mit der Hauptrolle besetzt hat. Den Detektiv, der vom Film sehr geschockt ist spielt er wirklich einsame Spitzenklasse. Auch nimmt man ihm den Rausch seiner Ermittlungsarbeiten, also dass ihn der Fall einfach nicht mehr los lässt wirklich gut ab.
Bild und Ton sind im Film auch hervorragend. Die Farben sind der Atmosphäre gut angepasst. D. H. in den Snuff-Film-Szenen hat das Bild einen leichten Blaustich und bildet somit düstere Konstraste zwischen hell und dunkel. Der restliche Film ist dann wieder in normalen, satten Farben gehalten, was mir sehr gut gefällt. Das Bild ist auch durchweg scharf. Farbfehler findet man hier keine, ebensowenig wie Pixelfehler. Das Schwarz ist schön tief und satt und die Kontraste sind auch sehr gelungen. Auch der Ton ist raumfüllend und auch hier findet man keine Fehler, wie beispielsweise ein Rauschen, etc. Auch die Musik passt sehr gut zum Film und verstärkt die Szenenstimmung noch mehr.
Die Extras sind auch auf jeden Fall einen Blick wert. Sie sind alle sehr gelungen und interessant. Am Besten hat mir aber das Extra "hinter den Kulissen" gefallen. Denn hier sieht man auch wieder, dass der Film ein ernstes Thema anspricht, denn die Schauspieler reißen nicht wie man es an vielen Filmsets schon gesehen hat, Witze, etc. Sie bleiben während des Drehs durchweg sehr ernst. Jedoch kann ich Euch auch die anderen Specials wirklich nur empfehlen.
Alle die 8mm noch nicht gesehen haben, kann ich nur sagen: Schaut Euch den Film an, es lohnt sich wirklich.
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ein Testbericht von JFK20012006-11-20 03:15:06vom 20.11.2006Empfehlung: ja
Wie ich dazu kam, den Film zu sehen:
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Ich hatte "8 mm" schon eine ganze Weile auf Video. Ein Freund riet mir, ich solle den Film erst sehen, wenn ich absolut gut gelaunt bin, und mich nichts so leicht aus der Fassung bringen könnte. Nun, eines Nachts letzte Woche, habe ich mich in der Lage gefühlt, den häufig empfohlenen Thriller mit Nicolas Cage zu sehen. Das dachte ich jedenfalls...
Fakten zum Film:
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Original Titel: "8 mm"
Regie: Joel Schumacher
Jahr: 1999
Laufzeit: 123 Minuten
Herkunft: USA
Deutsche FSK: 18
Zur Story:
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Privatdetektiv Tom Welles, dargestellt von Nicolas Cage ("Face/Off", "Stadt
der Engel", "Con Air"), führt ein sehr stressiges Leben. Er ist als vielbeschäftigter Mann oft in der Weltgeschichte unterwegs, liebt aber seine Frau Amy und seine kleine Tochter über alles.
Eines Tages wird er von der betagten Mrs. Christian zu sich gerufen. Die Witwe hat im Tresor ihres verstorbenen Mannes eine Filmspule gefunden, die die Ermordung eines Mädchens während einer Bondage-Szene dokumentiert.
Damit beauftragt, herauszufinden, ob es sich bei diesem Snuff-Film um eine gestellte Darstellung oder einen echten, kaltblütigen Mord handelt, macht sich Welles auf nach Californien, wo er Unterstützung von dem Porno-Shop-Inhaber Max, gespielt von Joaquin Phoenix ("Gladiator", "Signs", "U-Turn"), erhält. Der durchgeknallte Freak begleitet Welles in den Untergrund des bizarren Pornogeschäfts. Gemeinsam entdecken sie eine erste heiße Spur, nämlich die des Porno-Produzenten Dino Velvet, dargestellt von Peter Stormare ("The Big Lebowski", "Armageddon", "Jurassic Park 2").
Durch die Unterschätzung des riesigen Kreises, in den die beiden da geraten sind, wird Max brutal hingerichtet und auch Tom Welles kommt nur knapp mit dem Leben davon. Da wird er sich eines bewußt: Der Snuff-Film war echt!
Mitgerissen von seinen Emotionen, Rachegelüsten und angetrieben von seiner Selbstjustiz, verliert sich Welles in der Unterwelt und versucht in Panik, seine Widersacher abzuschütteln und die perverse Bande zu vernichten. Und die Zeit läuft gegen ihn. Denn durch die Verschlossenheit, die der Wahn und der Ehrgeiz mit sich bringt, ist er kurz davor, von seiner Frau verlassen zu werden...
Weiterführende Infos:
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Nicolas Cage hat in der deutschen Fassung seine markante Stimme aus dem iMode-Werbespot. Nur in "Stadt der Engel" war es scheinbar notwendig, ihm eine ruhige, fast stoische Synchronstimme zu leihen.
Peter Stormare wird von Klaus-Dieter Klebsch synchronisiert, der hierzulande in der Daily Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" die Rolle des Hannes Bachmann verkörpert.
Beide Stimmen passen sehr gut zu den jeweiligen Rollen.
Fazit:
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Obwohl ich sehr gut gelaunt war, konnte ich nach diesem Film kaum schlafen, und bekam auch heftigste Alpträume. Die Verstrickungen, die Actionsequenzen und auch die Dramatik tun ihre Pflicht in der schockierenden Weise, den Zuschauer zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Es ist der absolute Wahnsinn, mitzuerleben, wie ein fürsorglicher Familienvater zu grausamster Selbstjustiz gebracht werden kann. Leider ist die erste Hälfte des Films äußerst zähflüssig und eine Idee zu langatmig, daher von mir nur ein "gut". Trotzdem: Wer sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen läßt, sollte den Film unbedingt sehen.
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barbu, 29.01.2007
danke für deine nette und lustige bewertung. Würd mich echt freun wenn du auch bei mir noch einmal reinsiehst und meine restlichen Berichte bewertest.LG BARBU
Sommergirl, 22.02.2007
Der Bericht ist im Gegensatz zu Deinen älteren wesentlich besser, jedoch hätte ich auch hier gerne mehr über die Darsteller und deren Leistungen erfahren
ein Testbericht von t_durden2006-04-19 16:23:15vom 19.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: recht spannend...Nachteile/Kritik: oftmals verstörend, keine Ausstattung der DVD
Nicolas Cage als Privatdetektiv… na wenn das mal gut gehen mag…
Inhalt
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Story / Kritik
Die DVD
Fazit
:: Story / Kritik ::
Tom Welles, seines Zeichens Privatdetektiv lebt ein bescheidenes aber glückliches Leben mit Frau und Kind. Doch eines Tages sollte sich sein Leben ein für allemal ändern. Er bekommt von einer älteren Dame einen ungewöhnlichen Auftrag. Sie hatte unter den Sachen ihres verstorbenen Mannes einen 8mm Film gefunden auf dem ein junges Mädchen bestialisch getötet wurde. Sein Auftrag herauszufinden ob der Film echt ist, wer das Mädchen war und wer den Film gedreht hat.
