Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.6 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (13/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
spannung
Story, umsetzung des Romans sehr gut gelungen
special effects
Mehr Tricks, mehr Action, mehr Szenen
Die Schauspieler, die zusätzlichen Szenen,das Bonusmaterial
Preislich Top, zumindest meine Box : - ) Der Film an sich, ist alles vorhanden, Dramatik, Spannung, Action, Humor und wahnsinnig gute Special Effects ! Ein wahres Erlebnis, ein genialer Abschluss dieser Trilogie ! Ungekürzte Versionen, lange Spielzeit vo
ein Testbericht von nadjasturm2011-09-05 14:38:31vom 05.09.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Bilder, tolle Schauspieler, ein rundum gelungenes Finale. ...Nachteile/Kritik: Nichts.
"Ein Ring sie alle zu knechten,...", wer kennt den berühmten Spruch aus Tolkiens Werk "Der Herr der Ringe" nicht? Sowohl die Bücher, als auch die Verfilmungen wurden weltberühmt und brachten jede Menge Geld ein.
"Die Rückkehr des Königs" stellt das Finale der Saga dar, die die Geschichte des Hobbits Frodo erzählte, der auszog um Mittelerde zu retten und dabei gegen den Dunklen Herrscher Sauron kämpfen musste...
Der Film:
Titel: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler, Viggo Mortensen, Sean Astin, Cate Blanchett, Orlando Bloom,...
Kapitelanzahl: 60
Laufzeit: ca. 192 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Detusch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Tonformat: Dolby Digital
Extras: Informationen über den Film, Original Kinotrailer und Tv-Spots,...
Auszeichnungen: Bester Film 2003, 11 Oscars
Story:
Die letzte Schlacht um Mittelerde beginnt. Von Gollum geführt, setzen Frodo und Sam ihren Weg zu den Feuern des Schicksalbergs fort, um dort den Ring zu zerstören. Aragorn ist bemüht, seiner Bestimmung gerecht zu werden: Er führt seine zahlenmäßig unterlegenen Verbündeten in en Kampf gegen das ständig wachsende und aus Monstrositäten bestehende Heer des Dunklen Herrschers Sauron, damit der Ringträger derweil seine Mission beenden kann. Aber wird Frodo es schaffen, sich von der Macht des Rings zu lösen, und diesen zu zerstören?
Fazit:
Wieder einmal sind es die gewaltigen Schlachten, die hervorstechen. Riesige Heere bekämpfen sich in einer atemberaubenden Landschaft, und das einen Großteil des Films. Das sind wir vom Herrn der Ringe ja gewöhnt. Die Schauspieler sind wie üblich genial, vor allem Viggo Mortensen sticht als Aragorn hervor.
Nicht nur der Film selbst, sondern auch die DVD-Hülle und die DVD können sich sehen lassen. Beides ist sehr schön gestaltet worden. Auserdem gibt es sehr viele Extras, die sich auf einer Extra-DVD befinden.
Beigelegt ist ein Booklet, in dem sich die Kapitel und die Extras nachlesen lassen. Auch dieses Booklet ist mit vielen Bildern aus dem Film sehr schön gestaltet.
Wie jeder Herr der Ringe, so ist auch dieser Teil sehr, sehr lange. Mit 192 Minuten ist er der längste der drei Teile. Aus dem Buch wurde das meiste entnommen, nur weniges ist weggelassen worden, was für mich persönlich immer am wichtigsten ist.
Ein würdiges Finale der Saga, das wohl immer noch seinesgleichen sucht...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
ein Testbericht von Reisemaus2011-01-20 11:10:36vom 20.01.2011Empfehlung: ja
Vorteile: super Film...Nachteile/Kritik: nicht für Kinder
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
S chauspieler:
___________
Elijah Wood -Frodo Beutlin
Ian Holm-Bilbo Beutlin
Sean Astin-Sam Weiß Gamdschi
John Rhys-Davies-Gimli
Christopher Lee-Saruman
Orlando Bloom-Legolas
Viggo Mortensen-Aragorn
Cate Blanchett-Galadriel
Liv Tyler-Arwen
Dominic Monaghan-Meriadoc Brandibock
Billy Boyd-Peregrin Tuk
Ian McKellen-Gandalf
Andy Serkis-Gollum
Angaben zur DVD:
_______________
Regisseur: Peter Jackson
Komponist: Howard Shore, Annie Lennox
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 18. August 2006
Produktionsjahr: 2004
Spieldauer: 192 Minuten
Meine Meinung zum Film:
____________________
Ich habe mir den Film ausgeliehen, zusammen mit dem 1. und dem 2. Teil der Triologie.Damit habe mich mir das lange Osterwochenende zusätzlich versüsst...:-))
Die Altersvorgabe mit 12 Jahren ist verantwortungslos.Das schrieb ich bereits bei den beiden vorherigen Teilen.Es hat in diesen Filmen teilweise sehr gewaltlastige Szenen, die darf man einem 12 jährigen Kind meiner Meinung nach einfach nicht zeigen.
Der letzte (leider....)Teil der Triologie wurde mit 11 Oscars ausgezeichnet.Absolut zu Recht,wie ich finde.Die Story um Frodo und seine Reise zur Vernichtung des Ringes ist wieder sehr interessant und spannend umgesetzt.Trotz der extremen Länge des Filmes wurde mir nie langweilig.Die ganze Geschichte kann nicht in 90 min. realistisch erzählt werden,dass ist einfach nicht möglich.Nun...mich hat die Länge jedenfalls nicht gestört.
Der Ring hat nunmehr extrem Besitz von Frodo genommen,so wäre er ohne seinen treuen Freund Sam völlig aufgeschmissen.ich habe mir sagen lassen,dass Frodo im Buch eine viel aktivere Rolle übernimmt als im Film.Im Film nervt mich diese Trägheit manchmal fast.Da gebührt der Respekt meinerseits völlig Sam.Die Reise der beiden ist inzwischen sehr erschwerlich.Endlich erkennt Frodo auch das falsche Gesicht von Gollum,was schlussendlich dazu führt,dass Sam und Frodo sich wieder näher kommen.Gollum hat zuvor alles dafür getan,Frodo gegen Sam aufzustacheln.
Die restlichen Gefährten haben jede Menge zu tun mit ihren Kämpfen gegen die Orks und die verzweifelte Suche nach Hilfe bei diesen Kämpfen.
Die Special Effects sind wieder genial.Am meisten beeindruckt haben mit die riesigen Elefanten und die realistische Zertrampelung der Krieger unter ihren Füssen.Das so so echt aus.Die Filmmusik ist auch klasse,ich glaub ich muss mir die CD kaufen!
Die verschiedenen Schauplätze sind sensationell passend,ist ja glaube ich Neuseeland,wo die den Film gedreht haben.
Bei aller Brutalität gibt es natürlich das obligatorische Happy End am Schluss.Das hat mir sehr gut gefallen.
ein Testbericht von matzisgirl2009-03-23 21:36:29vom 23.03.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Die Ausstattung, die Extras, alles absolut sehenswert!...Nachteile/Kritik: eigentlich nichts...
Der Film "Die Rückkehr des Königs" ist der Abschluss der hochgelobten Herr der Ringe Trilogie von Peter Jackson.
Diese Filme setzen die Bücher von J.R. Tolkien nahezu perfekt ins visuelle um.
Der 3. Teil ist nun der Abschluss und der Höhepunkt der Reise der Gefährten um den angehenden König Aragorn.
Auch hier führt uns Peter Jackson wieder an traumhaft umgesetzte Orte, wie die weisse Stadt Minas Tirith, oder auch dunkle, verwunschene Orte, wie das dunkle Land Mordor, das die beiden Hobbits Frodo und Sam durchwandern müssen.
Die Schauspieler? Durch die Bank grossartig, und
hervorragend besetzt. Man weiss wirklich nicht, wen man herausheben kann.
Die Tricks? Welche Tricks? Sie sind nicht als solche zu erkennen, so perfekt entführen sie uns in diese fremde Welt Mittelerde, das buchstäblich vor den Augen des Zuschauers lebendig wird.
Die Handlung? dürfte jedem Herr der Ringe Fan bekannt sein und ich will hier auch nicht vorgreifen. Die grossartige Geschichte ist hier wirklich perfekt umgesetzt worden und ich muss gestehen, dass mir die Filme fast noch besser gefallen als die Bücher (wobei ich sonst bei verfilmter Literatur meist den Büchern den Vorrang gebe)!
Die Ausstattung der Bonus CDs ist wieder einmal sehr üppig. Es gibt zahlreiche Hintergrundberichte, Outtakes, Interviews, Tricks werden erklärt, TV Sendungen, die speziell über Herr Der Ringe gedreht wurden, werden gezeigt und, und, und.
Verpackt ist das ganze in einem liebevoll gestalteten, buchartigen Cover, das alleine schon jeden Cent wert ist. Es ist unglaublich mit wieviel Liebe zum Detail hier alles entworfen wurde. Alleine das macht das Sammeln dieser Kostbarkeiten schon zu einer Freude. Die Box ist sicher nicht billig, aber wenn man Preis und Leistung berücksichtigt, ist sie jeden einzelnen Cent wert.
Ein Werk das durchaus eigenständig dasteht und nicht nur als 3. Teil einer Fortsetzungsreihe zu sehen ist. Durchaus ein schönes Geschenk für alle Fans und solche die es nach dem Ansehen sicherlich sein werden :=)
...
Iris1979, 24.03.2009
Bin selbst ein großer Herr der Ringe Fan doch hier fehlt mir zu viel. Habe diese 3 auch. Nicht jeder kennt die Handlung wäre gut wenn du die auch rein gibst. LG Iris
juriS91, 23.03.2009
:SH: Hey habe alle deine Berichte gelesen und bewertet. Hoffe auf Gegenlesung!
Lg Juri
Groudon1, 23.03.2009
Fehlt viel zu viel über DHDR selber usw... Ansonsten ganz gut!
ein Testbericht von Skywalkeratwork2006-12-30 22:00:49vom 30.12.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Preislich Top, zumindest meine Box : - ) Der Film an sich, ist alles vorhanden, Dramatik, Spannung, Action, Humor und wahnsinnig gute Special Effects ! Ein wahres Erlebnis, ein genialer Abschluss dieser Trilogie ! Ungekürzte Versionen, lange Spielzeit vo...Nachteile/Kritik: Die Box ist aus Pappe, daher nicht sonderlich widerstandsfähig !
Vorwort
----------------
Ich habe mir ja quasi zu Weihnachten selber ein Weihnachtsgeschenk gemacht, nämlich mit der Herr der Ringe Spielfilm Box. Ich habe extra lange genug gewartet bis ein Bomben-Angebot kam und das nutzte ich sofort ohne zu Überlegen. Denn ich las auf einer Seite das es die Spielfilm Trilogie in den Extended Versions für nur stolze 25 Euro geben würde und da musste ich einfach zuschlagen, ein paar Stunden später stand sie auch wieder bereits auf 45 Euro :-) Glück gehabt und pro Film bzw. Teil in der Extended Version bezahlt
man aktuell beim Saturn noch 20 Euro, daher war es ein riesiges Schnäppchen was ich hier gemacht habe. Die ersten beiden Teile habe ich nun schon gesehen und heute folgt nun mein Bericht zum dritten und letzten Teil der Trilogie und dabei wünsche ich nun viel Spaß, könnte sicher wieder etwas länger dauern :-)
Kurze Infos zur Special Extended Version
----------------------------------------- ----------------------
Also meinen Preis habe ich ja bereits genannt, Schnäppchen gemacht bei Amazon.de für die komplette Box für nur 25 Euro, die aktuell wieder über 40 Euro kostet. 16,95 Euro würde sie aktuell einzeln kosten, auch als Extended Version und freigegeben ist sie ab 16 Jahren. Die Spieldauer beträgt genau 240 Minuten, also 4 Stunden Film, ohne jetzt das Bonus-Material einzurechnen, was ja nochmal auf 2 zusätzlichen DVD´s verteilt ist, allgemein sind 4 DVD´s in der Box. Am 11. November 2005 ist dieser Extended Version erschienen und Peter Jackson führte auch hier Regie, wie bei der gesamten Trilogie und damit hatte er seinen Durchbruch und feierte später mit King Kong einen weiteren ordentlichen Erfolg wie ich denke. Der Film ist eine Produktion aus den USA und Neuseeland und wurde 2003 produziert, zumindest dieser 3. Teil der Trilogie. Und das Genre ist ganz klar, Fantasy nach dem Buch von J.R.R. Tolkien!
