Gesternabend, nachdem ich auf Kabel 1. "Ein seltsames Paar" mit Jack Lemmon und Watler Mathau gesehen hatte, wollte ich noch einen anderen Film sehen; im Fernsehen lief aber nichts mehr von meinem Interesse und so habe ich mich entschieden für einer meiner Videos: Der 200-Jahre Mann, mit Robin Williams.
~~~~~ STORY ~~~~~
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Der Vorspann zeigt irgendwelche technische Sachen; im ersten Moment denkt man das Innere eines Automotors zu sehen. Erst mit und mit wird deutlich, daß man sich die "Geburt" von Andrew ansieht; der Haushaltsrobotter NDR-114.
Irgendwann fährt ein großer LKW bei der Familie Martin vor und es wird eine riesige Kiste ins Haus gebracht. Vater Richard (Sam Neil) ruft die Familie zusammen, damit man sich die Überraschung gemeinsam ansehen kann. Die Kiste wird geöffnet und hearus kommt ein Haushaltsrobotter, der schnell auf den Namen Andrew getauft wird durch die jüngste Tochter Amanda.
Andrew ist die gute Fee im Hause Martin und kocht und putzt und wohnt in seiner "Freizeit" im Keller. Andrew gehört zum Inventar, aber präsentiert der Familie Martin schon recht schnell seine Einzigartigkeit; Vater Richard staunt nicht schlecht als er entdeckt das Andrew sich für Operarien interessiert und sich diese im Keller auf einem Grammophon anhört.
Vater Richard ist stolz auf seinem einzigartigem Haushaltsgerät und versucht Andrew dabei zu unterstützen, seine Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Andrew soll eine Persönlichkeit entwickeln. Der Roboter ist witzig, charmant, höfflich und trotzdem stets zu Diensten.
Die Jahre plätschern dahin und Andrew dient der Familie Martin über Generationen; erst trennt sich die Mutter von Vater Richard. Dann heiratet Amanda und dann sind Andrew und Richard nur noch alleine in dem großen Haus am Meer.
Eines Tages kommt Andrew ins Wohnzimmer und übergibt Richard einen Scheck; darauf eine unvorstellbare Summe (Andrew ist ein reicher Robotter geworden, dank Richard) und will sich damit seine Freiheit kaufen. Richard versteht das nicht und wirft Andrew am nächsten Tag aus dem Haus; jetzt hat Andrew seine freiheit, aber der Preis war sehr hoch, weil er seinen väterlichen Freund Richard damit verloren hat.
Andrew baut sich ein Haus am Strand, ganz in der Nähe von Richard, damit er da ist falls er doch gebraucht werden soll. Andrew will jetzt mehr Robotter kennenlernen und macht sich auf der reise; irgendwo auf der Welt muß es noch Robotter geben, die genauso einzigartig sind wie er selbst es ist. Auf dieser langen Reise, trifft Andrew auf den Computer-Spezialisten Rupert Burns, der ab jetzt Andrew darin unterstützen wird sich seinen Traum zu erfüllen: ein Mensch zu werden.
~~~~~ DARSTELLER ~~~~~
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* ROBIN WILLIAMS
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Robin Williams bekam bereits einen Oskar für seine Rolle in "Good Will Hunting"; in seiner Rolle in "Jakob der Lügner", spielte er den Held wieder Willen und in "Der 200-Jahre Mann" schlüpft er schon wieder in eine Rolle, die ihm wie auf dem Leib geschrieben ist. In dieser Rolle ist vor allem Die Gestik und die Mimik bewunderenswert; Williams spielt keine aufgedrehte Rolle, wie wir in "Mrs. Doubtfire" sehen konnten, sondern spielt ganz lässig und souveräin diesen Haushaltsrobotter mit Herz.
