> > Testberichte
Darkness
Abbildung vergrößern: Darkness
Darkness
Darkness
Darkness

Testberichte Darkness

 (DVD) Horrorfilm
3.8 von 5
Platz 252 in der Kategorie "Horrorfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.8 von 5
Meinungen:
Ihre Meinung?  7 Meinungen
Preisvergleich: 4,99 € - 13,99 €
Bester Preis: 4,99 € bei Amazon.de ¹

Darkness Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,80 / 5,00 3.8 von 5
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr Atmosphärischer Film!
  • Schauspieler machen ihre Sache gut = unverbrauchte Gesichter ! Regie - Debüt ganz ordentlich würde ich sagen ! Atmosphäre ist spannend ! Ton - Effekte ! Das Ende wurde zunehmend spannender !
  • gute Schockeffekte, die düstere Stimmung, Spannung, Szenen
  • Atmosphärisch dicht
  • Die Bilder, die Musik, der Gesamteindruck, die DVD mit dem perfekten Bild + Ton
Nachteile/Kritik
  • extras schwach
  • Abruptes Ende = offenes Ende zum Teil ! Hatte mehr erwartet ! Anfangs etwas langatmig ! Die Handlung ist schon so oft genutzt worden, nichts Neues !
  • fand ich nichts
  • durchwachsene Darsteller, abstruses Ende
  • Der Mittelteil hätte etwas interessanter sein können
Darkness (DVD) Horrorfilm am günstigsten bei:
4,99 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 7,99 €
RechnungVisaMastercardAmerican Express
Alle Preise anzeigen
Sortiert nach 
FutziMcFlipp

Die Dunkelheit kriegt sie alle!

ein Testbericht von 2004-10-26 16:31:04 vom 26.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr Atmosphärischer Film!...
Nachteile/Kritik: extras schwach
Inhalt:

Nach seinem Beachtlichen Erfolg mit seinem internationalen Druchbruchs Werk "The Nameless", kommt der Spanische Regisseur Jaume Balaguerós mit einem weiteren Schmankerl des Horrorfilms daher. Der Hauptspielort von "Darkness" ist ein verlassenes Landhaus, das seit mitlerweile 40 Jahren leer steht und eine sehr dunkle Vergangenheit hat, die im Vorspan mit schnellen Schnitten ein wenig angedeutet wird. Erst im Laufe des Films kommt man langsam hinter das düstere Geheimnis des Gebäudes. Eine durchschnittliche Amerikanische Familie bezieht dieses Haus in Spanien unwissend seiner Vergangenheit. Die Tochter (gespielt von Anna Paquin) fühlt sich zunehmends unwohl in ihrem Heim und ihr Bruder und Vater (Stepahn Enquist, Iain Glen) benehmen sich immer merkwürdiger. Nach und nach häufen sich die merkwürdigen Vorfälle, immer wieder fällt der Strom aus und in der Dunkelheit scheint etwas Böses zu lauern das der Familie immer näher kommt.


Bild:

Nachdem ich eine Kritiken zu Darkness gelesen hatt, war für mich klar das die DVD auch her musste. Das einzige worauf ich wirklich gespannt war, war ob die ganzen Düsteren Szenen, von denen ständig die Rede war, auf der DVD so gut wirken wie sie es auf der leinwand getan haben. Ich kann nur sagen, das das Bild die Atmosphäre wirklich hervorragend rüberbringt! Die Farben sind top und der Kontras ist sowohl im Hellen wie im Dunkeln sehr gut. Durch die enorme Detailschärfe lassen sich sogar im Dunkeln noch diverse Details erkennen. Wenn man sich auf die Suche nach Bildfehlern begeben möchte, wird man bei Darkness vergebens suchen, ich für meinen Teil habe zumindest keine entdecken können!


Ton:

Sowohl die Englische wie auch die Deutsche Tonspur bauene eine gut Soundkullise auf, die den Film sehr unterstützt. Man wird zwar nicht gerade mit Umgebungsgeräuschen überschüttet, allerdings bleiben die Rears auch nicht Stumm sondern bringen sich immer wieder zum richtigen Zeitpunkt ins geschehen mit ein, wodurch die Atmosphäre oft noch unterstützt wird. Die Filmmusik ist meistens sehr treffend und beschreibt das Thema der einzelnen Szenen recht gut und bietet kaum anlass zur Kritik. Wenn man gewalltigen Teifbass einsatz erwartet, wie in anderen Horrorfilmen, wird man vielleicht enttäuscht, das sich der subwoofer bei Darkness nur einbringt um gewisse gruseligen Szenen einzuleiten und zu Unterstreichen.


Extras:

Im Vergleich zum Film und Ton enttäuschen die Extras leider etwas und Trüben den Technischen DVD Eindruck ein wenig. Das Bonusmaterial ist sehr knapp geraten und einige der Extra spoilern (verraten details vom Film) sogar, deshalb sollte man sich die Boni auf keinen Fall vor dem Hauptfilm angucken sollte, da einem sonst vielleicht die ein oder andere Szene vermiest wird!
Im einzelnen besteht das Bonusmaterial aus:
- einem zusammenschnitt von Interviews mit dem Regisseur, mit gerade mal 6 min, einfach zu knapp geraten
- ein kurzes making of, das seinen großen Brüdern mit gerade mal 7 minuten Laufzeit nicht einmal nahe kommt
Des weiteren finden sich kurze Infospots zu den Schauspielern, die Durchschnittlich 2-4 Minuten lang sind:
- Anna Paquin
- Lena Olin
- Iain Glen
- Fele Martinez
- Giancarlo Gianini
Als letztes finden sich nur noch 6 Trailer auf der DVD:
- Gangs of New York
- Narc
- Fear of the Dark
- Shadow of the Vampire
- Tube
- Net.G@mes

Andere Technische Daten der DVD:
Laufzeit: 98 Minuten
Bildformat: 2.35:1 (16:9)
englische sowie deutsche Tonspur in Dolby Digital 5.1
Untertitel in Deutsch und Englisch
FSK Freigabe:16 jahre

Fazit:

Darkness ist einer von den Horrorfilmen, die einfach zu selten gedreht werden, da sie nicht das große Geld einbringen und daher als Geheimtipps neben den ganzen Blockbustern untergehen. Darkness ist auf jeden Fall einer meiner lieblings suptilen Horrorfilmen. Er punktet mit seiner bedrückenden Atmosphäre und den vielen Schockierenden Momenten, ganz ohne Blut. Ich bin zwar kein Freund von vergleichen, jedoch hat mich Darkness weit mehr zum gruseln gebracht als es zB the Ring geschafft hat, den ich eigentlich recht harmlos fand. Die Schauspieler sind allesamt hervorragend in ihren Rollen aufgegangen und bringen einem die Familie sehr nahe bevor sich die Atmosphäre verdichtet, so das man wirklich mitfiebert. Die Technik der DVD überzeugt durch ihr sehr gutes Bild und ihren guten Sound, beides Steuert enorm zur genialen wirkung des Films bei. Die Extras dagegen haben mir enttäuscht und meine Freude an der DVD ein wenig geschmälert. Darkness ist für Horrorfans dringend zu empfehlen! Seichte Gemüter sollten sich es aber vielleicht überlegen, meine Freundin hat sich zB nicht mehr alleine ins Badezimmer getraut nachdem wir den Film gesehen hatten und sogar mir (ich bin sehr abgehärtet was sowas angeht) ging der Streifen ziemlich unter die Haut!


Dieser Bericht ist von mir(FutziMcFlipp) auch auf ciao.de erschienen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
DerRichter
DerRichter, 26.10.2004
Wirklich guter Bericht, Interessant und Informationsreich.....sn weiter so, man liest sich....Lieben Gruszlig Tom
sulpitz
sulpitz, 01.11.2004
Guter Bericht ! Absoluter Spitzen Film....
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Darkness kaufen
5,98 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 8,98 €
5,98 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 8,98 €
6,45 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 9,45 €
Darkness () DVD-Video Album
7,09 € ¹
versandkostenfrei
7,69 € ¹
Gutschein für Computeruniverse
Versand: 3,99 €
Gesamtpreis: 11,68 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
DrAmAQuEeN

DUNKELHEIT

ein Testbericht von 2010-07-23 15:25:57 vom 23.07.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
[[[[°-°INHALTSVERZEICHNIS°-°]]]]
1) ALLGEMEINE DATEN
2) STAB
3) SCHAUSPIELER
4) HANDLUNG
5) BILD & TON
6) KAUFPREIS & KAUFORT
7) BONUSMATERIAL
8) CHARAKTERBESCHREIBUNG & SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNG
9) MEINE MEINUNG



[[[[°-°ALLGEMEINE DATEN°-°]]]]
Filmtitel: Darkness
Originaltitel: Darkness
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Produktionsjahr: 2002
DVD-Erscheinungsjahr: 2004
Produktionsland: USA, Spanien
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9, 2,35:1
Tonformat: Dolby, PAL, Surround Sound
Studio: Splendid Entertainment/WVG
Länge: 103 Minuten (ungeschnitten), 99 Minuten (geschnitten)