Die Aufmachung der Box
-----------------------------------------
Sie ist in einer Art sehr dunklem blau gehalten würde ich sagen und wie der Name Box ja verrät, schön in einer recht dicken Papp-Box eingehüllt und zwar rechteckig, es müssen ja immerhin 4 DVD´s und ein Booklet Platz finden. Also die farbliche Gestaltung finde ich sehr gelungen, nur leider sind diese Papp-Boxen immer sehr anfällig wenn sie hinfallen und deshalb muss man sie sehr pfleglich behandeln sonst halten sie nicht lange oder sehen nach einiger Zeit sehr zerrüttet aus. Mit goldenem Schriftzug ist Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs geschrieben und der Pappschuber im Innern lässt sich leicht herausziehen und dann am Ende wunderschön aufklappen als Buch sozusagen, wo alles wunderbar sortiert zu finden ist, in einer Reihenfolge!
Die Schauspieler
---------------------------------
Elijah Wood spielt Frodo
Sean Astin spielt Sam
Viggo Mortensen spielt Aragorn
Sir Ian McKellen spielt Gandalf
Orlando Bloom spielt Legolas
John Rhys-Davis spielt Gimli
Liv Tyler spielt Arwen
Bernard Hill spielt König Theoden
Miranda Otto spielt Eowyn
Man hat natürlich die Charaktere und Schauspieler richtig liebgewonnen, man kennt sie ja sicherlich bereits aus den ersten beiden Teilen, sonst wüsste man ja handlungstechnisch nicht so recht was hier Sache ist. Elijah Wood ist sozusagen der Ringträger und einer der Hauptfiguren in diesem Film, zusammen mit seinem Freund Sam, gespielt von Sean Astin, tritt er die Reise nach Sauron bzw. Mordor an. Im Vordergrund in diesem 3. Teil ist auch vor allem König Theoden, gespielt von Bernard Hill sowie Miranda Otto als Eowyn. Legolas, Gimli, Aragorn und Gandalf sind sowieso wieder mit dabei, eigentlich gar nicht wegzudenken. Allesamt kann man sagen, haben sie durch diese Trilogie einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt, vor allem Viggo Mortenson wie ich finde, aber auch der Rest hat es sicherlich einfacher hier nach, an Filmbesetzungen zu kommen. Jeder Charakter ist absolut verschieden, wie ich finde ist jeder Charakter vom Schauspieler her 1a besetzt, ich denke da auch an Liv Tyler z. B. eine traumhafte Besetzung und das macht diesen Film mitunter so besonders!
Die Handlung
--------------------------
Frodo, Sam und Gollum gehen weiterhin ihren Weg Richtung Mordor über den Schicksalsberg und der lauert voller Gefahren, die die Drei sogar trennt. Frodo und Sam streiten sich und Sam geht wieder zurück und lässt Frodo und Gollum alleine, was keine gute Entscheidung war wie er später feststellt. Denn Frodo wird von einer Art Spinne betäubt und eingewickelt und später sogar von den Orks mitgenommen und gefangengehalten wird, jedoch hat glücklicherweise Sam den Ring an sich genommen, da er dachte Frodo wäre tot. Und durch Uneinigkeiten zwischen den verschiedenen Orks-Stämmen bekommt Sam die Möglichkeit Frodo zu retten, ihm den Ring wieder zurückzugeben und sich weiter auf den Weg zu machen um den Ring zu vernichten...
Währenddessen greifen in Gondor die Streitkräfte von Sauron die Stadt an und Gandalf versucht, alle möglichen Kräfte zu mobilisieren um der Übermacht entgegenzutreten. Doch es scheint so, als wäre Gondor und die Menschen die dort sind verloren, denn die Überlegenheit ist einfach zu deutlich. Aber es gibt Hilfe von allen Menschen, Elben und sogar den Toten, die ihre Schuld abgleichen möchten und somit ist die Schlacht ausgeglichen und es kommt vor den Toren der Stadt zur finalen Schlacht...
Die ist natürlich mehr als nur spektakulär, einfach einzigartig an Special Effects und fraglich ist halt nur noch, wer die Schlacht gewinnt und ob der Ring am Ende wirklich vernichtet werden kann und Mittelerde gerettet...
Doch mehr werde ich nun nicht verraten, hier muss man sich ihn einfach ansehen und genießen diese 4 Stunden puren Filmvergnügens!
Das Bonus-Material
=====================
DVD 1 & 2
============
Hier werde ich nicht sehr detailliert drauf eingehen, denn auf diesen beiden DVD´s befindet sich ja der Hauptfilm und das ist auch nötig, 2 DVD´s denn der gesamte Spielfilm dauert ja immerhin genau 4 Stunden, so ist er auch in 2 Stunden jeweils genau aufgeteilt. Neben dem Hauptfilm kann man hier noch die Sprachen Deutsch und Englisch auswählen und bei Deutsch hat man sogar die Wahl zwischen dem Tonformat Dolby Digital 5.1 EX oder DTS ES 6.1, in Englisch nur 5.1 EX. Die Untertitel sind auch Deutsch, Englisch und dazu noch Deutsch für Hörgeschädigte und neben dem Spielfilm gibt es auch eine einzelne Kapitelanwahl. Und dann wäre noch ein gesondertes Extra zu vermerken, nämlich insgesamt 4 Original-Kommentare während des gesamten Films von Darsteller oder Regisseur, habe ich jedoch nicht genutzt, konzentriere mich da eher auf den Film :-)
DVD 3
=========
Ich denke ich gehe zwar nicht so detailliert drauf ein, aber auf jeden Fall einzeln und nicht allgemein in die einzelnen Kapitel und daher fange ich mit der Einleitung an, die ca. 2 Minuten lang geht und hier erzählt der Regisseur Peter Jackson kurz, was uns hier bei den Specials erwartet und zwar über 3 Stunden Bonus!
J.R.R. Tolkien: The Legacy of Middle-Earth
------------------------------------ ---------------------------
Hier geht es fast eine halbe Stunde lang um die Elben und darum, das sogar eine echte Sprache für sie entwickelt wurde, die dann im Film auch so gesprochen wurde, aber ansonsten immer in Deutsch zu sehen. Doch man gab sich sogar die Mühe diesem Volk eine eigene Sprache zu geben, wenn das nicht detailliert ist!
Vom Buch zum Skript
------------------------------------
Hi er geht es 24 Minuten lang um viele besondere Szenen, sogar diejenigen, die gar nicht im Buch vorkamen, sondern nur in der Verfilmung genutzt worden, daher besonders interessant, auch wenn ich das Buch nicht kenne. Jedoch ist dieses Kapitel in 2 Unterkategorien eingeteilt, so dass dies Teil 1 mit dem Titel Forging the Final Chapter ist und Teil 2 Aragorn kämpft gegen Sauron, was ein verworfener Entwurf ist, den man sich hier ansehen kann. Mit musikalischer Untermalung, jedoch nur halt als Entwurf was die Bilder angeht, aber interessant allemal, da er 5 Minuten lang geht!
Gestaltung und Aufbau von Mittelerde
-------------------------------------- --------------------
Und hier gibt es auch mehrere Elemente, ich habe mit dem Aufbau von Mittelerde angefangen, welches stolze 38 Minuten geht und halt viele Bilder zeigt und vor allem zeigt, wieviel Arbeit hier in sich steckt, das Ganz Mittelerde auf der Leinwand erscheint, schon gigantisch und das Design-Team hat 6 Jahre ununterbrochen daran gearbeitet, selbst noch später bei den Entwürfen zu Szenen dieser DVD-Edition. Dann gibt es noch eins für die Kostüme was 12 Minuten lang geht, ein sogenanntes Big Atures von 19 Minuten, wo es um die Miniaturen geht und die man sich später auch in Galerien anschauen kann und zu guter Letzt folgt dann noch der Weta-Workshop über genau 47 Minuten, der Hammer!
Home of the Horse Lords
------------------------------------------
Dieses Special dreht sich hauptsächlich um die Pferde die ja eine wichtige Rolle spielen in Herr der Ringe und dafür gibt es ein halbstündiges Special dazu und zwar insbesondere der beiden weißen Hengste die im Film zu sehen sind und von Gandalf geritten werden!
Karte von Mittelerde
---------------------------------
H ier kann man sich diese nicht nur ansehen, sondern man bekommt auch Einblicke durch ein paar kleinere Szenen wenn man z. B. auf Isengard drückt etc.!
Neuseeland als Mittelerde
-------------------------------------- ----
15 Minuten geht dieses Special und hier bekommt man Infos zu den einzelnen Schauplätzen im Film in Neuseeland und ich finde klasse gemacht, vor allem das Ansehen der Landschaften dort!
Und das war also DVD Nummer 3, aber wer denkt das war schon alles hat sich leider getäuscht, daher ohne Umschweife direkt rüber zu DVD 4 und den letzten Specials bei dieser Trilogie!
DVD 4
==========
Die Dreharbeiten zu "Die Rückkehr des Königs"
------------------------------------ -----------------------------------
Hier kann man sich übrigens vorher noch die Produktionsfotos ansehen wenn man mag, ich gehe jedoch direkt über zum eigentlichen Special bzw. zu der eigentlichen Dokumentation. Und die dauert stolze 1 Stunde und 13 Minuten, die werden ja immer länger habe ich das Gefühl, jedoch sind es auch etwas weniger als noch bei DVD 3 und hier geht es halt um die Dreharbeiten, also vielen Szenen hinter den Kulissen, die man als Fan sicherlich gerne sieht mit vielen Interviews etc.!
Die visuellen Effekte
---------------------------------
Hier gibt es zuerst das Special genannt Weta Digital, welches 40 Minuten andauert. Und hier dreht sich alles um die Special Effects kann man sagen, Szenen die noch realistischer gemacht wurden und bei Teil 3 im Gegensatz zu Teil 1 waren dies schon die doppelte Anzahl. Und dann gibt es noch das Special zu den visuellen Effekten mit einer Schlüsselszene und die kann man sich in verschiedenen Entwicklungsstadien ansehen, sehr gut gemacht und schön zu sehen für uns Zuschauer, wie aufwendig so eine einfache Szene im Kino ist!
Die Post-Produktion: Die Reise endet
------------------------------------------- ----------------
Hier wird das Special in 4 einzelne Teile gegliedert, anfangen möchte ich mit Editorial: Completing the Trilogy, welches ca. 20 Minuten geht. Hier gibt es vor allem jede Menge Interviews der Schauspieler und es dreht sich alles ums Schneiden, denn der Film hatte anfangs eine Länge von 4 1/2 Stunden und die mussten gekürzt werden. Dann folgt Music for Middle Earth, welches 23 Minuten geht und worum geht es hier wohl, um die Filmmusik ist doch klar und das sollte reichen. The Soundscapes of Middle Earth ist der nächste Punkt und dieser dauert 22 Minunten und hier geht es um die Toneffekte und das letzte Special dieser Rubrik nennt sich The End of all things. 20 Minuten ging es und hier wurde alles zum Ende gebracht und die Zeit war knapp und es gab jede Menge Hektik :-)
The Passing of an Age
---------------------------------------
24 Minuten geht dieses Special und hier dreht sich vieles um die Weltpremiere des 3. Teils und hier gibt es Ausschnitte aus TV-Sendungen, Interviews etc. aus den USA oder zur Weltpremiere in Neuseeland und auch hier jede Menge Kommentare und Interviews und einige Überraschungen!