Durch seine Ermittlungen gerät Tom schließlich immer mehr in ein perverses Milieu aus Gewalt und Pornografie in dem sich langsam die Grenzen zwischen Gut und Böse vermischen. Je näher Tom der Wahrheit kommt, desto mehr gerät er selbst in Gefahr in der Szene umgebracht zu werden…
8mm ist einer der Filme die Storylöcher durch möglichst schockierende Bilder kaschieren wollen. Wo hier und da die Logik zurück bleibt wird eben mit teils verstörenden, wenn auch nur angedeuteten Porno- oder Gewaltszene versucht das auszugleichen. Herausgekommen ist ein Film der zwar spannend ist, aber definitiv nichts für zartbesaitete Naturen ist. Je mehr Tom Welles im Laufe der Geschichte in die Pornoszene eintaucht, desto dunkler und verstörender werden die Bilder. So muss sich Tom durch eine perverse SM quälen… aber auch so ist der Film recht brutal. Gewalt wird nicht als subtiles Stilmittel eingesetzt, sondern dem Zuschauer permanent ins Gesicht geschlagen. So mag der Film zwar spannend sein (zumindest bis zu einem gewissen Punkt) aber er wird auch immer unglaubwürdiger. Toms Charakter, welcher labil und schwach ist, wurde überhaupt nicht herausgearbeitet. Stattdessen hat man sich schön an die Devise gehalten so viel zeigen wie nur möglich ohne dabei eine Wertung jenseits des R17 Ratings zu bekommen (dann wäre der Film ein Totalflop in den USA geworden weil kein Kino ihn mehr gezeigt hätte).
:: Die DVD ::
Die DVD ist nur mäßig ausgestattet, was aber auf Grund der Thematik fast schon verständlich war. Zwar hätte ich mir mehr Informationen zur Story und der Snuff-Movie Thematik gewünscht, aber der Zielgruppe kann man solche Dokus/Mkking-Ofs wohl kaum vorsetzten.
So bleibt es bei dem original US Trailer und recht unreflektierten Kurz-Interviews der Hauptdarsteller.
Daneben gibt es noch die üblichen Filmografien und einen Regie-Audiokommentar. Nichts was man nicht schon gesehen hätte. Der Audiokommentar ist nett, aber nicht wirklich herausragend. Da habe ich schon bessere gehört. Ebenso nett ist eine Untertitelspur welche den Leser mit Filminfos versorgt, aber auch diese kratzt meiner Meinung nach nur an der Oberfläche.
Als Sprachen sind sowohl Englisch und Deutsch anwählbar – beide in Dolby Digital 5.1. Der Englische Soundtrack hört sich meiner Meinung nach etwas voller und echter an als die deutsche Synchronisation.
Was das Bild angeht gibt es eigentlich nicht viel zu bemängeln außer das mir dunkle Farben zu sehr ineinander verlaufen. Ansonsten ist das Bild gut bis sehr gut, aber keine Referenz. Es liegt in anamorphem 16:9 vor.
:: Fazit ::
8mm ist einer dieser Filme die man ansehen kann, aber die man nicht gesehen haben muss. Wie gesagt der Film dümpelt von Seiten der Story eher vor sich hin. Ist zwar ganz nett, aber keine Glanzleistung. Spannend ja, aber nicht unbedingt das was man sich bei einem guten Fernsehabend mit Freunden ansehen sollte, da 8mm oftmals mehr verstörend wirkt und danach kann die Laune ganz schön im Keller sein!
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ein Testbericht von rtfm2005-03-21 16:12:47vom 21.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: spannende Story, gute Schauspieler, interessantes Thema...Nachteile/Kritik: erhöhte Gewaltdarstellung
<< Inhalt >>
In dem Film geht es - knapp zusammengefasst - um den Privatdetektiv Tom Welles (Nicolas Cage), der von einer reichen Witwe, deren Mann kürzlich verstorben ist, engagiert wird, um herauszufinden, ob der Film, den sie im Safe ihres Mannes gefunden hat, echt ist. Auf dieser Filmrolle ist zu sehen, wie ein Mädchen brutal getötet wird, ein sogenannter Snuff-Film. Während seiner Recherchen begibt sich Tom Welles immer tiefer in die Hardcore-Porno-Szene und bringt damit nicht nur sich, sondern auch seine Familie in Gefahr.
<< Schauspieler >>
Nicolas Cage
Joaquin Phoenix
James Gandolfini
Peter Stormare
Anthony Heald
Chris Bauer
Catherine Keener
Myra Carter
<< DVD Extras >>
Es
gibt eine deutsche und eine englische Tonspur und Untertitel in folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Holländisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch.
Kinotrailer (Englisch) mit Untertiteln
Filmdokumentation mit Untertiteln
Regie-Kommentar als Untertitel
Filmografien der Schauspieler
<< Meine Meinung >>
Meiner Meinung nach ist der Film sehr gelungen, aber nichts für schwache Nerven. Teilweise sind die gezeigten Szenen schon recht heftig und lösen Betroffenheit und Mitgefühl bei dem Zuschauer aus. Die Altersfreigabe FSK18 ist bei diesem Film auf jeden Fall gerechtfertigt.
Aber sehenswert ist dieser Film meiner Meinung nach schon, da er sehr spannend und auch fesselnd ist und die Schauspieler sehr gute Leistungen vollbringen.
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ein Testbericht von Packer2004-05-14 03:58:59vom 14.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Handlung, gute Schauspieler, viel zum Nachdenken...Nachteile/Kritik: -
8mm
bezieht sich nicht auf eine DVD Version
Mit Nicolas Cage und Joaquin Phoenix in der Hauptrolle
Tom Welles alias Nicolas Cage ist ein in hohen Kreisen anerkannter Detektiv, man schätzt ihn sehr. So auch eine Witwe Mrs. Christian alias Myra Carter die Tom Wells zu sich gebeten hat, um etwas für sie heraus zu finden. Nachdem Ihr Mann gestorben ist hatte sie sich endlich überwunden den Safe ihres Verstorbenen Mannes zu öffnen und hat etwas entdeckt. Im Safe hat sich ein 8mm Film befunden, worauf zu sehen ist, dass ein junges
Mädchen ermordet worden sein könnte. Da sie sich aber nicht sicher ist bittet sie Tom Welles sie dabei zu helfen heraus zu finden ob es sich tatsächlich um ein Mord handeln, oder ob dieser Mord nur gestellt sein könnte? Tom Welles nimmt den Auftrag an. Wie endet die Geschichte? Ist das Junge Mädchen tatsächlich ein Opfer geworden oder sind es alles nur Missverständnisse?
Meinung:
Nachdem ich mir den Film angesehen habe, gab es in mir einige Minuten der Ruhe und habe noch mal den Film in meinem Gedanken Revue passieren lassen. Ich habe festgestellt, das ich ca. 10 Minuten in mir gegangen bin und wenn das passiert, dann weiß ich das es ein ausgezeichneter Film ist. Ein Film der nicht nur einfach gemacht worden ist, sondern man hat sich auch darüber Gedanken gemacht. Action ist in diesen Film eher zur Nebensache geworden und wer Schweigen der Lämmer oder Hannibal kennt, der wird bei diesem Film her etwas ähnliches Finden. Und zwar glaube ich behaupten zu können, wenn ich sagen würde eine gewisse grausame Abartigkeit. Ich möchte diesen Film aber nun nicht als schlecht einstufen, dass es ewig und alle Nasen lang Blut geben würde. Ich betrachte den Film sogar für sehr Anspruchsvoll, weil es doch nach dem Film passiert, sich Gedanken darüber zu machen.
