Clive Cussler / Paul Kemprecos: Tödliche Beute
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Testberichte Clive Cussler / Paul Kemprecos: Tödliche Beute

 (Taschenbuch)
5.0 von 5
Platz 54 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - T".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
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Clive Cussler / Paul Kemprecos: Tödliche Beute Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
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rider-of-apocalypse

Raubfische & Reliquien

ein Testbericht von 2004-07-19 19:34:30 vom 19.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: s. Text...
Nachteile/Kritik: s. Text
Als ich vor noch nicht allzu langer Zeit feststellte, dass ein neuer Roman des Autoren CLIVE CUSSLER (dessen bisherigen Romane ich fast alle gelesen habe) als deutschsprachiges Taschenbuch erhältlich ist, zögerte ich nicht lande und kaufte diesen Roman.
Es dauerte dann auch nur noch zwei weitere Tage, bis ich ihn durchgelesen hatte und o folgt nun hier mein Beitrag über den Roman TÖDLICHE BEUTE von CLIVE CUSSLER und PAUL KEMPRECOS.



INHALT
°°°°°°°°°°

1515
Der baskische Seemann Diego Aguirrez segelt auf der Flucht vor der spanischen Inquisition in Richtung Norden um baskische Reliquien, die helfen sollen, die Basken zum Kampf um die Unabhängigkeit zu motivieren, in Sicherheit zu bringen und es dauert nicht lange, als es zu Feuergefechten zwischen den Schiffen Aguirrez und denen der Spanier kommt, doch Aguirrez kann mit Kurs auf Dänemark entkommen.

1935
Das geheime deutsche Luftschiff „Nietzsche“ fliegt mit dem Ziel in Richtung Nordpol, die Überlegenheit der deutschen Luftfahrt zu demonstrieren, nachdem dies mit der „Graf Zeppelin“ kurz zuvor gescheitert war.
Die Besatzung entdeckt auf ihrem Flug ein ins Eis eingeschlossenes Schiff, dass mutmaßlich aus der Zeit der Spanischen Inquisition stammt und nach dem die „Nietzsche“ landet, um dieses Schiff zu untersuchen, bleibt die „Nietzsche“ verschwunden.

Gegenwart
Vor der Küste der Färöer Inseln findet eine traditionelle (und etwas makabere) Jagd auf Wale statt, die von Umwelt- und Tierschutzorganisatonen selbstverständlich erbittert bekämpft wird. So befindet sich mit der „Sea Sentinel“ aus diesem Anlaß auch das bunt bemalte Schiff einer radikalen Umweltschutzorganisation vor der Küste Grönlands um diese Jagd zu stören. Dabei wird die „Sea Sentinel“ von einem dänischen Kriegsschiff, dass den ruhigen Ablauf der traditionellen Jagd gewährleisten soll, beobachtet, als das Schiff der Umweltschützer plötzlich Kurs auf das Kriegsschiff nimmt und dieses rammt, was zur Folge hat, dass beide Schiffe sinken.
Da die NUMA zu den wenigen Organisationen gehört, die in der Lage sind, die Schiffe zu bergen, reisen Steve Austin und Joe Zavala auf die Färöer Inseln.
Bei einem Tauchgang zu den havarierten Schiffen stellt Steve Austin fest, dass die „Sea Sentinel“ manipuliert wurde und scheinbar ferngesteuert werden kann, die Umweltschützer also höchstwahrscheinlich den Zusammenstoß nicht gezielt herbeigeführt haben.
Da er bei diesem Tauchgang auch angegriffen wird, ist seine Neugier geweckt und so versucht Steve Austin nun herauszufinden, wer ein Interesse an diesem Schiffsunglück haben könnte.
Bei seinen Ermittlungen stößt er auch auf das Phänomen, dass die Fischbestände um die Färöer Inseln sich permanent reduzieren und eine hoch aggressive, ansonsten aber dem Lachs ähnliche Fischart aufgetaucht ist.
So führen ihn seine Untersuchungen auch zu einem Fischzuchtunternehmen namens Oceanus, dass von einem Mann namens Toonook geleitet wird und dass seine Zuchtanlagen ähnlich scharf bewachen lässt, wie militärische Einrichtungen.
Als Wachmannschaften beschäftigt der Gentechniker ausschließlich Angehörige eines vergessenen räuberischen Eskimovolks, der Kioly und von eben diesen Kioly werden mehrere Anschläge auf Steve Austin verübt.
Davon unbeeindruckt ermittelt Steve Austin weiter und kommt zu der Erkenntnis, dass Toonook offenbar den plötzlich auftauchenden Raubfisch gentechnisch erschaffen hat um mit ihm den Fischbestand in den Meeren so weit zu dezimieren, dass seine Zuchten die einzig nennenswerte Quelle für Seefisch darstellen.
Schließlich entdeckt Steve Austin auch dass mutmaßliche Hauptquartier der Oceanus, von dem häufig ein Zeppelin startet und landet ...