Cameron Duncan: The Inspiration For: "Into the West"
-------------------------------------- ------------------------------------------
2 Teile gibt es hier und damit endet die lange Specials-Reihe auch und mal sehen was es zum Schluss noch zu sehen gibt. Und dies hat nichts mit Herr der Ringe zu tun, der Kurzfilm nennt sich DFK6498 und dauert 4 1/2 Minuten und begriffen habe ich erst am Ende worum es geht, nämlich um einen 16-jährigen Jungen der an Knochenkrebs erkrankt ist und hier in diesem Kurzfilm seine Leidensgeschichte etwas wiedergibt bzw. seine Gedanken. Und zum Schluss folgt noch Strike Zone, mal sehen was sich dahinter verbirgt. Und es geht wieder um diesen Jungen, jedoch in einem weiteren Kurzfilm über Softball der ca. 11 Minuten geht. Also etwas ganz Anderes zu Herr der Ringe, regt aber richtig zum Nachdenken an und ist irgendwie ein trauriges Ende dieser Specials!
Alles in allem reichlich Specials, wofür man einige Zeit braucht um sich dies genauestens anzuschauen und eher was für riesige Fans, denn ich stehe nicht so auf stundenlange Specials muss ich zugeben, sondern schaue mir lieber die Filme dazu an!
Meine Meinung
----------------------------
Was soll ich groß zu diesem genialen Film sagen, ich finde genauso wie damals bei der alten und neuen Trilogie zu Star Wars, das dieser letzte und 3. Teil dieser Trilogie einfach der Beste ist, so ein Abschluss hat für mich immer etwas Besonderes und viele Elemente die mir halt gefallen. Daher wenn ich jetzt nur mal an den Film selber denke, passt einfach alles, auch wenn ich keinerlei Vergleiche zum Buch stellen kann, da nie gelesen. Doch er ist halt vollgepackt mit tollen Special-Effects, extrem genialen Soundeffekten und Szenen die man zuvor noch nie gesehen hat außer vielleicht bei Star Wars und daher ein absolutes Fantasy-Highlight. Für Fans dieser Richtung daher einfach ein Muss diese Trilogie zu Hause zu haben und ich liebe halt die Rückkehr des Königs ungemein. Er hat viele kleine Abenteuer, z. B. Frodo mit den Orks und der Spinne etc. daher ist Abwechslung pur hier geboten, dazu die Schlacht vor den Toren Gondors und alleine dieses Bild mit der Streitmacht und später die Kämpfe selbst, einfach ein Traum und wirklich nur mit Home Cinema oder Kino richtig zu genießen. Dazu die perfekten Schauspieler und unterschiedlichen Charaktere, es wird Humor geboten, neben Action und Spannung sowie emotionale Momente insbesondere am Schluss und das passt einfach und geht Hand in Hand, also perfekt inszeniert vom Regisseur!
Dazu kommt dann noch der günstige Preis, die lange Spielzeit, die Box die richtig schön aufgemacht worden ist und zudem noch das nicht enden wollende Bonus-Material :-) Was will man bitte mehr, 2 DVD´s vollgepackt mit Specials, der Film auch auf 2 DVD´s im Besten Tonformat und dazu in einer Box die richtig was hermacht, auch vom Inneren, lässt sich wie ein Buch öffnen. Einziger Nachteil ist für mich, das die Box aus starker Pappe ist und daher nicht ganz widerstandsfähig, aber das war auch der einzige Kritikpunkt, daher ein glasklares "Sehr gut" von meiner Seite und ihr dürft euch jetzt schon über den Endbericht zu Herr der Ringe freuen, die gesamte Box mit allen 3 Teilen und damit beende ich auch meine Herr der Ringe Reihe. Daher klar Empfehlenswert und ich sage bis zum nächsten Beitrag, euer Sky!
...
PaterBrown, 31.12.2006
...es ist schwierig, einen solchen Bericht zu schreiben... leider hast Du Dich für meine Begriffe allzu sehr in allgemeinen Floskeln verloren... WAS ist denn nun KONKRET drin in den Specials etc... ??? Aber nix für ungut und trotzdem alles Gute für 2007...
erdi13, 03.01.2007
super bericht. der verdient eindeutig ein SH. hoffe, du bist gut ins neue jahr gerutscht - gruß erdi
Baby1, 30.12.2006
Ich wünsche Dir nen guten Rutsch ins neue Jahr Lieben Gruss Anita
ein Testbericht von matraze2006-01-21 13:58:00vom 21.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: gigantische schlachtszenen, Bild, Sound, Effekte, Soundtrack, massig Bonus, 4 DVDs...Nachteile/Kritik: .....
Ja die Reise endet….leider. „Die Rückkehr des Königs“ stellt das Finale der Ringsaga um den Ring der Macht, Frodo, seinen Gefährten, Mordor und Verbündete dar.
Man könnte auch zum dritten Teil sagen:
Anschnallen, Festhalten, Genießen, nicht vom Fernseher wegsehen und nicht vom Sofa fallen
Natürlich hab ich auch „Die Rückkehr des Königs“ im Kino gesehen und das ganze 5-mal.
Wie auch schon bei den Vorgängern ist neben der Kinofassung wieder die „Extended-DVD“ veröffentlicht worden, die es natürlich auch in meine Sammlung geschafft hat.
Dieser Bericht schildert meine Eindrücke der DVD und des Filmes wieder.
Ps
Ist wieder ein langer und ausführlicher Bericht…wer nicht soviel Zeit hat, der sollte
nach unten scrollen zu „Meine Gedanken“….
--Infos und Fakten zum Film--
---------------------------------------------
Neben Peter Jackson sind natürlich auch wieder alle bekannten Schauspieler mit an Board, aber auch neue Charaktere werden eingeführt. Wie an allen Filmen hat Peter Jackson auch einen Cameo-Auftritt: In diesem Film ist Peter Jackson als Korsar auf einem der Korsarenschiffe zu sehen
Mit einem Budget von 94 Mill. Dollar und einem Einspielergebnis von über 1.1 Milliarden Dollar, liegt der Film damit weltweit auf Platz 2 hinter TITANIC(1.8 Milliarden Dollar).
Bei den Oscarverleihungen hat „Die Rückkehr des Königs“ sagenhafte 11 Oscars bekommen. In jeder Kategorie, in der dieser Film nominiert war, sahnte der Film den Oscar ab, darunter beste Ausstattung, Schnitt, Maske, Filmmusik(Howard Shore), Toneffekte, adaptiertes Drehbuch, Spezial-Effekte, Filmsong, Film und Regie für Peter Jackson. Die ganze Trilogie hat endlich ihre Anerkennung erhalten.
--Story des Filmes--
------------------------------------
Die Schlacht in Helms Klamm ist vorbei, und die Verbündeten reiten nach Isendgart zu Merry, Pippin und den Ents, die ISaruman und seine Orks besiegt haben. Sie stellen Saruman zur Rede, doch Saruman wird von Grima getötet, und Pippin findet seinen Palantir.
Zurück in Edoras macht Pippin durch die Berührung des Palantir eine für ihn gefährliche Erfahrung, aber zugleich eine nützliche. Seine Vision hat die nächsten Schritte Saurons verraten, der Minas Tirith, die Hauptstadt Gondors, angreifen will mit all seinen Kräften. Also machen sich Gandalf und Pippin auf den Weg nach Minas Tirith, um die Stadt vor dem Angriff zu warnen. Die Rohirrim begeben sich zu einem Sammelpunkt, um Verstärkung für ihr Heer zu bündeln, doch sie sind insgesamt zu wenige. Aragorn muss sich seinem Schicksal stellen, und fordert die Armee der Toten auf ihren Eid zu erfüllen, dem sie einst Isildur geschworen hatten. Das Heer Saurons macht sich unterdessen auf den Weg, um Minas Tirith anzugreifen.
Es bleibt wenig Zeit, und das Heer von Rohan, unter König Theoden, reitet nach Gondor in die Schlacht nach Minas Tirith, die das Ende der Völker Mittelerdes bedeuten könnte….
Frodo, Gollum und Sam klettern die geheime Treppe von Cirith Ungol, aber Gollum lockt Frodo direkt in eine Falle. Zuerst aber spielt er Sam aus, und Frodo und Gollum gehen alleine weiter. Er lockt den Hobbit zu Kankra, einer Riesenspinne, damit er sich mit dem Einen Ring wieder vereinen kann. Frodo wird zwar verletzt, aber Sam kann Kankra im Kampf ebenfalls verletzen, die nun flüchtet. Leider zu Spät, weil Orks Frodo zum Turm von Cirith Ungol mitnehmen, aber später wird er von Sam befreit. nachdem sich die Truppen der Orks Schagrat und Gorbag gegenseitig umgebracht haben. Mit Orkrüstungen getarnt streifen sie nun durch Mordor, um den Ring im Schicksalsberg zu vernichten.
Doch der Ring der Macht wird ständig schwerer….und das Ende ungewiss.
--Regie und Schauspieler--
------------------------------------------------
Regie……………Peter Jackson
Elijah Wood .... Frodo
Sean Astin .... Sam
Orlando Bloom .... Legolas
Billy Boyd .... Pippin
Bernard Hill .... Theoden
Ian Holm .... Bilbo
Ian McKellen .... Gandalf
Viggo Mortensen .... Aragorn
John Noble .... Denethor
Paul Norell .... König der Toten
Miranda Otto .... Eowyn
John Rhys-Davies .... Gimli
Liv Tyler .... Arwen
Hugo Weaving..... Elrond
David Wenham .... Faramir
Die Schauspieler sind auch im letzten Teil der Saga wieder sehr überzeugend und geben ihr bestes. Neben den realen Schauspielern sieht Gollum natürlich wieder genial in seiner Art und Mimik aus.
Besonderes Augenmerk liegt aber auf Frodo, der sich nun sichtlich gegenüber den beiden ersten Filmen verändert hat, und Elijah Wood spielt das wirklich gut. An seiner Seite ist natürlich Sean Astin, der seinen Charakter im Film nicht im Schatten stehen lässt.
Alles in allen wirklich rundum gelungen!!
--Die DVDs--
--------------------------------------------------
Die Extended-Version von „Die Rückkehr des Königs“ kommt in einem sehr schicken, dunkelblauen Digi-Pack daher, ähnlich gestaltetden anderen Verpackungen der beiden Vorgängerfilme. Auch hier ziert eine goldene Schrift „Herr der Ringe-Die Rückkehr des König“ die Verpackung. In dieser Box befinden sich 4 DVDs. Als zusätzliches Schmankerl gibt es ein Booklet mit Informationen zum Film, dem Szenenindex, und der Struktur über den inhaltlichen Aufbau der Bonus-DVDs.
