Sony Pictures Das geheime Fenster Thrill Edition Video

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Testberichte Das geheime Fenster

 (DVD) Thriller
4.8 von 5
Platz 18 in der Kategorie "Thriller".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
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Das geheime Fenster Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Darsteller, Spannung, Bildsprache, gepflegter Grusel
  • Ein fabelhafter Johnny Depp in einem spannenden, atmsophärisch dichten Thriller
  • super Handlung, geniale Schauspieler, Umsetzung ist perfekt...
  • spannend - unheimlich - überaschendes Ende - tolle Darsteller - gute DVD Ausstattung
  • Prima Umsetzung und ein 1A Jonny Depp
Nachteile/Kritik
  • Insideranspielungen scheinen nicht allen verständlich zu sein
  • Weniges
  • Ich kann nichts dazu sagen...
  • Ich bin zu schnell hiter Mort´s Geheimniss gekommen.
  • Auflösung etwas übertrieben dargestellt
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try_or_die87

Ein Film, der auch ohne Horror - Elemente Angst macht

ein Testbericht von 2005-12-27 11:31:23 vom 27.12.2005
Empfehlung: ja
Als ich letztens mal wieder auf der Suche nach einer neuen DVD war, srang mich diese DVD geradezu an, nicht nur weil ich Filme mit Johnny Depp sehr gern mag. Mittlerweile ist sie zu einer meiner liebsten geworden und deswegen dachte ich mir ich stelle sie euch ein wenig genauer vor.

Allgemeines :

Zum Film :

Regisseur : David Koepp

Hauptdarsteller :

Mort Rainey ... Johnny Depp
John Shooter ... John Turturro
Ken Karsch ... Charles S. Dutton
Sheriff Dave Newsome ... Len Cariou
Amy Rainey ... Maria Bello
Ted Miner ... Timothy Hutton

Länge : ca. 92 Minuten

Erscheinungsland / - jahr : USA / 2004

Filmart : Thriller

FSK : ab 16

Vertrieb : Columbia Tristar

Preis : ca. 10 €

Zur DVD :

Sprache : Deutsch, Englisch in Dolby Digital 5.1

Untertitel: Deutsch/Englisch/Türkisch

Ton : Dolby Surround

Extras : Audiokommentar, nicht verwendete Szenen, Trailer, Dokumentationen, verschiedene Animationen

Story :
Für den erfolgreichen Schriftsteller Mort Rainey ist jede Geschichte ein Fenster in eine andere Welt. Doch manche Fenster sollten besser nie geöffnet werden...

Mort Rainey durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy in flagranti mit einem anderen Mann erwischt hat, ließ er sich scheiden und zog hinaus aufs Land in ein einsames Haus am See.

Eines Tages taucht dort vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Obwohl sich Mort sicher ist, dieses Missverständnis schnell aufklären zu können, indem er Shooter einfach die Originalversion seiner Geschichte zeigt, die bereits ein Jahr vor der von Shooter erschienen ist, scheint ihm genau das nicht zu gelingen: Denn der psychotische Fremde hat ihm ein Zeitlimit gesetzt und das Original ist nicht mehr auffindbar.

Außerdem geschehen plötzlich eine Reihe merkwürdiger Dinge, die Mort daran hindern, noch rechtzeitig an das Gesuchte heranzukommen. Mort versucht nun herauszufinden, wer Shooter tatsächlich ist und ob er für all die eigenartigen Geschehnisse verantwortlich ist.

Fazit :

Der Film macht einem, wie in der Überschrift schon erwähnt, auch ohne Horror - Elemente Angst. Wer Filme mit Johnny Depp mag wird diesen hier lieben. Ich würde euch den Film, v.a. natürlich wegen Johnny Depp, empfehlen, aber auch weil es eine gute Story iist, die gut ausgeführt wurde und, weil auf der DVD wirklich gute Extras, wie zum Beispiel ein Audiokommentar, nicht verwendete Szenen und ein Trailer sind.

Viel Spass beim Kaufen und Danke fürs Lesen !
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
_knuddelmonster88_
_knuddelmonster88_, 12.05.2008
Vom Kurzurlaub zurück... Gegenlesung-Nachholung aktiv LG Sara
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 09.07.2008
Irgendwie hatte ich mir mehr von diesem Film versprochen, LG Pet
sape26
sape26, 06.02.2006
mir hat der Film sehr gut gefallen..is genau meins lg,Sandra
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Ein Fenster in die Abgründe der Seele

ein Testbericht von 2006-10-27 21:23:56 vom 27.10.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller, Spannung, Bildsprache, gepflegter Grusel...
Nachteile/Kritik: Insideranspielungen scheinen nicht allen verständlich zu sein
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Die Story:
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Der erfolgreiche Autor Mort Rainey hat vor sechs Monaten seine Frau Amy mit einem anderen im Bett erwischt und sich von ihr getrennt. Seither lebt er zurückgezogen mit seinem Hund in einer entlegenen Hütte und pflegt seine Schreibblockade.
Eines Tages taucht dort ein gewisser John Shooter auf, der behauptet, Mort hätte eine Kurzgeschichte von ihm gestohlen. Obwohl ihm Shooter von Anfang an unheimlich ist, glaubt er zunächst, die Sache einfach klären zu können. Doch am nächsten Tag liegt Morts Hund tot vor der Tür. Mort muss nun beweisen, dass die Geschichte von ihm stammt, und das scheint zunächst simpel: Er hat die Geschichte schon veröffentlicht zwei Jahre bevor Shooter sie geschrieben haben will. Als Beleg dafür könnte Mort ein Magazin vorlegen, in dem sie damals erschienen ist – allerdings befindet sich das noch bei Amy.
Doch dann wird die Sache immer unheimlicher: Shooter verlangt nun, dass die Geschichte ein anderes Ende bekommen soll. Und dann geschehen in Morts Umgebung mehrere Morde. Bald glaubt nicht einmal die Polizei nicht mehr an Morts Geschichte. Und immer mehr deutet darauf hin, dass Amy und ihr neuer Freund Mort vernichten wollen.
Oder gibt es eine ganz andere Lösung? Eine viel gruseligere?



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A nmerkungen zum Film
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Johnny Depp hat einige Filme gemacht, die zwar durchaus alle auch seine typische schräge Weltsicht verkörpern, aber insgesamt doch ein wenig aus seinem übrigen Filmschaffen hervorstechen. Dazu würde ich „From Hell“, „Die neun Pforten“ und auch „Das geheime Fenster“ zählen, ohne überhaupt so genau sagen zu können, was diese Filme von seinen anderen so deutlich unterscheidet – aber wenn man sie anschaut, fällt diese unterschwellige Ähnlichkeit trotzdem auf.
Damit möchte ich nicht sagen, dass diese Filme besser oder schlechter als seine anderen wären. Ich glaube nur, dass die Chancen gut stehen, dass jemandem, dem einer dieser Filme gefällt, auch die anderen gefallen werden – selbst dann, wenn derjenige ansonsten gar nicht unbedingt ein Johnny Depp-Fan ist. Ebenso habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass es Leute gibt, die eigentlich Johnny Depp-Fans sind, aber ausgerechnet mit diesen drei Filmen gar nichts anfangen können.
Bei mir ist es zwar so, dass ich sowohl diese Filme als auch die übrigen mit Johnny Depp mag, aber auch ich erkenne, dass sie auf eine gewisse Art zusammen gehören.

Nun aber zum Film selbst: Die Geschichte basiert auf einer Story von Stephen King, und zwar einer, die trotz der gruseligen Geschehnisse eigentlich kein Horror ist, sondern ein PsychoThriller, auch wenn er psychische Vorgänge in die Außenwelt verlegt – aber eben nicht zu Monstern macht, wie das Horrorfilme tun.
Ein Fakt daran scheint ein Problem zu sein, nämlich dass die Hauptfigur, deren Psyche hier insbesondere beleuchtet wird, Autor ist. Aus den Reaktionen einiger meiner Freunde, mit denen ich den Film gesehen habe, kann ich schließen, dass sicherlich manche Szene dort ein „Insiderwitz“ ist oder zumindest Insiderkenntnisse verlangt, um sie vollständig nachvollziehen zu können. Daraus folgt, dass viele die Auflösung des Films nicht ganz kaufen, wo sich ja auf wirklich extreme Weise die Innen- und Außenwelt des Autors vermischen. Nun ist – hoffentlich! – nicht jeder Autor gleich ein Psychopath, aber dass der Schritt von dem, was während der Arbeit im Kopf eines Autors passiert (nämlich dass die Geschichte, an der er schreibt, mindestens ebenso wichtig wird wie das reale Leben) nicht so unvorstellbar groß ist, leuchtet mir durchaus ein, einigen meiner Freunde aber offenbar nicht (vielleicht zum Glück, wer weiß, wie lange sie sonst noch meine Freunde wären ;-) ).
Ich denke aber, dass alle, die bereit sind, sich auf eine Reise ins Innere des Kopfes eines Autors einzulassen, durchaus eine gute Chance haben, Freude an diesem Film zu haben.

Was mir besonders gut gefällt, ist die skurrile Bildsprache, über die sehr viel transportiert wird, was im Film gar nicht ausgesprochen wird – und auch gar nicht ausgesprochen werden muss. Am besten gefällt mir dabei eine Einstellung, in der Mort in den Spiegel schaut und sich sieht – von hinten! Aber auch das Ende des Films, das allerletzte Bild, ist so ein Beispiel: Dadurch, dass all das, was es impliziert, nicht ausgesprochen wird, bleibt es einem besonders eindrucksvoll im Gedächtnis.

Der Film ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben, was mir angemessen erscheint, im Vergleich zu manchen Filmen mit FSK12 erscheint die Altersfreigabe sogar recht hoch (aber nachvollziehbar) angesetzt zu sein.



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Der Regisseur und Drehbuchautor:
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Regis seur und Drehbuchautor David Koepp hat als Drehbuchautor wesentlich mehr bekannte Filme realisiert als als Regisseur, darunter „Spider-Man“, „Panic Room“ und „The Lost World: Jurassic Park“. Ich finde aber, dass er in „Das geheime Fenster“ auch als Regisseur eine gute Leistung gebracht hat, teilweise auch mit einer schlichten, aber ungewöhnlichen Bildsprache, die mehr aus der Geschichte als aus technischen Spielereien kommt und mir deshalb ganz besonders gefällt.



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Die wichtigsten Schauspieler:
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In allererster Linie ist hier natürlich wieder einmal Johnny Depp zu nennen, auch, aber nicht nur wegen seiner großartigen schauspielerischen Leistung, vor allem aber, weil seine Figur auch tatsächlich den ganzen Film dominiert. Es gibt kaum Szenen, in denen er nicht vorkommt. Eine Leistung wie seine ist daher auch absolut nötig, um dem Film Klasse zu geben.
Johnny Depps beste Rolle könnte ich gar nicht herauspicken – Jack Sparrow in „Fluch der Karibik“ gehört mit Sicherheit dazu, „Edward mit den Scherenhänden“ als seine erste Kinorolle sollte man unbedingt gesehen haben, aber auch viele andere.