ANMERKUNGEN
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We r CLIVE CUSSLER (bzw. seine Romane) kennt, der wird sofort bemerkt haben, dass er auch in TÖDLICHE BEUTE seinen Roman mit Ereignissen in der Vergangenheit beginnen lässt, auf die er dann in der Hauptstory Bezug nimmt. In TÖDLICHE BEUTE scheinen mir aber beide Ereignisse aus der Vergangenheit für die eigentliche Handlung von nur sehr geringer Bedeutung, so dass sowohl die Story um die Reliquien, als auch die Story um das Luftschiff leicht aufgesetzt wirkt.
Beim lesen stört man sich daran allerdings nur wenig, da es CLIVE CUSSLER und PAUL KEMPRECOS wiedereinmal geschafft haben, ihre Story in einen von der ersten Seite an spannenden Roman zu verpacken und dabei diese Spannung auch von der ersten bis zur letzten der fast 450 Seiten konstant hoch zu halten.
Dabei beschreiben die beiden Autoren alle Ereignisse, Personen, Handlungen, Orte, ... in einer zwar detaillierten, aber nie langweilenden Form und so sollte sich jeder Leser schnell in der Story zurechtfinden können.
Im Gegensatz zu den Romanen, die CLIVE CUSSLER allein geschrieben hat (hier heißt der Hauptcharakter Dirk Pitt), ist die Figur des Steve Austin der Held aller Gemeinschaftswerke von CUSSLER/KEMPRECOS und so für Leser dieses/dieser Autoren kein Unbekannter.
Die Story des Romans TÖDLICHE BEUTE wirkt von der ersten Seite an durchdacht und auch in sich schlüssig, allerdings scheint mir die Story nicht immer glaubwürdig, was mich aufgrund der „rasanten“ Erzählweise aber ebenfalls zu keinem Zeitpunkt gestört hat.



ALLGEMEINES
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CLIVE CUSSLER und PAUL KEMPRCOS schrieben den Roman TÖDLICHE BEUTE im Jahre 1993 unter dem Originaltitel WHITE DEATH – A NOVEL FROM THE NUMA FILES im Jahre 2003, die deutschsprachige Ausgabe folgte dann in diesem Jahr.
Das Taschenbuch mit der ISBN 3-442-36068-4 erschien im zur Verlagsgruppe Random House gehörenden Blanvalet Verlag (www.blanvalet-verlag.de) und kostet zur Zeit 8,95 €.
Wie bei den Romanen dieses Autoren (bzw. Autorengespanns) üblich ziert eine Fotografie mit Tauchermotiv den Einband des Buches und wie bei leider sehr vielen Büchern üblich, ist die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Einbands unvollständig, unpräzise und fast schon irreführend.



FAZIT
°°°°°°°°

Ich zähle TÖDLICHE BEUTE von CLIVE CUSSLER und PAUL KEMPRECOS zwar nicht zu den besten Romanen dieses Autors (vielmehr würde ich ihn in im soliden Mittelfeld einordnen), aber dennoch bot mir der Roman über seinen gesamten Umfang hervorragende Unterhaltung und so spreche ich hier auch eine Empfehlung aus, die ich mit dem Urteil SEHR GUT verbinde.
...
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tempoaw

HELDEN, MUTANTEN UND DER BASKISCHE STOLZ

ein Testbericht von 2004-08-08 11:11:35 vom 08.08.2004
Empfehlung: ja
Pünktlich zu meiner Kur erschien das neueste Taschenbuch von „Clive Cussler und Paul Kemprecos“, mit dem Titel „Tödliche Beute“. Zusammen mit zwei anderen Büchern begleitete es mich durch den stressigen Kuralltag.

Wo die „normalen“ Cussler Bücher mit dem Superhelden Dirk Pitt aufwarten, erwartet den Leser hier wieder ein neues Abenteuer von „Kurt Austin“. Er fungiert und rettet die Welt immer, wenn Cussler und Kemprecos eine neue Geschichte zusammen verfassen.

Ansonsten bleibt alles beim Alten, die NUMA ist mit von der Partie und eine Handvoll Helfer für Herrn Austin. Begleitet mich auf der Jagd nach der „Tödlichen Beute“….