[[[[°-°STAB°-°]]]]
Regie: Jaume Balagueró
Produktion: Julio Fernández, Brian Yuzna, Harvey Weinstein & Bob Weinstein
Drehbuch: Fernando de Felipe & Jaume Balagueró
Schnitt: Luis de la Madrid
Kamera: Xavi Giménez
Musik: Carles Cases



[[[[°-°SCHAUSPIELER°-°]]]]
Anna Paquin als Regina
Iain Glen als Mark
Fele Martinez als Carlos
Lena Olin als Maria
Stephan Enquist als Paul
Fermi Reixach als Villalobos



[[[[°-°HANDLUNG°-°]]]]
Eine Familie zieht von den USA nach Spanien um. Sie haben sich ein schönes Häuschen ausgesucht, jedoch wissen sie nicht, dass vor ca 40 Jahren in der Nähe ihres neuen Hauses insgesamt 6 Kinder spurlos verschwunden sind. Die sechs Kinder verschwanden als ein religiöses Ritual veranstaltet wurde. Mark der Familievater fühlt sich seit dem Umzug anders als sonst. Er ist irgendwie mental gestört. Sein Sohn namens Paul, sagt aus, dass es in seinem Schlafzimmer nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Er meint es spukt dort. Er will auch nicht mehr groß in diesem Zimmer schlafen, da er fast jeden Morgen mit blauen Abdrücken am Hals, etc nach unten kommt.
Auch sonst im Haus stellt die Familie einige komische Phänomene fest. Denn das Licht geht jeden Tag um eine ähnliche Zeit aus. Zuerst flackert es, dann geht es ganz aus. Als der Elektriker kommt um das Problem zu lösen kann er aber nichts finden, was die Störung auslösen würde. Regina will wieder zurück in die USA zu ihren alten Freunden. Hier in der neuen Umgebung hat sie nur einen einzigen Freund – Carlos. Sie ist ein Teenager und ständig unzufrieden.

Als die Familie etwas recherchiert, da sie wissen wollen was mit ihrem Haus los ist, stellt Regina, die Tochter von Mark fest, dass ihr neues Haus so konzipiert wurde, dass es bei der anzutreffenden Himmelskörperkonstellation die nur alle 40 Jahre auftritt, die übernatürlichen Kräfte die durch diese Konstellation freigesetzt werden verstärken. Jedoch muss man, um das Ritual richtig zu vollbringen ein Kind opfern.
Das beängstig Regina und ihren Freund Carlos. Denn im Radio hatten sie gehört, dass in genau einer Woche eine totale Sonnenfinster auftreten soll, die nur alle 40 Jahre auftritt.
Der Vater der Familie leidet wie oben bereits erwähnt schon 10 Jahre lang an einem Nervenschaden, der ihn sehr aggressiv macht. Je länger er in diesem haus wohnt und speziell nach einem schweren epileptischen Anfall wird er immer aggressiver und versucht voller Eifer das Haus auf Vordermann zu bringen.
Regina wird immer unruhiger, doch die Mutter bleibt cool und will ihre Tochter beruhigen. Sie bekommt am wenigsten von den Ereignissen im Haus mit, da sie als Krankenschwester arbeitet und sehr viele Nachtschichten einlegen muss. Die Mutter reagiert mit der Zeit immer aggressiver auf ihre Tochter, sie unterstellt ihr das familiäre Glück zerstören zu wollen in dem sie gegen den Vater hetzt.
Allmählich läuft Regina und ihrem Freund Carlos die Zeit davon, denn die Sonnenfinsternis findet bald statt und Regina weiss dass irgendetwas schreckliches passieren wird, denn sie wohnen in diesem Haus, können sie ihm entkommen? Kann Regina die Familie oder den Bruder rechtzeitig retten? Spukt es wirklich in diesem haus? Was geht vor sich...tja das müsst Ihr schon selbst heraus finden ;-).


[[[[°-°BILD & TON°-°]]]]
Das Bild ist durchgehend sehr scharf und auch ruhig. Die Kontraste sind auch optimal eingestellt. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Der Schwarzwert lässt ebenfalls keine Fehler erkennen. Auch sonst findet man keine Pixelfehler, keine Farbfehler, etc im Bild.

Auch die Qualität des Tons ist sehr gut. Man hört jedes Hintergrundgeräusch klar und deutlich, genauso gut wie jedes gesprochene Wort. Auch finde ich, dass die Hintergrundgeräusche und die Dialoge gut aufeinander abgestimmt sind (von der Lautstärke her). Auch kann ich sagen, dass der Ton sehr raumfüllend ist.


[[[[°-°KAUFPREIS & KAUFORT°-°]]]]
Gekauft habe ich den Film im Media Markt für 8€.


[[[[°-°BONUSMATERIAL°-°]]]]
Leider findet man ziemlich wenig Bonusmaterial auf der DVD. Hier gibt’s zum einen den deutschen Kinotrailer zu sehen, Interviews mit den Darstellern und ein Behind the Scenes. Diese Extras will ich kurz beschreiben.
Unter den deutschen Kinotrailern findet man Trailer für insgesamt 6 weitere Filme.
Die Interviews mit den Darstellern sind das einzige, ganz passable Extra auf der DVD. Hier kann man nämlich jeden Darsteller der einem interessiert, so wie den Regisseur anklicken und bekommt dann sein Interview zu hören. Jeder meldet sich ca. 5 Minuten zu Wort.
Behind the Scenes hat mir auch nicht so gefallen. Normal finde ich ein deartiges Extra immer ganz spannend, aber das war hier leider nicht der Fall. Man sieht lediglich einige wenige Ausschnitte aus den Dreharbeiten die mit Filmmusik unterlegt sind. Man findet jedoch weder Erklärungen zu den Charakteren, Szenen und auch keine Beschreibungen der Special Effects. Nur unnützes Zeugs. Das Einzige was man hier loben kann ist die musikalische Unterlegung des Ganzen. Ansonsten ist es ohne Struktur, einfach wild zu sammen gewürfelt und ohne Aussage.



[[[[°-°CHARAKTERBESCHREIBUNG & SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNG°-°]]]]
Hier will ich Euch kurz die einzelnen Charaktere und die Leistung des jeweiligen Schauspielers, der den Charakter verkörpert hat beschreiben.

ANNA PAQUIN ALS REGINA:
Regina ist ein sehr kluges und auch wahnsinnig mutiges Teenager-Mädchen das seinen eigenen Kopf hat und sich groß nichts sagen lässt. Jedoch hängt sie sehr an ihrer Familie. Das merkt man daran, dass sie sich wegen dem Haus große Sorgen um diese macht. Sie vermisst auch ihre alten Freunde in den USA; darauf schieben die Eltern ihr Verhalten meistens ab, doch das ist nicht der Fall. Die Sorgen zermürben sie und deshalb kommt es oft falsch rüber. Regina kann man als die Hauptfigur des Films beschreiben. Sie zieht auch viele Sympathien auf sich.
Verkörpert wird Regina von der Jungschauspielerin Anna Paquin die man auch aus den X-Men-Filmen kennt. Sie spielt ihre Rolle sehr überzeugend. Man nimmt ihr den Charakter der Regina wirklich gut ab. Die anderen Schauspieler fand ich zwar auch gut, aber der Charakter und die Charakterverkörperung von Regina fand ich am Besten im Film.

IAIN GLEN ALS MARK:
Mark ist der Vater der Familie. Er leidet seit 10 Jahren unter einer psychischen Krankheit. Die im neuen haus immer schlimmer wird. Genau an seinem Geburtstag zieht er mit seiner Familie in sein Geburtsland Spanien zurück. Er wirkt ständig gereizt und nervös, dies verstärkt sich im Laufe der Zeit noch. Die Familie hat auch auf eine Art und Weise Angst vor ihm, weil er oft die Kontrolle verliert.
Auch die schauspielerische Leistung von Iain Glen muss man an dieser Stelle loben, er spielt den unsympatischen und unheimlichen Charakter wirklich sehr gut. Nach Regina, finde ich diesen Charakter am besten, auch wenn er ziemlich undurchsichtig, böse und unsymphatisch ist. Aber seine schauspielerische Leistung erkenne ich an, und deshalb finde ich die Charakterverkörperung mehr als gelungen, zwar nicht so gut wie Anna Paquin, aber annährend so gut. Einen Abzug bekommt er eben auch noch weil er einen der unsympatischsten Charakter im ganzen Film spielt. Bisher habe ich ihn jedoch noch in keinem anderen Film gesehen.