Sein Gegenpart in diesem Film ist John Turturro als Shooter. Auch seine Darstellung ist mehr als gelungen, seine Art, die Rolle zu spielen, ähnelt in meinen Augen der Herangehensweise von Johnny Depp an seine Rollen, was dazu führt, dass die beiden auf eine unterschwellige Weise hervorragend zusammenpassen.
Ich muss gestehen, dass ich vor diesem Film zwar schon John Turturros auffälliges Gesicht kannte – unter anderem als Ambrose Monk, dem Bruder von Adrian Monk in der Fernsehserie, seinen Namen hatte ich mir aber noch nicht gemerkt – was sich aber mit „Das geheime Fenster“ geändert hat.



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DVD-Ausstattung:
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Technische Daten:
Bildformat: 16:9
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Spieldauer: 92 min.
FSK 16

Der Film liegt auf der DVD in englischer Originalaudiofassung und deutscher Synchronfassung vor.
Untertitel gibt es für Englisch, Deutsch und Türkisch. Darüber hinaus muss man für die (nur englischsprachigen) Extras die normalen deutschen Untertitel auswählen, wenn man denn welche haben will, und für Untertitel zum Audiokommentar muss man die speziellen deutschen Untertitel zum Kommentar auswählen.


„Zusätzliche Filminfos“:
„Kommentar Regisseur“: Das ist der Audiokommentar von Regisseur David Koepp. Er redet vor allem über den Dreh selbst, viel auch über Kameraarbeit und Einstellungen, teilweise dann aber auch über seine Absichten und Gedanken dazu. Obwohl er eigentlich über die Sachen spricht, die mich interessieren würden, finde ich den Kommentar trotzdem nicht allzu interessant. Vieles ist einfach zu wenig auf den Punkt oder zu allgemein gehalten. Vielleicht wäre es aber ein guter Einstieg für Leute, die sich für die Hintergründe der Filmarbeit interessieren, aber noch keine Vorkenntnisse haben.

„Entfallende Szenen“:
Hier finden sich vier Szenen, die im endgültigen Film nicht mehr vorkommen, und die entweder einzeln oder alle nacheinander abgespielt werden können. Zwei davon kann man wahlweise mit Kommentar des Regisseurs anhören.
Ich finde, dass die Szenen zu Recht entfallen sind. Höchstens die verlängerte Endszene ist vielleicht interessant, aber ich finde die kürzere, wie sie im Film zu sehen ist, besser. Das, was die andere noch zeigt, denkt man sich eh dazu – und vermutlich gruseliger, als die gefilmte Szene ist.

„Filmdokumentationen“:
Hier finden sich drei Features, die man wiederum einzeln oder komplett abspielen kann:
„Vom Buch zum Film“: Hier geht es maximal schwerpunktmäßig um die Adaption des Buches. Neben dem Regisseur und Drehbuchautor, der natürlich über die Romanvorlage spricht, kommen beispielsweise auch Johnny Depp und Joe Turturro zu Wort, die über ihre Figuren sprechen.
„Wir einen Blick durch ,Das geheime Fenster’“: Eigentlich schließt dieses Feature übergangslos daran an, es geht nun schwerpunktmäßig stärker darum, wie der Film in Szene gesetzt wurde und was der Regisseur sich dabei dachte.
„Verborgenes wird sichtbar“: Weiter geht es dann schwerpunktmäßig um den psychologischen Hintergrund der Hauptfigur, natürlich auch aus Sicht des Regisseurs und in Bezug auf die filmische Umsetzung. Vielleicht das interessante Feature der DVD, da es erläutert, wie man die Abgründe der Seele bildlich darstellt.
Insgesamt sind die Features interessant, wirken aber jeweils ein wenig zu unpointiert, zu wenig „auf den Punkt“, um als absolut erstklassig durchgehen zu können.

„Animationen“:
Auch hier finden sich wieder mehrere Features, die einzeln oder komplett abspielbar sind. Es handelt sich um (grobe) Animationen, mit denen man die Filmarbeit, einzelne Einstellungen und insbesondere Kamerafahrten vorausgeplant hat.
Es handelt sich im Einzelnen um den „Filmvorspann“, „Mort schiebt das Auto auf die Klippe zu“, „Shooter ist Mort“ und „Kamerafahrt in den Garten“.
Für mich kein so wahnsinnig interessantes Feature.

„Trailer“:
Hier findet sich nicht nur der Originaltrailer zu „Das geheime Fenster“, sondern auch noch welche zu „Gothika“, „Identität“, „The Missing“, „Panic Room“ und „Stephen King presents Kingdom Hospital“ – eine relativ gute Auswahl, die immerhin beweist, dass die Macher der DVD wissen, zu welchem Genre der Film gehört und was die Zuschauer vielleicht noch interessieren könnte!



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Fazit:
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Für mich ist auch dieser Johnny Depp-Film absolut sehenswert. Man sollte sich allerdings klarmachen, dass es ein Film ist, der einem Normalzuschauer einiges an Wissen über oder zumindest Akzeptanz für die kruden Vorgänge im Kopf von Autoren abverlangt.
Die DVD ist recht ordentlich ausgestattet und noch dazu günstig erhältlich.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
pointofview
pointofview, 28.10.2006
Ich habe selten einen Schauspieler der neuen Generation gesehen, der so wandelbar ist, wie Johnny Depp. Leider bin ich kein Fan der Steven King quotIdiologienquot, deshalb gefiel mir der Handlungsstrang insgesamt auch nicht so gut. Das Ideen-Konstrukt
sinfortuna
sinfortuna, 06.11.2006
Ein absolut unspektakulärer, aber tiefgründiger Film, der irgendwie seltsam rüberkommt. Leicht abgefahren. Und daher gut, nicht zuletzt dank Johnny Depp.
JFK2001
JFK2001, 15.11.2006
Irgendwie hat der Film meine Erwartungen nicht erfüllt, ich fand ihn relativ vorhersehbar.
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Realjackass

Spannende und mysteriöse One-Man-Show

ein Testbericht von 2006-08-08 21:11:03 vom 08.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein fabelhafter Johnny Depp in einem spannenden, atmsophärisch dichten Thriller...
Nachteile/Kritik: Weniges
ACHTUNG
"Das geheime Fenster" lebt von den Überraschungen und unerwarteten Wendungen, die man erfährt, wenn man den Film zum ersten Mal sieht. Wer den Streifen also noch sehen will, sollte davon absehen, sich im Voraus ausgiebig darüber zu informieren. Nichtsdestotrotz werde ich mein Review natürlich so spoilerfrei wie möglich halten.




++++++++
+STORY+
++++++++

Na chdem der Romanautor Mort Rainey (Johnny Depp) von seiner Frau Amy (Maria Bello) betrogen wurde, zieht er sich völlig verletzt in ein einsames Holzhaus zurück, das in einem großen Waldstück samt dazugehörigem See liegt und fristet dort seine Zeit. Nur sein treuer Hund Chico und die alte Putzfrau Mrs. Garvey (Joan Heney) leisten Mort hier Gesellschaft, was ihm die Möglichkeit bietet, in Ruhe an seinem neuen Buch weiterzuschreiben. Die Sache mit seiner Frau, die derweil mit ihrem neuen Liebhaber Ted (Timothy Hutton) in Mort's altem, wunderschönem Haus lebt, belastet ihn sehr, was ihn zu einer Schreibblockade treibt. Eines Tages steht ein Mann namens John Shooter (John Turturro) vor Mort's Tür, der behauptet, Mort habe ihm die Geschichte "Das geheime Fenster" gestohlen, veröffentlicht und sei dadurch unrechtmäßig zu Ruhm gekommen. Mort ist sich jedoch keiner Schuld bewusst und teilt dies dem Fremden auch klar mit.

Schon bald muss er allerdings feststellen, dass mit diesem John Shooter nicht zu spaßen ist, als er seinen Hund Chico mit einem Schraubenzieher im Kopf vor dem Haus vorfindet. Als Shooter kurz darauf wieder auftaucht, meint Mort, beweisen zu können, dass er die Geschichte selbst geschrieben hat, da sie 1995 in einem Magazin gedruckt wurde und Shooter behauptete, sie später geschrieben zu haben. Das Magazin befindet sich noch in seinem alten Haus, in dem es sich Ted und Amy inzwischen gut gehen lassen. Als Mort beschließt, das Magazin aus dem Haus zu holen, um seine Unschuld zu beweisen, muss er mit Entsetzen feststellen, dass es bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde. Zu seinem Schutz beauftragt Mort den New Yorker Privatdetektiv Ken Karsch (Charles S. Dutton), der mehr über den seltsamen Fremden herausfinden soll. Doch es soll letzten Endes alles ganz anders kommen...




++++++++++++++++
+DATEN ZUM FILM+
++++++++++++++++

Originaltitel: Secret Window
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Laufzeit: 91:56 Min.
Freigabe: FSK 16
Indiziert: Nein

Regie: David Koepp
Buch: David Koepp, Stephen King
Produzent: Gavin Polone
Kamera: Fred Murphy
Schnitt: Jill Savitt
Originalmusik: Philip Glass, Geoff Zanelli
Casting: Pat McCorkle, John Papsidera

Darsteller:
Johnny Depp.....Mort Rainey
John Turturro.....John Shooter
Maria Bello.....Amy Rainey
Timothy Hutton.....Ted Milner
Charles S. Dutton.....Ken Karsch
Len Cariou.....Sheriff Dave Newsome
Joan Heney.....Mrs. Garvey
John Dunn-Hill.....Tom Greenleaf
uvm.




+++++++++++++++++++++++
+BEZUGSMÖGLICHKEITEN+
++++++++++++++++++++++ +

Hierzulande wurde "Das geheime Fenster" von Columbia TriStar Home Entertainment auf DVD gepresst und in die Läden gebracht und das so, wie man es von einem derartigen Label erwarten darf. Bild und Ton sind super und an Extras mangelt es auch nicht. Fast 90 Minuten Hintergrundinfos und Trailer bringt die DVD mit sich, ist also auch für Käufer interessant, die sich für die Inszenierung eines Films interessieren.




+++++++
+KRITIK+
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Als "Das geheime Fenster" vor gut zwei Jahren in die Kinos kam, habe ich es leider versäumt, mir den Streifen anzusehen und irgendwann versank er dann im Sumpf des Vergessens. Da ich es mir aktuell allerdings zur Aufgabe gemacht habe, mir möglichst alle Werke mit Johnny Depp ins Regal zu stellen, erinnerte ich mich eines Tages wieder an "Das geheime Fenster" und legte ihn mir logischerweise rasch zu. Ein Kauf, der sich im Nachhinein betrachtet wirklich gelohnt hat! Der Streifen ist ein Fest an Spannung und Atmosphäre und dürfte auch jeden Depp-Fan voll und ganz zufriedenstellen. Betrachtet man mal, wer hierzu die Vorlage lieferte, wundert einen nichts mehr - von Stephen King höchstpersönlich stammt die Geschichte "Secret Window, Secret Garden", die David Koepp in seinem sechsten Film eindrucksvoll umsetzte. Dieser wiederum zählt zu den bekanntesten Drehbuchautoren Hollywood's und schrieb bereits die Drehbücher zu Filmen wie "Jurassic Park", "Mission: Impossible", "Spiel auf Zeit", "Panic Room" und "Spider-Man", um nur mal einige Beispiele zu nennen. Auch als Regisseur war Koepp schon aktiv und bescherte der Filmwelt den unheimlichen Mysterythriller "Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt" mit Kevin Bacon in der Hauptrolle. Ein in der Filmwelt alles andere als unbeschriebenes Blatt also, das mit "Das geheime Fenster" einen weiteren Volltreffer landen konnte.