-Die DVD 1 und 2-
---------------------------------------
Filmlänge: ca 240 Minuten
Fsk: ab 16
Regionalcode : RC 2
Bildformat: 16:9 – 2.35:1 (anamorph)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX / DTS 6.1 ES) // Englisch (Dolby Digital 5.1. EX)
Untertitel: Deutsch / Englisch / Deutsch für Hörgeschädigte
-Bonus der DVD 1 und 2-
--------------------------------------------
- animierte Menüs
- 4 Kommentare vom Regisseur, den Drehbuchautoren, den Darstellern, vom Design-Team,
vom Produktions- und Postproduktionsteam
-Die Bonus-DVDs–Disc 3 und 4-
------------------------------------------------------------
Disc 3: Der Krieg um den Ring
- 6 Original-Dokumentationen über :
- Adaption des Buches in ein Drehbuch
- Gestaltung und Aufbau Mittelerde
- Kostümdesign
- Besuch bei Weta Workshop
- uvm.
- 2 interaktive Karten : die Reiserouten der Gefährten/Neuseeland als Mittelerde
- Bildergalerien mit Kommentaren der Künstler (über 2000 Bilder)
Disc 4: Ein Zeitalter neigt sich dem Ende
- 7 Original-Dokumentationen über:
- Dreharbeiten zu „Die Rückkehr des Königs“
- Visuelle Effekte
- Schnitt
- Ton
- Musik
- Special der Schauspieler über die Verabschiedung
-Detailansicht der Extras-DVD 3 und 4-
-------------------------------------------------------------- Disc 3:
„J.R.R Tolkien-The Legacy of Middle-earth“
Der dritte und letzte Teil(~30 Min.) über den Schöpfer Tolkien und sein Werk.
In der Video-Dokumentation wird den Zuschauer der Ursprung und Entstehung der Sprachen, Motive, Charaktere präsentiert. Außerdem wird auf den Zusammenhang von Tolkien und seinen Freunden eingegangen und die Erfahrung aus dem Krieg.
„Vom Buch zum Script“
In dieser Kategorie gibt es zwei Kapitel. In „From Book to Script-The final Chapter” (ca~24 Min) gehen die Filmemacher auf die Entwicklung des Drehbuches ein. Es wird gezeigt, wie einige Dinge aus „The two Towers“ in den dritten Teil verschoben worden sind, und welche Änderungen, Probleme oder Beschneidungen vorgenommen werden mussten.
Im zweiten Kapitel „Verworfene Entwürfe - Aragorn kämft gegen Sauron“ wird anhand von frühen Storyboard-Animationen der Kampf Sauron vs. Aragorn am Schwarzen Tor dargelegt.
„Gestaltung und Aufbau Mittelerdes“
In dieser Rubrik befinden sich 4 Dokumentationen.
In „Designing Middle-earth“(~40 Min.) wird dem Zuschauer ein Überblick geschaffen über den Aufbau und Design der verschiedenen Kulturen im letzten Teil der Saga. Die Filmemacher präsentieren Design-Skizzen, dem gegenüber wird das fertige Endergebnis dargelegt.
In „Big Atures“(~19 Min) wird Aufschluss gegeben über jegliche Art von Miniaturen im Film gegeben.
Der Besuch bei „Weta Workshop“ (~47 Min.)entführt einem in die Arbeit über die Herstellung jeglicher Rüstungen, Masken, Kostüme oder Monster, und aus welchen Ideen diese entstanden sind.
„Costume Design“(~12 Min.) verrät die Geheimnis der Kleider aus Mittelerde. Die Macher sprechen über die Kostüme und deren Zusammenhang zum entsprechenden Volk und deren Charakterisierung.
Neben den Video-Dokumentationen gibt es 3 Designgalerien über die Menschen, Orte und Miniaturen.
„Home of the Horse Lords“
Diese Dokumentation(~30 Min.) zeigt die Rolle der Pferde in Mittelerde und im Film. Die Darsteller sprechen über ihre Erfahrungen mit Pferden am Set und über persönliche Gefühle zu den Tieren.
„Karten von Mittelerde“
Hier wird der geographische Weg von Sam&Frodo, Merry, Pippin&Gandalf und Aragorn&Legolas&Gimli dargelegt anhand einer Landkarte. Entsprechend den Gruppen, sind die verschiedenen Schauplätze der Reise mit Videos unterlegt.
„Neuseeland als Mittelerde“
In diesen 6 kleineren Videos(insgesamt ~16 Min.) wird über die Suche von geeigneten Drehorten für den Film berichtet, z.B. für Ost-Ithilien, Pfade der Toten oder für Mordor.
Disc 4:
„Die Dreharbeiten zu –Die Rückkehr des Königs“
In „Cameras in Middle-earth“(~72 Min) werden die Filmemacher an die verschiedenen Sets des Filmes begleitet, und dem Zuschauer wird ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Außerdem wird der letzte Drehtag der Hauptdarsteller offen gelegt(sehr ergreifend).
Neben der Video-Dokumentation gibt es eine Designgalerie mit sehr anschaulichen Bildern.
„Die visuellen Effekte“
In „Weta Digital“(~40 Min.) wird ein Einblick gegeben über die Effekte in „Die Rückkehr des Königs“.
Hier wird erläutert wie die Effekte in den Film kommen, d.h. von der Planungsphase bis zur Endfassung im fertigen Film. Besonderes Highlight ist die Machart der Schlacht um Minas Tirith.
Neben dieser Video-Dokumentation befindet sich noch Demonstration „Der Kampf des Mumakil“, welches einen Einblick in die Effekte von Weta gibt. Verschiedene Fenster zeigen diverse Effekt-Elemente an, z.B. für den Hintergrund, Rohentwurf, Massive oder den fertigen Film.
„Die Postproduktion-Die Reise endet“
In dieser Kategorie befinden sich 4 Dokumentationen:.
In „Completing the Story“(~21 Min.) sprechen Peter Jackson und sein Cutter über den Schnitt, Probleme und Änderungen im Film, die vollzogen werden mussten, z.B. warum bestimmte Szenen in den Film genommen werden sollten(Sarumans Tod).
In „Music for Middle-earth“(~22 Min.) wird, wie der Titel schon besagt, alles rund um die Musik im dritten Teil offen gelegt.(ich bekomm schon wieder ne Gänsehaut)
Hier wird erläutert warum bestimmte Musik für bestimmte Szenen benutzt wurde, damit Atmosphäre und Stimmungen perfekt eingefangen werden.
In der Dokumentation „Soundscape for Middle-earth“(~22 Min.) gibt einen Einblick über die Tonabteilung, und die (experimentelle) Arbeit, die nötig war, um dem Film Soundeffekte zu geben.
„The End of All Things”(~21 Min.) zeigt die Vereinigung aller Elemente der Postproduktion.
“The Passing of an Age”
Diese Video-Dokumentation(~25 Min.) gibt Aufschluss über die Weltpremiere in Wellington und die Euphorie, da die ganze Stadt im „Herr der Ringe-Fieber“ war.
Neben der Weltpremiere, der Welttour der Filmprimären und der sehr ergreifenden Oscarverleihung, kommen auch die Darsteller und Filmemacher zu ihren letzten Worten und zu einem Resümee.
“Cameron Duncan: The Inspiration for "Into the West"
Diese Dokumentation (~32 Min.) wird dem Jungen Cameron Duncan gewidmet, der auch für das Lied „Into the West“ ein Vorbild und Inspiration waren. Cameron sollte eigentlich ein Werbespot für Organspenden drehen, aber er verstarb.
Neben der Dokumentation befinden sich zwei Kurzfilme von Cameron Duncan, die über seine Krankheit handeln.
--Fazit der 4 DVDs--
---------------------------------------------
Die DVDs sind perfekt. Der Film ist auf den beiden Silberlingen aufgeteilt, so dass man die Disc wechseln muss(stört aber bei dem Filmgenuss nicht).
Das Bild des Filmes ist sahnemäßig. Es ist scharf, kontrastreich und klar. Ich kann nichts daran aussetzen.
Der Sound ist einfach nur ein Genuss. Das Heimkinosystem wird bis auf das Letzte ausgereizt. Das garantier ich euch!!! Das holt euch den Staub aus den Ohren!!! Aus allen Lautsprechen wird das Kampfgeschehen wiedergegeben. Von Links kommen die Olifanten, rechts hört man Pfeile zischen, Olifanten trampeln von vorn nach hinten, das Geschrei der Nazguls lässt einen erzittern….uvm….als wäre man wirklich mittendrin. Das Bild und Sound bekommen die Bestnote 1+.
Die Extras der Bonus-DVD sind wahrlich grandios. Es braucht wirklich einiges an Zeit, denn die Masse an Extras sind gewaltig. Es gibt so viele Details, die einem die Filmemacher offen legen, so dass man wahrlich hinter die Geheimnisse des Filmes geführt wird.
Meine persönlichen Highlights sind der Besuch bei "Weta- Workshop und Digital", „Cameras in Middle-earth“, “The Passing of an Age” und „Home of the Horse Lords“. Der Unterschied zu den Bonus-DVDs der ersten beiden Teile ist, es kommt ein bissel Wehmut auf, weil der Abschied von den Darstellern sehr ergreifend ist.
Die Gesamtspielzeit beträgt ca 7 Stunden, und wahrlich ist das gesamte Bonusmaterial qualitativ sehr hoch und überzeugend.
Die vier Discs machen aus der DVD-Edition ein Highlight, welches in keiner DVD-Sammlung fehlen darf.
Ich vergebe die Bestnote 1+
-Warum ist der Film empfehlenswert?- Meine Meinung/Eindrücke/Gedanken/Kritik-
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich sag es gleich vorne weg: Der dritte Teil stellt das würdige Finale der Ring-Saga dar.
Hat man gedacht, der zweite Teil stellt alles in den Schatten….nein ich habe mich geirrt. „Die Rückkehr des Königs“ überbietet den zweiten Teil noch.
Nachdem „Die Gefährten“ die Geschichte genial eingeführt hat, „Die Zwei Türme“ den grandiosen Mittelteil bildet, kommt mit „Die Rückkehr des Königs“ ein bombastisches Feuerwerk auf DVD.
Warum? Das kann ich euch sagen…...verzeiht mir aber, wenn ich ein bissel ins Schwärmen gerate.
In diesem Film dominieren die grandiosen Action-Sequenzen, die es garantiert in sich haben, aber auch in perfekter Kombination mit Story, Dramatik und Romantik stehen.
Das beginnt zum Beispiel mit dem eher ungewöhnlichen Anfang der Geschichte um Gollum und dem Fund des "Einen Ringes" , welches natürlich im Zusammenhang mit dem Ende des Filmes steht (Der Fund -> Die Vereinigung -> das Schicksal).
Der Film beginnt nicht ganz so temporeich als "Die zwei Türme", ist aber nicht langweilig, d.h. die Storielines werden weiter erzählt, bis alle Figuren ihre Stellungen im Film eingenommen haben. Peter Jackson nimmt sich Zeit für die verschiedenen Charaktere, um ihre Geschichte zu erzählen. Es wird alles auf den großen Moment vorbereitet. Dann kommt der Knall und ein Feuerwerk wird abgebrannt, wie man es noch nie gesehen hat. Der Film steigert sich von Minute zu Minute mehr, und endet in einem Gänsehautfinale mit zwei wechselnden Erzählsträngen, einmal Frodo/Sam im Schicksalsberg und Ararogorn/Gimli/Merry/Pippin/Legolas/Gandalf am Schwarzen Tor.
Die Dramaturgie des Finales find ich sowieso richtig gut umgesetzt, da alle an diesem Punkt geraten, wo eigentlich alles verloren ist, und dann kommt die Wende. …Filmtechnisch perfekt und ein Genuss dazu.
Auch der dritte Teil wird nachhaltig beherrscht von seiner Musik, die den Bildern und Sequenzen des Filmes sein einzigartigen Charakter und Atmosphäre geben. Jede Szene erhält eine einzigartige Melodie, die so die Atmosphäre der Szene widerspiegelt. So gibt es auch in „Die Rückkehr des Königs“ wieder massenhaft Gänsehautszenen, z.B. der Ritt der Rohirim in die Schlacht, die Entzündungen der Leuchtfeuer oder Kankra und die Grauen Anfurten, wo einem die Gefühle erfassen und ich vollkommen in den Film eintauche.