Zum Beispiel wird hier im Film deutlich, das ein Mensch Jahre lang mit einem anderen Menschen zusammen lebt, aber eigentlich nichts von der besseren Hälfte weiß, weil es eben ein Geheimnis gibt.
Bei diesen Film geht es also um ein 8mm Snuff – Film, worauf gezeigt wird das ein junges Mädchen bei laufender Kamera getötet wird. Ich möchte in Bezug auf die Kategorie (Snuff-Film) nicht näher eingehen. Inhaltlich ist es nicht gerade erfreulich. Wer dennoch etwas darüber wissen möchte, wird im Internet darüber etwas erfahren können.
Ich persönlich lasse mich täglich von vielen neuen ungewöhnlichen Konfrontieren und es ist wichtig Neues zu erfahren. Auch ich musste mir zunächst erst einmal Information einholen, was überhaupt ein Snuff – Film ist, denn bis zu diesen Film kannte ich die Ausdrucksweise noch nicht einmal. Ich habe im Einzelnen drüber gelesen und bin schlauer geworden, um zu wissen, dass ich mir solche Filme im Einzelnen Niemals ansehen würde.
Jedenfalls ging es bei dieser Film und dessen Handlung um dieses Thema, kurz angedeutet, um daraus eine Geschichte zu machen. Herauszufinden ob dieses Mädchen tatsächlich Opfer dieser Art geworden ist. Der Film in seiner Handlung ist spannend aufgebaut, denn ich wollte auf jedenfalls wissen wie der Film zu Ende geht.
Was ich bei diesem Film gerechtfertig finde, dass der Film erst ab 18 Jahren freigegeben ist, denn die Art und Weise der Auslegung über diese Thematik geht schon an die Grenzen und könnte bei manchen doch anders verstanden werden. Ich denke schon das dieser Film sehr an der Realität geht und zudem das eine solche Genre nicht erst erfunden werden müsste um so ein Film aus zu legen, das kann keine Phantasie sein.
Die Musik zu den einzelnen Szenen hat mir persönlich ganz gut gefallen, etwas Dramatik zu trostlosen und trübe Szenen mit Bäumen ohne Blätter, eher ein Ausdruck für zu ein schreckliches Geheimnis. Nicolas Cage zeigt hier seine Arbeit und mein Eindruck war das er seine Rolle sehr gut gespielt hat. So wie ich das beurteilen kann macht er eigentlich in jeden Film eine gute Figur. Nicolas Cage ist am 7 Januar 1964 in Long Beach, California geboren sogar ein Jahr jünger als ich.
Amy Welles alias Catherine Keener stellte seine Frau in diesen Film dar und war in diesen Film eher eine Nebendarstellerin, sie passte zu diesen Film geboren ist sie am 26 März 1960 im Jackson Memorial Hospital, Miami Florida.
Max California alias Joaquin Phoenix ebenso Hauptdarsteller spielte hier so ein Pornoladenverkäufer, der aber schon Nicolas Cage tatkräftig unterstützte auch hier war kein negativer Eindruck zu erkennen geboren ist er am 28 Oktober 1974 in San Juan, Puerto Rico
Daten Regie Joel Schumacher, Land: Deutschland USA Hauptdartseller Nicolas Cage, Joaquin Phoenix Jahr: 1999, Hersteller Columbia TriStar Home Video, Freigabe: FSK 18 Zeit: 118:12 min
Fazit:
Nun mein Eindruck zu diesem Film. Er bringt mich zum Nachdenken auch jetzt noch wo ich hier schreibe, denn es ist keine leichte Kost, wenn man sich vorstellt, das es solche Menschen gibt, die so etwas tun und das nur um zu sehen wie man ein Mensch tötet
Der Film ist nichts für Sensible, dennoch beinhaltet dieser Film ein Thema, mit dem man sich früher oder später so oder so beschäftigt. Empfehlen werde ich den Film deshalb weil, der Film dafür gedacht ist gesehen zu werden.
Danke für das Lesen und Berwerten euer Michael
bei ciao (Pestlaeufer)
bei dooyoo(Filmpsychologe)
...
mschmidt534, 14.05.2004
Ich habe den Film auch gesehen und muss sagen ich war schockiert. einerseits wie die gewalt verherrlicht wurde andererseits, wie hart die realitaumlt ist. schoumlner bericht, mfg
ein Testbericht von Wuschel_F2004-04-26 16:12:21vom 26.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: super Film, Klasse Darsteller, brisantes Thema, ...Nachteile/Kritik: nichts
Heute möchte ich euch einen meiner Lieblingsfilme der letzten Jahre vorstellen, den es zufällig vor kurzem bei Karstadt im Angebot für 8,99€ gab. Da musste ich einfach zuschlagen! Es handelt sich um den Film „8 MM“, erschienen bei Columbia Tristar.
STORY
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Tom Welles ist Privatdetektiv, bisher hatte er nur die kleinen Fälle, aber das große Geld lockt, als ihn die wohlhabende Millionärswitwe, Mrs. Christian anruft. Sie zeigt ihm einen 8-mm-Film, den sie im Tresor ihres Gatten gefunden hat. Auf dem Film sieht man, wie ein junges Mädchen zu Tode gefoltert wird. Um
ihren Seelenfrieden zurück zu erlangen, möchte die reiche Dame, dass Welles herausfindet, dass die Szene wirklich nur gestellt ist.
Auch wenn Welles zuhause eine junge Ehefrau und ein kleines Baby hat, die seine Nähe und Zärtlichkeit vermissen, nimmt er den Job an, weil er hier seine große Chance wittert.
Er findet heraus, dass es sich bei dem Mädchen in dem Film um Mary Anne Mathews handeln muss, welche bereits seit 5 Jahren als vermisst gilt. Bei deren Mutter findet er auch ein verstecktes Tagebuch und einen Abschiedsbrief, in dem steht, dass sie nach Hollywood wollte, um Filmstar zu werden…
Da Marys Mutter nicht mit der Ungewissheit um den Verbleib ihrer Tochter leben kann, will sie unbedingt wissen, was mit ihr geschehen ist, auch wenn es das Schlimmste ist, daher verspricht Welles sich wieder zu melden.
In L.A. trifft Welles auf der Suche nach Fotos in Zeitschriften, in einem Sexshop, den jungen Verkäufer Max, der sich in der Szene auskennt und ihm helfen will. Er führt ihn zu SM-Parties und zu illegalen Porno Flohmärkten, aber sie werden nicht fündig.
Schließlich erinnert sich eine Nonne, bei einer Anlaufstelle für Ausreißer an Mary-Ann und übergibt Welles deren Koffer, den sie zurückgelassen hatte. Hier findet er eine Telefonnummer, die ihn zu einer Pornofirma bringt. Der Chef des Ladens, Eddie Poole verrät sich fast selbst, als Welles ihm das Foto zeigt. Und nach langer Beobachtung und einem fiesen Trick kommt Welles endlich an den großen Boss heran.