Ausgangspunkt für die hier erzählte Geschichte ist anfangs eine zerstörte Ehe. Amy betrügt Mort und läutet somit das Ende ihrer langjährigen Beziehung ein. Er, vollkommen den Boden unter den Füßen verloren, zieht sich in ein einsames Haus in der Wildnis zurück und wird dort kurz darauf von einem scheinbar Irren terrorisiert. Von Anfang an ist "Das geheime Fenster" dabei sehr unheilvoll und mysteriös in Szene gesetzt, beleuchtet wunderbar, wie sich Mort langsam aber sicher dem Wahnsinn nähert. Die Isolation und die Einsamkeit, der er weit weg von anderen Menschen in seiner Hütte ausgesetzt ist, sind dabei fast schon spürbar und durch Johnny Depp wirklich hervorragend gespielt.

"Das geheime Fenster" kann einen langsamen und konstanten Spannungsaufbau sein Eigen nennen und macht oftmals von sich langsam anschleichenden Schockszenen gebrauch. Im ersten Moment weiß man noch nicht, was es mit dem Fremden. Auf den ersten Blick wirkt er normal und nicht weiter bedrohlich, doch sein Verhalten Mort gegenüber gibt schnell darüber Auskunft, dass er alles tun würde, um klar zu machen, dass er die Geschichte "Das geheime Fenster" zuerst geschrieben hat. Um das zu bewerkstelligen schreckt er sogar vor Mord und anderen kriminellen Taten nicht zurück. Mort ist also ganz alleine dieser Bedrohung ausgesetzt, da auch der im angrenzenden Ort lebende Sheriff Newsome keine wirkliche Hilfe darstellt. Zu diesem Konflikt gesellen sich noch die Schmerzen Mort's angesichts seiner gescheiterten Ehe und der Tatsache, dass Amy nun mit Ted ein glückliches Leben führt. Mort wird also langsam um den Verstand gebracht, was ihm auch deutlich anzusehen ist. Er verwahrlost, spricht mit sich selbst, leidet gar unter Verfolgungswahn.

Als der Fremde immer brutaler und rabiater vorgeht, rechnet Mort mit einem Einschüchterungsversuch Ted's, der Mort dazu bewegen soll, endlich die Scheidungspapiere zu unterzeichnen. Regisseur David Koepp will einen damit auf eine von vielen möglichen Fährten führen, doch die Wahrheit ist eine andere und das Ende ganz anders, als man es sich zuerst vorstellen würde. Obwohl ich nicht zu viel verraten, und die Spannung erhalten bleiben möchte, muss ich schon sagen, dass ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet hätte und sie mir durchaus einige wohlige Schauer bereiten konnte. Dieser Twist ist weder unglaubwürdig, noch unpassend sondern die logische Antwort auf das zuvor Geschehene und somit sicherlich für jeden Zuschauer sicherlich ein unvorhergesehener Schlag in die Magengrube.

Nicht nur spannungstechnisch betrachtet, sondern auch auf der visuellen Ebene weiß "Das geheime Fenster" zu gefallen. Schon die Eröffnungssequenz, in der Mort in seinem Wagen sitzt und ihn sein Unterbewusstsein dazu überreden möchte, einfach wegzufahren und das Motel, in dem er seine Frau mit ihrem Liebhaber vermutet, hinter sich zu lassen, und er letzten Endes doch in das Zimmer der Beiden hineinstürmt, ist großartig und verstörend zugleich in Szene gesetzt. Die Landschaftsaufnahmen in der nächsten Szene hingegen sind über alle Maße beeindruckend, was auch für die Kamerafahrten gilt.

Etwas zu kritisieren bleibt aber dennoch und zwar in diesem Fall, dass bei dem Streifen irgendwann die Spannung auf der Strecke bleibt. Gerade im letzten Drittel verlässt sich Koepp zu sehr auf den vorangegangenen Plottwist und lässt stellenweise die Suspense vermissen. Ebenso dürfte es sicherlich vielen nicht zusagen, dass "Das geheime Fenster" sich Zeit lässt, seine Charaktere einzuführen, um sie glaubhaft darstellen zu können. Ich persönlich habe mich daran keineswegs gestört, sondern finde, dass dies sogar sehr gut zum Spannungsaufbau beiträgt.

Gewohnt meisterhaft glänzt wie gewohnt Johnny Depp, der hier in der Hauptrolle den kompletten Film für sich beansprucht. Ich kann mich an keine Szene erinnern, in der er nicht die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers auf sich lenkt. Seine Ausstrahlung ist enorm und sein Aussehen wie immer ein Grund für die Damenwelt, sich diesen Streifen sofort anzueignen. Mit schicker Brille und blondem, wild wachsenden Haar zeigt er sich von einer neuen, sexy Seite die den Piratenlook des Kassenschlagers "Fluch der Karibik" schon wieder vergessen lässt.
Dass Depp alle anderen Akteure locker an die Wand spielt, muss ich vermutlich nicht erwähnen. John Torturro, Mario Bello und Timothy Hutton geben sich dennoch Mühe, das Beste aus ihren Rollen herauszuholen, was insbesondere erstgenanntem spielend leicht gelingt. Obwohl er auf den ersten Blick keinesfalls bedrohlich wirkt, verkörpert er den unbekannten Fremden sehr wirkungsvoll. Bello und Hutton hingegen schlagen sich mit Mühe mit ihren kleinkarierten Charakteren herum, verwandeln eine vom Drehbuch stark eingeschränkte Charakterisierung aber immer noch in eine gute Schauspielerleistung.




++++++
+FAZIT+
++ ++++

"Das geheime Fenster" ist ein spannungsgeladener, effektiver Thriller, der durch eine sich ständig steigernde Atmosphäre zu unterhalten weiß und mit einer überraschenden, wie auch konsequenten Wendung aufwartet. Der hauptsächliche Pluspunkt für den Streifen ist allerdings Johnny Depp, der faszinierend wie kein zweiter den gelangweilten, frustrierten Kerl raushängen lässt, der am Arsch der Welt vor sich hinvegitiert. "Das geheime Fenster" ist zwar dann und wann kurz vor sich hinplätschernd, aber alles in allem ganz große Klasse.

Von mir gibt es deshalb 7 von 10 Punkten und eine klare Empfehlung.

Mfg
Realjackass
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Kommentare
NancyNoack
NancyNoack, 08.08.2006
ja, der fehlt in meiner Johnny Depp - Sammlung natürlich auch nicht. :
Stompy2k
Stompy2k, 08.08.2006
Freue mich über Gegenbewertungen. Mfg Stompy2k
Vicky
Vicky, 08.08.2006
Sehr hilfreich - Vic
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PopPrinces

~~ Das Böse in DIR ~~

ein Testbericht von 2005-07-18 13:52:23 vom 18.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: super Handlung, geniale Schauspieler, Umsetzung ist perfekt......
Nachteile/Kritik: Ich kann nichts dazu sagen...
Hallo liebe Leser und Film-Fans... Heute möchte ich euch wieder einmal einen Film ans Herz legen, der wirklich sehr interessant und genial gemacht ist.

Viel Spaß beim Lesen...


<>
Ich hab ihn natürlich im Kino gesehen. Nach „Fluch der Karibik“ war ich von Johnny so begeistert, dass ich mir seinen neuen Film einfach ansehen musste. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Start im Kino war am 29.04.04. Die DVD ist dann im Oktober erschienen und seit Anfang Dezember ist sie in meinem Besitz.


<>
Natürlich will ich hier nicht so viel erzählen, denn das könnte, jemanden der den Film nicht kennt, die Spannung nehmen ihn sich anzusehen und das will ich natürlich nicht. Daher eine kurze Fassung...

Mort Rainey hat seine Frau mit einem anderen Mann inflagrantie erwischt. Seither hat er als Schriftsteller eine kleine Schreibblockate und wohnt mit seinem blinden Hund allein in einem einsamen Haus am See. Schon allein das, sagt wohl viel über diesen Mann aus.

Eines Tages erwacht er aus seinem Mittagschlaf und es steht ein Mann vor ihm, der behauptet, Mort hätte seine Geschichte geklaut. Mort ist sich aber sicher, dass es nicht so ist und will es John beweisen.

Da John ernst machen will, bringt er Morts Hund um und zündet das Haus von Amy und Mort an. Das ist aber noch nicht alles... Es geschehen merkwürdige Morde und Morts Verhalten wird immer komischer. Was kann er glauben? Warum geschehen diese Dinge? Fragen die Mort klären will und auch wird.

Das Ende will ich hier nicht vorweg nehmen, denn es sagt sonst alles über Mort und den Film aus, daher muss ich hier aufhören und ich hoffe, ihr seid mir nicht zu böse :)


<>
Das erste mal hab ich den Film mit Freunden gesehen und wir haben uns danach lange Gedanken gemacht, warum und wieso dieser Film so ist... Wie wir reagieren würden und das es wohl nachvollziehbar ist. Aber warum findet man den Bösewicht in diesem Film so nett und versteht, warum er mordet und einfach verrückt ist (ich verrate nicht, wer der Bösewicht ist). Hier kommen Gefühle, die man nicht ganz zu lassen will über einen und man versucht es zu verhindern, aber man gibt sich hin und findet ihn einfach liebevoll und hat Verständnis... Merkwürdig, nicht??


<>
David Koepp auch bekannt als Regisseur von „Panic Room“ hat hier eine Meisterleistung geschafft. Er schafft es die Novelle von Stephen King sehr real und lebendig rüber zu bekommen. Natürlich hat er aus der Katze einen Hund gemacht und das Ende auch etwas verändert, aber alles in allem ist ihm die Umsetzung perfekt gelungen... Auch die Wahl der Schauspieler ist einfach genial und sie fügen sich alle perfekt in die Phantasie des Films...


<>
Fangen wir mit den Hauptpersonen an:
Johnny Depp - Mort Rainey: Wirklich genial besetzt. Die Verrücktheit, die Johnny ausstrahlt passt wie angegossen zur Person Mort. Ein etwas verrückter Schriftsteller, der sich in verschiedenen Personen zeigt. Mort ist eine sehr liebenswerte Person und auch am Ende wird man immer wieder überrascht. Den Wandel den Mort durchmacht, ist nicht nur an geordneten Haaren und brauner Haut wiederzuerkennen. Johnny füllt diese Rolle einfach sagenhaft aus, auch wenn er diesmal nicht alle zum lachen bringt. Ein wirklich genialer und großer Schauspieler unserer Zeit.