Wo noch im zweiten Teil Rohan vorgestellt wurde, ist in diesem Film die Einführung Königreich Gondor, welches durch Musik, Stil, Design und Bauten beschrieben und eindeutig charakterisiert wird.
Das Königreich Gondor ist im Prinzip ein Gegensatz zu Rohan, denn ist nicht nordisch orientiert, sondern mit den opulenten Bauten einen bissel an die Römer erinnert, da Gondor mal ein großes und starkes Reich war. Auch das große Musik-Theme von Gondor untermauert das, das doch sehr modern, kraft- und temperamentvoll von einem Orchester präsentiert wird, mit markanten Blechbläsern als Primärinstrument und Streichinstrumenten als Unterstützung, wie einst Gondor als Königreich war, und zu einer Gänsehaut mit seiner markanten Melodie animiert.
Neben diesen Themes kommen auch wieder neue markante musikalische Lieder vor, z.B. das Schwarze Tor, Kankra oder in Mordor.
Howard Shore hat wieder all sein Können unter Beweis gestellt und einen Traum an einem Soundtrack abgeliefert. Besonderes Schmankerl ist „Into the West“ von Anny Lennox.
Der Sound bekommt die absolute Höchstnote!!!
Wie oben schon geschrieben, übertrifft der dritte Teil in der Kategorie Action den zweiten, und das mit allen Mitteln.
Die Schlachtszenen sind für mich das große Highlight des Filmes, und wahrlich der Stand aller Dinge in Sachen Umsetzung und Effekte. Etwas Vergleichbares habe ich noch in keinem anderen Film zu Gesichte bekommen. War Helms Klamm schon genial mit riesigen Ausmaßen (10000 Uruks), ist die Schlacht auf den Pelennor-Felden doppelt so genial, groß(ca. 200000 Orks) und lang(garantiert 40 Min.)
Die Schlacht ist der Höhepunkt, stellt alles dar gewesene in den Schatten, ist aber nicht der Höhepunkt im Sinne des Filmes. Der eigentliche Höhepunkt des Filmes am Schwarzen Tor ist wahrlich auch genial. Man wird regelrecht vom Sofa gerissen.
Ich gerate mal kurz ins Schwärmen…..verzeiht mir!!
Die Schlacht beginnt mit dem monströsen Aufmarsch der Orks, samt Kriegsgeräte wie Katapulte und Türmen, mit mitreißendem Kriegsgeschrei, und einem Blick auf das gesamte Heer vor Minas Tirith. Die Belagerung beginnt…Katapulte schießen riesige Steinbrocken in die Stadt, dann fliegen die Nazguls ein mit einem Sturzflug, greifen sich Menschen, und lassen sie in die Massen der Orks fallen. Begleitet wird das Geschehen mit unglaublichen Kamerafahrten, z.B. fliegt der Zuschauer förmlich mit dem Nazgul durch Mina Tirith, und dann die Sicht aus der „Totalen“, die das ganze Ausmaß der bombastischen Belagerung darlegen, wenn 200000 Orks Minas Tirith belagern und angreifen. „WOW“ Es sieht einfach fantastisch aus!!!
Und dann der Ritt der Rohirim. Für mich ist das die genialste Szene aus dem Film.
Es treibt einem die Gänsehaut auf den gesamten Körper, wenn Theoden seine Rede hält, und das gesamte Heer brüllt „Tod, Tod, Tod“, und anschließend sich das Heer unter der Rohan-Musik in die Orks reitet…einfach unglaublich….der Wahnsinn.
Und das ist noch lange nicht das Ende…wenn die Haradrim mit den Mûmakil in den Kampf eingreifen, geht es erst richtig los. Allein die Ankündigung der Mûmakil ist wahrlich beeindruckend: Die Erde bebt, ein verzweifelter Blick von Thedeon, und dann die Sicht von vorne, wenn die Mûmakil neben einander auf die Rohirim zulaufen. Dann folgt eine Ansicht auf den Mûmakil-Führers, der sein Horn bläst, und die Kamera macht einen Schwenk auf die restlichen Mûmakils, die dann zum Trab ansetzen. Hier wird der Zuschauer wahrlich vom Sofa geworfen, da die Gurte nicht mehr halten. *grins*...einfach der Wahnsinn!!!
Es schaut genial aus, wenn Kamerafahrten durch die Beine eines Mûmakil stattfinden, und dabei die Reiter dabei links und rechts ausweichen oder zertrampelt werden, und sich im Hintergrund andere Mûmakil im Kampf befinden. Alles wirkt dabei sehr übersichtlich und nicht zu hektisch. Von der Machart her wirklich klasse. Es fällt einem sprichwörtlich das Ei aus der Hose ^^.
Die Action-Sequenzen sind einfach ein Muss….Bestnote 1+
Bedeutung als Finale der Trilogie-
------------------------------------------------------
Der Film ist das perfekte Finale, der die Trilogie zu Ende führt? Sind die gesplitterten Erzählstränge zusammengeführt? Alle Charaktere nehmen ihren bestimmten Platz in der Geschichte ein? Fragen die der letzte Teil beantworten sollte….
Ja…und wirklich alles hat ein Ende gefunden!!
Alles kommt wie es kommen muss, so dass die Filmtrilogie abgeschlossen wird, und das kann sich wahrlich sehen lassen.
Das Hauptaugenmerk liegt für mich auf der Einführung Gondors, die Rolle von Aragorn, der jetzt am Ende sein Erbe als König antritt, der Sieg gegen das Böse, die Vereinigung der menschlichen Völker, nachdem lange Zeit Zwiespalt geherrscht hat, und die Bedeutung für die Zukunft.
Alles in allem eine versöhnliches Ende, wobei man schon nachdenklich wird, denn leider kommt danach nichts mehr.
-Kinofassung/Extended-Version-
-----------------------------------------------------
Die erweiterte Fassung trumpft mit 48 Minuten zusätzlichen Filmmaterial auf, und ich kann nur sagen, es lohnt sich. Die Extended-Version hat eine Laufzeit von ca. 240 Min.
Die Kinofassung war schon grandios, aber die Langfassung weißt eine Vielzahl von Details auf, die den Film zu einem geschliffenen Diamanten machen.
So, z.B. kommt einem der Abschnitt zwischen der Schlacht um Minas Tirith und dem Schwarzen Tot nicht mehr so abgehackt vor, denn jetzt haben sie die Häuser der Heilung eingeführt. Auch die Schlacht am Schwarzen Tor bekommt einen anderen Sinn, denn der Mund Saurons übergibt den Heerführern der Menschen jetzt das Mithril-Hemd von Frodo, so dass sie annehmen Frodo sei tot.
Weitere Details sind:
- Sarumans Tod (der Fund des Palantir ergibt endlich einen ordentlichen Sinn)
- Legolas und Gimlis Trinkgelage
- Mehr Details über Denetor und Minas Tirith
- Mehr Szenen mit Frodo, Sam und Gollum
- Erweiterte Kampfszenen in Osgiliath
- Merry wird Knappe von Rohan
- Szenen mit Faramir und Denetor
- Mehr Szenen mit der Armee der Toten
- Erweiterte Schlachtszenen in Minas Tirith und auf den Pelennor-Feldern
- Gandalf trifft auf den Hexenkönig
- Pippin folgt Denetor zur Grabkammer
- Der Tod Gothmog
- Aragorn und der Palantir
- Frodo und Sam müssen verkleidet als Orks mit zum Schwarzen Tor
marschieren(Buch)
- Saurons Mund
- uvm…
Der Rest der neuen Szenen ist dann auch auf Dialog- und Kampfszenen beschränkt, und teilweise sind Szenen neu geschnitten, wie z.B. die Ankunft der Rohirim. *Gänsehaut*
Wie die anderen Teile profitiert auch „Die Rückkehr des Königs“ von den neuen und erweiterten Szenen, da jetzt doch einige Details aus dem Buchern vorhanden sind, z.B. die Häuser der Heilung, Saurons Mund oder Frodos Marsch zum Schwarzen Tor.
Die Dinge, die mich an der Kinofassung gestört haben, z.B. was ist mit Gandalfs Stab passiert oder der unerklärliche Fund des Palantirs, sind jetzt ausgemerzt, und der Film wirkt inhaltlich abgerundeter.
Fazit: Die Extended-Version ist eindeutig die bessere Wahl.
-negative kritik-
Keine….Buch ist Buch/Film bleibt Film
Einzig der Abschied schmerzt *heul*
--Fazit--
--------------------------
Ich bin einer, der wenn er an „Herr der Ringe“ denkt, gleich eine Gänsehaut bekommt, und genau das löst dieser Film bei mir aus.
„Die Rückkehr des Königs“ bildet den perfekten Abschluss der Saga. Der Film beinhaltet alles, was ich mir gewünscht und erwartet habe, nämlich Story, Action, Spannung, gewaltige Schlachtszenen, Bilder, Gefühle, Orks, Monstern, Nazguls und ein Knaller-Finale. Also wirklich der Film macht von Anfang bis Ende einfach nur Spaß. Es passt einfach alles zusammen, und das macht den Film immer interessant und nie langweilig.
Neben den filmischen Höhepunkten sind aber auch die Dinge rund um den Film fabelhaft. Die Auswahl der Schauspieler - deren Leistungen(auch in Teil1+2), der Soundtrack, Soundeffekte oder Machart(Handlung+Action) sind wirklich sehr überzeugend.
Peter Jackson hat sich mit diesem Film wahrlich ein Denkmal gesetzt.
Daneben ergänzen die neuen Szenen den Film sinnvoll, runden ihn voll und ganz ab, und machen aus dem dritten Teil ein grandioses Erlebnis. Die Laufzeit mit fast 240 Minuten hört sich zwar lang an, vergehen aber eigentlich wie im Flug.
Die 4 DVDs dieser Version sind einfach unglaublich, mit einer Masse an Bonusmaterial, und bilden ein richtiges Schmankerl, das bei keinem fehlen darf.
Der Preis der Extended-Version sollte aktuell bei 40 Euro liegen, was der Film aber auch wert ist, wobei bei W-o-V kostet er immerhin schon 35 Euro. Update: bei defcon kostet der Film aktuell 30 Euro....
Diese Version ist meiner Meinung nach deutlich besser als die Kinofassung, und daher kann ich diese DVD mit dem Film uneingeschränkt empfehlen.
Meine Wertung: 10/10 Wertungspunkten
Dieser bericht wurde auch unter ciao.de unter dem Namen hermsche veröffentlicht!!
...
topfmops, 30.05.2005
ich mich durch alle 3 - sehr nuumltzliche - berichte 039gekaumlmpft039 hab039, sei eine frage erlaubt: schon mal in das buch von tolkien geguckt??
cyberfee, 23.05.2005
ein wiklich super guter bericht! ich werde mir gleich deine anderen berichte auch mal durch lesen und bewerten :- LG sandy
the_real_cheetah, 15.06.2005
super langer bericht! Ja der film ist genial und das beste am film sind: die musik und aragorn!
ein Testbericht von Tut_Ench_Amun2005-12-26 17:02:03vom 26.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Mehr Tricks, mehr Action, mehr Szenen...Nachteile/Kritik: Mehr Kitsch, mehr Hollywürg, mehr Kommerz
Peter Jackson brachte das Kunststück fertig die stets als "unverfilmbar" geltende Buchvorlage J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" in die Kinos zu bringen. Er machte die als unmöglich geltende Mission wahr - und zwar so gut, dass sich nicht nur Genre-Streifen, sondern die gesamte Filmindustrie an diesem ehrgeizigen Projekt in Zukunft messen lassen müssen. Gedreht wurden alle drei Teile auf einmal, die Veröffentlichung jedoch geschah tröpfchenweise. Jedes Jahr pünktlich kurz vor Weihnachten eine Kinofassung: 2001, 2002, 2003. Fürs Heimkino erscheinen ein halbes Jahr darauf die Normalo-Doppel-DVDs. Ein Jahr später dann
die jeweiligen SEEs (Special Extended Editions) auf 4 bzw. 5 DVDs - mit mehr Film (zwischen 30 und 45 Minuten), mehr Bonusmaterial (10 Stunden+) und zum Teil limitierten Miniaturen (als sog. Collector's Edition). "Die Rückkehr des Königs" ist der Zieleinlauf der Trilogie und war genauso heiß erwartet, wenn nicht noch mehr, wie die ersten beiden Teile.