LENA OLIN ALS MARIA
Maria ist die Mutter der Familie. Sie sieht man im Film am wenigsten, da sie als Krankenschwester arbeitet und ständig Nachtschicht hat. Sie bekommt von den Geschehnissen im Haus relativ wenig it. Sie will eigentlich auch nur das Beste für sich und ihre Familie. Ist jedoch durch die Doppelbelastung mit Familie und stressigem Beruf und natürlich auch ihrem neuen Leben in Spanien leicht überfordert. Sie sträubt sich innerlich auch irgendwie gegen die übernatürlichen Dinge die im Haus vor sich gehen. Auf einer Seite kommt ihr das ganze auch ziemlich spanisch vor, auf der anderen Seite verdrängt sie den Gedanken weil sie nicht wirklich daran glaubt.
Diese Schauspielerin kennt man bereits aus dem Film Chocolat. Obwohl ich diesen selbst nie gesehen habe. Aber sie ist bekannt. Sie stammt ursprünglich aus Schweden und ist dort auch wirklich bekannt. Auch im Film die neun Pforten habe ich sie schon gesehen. Im Film die neun Pforten fand ich sie allerdings besser. Sie spielt ihre Rolle zwar nicht schlecht, aber irgendwie fehlt hier ein bisschen der Glanz und die Überzeugung. Man nimmt ihr ihren Charakter zwar ab, merkt aber dass sie ihn etwas komisch stimmt und sich nicht richtig in die Rolle hinein finden kann. Das nervt mich ein wenig.

STEPHAN ENQUIST ALS PAUL
Paul ist das jüngste Mitglied der Familie. Er ist ein sehr introvertierter, ruhiger und lieber Junge. Ein echt unkompliziertes Kind. Er malt am liebsten. Komisch ist jedoch dass er plötzlich, also erst nach dem Umzug ins neue Heim Angst vor der Dunkelheit hat. Er sagt es würde in seinem Zimmer spuken und er hat oft blaue Flecken. Die Rolle ist aber eher nebensächlich.
Ich finde jedoch dass der kleine Junge seine Rolle auch sehr überzeugend und gut spielt. Man nimmt sie ihm ab. Gerade für Kinder finde ich das eine tolle Leistung, denn es gibt wirklich wenig Kinderschauspieler die ihre Rolle derart realistisch meistern wie Stephan Enquist. Er spielt das klassische Opfer mehr als perfekt. Wirklich Hut ab für diese Leistung.



[[[[°-°MEINE MEINUNG°-°]]]]
Der Film war zwar nicht schlecht, aber man kann sagen es gibt spannendere und bessere Filme. Mir hat irgendwie leicht der Gruseleffekt gefehlt. Zwar ist alles unheimlich, aber so ganze starke Schocker gibt es nicht. Der Film fesselt einem zwar wenn man ihn sich ansieht, aber ein zweites Mal anschauen kann ich nicht so empfehlen, da man dann vieles weiß und der Film wie schon erwähnt nicht so spannend ist wie andere Horrorfilme. Beim ersten Mal packt er einem doch schon. Man will unbedingt das Ende erfahren und schaut ihn sich deshalb ganz gespannt an. Jedoch ist man am Schluss etwas enttäuscht, und die Story ist auch nicht wirklich neu. Denn derartige Geister- und Horrorfilme gibt es ja wie Sand am Meer. Da werden eben mal ein paar Fakten ausgetauscht aber das Grundgerüst bleibt gleich. Beispielsweise kennen wir das Schema nicht auch schon von Amityville Horror, 7 Days to Live oder The Messangers? Auch in diesen drei genannten Filmen zieht die Familie in ein altes Haus um, der Vater wird mit der Zeit immer aggressiver, die Familie hat meistens eine Tochter und einen Sohn und die Mutter will meist am Anfang alles gar nicht wahr haben. Nur wurden hier eben ein paar Fakten ausgetauscht. Der Grund für den Spuk ist hier die Konstellation der Himmelskörper, die Sonnenfinsternis und das religiöse Ritual. Bei Amityville Horror ist es eben der alte Indianerfriedhof, auf dem das Haus gebaut wurde und bei Seven Days to Live, glaube ich war auch ein Friedhof unter dem Haus. Ist aber schon lange her, dass ich den gesehen habe. Auch bei the Messangers ist es etwas derartiges. Also immer ein ähnliches Schema. Hinterher war ich aber von diesem Film enttäuscht.
Es passiert nämlich nicht viel Gruseliges. Das dürfte der einzige Gruselfilm sein, indem die Hauptdarstellerin ein Vollbad nehmen und ganz unter Wasser tauchen darf, ohne das etwas passiert. Das meine ich jetzt natürlich auch etwas sarkastisch - natürlich erwarte ich von einem Gruselfilm nicht, dass er die Standardklischees des Genres erfüllt. Allerdings hatte ich oft den Eindruck, dass das Drehbuch schwächelt, dass einfach Potential verschenkt wird: Zum Beispiel legt der Vater unter der Treppe einen verborgenen, kleinen Raum frei: Aber man erfährt nicht, wozu dieser Raum überhaupt angelegt wurde, er spielt eigentlich keine Rolle.
Der Vater findet auch ein unheimliches Bild und hängt es auf. Wir erfahren aber nicht, wer überhaupt genau auf diesem Bild zu sehen ist. Und so tauchen verschiedene interessante Requisiten auf, die aber in der Handlung keine Bedeutung haben. In solchen Situationen habe ich den Eindruck, dass der Drehbuchautor einfach verschiedene Versatzstücke des Gruselfilms zusammengebastelt hat. Es gibt z.B. einen gruseligen Telefonanruf, weil man das einfach im Gruselfilm so hat. Da sind das mysteriöse Haus, der psychisch kranke Vater mit seinen Tabletten und der kleine Junge, der tote Menschen sieht. Dazu ein seltsamer böser Kult, eine interesselose, fast apathische Mutter und die hübsche junge Heldin, die mit männlicher Unterstützung das Unheil abwenden will. Ich finde, dass dieses Zusammenbasteln von Stilelementen der Atmosphäre des Films schadet. Bei einem spannenden Film erwarte ich mir, dass sich die Figuren einigermaßen logisch und glaubwürdig verhalten. Und da gibt es in diesem Film deutliche Schwächen: Wenn in meinem Haus jeden Abend das Licht ausgeht, dann besorge ich mir einige Taschenlampen und verteile sie in den verschiedenen Stockwerken und Zimmern. Aber in diesem Film heißt es immer wieder: "Wo ist DIE Taschenlampe?" Das Verhalten der Mutter ist nicht glaubwürdig. Welche Mutter würde es einfach ignorieren, wenn ihr kleiner Sohn riesige blaue Flecken am Hals hat? Das mindeste wäre doch, dass sie ihn fragt, wer ihm diese Flecken zugefügt hat. Wie kann eine Krankenschwester glauben, dass ein kleiner Bub sich diese riesigen blauen Flecken selber zufügen kann? A propos Krankenschwester: Wie kann es sein, dass sie nicht mal einen einfachen Luftröhrenschnitt hinbekommt? Dann die Rolle des Bösewichts: Er erfüllt wieder mal das Klischee, dass er einem Opfer seinen Plan lang und breit schildert. (Wozu eigentlich?) Allerdings erfährt man nicht, weshalb er und seine Mitstreiter das Böse fördern. Was springt für diese Leute dabei raus? Welches Ziel wollen sie erreichen? Es wäre ja ziemlich dumm, wenn man sich nur selber ins eigene Fleisch schneiden würde. Das Ende des Films kommt sehr abrupt, es wirkt irgendwie abgehackt, was ich auch enttäuschend finde. Zum Positiven dieses Films: Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller sind mindestens solide. Die Hauptdarstellerin Anna Paquin beispielsweise macht ihre Sache sehr gut. Die Handlung ist zwar nicht originell, aber einigermaßen schlüssig. Die Ausstattung des Films ist in Ordnung und das Haus sieht richtig gut aus. Außerdem hat der Film mit 99 Minuten eine angenehme Länge und wirkt daher nie langatmig. (Es gibt ja heute leider sehr viele Filme, die künstlich auf 120 Minuten oder länger gestreckt werden. Dann ist die eigentliche Handlung längst zu Ende, aber es wird trotzdem noch 20 Minuten weitergemacht.)Somit ist "Darkness" ein Standard-Gruselfilm, den man sich durchaus mal anschauen kann, um einen langweiligen Abend auszufüllen. Meiner Meinung nach ist es aber kein Film zum mehrmals anschauen oder den man unbedingt gesehen haben muss. Deshalb kann ich ihn vielleicht ein paar eingefleischten Horrorfans zur abendlichen Unterhaltung mal empfehlen, oder vielleicht auch den jenigen die sich normalerweise solche Filme wegen dem extremen Grusel nicht ansehen wollen. Bei diesem Film ist zwar die Spannung da, aber als gruselig kann man ihn nicht wirklich bezeichnen, deswegen finde ich auch die Altersfreigabe ab 16 Jahren etwas übertrieben. Meiner Meinung nach hätte die Freigabe ab 12 Jahren gereicht. Denn schlimmer wie das Film Geisterschloss ist er auf keinen Fall und das ist auch ab 12 Jahren. Denn hier findet man wirklich nicht viel Blutiges oder irgendwelche unheimlichen Geister.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Giusi
Giusi, 02.08.2010
Tolller und vor allem spannender Bericht. BW und LG
g0ldfish
g0ldfish, 23.07.2010
Klasse Bericht! Bitte denk an Gegenlesungen. LG
morla
morla, 23.07.2010
wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
web242