* EMBETH DAVIDTZ
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Davidtz trat in Erscheinung in dem Film
"Schindlers List" als das jüdische Hausmädchen von Nazi-Kommandant Goeth. bereits in dieser Rolle konnte sie das Publikum für sich gewinnen. In "Der 200-Jahre Mann", macht sie wieder auf sich aufmerksam; ihre Doppelrolle als little Miss (Amanda) und später im Film als deren Enkelin Portia spielt sie sehr witzig und gefühlvoll. Gerade der Teil vom Film, wo sie die Portia spielt und ihr Leben an Andrews Seite verbringt (und schließlich in seine Arme stirbt), konnten mich überzeugen.
* SAM NEIL
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Sam Neil ist ein ruhiger Schauspieler; er wirbelt nicht so durchs Bild wie Williams und brilliert auch nicht durch seinen Witz, aber er ist durchaus als guter Schauspieler zu sehen. Neil spielte mit in u.A. "Der Pferdeflüsterer" und in "Zeit der Sinnlichkeit". In diesem Streifen spielt er wieder ganz ruhig und gelassen und freut sich still und heimlich über die Einzigartigkeit von Andrew; wie ein Vater versucht er Andrew auf dem Weg zur Selbständigkeit zu lenken. Das Andrew einies Tages wirklich auf eigene Füße stehen kann und auch will, kann er schwer verkraften.
Eine wirbelnde Komödie darf man diesen Film nicht nennen; der Film ist gefühlvoll und die Witze sind wie kleine Rosinen darin verstreut; man muß sogar aufpassen, damit man die Wortspielereien von Andrew nicht versäumt.
Robin Williams brilliert einfach nur; unter der schweren Maske und in einer schweren Robotterrüsung gesteckt; spielt er die Sterne vom Himmel. Er schafft es zu berühren, zu bewegen und zaubert dem Zuschauer das Grinsen in Gesicht. Auch herzhafte Lacher sind hier und da eingestreut, aber die nachdenklichen Emotionen überherrschen doch den ganzen Film, der weder nur Komödie, noch nur Liebsfilm ist. Es ist ein Film der uns zeigt wie aus einem "Kind" ein erwachsener "Mensch wird, mit eigene Vorstellungen von Moral, Liebe und Einzigartigkeit. Dieses "Kind" ist Andrew und sein Erwachsenwerden dauert 200 Jahre.
~~~~~ MUSIK ~~~~~
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Auch hier wurde wieder auf Herz und Gefühl gestetzt; der Soundtrack "Then You Look At Me" wird durch Celine Dion gesungen. Der Soundtrack wurde komponiert durch James Horner, der Text stammt von Will Jennings. Der Titelsong hört man immer wieder im Film, wurde aber von Horner stets der jeweiligen Stimmung der Szene angepasst um die Gefühle und Emotionen der Situation noch extra zu betonen.
~~~~~ EMPFEHLUNG ~~~~~
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Ein Film der berührt und der im nächsten Moment die Lachtränen kullern läßt (Andrew trauert z.B. um alle Spermien, die sterben müssen, wenn eine Frau schwanger wird). Der Film ist ohne Altersbeschränkung zu empfohlen worden und dem Stimme ich voll und ganz zu; dieser Film ist einfach ein muß für einen geselligen Familienabend.
~~~~~ KRITIK AN DER VIDEOVERSION ~~~~~
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Natürlich wird in Filme herumgeschnippelt, damit sie auf Video passen, aber hier ist wohl ein Schnittfehler unterlaufen und zwar an der stelle, wo Andrew in den Keller gehen soll um sich selbst reparieren soll, nachdem er (auf Befehl von der ältesten Tochter) aus dem Fenster gesprungen ist. Hier ist der Szenenwechsel so abrupt und grausam, da es richtig weh tut.
Isaac Asimov wurde am 2. Januar 1920 in Petrovich (Sowjetunion) geboren. Er hat über 300 Bücher geschrieben; obwohl es überwiegend Sachbücher waren, sah sich Asimov doch immer als Science-fiction-Autor. Wie kaum ein anderer prägte er dieses Genre, besonders durch seine "Roboter"-Stories und -Romane und den "Foundation"-Zyklus. Isaac Asimov starb am 6. April 1992 an Herz- und Nierenversagen.