_Was bisher geschah_
9 ziemlich ungleiche Gefährten finden sich nach Ratschluss bei den Elben zusammen, die gefährliche Mission der Ringvernichtung auf sich zu nehmen. Ohne große Aussicht auf Erfolg, denn Sauron hat so ziemlich alles aufgeboten, um den Ring zurückzubekommen, seine bedrohlichen Ringgeister sind neben Heerscharen von Orks und andern Dienern des Bösen seine größten Trumpfkarten, um dem (un-)freiwilligen Ringträger Frodo das kurzgewachsene Hobbitleben möglichst schwer zu machen. Die Mission läuft von Anfang an alles andere als glatt. Nachdem sie mit Gandalf dem weisen Zauberer eine der mächtigsten Hauptfiguren eingebüßt haben, wird die Situation immer prekärer. Schlussendlich zerbricht am Ende von Teil 1 die Gemeinschaft des Ringes, dank Verrats von inner- und (zuvor) außerhalb der Gruppe.
Frodo und sein treuer Gärtner Sam setzen sich ab, um die letzte Etappe zum Schicksalsberg alleine durchzuziehen. Geführt werden sie ab hier von der undurchsichtigen und dem Ring hörigen Kreatur Gollum. Dass der Ring verräterisch und durch und durch böse ist, muss Frodo am eigenen Leib immer mehr feststellen, es droht nicht nur permanente Gefahr durch die umherschwirrenden Ringgeister. Mit jedem Kilometer, den sie näher an Mordor herankommen, wird die Lage für Frodo schwerer. Würde Sam ihn nicht stets betüddeln und ihn davon abhalten den Ring zwanghaft einsetzen zu wollen, wäre die Mission längst gescheitert.
So aber erreichen sie den Rand des Mordor umschließenden Schattengebirges mit Ach und Krach ohne von den Dienern Saurons entdeckt zu werden. Reibungslos geht aber auch das nicht vonstatten. Erwartungsgemäß. Insbesondere Gollum/Sméagol kippt charakterlich immer weiter ab und stellt eine dauerhaft schwelende Gefahr dar. Der verbleibende und überlebende Rest der ehemaligen Ring-Gemeinschaft, tingelt derweil in einem parallelen Handlungsstrang durch das Reich Rohan, befreit Merry und Pippin aus den Klauen der Bösewichte, besiegt in einer beispiellosen Schlacht ein Heer von Orks des verräterischen Zauberers Saruman, finden einen todsicher verloren geglaubten Gefährten wieder und gewinnt neue Verbündete hinzu.
_Zur Story_
Die Entscheidungsschlacht steht bevor. Frodo, Sam und Gollum nähern sich auf steilem Pfad durch das Schattengebirge ihrem Missionsziel: Mordor. Sauron lässt derweil schon mal so ziemlich alles gegen die letzte freie Stadt Minas Tirith aufmarschieren, was soeben noch Schwert und Bogen tragen kann. In sicherem Glauben, der Ring sei ebenfalls dort zu holen. Als erstes fällt die vorgelagerte Stadt Osgiliath den marodierenden Orks zum Opfer, verteidigt von Faramir. Der muss sich der anrollenden Übermacht allerdings geschlagen geben und vor seinem davon nicht gerade erbauten Vater Denethor antanzen. Denethor ist zwar derzeitiger Befehlshaber von Gondor aber nicht der König, sondern nur ein Truchess, der den Thron Gondors nur bis zur Rückkehr des Königs kommissarisch verwalten soll. Gandalf versucht die Verteidigung Minas Tirith zu organisieren und den starrköpfigen Statthalter zum Kampf zu ermutigen, doch dem sind bereits mehrere Sicherungen im Oberstübchen durchgebrannt.
Der wahre König Gondors – Aragorn - sitzt noch in Rohan und hadert ein wenig mit seinem Weg, den er nun einschlagen soll. Gandalf beschleunigt seine Entscheidung, denn er lässt mit Pippins Hilfe die Signalfeuerkette Gondors entfachen. Ein traditioneller Hilferuf von Gondor an Rohan in Zeiten höchster Not. Und der verfehlt seine Wirkung nicht. Rohan macht sich kampfbereit, um den gondorianischen Brüdern eidgemäß beizustehen – soviele sinds dann aber doch nicht. Elrond gibt Aragorn den letzten Schubs, den er braucht und den alles entscheidenden Tipp, um die Truppenstärke zu erhöhen: Die Armee der Toten einzuberufen. Vor den Toren von Minas Tirith steht das Riesen-Heer Saurons Gewehr bei Fuß, bereit für die letzte Schlacht Mittelerdes. Sauron ist sich seines Sieges gewiss, doch ahnt er weder etwas von den zu Hilfe angaloppierenden Rohirrim, noch von der Armee der Toten, und schon gar nichts von seinem Ring, der sich trotz haarsträubender Gefahren für Frodo seiner endgültigen Vernichtung nähert...direkt vor seiner Nase.
_Meinung_
Nun kann man vorweg nehmen, dass Peter Jacksons Trilogie mit Abstand die wohl beste filmische Interpretation der Romanvorlage darstellt. Und das auf lange, lange Sicht. Doch der Weisheit letzter Schluss ist ihm nicht gelungen, kann es bei einem vielschichtigen und tiefgreifenden Werk, wie Tolkiens Ringkrieg auch gar nicht. Natürlich ist auch dieser Teil wieder hervorragend in Szene gesetzt und tricktechnisch ausgefeilt produziert worden. Leider zeigt sich hier aber auch am deutlichsten die Erosion der Geschichte. Man kann sich an den Fingern abzählen, dass die vielen Alterationen (gute wie schlechte) Jacksons/Boyens/Walshs aus den vorangegangenen Filmen sich im dritten Teil kumulieren. Finale oder eher Fiasko Furioso? Nun, so schlimm ist es dann doch nicht, dennoch ist Teil 3 - bei allem verdienten Lob - der schwächste Film der Trilogie geworden.
Das hat mehrere Gründe. Der schalste Beigeschmack stellt sich direkt nach dem Schauen des Films ein: Eine gute halbe Stunde wurde der Zuschauer am Ende mit überflüssigstem Hollywoodkitsch alla boneur traktiert, doch wirklich wichtige Handlungsstränge hat man gekürzt oder gar ganz weg gelassen. Ich sag's jedes Mal und werde nicht müde es zu wiederholen: Kürzungen sind bei diesem umfangreichen Stoff absolute Pflicht. Eine buchstabengetreue Umsetzung ist Utopie und tatsächlich so unmöglich zu realisieren, wie es vor 2001 immer wieder behauptet wurde. Daran ist nicht zu wackeln. Eine akkurate Interpretation ist sicher auch nicht grade leicht hin zu bekommen. Mit einigen Änderungen am Original bin ich weniger bis überhaupt nicht einverstanden, mit anderen dagegen sogar sehr.
Man kann Jackson/Boyens/Walsh zugute halten, dass ihre verfilmte Storyline immerhin in sich ziemlich konsistent ist – sofern man mindestens die Special Extended Versionen der beiden Vorgänger kennt. Für Kenner der reinen Kinofassungen tun sich zum Teil große Lücken auf, die man nur mit dem Wissen aus den Romanen schließen könnte. Bei Teil 3 sind die Schnitte und Verbiegungen am Härtesten ausgefallen, zumindest, was die Kinofassung angeht. Das musste so kommen, denn - wie erwähnt - schaukeln sich hier die „Sünden“ aus den ersten beiden Teilen in ihrer Gesamtsumme auf, man konnte offenbar nicht mehr zurück. Wenn's stimmig ist: OK. Nichts dagegen einzuwenden. Aber auch hier finden sich wieder unnötige Anpassungen an den vermeintlichen Massengeschmack, die man sich ruhig hätte schenken können.
Seit der SEE wieder drin ist Saruman, dessen Entfernung aus der Kinofassung letztes Jahr zum Eklat zwischen Jackson und Christopher Lee führte und die Fans empörte. Dieser hatte in der Konsequenz gar die Oscar-Verleihung boykottiert, wo "Rückkehr des Königs" bekanntermaßen 11 von den begehrten Goldjungs absahnte. Lee schmollte. Doch nicht allzu lange, dem Bonusmaterial der SEE nach zu urteilen, herrscht nach der Eiszeit zwischen den beiden wieder Friede, Freude, Eierköppe. Die Entschärfung des stark verkitschten Endes gelingt dadurch aber nicht, da Saruman zwar bestimmungsgemäß von Grima den Dolch in die Rippen gejagt bekommt. Das aber noch auf dem Orthanc gleich zu Beginn. Wer also gehofft hatte, das beliebte Kapitel "Befreiung des Auenlands" würde zu guter Letzt vielleicht noch auftauchen, sieht sich getäuscht.
Mein Alltime-Fav und beliebter Daueraufreger ist bekanntermaßen die vollkommen übergewichtete Arwen-Handlung, darüber hab ich mich schon mal ausgelassen. Diesmal hält sich der Schmuse-Faktor jedoch noch einigermaßen in Grenzen, wenn auch hier wieder etwas hinzu gedichtet worden ist, dass nicht dort hingehört – Die Abreise Arwens aus Bruchtal und ihre Rückkehr zu Elrond mit der Bitte das zerbrochene Schwert Isildurs neu zu schmieden, nachdem sie im Wachtraum ihren gemeinsamen Sohn mit Arargorn gesehen hat. Es hat sich aber bereits in Teil 2 deutlich angekündigt, dass so etwas in der Art passieren würde. Ja, musste. Wenigstens hat sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet, dass Aragorn und Eowyn verkuppelt werden.
Das Auftreten Elronds in Dunharg und die Überredung Arargorns endlich sein Schicksal als Thronerbe zu akzeptieren ist hinfällig: Im Original trägt Aragorn das Schwert "Anduril" bereits seit dem Aufbruch aus Bruchtal in "Die Gefährten" repariert mit sich, muss es ergo nicht erst jetzt theatralisch überreicht bekommen. Vor der Reparatur trug Aragorn die Bruchstücke des berühmten Schwertes auch seit seiner Jugend immer mit sich, in Teil 1 von Jackson wird "Narsil" (Der alte Name des Prügels) jedoch in Bruchtal aufbewahrt. Eine kleine künstlerische Freiheit, die zu verschmerzen ist und in Teil 3 dann zwangsläufig zu dieser Szene zwischen Elrond und Aragorn führt, um storytechnisch die Kurve zu kriegen. Mit solchen Kleinigkeiten kann man die Story aufpeppen, wenngleich das Original schon pathetisch genug war.