Ambitionierter Thriller, dem man seine Vorbilder anmerkt

ein Testbericht von 2009-09-27 20:04:46 vom 27.09.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Atmosphärisch dicht...
Nachteile/Kritik: durchwachsene Darsteller, abstruses Ende
Nachdem ich schon viel Gutes von diesem Film gelesen hatte, verspürte ich einen inneren Drang, ihn mir auch mal anzusehen. Als ich ihn dann für ein paar Euro auf dem Wühltisch sah, schlug ich zu. Ob es sich lohnt, den Film anzusehen, werdet ihr in den folgenden Zeilen erfahren…

Zum Inhalt. Eine Familie zieht von Amerika nach Spanien, welches das Heimatland des Familienvaters ist. Hier hat man unter Vermittlung eines Maklers ein Haus erstanden, das viele Jahre leer stand. Bei den Renovierungsarbeiten tritt bei dem Vater eine längst überwunden geglaubte Hirnerkrankung wieder auf, die ähnlich einer Epilepsie in Anfällen verläuft. Die Tochter der Familie, die aufgrund von Differenzen mir der Mutter eigentlich ausziehen wollte, bleibt nun doch, ihrem kleinen Bruder zu Liebe bei der Familie. Das Haus scheint jedoch einen schlechten Einfluss auf den Vater und seine Erkrankung zu haben. Auch der kleine Junge beginnt sich verfolgt zu fühlen, und zieht such immer mehr zurück. Während sich in der Familie angestaute Konflikte zu entladen beginnen, wird immer mehr offensichtlich, das mit dem Haus etwas nicht stimmt. Als die Tochter sich mit dem Freund in Nachforschungen stürzt, kommt sie einem düsteren Geheimnis auf die Spur….

Hört sich der Plot nicht besonders einfallsreich an, so muss man sagen, er ist es auch nicht. Das ganze ist eine Mischung aus Psycho, Shining und diversen anderen Thrillern. Dabei ist der Film jedoch handwerklich sehr ordentlich in Szene gesetzt. Auch wenn das Erzähltempo eher gemächlich daherkommt, schafft es der Regisseur, teilweise durch schnell eingeblendete Erinnerungsfetzen des Vaters, die sehr unheilsschwanger wirken, kontinuierlich eine beträchtliche Spannung aufrecht zu erhalten. Hinzu kommt, dass das Haus wirklich finster und unheimlich wirkt. Die Musik ist auch angenehm gruselig, ohne zu klischeehaft daherzukommen.
Schauspielerisch wird leider eine sehr durchwachsene Leistung geboten. Anna Paquin (Rogue aus X-Men, die aber auch in Amistad, Amy und die Wildgänse u.a. zu sehen war), als Tochter, gefällt mir in dieser Rolle überhaupt nicht. Die meiste Zeit verbringt sie damit, irgendwie unpassend in die Kamera zu schauen. Ihre Emotionen wirken meistens deplaziert. Iain Glen, als nervenkranker Familienvater, macht seinen Job soweit ganz ordentlich, ohne sich besonders hervor zu tun. Obwohl er auf über 40 Filmauftritte zurückblicken kann, sagte mir sein Gesicht nichts. Lena Olin, die Mutter, ist mir namentlich zwar ein Begriff, ihre bisherigen Filme sind mir aber gänzlich unbekannt. Sie würde mir in ihrer Rolle gut gefallen, hätte man ihr nicht eine Synchronstimme verpasst, die ich absolut nicht ausstehen kann (ich glaube, es ist die Selbe, wie Sarah Connor in T2). Dadurch bekam ich jedes Mal Ausschaltreflexe, wenn sie den Mund aufmachte. Der kleine Junge, dessen Name ich nicht gefunden habe und der undurchsichtige Großvater (Giancarlo Giannini, u.a. Casino Royal und ein Quantum Trost) schaffen es dann aber doch, die schauspielerische Flagge hoch zu halten und liefern gute Leistungen ab.

Seltsam wird es dann zum Ende hin, wenn die mehr oder weniger gezwungen wirkenden Storytwists einsetzen, um dann in einem abstrusen, dabei aber sogar einigermaßen originellen Ende zu gipfeln. Etwas weniger Mystizismus und etwas mehr Bodenhaftung hätte dem Drehbuch hier bestimmt besser getan.

Regisseur Jaume Balaguero, der mit the Nameless ein wirklich gutes Spielfilmdebut hingelegt hat, und zuletzt mit [rec] einen echten Kracher hingelegte, hätte mit Darkness auch einen wirklich guten Film abliefern können, Seine Auswahl der Schauspieler und das am Ende doch arg gekünstelte Drehbuch haben ihm aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Leider habe ich ausgerechnet diesen Film auf Deutsch, und nicht im englischen Original gesehen. So hat er dann zusätzlich unter der Synchro der Mutter gelitten.

Zur DVD:

Freigabe: FSK: 16
Laufzeit: ca. 99 min
Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph)
Ton: Deutsch und Englisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bonus: Interviews und massenweise Trailer

Bild und Tonqualität sind gut. Der Film ist ungeschnitten und bis auf eine härtere Szene am Schluss eigentlich harmlos.

Fazit:
Ambitionierter Thriller, dem man seine Vorbilder anmerkt, der sich aber beim Versuch eigenständig zu sein, selbst ins Abseits stellt. Sicherlich keine Zeitverschwendung, aber besonders für Genrekenner auch kein Muss.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
FeliChan
FeliChan, 28.09.2009
Sehr schön berichtet! SH, schönen Tag noch. Freue mich über Gegenlesung :
morla
morla, 28.09.2009
wünsche dir einen guten wochenstart lg. petra
Baby1
Baby1, 29.09.2009
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Skywalkeratwork

Da schlafe ich lieber im Garten :-)

ein Testbericht von 2005-09-13 18:42:53 vom 13.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Schauspieler machen ihre Sache gut = unverbrauchte Gesichter ! Regie - Debüt ganz ordentlich würde ich sagen ! Atmosphäre ist spannend ! Ton - Effekte ! Das Ende wurde zunehmend spannender ! ...
Nachteile/Kritik: Abruptes Ende = offenes Ende zum Teil ! Hatte mehr erwartet ! Anfangs etwas langatmig ! Die Handlung ist schon so oft genutzt worden, nichts Neues !
Vorwort
--------------

Nachdem ich auf Premiere den Film Cold Creek Manor gesehen habe, welcher zwar ein Thriller war, aber ebenfalls sich um ein Haus am Fluss gedreht hat, passte der Film Darkness irgendwie mit hier hinein. Denn dieser lief dann ein paar Tage später auf Premiere und da musste ich einfach mal schauen, wie der denn so sein mochte. Dieser Film gehörte nämlich dieses Mal wirklich in das Genre Horror und mal sehen ob er besser war als der Film zuvor!

Kurze Infos zum Film
------------------------------------

Also das Genre habe ich ja schon verraten und er ist ab 16 Jahren freigegeben, was aufgrund der Szene am Schluss mit dem Luftröhrenschnitt absolut gerechtfertigt ist, aber ansonsten ist auch nichts Besonderes muss man sagen. Die DVD erschien im März 2004 und Produktion war schon im Jahr 2002. Die Laufzeit beträgt genau 99 Minuten und Regie führte hier Jaume Balaguero, denn es handelt sich um einen spanisch-amerikanischen Film. Außerdem war es für ihn das Regiedebüt und für die DVD würde man bei Amazon.de noch den Preis von 17,99 Euro bezahlen, was mir definitiv zu teuer wäre. Aber das hätte ich vorher ja auch nicht gewusst, sondern halt erst jetzt, nachdem ich ihn gesehen habe :-)

Die Schauspieler
-------------------------------

A nna Paquin
Lena Olin
Giancarlo Giannini
Fele Martinez
Iain Glen
Stephan Enquist
Fermi Rexach

Also als ich mir den Film ansah, viel mir nur ein Gesicht auf was ich kannte und das war das von Anna Paquin. Ich habe lange überlegt woher ich sie nun kannte und als ich bei Netleih.de mal nachschaute sah ich dort X-Men und genau daher kenne ich sie. Dort hat sie mitunter mitgespielt, aber auch schon in Filmen wie Eine wie Keine oder Forrester - Gefunden. Keine unbekannte Darstellerin also, obwohl ja noch sehr jung und das gilt genauso für Fele Martinez, doch er ist noch jünger und hat trotzdem schon in den Filmen Utopia oder Die Liebenden des Polarkreises mitgespielt. Die beiden Erwachsenen Elternteile dann werden von Lena Olin und Giancarlo Giannini gespielt. Und Giancarlo hat wohl unter anderem in Man of Fire mitgespielt mit Denzel Washington und den muss ich ja auch noch unbedingt sehen. Lena Olin dagegen war schon in Filmen wie Die Neun Pforten oder Hollywood Cops zu sehen. Alles in allem also ziemlich neue Gesichter oder wie sagt man doch so schön, unverbrauchte Gesichter :-) Sie machen ihren Job aber wirklich klasse, denn hier kommt es viel auf schauspielerische Leistung an und das machen alle klasse und die Atmosphäre ist richtig gut für einen Horror-Film!