Dino Velvet ist der berühmteste und berüchtigtste Regisseur im SM-Geschäft und der Mann mit der Maske, der Mary eventuell auf dem Gewissen hat, nennt sich „Machine“ und ist in mehreren Produktionen von ihm zu sehen.
Welles vereinbart ein Treffen mit Velvet und schickt Max nach Hause, weil er ahnt, dass es gefährlich werden könnte, doch alles kommt noch schlimmer, als er es sich hätte träumen können.. aber das verrate ich wieder nur an ganz Neugierige ;-)
MEINE MEINUNG ZUM FILM
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Der Film hat eine ungeheuer gewaltige Atmosphäre, alles ist trüb und dunkel, eine wahre Friedhofsatmosphäre. Selbst als sie nach Kalifornien zur „Traumfabrik“ kommen scheinen die Lichter in den Straßen etwas Alptraumhaftes und Krankes an sich zu haben. Sie strahlen ein ungesundes Licht aus und der Film erreicht danach genau das, was er beabsichtigt, ein unwohles Gefühl beim Betrachter.
Neben der bedrückenden Atmosphäre spielt dabei natürlich die ganze Handlung. Die Tatsache, dass es im Sado-Maso-Metier spielt. Und vor allem, der Aspekt, dass es sich eventuell tatsächlich um einen Snuff-Film* handelt. Man ist natürlich gewillt zu glauben, dass es derartige Perversionen nicht gibt, aber wer weiß das schon? Ich werde später noch mal drauf eingehen, weil ich das sonst nicht ohne Spoiler schaffe.
Vorerst ist aber noch zu sagen, dass auch die Rolle des Tom Welles ganz entscheiden zur Prägung des Films beiträgt. Er ist ein netter Familienvater, der seine Frau und seine Tochter liebt, trotzdem hintergeht er seine Frau, in dem er vorgibt nicht mehr zu rauchen und die Zigarettenstummel im Aschenbecher auf seinem Schreibtisch liegen lässt. Er lügt ihr ins Gesicht, weiht sie nicht in seine Arbeiten ein, angeblich zu ihrem eigenen Schutz. Er merkt allerdings nicht, dass er durch die Ungewissheit und die Lügen seine Beziehung aufs Spiel setzt und das letzte bisschen Vertrauen, dass seine Frau in ihn hat zerstört. Auch, dass seine Frau sich nach seiner Nähe und Zärtlichkeit sehnt bemerkt er bald nicht mehr, weil er zu sehr in dem Fall gefangen ist. Das verschwundene und möglicherweise zu Tode gefolterte Mädchen erscheint ihm plötzlich wichtiger, als seine Familie.
Der Film bietet einen beängstigenden Einblick in die Szene und zeigt nebenbei die Veränderung von Tom Welles, der fast fanatisch für ein Mädchen kämpft, dass er nicht einmal kennt und seine Familie dabei stark vernachlässigt.
Wer den Film noch nicht kennt und eventuell mal anschauen will, sollte den folgenden Absatz lieber überspringen:
- SPOILER –
Ein sehr wichtiger Aspekt des Films, den man noch nennen muss, der Vollständigkeit halber - wozu ich allerdings vorweg nehmen muss, dass der Film tatsächlich real war - ist, dass Welles von der grausamen Tat derart berührt ist, dass er sogar zur Selbstjustiz greift, da er weiß, dass die Tat sonst ungesühnt bleiben würde, weil das Beweismaterial vernichtet wurde. Und hier kommt ein zweiter moralischer Aspekt hinzu. Ist es richtig gleiches mit Gleichem zu vergelten? Was bringt es Welles, wenn er sich an den Tätern rächt? Und wie kommt es überhaupt soweit, dass ein Mensch derartige Rachegefühle entwickelt? Wäre jeder von uns im Stande derartige Gefühle zu entwickeln?
Ich finde man sollte sich darüber mal Gedanken machen…
- SPOILER ENDE –
In meinen Augen handelt es sich hierbei um ein äußerst gelungenes Filmwerk. Ehrlich gesagt hätte ich auch nichts anderes erwartet, wenn sich der Macher von Filmen wie „Falling down“ (1993) oder „Flatliners“ (1990), Joel Schumacher, und der Drehbuchautor von Filmen wie „Sieben“ (1995) oder „Sleepy Hollow“ (1999), Adrew Kevin Walker, zusammentun. Walker zeichnet auf, wie ein naives junges Mädchen, das einzig den Traum hat ein großer Star zu werden, benutzt wird, um notgeile Geldsäcke zu befriedigen. Schumacher hinterlegt das ganze mit der richtigen Atmosphäre und heraus kommt ein beklemmender Film, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist, weil einfach zu offen mit den genannten Themen umgeht und den im Spoiler genannten Aspekt angeblich verherrlicht. Ich finde er regt nur zum Nachdenken an und das ist doch nicht schlecht…
DARSTELLER
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N icholas Page (Tom Welles), Joaquin Phoenix (Max California), James Gandolfini (Eddie Poole), Peter Stormare (Dino Velvet), Anthony Heald (Daniel Longdale), Christopher Bauer (George Higgins/Machine), Catherine Keener (Amy Welles), Myra Carter (Mrs. Christian), Amy Morton (Janet Mathews), Jenny Powell (Mary Ann Mathews), Anne Gee Byrd (Senator Michaelson), Jack Betts (Butler), Luis Oropeza (Archivdirektor), Rachel Singer (Nachbarin), Don Creech (Mr. Anderson),…
TOM WELLES: Nicholas Cage (*07.01.1964, Long Beach, Kalifornien) ist sicherlich einer der bekanntesten Schauspieler unserer Zeit. Er glänzte in Filmen wie „Mondsüchtig“ (1987), „The Rock“ (1996) oder „Face off“ (1997). In „8 MM“ spielt er den jungen Privatdetektiv Tom Welles, der eigentlich alles hat, was er braucht, ein Haus, Frau und Kind… Das dennoch einiges nicht 100% stimmt, merkt man an den kleinen Dingen, Lügen gegenüber seiner Frau etc. Als er den Film von Mrs. Christian sieht wittert er den großen Durchbruch mit diesem Fall, er ahnt aber nicht, wie tief er selbst in den Fall verwickelt werden würde…
Nicholas Cage spielt seine Rolle wirklich sehr gefühlvoll und überzeugend. Man merkt deutlich den Wandel von dem etwas gefühlskalten Privatschnüffler zum Emotionalen Racheengel.
MAX CALIFORNIA: Joaquin Phoenix (*28.10.1974, San Juan, Porto Rico) spielte in Filmen wie “U-Turn – kein Weg zurück” (1998) oder “Signs“ (2002) mit. Hier spielt er einen Mitarbeiter eines Sexshops, der sich zudem sehr gut in der Szene auskennt. Er ist nicht wirklich dumm, aber etwas naiv und leichtgläubig. Er möchte ein großer Rockmusiker werden und das große Geld verdienen. Phoenix spielt seine Rolle auch sehr gut. Er ist lässig und cool, aber man merkt eine gewisse Unsicherheit in seinem Handeln. Obwohl er sich so gut auskennt in der Szene scheint er doch nicht so recht ins Bild zu passen…
EDDIE POOLE: James Gandolfini (*18.11.1961, West Wood, New Jersey, USA) war in Filmen, wie „True Romance“ (1993) oder „The Mexican“ (2001) zu sehen. Hier spielt er den kleinen Pornoregisseur, der dem großen Dino Velvet förmlich in den Hintern kriecht. Er hat Spaß an seinem Job, lässt sich von hübschen jungen Damen befriedigen, weil diese denken, dass sie so reich und berühmt werden. Er lebt durch die Filme seine perversen Phantasien aus und geht bis zum Äußersten. Gandolfini schafft es seine Rolle so gut zu spielen, dass man Welles Hass auf ihn durchaus nachvollziehen kann und das ist eine reife Leistung, wie ich finde.