Robert Silverberg, geboren 1935 in New York, gehört mit Sicherheit zu den zehn Science-fiction-Autoren, die gleich mehrere Rekorde aufgestellt haben. So hat er allein im Science-fiction-Bereich mindestens 50 Romane und etwa 350 kürzere Texte veröffentlicht. Bereits mit 21 Jahren erhielt er den Hugo-Award als bester Science-fiction-Autor. Der positronische Mann ist seine Neuerzählung von Isaac Asimovs Kurzgeschichte "The Bicentennial Man". (ZITAT VON DER SEITE: http://www.dem.de/entertainment/literatur/film/110 /110622_b.html)
Dieser Bericht wurde auch bei Dooyoo und CIAO veröffentlicht.
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ein Testbericht von catmother2005-12-09 10:10:45vom 09.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, sentimental, macht nachdenklich...Nachteile/Kritik: zu viel Williams am Stück, am Ende zu sentimental
Angesichts der Wiederholung im Fernsehen will ich mal wieder einen Filmtip aussprechen.
Dieser Science-Fiction, der auf einer literarischen Vorlage des bekannten SciFi-Autors Asimow beruht, wird am heutigen Freitag (9. Dezember) auf Pro 7 ausgestrahlt und ist durchaus das Hinsehen wert.
** Die Story **
Voller Stolz läßt Richard Martin (Sam Neill) eine riesige Kiste zu sich nach Hause schleppen und gedenkt seine Familie damit zu überraschen. Sie enthält eine merkwürdige Kreatur – eine echte technische Novität, nämlich einen Androiden (Robin Williams), der für den Menschen zum ultimativen Haushaltshelfer werden soll, wenn er sich bewährt.
Dumm nur, daß die Familienmitglieder, bis auf die jüngste Tochter, von dieser Neuerung in ihrem Haus überhaupt nicht begeistert sind. Im Gegenteil, seine Frau (Wendy Crewson) begegnet dem „Ding“ mit unverhohlenem Mißtrauen und Nervosität, und die ältere Tochter versucht gar, Andrew (genannt nach Androide) den Garaus zu machen.
Nur der Sir, der Hausherr, widmet diesem laufenden und sprechenden Haushaltsgerät eine Menge Zeit und entdeckt dabei etwas Unglaubliches: durch eine Unregelmäßigkeit in seiner Programmierung ist Andrew äußerst intelligent und äußerst lernfähig. Er fängt nämlich tatsächlich an, Dinge zu hinterfragen – ungewöhnlich für einen Roboter – und entfaltet dabei eine erstaunliche Kreativität. Und je mehr die Familie ihn akzeptiert und ihn zunehmend freundschaftlich begegnet, um so mehr entwickelt der Androide Emotionen. Besonders „Little Miss" (Hallie Kate Eisenberg) freundet sich mit ihm an und die beiden werden fast unzertrennlich.
Doch soviel Entwicklung hat auch seine Nachteile: zunächst möchte Andrew ein Konto für das Geld, das er sich mit seinen Handarbeiten (er schnitzt in seiner Freizeit Tiere) verdient. Und viele Jahre später möchte er seine Freiheit haben, was zu einem Bruch zwischen dem Sir und ihm führt. Nur Little Miss (Embeth Davidtz) hält zu ihm. Sie hegt für Andrew sogar tiefere Gefühle, entscheidet sich aber für die Beziehung zu einem „normalen“ Mann.
Nach dem Tod von Richard Martin will der inzwischen doch recht wohlhabende, aber einsame Andrew weitere seiner Artgenossen finden und wandert für Jahrzehnte durch die Welt, bis er einen zweiten, weiblichen NDR 114-Roboter findet. Galathea wurde von Rupert Burns (Oliver Platt), dem Sohn des eigentlichen Erfinders der Androiden, modifiziert und hat auf diese Weise eine erstaunliche Persönlichkeit entwickelt.
Daraufhin finanziert Andrew dessen Forschung, immer im Hinterkopf, sich selbst auch verändern zu lassen. Sein großes Ziel ist es, sein menschliches Gefühl auch mit einem menschlichen Äußeren in Einklang zu bringen und von den Menschen als ihresgleichen anerkannt zu werden.