Maria Bello - Amy Rainey: Die noch Frau von Mort. Eine sehr hübsche Frau, die nach Liebe suchte und dann bei Ted fand. Ihre Rolle ist viel komplexer als man am Anfang glaubt. Sie betrügt ihren Mann und zieht mit ihrem Lover ins gemeinsame Stadthaus. Doch auch ihr fällt die Trennung nicht so leicht und so verbindet sie doch noch eine Menge... Ich finde Maria sehr gut gewählt, denn sie passt sich perfekt an beide Männer in diesem Film an...

John Turturro – John Shooter: Er war auch die beste Wahl von Koepp... Ich finde ihn gut gewählt, auch wenn ich ihn vorher nicht kannte. Die Rolle des John ist etwas skuril, denn sie ist ja nicht wirklich da. Aber das kann John sehr gut überspielen und trifft seine Gesten und Mimik perfekt auf die Rolle ab... Sehr gute Wahl...

Timothy Hutton – Ted: Ja, er ist der Ehebrecher und ein eher unsympathische Typ. Keiner wird verstehen können, warum Amy ihn Mort vorzieht, aber das Leben ist eben nicht immer perfekt... Timothy hat die Wärme, die dieser Rolle auf jeden Fall gut tut. Denn so richtig hassen kann man ihn eben auch nicht...

Auch sehr gut, fand ich die Rolle des Privatdetektiven. Leider weiß ich nicht, wie der Schauspieler heisst, aber er passt perfekt und macht einen sehr sympathischen Eindruck...

Ich finde die Wahl konnte nicht besser sein. Auch der Regisseur war sehr angetan von seinen Schauspielern, das merkt man ihn bei vielen Interviews an... Wirklich ein kompliment...


<>
Freigegeben ist der Film ab 16 und das finde ich sehr berechtigt. Denn man würde den Film wohl sonst nicht verstehen und die Brutalität ist wohl auch nicht jedermanns Sache...

Er dauert in etwa 95 Minuten und das ist ne angenehme Länge

Filmmusik wurde von Phillip Glass komponiert und passt sehr gut, zu den einzelnen Szenen...


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Egal ob Ton oder Bild, beides ist auf dieser DVD perfekt. Wie nicht anders von einem neuen Film zu erwarten. Egal in welcher Sprache man sich den Film ansieht, der Ton passt immer zum Bild und die Bildfarben sind sehr gelungen. Kein Rotstich oder ähnliches... Sehr gut.


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Natürlich für Fans was wirklich tolles, die Extras. Man erfährt viel über den Film und die Hintergründe, wie auch auf dieser DVD.

Vier entfallene Szenen, sehr sehenswert, denn das andere Ende gefällt mir fast besser...

Vier Dokumentationen
– Vom Buch zum Film, ist sehr gut, so erfährt man viel, von der Novelle und vom Film. Auch der Spiegel wird hier erklärt :) Also Aufpassen
- Wirf einen Blick durch das geheime Fenster, hier geht man ins innerste der Personen
- Verborgenes wird sichtbar
- Verschiedenen Animationen, hier erfährt man viel von der eigentlichen Leistung der Grafik

Natürlich hat der Film auch eine Szenenanwahl und den Kinotrailer... Man findet eben alles auf dieser kleinen Scheibe...


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Ich kenne die Novelle von King und fand sie wirklich gut. Dann war ich natürlich gespannt, wie der Film ist und ich war mal wieder begeistert. Das passiert bei Buchverfilmungen eigentlich selten. Gerade King bringt meistens schlechte Filme hervor... Aber hier ist es dem Regisseur und seinem Team wirklich gelungen...

Ich finde schon allein manche Details, die in den Extras gezeigt werden, als genial und wie manche Menschen auf solche Ideen kommen. Ich fühle mich dann immer als ne Blöde, die wohl nie solche tollen Einfälle hätte... Für alle die den Film kennen, denkt nur an den Spiegel, in den man durchgeht und dann am Ende wieder rausgeht... Das ist genial und passt perfekt in einen Thriller dieser Art.

Auch die Auswahl der Schauspieler ist einfach klasse. Und mit Johnny kann man selten was falsch machen. Er ist ein Charakterdarsteller, wie es heutzutage nur wenige gibt und er hatte viel Freiraum in diesem Film. Man bedenke nur die Klamotten und die Haare, das kann nur einem Chaoten einfallen :)


Aber jetzt hab ich genug geschwärmt. Schaut euch den Film an und seid nicht zu geschockt über das Ende :)

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren...

Gruß Steffi
...
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Kommentare
Mayani
Mayani, 18.07.2005
also ich find schon, dass es sehr gute Filme auf der Basis von Kings Buumlcher gibt.
Allein quotThe Green Milequot ist doch echt klasse geworden, oder quotDie Verurteiltenquot.
Ich wollt eigentlich unbedingt quotDas geheime Fensterquot seh
BaBy1987
BaBy1987, 18.07.2005
aber so wie es sich anhoumlrt,haben sie mit Johnny Depp wohl die idealbesetzung getroffen lg baby
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Prisca

Manche Fenster sollten nie geöffnet werden!

ein Testbericht von 2005-07-09 23:29:21 vom 09.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend - unheimlich - überaschendes Ende - tolle Darsteller - gute DVD Ausstattung...
Nachteile/Kritik: ...
Schon vor langer Zeit wollte ich diesen Film sehen. Aber ich bin nun mal kein großer Kinogänger und bis er auf DVD erschienen ist, war er mir längst entfallen. Neulich habe ich ihn allerdings beim Stöbern auf Ebay entdeckt - als gebrauchte Videothekenfassung. Da mir aber der Händler durch gute Qualität schon länger bekannt war habe ich recht günstig zugeschlagen und mir


*** DAS GEHEIME FENSTER ***


ersteigert.

Dieser Film beruhigt auf einer Geschichte von Stephen King - angeboten wird sie als Doppelband zusammen mit "Langoliers", weswegen ich sie nie gelesen habe, denn "Langoliers hat mir nicht so recht gefallen. Trotzdem war es für mich keine Frage, das ich die Verfilmung sehen wollte. Erstens spielt einer meiner Lieblingsschauspieler die Hauptrolle und zweitens hört sich die


*** STORY ***


sehr gut an.

Der Schriftsteller Mort Rainey hat den Halt in seinem Leben verloren. Seine Frau Amy hat ihn wegen eines anderen verlassen - seitdem leidet er unter einer Schreibblockade. Zurückgezogen lebt er in einem einsamen Haus an einem See, ein wenig heruntergekommen. Er trinkt, verschläft den ganzen Tag und pflegt sich nicht mehr.

Eines Tages bekommt er Besuch von John Shooter - einem merkwürdigen, unheimlichen Mann, der behauptet, Mort hätte ihm einst eine Geschichte gestohlen. Mort tut das zunächst ab - aber als er nachforscht stellt er tatsächlich Ähnlichkeiten zwischen einer seiner Geschichten und Shooters Geschichte fest. Nur, das seine Geschichte vor der Shooters geschrieben wurde. Vor Mort ist die Sache damit zunächst erledigt, für Shooter nicht!

Der Versuch ihn zu überzeugen, scheitert. Shooter verlangt einen klaren Beweis - solange wird er Mort weiter unter Druck setzen. Mort sieht sich im Zugzwang, versucht seine Exfrau zu erreichen um von ihr ein Magazin zu bekommen, in dem die Geschichte zuerst gedruckt wurde. Doch da steht plötzlich das Haus in Flammen , in dem er einst mit Amy gelebt hat - und mit dem Haus verbrennt auch das Manuskript. Weitere merkwürdige Dinge geschehen und Mort ist der festen Überzeugung, das nur Shooter der Urheber sein kann. Verzweifelt sucht er nach einer Lösung, denn die Dinge spitzen sich immer mehr zu ....

Soweit zum Inhalt des Films. Wollt ihr wissen, wie er auf mich gewirkt hat?! Dann lest jetzt mal meine


*** GEDANKEN ***


über diesen Film.

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: dieser Film ist wirklich klasse gemacht. Vom ersten Moment an packt er den Zuschauer und lässt ihn bis zum wirklich tollen Ende nicht mehr los. Die Stimmung ist von Anfang an etwas außergewöhnlich.

Das einsame Haus, in dem der heruntergekommene Mort Rainey wohnt wirkt unheimlich, obwohl zunächst gar nichts außergewöhnliches geschieht. Einfach ein einsamer Mann mit einem (leicht hässlichen, aber treuen) Hund und einer Haushälterin, die ab und an mal vorbeischaut. Keine unheimliche - aber auch keine normale - Atmosphäre. Es liegt etwas in der Luft und das spürt man.

Als John Shooter auftaucht verstärkt sich das Kribbeln beim Zuschauer. Shooters hagere Gestalt mit seinem übergroßen Hut - er lässt an den "unheimlichen verrückten" denken, der in einigen Western immer wieder gern mal auftaucht. Und dann nennt er auch seinen Namen: Shooter! Klasse gemacht!

Von diesem Moment an lässt die Spannung dem Zuschauer kaum noch Luft zum atmen. Die Ereignisse für Mort überstürzen sich. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die ihm seltsam vorkommen. Dann nimmt die Bedrohung zu und wird konkret genug, das Mort um sein Leben zu fürchten beginnt.

Zunächst tut er das, was jeder tun würde, er wendet sich an die Polizei. Hier fühlt er sich nicht wirklich ernst genommen. Er wendet sich an einen Privatdetektiv. Der nimmt seine Sorgen auch nicht allzu ernst, aber den Auftrag an, denn immerhin verdient er damit sein Geld.

Trotzdem nimmt die Bedrohung für Mort immer mehr zu. Und das ist wirklich sehr gut umgesetzt. Keine (oder zumindest nur wenige) ekelerregende Szenen in denen das Blut spritzt. Kein andauerndes Abschlachten (obwohl es durchaus den einen oder anderen Toten gibt). Nein, der Horror macht sich leise in Morts Leben breit. Wie Mort ist dem Zuschauer ziemlich schnell klar, das Shooter hinter all diesen Geschehnissen stecken muss. Oder vielleicht doch nicht?!? Gibt es da noch etwas anderes - unheimliches?

In dem Film wird oft mit einfachen Tricks gearbeitet: unheimliche Musik - Geräusche - Bewegungen im Hintergrund - Dunkelheit - ein dunkler See .... das alles wird aber sehr geschickt und dosiert eingesetzt und verschafft wirklich eine tolle, unheimliche Atmosphäre, der man sich nicht zu entziehen vermag.

Je weiter den Film sich dem Ende nähert, desto mehr spitzt sich die ganze Situation zu ... und schließlich kommt es zum absoluten Highlight des Films. Im Nachherein muss ich zugeben, das man sich das Ende vielleicht hätte denken können - während ich den Film zum ersten Mal gesehen habe hat es mich aber trotzdem völlig überfahren. Also wirklich gut gemacht.

Erwähnen möchte ich noch, das der Film trotz aller Spannung nicht humorlos ist. Meist ist es kein oberflächlicher Witz, den man hier findet, sondern er liegt etwas versteckt unter der Oberfläche. Eine Art Humor die mir sehr gefällt.