Die Handlung
-----------------------

Mark war damals ein kleiner Junge, der nur sehr knapp dem Tod entkam, doch er erinnert sich einzig allein nur noch an Dunkelheit, mehr nicht. Genau 40 Jahre später hat Mark seine eigene Familie mit Frau und 2 Kindern und zieht in dieses Haus zurück, was ihn damals fast das Leben gekostet hat. Pure Absicht oder einfach nur Zufall ist die Frage, aber es scheint so, als könnte er sich überhaupt nicht mehr daran erinnern und sie wollten sich gemeinsam was Eigenes aufbauen. Das scheint auch alles ganz gut zu klappen, bis das die Kinder natürlich ein bisschen Schwierigkeiten haben, sich einzuleben. Aber immerhin sind sie ja jetzt auch in das spanische Hinterland gezogen und andere Länder andere Sitten sagt man ja so schön. Aber das ist und bleibt nicht das größte Problem was diese Familie bald haben wird...

Anfangs erscheint es "nur" so, als würde es spuken in dem Haus oder es ist irgendwas nicht mit dem Haus in Ordnung. Aber anscheinend bemerkt es nur der kleine Paul und etwas später auch die Tochter Regina. Ihre Mutter und ihr Vater glauben den beiden leider nicht, deshalb muss Regina zusammen mit einem Freund feststellen, von wem dieses Haus stammt und was dahinter steckt. Sie beide finden den Architekten des Hauses, doch dieser erzählt von einer tragischen Geschichte vor genau 40 Jahren zur Sonnenfinsternis. Diese findet wohl nur alle 40 Jahre statt und es ist wichtig für ein bestimmtes Ritual. Denn vor 40 Jahren sollten 7 Kinder geopfert werden bei einem bestimmten Ritual, doch es lief schief. Denn ein Kind konnte entkommen und zufällig war dieses Kind Mark...

Jetzt habe ich schon fast zuviel verraten, doch am Ende geschehen noch einige Dinge, die interessant und spannend sind, daher habe ich letztlich nicht die gesamte Spannung herausgenommen. Das ist halt nur ein einziges Geheimnis was am Ende gelüftet wird und der Titel Darkness verdient seinen Namen. Alles in allem hatte ich aber auch noch etwas mehr erwartet von diesem Film, er wird zwar immer spannender je mehr er dem Ende zugeht, doch anfangs kommt er nur schwer in die Gänge!

Meine Meinung
--------------------------

Also ich denke es gibt bessere Filme in diesem Genre und deshalb würde ich auch sagen, ist ein "Mittel bzw. weniger gut" für diesen Film gerechtfertigt, auch wenn ich geschwankt habe zwischen Mittel und Gut. Empfehlenswert ist er allemal wer dieses Genre gerne sieht, vor allem die Toneffekte sind klasse, sofern man die Möglichkeit hat, ihn auch in Dolby Digital 5.1 zu genießen. Da gab es manchmal ein paar Schockmomente, wenn auch nicht soviele das es mich hätte umhauen können. Die einzig blutige und berührende Szene kam am Schluss, als es zu einem Luftröhrenschnitt kommen musste. Ich denke auch nur deshalb ist die Altersfreigabe ab 16 Jahren, sonst hätte sie sogar durchweg ab 12 Jahren sein können. Aber am Ende passt das schon mit der Altersfreigabe, ebenso die Schauspieler konnten es in meinen Augen nicht besser machen. Es lag einfach an der Handlung, die man einfach schon kennt, sie ist quasi verbraucht wie man so schön dazu sagt. Da muss schon etwas kommen was einen richtig umhaut und das hat dieser Film leider nicht, wenn auch das Ende zunehmend spannender wurde. Außerdem wurden alle Fragen beantwortet die sich im Laufe des Films gestellt haben und die Atmosphäre im Haus ist schon sehr spannend gewesen, ich wäre alleine in diesem Haus auch nicht geblieben :-) Das Ende des Films kam dann auch sehr abrupt muss ich sagen und erzählt nicht ganz bis zum Schluss leider. Denn soviel kann ich verraten, die beiden Kinder können entkommen, doch fahren mit einem Auto in einen Tunnel, quasi in die Dunkelheit und das war es. Sehr plump eigentlich, aber das soll nichts an meiner Bewertung ändern, ansehnlich ist er. Daher wünsche ich viel Spaß beim Gruseln, euer dunkler Sky!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bonnal

Das Böse kommt im Dunkeln

ein Testbericht von 2004-08-31 17:47:28 vom 31.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: gute Schockeffekte, die düstere Stimmung, Spannung, Szenen...
Nachteile/Kritik: fand ich nichts
Gestern Abend fiel mir ein Film in die Hände, den ich noch nicht gesehen hatte, obwohl er bei uns seit einiger Zeit zuhause rumliegt. Daher haben wir gestern beschlossen, uns den Film „Darkness“ genauer anzusehen, ohne Wissen, um welchen Film es sich hier handelt. Daher widme ich meinen heutigen Bericht eben genau diesem Film:

Inhalt
====

Die Familie von dem jungen, amerikanischen Mädchen Regina zieht von den USA nach Spanien., welches die Heimat des Vaters ist. Dort beziehen sie ein sehr altes Haus, etwas abgelegen von der Stadt. Doch schon kurz nach dem Einzug scheint sich das Haus, aber auch der Vater zu verändern. Besonders auch der kleine Bruder von Regina, Paul, bemerkt diese Veränderungen. Paul selbst ist ein sehr ruhiges Kind, etwas in sich zurück gekehrt, aber die Bilder die er in dem Haus malt sind erschreckend, denn er malt Kinder mit durchgeschnittenen Kehlen. Reginas Vater Marco verändert sich zusehends, er wird immer aggressiver und kann seine Anfälle nicht mehr richtig kontrollieren. Darauf hin besuchen sie mit dem Vater dessen Vater, ein Arzt in Spanien, der helfen soll, diese Anfälle zu kontrollieren. Doch die Veränderungen vom Vater scheinen nicht natürlicher Herkunft zu sein. Immer wieder flackert im Haus das Licht, immer wieder sieht man etwas geheimnisvolles durch das Haus huschen. Einzig die Mutter Maria will einfach die Veränderungen des Vaters und auch des Hauses nicht wahrhaben und schottet all die Gedanken von sich ab. Also wendet sich Regina an ihren Freund Carlos, der ihr helfen soll, dem Geheimnis um dieses Haus zu lüften. Dabei treffen sie auf einen alten Mann, welcher das Haus laut eigenen Angaben entworfen haben soll. Schon alleine die Pläne lassen grausames erahnen.

Besonderer Hintergrund ist auch die sich nahende Sonnenfinsternis, welche natürlich die Dunkelheit nach sich zieht, dieses Naturspektakel ereignet sich nur alle 40 Jahre, bei der letzten Sonnenfinsternis wurden 6 Kinderleichen mit durchgeschnittenen Kehlen entdeckt...

Regina findet auch im Haus unter dem Boden ein merkwürdiges Gebilde aus Stein, nach welchem sie dann mit Carlos im Internet und auch in Büchern sucht. Langsam wird klar, dass es sich nicht um einen Zufall handelt, dass das alles geschieht, denn dieses Zeichen deutet auf ein altes Ritual hin, das Ritual einer Sekte in der 7 Kinder je von einer liebenden Person mit einem Kehlschnitt umgebracht werden. Irgendwas aber ging schief vor 40 Jahren, denn ein Kind konnte damals bei dem Ritual fliehen. Ist das auch der Grund wieso das Haus ständiges Licht flackern hat? Will die Dunkelheit die Familie auslöschen? Warum verändert sich der Vater so stark? Was für eine Rolle spielt Paul? Kann der Großvater Aufklärung bringen?

Das Ende wird wie immer nicht verraten, denn für mich ist das Ende doch einigermaßen überraschend und nicht ganz vorhersehbar. Daher würde ich auch jedem nur raten, sich den Film selbst anzusehen.