Eines Tages taucht er mit neuem, mit einem menschlichen Aussehen bei den Martins auf. Doch seit der letzten Begegnung sind mehr als 30 Jahre vergangen, und wieder steht ihm jemand feindlich gegenüber – die Enkelin von Little Miss Portia (auch Embeth Davidtz), die ihrer Großmutter, die Andrew ja sehr liebte, wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
** Darsteller **
Denkt man an Robin Williams, fallen einem seltsamerweise eher solche Klamaukfilme ein wie „Flubber“, „Patch Adams“ oder „Toys“. Dabei ist Williams auch ein Meister bei den leisen Tönen, wie er schon zu Beginn seiner Karriere mit solchen Filmen wie „Club der toten Dichter“, „Zeit des Erwachens“ oder
„Good Will Hunting“ bewies, für den er sogar einen Oscar bekam.
Embeth Davidtz (Schindlers Liste, Matilda) dürfte vielen kein Begriff sein. Die zierliche Amerikanerin spielt seltsamerweise viel in Horrorfilmen oder Thrillern mit. So sah man sie in dem blutrünstigen Schocker „13 Geister“, in „Dämon“, „Gingerbread Man“ und in „The hole“, aber auch in einer Doppelrolle als Little Miss in „Der 200-Jahre-Mann“.
Sam Neill war schon in mehreren Filmen zu sehen gewesen (Abel und Kaine, Jagd auf Roter Oktober, Jagd auf einen Unsichtbaren) und trotzdem eher unbemerkt geblieben, ehe er 1993 mit „Das Piano“ und „Jurassic Park“ einem größeren Publikum bekannt wurde. Damit begann seine Karriere erst richtig, die ihm Zugang zu solchen Filmen wie „Der Pferdeflüsterer“, „Die Mächte des Wahnsinns“ oder „Merlin“ verschafften.
Oliver Platt wuchs als Sohn eines Diplomaten in Asien, dem Mittleren Osten und Washington D. C. auf, ehe er Schauspiel studierte. Seine ersten Rollen hatte er in „Die Mafioso Braut“ und in „Die Waffen der Frauen“. Erinnern kann ich mich an seine Rolle in „Flatliners“, „Der 200-Jahre-Mann“, umwerfend war er in „Die drei Musketiere“.
** Filmkritik **
Grundlage für den Film von Chris Columbus ist die Kurzgeschichte "Der 200 Jährige" von Isaac Asimov, in dem ein Androide nur ein Ziel hat, als Mensch anerkannt zu werden. Schon allein die Fragestellung erscheint mir seltsam, denn wir können uns wohl kaum vorstellen, daß unsere Kaffeemaschine oder unser Computer solche Ambitionen entwickeln könnte. Kleiner Scherz, natürlich geht es um jene Roboter, meist sogar mit einer Hauthülle, in zig Jahren, die vom Aussehen dem Menschen nachempfunden und auch sonst ähnliche Eigenschaften haben sollen. Bisher kennt man so etwas ja nur aus Filmen.
Gelegentlich bekommt der Film eine fragwürdig romantische Note, die mir schon sehr unglaubwürdig erscheint. Nämlich in dem Moment, in dem die junge Frau Gefühle für Andrew, also einen Roboter entwickelt, die über das Übliche hinausgehen. Das mag aber daran liegen, daß man von sich selbst und also davon ausgeht, daß man sich doch nicht in eine Maschine verlieben kann. Kehrt man diese Symbolik um, soll es allerdings deutlich zeigen: nur die inneren Werte zählen, egal ob Mensch oder Maschine. Na ja, wem es gefällt. Allerdings mag man sich fragen, ob Androiden nicht die besseren Männer sein können...
Mit Robin Williams hat Columbus (wie schon in „Mrs Doubtfire“) einen erfahrenen Komiker in den Film integriert, der die humoristischen Szenen in gewohnter Manier umsetzt. Während er figurmäßig als metallischer Android noch durchgeht, wirkt er als augenklappernder Roboter mit Haut allerdings eher lächerlich. Er trägt naturgemäß fast den ganzen Film, selbst Embeth Davidtz kann seiner Präsenz nicht viel entgegensetzen.