So, bevor ich euch jetzt zuviel verrate, will ich lieber in meinem Bericht einen Schritt weiter gehen und zu den


*** SCHAUSPIELERN ***


Zuerst ist da erst mal Johnny Depp zu nennen, der die Rolle des Mort Rainey nicht nur spielt, sondern der sie förmlich lebt. Er passt einfach so genau in diese Rolle, das man sich dafür keinen anderen vorstellen kann. Das ganze Verhalten von Mort, seine Mimik, Gestik, seine Gleichgültigkeit seinem jetzigen leben gegenüber, seine wachsende Angst vor Shooter, seine Entschlossenheit, sich dem Entsetzlichen zu stellen und sein Auftreten am Ende des Films .. wow ... das ist einfach klasse!

Und ganz nebenbei: kann mir mal jemand verraten, wie ein so ungepflegter, heruntergekommener Kerl in einem unmöglichen gestreiften Bademantel so verdammt gut aussehen kann **gg** - Was für ein Mann! (Okay, Themenwechsel)

Kommen wir zu John Turturro, dessen Name mir bisher unbekannt war. Der aber neben Johnny Depp als John Shooter durchaus bestehen kann. Super gespielt muss ich da einfach sagen. Er strahlt förmlich das Unheimliche aus, wenn der Zuschauer ihn das erste Mal zu Gesicht bekommt. Ohne ein Wort zu sagen weiß man sofort: Der Mann bringt nichts Gutes! Allein diese Kombination von seinem Kostüm, sein unbeweglicher Gesichtsausdruck und sein Name John Shooter ist einfach genial - Hut ab vor dem Schauspieler, aber auch vor dem Regisseur, der diese Rolle so gekonnt in Szene gesetzt hat.

Die anderen Rollen sind eher kleiner: Maria Bello als Morts Frau - Timothy Hutton als ihr neuer Freund - Charles S. Dutton als Privatdetektiv. Sie alle spielen ihre Rollen recht solide, kommen aber neben den beiden großen Hauptdarstellern nicht so recht zum Zug. Was nicht unbedingt an ihrer Darstellung liegt sondern wohl eher am Drehbuch, das alle anderen Rollen stark in den Hintergrund drängt.

Und jetzt ein paar Worte zu den


*** FAKTEN ***


2004 gedreht nach einer Novelle von Stephen King

Regie und Drehbuch: David Koepp

Lauflänge: 92 Minuten

FSK: 16 Jahren - auf jeden Fall zu befürworten. Zwar weist der Film keine übermäßig brutalen Szenen auf, aber die Atmosphäre hat es schon in sich.

Und jetzt noch einige Angaben zur DVD - wie gesagt, ich habe nur die DVD mit Verleihrecht, weiß also nicht ob die Kauf DVD in der Ausstattung abweicht.

Sprachen: deutsch, englisch (beides dolby digital 5.1.)

Untertitel: deutsch, englisch, türkisch

Bild: 16:9 Widescreen

Ton und Bild ist beides sehr gut. Obwohl die Verleih DVD sicher schon etliche Male gelaufen ist konnte ich keinerlei Macken feststellen. Das Bild ist klar und flimmerfrei - der Ton schwankt nicht, selbst die Übergänge zwischen Musik und Ton sind ziemlich fließend. Da kann ich nicht meckern.

Preis für die Kauf DVD: ca. 15,-- Euro, gebraucht schon günstiger.

Und nun noch die Extras, sicher das Interessanteste auf einer DVD.

Hier finden sich zunächst 4 entfallene Szenen - interessant anzusehen, aber um ehrlich zu sein, ich habe sie im Film nicht weiter vermisst, zumal die zweite eigentlich keine neue sondern nur eine leicht erweiterte Szene ist. Lediglich die letzte Szene (ein leicht erweitertes Ende) fand ich in dieser Fassung sogar noch einen Tick besser als das Filmende.

Weiterhin findet man auf der DVD drei Filmdokumentationen: Vom Buch zum Film - Wirf einen Blick durch das geheime Fenster - Verborgenes wird sichtbar. Ich habe reingesehen - wer sich weiter über den Film informieren will, ist hier sicher gut bedient. Die Dokumentationen sind recht ausführlich und es kommen neben David Koepp alle Schauspieler zu Wort.

Die Animationsszenen, ein weiteres Extra, fand ich eher langweilig und überflüssig - eben einige Filmszenen als Animation nachgestellt. Hätte man sich schenken können, eben so den unvermeidlichen Filmtrailer.

Wer Regiekommentare mag, der kommt auf dieser DVD auch zum Zuge, der ist nämlich ebenfalls vorhanden, allerdings kann ich hierzu nichts weiter sagen, weil mich das nicht so interessiert.

Vielleicht noch erwähnenswert, das alle Extras (einschließlich des Regiekommentars) deutsche Untertitel haben, was keinesfalls auf jeder DVD selbstverständlich ist.


*** MEIN FAZIT ***


Für mich ein rundherum gelungener Filmabend. Der Film selbst ist klasse gemacht - eine spannende, mysteriöse und trotzdem nicht ganz unrealistische Geschichte. Tolle Schauspieler mit Johnny Depp an der Spitze. Dazu eine sehr gute DVD Ausstattung. Was will man mehr?!


@ Prisca1960 - Juli 2005 - ich schreibe für Ciao und Yopi, manchmal auch für Dooyoo
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Vienna1982

Ein Maisfeld vor meinem Haus...

ein Testbericht von 2005-07-02 00:23:44 vom 02.07.2005
Empfehlung: ja
Das geheime Fenster


INHALT:
  • Darsteller
  • Das steht hinten auf der DvD
  • Extras
  • Sonstiges
  • Meine Meinung



Darsteller

Johnny Depp
Dieser Mann ist wohl der beste Grund ins Kino zu gehen. Johnny Depp wurde am 9. Juni 1963 in Kentucky / USA geboren. 1984 war er zum ersten Mal in "A Nightmare on Elm Street" zu sehen. Bekannt wurde er durch die TV-Serie "21 Jump Street". Mittlerweile ist er Vater zweier Kinder und lebt die meiste Zeit des Jahres in Frankreich.
Weitere empfehlenswerte Filme mit ihm sind: "Fluch der Karibik", "Sleepy Hollow", "From Hell" und "Wenn Träume fliegen lernen" (um hier nur ein paar zu erwähnen).

Maria Bello
Maria Bello wurde am 18. April 1967 in Pennsylvania / USA geboren. Sie wollte eigentlich Anwältin werden, entdeckte dann aber ihr Schauspieltalent in kleinen Stücken am Broadway.
Weiter Filme mit ihr sind: "Coyote Ugly", "Payback".

John Turturro
John Turturro wurde am 28. Februar 1957 in New York / USA geboren. Turturro besuchte die Yale Drama School und begann 1980 mit seiner Schauspielkarriere.
Weiter Filme mit ihm sind: "Die Farbe des Geldes", "Fearless", "Mr. Deeds".


Das steht hinten auf der DvD

Mort Rainey (Johnny Depp) durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy (Maria Bello) in flagranti mit einem anderen erwischt hatte, trennte er sich von ihr und zog hinaus aufs Land in ein einsames Haus. Eines Tages taucht vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter (John Turturro) vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Obwohl sich Mort sicher ist, dieses Missverständnis schnell aufklären zu können, indem er Shooter einfach die Originalversion seines Scripts zeigt, die bereits zwei Jahre vor der von Shooter erschienen ist, misslingt dieser Versuch: Denn der psychotische Fremde hat ihm ein Zeitlimit gesetzt, und das Original ist nicht mehr auffindbar. Außerdem geschehen plötzlich eine Reihe merkwürdiger Dinge, die Mort daran hindern, noch rechtzeitig an das Gesuchte heranzukommen. Nun versucht er herauszufinden, wer Shooter tatsächlich ist und ob er für all die eigenartigen Geschehnisse verantwortlich ist.

Nach einer Vorlage von Stephen King inszenierte Produzent und Drehbuchautor David Koepp (Panic Room) einen packenden, nervenzerreißend spannenden Horror-Thriller mit exzellenter Besetzung: Neben Johnny Depp (Fluch der Karibik) agieren John Turturro (Die Wutprobe), Maria Bello (Auto Focus) und Charles S. Dutton (Gothika).


Extras

  • Regiekommentar
  • Entfallene Szenen
  • Filmdokumentation: Vom Buch zum Film, Wirf einen Blick durch "Das geheime Fenster", Verborgenes wird sichtbar
  • Verschiedene Animationen
  • Trailer



Sonstiges

Preis: 10-15 €
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Lauflänge: ca. 92 Min.
FSK: 16 Jahre


Meine Meinung

Ich finde dieser Film ist neben "The Green Mile" eine der besten Stephen King Verfilmungen. Ich will jetzt hier nicht zu viel vom Inhalt des Filmes verraten, denn wenn ich noch mehr erzählen würde, als oben schon geschrieben steht, würde ich absolut zu viel verraten und dann würde der Film seinen Reiz verlieren. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, muss ich sagen, war ich sehr von der Wendung, die statt findet überrascht. Mit diesem Schluss hätte ich echt nicht gerechnet. Aber genau dieser macht den Film einzigartig.
Aber auch zwischendurch gibt es immer mal wieder Szenen, die einem Gänsehaut einjagen.
Wer wissen möchte, wie der Film ausgeht, der maile mich doch bitte an, damit ich es dann auf diesem Wege erzählen kann. Denn wer wirklich vor hat den Film zu sehen und sich überraschen lassen möchte, für den wäre es nicht so toll, wenn ich es jetzt hier verrate.
Also, schaut ihn euch an. Der Film ist wirklich sehr gelungen. Mir hat er gefallen und nicht nur, weil Johnny Depp mitgespielt hat.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Audiomanic

Zeit zu sehen...

ein Testbericht von 2005-03-10 13:04:10 vom 10.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Prima Umsetzung und ein 1A Jonny Depp...
Nachteile/Kritik: Ich bin zu schnell hiter Mort´s Geheimniss gekommen.
Hallo liebe leserinnen und Leser,

Heute geht es einmal um einen Film der schon lange in meinem Regal steht und auf jeden Fall mal eine Rezension wert ist.

Jonny Depp wird mir nach Fluch der Karibik immer sympathischer. Hat er mich damals bei Edward mit den Scherenhänden nicht überzeugen können, hat er mir als leicht schwuchteliger Pirateneinzelgänger schon deutlich besser gefallen.
Heute geht es aber um seinen letzten Film den ich gesehen habe.

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Das Geheime Fenster. (OT: Secret Window)
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Vorabinfos zur DVD:
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Regie:
David Koepp ist in Hollywood kein Unbekannter. Stammen doch Filmstorys wie z.B. Spiderman, Panic Room und Mission Impossible aus seiner Feder. Auch das Drehbuch zu „Das geheime Fenster“ stammt aus David Koepp´s Feder.