Infos
====

OT: Darkness (gedreht 2000 in den USA /Spanien, erschienen 2002)
Genre: Horror
FSK: ab 16 Jahren
Spielzeit: 99 min.
Regie und Drehbuch: Jaume Balagueró
Produktion: Julio Fernández

Schauspieler: Anna Paquin (Regina), Lena Olin (mutter), Ian Glen (Vater), Stephan Enquist (Paul)

Bild & Ton
========

Trotz der meist sehr düsteren Bilder sind diese wirklich scharf und zum Teil mit wirklich tollen Kontrasten ausgeführt, was natürlich das Zusehen noch spannender macht. Auch im Dunkeln des Films kann man einwandfrei alle Konturen und Figuren erkennen. Der Ton ist auch perfekt eingesetzt, der Zuseher wird mit einigen richtigen Schockeffekten wach gehalten und die leise Musik wurde hier perfekt auf den Film zugeschnitten. Besonders bei den Schockeffekten setzten die Tonleute auf unerwartete, dennoch kräftige Geräusche, für den Zuseher garantiert der eine oder andere richtige Herzklopfenbeschleuniger. Da sich der Film auf die Dunkelheit aufbaut, haben hier die Macher ein gutes Werk geliefert, man hat immer einen Hauch von Schatten oder Dunkelheit, das ist für jeden Gruselfreak bestimmt das Richtige. Bild & Ton sind also wirklich perfekt gemacht und geben dem Film eine eigene Note und Charisma.

Schauspielerische Leistung
===================

Regina, verkörpert von Anna Paquin, stellt glaubhaft ein leicht hysterisches, junges Mädchen im Teenager Alter dar. Trotzdem wirkt diese Darstellung nicht übertrieben oder gar gekünstelt, sie versteht es, sich in die Rolle der ängstlichen und doch neugierigen Tochter hineinzuspielen und dies glaubhaft an die Leinwand zu bringen.

Paul, gespielt von Stephan Enquist, überzeugt im Film nicht durch seine tollen Texte, denn davon hat er reichlich wenig, aber er mimt seine Figur des kleinen Paul durch seine Gesichtsausdrücke und seine Ausstrahlung. Paul ist sehr oft das Entsetzen ins Gesicht geschrieben und dieses wird auch wirklich glaubhaft von Enquist dargestellt. Eine reife Leistung für einen kleinen Jungen seines Alters, immerhin überzeugt er in diesem Film wirklich.

Lena Olin ist die Mutter, welche scheinbar überfordert dem Ganzen gegenüber steht und teils hilflos nur darauf wartet, dass sich das nächste schauderhafte Ereignis nähert. Olin bringt diese Rolle wirklich glaubhaft an den Zuseher, man könnte fast glauben, die Angst war real. Sie war sicherlich eine gute Wahl für die Rolle der Mutter, welche zwar nicht wirklich eine der Hauptrollen ist, aber dennoch sehr wichtig im Filmverlauf.

Ian Glenn durfte den langsam durchdrehenden Vater spielen. Auch er konnte in dem Film durchaus überzeugen, die Aggressionen wirken nicht gespielt, man sieht sogar teils seine Adern am Hals anschwellen. Zwar hat seine Rolle leichte Ähnlichkeit mit der von Jack Nicholson in Shining, aber ich finde, Glenn hat die Rolle des sich verändernden Vaters nicht ganz so überzogen gespielt und überzeugte wirklich.

Meinung
======

Ich fand den Film eigentlich ganz gut gelungen, Darkness ist ein gelungener Streifen über die Angst der Menschheit vor der Dunkelheit, über das Böse, das sich im Dunkeln breit macht und nur dort dann auch sein Werk vollbringt. Darkness hat mich wirklich gefesselt, auch wenn in der Mitte des Filmes ab und zu etwas zäh die Geschichte weiter geht, aber dennoch ist man wirklich gefangen und sieht gebannt auf den Fernseher. Die einzelnen Schockeffekte sind nicht zu verachten, die Schauspieler bieten hier eine wirklich gute Leistung und auch ohne viel Blut oder Splatter kommen hier Horrorfans auf ihre Kosten.

Ich finde in dem Film ja Ähnlichkeiten zu „Shining“ oder auch „der Exorzist“ wieder, dennoch ist es eine andere Materie, da es sich um etwas Böses handelt, vor dem eigentlich viele Menschen Angst haben, nämlich der Finsternis. Das Böse selbst ist zwar nicht die Dunkelheit wie man vermuten würde, aber dennoch spielt sie eine sehr große Rolle und der Film selbst besteht zu 75 % nur aus dunklen Bildern, was aber absolut nicht stört sondern wirklich auch die Atmosphäre ausmacht und so diesen Streifen noch spannender gestaltet. Auch hier hat man wieder den Fall, dass eine unsichtbare Macht Besitz ergreift und versucht, sein böses Machwerk zu vollbringen. Jaume Balagueró hat in seinem 2ten Film wirklich alle Register gezogen und eine Atmosphäre geschaffen, die sicherlich dem einen oder anderen die Gänsehaut laufen lässt. Er macht auch in „Darkness“ viel mit der Fantasie der Menschen, so spielt sich ein Teil des Horrors schon im eigenen Kopf ab ohne die dazugehörigen Bilder zu sehen.

Für mich war der Film wirklich sehenswert, ich hab mich einige male (zur Freude meines Freundes) richtig heftig erschrocken und war gebannt vor dem Fernseher und wollte meine Augen nicht mehr wegnehmen, da der Film wirklich einfach super spannend gemacht ist und ich nur sagen kann, dass er für jeden Horrorfan bestimmt etwas Richtiges ist. Zwar bekommt man hier nicht unnötig viel Kunstblut zu sehen, auch keine abgetrennten Körperteile die durch die Gegend fliegen aber dafür einen soliden Horror der unter die Haut geht. Meine Empfehlung für diesen Film kann ich nur aussprechen, jeder der gerne etwas düstere, gruselige Filme hat sollte sich „Darkness“ unbedingt einmal ansehen, ich sehe ihn als Geheimtipp für Gruselfans. Von mir bekommt dieser Film daher auch 5 Sterne, welche ich mit voller Überzeugung vergebe und ich werde mir den Film bestimmt noch einmal ansehen.

Daher eine klare Empfehlung von mir an meine Leser und ein schön schauriges Gruseln und Fürchten für alle zart besaiteten und ein fröhliches Genießen an alle Horrorfreaks. Ich war wirklich begeistert und wir haben auch nach dem Film noch diskutiert, wie er denn gewesen ist. Unsere Meinung war die gleiche und das will was bedeuten. Ich hoffe ich habe mit dem Bericht den Film interessant gemacht, seht ihn euch mal an. Einhalten würde ich aber wirklich die FSK mit 16 Jahren, für Kinder ist der Film meiner Meinung nach absolut nichts und die FSK wurde hier zurecht angebracht.

Bonnal für Ciao am 18. April 2004, für Yopi unter gleichem Nick am 01.05.2004
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
klukklukkluk

Horror im spanischen Landhaus

ein Testbericht von 2004-06-10 06:12:06 vom 10.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Bilder, die Musik, der Gesamteindruck, die DVD mit dem perfekten Bild + Ton...
Nachteile/Kritik: Der Mittelteil hätte etwas interessanter sein können
Dieser Bericht bezieht sich auf die DVD Version des Splendid Label



Story :

Eine Kleinfamilie zieht von den vereinigten Staaten nach Spanien, der alten Heimat des Vaters. Mark hat hier seine Kindheit verbracht, floh dann aber in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Als die Familie angekommen ist mustert sie erst mal das abgelegene Haus, dass der Tochter Regina und dem kleinen Jungen Paul nicht sonderlich zu gefallen scheint. Es gelingt der Familie in den ersten Wochen auch nicht, sich richtig einzuleben. Die Mutter Maria bemängelt das ihr keiner im Haushalt hilft und es so nicht richtige gemütlich wird, Regina bekommt des nachts Angstattacken und Paul malt immer wieder Bilder von kleinen Kindern, denen die Kehle durchgeschnitten wird.

Auch der Vater scheint sich zum negativen zu verändern, denn bei ihm bricht offensichtlich eine alte Krankheit wieder aus. In seiner Jugend hatte er immer wieder aggressive Panikattacken, die langsam aber sicher wiederkommen, worunter seine Familie natürlich schwer leidet.

Die Lage spitzt sich zu, als Paul erst einen Elektriker bedroht, der nichts gegen das andauernde Absinken des Spannungspegels machen kann, was zu einem flackern der Lampen führt. Danach nimmt Paul mit einer Axt das halbe Haus auseinender, da er in einigen Zwischenräumen Insekten vermutet. Als wenig später der Vater in ein Krankenhaus eingeliefert wird, ist der Spuk aber lange noch nicht vorbei und deswegen beschliesst Regina sich über das Haus zu informieren, dem sie schon die ganze Zeit die Schuld an den Geschehnissen gab. Zusammen mit ihrem Freund Carlos recherchiert sie bei ihrem Grossvater über das Gemäuer und in der Tat sie findet sie etwas Schreckliches in dessen Vergangenheit.

Vor vielen Jahren hat eine Sekte versucht, in dem alten Landhaus eine Ritual abzuhalten, bei dem sieben Mitglieder die Kehlen ihrer Kinder durchschneiden sollten. Diese Tat sollte bei der Sonnenfinsternis durchgeführt werden, die nur alle 40 Jahre zu erblicken ist, doch das Ritual von damals verlief nicht wie geplant, da eines der Kinder fliehen konnte.