Der Streifen hat einige gute und interessante Szenen und Dialoge zwischen Mensch und Maschinenverstand, wo menschliche Denk- und Verhaltensweisen in Frage gestellt werden, aber nur, weil sie von einer der puren Logik verpflichtenden Maschine analysiert und hinterfragt werden. Das sollte uns eigentlich öfter mal passieren, damit wir uns des Unsinns, den wir manchmal von uns geben und veranstalten, bewußt werden.
Zum Schluß hin gleitet mir der Film in zu viel Rührseligkeit und Pathos ab, den ich Williams nicht so recht abnehmen kann. Eigentlich wartete man immer darauf, daß er jeden Moment etwas Lachhaftes von sich gibt und die ernste Szene damit auflöst.
Für die Maske des Films gab es übrigens eine Oscar Nominierung.
** Meine Meinung **
Eine ziemlich unglaubliche Geschichte, aber durchaus vorstellbar, was die technischen Möglichkeiten betrifft. Denn die alles entscheidenden Frage, die seine Vorlage und damit der Film stellt ist doch: Kann ein Roboter menschlicher sein als der Erbauer? Was macht den Menschen aus? Reduziert er sich auf die Funktion von Organen oder steckt mehr dahinter. Insofern ist der Film interessant und gleichsam unterhaltsam, wenn man mal von der gelegentlich übertriebenen Komik des Hauptdarstellers absieht.
** Daten **
USA 1999
Genre: Science Fiction
Originaltitel: The Bicentennial Man
Regie: Chris Columbus
Produzent: u. a. Wolfgang Petersen
Musik: James Horner
FSK 6
** Die DVD **
Sprache:
Deutsch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Untertitel
Deutsch, Englisch
Ausstattungs-Merkmale
Kapitel-Wahl: 28
Sprachauswahl
Untertitel-Wahl
Kino-Trailer zum Film
Making-Of
Biographien
Booklet
Isolierter Musik-Track
Trailer zu weiteren Titeln:
Hook, Jumanji
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ein Testbericht von joybar2002-08-01 02:22:02vom 01.08.2002Empfehlung: ja
Ein Bericht über meinen Lieblingsfilm mit meinem Lieblingsdarsteller Robin Williams.
Einfach super besetzt mit Robin Williams, der wie immer voll in seiner Rolle aufgehen kann. Natürlich hat der Regisseur Chris Columbus sein übriges dazu gegeben.
WAS NOCH SO DARÜBER GESAGT WIRD
Im Januar 1975 wurde Isaac Asimov gebeten, anlässlich der 200. Jahrestages der Gründung der Vereinigten Staaten eine Kurzgeschickte für eine geplante Science Fiction-Anothologie zu schreiben. Obwohl das Projekt letztendlich scheiterte, erschien Asimovs Kurzgeschickte „der 200 Jahre Mann“ 1976 in einer Publikation namens Stellar Science Fiction #2. 1986 verkaufte der Autor die Leinwandrechte
an den Produzenten Neal Miller, der sie später an die Walt Disney Studios veräusserte. Das Projekt ruhte jedoch weiterhin, bis „Der 200 Jahre Mann“ Ende 1990 die Aufmerksamkeit der Produzenten Gail
Katz und Wolfgang Petersen („Air Force One“) weckte.
Katz: „Wolfgang und ich lasen die Kurzgeschichte und waren begeistert. Wir beschlossen sofort, daraus einen Film zu machen.“
Vom Roboter, der nur allzu gerne ein Mensch wäre, erzählt so pointiert wie märchenhaft die neue Hitkomödie des Erfolgsteam von „Mrs. Doubtfire“: Comedy-As Robin Williams und Blockbuster-Garant Chris Columbus.(„Kevin – Allein zu Haus“). Ein turbulentes Fantasy-Vergnügen!
INHALT
In diesem Film geht es um einen Androiden mit dem Namen NDT-114 welcher von Robin Williams gespielt wird.