Sicherlich sind andere Rollen auch wichtig, vor allem die des Dino Velvet, welche von Peter Stormare äußerst überzeugend gespielt wird, man merkt den Fanatismus des großen Regisseurs, der einfach nur noch verrückt scheint und den Hang zur Realität scheinbar verloren hat, was seine letzten Worte beweisen. Oder Catherine Keener, die Welles Frau sehr gefühlvoll spielt. Aber ich glaube es wird zuviel, wenn ich auf alle noch gesondert eingehe ;-)
FILMINFOS
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OT: 8 MM
Alternative Titel: 8 Millimeter, Eight Millimeter, Sexy World
Land: Deutschland, USA
Jahr: 1999
Regie: Joel Schumacher
Laufzeit: 118:12 Minuten
FSK: 18
Ländercode: 2 PAL
Bildformat: 16:9 Widescreen
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Polnisch, Ungarisch, Isländisch, Hindi, Hebräisch, Holländisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Griechisch, Norwegisch
Deutsche Seite zum Film: http://www.8mm.de/
ZUR DVD
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MENÜ
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Das Menü ist passend zum Film gestaltet, unanimiert und ohne musikalische Hinterlegung, allerdings doch recht übersichtlich gestaltet.
Es gibt eine Kapitelwahl mit 28 Szenen. Recht dunkel gehalten, aber daher auch passend zum ganzen Film.
EXTRAS
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• KINOTRAILER englisch mit Untertitel (Deutsch oder Niederländisch)
• FILMDOKUMENTATION untertitelt: knappe 5 Minuten zum Film, über Darsteller, worum es geht etc. ist ganz interessant, aber etwas kurz…
• REGIEKOMMENTAR zum Film, auch untertitelt (Deutsch oder Niederländisch) – durch die Kommentare erhält man natürlich immer einige nette Infos dazu…
• FILMOGRAFIEN: zum Regisseur Joel Schumacher, den Darstellern Nicholas Cage, James Gandolfini, Peter Stormare, Catherine Keener, Joaquin Phoenix
Die Extras sind etwas knapp gesät und auch nur zum Teil wirklich informativ, hier hätte man sicherlich noch etwas mehr machen können…
BILD-/TONQUALITÄT
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Ich konnte keine Mängel an Bild und Ton feststellen. Daher ist die DVD sicherlich auch dem Tape vorzuziehen…
ZUM REGISSEUR
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Joel Schumacher wurde 1939 in New York geboren, studierte dort an der Parsons School of Design, arbeitete dann als Schaufensterdekorateur, bis er schließlich ins Showgeschäft wechselte, wo er zunächst als Art Director für Werbeclips tätig war. Als Kostümdesigner kam er zum Spielfilm. Nebenbei schrieb er auch Drehbücher (unter anderem zu der Komödie „Car Wash“). Sein Regiedebüt hatte er mit dem TV-Spiel „The Virginia Hill Story“. Sein Kinodebüt hatte er mit „Die unglaubliche Geschichte der Mrs. K.“ und sein erster großer Erfolg war „St. Elmo´s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“. Seine Filme verarbeiten ganz unterschiedliche Themen, er hat eine spezielle Liebe fürs Detail und arbeitete bereits mit den ganz Großen Stars zusammen. Weitere bekannte Filme von ihm sind: „Flatliners“ (1990), „The Lost boys“ (1987), „Der Klient (1994), „Die Jury“ (1996), „Batman Forever“ (1995), „Batman & Robin“ (1997), „Tigerland“(2000), „Bad Company“ (2002), u. a.
Für folgende Filme erhielt er eine Oscar-Nominierung, jeweils für beste Regie: „Flatliners“, „Der Klient“, „Batman Forever“
FAZIT
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Auch wenn die DVDs nicht wirklich viele Extras aufweist und auch etwas besser gestaltet sein könnte, würde ich doch von einem Kauf nicht abraten. Man erhält interessante zusätzliche Informationen und die Qualität weißt auch keine Mängel auf. Der Film ist sicherlich sehenswert, aber nichts für Leute mit sanftem Gemüt, weil er wirklich unter die Haut geht. Ein Film genau nach meinem Geschmack, daher eine klare Empfehlung meinerseits!
Liebe Grüße vom SM-Wuschel!!!
Danke fürs Lesen, Bewerten & Kommentieren!
*Snuff-Filme sind Filme in denen tatsächlich Menschen vor laufender Kamera gefoltert und ermordet werden. Die Existenz solcher Filme ist nicht bewiesen, aber so krank wie manche Menschen sind, ist es zumindest nicht auszuschließen. Wer sich für die Herkunft des Begriffes interessiert kann mal hier rein kucken, da wird es sehr gut erklärt: http://www.grauen.de/features/0002/sonstiges.htm
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ein Testbericht von WC_Erpel2003-09-02 07:29:44vom 02.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Film, Schauspieler, Extras...Nachteile/Kritik: nüx
Nun möchte ich mal wieder über einen meiner besonderen DVD`s schreiben, über eine FSK 18 Version, die in meiner Hinsicht ein kauf wert ist, alleine mit dem Argument das Nicolas Cage in der Hauptrolle mitspielt ;)
-=* Inhalt *=-
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Tom Welless (Nicolas Cage) ist beruflich Detektiv und hat eine hübsche Frau Amy Welles (Catherine Keener) und ein kleines Kind. Eines Tages bekommt Tom Welless einen Anruf für einen Auftrag. Die Auftraggeberin ist Mrs.Christian (Myra Carter), dessen Ehegatte vor kurzer Zeit erst dahingeschieden ist. In seinem Safe fand die Dame wertvolle
Gegenstände, wie nicht anders zu erwarten, aber auch einen 8mm Film. Der Film zeigt eine Junge Frau, welche umgebracht wird. Diese Filme nennen sich in der Szene Snufferfilme, wobei Welless nicht an die echtheit dieser Film glaubt und meint es wäre eher ein Mythos. Doch Mrs. Christian will auf Nummer sicher gehen und bittet Welless herauszufinden ob der Film echt oder gestellt ist, des weiteren will sie wissen, wer den Film gedreht hat, wer der Mörder und die junge Frau ist, die auf dem Video zu sehen sind.
Welles nimmt diese Fall an und fährt erst einmal nach Kleeveland, wo es eine riesige Kartei von vermissten Mädchen gibt, die er durchforsten möchte. Er findet schon nach kurzer Zeit heraus, dass der Film auf einem Band gedreht wurde, welches seit etwa 6 Jahren nicht mehr hergestellt wird. So muss er sich durch die vermissten jungen Frauen im Archiv wühlen, welche vor 6 Jahren als vermisst gelten.