Schauspieler:
Johnny Depp spielt Mort Railey
Maria Bello spielt Amy Railey
Timothy Hutton spielt Ted
John Turturro spielt John Shooter

Weitere Schauspieler:
Charles S. Dutton
Gillian Ferrabee
Richard Jutras
Kyle Allatt
Len Cariou
Ving Rhames

FSK: 16
Laufzeit: ca. 92 min
Bild: 16:9 (2.40:1) anamorph
Ton: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
Filmmusik: Philip Glass
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Erschienen: USA 2004 unter Columbia Tristar Home Entertainment. Erstmals in Deutschland am 26. Oktober 2004 erhältlich

Kurzbeschreibung der Geschichte:
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Mort ist ein erfolgreicher Autor, dem aber in letzter Zeit die Ideen fehlen. In Scheidung mit seiner Frau lebend, wird ihm auch noch vorgeworfen, eine seiner Geschichten geklaut zu haben.
Mort versucht dieses Missverständnis aufzuklären und verstrickt sich dabei in einer sehr gefährlichen und heiklen Situation. .......

...Das hört sich recht unspektakulär an und darum gehe ich heute mal etwas näher auf die Story ein. Keine Angst in verrate nichts wichtiges in meiner Story.


Die Story:
------------

Mort Rainey (Jonny Depp) sitzt in seinem Waagen auf dem Parkplatz eines Motels. Es regenet und Mort sieht verbittert aus. Er hat etwas vor, denn er spricht immer wieder zu sich selbst.
„...Dreh um, wende den Waagen...Tu´s nicht...“
Mort steigt aus dem Auto, geht zum Portier und klaut den Schlüssel eines Motelzimmers. Er steigt wieder in den Wagen, fährt ein paar Meter, bis zu einer Moteltür, öffnet sie und schreit ein im Bett liegendes Paar an... Bedrückendes Cellospiel begleitet diese Szene im Film.

6 Monate später...
Mort ist ein erfolgreicher Schriftsteller, dem aber in letzter Zeit das Schreiben nicht mehr so gut gelingen mag. Ihm fällt einfach nichts mehr ein. Er hat sich nach dem Vorfall im Motel, in sein Haus in malerischer Idylle, an einem wunderschönen See zurückgezogen, um an seinem neusten Buch zu schreiben.

Man sieht Mort auf einer Couch schlafend, bekleidet mit einem zerlumpten Bademantel. Es klopft an der Tür, Mort wacht auf und öffnet. Es steht ein Mann mit breit gekrämptem Hut vor ihm, der den Vorwurf aufbringt, dass Mort seine Geschichte gestohlen haben soll. Mort kennt den Mann nicht und ist sich auch keiner Schuld bewusst. Doch trotz Mort´s stetem Beteuern, dass er mit der gestohlenen Geschichte nichts zu tun hat, besteht der Unbekannte (John Turturro) auf den „Diebstahl“, und stellt Mort ein Ultimatum für die Klärung der brisanten Angelegenheit.
Der Unbakannte legt das Manuskript vor Mort´s Haustür und geht.
Für Mort ist der Fall klar. Wenn das an die Öffentlichkeit gerät, ist es mit dem eh schon schleppenden Erfolg aus. Als Mort´s Putzfrau das Manuskript wieder aus dem Papierkorb holt, in den es Mort geworfen hatte, wagt er doch einen Blick hinein und erschrickt.

„ZEIT ZU SEHEN (Showing Season), von „John Shooter““

Mort beginnt an sich zu zweifeln und versucht die Sache aufzuklären. Natürlich läuft alles schief und so gar nicht nach Mort´s Sinn.
....Doch das Problem steckt ungeahnt tiefer!

Mort hatte eine attraktive Frau (Maria Bello), mit der er in Scheidung lebt.
Ted (Timothy Hutton), der neue Lebensgefährte seiner „noch“-Frau Amy , passt ihm so gar nicht in den Kram. Diese beiden waren es auch, die Mort zu Beginn des Films im Motel erwischt, und angeschrieen hatte.
So liegt es für Mort nahe, dass der neue Freund seiner Frau etwas mit der gestohlenen Geschichte zu tun hat.
Ted möchte, dass Mort aus seinem Leben verschwindet und endlich akzeptiert, das zwischen Mort und Amy nicht mehr viel zu erwarten ist. Doch Mort gibt nicht so schnell nach, und versalzt Ted die Suppe, indem er die Scheidungsunterlagen einfach nicht unterschreibt.
Schließlich hat sich Ted in Mort´s Haus eingenistet, das er für Amy gebaut hat.
Wenig später brennt das Haus ab.

Mort verfällt zunehmend in einen Wahn, diese Diebstahlsgeschichte aufzuklären. Tags und Nachts verfolgen ihn Alpträume und Visionen, die alle mit „Shooter“ zusammenhängen.

Wer war dieser John Shooter? Wo kam er her? Wie kommt es, dass Mort´s Geschichte in die Hände von Shooter gelang? Gab es die Geschichte vielleicht doch durch puren Zufall 2 mal?
Was hat der Hausbrand mit Shooter oder vielleicht auch Ted zu tun.
Alle diese Fragen quälen Mort, schreien regelrecht nach Aufklärung und sollen Euch auf den Film gespannt machen...


Die wichtigsten Schauspieler:
-----------------------------------

Jonny Depp:
Siehe Meinung & Fazit.

Maria Bello:
Maria Bello hat es schwer, sich im Film durchzusetzen. Sie ist zwar sehr hübsch, spielt aber nur am Rande. Timothy Hutton zwar auch, aber hat man ihm hier wenigstens noch etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt, weil er die Rolle des schmierigen Ted spielt und einige Antipathien der Zuschauer auf sich zieht. Maria Bello hingegen ist einfach nur hübsch und spielt erst gegen Ende eine tragendere Rolle, in der sie mich aber nicht gerade überzeugt.
Ich kenne Maria Bello nur noch aus „Coyote Ugly“ und „Payback“ mit Ben Afflek.

John Turturro:
Mit John Turturro ist es den Castern gelungen, einen perfekt passenden Schauspieler für die Rolle des John Shooter zu finden. Mit seinem grandiosen Mimikspiel, verkörpert er die Rolle wie kein Zweiter. Bekannt dürfte John Turturro auch aus „Collateral Damage“, „Mr Deeds“ und „Die Wutprobe“ sein.

Timothy Hutton:
Auch Timothy Hutton ist eine gute Wahl um den schmierigen Ted zu verkörpern. Auf der einen Seite hasst man ihn, weil er sich so sehr zwischen das perfekt passende Paar Mort und Amy drängt, auf der anderen Seite aber auch etwas sympathisches an sich hat. Ja teilweise tat er mir unter den Anschuldigungen Mort´s sogar leid.
Dennoch überwiegt die Antisympathie, weil er fast wie selbstverständlich die Rolle von Mort, in Amys Leben einnimmt, und sich sogar Morts Eigentümer an sich reist.
Eine weitere Rolle hatte Timothy Hutton, neben Leam Neeson in „Kinsey“




Die Extras, Bild und Ton:
-------------------------------

Kinotrail er,
Kapitel- / Szenenanwahl,
Regiekommentar von David Koepp
4 Entfallene Szenen
4 Filmdokumentationen:
- Vom Buch zum Film
- Wirf einen Blick durch "Das geheime Fenster"
- Verborgenes wird sichtbar
- Verschiedene Animationen

Verzeiht mir, wenn ich auf die Extras nicht näher eingehen möchte. Oben steht was es zu sehen gibt, und ansehen muss es jeder selbst. Ich bin ein Bonusmuffel, und lege besonderen Wert auf den Film. Da wir uns hier in einem Meinungsportal befinden, möchte ich auch meine Rezension genau so machen und das wesentliche auf dem Film und die Schauspieler legen.

Bild und Ton:

Erstklassiges Bild, gestochen scharf und brillant. Der Ton in DD 5.1 lässt keine Wünsche offen. Wir haben hier ja keine Aktiongeladenen Film, und dennoch ist die Kanaltrennung vortrefflich gelungen und sorgt so für die ein oder andere akustische Schrecksekunde und DD Soundvergnügen. Aber ich denke das man das heute von allen aktuellen Produktionen erwarten kann, und ich erwähne es auch nur, weil ich sonst wieder „Mecker“ von ein paar Lesern bekommen, die meinen ich habe Bild und Ton nicht beschrieben. ;o)))


Meine Meinung & Fazit:
-----------------------------

Das Buch, welches für Knoepp die Drehbuchvorlage für diesen Mytik-Thriller war, stammt von Stephen King. Ich kenne das Buch nicht, habe mir aber von einer Freundin berichten lassen, dass Die Umsetzung des Films wirklich 1A gelungen sei.
Knoepp, von dem Drehbuch und auch die Regie stammt, hat es bei mir wirklich geschafft, mich von Anfang an zu begeistern, und zu fesseln. Auch wenn ich schon gleich nach Beginn meine Schlussfolgerungen zog, tat dies dem Seh- und Spannungsvergnügen keinen Abbruch.

Im Film wird sehr deutlich, dass Mort oft mit sich selbst spricht, woraus ich oben genannte Schlussfolgerungen zog und damit dem Zuschauer, der den Film noch nicht gesehen hat, bestimmt nicht zu viel verrate.

Jonny Depp, dem ich nicht viel Beachtung schenkte, weil er mich wie gesagt in „Eduard mit den Scherenhänden“ absolut nicht überzeugen konnte, und mich der Film des Kopflosen Reiters auch nicht sonderlich begeisterte, zeigt in „Das Geheime Fenster“ wieder einmal mehr, dass er ein erstklassiger Schauspieler ist. Neben der Rolle des leicht schwul daher kommenden Piraten in „Fluch der Karibik“, versetzt er sich auch in diesem Film wieder voll und ganz in seine Rolle, und bezaubert den Zuschauer mit einem sehr authentischem Schauspiel.

Der Film schaffte es wunderbar, den Zuschauer immer wieder in die falsche „Bahn“ zu lenken, mit geschickt ausgeführten Schnitten, Kameraführungen und einer fantastisch verfilmten Geschichte, ein Bild zu schaffen, dass immer wieder zerstört wird, und am Ende bei den meisten für Aufregung und Verblüffung sorgen wird.
Wieso ich nun gerade schon zu Anfang den richtigen Faden für das Ende fand, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht war es einfach nur Zufall, aber auch ich wurde zwischenzeitlich immer wieder etwas verwirrt, und mein „Endbild“ wackelte.
Macht Euch auf ein wirklich gelungenes Ende gefasst, welches auch den geübten Cineasten verblüffen sollte.
Es gibt sicherlich einige Filme die ganz anders enden als erwartet, aber dieser Film endet nicht nur unerwartet sondern verläuft auch unerwartet.....

Volle Punktzahl für einen Film, denn ich wirklich jedem, ja jedem Filmliebhaber empfehlen kann.


Viel Vergnügen....