Nun sieht es für Regina so aus, als versuche das Haus die Tat von damals zu vollenden, denn dummerweise ist in wenigen Tagen erneut eine Sonnenfinsternis...



Technische Daten :

Originaltitel : Darkness

Darsteller : Anna Paquin, Lena Olin, Iain Glen

Regie : Jaume Balagueró

Tonformat : DD 5.1

Bildformat : 16:9 (2,34:1)

Sprachen : Deutsch und Englisch

Untertitel : Deutsch

FSK : 16

Ländercode : 2

Drehland und Jahr : Spanien / USA 2002

Filmlänge : ca. 99 Minuten



Bild- und Tonqualität :

Beim Bild, als auch beim Ton, gibt es auf dieser DVD nicht das geringste zu kritisieren. Die Scheibe befindet sich in einem solch technischen Zustand, wie man sich es eigentlich von allen Medien dieser Art verspricht. Das Bild ist glasklar, wird nicht von Störungen heimgesucht und besitzt ausdruckskräftige Farben, die das Gucken zu einem reinen Vergnügen machen. Von der Akustik gibt es auch nur positives zu vermelden, da der Klang klar und gut abgestimmt ist. Das besondere Highlight sind hier die Schockeffekte, die über das digitale Format bestens aus den Boxen dröhnen und den Zuschauer mehr als einmal zusammenzucken lassen. Grossartig!



Features der DVD :

Nach einer kleinen Zusammenstellung einiger spannenden Szenen, erreicht man das Hauptmenü der DVD, welches leicht animiert ist und über eine angsteinflössende Musik verfügt. Im Unterpunkt „Specials“ kann man sich ein knapp 20minütiges Interview mit einigen Machern des Films angucken, die über ein separates Menü einzeln ausgewählt werden können. Des weiteren gibt es eine siebenminütige Dokumentation über die Produktion des Films.

In einem weiteren Unterpunkt des DVD-Hauptmenüs gibt es eine „DVD-Programmvorschau“, die acht Trailer beinhaltet.



Meine Meinung :

Spanien ist in filmischer Hinsicht schon seit längerem kein Synonym mehr für Jess Franco Filme, sondern hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Horrorfilmexportschlager entwickelt. Einen grossen Anteil besitzt daran der Regisseur Jaume Balagueró, der mit dem Ausnahmefilm „The Nameless“, welcher 1999 abgedreht wurde, eine neue Art des Horrors schuf, die nicht nur grossen Anklang fand sondern Jaume offensichtlich auch in seinem weiteren Machen bestärkt hat. Denn „Darkness“ ist ebenfalls ein Horrorfilm, der so noch nicht gesehen wurde und das ist in diesem Subgenre sicherlich nichts alltägliches.

Man könnte zwar die ein oder andere Parallele zu anderen Filmen wie zum Beispiel „Shining“ ziehen, doch in seiner Gesamtheit ist „Darkness“ eine neue Idee, die ebenso tiefgründig wie mitreissend ist. Zu bemängeln ist allerdings, dass sich der Mittelteil etwas zieht. Man bekommt zwar erst einen netten Eindruck über den Umzug der Familie und ihr Einleben in der fremden Welt mit und auch die Charaktere werden interessant durchleuchtet, dann gibt es allerdings einige Minuten lang nicht sonderlich viele Neuigkeiten, die dem Betrachter aus seinen Stiefeln, respektive Hausschuhen, hauen. Jaume Balagueró war zwar offensichtlich bemüht den Zuschauer bei der Stange zu halten, da er viel mit Farben arbeitet, einige sehr schnell Schnitte zur Spannungsverstärkung einfügt und auch mit einigen Effekten arbeitet, es fehlt aber irgendetwas...

Das Fehlende wird dann aber glücklicherweise nachgereicht, als die Tochter der Familie sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, die den Betrachter nicht nur ein wenig verstört, sondern ihm sogar einen knapp 30minütigen Trip ins Ungewisse bietet, der spannungsgeladener kaum sein könnte. Hier werden die grundlegenden Elemente des Horrors voll ausgeschöpft, was die vorangegangene Zeit schnell vergessen lässt. Die mystischen Szenen wurden wirklich perfekt in Szene gesetzt und man denkt nicht mal im Traum daran, die Pause-Taste des DVD-Players zu drücken, um sich anderweitig zu unterhalten.

Spannung und Atmosphäre stehen hier also klar im Vordergrund und es ist schon erstaunlich, dass dies mit einem 12 Millionen Dollar Budget bewerkstelligt wurde. Die Kulissen, in deren Vordergrund natürlich das alte Landhaus steht, sind eine perfekte Auswahl zur Erzeugung einer gruseligen Horroratmosphäre. Auch die Darsteller tragen zum guten Gelingen des Streifens bei, da sie ihre Rollen glaubhaft auf den Bildschirm bringen. Iain Glen, der aus „Tomb Raider“ bekannt sein dürfte, spielt die Rolle des durchdrehenden Vaters natürlich nicht so gut, wie Jack Nicholson in „Shining“ er steht aber für den Gesamteindruck den die Protagonisten hinterlassen und der ist durch und durch solide.

„Darkness“ ist also ein bemerkenswerter Horrorfilmbeitrag, der zwar so gut wie keine Gewalt auf die Matschscheibe bringt, sich aber als Gruselfilm mit Terroreinlagen einen Namen machen wird. Es gibt lediglich kleine Abstriche aufgrund des sich etwas ziehenden Mittelteils, der Rest überzeugt aber durch ein Hochmass an Spannung, Atmosphäre und Schockszenen, die von schnellen Schnitten und einer erstklassigen Akustik unterstrichen werden. Wenn Jaume Balagueró seiner Art treu bleibt, muss Hollywood sich was einfallen lassen, damit ihnen die europäischen Filmemacher nicht davonlaufen...

Gruss Kluk
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Robocop2.
Robocop2., 10.06.2004
Und ich warte immer noch auf den Film. Derjenige, der ihn mir naumlmlich brennen soll hat den Film verliehen und vergisst immer wieder ihn zu holen :-. MfG Diminic
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Hindenbook

Die Nacht der ratlosen Leichen ...

ein Testbericht von 2004-04-13 21:22:13 vom 13.04.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Ausgefeilte Bildsprache ......
Nachteile/Kritik: ... in einem dramaturgisch gescheitertem Film.
I. Inhalt

Viele Jahre hat Mark in den Vereinigten Staaten gelebt. Nun kehrt er mit Familie in sein Heimatland Spanien zurück. Ein altes Haus auf dem Land wurde gekauft, die Karriere wird sich im nicht allzu weit entfernten Barcelona fortsetzen lassen. Dort freut sich Marks Vater Albert Rua, ein erfolgreicher Arzt, über die Nähe seiner Schwiegertochter Maria und der Enkel Regina und Paul.

Regina hat große Schwierigkeiten sich einzuleben und überlegt sogar zurück nach Amerika zu gehen. Vor allem die Sorge um den kleinen Bruder lässt sie jedoch zögern. Paul ist ein stiller, in sich gekehrter Junge, der sich in der neuen Umgebung unwohl fühlt und vor der Dunkelheit fürchtet. Nachts beobachten ihn unsichtbare, aber feindliche Augen, Spielzeug setzt sich wie von Geisterhand in Bewegung.

Der Umzug lenkt die Eltern ab. Maria ist beruflich stark eingespannt und ständig abgehetzt. Mark wird zunehmend wunderlicher und aggressiver. Besorgt beobachten ihn Frau und Tochter: Vor Jahren erkrankte Mark an einem Hirnleiden, das sich auch durch Medikamente nicht zuverlässig in Schach halten lässt. Steht ein Rückfall bevor? Großvater Albert wiegelt zwar ab, aber die Tatsachen sprechen gegen ihn: Mark hat unheimliche Visionen von verängstigten Kindern, die von einer unsichtbaren Macht gejagt werden.

Regina macht das Haus für die Vorfälle verantwortlich. Sie stellt mit ihrem spanischen Freund Carlos Nachforschungen an und macht den Architekten Villalobos ausfindig, der besagtes Haus vor vierzig Jahren erbaute. Seine Auftraggeber hat er nie kennen gelernt, aber herausgefunden, dass er ihnen eigentlich einen Tempel errichten musste, so Villalobos. Schlimmer noch: Später sind sieben Kinder dort spurlos verschwunden, von denen nur eines völlig verstört und sprachlos wieder aufgefunden wurde ...