Dieser Roboter ist eigentlich dazu bestimmt Dienstbotenaufgaben zu erledigen und im Haushalt zu helfen.
Er wird auf den Namen Andrew getauft und bekommt sein „Zimmer“ im Keller. Im Haushalt repariert er alle Schäden, wäscht die Wäsche, kocht exquisiter Essen. Bald stellt sich heraus das er was besonderes ist, denn er denkt und fängt sogar an sich Selbst zu verwirklichen.
Der Hausherr Richard Martin verwunderte sich eines Nachts über die laute Musik aus dem Keller hört. Er sah den Roboter beim geniessen von einer Operette.
Der eigentliche Auslöser war als die jüngere Tochter Andrew ihr Lieblings Pferd das aus Glas war, ihm in die Hand gab. Es fiel im aus der Hand, weil er es nicht halten konnte.
Als er die kleine weinen sah wollte er es ihr wieder gut machen und schnitzte ihr aus einem Stück Holz ein neues Pferd.
Als der Vater dies bemerkt, findet er es super und fand, das man für den Roboter doch ein Hobby daraus machen kann, und da er ja schon im Uhren Geschäft ist zeigte er Andrew wie er Uhren machen kann.
Andrew wird langsam immer menschlicher, da er von Richard unterrichtet wird.
Da komme ich zum eigentlichen Punkt des Films. Man sieht wie ein Roboter zum Mensch wird.
Langsam baut der Andrew auch eine Beziehung zu den einzelnen Familienmitgliedern auf und fängt an zu lernen. Bis er an den Punkt kommt, wo er gerne ganz wie ein Mensch wäre. Also, auch sterblich.
Das bedeutet das er weiter musste. Er geht auf die suche nach jemandem der ihm hilft ein Mensch zu werden.
Aber ob ihm das gelingt und was er noch alles erlebt sage ich nicht...
Der Film ist es wert selbst gesehen zu werden.
MEINE MEINUNG DAZU
Wie ihr wohl lesen könnt bin ich voll begeistert von diesem Film.
Taschentücher sollten nicht fehlen beim schauen des Filmes, denn der Film drückt an manchen Stellen auf die Tränendrüsen,
Aber es gibt auch sehr viele amüsante Stellen.
Dieser Film regt mich aber auch zum Denken an.
Ob Maschinen einmal so sein können wie wir Menschen?
Können den Maschinen was wollen?
Wird unsere Technologie wirklich einmal so was ermöglichen?
Wen ja, was wird dann aus uns Menschen?
Werden wir dann weiterleben können mit einem Körper voller Technologie?
DIE DVD
der Film dauert 126 Minuten
Man bemerkt es gar nicht das es lange ist, es ist eher das Gegenteil.
Im Hauptmenü hat es:
- Sprachauswahl/Tonauswahl
- Untertitel
- Szenenauswahl
- Zusätzliche Filminfos
- Film Starten
Eingeteilt in 28 Szenen die man dann bequem einzeln aufrufen kann.
Bei den zusätzlichen Filminfos sind unter anderem verschiedene Trailer, Interviews mit dem Regisseur und den Schauspielern, Filmographien und der Soundtrack.
DIE AUSSTATTUNG DVD
Dolby Digital in Englische und Deutsche Sprache.
Widescreen 16:9
So, wie immer hoffe ich nun das ich alles habe.
Gruss Joy
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ein Testbericht von filmfacts2002-03-15 16:26:31vom 15.03.2002Empfehlung: ja
Robin Williams spielt den intelligenten aber anfangs etwas unbeholfenen Roboter Andrew Martin, der in nicht allzuferner Zukunft als Haushaltshilfe angeschafft wird. Trotz anfänglicher Querelen wächst er den Martins bald ans Herz, beginnt sich nach Freiheit zu sehnen und entdeckt seine Kreativität beim Schnitzen von Spielzeugen. Über den Zeitraum von 200 Jahren sieht er Generationen von Martins altern und sterben, ständig danach strebend, sein Schicksal zu erfüllen, sein Potential auszuschöpfen und als menschliches Wesen anerkannt zu werden.
