Und auch heute beschäftige ich mich wieder einmal mit einem Thema Rund um den Garten. Nachdem ich mich ausgiebig mit den nützlichen oder auch weniger nützlichen Maschinen des befasst habe, möchte ich mich nun an die Feinarbeit machen und beginne heute mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel und es auf den Punkt zu bringen mit Bi 58.
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Wie wir zu Bi 58 kamen
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Oh, das ist schon eine Weile her, aber Bi 58 nutzt mein Vater schon mindestens 4 Jahre. So genau weis er es auch nicht mehr, aber war er auf der Suche nach einem sehr guten Mittel der Schädlingsbekämpfung, denn unser Garten wurde immer wieder von Blatt und Schildläusen heim gesucht. Besonders waren immer die so genannten „Trompeterbäume“ und die Rosenstöcke, aber auch Zimmerpflanzen wie Palmen. Meine Mutter war immer genervt, wenn man sie aus dem Wohnzimmer kommen sah, denn sie hatte eben wieder die Palmenwedel abgewischt. Anfangs war es für sich okay, aber mit der Zeit nahmen die Läuse einfach überhand, sodass es endlich ein Ende haben muss. Bald darauf war auch mein Vater am Ende, denn seine ganzen Schädlingsbekämpfungsmittel versagten. Darauf fuhr er in den nächst größeren Baumarkt und kam mit dem Mittel namens Bi 58 wieder nach Hause. Mittlerweile ist Bi 58 schon zu einem gängigen Wort im Garten geworden. „Hol mal bitte das Bi 58“ bekomme ich dann immer zu hören und das zudem in einem schönen sächsischen Dialekt. Ich hole ihm dann immer das Behältnis mit dem Mittel, aber was steckt hinter Bi 58.
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Bi 58- das Mittel, Anwendung, Wirkung
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Das Mittel Bi 58 ist flüssig und befindet sich in einer weißen Flasche mit der Aufschrift Bi 58, versteht sich. Diese Flasche mit 200ml Konzentrat befindet sich wiederum in einem Pappkarton mit Roter Aufschrift. Das Mittel ist ein hochkonzentriertes Insektizid und mit Vorsicht zu verwenden, dazu aber später mehr. Der Hersteller macht weiterhin keine Angaben zu den Inhaltsstoffen.
Man kann Bi 58 wie folgt anwenden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Die Möglichkeit die wir selbst auch bevorzugen ist das Einsprühen der betroffenen Pflanze. Dazu gibt man etwas Konzentrat in das Wasser. Dieses füllt man in eine Kanne mit einer Sprühvorrichtung um und schon kann es los gehen. Man sprüht die Pflanze von oben bis zum Boden mit dem Mittel ein. Man sollte auch die Blattunterflächen einsprühen, denn somit erzielt es seine größte Wirkung. Das Einsprühen ist an und für sich eine sehr leichte Methode sich von Schädlingen zu befreien. Die zweite Möglichkeit besteht darin das konzentrierte Bi 58 in eine Gießkanne geben und gut verdünnen. Nun kann man die betroffene Pflanze gießen. Das hat den Vorteil, dass das Mittel von innen wirkt und die Läuse nach dem Fressen der Pflanze getötet werden und somit die Blätter der Pflanze nicht unnötig belastet werden.
Doch welche der beiden Methoden ist besser? Mein Vater sprüht seither seine betroffenen Pflanzen ein, obwohl das Gießen bestimmt besser ist, denn das Einsprühen hat einen starken Nachteil- der ganze Garten stinkt. Da wir einen recht großen Garten haben, riecht nur eine Ecke, wobei auch das
schon ausreicht. Der Geruch ist wirklich anmaßend, chemisch und sehr unangenehm, aber zum Glück verzieht dieser auch so schnell wie er gekommen ist. Die Sprühmethode ist für uns ganz okay, aber Kleingartenbesitzern rate ich davon ab, denn ihre Nachbarn (besonders bei Kleingartenanlagen) könnten sich beschweren und ihnen das Leben nicht leichter machen. Das Gießen hat so gesehen keinen Nachteil, außer dass man diese Gießkanne nach dem Einsatz mit Bi 58 nicht mehr für das Gemüsebeet oder andere Zimmerpflanzen verwenden sollte, da dieses noch in der Gießkanne vorhandene Mittel von der Gemüsepflanze aufgenommen und demnach von uns verzehrt wird.