Nach Tagelanger suche in den Vermisstenakten findet er eine Frau, die genauso aussieht wie die auf dem Band. Ihr Name ist Mary Anne Mathews (Jenny Powell (1.), sie gilt seit 1993 als vermisst und war damals 16 Jahre jung. Welles fährt zu der Adresse, wo die Eltern auf der Karteikarte geschrieben sind. Er trifft allerdings nur die Mutter Janet Mathews (Amy Morton) an. Er erfährt, dass Mary ständig streß hatte mit ihrem Stiefvater und dieser mitlerweile abgehauen ist.
Er bittet Mrs.Mathews darum, Marys Zimmer zu durchsuchen um gegebenenfalls Hinweise zu finden. Sie sagte zu, aber sagte gleich das das FBI schon alles durchwühlt hatte und er wohl nichts finden würde.... Bei der durchsuchung findet Welles doch tatsächlich Marys Tagebuch sehr gut versteckt.
Aus dem Tagebuch heraus erfährt Welles, dass Mary mit ihrem damaligen Freund durchbrennen wollte um nach Califonien zu gehen um dort große Kinostars zu werden. Nach einem Besuch im Knast bei Marys damaligen Freund erfährt Welles durch ihn, dass sie in einer oben Ohne Bar arbeiten wollte. Nach langer suche in etlichen Oben ohne Bars, hat Welles keine Spur, so begibt er sich in einen Sexshop, wo er Max California (Joaquin Phoenix) kennen lernt.
Max arbeitet seit zwei Jahren in diesem Sexshop und hat somit in der Szene schon so seine Erfahrungen, darum frägt Welles ob er nicht für ein paar Tage für ihn arbeiten möchte. Max stimmt zu und bringt in in die Harte Szene des Pornos. Da Welles auch hier keine heisse Spur findet geht er in eine Art Kloster, wo junge Frauen unterschlupf finden. Er zeigt einer der Nonnen das Bild von Mary und sofort erinnert sie sich an ihn.
Sie erzählt, dass Mary damals weg ist und nie wieder gekommen war, doch das sie ihren Koffer noch da hat liegen lassen. In dem Koffer findet Welles einen Zettel wo zwei Rufnummern drauf sind, eine schon nicht mehr vergeben und die andere gehört zu einer Sexagentur.
Welles macht sich auf den Weg zu dieser Sexagentur und besucht den Chef Eddie Poole (James Gandolfini) dieses kleinen schäbigen Unternehmens. Welless zeigt Eddie ein Foto von Mary, wobei Eddie gleich ausrastet und Welles raus schmeisst. So ahnt Welles das Eddie was mit Mary und gegebenenfalls dem Film zu tun hat. Er beginnt nun mit der beschattung von Eddie......
-=* Zur DVD *=-
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oO Sprachen und Ton Oo
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Auf der DVD sind folgende Sprachen enthalten:
Lediglich gibt es hier die Sprachen in Englisch und Deutsch auf Dolby Digital 5.1
Untertitel gibt es in:
Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechich, Ungarisch, Isländisch, Hindi, Hebräisch, Holländisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Griechisch, Norwegisch und Türkisch.
Der Ton kommt im deutschen Dolby Digital 5.1 wirklich sehr gut rüber. Der Klang ist glasklar, man hört keine nebengeräusche oder ähnliche Fehler.
oO Bildqualität Oo
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Das Bild hat eine sehr gute Farbe, einen wunderschönen Kontrast und lässt hier nichts zu wünschen übrig.. Der Film ist im 16:9 Widescreen Anamorph zu betrachten.
oO Extras Oo
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** Trailer **
Hier kann man sich den U.S. Theatrical Trailer von 8mm anhören, jedoch nur in Englisch und leider ohne Untertitel.
** Featurette **
Hier kann man sich Kommentare von Nicolas Cage, Joaqum Phoenix und Joel Schumacher dem regisseur ansehen. Leider gibt es die Kommentare nicht mit deutschen Untertiteln, was ich eigentlich gerne verstanden hätte mit meinen schlechten englischkenntissen *g* Die Kommentare gehen jedoch lediglich 5:07 Minuten.
** Directors Commentary **
Hier kann man vom Produzenten die Kommentare über gewisse Teile des Filmes lesen, man kann sie sich auf Deutsch oder Niederländisch durchlesen. Zu gewissen Kapiteln vom Film werden diese aber nur angezeigt, er erzählt, während der Film läuft und gleichzeitig kann man sich die Untertitel anschauen, wer was vom Film mitbekommen will und gleichzeitig Kommentare lesen will, für den ist das nächste Extra ein besonderer Schmaus ;)
** Commentary off **
Hier kann man vom Produzenten den ganzen Film über Kommentare lesen, die neben dem Film oben und unten eingeblendet werden. Finde ich ganz lustig, jedoch werden hier auch dumme Kommentare abgelassen, aber auch sehr viel interessantes, was zum Film beiträgt, aber nach wneigen Minuten muss ich gestehen wurde es mir schon langweilig, weil am Anfang ein wenig uninteressantes Zeug als untertitel da stand.
** Filmographics **
Hier erhält man Infos zum Geburtsdatum, Geburtsort, der volle Name, also ähnlich wie ein Lebenslauf, sowie in welchen Fimen mitgespielt wurde und welche Awards welcher Schauspieler oder der Regisseur bekommen hat. Folgende Personen stehen hier zur Auswahl:
· Joel Schumacher (Regisseur)
· Nicolas Cage (Schauspieler alias Tom Welles)
· James Gandolfini (Schauspieler alias Eddie Poole)
· Peter Storemare (Schauspieler alias Dino Velvet)
· Catherine Keener (Schauspieler alias Amy Welles) und
· Joaquin Phoenix (Schauspieler alias Max California)
-=* Fazit *=-
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Alleine das der Film schon eine 18er Version ist mit Nicolas Cage in der Hauptrolle war mir einen kauf des Filmes wert *g* Ich muss sagen ich nicht mal entthäuscht von dem Film, kein wunder, ich hatte ihn ja zuvor schon im Kino gesehen und wusste worauf ich mich beim Kauf dieser DVD einlassen würde. Ich kann nur sagen, dass die Ton und Bildqualität nichts zu wünschen übrig lassen und das Nicolas Cage hier in seiner Rolle als Schnüffler wirklich eine gute Figur abgibt. Der Film ist zwar nicht recht Actionreich, aber ich finde schon das er recht spannend gemacht ist. Der Film sollte eigentlich in keiner Sammlung fehlen, er ist wirklich sehenswert.
ein Testbericht von Lachesis2003-05-10 16:11:31vom 10.05.2003Empfehlung: ja
Als jemand, der gerne Nicholas Cage über seinen Bildschirm flackern sieht und sich seit "Gladiator" auch über Filme mit Joaquin Phoenix freut, konnte ich es mir am späteren Samstag Abend nicht entgehen lassen, den Thriller "8MM - 8 Millimeter" im Fernsehen anzuschauen. Obwohl der Film keine wirklich guten Kritiken bekam, haben mich doch in erster Linie die Schauspieler und die Hoffnung auf einen spannenden Ausklang des Tages dazu bewogen mir den Streifen reinzuziehen...