Jens
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
winterspiegel

Das Fenster zum (Fried-)Hof

ein Testbericht von 2005-02-24 15:07:26 vom 24.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Drehbuchadaption von Kings Geschichte, gut aufgelegte Schauspieler, der außergewöhnliche Schluss, informative Extras...
Nachteile/Kritik: Auflösung etwas übertrieben dargestellt
Ist die Story im Vorwort zur eigentlichen Geschichte wirklich wahr, dann ist sie wohl der eindeutige Beleg dafür, dass das wahre Leben die besten Anekdoten schreibt; na ja, zumindest ein paar ganz bemerkenswerte immerhin. Wenn nicht, so hat der Schreiber, um den es hier unter anderem gehen soll, die Geschehnisse auf jeden Fall passend – sozusagen als Appetitanreger – ins rechte Licht gerückt. Die Legende besagt gewissermaßen, dass Stephen King eines Tages, als er ein Hemd in die Waschmaschine wirft, eine Entdeckung macht, die ihn nicht mehr loslässt.

Sein Blick wandert aus einem Fenster der Waschküche seines Hauses, das normalerweise von allerlei Gegenständen verborgen ist. Den kleinen Garten den seine Frau dort unten vor dem Haus angelegt hatte, war ihm zwar wohlbekannt, doch die Perspektive die sich ihm nun bot, war doch eine so ganz andere -, neu und faszinierend zugleich. Und wie das bei Autoren mit einer lebhaften Fantasie nun mal bekanntermaßen ist, begann sogleich eine Geschichte aus dieser eher banalen Begebenheit in Kings Kopf Gestalt anzunehmen.

David Koepp, der schon in Finchers „Panik Room“ mit seinem gelungenen Drehbuch für Spannung sozusagen auf engstem Raume sorgte, setzte Stephen Kings Geschichte „Das geheime Fenster, der geheime Garten“ org. „Secret Window Secret Garden“, aus der Novellensammlung „Four past Midnight“ im deutschen erschienen in der Publikation „Langoliers“ für die Filmversion um, und übernahm auch noch gleich die Inszenierung mit. Viel Glück hatte Kopp sicherlich mit dem Casting der Schauspieler. Neben John Turturro (die Wutprobe) konnte er Johnny Depp für die Hauptrolle gewinnen, der sich noch nie zu schade dafür war, auch mal einen vielleicht etwas weniger attraktiven Part, oder - wie z.B. in Ted Demmes „Blow“ geschehen - einen Verlierercharakter bzw. waschechten Loser darzustellen.



HANDLUNG


Der unter einer Schreibblockade leidende Romanautor Mort Rainey (Johnny Depp) öffnet völlig verschlafen die Tür seines abgelegenen Sommerhauses in dem er lebt, seitdem die Scheidung von seiner Frau ihren Lauf nimmt, und wird von einem Fremden des Plagiats beschuldigt. Mort - noch völlig schlaftrunken - weist dem Eindringling, der sich als John Shooter (John Turturro) ausgibt, energisch die Tür. Der mysteriöse Mann legt das Manuskript, dessen Inhalt Mort gestohlen haben soll, dennoch auf die Veranda. Als der Schriftsteller wenig später tatsächlich sich die Geschichte des Fremden vornimmt, muss er entsetzt feststellen, dass sich die Story von Shooter und seiner eigenen tatsächlich fast bis aus Haar gleichen.

Bei einem Spaziergang an den See bei seinem Grundstück, trifft der Autor ein weiteres Mal auf den unheimlichen Mann. Der behauptet weiterhin, dass die Geschichte die seine ist, und fordert von Mort nachdrücklich einen Gegenbeweis anzutreten. Um seine Forderung noch zu untermauern, bringt Shooter kurzerhand den Hund des Schriftstellers um. Er erinnert den Schreiber somit nachhaltig an die Frist die er ihm gestellt hat und die da besagt, dass er noch drei Tage Zeit hat, um sich von den Vorwürfen entlasten zu können.

Mort ist sich sicher diesen Beweis zu erbringen, da er zweifelsfrei die Geschichte in einem Magazin veröffentlicht hat, bevor Shooter auch nur eine einzige Zeile von seiner Version geschrieben haben könnte. Doch das wichtige Magazin verbrennt, als das Haus in dem Mort mit seiner Frau vor der bitteren Trennung einst lebte in Flammen aufgeht.
Doch eine immerhin weitere Hoffnung bleibt: Ein weiteres Exemplar des Magazins befindet sich auf dem Postwege an die Adresse des Schriftstellers gerichtet...



KRITIK


Die zirka 200 Seiten lange Erzählung von King, bot sich von der Länge her für eine Drehbuch-Adaption geradezu an. Das erkannte auch David Koepp, der sich wirklich darum bemühte der Literaturvorlage annähernd gerecht zu werden. Das werden sicherlich nicht zuletzt jene Leute freudig zur Kenntnis nehmen, die die Geschichte schon gelesen haben. Allerdings hat es sich der Regisseur erlaubt den Schluss in zwei Varianten zu drehen, und schließlich die am weitesten vom Buch abweichende Version für sein Filmende benutzt. Doch dazu etwas später mehr.

Der mit sowohl Horror- als auch Thriller-Elementen angehauchte Streifen beginnt mit einem Paukenschlag durch dem aufgezeigt wird, wieso sich dieser Schriftsteller in das einsame Waldhaus zurückgezogen hat – nämlich wegen des Fremdgehens seiner Ehefrau, an der er immer noch hängt. Dann wird per Kamerafahrt eine sehr wichtige Sequenz eingeläutet (wie sich später noch herausstellen wird) wenn der Zuschauer von See her und durch das „gewisse Fenster“ hindurch, dann durch einen Spiegel, sozusagen in Mort Raineys eigene, kleine Welt gelangt. Sicher ein absolut klasse Einfall der Macher, um die Geschichte in die richtige, spannungsgeladene Ausgangsposition zu bringen. Denn die Geschehnisse fasziniert ohne Frage auch in der Filmversion, wie ich schon nach einer recht kurzen Zeitspanne erleichtert feststellen konnte.

Von der ersten Minute steht man hinter dem verschlafenen, von Schicksal hart gebeutelten Schriftsteller, als dieser fiese Shooter beginnt ihm die schweren Anschuldigungen an den Kopf zu werfen, die sein Leben noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen, als das ohnehin schon geschehen ist. Im Buch war es ja so, dass man als Leser diesem betrogenen Autoren wünschte, dass er diesem Eckelpaket endlich einen eindeutigen Beweis unter die Nase halten kann, um ihn von den Vorwürfen entlastet zu wissen. Im Film ist das dann nicht mehr ganz so ausgeprägt vorhanden, da konnte King in seiner Erzählung halt viel besser mit den einzelnen Gedankengängen seiner Hauptperson herumspielen.

Dennoch sind die Sympathien klar verteilt: Und die gelten wohl unmissverständlich dem Schreiberling, auch wenn der sich meist im völlig zerschlissenen Bademantel ziemlich abgehalftert präsentiert. Außer dem geheimnisvollen Fremden Shooter, der von John Turturro einfach klasse mit stoischer Mimik äußerst eindringlich und Angst machend dargeboten wurde, ist natürlich noch der Nebenbuhler (Timothy Hutton) der Mort die Frau gestohlen hat, als weiteres Objekt des Hasses zu nennen. Morts zukünftige Ex-Frau Amy (Maria Bello) kommt da natürlich wegen ihrer Untreue, insgesamt gesehen auch nicht viel besser weg. Selbstverständlich kommt es dann auch nicht von ungefähr, dass die Sympathien der Charaktere derart deutlich verteilt wurden, da Johnny Depp als betrogener Ehemann und scheinbar unschuldiges Opfer doch so interessant und lebensecht wirkt, dass der Filmbetrachter diese unangenehme Sache mit dem Darsteller irgendwie gemeinsam durchstehen will.

Wenn dann zum finalen Schlussakkord langsam ersichtlich wird, in was für eine Falle man als Zuschauer dadurch hineingestolpert ist, ist es aber auch schon längst zu spät. Diese dann folgenden aufklärenden Momente im letzten Drittel, haben die Filmemacher mit einer Technik zustande gebracht (Mort in mehrfacher Ausführung spricht quasi mit sich selber) die mir nicht so ganz gefallen hat. Ich denke, dass man das auf eine andere - weniger unglaubliche Weise - auch zeigen hätte können.
Das bleibt aber nach meinem Empfinden der einzige, kleinere Ausrutscher des Regisseurs, der sich wie schon angedeutet bemühte, hier ein fesselndes Drama abzuliefern, das - sowohl was den Spannungsgehalt anbelangt, als auch die am Schluss aufgeworfenen Überraschungsmomente betrifft, mehr als nur überzeugen kann.



UM DENJENIGEN NICHT DEN SPAß UND DIE SPANNUNG ZU NEHMEN, DIE DEN STREIFEN NOCH NICHT KENNEN, MÖCHTE ICH FÜR DEN NÄCHSTEN ABSCHNITT EINE DRINGENDE SPOILERWARNUNG AUSSPRECHEN.


SPOILER ANFANG

Der Schluss hatte in Kings Geschichte einen unglücklichen Ausgang für den langsam dem Wahnsinn verfallenden, mit einer zweiten (mörderischen) Persönlichkeit ausgestatteten Schriftsteller parat, den dieser dann letzten Endes nicht überleben wird. Außerdem werden in erklärenden Passagen Vermutungen bezüglich Shooters wahrer Existenz geäußert. Hier wird angedeutet, dass die Vorstellungskraft des Autors tatsächlich und leibhaftig eine Figur aus dem Nichts ins reale Leben hinein erschaffen kann. Also ganz ähnlich, wie King es z.B. in seinem Roman „Stark –The Dark Half“ in ausführlicher Weise schon getan hatte.

Koepp hingegen hat sich schließlich auf sein alternatives Finale festgelegt, das wie ich zugeben muss, mir sogar noch besser gefallen hat, als das Original-Ende aus dem Buch. Hier bekamen alle unsympathischen Filmfiguren ihr Fett weg, und der eigentlich wahre Bösewicht – der anfangs kein Wässerchen trüben könnende Schreiberling, den man halt dennoch irgendwie ins Herz geschlossen hat, kommt ungeschoren davon – zumindest (wie angedeutet wird) vorläufig noch.
Ein mutiger Entschluss der Macher unter Ausschluss der Political Korrektness wie ich finde, der die insgesamt packende Handlung zu einem mehr als nur gebührenden Abschluss bringen kann.

SPOILER ENDE


FILMDATEN

Laufzeit: ca. 92 Minuten

Bildformat: 2.40:1 (16:9 Widescreen)

Tonformat: Dolby Digital 5.1 Deutsch / Englisch

Untertitel: Deutsch / Englisch / Türkisch



ANMERKUNG ZUR DVD UND DEN EXTRAS


An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen. Das Bild ist glasklar und bietet auch in den dunkleren Sequenzen noch genügend Kontrast. Der Ton kann mit einigen gelungenen Effekten und einer Filmmusik aufwarten, die die Spannung und Dramatik des Geschehens noch zusätzlich zu unterstreichen vermag.

Columbia bietet als Extras interessante Zusätze, in dem der aufschlussreiche Audiokommentar von David Koepp sicher an erster Stelle zu nennen ist. Der Initiator und Drehbuchautor gibt viele erklärende Hinweise und Tipps bezüglich seiner Version von Kings Geschichte, die oftmals viele Details zu den Dreharbeiten erläutern.
Des Weiteren kann man sich in einem interessanten Statement von Koepp, das immer mal wieder durch Filmeinspieler unterbrochen wird, davon in Kenntnis setzen lassen, wie der Filmemacher das Projekt von der Idee bis zur Vollendung umsetzte.