Die Wirkung von Bi 58 ist einfach klasse. Mein Vater hat sich noch nie beklagt, dass nicht alle Läuse getötet wurden. Natürlich findet man an der Pflanze nach 2 Wochen schon wieder die ersten Läuse, aber man ist sie vorerst einmal los. Auch die Palme meiner Mutter erstrahlt wieder in neuem Glanz. Dazu stellen wir die Palme auf die Terrasse und besprühen sie ausgiebig. Die Läuse und andere Schädlinge haben keine Chance. Mein Vater hat bisher kein anderes Mittel genommen, dass so seine Worte besser sei als Bi 58.
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Vorteile und Nachteile
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Natürlich liegen die Vorteile auf der Hand- die Wirkung ist klasse! Doch das reicht nicht aus, wie sieht es mit der Umweltverträglichkeit aus? Dabei wären wir auch schon bei den Nachteilen, denn diese häufen sich bei Bi 58. Dazu zähle ich sie jetzt kurz auf:
- stinkt sehr
- da reine Chemiebombe- nicht umweltverträglich
- sehr giftig für Menschen
Auch der Sicherheitshinweis auf der Verpackung weist darauf hin, wie schädlich Bi 58 eigentlich ist. Nach der Verpackung sollte man während der Anwendung einen Schutzanzug tragen und Schutzhandschuhe tragen. Das zeigt doch schon wie schädlich Bi 58 ist, aber zudem steht auf der Verpackung, dass es bei Fischen, Vögeln und anderen Tieren, sowie Haustieren zum Tode führen kann, wenn sie in den Kontakt mit Bi 58 kommen.
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Meine Meinung
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Von der Wirkung dieses Mittels bin ich total überzeugt, aber nachdem ich nun weis wie schädlich dieses Mittel ist, kann ich es nicht mehr all zu sehr befürworten dieses Mittel zu benutzen. Das Konzentrat, sowie auch die Lösung stinkt widerlich, vermodert, einfach schlimm. Meiner Meinung spielt jeder, der Bi 58 benutzt mit seinem Leben. Auch wenn ich meinen Vater nicht davon abbringen werde dieses Mittel weiterhin zu benutzen, doch so kann ich ihn noch einmal ausdrücklich warnen. Ich werde später, wenn ich einmal einen Garten habe, nicht auf Bi 58 zurückgreifen, sofern es dann noch gibt, denn am liebsten würde ich es verbieten, das liegt auch daran, dass Tiere wirklich in Gefahr sind. Das sind bei uns eine Katze und meine beiden Schildkröten die den ganzen Sommer lang im Freilandgehege verbringen und somit gefährdet sind. Aber wenn ich merke, dass mein Vater wieder gesprüht hat, sind meine beiden lieben sowieso gleich im Haus.
Schlusswort: Bi 58 ist ein sehr wirkungsvolles, stark unangenehm riechendes, giftiges und nicht umweltverträgliches Schädlingsbekämpfungsmittel, das nur bedingt zu empfehlen ist.
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Bi 58
ein Testbericht von CyberQueeny2010-09-02 11:28:15vom 02.09.2010Empfehlung: nein
Hallöchen alle zusammen!!
Bevor wir unser neues Schädlingsbekämpfungsmittel gekauft haben, hatten wir dieses. Dieses hatten wir für unseren Garten gekauft. Dort waren einige Pflanzen von Tierchen befallen. Sah jedenfalls nicht gerade lecker aus. Aus diesem Grund haben wir uns Bi 58 gekauft.
**VERPACKUNG**
Die Verpackung ist schlicht in weiß gehalten und hat eine rot-grüne Schrift. Darin befindet sich eine weiße Flasche auf der sich der Name befindet. Ansonsten findet man nur noch einige Hinweise zur Anwendung. Inhaltsstoffe werden nicht genannt. Ich denke mal, weil es eine reine Chemiekeule ist.
**PREIS**
Bezahlt haben wir für die Flasche 8,99 Euro. Enthalten sind 200ml von dem Konzentrat.
**HERSTELLER**
Hergestellt wird das Produkt von der Firma Compo GmbH. Was wohl von Kompost kommen soll. War jedenfalls das Erste an was ich gedacht habe.
**HINWEISE**
- geeignet für Obst, Zierpflanzen, Gemüse, Zimmerpflanzen.
- Es ist gut zum Sprühen und zum Gießen.
- Bei der Anwendung ist Handschuhpflicht, denn das Konzentrat ist gefährlich.