Ursprünglich gehen nicht nur Aragorn, Legolas und Gimli durch die Schlucht im Dwimbor-Berg zum Erech (dem Aufenthaltsort der verfluchten Armee), sondern auch 50 von Aragorns Verwandten aus dem Norden – die Dunedain. Da man die Dunedain, die schon in Teil 2 hätten auftauchen müssen, komplett aus der Geschichte gestrichen hat, wurde die Armee der Toten und das Drumherum deutlich aufgepumpt und ausgeschmückt. Ebenso die Art, wie Aragorn sie zur Mitarbeit überredet. Ihre Rolle endet im Original schon in Lebennin (wo Aragorn die Korsarenschiffe im Hafen kapert). Jackson hat zur Freude aller Tricktechnikfans ihr Leben verlängert und sie auch noch bei der Schlacht am Pelennor vor (und in) Minas Tirith fighten lassen. Da bin ich nicht bös‘ drum.
Wie schon bei seinen Vorgängern betrachtete Jackson die SEE nicht nur als Medium, um einfach entfallene Szenen einzuflechten. Der Schnitt der vorhandenen Takes wurde an die neuen Gegebenheiten angeglichen, Kleinigkeiten aus der Kinofassung entfernt und die Reihenfolge des Gezeigten hier und da verändert, damit sie zu dem neu hinzugekommenen Footage und dem neuen Tempo des Films passen. Einige Kapitel gehören strenggenommen ohnedies noch zu "Die zwei Türme". Ebenfalls "wie immer" liegt der neuen Edition ein Einleger bei, der verrät an welcher Stelle ganz neues Material eingebaut oder an dem bestehenden herum gedoktert wurde. Besonders akkurat ist die Kapitelauflistung nicht, denn auch in einigen nicht solcherart gekennzeichneten Chaptern sind Veränderungen und Erweiterungen gelegentlich feststellbar.
Aufgebohrt wurde an vielen Stellen und das am augenfälligsten bei den Schlachtszenen am Pelennor, die im Buch eher stiefmütterlich behandelte Geisterarmee und Aragorns Ablenkung vor dem schwarzen Tor. Doch auch Frodo und Sams Handlungsstrang wurde einem Tuning unterzogen. Am krassesten, dass Frodo Sam angestachelt von Gollum nach Hause schickt. So einiges haben die drei Drehbuchjongleure absichtlich überdramatisiert und sind vom Buch komplett abgewichen. Der in "Zwei Türme" arg verbogene Faramir hat nun etwas mehr Gewicht und endlich die Richtung erhalten, die Tolkien für ihn vorsah. Dafür fällt unter den Tisch, warum sein Daddy Denethor einen an der Ratsche bekommen hat. Dass Denethor nämlich von Sauron mittels einem der Palantíri (einem der "Sehenden Steine") manipuliert wurde, ist nur angedeutet.
Optisch und akustisch gibt’s nichts zu mäkeln, die Jungs und Mädels von WETA haben sich auf Jacksons Geheiß hin wieder selbst übertroffen. Zum Vergleich: waren in "Gefährten" noch ca. 500 Szenen digital nachzuarbeiten, hat sich die Zahl bei "Rückkehr" auf über 1200 erhöht. Das heißt eigentlich, dass an so gut wie keiner Einstellung nicht irgendwas manipuliert und geschraubt wurde. Bei der opulenten, letzten Schlacht unter anderem mit einem Ork-Heer von 600.000 kaum verwunderlich und auch die voll digitalen Figuren, wie Gollum, dem Grond, Kankra und die Trolle verlangen ihren Tribut.
Neben den fliegenden Nazgûl, den imposanten Mumâkil-Kampfelefanten der Harradrim und der Woge aus gefakten Rohirrim, wo aus 300 realen Komparsen zu Pferd eine digitale Kavallerie zu 6000 Reitern gemacht wurde. Hinzu kommt noch die getunte Sequenz mit der (Geister-)Armee der Toten. Eine Menge Holz also für die Special Effects Abteilung und sie setzen (wieder einmal) neue Maßstäbe in Punkto Akribie und Detailverliebtheit. Man weiß was man sich selbst, Pete Jackson und dem Zuschauer schuldig ist.
_DVDs und Bonusmaterial_
Kommen wir zum opulenten Bonusmenü, das uns nach Informationsschnippseln lechzenden Fans kredenzt wird. Natürlich abseits der längeren Fassung des Films das Hauptargument zum Kauf der SEE. Wer sich die beiden Zusatz-DVDs am Stück verabreichen will, sollte Zeit mitbringen. Und das reichlich. Wieder einmal überschreitet das exorbitante Bonusmaterial die 10-Stunden-Grenze, dabei sind die 4 Audiokommentare von Machern, Produktion, Effektleuten und Schauspielern - jeweils über die gesamte Filmlänge, versteht sich - noch nicht mal mit eingerechnet. Haut man sich die auch noch zur Gänze um die Ohren, kann man sich getrost eine Woche im stillen Kämmerlein einschließen. Während das üppige Material der Zusatz-DVDs auf Wunsch deutsch untertitelt werden kann, klappt das bei den Audiokommentaren nicht. Gutes Englisch und Kenntnis der etwas anderen Namen und Begrifflichkeiten aus der Tolkien-Saga im Original sind Pflicht.
Bild- und Tonqualität sind bei einer solch hypermodernen Produktion selbstredend über jeden Zweifel erhaben und nutzen das Medium voll aus. Wohl dem, der das entsprechende Equipment zuhause stehen hat - Breitbildfernseher oder Beamer/Leinwand und eine potente, DTS-fähige Surround-Anlage. Damit kann man es ordentlich krachen lassen und die Nachbarn jetzt auch mit Teil 3 der Trilogie in den Wahnsinn respektive zum Auszug treiben. Spätestens dann, wenn man alle drei SEEs hintereinander - 11 Stunden lang - rotieren lässt, sind diese reif für die Klapsmühle. Wie üblich ist der Hauptfilm dank der Verlängerung und der 4 Audiokommentare wieder auf 2 DVDs gesplittet.
_Ein Wort zur Collector's Edition_
Die SEE wird in 2 Formen angeboten, einmal im 4 DVD-Normalo-Pack und als Sammler-Edition. Das kennt man wiederum auch von den Vorgängern. In der Sammler-Edition steckt ein Miniaturmodell vom Minas Tirith, das als Schatulle oder als Buchstütze genutzt werden kann und eine zusätzliche DVD über Howard Shores Symphonie zur Trilogie. 50 Minuten gibt Shore Statements zur Entstehung des genialen Scores, doch hauptsächlich werden Ausschnitte aus den Live-Konzerten dargeboten. Schöne Sache, doch ein kompletter Live-Mitschnitt der 2 Stunden dauernden Show wäre noch schöner gewesen. Ist also wohl nur ein Appetizer für den Soundtrack und/oder die Konzerte.
Auch die erstaunlich detaillierte 15cm-Miniatur aus Kunststein, hergestellt von WETA höchstdaselbst, ist ein hübsches Dings, erfüllt aber auf den zweiten Blick die schnöde Funktion eines besseren Lockvogels. Sie soll dazu animieren auch das Modell von Minas Morgul als passendes Gegenstück im gleichen Format zu bestellen (sofern man die beiden Städte als Buchstützen verwenden möchte, um seine Tolkien-Sammlung stilecht zu dekorieren - so impliziert der Text des Beilegers). Diese ist auf 8.500 Stück weltweit limitiert, nicht im freien Handel erhältlich, kostet 79 Dollar (plus 29 US$ für die Auslieferung nach good ol' Germany), wie aus der Bestellkarte ersichtlich wird. Ich verzichte dankend. Früher bin ich vielen solcher Memorabilien hinterher gehetzt, doch heutzutage bin ich für derart plumpes auf Exklusiv getrimmtes Merchandising unempfänglich.
_Fazit_
Die Beurteilung der Version mit 48 Zusatzminuten fällt genauso leicht, wie bei den Vorgängern. Selbstverständlich wertet das die ohnehin schon nicht schwindsüchtige Kinofassung nochmals deutlich auf, verleiht ihr mehr Tiefe und bringt sie stellenweise näher an die Vorlage. Wenn auch nicht vollkommen konform damit. Das ist nur logisch, da Jackson/Walsh/Boyens aus nachvollziehbaren Gründen den Roman einkürzen mussten, auf dass das Drehbuch auch irgendwie verfilmbar gerät bzw. überhaupt funktioniert. Beim Film greifen eben andere Gesetze der Erzählung, als beim Buch. Das erklärt jedoch nicht das unnötig in die Länge gezogene und verbogene Wischiwaschi-Schnulz-Ende, welches die bis dahin absolut saubere Linie der Verfilmung leicht verdirbt. Ausgerechnet auf den letzten Metern hollywoodeskes, tränendrüsiges Trallala. Ist aber auch einer von vielen Gründen sich (mal wieder) den Roman rein zu ziehen, nur allein um zu sehen, wie Tolkien sich das Ende eigentlich gedacht hat. Nämlich ganz ohne Kitsch.
_Die DVD-Daten auf einen Blick:_
Originaltitel: "Lord of the Rings – The Return Of The King"
Nach den Geschichten von JRR Tolkien
Label: Warner Home Entertainment
Ersterscheinungsjahr und -land: USA 2003
DVD-Erscheinungstermin: 11/2004
Lauflänge: ca. 221 Min. Hauptfilm + etwa 11 Stunden Bonus
Version und FSK: 5 DVD Collector's Box (Special Extended) / FSK 16
Bonusmaterial: Je 4 Audiokommentare (über 2 DVDs) plus 3 Extra-Disks
Bildformat: 16:9 Widescreen (2,35:1 anamorph)
Soundformat: DD 5.1 EX (Deutsch und Englisch)
Produktion: New Line Cinema / Wingnut Films
Produzenten: Barrie M. Osborne, Fran Walsh, Peter Jackson
Kamera: Andrew Lesnie A.C.S.
Visuelle Effekte: WETA Ltd. / NZ
Musik: Howard Shore (Score), Annie Lennox ("Into the West")
Drehbuch: Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson
Regie: Peter Jackson
Darsteller u.a. : Elijah Wood, Ian McKellen, Christopher Lee, Viggo Mortensen, Sean Astin, Orlando Bloom, John Rhys-Davies, Billy Boyd, Dominic Monaghan, Hugo Weaving, Liv Tyler und Andy Serkis als "Gollum"
...
Filmdoku als Geschichtsstunde: Viele Ring-Herren, aber Eowyn fehlt
ein Testbericht von mima0072005-11-16 17:55:00vom 16.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam, stellenweise humorvoll, sehr schöne Filmausschnitte, mittelguter Sound, mittelgutes Bild...Nachteile/Kritik: nervende Menümusik, bescheidenes Bonusmaterial, zu teuer
Was hat „Der Herr der Ringe“ mit uns und unserer Geschichte zu tun, fragt diese National-Geographic-Dokumentation. Dabei stützt sie sich Filmausschnitte aus dem zweiten und dritten Teil von Peter Jacksons Verfilmung des Tolkien-Bestsellers. Das angesprochene Publikum ist aber in erster Linie ein amerikanisches und englisches.
Filminfos
°°°°° ;°°°°°°°°°
O-Titel: Beyond the Movie: The Lord of the Rings – The Return of the King (USA 2004?)
ISBN 0-7922-3346-8
FSK: ab 12
Länge: ca. 52 Min.
Darsteller: Filmdarsteller, Historiker, Darsteller in nachgestellten histor. Szenen, histor. Personen etc.
Inhalte
°°°°°°&de g;°°°°°°°
Wie schon in der Dokumentation zum ersten Teil „Die Gefährten“ zieht die Dokumentation Parallelen
zwischen Filmfiguren und historischen Personen. Allerdings findenn die Macher diese Personen nicht in Deutschland oder China, sondern nur in den USA und Großbritannien. Das schränkt deren Relevanz für deutsche Zuschauer erheblich ein.