Story:
Tom Welles, gespielt von Nicholas Cage, ist Privatdetektiv. Der freundliche Ermittler führt kein schlechtes Leben, ist glücklich mit
seiner Frau und ist vor nicht allzu langer Zeit stolzer und liebender Vater geworden. Doch eines Tages soll sich alles ändern, als er von einer reichen Lady einen brisanten Auftrag erhält. In den Hinterlassenschaften ihres verstorbenen Mannes ist ein Video gefunden worden. Es handelt sich um einen so genannten Snuff-Film,
das heißt einer Art Pornofilm, in dem ein junges Mädchen vor laufender
Kamera brutal abgeschlachtet wird. Tom, der schon den Film schlecht
verkraftet, erhält nun den Auftrag herauszufinden, ob dieser Mord wirklich geschah oder nur gut gestellt war und, falls es sich nicht um eine Fälschung handelt, wer das Mädchen war.
Es dauert nicht lange bis Tom die Identität des Mädchens herausfindet.
Gleichzeitig gerät er bei seinen Ermittlungen immer tiefer in einen moral- und skrupellosen Sumpf aus Verbrechen und Pornographie. Unterstützung erhält er zunächst von dem jungen Verkäufer Max (Joaquin Phoenix), der jedoch auch bald unterschätzt wie gefährlich das Milieu ist, in dem er sich bewegt.
Je mehr Tom erfährt, desto stärker entfernt er sich von seiner Familie und von sich selbst. Die Geschichte treibt ihn an den Rand des Wahnsinns, bis er schließlich selbst fähig wird Morde zu begehen...
Meinung:
Die Story klingt fesselnd. Der Prozess in dem jemand angesichts all des
Bösen und Brutalen, das er sieht, in den Wahnsinn getrieben wird klingt
hochinteressant. Und durchaus spannend fängt der Film auch an. In der ersten Hälfte des Films wird man noch relativ langsam und verständlich in die Geschichte einführt. An den schauspielerischen Leistungen gibt es absolut nichts auszusetzen und Max als junger, lockerer Gegenpol zu Tom bringt mit einigen flotten Sprüchen auch etwas Auflockerung in die sonst so düstere Atmosphäre. Doch irgendwann damit, dass Tom anfängt sich mit den Verbrechern anzulegen und dabei wohl immer mehr selbst werden soll wie sie, beginnt der Film unglaubwürdig zu werden bis er dann schließlich am Ende nur noch blödsinnig wirkt. Es scheint einen Bruch zu geben, während dem man nicht wirklich nachvollziehen kann, warum Tom eigentlich Rache schwört und es bleibt kaum verständlich was ihn davon abhält wegzulaufen und zu seiner Familie zurückzugehen.
Die ganze Geschichte um Rache und Tom's plötzlichen geistigen
Zusammenbruch ist unglaubwürdig und ging zumindest mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven. Die labile Natur der Hauptperson hätte mit viel mehr Fingerspitzengefühl in die Story eingearbeitet werden müssen.
Leider gerät auch das brisante Thema der Snuff-Movies selbst immer mehr in den Hintergrund. Tom Welles' Ermittlungsarbeit und sein psychischer Konflikt wird in der Hauptsache betrachtet und das, wie gesagt, leider etwas schwach.
Im Endeffekt ist der Film mehr verstörend, unglaubwürdig und
unnachvollziehbar abartig, als spannend und ergreifend. Schade. Man hätte mehr daraus machen können.
...
ein Testbericht von Prisca2003-02-19 10:30:07vom 19.02.2003Empfehlung: ja
Jetzt muss ich mich wohl mal wieder bei den Mitgliedern diverser Meinungsforen bedanken, die mich mit ihren Berichten und Kommentaren auf einen Video gestoßen habe, den ich sonst niemals angesehen hätte.
Ich rede von dem Film
8 MM ( acht Millimeter)
Allein der Titel hätte mich niemals angesprochen. Und auch der Inhalt entspricht eher nicht meinem Geschmack. Ich weiß nicht, wo soll man ihn einordnen: Action, Thriller?! Also eher etwas, das ich zwar durchaus MAL zu Gemüte führe, eher so nebenbei oder vielleicht auch, weil mein Ältester mal wieder was von einem
tollen Film gehört hat, den ER unbedingt sehen will. Dann guck´ich schon mal mit!
Nun bin ich, was FSK freigaben betrifft, meinem Sohn gegenüber eher etwas großzügig, denn erstens kann ich die nicht unbedingt immer nachvollziehen – und zweitens ist es wohl eher eine Sache der Reife, wie ich mit einem Film umgehe und nicht sosehr eine Frage des Alters. Deshalb kommt es durchaus schon mal vor, das er trotz seiner 15 Jahre einen Film ab 16 Jahren sieht.
Vor längerer Zeit kam er mal wieder mit einem Filmvorschlag an – eben 8 MM – ich habe mich etwas schlau gemacht über diesen Film und musste feststellen: der ist freigegeben ab 18 Jahren! (Später habe ich dann festgestellt, es gibt auch noch eine Version ab 16 Jahren!) Und auch die Thematik war nicht unbedingt so, das ich gesagt hätte: Okay, den sehen wir uns mal an.
Damit war das Thema also erst mal vom Tisch ( jedenfalls für mich, weniger für meinen maulenden Sohn, weil, den gucken alle, sooo schlimm wird er schon nicht sein!) ICH fand ihn schlimm!
Eher zufällig bin ich dann hier bei Ciao auf berichte über diesen Film gestoßen – und die hörten sich durchaus nicht so schlimm an, auch die Thematik war nicht unbedingt so oberflächlich wie ich befürchtet hatte. Ausschlaggebend war dann ein Kommentar den ich zu meinem Bericht über The green Mile ( ups, Werbung...pfui, Prisca!) bekam: Wenn du The green mile mochtest, dann solltest du dir auch mal 8 MM ansehen.
Das hat mich nun doch neugierig gemacht – The green Mile ist meiner Meinung nach ein sehr gelungener Film – und 8 MM hätte ich allein vom Inhalt her niemals mit ihm verglichen. Also auf ins nächste Auktionshaus, irgendwo muss doch dieser Film aufzutreiben sein!... Soo einfach war es nicht! Die 16-Jahre-Version ist wohl zu erhalten, schwieriger ist es mit der Originalfassung.Denn die ist erst ab 18 Jahren, und darf somit übers Internet eigentlich garnicht verkauft werden! Und wenn ich ihn dann irgendwo per Zufall entdeckte, war er ganz schön teuer. Aber dann hatte ich Glück. Ich entdeckte den Film in der falschen Kategorie eingestellt und damit auch kaum beachtet und konnte ihn sehr günstig für (damals noch) 5,-- DM ersteigern. Prima Sache! Wenn er mir nun nicht gefiel konnte ich ihn bestimmt mit Gewinn wieder VERsteigern! So macht man Geschäfte **gg**
Das war aber mal wieder eine lange Einleitung, ich merke es schon, dieses wird bestimmt keine 600 Wort Meinung. Man möge mir verzeihen! Ich komme ja schon zum Punkt!