Die Familie will Reginas Bericht nicht hören. Marc hatte einen schweren Anfall und muss ins Krankenhaus. Als er wiederkehrt, beginnt er seinen Visionen zu erliegen und stellt ein übernatürliches Wissen über das Haus zur Schau. War er etwa schon einmal hier?. Maria ist mit den Nerven am Ende. Paul trägt Wunden im Gesicht. Hat ihn sein Vater im Wahn attackiert? Das streitet Paul ab: Geisterhafte Kinder hätten ihn angegriffen. Beide will Maria nicht hören. Ratlos sucht Regina Hilfe bei ihrem Großvater. Der hat schon auf sie gewartet, denn er weiß sehr genau, was im Haus seines Sohnes vorgeht; schließlich hat er selbst einst das Unheimliche geweckt, das nun darauf lauert, dass die letzte Barriere niedergerissen wird, die es noch zurückhält, über die Welt herzufallen ...

II. Handlung

Der Spuk im alten Haus - ein Dauerbrenner der Phantastik. Kein Wunder: Genau dort, wo wir uns eigentlich heimisch fühlen möchten, nistet das Unheimliche. Da leidet man automatisch mit Mark und seiner geplagten Familie mit!

Theoretisch jedenfalls, denn praktisch hat Regisseur und Co-Drehbuchautor Jaume Balagueró aus dem klassischen Plot kaum etwas machen können. "Darkness" ist ein Film der schönen Bilder und atmosphärischen Stimmungen. Diese stehen nur leider für sich, sie fügen sich nie zu einem harmonischen Ganzen. Der Auftakt ist verheißungsvoll, das Ende überraschend, aber dazwischen herrschen Routine und manchmal sogar faule Tricks.

Nicht die relative Ruhe seiner Geschichte kann man Balagueró zum Vorwurf machen. Es ist vielmehr schön, dass er nicht grobschlächtigen Kopf-ab-Horror, sondern ein Mystery- Abenteuer präsentiert. Grusel will sich entwickeln, spielt sich eher in den Augenwinkeln des Betrachters ab. Die daraus entstehenden Irritationen machen einen Großteil der Faszination aus.

Balagueró wählt klug die Dunkelheit, Feind des Menschen seit Urzeiten, als Maske des Übernatürlichen und Bösen aus. Wir ahnen lange nur, dass etwas Seltsames vorgeht, aber wir sehen es nicht richtig. Unsere Vorstellungskraft füllt die Lücken überzeugender als dies jedem Regisseur, Drehbuchautor, Effektzauberer etc. gelingen könnte.

Auf Balagueró trifft das sicherlich zu. Er hält sich nur kurz an den eigenen Katalog phantastischer Tugenden. Offenbar meint er (oder wurde von seinen Geldgebern dahingehend "überzeugt") in seiner ersten internationalen Produktion auf Nummer Sicher gehen zu müssen. Subtilität ist in Hollywood seit jeher ein Fremdwort. Also reihen sich in diesem auch im US-Geld beförderten Film bald wie in jedem x-beliebigen US-Grusler die Überwältigungs-Schocks. Dauernd geht im entscheidenden Moment das Licht aus, dröhnende Musik setzt ein, wenn man sich "erschrecken" soll. Dabei müsste doch jedes Kind (und jeder Produzent) beim Betrachten merken, dass gerade zu Szenen am erschreckendsten ausfallen, in denen wir im Halbdunklen gerade noch die stillen Silhouetten lange toter Kinder sehen.

Im Mittelteil holpert die Handlung und wirft dabei die Logik aus dem Sattel. Die zunehmende Entfremdung der Familienmitglieder verläuft zu sprunghaft und wirkt daher nicht überzeugend. Noch immer bemüht sich Balagueró um Atmosphäre, die jedoch sogleich im horrorfilmbewährten Ablauf der Ereignisse verpufft. Auch sonst verläuft die Handlung in durchsichtigen Bahnen. Dass Opa der Schurke im Hintergrund ist, ahnt selbst der dümmste Zuschauer schon viel zu früh. Villalobos zahlt für sein Schwätzchen mit Regina und Carlos genretypisch mit dem Leben; eigenartig, dass das Böse ihn nicht schon vor Jahren vorsichtshalber zum Schweigen gebracht hat, aber sein Auftritt füllt immerhin einige pseudo-spannende Filmminuten ...

Eine Überraschung bietet das Finale. Hier ist Balagueró der "europäischen" Tradition des "Filmemachens" treu geblieben. Das hollywoodüblich dramatische, mit Schusswaffen & Spezialeffekten untermalte Happy-End - Vati tritt dem Monster in den Arsch und rettet die Familie sowie die ganze Welt - bleibt aus. Statt dessen wird es düster - und endlich, endlich glaubt man die Geschichte, die uns bis dahin nicht erzählt, sondern weisgemacht wurde. Zwar ist es zu spät, den Eindruck der vorangegangenen neunzig Minuten zu tilgen, aber dieses Ende versöhnt immerhin mit dem gut gemeinten, doch letztlich gescheiterten Projekt "Darkness".

III. Schauspieler

Die Familie, Keimzelle des menschlichen Seins (urteilen wir an dieser Stelle einfach kurz & konservativ), in der Not: auch dies ein uralter Ausgangspunkt für spannende Geschichten. Eingespielte Rollen müssen aufgebrochen werden. Wie werden die Beteiligten sich entwickeln? Wachsen sie über sich selbst hinaus? Arbeiten sie zusammen? Oder reißen sie einander erst richtig ins Verderben?

Das ist Stoff, aus dem etwas machen lässt, zumal von und mit Schauspielern wie Anna Paquin, Lena Olin, Iain Glen und vor allem Giancarlo Giannini. Doch das Drehbuch lässt sie schnöde im Stich. Besonders Olin muss die dumme Glucke mimen, die nie kapiert, was um sie herum vorgeht und im entscheidenden Moment garantiert das Falsche tut. Iain Glen wirkt als Mark schon vor dem Sturz in den Irrsinn ziemlich kalt und unsympathisch (und ganz sicher nicht spanisch).

Giannini, ein Vollblutschauspieler mit einer quantitativ u n d qualitativ eindrucksvollen Filmografie, brauchte wohl gerade ein bisschen Taschengeld, als er sich für "Darkness" verpflichten ließ. Er leistet seinen Film-Frondienst mit der Zuverlässigkeit des echten Profis und Veteranen, den schon längst nichts mehr erschüttern kann. Die "Erklärungen" für die von seinem alter ego begangenen Untaten bringt er so ernsthaft vor, dass sie beinahe einen Sinn bekommen.

Die anderen Darsteller nennen wir wohlwollend "unauffällig" ...

IV. Fazit

"Darkness" ist ein Film der verschenkten Möglichkeiten. Er wartet mit eindrucksvollen Bildern auf, die er nie in eine adäquate Handlung zu gießen weiß. Ein in der Inszenierung sicherer Regisseur schafft es nicht, die Ideenarmut des Drehbuchs auszugleichen. Auch die Schauspieler werden trostlos im Stich gelassen; ihr Spiel lässt die allgemeine Ratlosigkeit erkennen. Das nicht wirklich originelle, aber unerwartete und kompromisslose Ende versöhnt ein bisschen, kann aber Ärger und Langeweile über die vergeudeten anderthalb Stunden davor kaum lindern.

IV. Filmdaten

Originaltitel: Darkness (USA/Spanien 2002)
Regie: Jaume Balagueró
Darsteller: Anna Paquin (Regina), Lena Olin (Maria), Iain Glen (Mark), Giancarlo Giannini (Albert Rua), Fele Martínez (Carlos), Fermí Reixach (Villalobos), Stephan Enquist (Paul) u. a.
Drehbuch: Jaume Balagueró, Fernando de Felipe
Kamera: Syvi Ciménez
Schnitt: Luis de la Madrid
Musik: Carlos Cases
Länge: 98 Minuten
FSK: 16
DVD-Verleihstart:
19.03.2004
DVD-Verkaufssta rt:
29.03.2004

V. Features der DVD :

In diesem Punkt gibt es keinen Grund zur Klage. Schwächen im Bild würden bei einem Film wie "Darkness" zum Desaster führen. Doch was wir sehen - bzw. eben nicht - ist vor- bild-lich und erfreut durch Schärfe, Kontraststärke, Detailreichtum und kräftige Farben. Die deutsche Tonspur erreicht das Ohr im Format Dolby Digital 5.1. (Diese Qualität kann der englische Sound übrigens nicht erreichen.).

Das Bonusmenü ist zumindest in der Leihversion der "Darkness"-DVD nicht der Rede Wert. Noch interessant sind kurze Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur, wobei wiederum die "Europäer" wenigstens partiell vom "Das-waren-die-besten- Dreharbeiten-meines-Lebens-"Phrasendreschen der US-Kollegen abweichen. Ansonsten gibt's eine mit Musik unterlegte Schnipselschau von den Dreharbeiten, die dreist als "Making of" bezeichnet wird, aber höchstens ein unmotivierter Blick hinter einige Kulissen und mit kaum sechseinhalb Minuten Länge sehr knapp ausgefallen ist.


(Copyright 13.04.2004/Dr. Michael Drewniok)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-7 von 7 Testberichten über Darkness
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Filme & DVDs > Spielfilme > Horrorfilme > Darkness > Testberichte