Hmm ...
Trotz einiger Schwächen hat mit der Film wirklich gut gefallen. Neben einer
Menge 'eye candy' (z.B. das New York der Zukunft) wird man 2 1/2 Stunden exzellent unterhalten. Vielleicht etwas zu lang, aber für eine Handlung, die sich ueber 2 Jahrhunderte erstreckt, muss man sich halt etwas Zeit nehmen. Viel zu kurz kam meiner Meinung nach die Charakterzeichnung der einzelnen Personen, kaum sind sie eingeführt, verschwinden sie ziemlich schnell wieder von der Bildfläche. Zu allem Überfluss haben die Drehbuchautoren noch eine ziemlich peinliche und überflüssige Lovestory mit einbauen müssen, da sie offenbar auf dem Standpunkt stehen daß ein erfülltes Leben unbedingt Liebe enthalten muss. Aber das ist auch schon so ziemlich alles was es zu bemängeln gibt.
Die Grundstimmung ist sehr emotional gehalten, es wird zwar immer wieder versucht, dies durch Witze etc. etwas aufzulockern, was aber nur teilweise gelingt.Vor allem die Darstellung des Alltagslebens in der Zukunft und das Make-up ist gut gelungen. Die Performances der Schauspieler, allen voran Sam Neill, Oliver Platt und Embeth Davidtz, sind von allererster Güte. Genau so habe ich mir Sir und Madam im Buch immer vorgestellt.
Ansonsten wirft der Film essentielle Fragen auf. Mensch oder Maschine? Was eigentlich genau macht das Menschsein aus? An welchem Punkt ist Andrew genau menschlich geworden? War er es vielleicht von Anfang an?
Insgesamt ist Bicentennial Man ordentliche Unterhaltung, kein Jahrhundertfilm aber das will er im Grunde auch gar nicht sein. Solange man sich an jeder Menge Herzschmerz nicht stört, kann man mit diesem Film nicht viel verkehrt machen.
Bewertung: 7 von 10 Punkten
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ein Testbericht von nEOnfIrE2002-02-16 13:13:13vom 16.02.2002Empfehlung: ja
In diesem Film, der schon etwas älter ist nd doch noch sehr oft geschaut wird, geht es um einen Roboter, der mit der Zeit lernt, eigenständig zu denken und zu handeln. Von daher ist er auch sehr teuer und wertvoll. Eigentlich handelt es sich dabei nämlich um Hausdiener, die bedingungslos gehorchen und nicht selber (nach)denken oder philosophie oder soziale Fragen stellen. Aber bei diesem Roboter (gespielt von Rob. Williams) scheint da irgendetwas anders zu sein, auf dass er sich so selbstständig entwickelt.
So entdeckt er auch später unter anderem seine Zuneigung
zum anderen Geschlecht... aber nicht nur das!! Er wird dem Menschen immer ähnlicher. Dank eines Herstellers solcher Roboter, der sich intensiv mit deren Struktur beschäftigt, erhält er schließlich auch das Aussehen eines echten Menschen. Später werden ihm auch Orange eingebaut und er lernt zu schmecken und zu fühlen.
Der 200-Jahre-Mann lernt dabei 3 Generationen einer Familie kennen. Es handelt sich um 3 Frauen, die alle hintereinanderfolgende Nachfahren von seinem (Roboter) einstigen "Herrchen" sind.
Was dann und überhaupt detailiert passsiert und warum er nun 200-Jahre-Mann heißt und ob er noch ein kompletter Mensch wird, möchte ich nicht verraten, so schwer es mir fällt!
Empfehlen kann ich den Film durchaus. Er ist etwas für die ganze Familie, außer für ganz kleine. Es passiert nichts Schlimmes, aber das Leben wird immerhin aus einer völlig neuen Perspektive betrachtet und erzählt. Gerade das macht es für mich so besonders. Außerdem möchte ich hier einmal die Maskenbildner loben. Die Szenen, für welche die Schauspieler dann als bis zu 70 Jahre älter maskiert wurden, sind echt klasse gemacht!!
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