Den Änderungen gegenüber dem Buch, aber auch von einigen Unwegsambarkeiten, die den Dreharbeiten immer wieder im Wege standen, wird ein ziemlich großes Forum eingeräumt. Stephen King selber kommt hier aber leider nicht selber zu Wort. Da muss man sich mit den Ausführungen zufrieden geben, in denen der Regisseur auf Gespräche mit dem Autor der Vorlage eingeht. Diese Filmdokumentation kann man sich entweder an einem Stück, oder in einzelne Teile aufgestückelt anschauen.

Vier entfallene Szenen gibt es noch, die aber sicher durch ihre Abwesenheit dem Streifen eigentlich nur gut taten.
Danach kann man noch die Computeranimationen bewundern, die bei den Dreharbeiten als Vorlage dienten, oder sich den unvermeidlichen Trailer anschauen.

Schade ist, dass es nicht auch noch das alternative Ende zu sehen gibt, über das sich Koepp in seinem Audiokommentar und in der Filmdokumentation näher auslässt.

Lobenswerter Weise wurden alle Zusatzausstattungen mit deutschen Untertiteln versehen, die bei Bedarf zugeschaltet werden können.



FAZIT


Das allerwichtigste an einer Geschichte ist das Ende. Dieser schon im Trailer aufgeworfene Leitsatz und Binsenweisheit zugleich, wurde letzten Endes in der Filmversion hervorragend umgesetzt. So wirkt der engagierte Streifen wie aus einem Guss, die Spannung bleibt von Anfang bis zum Ende jederzeit erhalten, und die Schauspieler von denen ein Johnny Depp über Gebühr herausragt, können ihre Rollen sehr glaubhaft vermitteln. Bis auf Kleinigkeiten im Finale, die man vielleicht doch etwas eleganter hätte lösen können, dürften aber auch hartgesottene King-Fans mit dem vorliegenden Ergebnis daher sehr gut leben können.

Die Silberscheibe wurde für eine Single-Disc mit einer ausreichenden Fülle an Informationen und interessanten Einzelheiten zu den Dreharbeiten versorgt, die sehr gut auf die deutsche Version angepasst wurde. Columbia hat da mal wieder ein wirklich vorzeigbares Gesamtpaket geschnürt, das den Filmbegeisterten in so gut wie allen Bereichen zufrieden stellen dürfte.

© winterspiegel für Ciao & Yopi
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Kommentare
mima007
mima007, 02.12.2004
Unwegsambarkeiten
froes
froes, 02.12.2004
Ein toller Bericht, zumal ich King selbst gern lese oder dessen Verfilmungen anschaue. Shine On, Frank
modschegibbchen
modschegibbchen, 24.02.2005
... mag ja king nocht o sehr, aber das klingt doch mal interessant. schoumlner bericht. lg heike
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onyxblau

Vielleicht sollte dieses Fenster lieber geschlossen bleiben...

ein Testbericht von 2004-11-11 19:27:24 vom 11.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Klasse Schauspielleistung Hohe Spannung von Anfang bis Ende...
Nachteile/Kritik: Nichts!!
Ich habe mir diesen Film auf DVD gekauft und ca. 17 Euro dafür bezahlt, was für einen relativ neuen Film ein annehmbarer Preis scheint....zumal es dieser Film wirklich wert ist!
Verfilmung ist nach einer Vorlage von Stephen King geschehen, was schon gleich eine große Spannung verspricht.

°°Inhalt:
Mort Rainey ist Schriftsteller und jede seine Geschichten ist ein Fenster in eine geheimnisvolle Welt.
Zu Anfang erwischt Mort seine Frau Amy in den Armen eines anderen Mannes. Er durchlebt nun eine schwere Zeit, zieht auf´s Land in ein einsames Haus und verbringt den größten Teil seiner Tage mit Schlafen. Eines Tages steht ein fremder Mann namens Shooter vor seiner Tür und behauptet, Mort habe eine seiner früheren Geschichten gestohlen. Mort ist sich sicher, daß er diese Angelegenheit, die Shooter innerhalb zwei Tagen, zwischen ihnen beiden (ohne Polizei...) geklärt haben will, schnell aufklären kann. Er will ein Skript vorlegen, in dem ganz klar steht, daß seine Geschichte vor der von Shooter veröffentlicht wurde. Dieser Versuch misslingt kläglich und der geheimnisvolle, anscheinend psychotische Fremde, scheint komischerweise immer einen Schritt voraus zu sein. Es geschehen seltsame Dinge, die Mort daran hindern, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Aber was wäre ein echter Thriller, würde dieser Film nicht noch eine gewaltige Wendung nehmen, mit der wirklich niemand rechnet....!

°°Schauspieler:
Mort Rainey wird gespielt von Johnny Depp - desweiteren spielen John Turturro (Die Wutprobe), Maria Bello (Auto Focus) und Charles S.Dutton (Gothika) in diesem fantastischen Film mit.
Wie schon erwähnt basiert der Film auf eine Vorlage von Stephen King und Produzent ist David Koepp (Panic Room).

°°Fazit:
Dieser Film ist superspannend, packend und Horror - Thrill pur - mit exzellenten Schauspielern.
Von der ersten bis zur letzten Minute absolut mitreißend spannend, auch deshalb, weil er nicht so lange ist - 92 min.!
Alles andere wäre hier auch Zeitverschwendung gewesen, hätte die Handlung unnötig in die Länge gezogen und somit langweilig gemacht.

°°Extras:
Lauflänge wie gesagt recht kurz mit 92 min., außerdem BONUS wie Regiekommentar, Entfallene Szenen, Filmdokumentationen (Vom Buch zum Film, Wirf einen Blick durch das geheime Fenster), Versch. Animationen und Trailer.


°°ICH WÜRDE WIEDER KAUFEN°°DIESER FILM IST WIRKLICH GUT°°!
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Kommentare
Stormwatch2k3
Stormwatch2k3, 11.11.2004
Guter Film, guter Bericht - wenn auch ein wenig kurz geraten insbesondere deine eigene Meinung Gruszlig Norman
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Destiny86

Manche Fenster sollten besser nicht geöffnet werden...

ein Testbericht von 2004-11-02 12:17:36 vom 02.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Schauspieler (vor allem die Hauptrolle) , fesselnde Story...
Nachteile/Kritik: --
Aufmerksam auf den Film bin ich geworden durch einen Trailer davon auf einer anderen Dvd. Durch den Trailer habe ich sofort Interesse an dem Film gefunden und ihn mir jetzt letztens auf Dvd gekauft.

"Das geheime Fenster" ist die Verfilmung zu dem Buch von "Stephen King", das ich aber davor noch nicht gelesen habe.


--zum Inhalt von dem Film--

Hauptperson ind iesem Film ist "Mort Rainey", ein berühmter Schriftsteller. Am ANfang des Films erwischt Mort seine Frau mit einem anderen Mann im Bett. Mit voller Wut und Verzweiflung zieht er in ein Landhaus, weit entfernt von der Stadt, um dort ein neues Leben zu beginnen und weiter an seinen Geschichten zu schreiben. Doch seit er dort eingezogen ist, hat er eine Schreibblockade, er bekommt keine ganze Geschichte mehr hin und sein Leben besteht hauptsächlich aus Schlafen. Plötzlich steht eines Tages ein Mann namens "John Shooter" vor seiner Tür und beschuldigt Mort, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Shooter verlangt, daß das mit der Geschichte unter den zwei Männern geklärt werden soll und zwar ohne irgend ein Mitwirken von Polizei o.Ä. Mort bekommt von Shooter 3 Tage Zeit zu beweisen, daß er seine Geschichte nicht gestohlen hat sondern seine Geschichte vor der Geschichte Shooters beröffentlicht wurde.
Mort versucht alles um die Sache zu klären, doch Shooter scheint ihm immer einen Schritt voraus, als Mort dann seinen Hund auch noch erstochen in seinem Garten findet, bekommt er immer mehr den Eindruck, daß er Opfer einer Verschwörung ist.
Doch am Ende wird das Geheimnis gelüftet.....


--Hauptdarsteller--

Hauptrolle Mort Rainey wird von "Johnny Depp" gespielt. Er spielt seine Rolle wirklich sehr gut, sie hätten denke ich mal keinen besseren Schaupsieler für die Rolle finden können. Besonders gut gefällt mir Johnny Depp's Morgenfrisur nach dem er geschlafen hat.
Mort's gegenspieler Shooter wird von "John Torturro" gespielt , der unter anderem auch in "O Brother where art thou" mit spielte.


--weitere Filminfos--

Noch zu sagen ist, daß er Film Freigegeben ab 16 Jahren ist. Es ist dazu noch ein recht kurzer Film, und zwar geht er 92 Minuten. Wäre er aber noch länger gegangen (z.B. 2 STunden lang) wäre er denke ich mal ziemlich langweilig geworden, da sich sonst einige Szenen ziemlich gezogen hätten.

Ton: Deutsch - Dolby Digital 5.1
Englisch - Dolby Digital 5.1
Bild: 2,40:1


--eigene Meinung--

Also ich habe mir durch den Trailer den Film etwas anders vorgestellt, als er eigentlich war, jedoch nicht unbedingt zum Nachteil. Der Film war auch so sehr spannend und hat einen bis zur letzten Minute noch gefesselt.
Als der Film dann so gegen Ende eine Wenung nimmt, und alles raus kommt was vorher dem Zuhörer/Zuschauer verborgen blieb wird es für manche Leute wohl vielleicht erstmal sehr schwierig sein es zu verstehen. Es ist eben ein Film, der auch ein wenig das eigene Denken beansprucht.
Interessant finde ich gerade an dem Film, daß man doch am Anfang so mit Mort mitfühlt, vor allem da Johnny Depp eh eine große Fangemeinde hat. Deshalb wird es für einige dann etwas enttäuschend bzw. schockierend sein, was für eine Wendung der Film gegen Ende nimmt.
Für mich jedenfalls ein sehr guter Film, zwar nicht einer der besten, aber man sollte ihn auf jeden Fall mal gesehen haben.


--zur DVD--

Für die DVD habe ich ~ 17 Euro bezahlt. Naja so der herkömmliche Preis für neu auf DVD erschienene Filme.
Aber bin mit der DVD recht zufrieden, es sind sehr gute Bonusmaterialien drauf zu finden:
*Regiekommentar (man kann den ganzen Film mit Regiekommentar noch mal anschauen, habe ich gleich am nächsten tag nachdem ich den Film angeschaut habe gemacht, und es war sehr interessant!)
*4 entfallene Szenen
*Filmdokumentation : Vom Buch zum Film/Wirf einen Blick durch das "geheime Fenster"
*Verborgenes wird sichtbar
*Verschiedene Animationen
*Trailer

die DVD gibt es seit Ende Oktober erst im handel zu kaufen.
...
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