Eines Abends also ( mein Sohn war bei seinem Freund übernachten, wenn der wüsste **gg**) habe ich es mir vor meinem Fernseher gemütlich gemacht und den Video angesehen.
Zunächst ein paar Fakten:
Regisseur: Joel Schuhmacher ( Der Klient, Die Jury, Batman und Robin *** hm, wie passt das denn zusammen mit diesen Film?))
Drehbuchautor: Andrew Kevin Walker (Sieben *** passt schon besser!)
Darsteller: Nicolas Cage ( Im Körper des feines, Con Air *** sehe ich eigentlich recht gern, spricht aber eher für den typischen Action Film) und Joaquin Phoenix ( U-Turn, To die for *** hm, sagt mir alles nichts, hab´ ich was verpasst?)
Lauflänge 119 Minuten ( jedenfalls die Originalversion)
Kommen wir jetzt zum Inhalt.
Tom Wells ( gespielt von Nicolas Cage) ist Privatdetektiv. Mehr recht als schlecht schlägt er sich und seine Familie ( Frau und Sohn) von seinem verdienst durch´s Leben. Dann bietet sich ihm die große Chance. Eine reiche Witwe will ihn auf Anraten ihres Anwalts engagieren. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie in seinem geheimen Tresor neben Aktien und Geld einen Film gefunden. Einen kleinen 8MM Film – in dem gezeigt wird, wie ein junges Mädchen von einem Mann mit Maske gequält und schließlich ermordet wird. Die Witwe ist verzweifelt, hat sie doch mit ihrem Mann glückliche Jahre verbracht und glaubte, ihn zu kennen. Was ist dran an dem Film? Wie kam er in den Tresor ihres Mannes? Wer ist das junge Mädchen? Wurde sie wirklich getötet – oder ist der Film nur nachgestellt?
Tom Wells beginnt mit seinen Nachforschungen, nachdem er sich den Film angesehen hat. Was er dort sieht, lässt ihn zweifeln. Bisher hielt er die Existenz von Snuff Videos ( Video über das reale Quälen und Töten von Menschen) für Utopie – dieser Film aber wirkt so echt!
Sein Weg führt ihn in die Hardcore-Pornoszene. Dort lernt er einen jungen Mann kennen – Musik machen, das ist sein Traum, gute Literatur lesen, das möchte er gern – und statt dessen sitzt er in einem kleinen, schmuddligen Sexshop an der Kasse. Er erklärt sich bereit, Tom zu unterstützen, spricht allerdings eine Warnung aus:
Du lässt dich mit dem Teufel ein! Aber der Teufel lässt sich nicht besiegen – er wird dich vereinnahmen!
Tom verfolgt diesen Fall mit Besessenheit. Je tiefer er in die Pornoszene eindringt, je mehr er begreifen muss, das selbst das Unmögliche möglich ist ( wenn nur das Geld stimmt!), je größer die Wahrscheinlichkeit wird, das der Film echt ist - desto verzweifelter, besessener wird er. Er setzt seine Ehe auf´s Spiel, sein Leben – kennt nur noch das Ziel: ich muss die Macher dieses Films entlarven. Um JEDEN Preis...
Der Preis, den er schließlich zahlt, ist hoch ....
Aber mehr werde ich euch über diesen Film nicht verraten! Schließlich sollt ihr ihn euch ja ansehen!
Was ich euch noch verraten möchte, ist mein persönlicher Eindruck von diesem Film. Dem Inhalt nach sicher ein typischer Action Thriller, wie man sie eben auch von Schwarzenegger, Stallone und anderen kennt. Lasst euch nicht täuschen! Natürlich ist es ein Thriller, natürlich ist für Spannung gesorgt – trotzdem geht dieser Film für mich weiter. Er bleibt nicht an der Oberfläche stecken, er geht an die Gefühle.
Ein großes Lob an Nicolas Cage, der die wachsende Verzweifelung, das Entsetzen das Tom Wells empfindet, je tiefer er in den Sumpf der Pornoindustrie gerät einfach toll rüberbringt.
Ein ebenso großes Lob an Joaquin Phoenix, der die Rolle des etwas überdrehten jungen Mannes aus der Pornoszene ( sorry, ich habe seinen Namen nicht behalten!) mindestens ebenso gut rüberbringt.
Ein Lob auch an den Regisseur des Films: Obwohl ich die Version ab 18 Jahre gesehen habe – und obwohl das Thema Gewalt in jeder Form zulassen würde – ich denke, sie hält sich in durchaus erträglichen Grenzen. Natürlich gibt es die in einem Thriller übliche Gewalt zu sehen, teilweise auch recht heftige Szenen – allerdings erstrecken sich weite Teile des Films doch mehr auf den „Kopf“ als auf das „Ausführen“ dieser Gewalt. Selbst die Szenen in der Hardcore-Porno- Szene deuten mehr an, als das sie zeigen. Ich habe schon Thriller ab 16 Jahren gesehen, die wesentlich mehr Blut und Bumbum auf die Leinwand gebracht haben.
Nichts desto Trotz befürworte ich die Altersfreigabe ab 18 Jahre. Was ich gerade beschrieben habe bezieht sich auf die gezeigte Gewalt – anders ist das mit dem, was sich im Kopf abspielt. Denn das Thema des Films ist ja nun einmal die Hard Core Szene – sind die extremsten Sexvorstellungen, die ein Mensch haben kann – ist dass Töten eines Menschen aus Lust und vor laufender Kamera. Nicht unbedingt ein Thema, mit dem sich Jugendliche auseinander setzen müssen ( insofern verstehe ich eigentlich nicht, das es von diesem Film überhaupt eine „entschärfte“ Version gibt - das Thema bleibt ja das gleiche!!)
Aber durchaus ein Thema, mit dem man sich als Erwachsener auseinandersetzen sollte. Denn ganz ehrlich: ICH glaube daran, das es solche Snuff Movies gibt! Ich glaube daran, das es Menschen gibt, die für so was viel Geld bezahlen! Ich glaube, es gibt überhaupt NICHTS – das es nicht gibt – ich brauche nur das nötige Kleingeld – und dann finde ich auch jemanden, der mir diese Wünsche/Träume erfüllt!
Mein Fazit zu diesem Film:
Da fällt mir spontan wieder der Vergleich mit The green Mile ein. Beide Filme sind etwas ganz besonderes! Trotzdem würde ich sie nicht miteinander vergleichen - dazu sind sie einfach zu unterschiedlich.
Trotz – oder gerade wegen? – des Themas ist 8MM ein sehenswerter Film. Er enthält nicht ganz soviel Gewalt, wie man auf dem ersten Blick vermuten mag! Er ist mit viel Fingerspitzengefühl gedreht! Ich gebe es ja zu: Er ist und bleibt natürlich trotzdem ein spannender Thriller, der vor allem unterhalten will – aber er rüttelt auf, er macht nachdenklich. Man kann ihn nicht so schnell vergessen!
Und darum: Man sollte ihn mal gesehen haben!
Als Kaufvideo oder auch DVD nur noch schwer zu bekommen, mein Tip ist darum Ebay oder ähnliche Auktionshäuser - die Preise sind sehr schwankend, da muss man halt Glück haben!
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