Das Cover
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Ich habe hier die, im Juni 1004, erschienene Taschenbuchausgabe vorliegen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick sehr schlicht und dunkel gehalten. Beim näheren Betrachten erkennt man einen Taucher, welcher in einer Höhle zu schweben scheint. Gut zu erkennen sind einige Steine und Felsen, die wohl den Grund der Höhle darstellen sollen. Für mich hat dieses Cover eigentlich sehr wenig, wenn nicht sogar nichts, mit dem Inhalt des Buches zu tun.

Die Story
***********

Kurt Austin und sein Kollege und Freund Joe Zavala befinden sich an Bord eines Schiffes der NUMA. Auf ihrem Tagesplan steht der Test eines neuartigen Tauchgerätes, als ein Hilferuf eingeht.

Im Nordmeer, besser gesagt vor den Färöer Inseln, versenkte das Boot radikaler Umweltschützer ein dänisches Kriegschiff. Die NUMA wird gebeten, mit ihrem neuartigen Tauchgerät eine Erkundung und Rettung an dem gesunkenen Kriegsschiff durchzuführen.

Im Rahmen dieser Aktion stoßen Austin und Zavala auf merkwürdige Dinge, besonders als sie das Wrack des Umweltschützerbootes untersuchten. Es scheint den Beiden, als sei dies Boot ferngelenkt worden. Gebrauchte jemand unschuldige um von seinen eigenen Interessen abzulenken?

Das Meer rund um die Färöer Inseln war schon einmal Schauplatz eines Gefechtes, was Austin jedoch nicht weiß. Bereits 1515 kam es zu einer Seeschlacht zwischen spanischen Galeeren, von denen eine den Baskischen „Staatsschatz“ trug.

Austin beginnt seine Ermittlungen und stößt auf seltsame Dinge im Zusammenhang mit einem Fischaufzuchtsbetrieb. Die weltweit führende Firma für die Fischaufzucht besitzt eine ihrer mysteriösen Fabriken nahe der Kollisionsstelle und verschließt sich jeglichen Ermittlungen.

Nachforschungen bei ortsansässigen Fischern und purer Zufall bringen Austin das weitere Augenmerk auf diesen Konzern. Was hat man dort zu verstecken und wieso diese strikte Geheimhaltung? Auch nachdem er mehreren Mordanschlägen entgeht gibt Austin nicht auf und versucht Licht ins Dunkle zu bringen. Worum geht es wirklich?

Meine Meinung
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Ich bin begeistert, denn nicht nur der Klappentext machte mich neugierig und ließ mich dieses Buch als erstes verschlingen, nein auch die Geschichte selbst ist pures Neuland.

Mir war zwar klar, dass es in diesem Roman wieder um das Meer geht, jedoch wurde ich vom eigentlichen Thema mehr als überrascht. Die beiden Autoren nahmen alle ihre Fantasie zusammen und brachen neue Wege, in dem sie sich in die Welt genetisch veränderter Tiere vorwagten.

Hierzu noch den passenden Helden, in Form von Kurt Austin, und einen passenden Prolog, der auch im Zusammenhang mit der Geschichte steht. Es dürfen auch nicht wechselnde Schauplätze fehlen, sowie einen Edelschurken aus dem Lehrbuch.

Wichtig ist es auch, dass eine Geschichte glaubhaft und nachvollziehbar erzählt wird. Gerade in diesem Punkt ist dieses Autorenteam unschlagbar. Nichts scheint unverständlich und alle Schritte wirken gegliedert. Ohne jedoch, dass die Spannung auch nur einen Moment darunter leiden muss.

Vielleicht ist der Roman an einigen Stellen etwas zu kaltblütig und gewalttätig, aber ist es nicht auch ein Thriller, welcher doch eigentlich nach Toten schreit?
Dieses Buch verdient wirklich das Prädikat Thriller, denn fast auf jeder Seite lebte ich die Handlung mit und fieberte dem Neuen entgegen. Viel zu schnell hatte ich die 446 Seiten durch und erinnerte mich an das Erlebte.

Als Schlusswort muss ich anmerken, dass dieser Roman zu den Top Geschichten von Cussler gehört und für jeden Fan ein Muss ist.

Allgemeines
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Tödliche Beute erschien im Juni 2004 unter der ISBN 3-442-36068-4, zum Preis von
8,95 €. Der Herausgebende Verlag (Blanvalet) ist unter folgender URL erreichbar:
www.blanvalet-verlag.de
In Deutsche wurde das Buch von Thomas Haufschild übertragen, was ihm auch sehr gut gelungen ist.
Für mich ist 446 Seiten starke Buch sehr empfehlenswert und für Thriller Fans ein Muss. Aufgrund des nicht immer gewaltfreien Inhalts würde ich es für Personen ab 16 Jahre einstufen.


Es grüßt Euch der Jürgen
(Bereits bei Ciao veröffentlicht)
...
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