- Von Kindern und Tieren fernhalten.
- Kann Kleintiere töten.
**ANWENDUNG**
Für einen Liter soll man 10ml verwenden. Da die Pflanzen doch recht stark befallen waren, hat meine Mutter erstmal bei einem kleinen Ableger eine größere Menge ausprobiert. Die Tierchen waren danach verschwunden, aber die Pflanze sah nicht mehr so gesund aus. Danach hat meine Mutter weniger probiert und ist bei 8ml pro Liter hängen geblieben. Meine Mutter gießt damit einmal die Pflanze und besprüht die Pflanze zusätzlich noch damit. Die Tierchen werden so recht schnell getötet. Bei dem Gestank ist es aber nachvollziehbar. Es stinkt so bestialisch, dass man sich nicht freiwillig mehr in die Nähe wagt. Nach bis zu sechs Stunden ist der chemische Geruch verschwunden. In dieser Zeit ist mir aufgefallen, dass nicht mal eine Biene sich zu den Pflanzen verirrt. Die Tiere sind aber nach einem Monat wiedergekommen. Daher hat meine Mutter während des Sommers einmal im Monat die Behandlung wiederholt. Die Pflanze hat es gut vertragen.
Aus Jux hat mein Vater etwas mehr Konzentrat verwendet und damit eine Stelle Unkraut begossen. Es klingt vielleicht doof, da es sich schließlich um ein Schädlingsbekämpfungsmittel handelt, aber das Unkraut ist bei einer Dosierung von 15ml pro Liter eingegangen. An der Stelle war nach einer Woche kein Unkraut mehr.
Die Flasche selbst hat von Mai bis September gehalten. Ist für den Preis nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass es so vielseitig einsetzbar ist.
**FAZIT**
Das Produkt ist wirklich klasse. Das Schädlinge sind damals sehr schnell verschwunden. Die Pflanzen haben es sehr gut überlebt.
Wie man merkt, sind wir eigentlich mit dem Produkt zu frieden. Die Flasche hat den Sommer über gehalten. Es war zwar gut, aber wir haben auch nicht so viel Geld und aus diesem Grund hat meine Mutter sich bei unseren Zimmerpflanzen und Blattlausbefall für ein neues Produkt entschieden, welches genauso gut und preiswerter ist. Wäre der Preis nicht, wären wir auch bei dem Produkt geblieben. Außerdem haben wir seit einem Jahr eine Katze und die mochte den ätzenden Gestank von dem Konzentrat nicht. Auf der Packung ist ebenfalls der Hinweis, das Kleintiere, wie Katzen, Hunde, Fische und Vögel, an einer Dosis sterben können. Wie
viel Konzentrat man dafür braucht, stand aber nicht drauf. Das wollten wir nicht ausprobieren. Also hat es uns auch dazu bewogen ein anderes Mittel zu kaufen, welches nicht so chemisch ist. Dies Produkt ist die reinste Chemiebombe.
Wenn ich mir vorstelle, dass ein Kind das in die Finger bekommt oder es nur mit der Haut in Kontakt kommt, dann möchte ich es auch gar nicht im Hause haben. Ab und an müssen halt chemische Produkte sein. Chemie ist schließlich in Komsetik und Putzmitteln auch enthalten. Aber eine solche Chemiebombe muss nicht sein. Sowohl meine Mutter als auch ich haben beim Gießen nur Handschuhe angezogen. Ob es ohne Verätzungen oder ähnliches gibt, weiß ich nicht. Bei einem solchen Hinweis, vermeide ich einfach nur Hautkontakt.
**BEWERTUNG**
Das Produkt ist in meinen Augen nur bedingt empfehlbar. Personen die keine Kinder oder Haustiere haben, können es gerne benutzen. Sie sollten es aber nur bei wirklich schweren Befall nehmen. Bei uns konnte man nicht mal mehr den Stengel oder die Blätter sehen, alles war nur noch in Bewegung. Ansonsten sollte man wirklich ein anderes Mittel nehmen. Ich gebe einen Stern, denn das Produkt entfernt wirklich alles schnell. Nur kommen die Tiere wieder und dem Hinweis, dass Haustiere sterben können, beziehe ich auch auf Kleinkinder und wenn schon ein Mittel so gefährlich ist, dann verdient es kaum Sterne bei mir.
Hoffe ihr könnt meine Bewertung nachvollziehen. Danke fürs Lesen und Bewerten..Bussi, eure CQ
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