Aragorn
Da ist zunächst die überragende Gestalt des Aragorn. Jahrzehntelang lebte er als König im Exil, versteckte sich in den Wäldern und bekämpfte die Orks in den Landen westlich der Nebelberge. Seine einzige Liebe gilt Arwen, der Tochter seines Ziehvaters Elrond in Bruchtal. Doch mit der Ankunft Gandalfs und des Einen Rings muss er aus dem Schatten der Geschichte treten und eine aktivere Rolle übernehmen: die des – zunächst widerwilligen - Anführers und schließlich die des rechtmäßigen Königs von Gondor. Der Wendepunkt ist Boromirs Tod: Aragorn verspricht dem sterbenden Krieger, die „weiße Stadt“ nicht untergehen zu lassen.
William Wallace
Bei der Suche nach einer historischen Entsprechung stießen die Macher der Doku auf William Wallace, besser bekannt als „Braveheart“. Mel Gibsons Film hat ihm ein grandioses Denkmal gesetzt. Im 14. Jahrhundert scharte Wallace einige Schotten um sich, um Unrecht, das die englischen Besatzes begangen hat, zu rächen. Die Sache eskalierte bekanntlich ein wenig, und nach der Schlacht an der Stirlingbrücke waren die Engländer geschlagen. Aber Wallace wollte nur Freiheit, nicht Macht, und so griffen andere danach und verrieten ihn. Nicht so in „Herr der Ringe“: Der Statthalter von Gondor stürzt sich selbst. Eine weitere Parallele sieht man in Theodore Roosevelt, dem späteren General im Amerikanisch-spanischen Krieg von 1898 und US-Präsidenten.
Arwen
Aragorn liebt Arwen, doch sie muss ihrer Liebe entsagen. Das klingt ziemlich seltsam, denn im Film können beide ihre Liebe erfüllen und vor den Toren des Königspalastes heiraten. Auch ist Arwen nicht gerade eine königliche Hoheit, die über Heerscharen das Kommando führt. Aber im Film schickt sie Aragorn eine Elbenstreitmacht nach Helms Klamm, die das Blatt wendet. Und sie ist es, die Anduril, das Schwert des rechtmäßigen Königs von Gondor, aus den Bruchstücken von Isildurs Schwert Narsil neu schmieden lässt.
Elizabeth I.
Elizabeth I., Königin von England Ende des 16. Jahrhunderts, musste der Liebe zu dem verheirateten Robert Dudley entsagen, um die Herrschaft über ihr Land behalten zu können. Alles wäre in schönster Ordnung gewesen bei dieser Affäre, wenn nicht Dudleys Gattin eines rätselhaften Todes gestorben wäre, der Anlass zu bösen Verdächtigungen gegen ihren Gatten gaben: Brachte er sie um, um Elizabeth zu bekommen? Hätte Elizabeth an ihm festgehalten, hätte sie den Eindruck erweckt, sie würde einen Mord absegnen. Das ging natürlich nicht. Fortan regierte sie als einsame, aber erhabene Jungfrau über ein rasch expandierendes Weltreich.
Der weise und der falsche Berater
Doch Elizabeth regierte nicht allein, sondern stützte sich auf einen klugen, ihr egebenen Berater: William Cecil. Er findet sein literarisches Gegenstück selbstverständlich in Gandalf dem Weißen, der selbst Königen und ihren falschen Beratern (Gríma Schlangenzunge, Saruman) die Stirn bietet und sie zur Ordnung ruft.
Das leuchtende Beispiel für einen guten Ratgeber ist in USA Benjamin Franklin, ein Gelehrter, Wissenschaftler, Schriftsteller und Politiker. Er wird bis heute wegen seines gesunden Menschenverstandes zitiert. Nach der Unabhängigkeitserklärung 1776 soll er gesagt haben: „Gentlemen, wenn wir nicht zusammen stehen, werden wir zusammen hängen.“ Er wusste, wie ernst die Lage für die 13 abtrünnigen Kolonialstaaten war. Die Engländer würden den Abfall der Kolonien nicht hinnehmen. Der Unabhängigkeitskrieg dauerte sieben Jahre.
Als Beispiel für einen schlechten Berater ziehen die Macher den Mönch Rasputin heran, der Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts einen enormen spirituellen und politischen Einfluss auf die Zarenfamilie und die russische Führungsschicht ausübte. Die Zarin hielt ihn für den Heiler ihres hämophilen Sohnes, des Zarewitsch, und für den Retter der Nation. Weit gefehlt. Zwei Revolutionen brachen aus: 1905 und 1917/18.
Die Notwendigkeit des Widerstandes
Aus Tolkiens Erfahrung in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs soll seine Überzeugung entstanden sein, dass kriegerische Mittel notwendig seien, um eine gute Sache – welche auch immer – zu verteidigen. Heroische Widerstandskämpfe sollen damit gerechtfertigt werden, so etwa der Aragorns und Theoden, die Helms Klamm verteidigen. Die historische Parallele sehen die Macher in der Schlacht von Agincourt Anfang des 15. Jahrhunderts. Durch Shakespeares Theaterstück unsterblich geworden ist König Heinrichs V Rede an seine zahlenmäßig weit unterlegenen Soldaten, die einem viermal so großen französischen Heer gegenüberstehen, das sie von ihrem Rückzugsweg nach Calais abgeschnitten hat. Es gibt nur eine Wahl: Widerstand oder Untergang.
Die Frage, wer sich im Recht befindet – Henry V oder der König von Frankreich – wird nicht gestellt, denn darum geht es offenbar nicht. Vielmehr soll die Tatsache, dass eine zahlenmäßig (aber nicht technisch!) weit unterlegene Streitmacht ein überlegenes Heer bezwingen kann, belegen, dass Heldentum nicht vergebens ist, wenn es aus der Überzeugung zum Widerstand erwächst. Oder so ähnlich. Jedenfalls machen die elbischen Bogenschützen ebenso wie die englischen ihre Gegner reihenweise nieder. Soll ja für manche Leute auch ein schöner Anblick sein.
Faramir in Gettysburg
Aber die Sache kann auch schiefgehen, wenn dieses Heldentum in einer verlorenen und von vornherein aussichtslosen Lage eingesetzt wird. Faramirs letzte Reiterattacke wird als Beispiel herangezogen. Als historische Parallele hätte man die verheerende „Attacke der Leichten Brigade“ (verfilmt mit Errol Flynn) im anglorussischen Krimkrieg 1856 heranziehen können, aber das hätten die Amerikaner nicht kapiert. Statt dessen ist ist ihnen doch die mindestens ebenso verheerende Schlacht von Gettysburg 1863 gegenwärtiger und verständlich. Robert E. Lee, Befehlshaber der Stüdstaatenarmee, lässt seine Männer in einer kilometerlangen Schützenlinie mehrere Kilometer über offenes Feld gegen die Unionsstellungen auf dem Cemetery Ridge anrennen. Mehrere zehntausend Männer krepieren für nichts. Wenigstens hat Lee diesen Angriffsbefehl zeit seines Lebens bedauert. Ein geglücktes Beispiel für todesmutigen Einsatz soll die Schlacht um England 1940 darstellen. In der Tat: Hitlers Luftwaffe wird verjagt, die Invasion Englands abgewendet.
Sam und Frodo: Freundschaft forever
Freundschaft und Loyalität sind ein zweites Generalthema, das sowohl das Buch wie auch Jacksons Film durchzieht. Sam und Frodo sind das Freundespaar par excellence. Es spiegelt das englische Verhältnis zwischen Offizier und „backman“, dem Diener, wider. Die Freundschaft droht von Gollum gespalten und zerstört zu werden. Am Ende muss der Footman seinen Offizier den Berg hinauftragen, damit er seinen Auftrag erfüllen kann.
Schau, schau, die Schoschonen
Die historische Parallele sehen die National-Geographic-Macher in dem Entdeckerpaar Lewis und Clark, das bei uns leider nichts besonders bekannt ist. Im Gegensatz zu Tolkiens Universum haben sie enorm von der Hilfe einer Frau profitiert, ihrer Führerin aus dem Stamm der Schoschonen. Ohne sie hätten sie weder den Weg gefunden noch die Hilfe der Ureinwohner erhalten.
Gimli und Legolas: befreundete Feinde
Dass Freundschaft auch Grenzen überwinden, ist zwar eine Binsenweisheit, aber nicht ganz trivial. Elben und Zwerge sind eigentlich verfeindete Rassen, und doch schließen Gimli und Legolas im Laufe der Zeit so etwas wie innige Freundschaft. Beispiele gibt es im Film wie im Buch in großer Zahl, und meist müssen sie für das humorvolle Element herhalten.
Auch die beiden Erstbesteiger des Mount Everest, der Neuseeländer Edmund Hillary und der Nepalese Tenzing Norgay, waren nach ihrem Triumph vielen Anfeindungen ausgesetzt, denn jedes Land wollte die Ehre für sich reklamieren, den höchsten Berg zuerst bezwungen zu haben. Das führte zu einer harten Belastungsprobe ihrer Freundschaft, bis sie sich schließlich auf die Verlautbarung einigten, sie hätten gemeinsam den Gipfel bezwungen, und damit basta.
Neger am Nordpol?!
Ein weiteres Beispiel für eine grenzüberschreitende Freundschaft ist die zwischen Admiral Peary, dem amerikanischen „Eroberer“ des geografischen Nordpols (es gibt auch einen magnetischen) anno 1909 und seinem Führer und Helfer Matthew Hanson. Das Problem: Hanson war ein Farbiger. Peary musste sich bei den Sponsoren seiner vielen Expeditionen ins ewige Eis für Hanson rechtfertigen und hielt ihm die Stange.
Nach einem kurzen Resümee ist der Film zu Ende. Er hat nur knapp 52 Minuten gedauert.
Die DVD
°°°°°°°°° °°°°°
Technische Infos
Bildformate: 4:3 (Vollbild)
Tonformate: D in DD 2.0 und DD 5.1, Englisch in DD 2.0
Sprachen: D, Englisch
Untertitel: D, Englisch
Extras:
- Foto-Galerie von Filmfiguren und historischen Personen
- “Der Herr der Ringe”-Quiz (acht Fragen)
Mein Eindruck
°°°°°°°° °°°°°°
Mit Filmausschniten aus dem zweiten und dritten Teil von Jacksons Verfilmung, mit nachgestellten Szenen aus der Historie (Elizabeth I, William Wallace, Gettysburg u.v.a.) sowie mit den Aussagen von Historikern versuchen die Macher der Dokumentation ihre These zu belegen, dass es eine ganze Menge Prallelen zwischen der realen „history“ und der erfundenen „story“ im „Herrn der Ringe“ gebe.
Da die Parallelen bereits für der Autor Tolkien offensichtlich gewesen sein müssen, braucht man sich darüber nicht mehr zu streiten, höchstens über die Auswahl der Beispiele – sie stammen zu 90 Prozent aus dem angelsächsischen Sprachraum (einzige Ausnahme: Rasputin). Folglich sind sie für Mitteleuropäer weniger relevant oder bekannt. Das nimmt ihnen aber nichts von ihrer Bedeutung oder Beweiskraft.
Im Grunde relativ banal sind die Thesen: Freundschaft war und ist enorm wichtig, auch ein guter Anführer und ein weiser Ratgeber sind von großer Bedeutung. Ebenso spielen Ehrlichkeit, Tapferkeit, ja sogar Heldenhaftigkeit im Angesicht einer Übermacht eine große Rolle. Man kann nun die hier propagierten Werte ablehnen oder akzeptieren, doch wer die drei Jackson-Filme gesehen, wird wohl eher dazu neigen, sie anzunehmen. Dass vielleicht auch Kaufleute oder Mediziner gebraucht werden, kommt nicht zur Sprache, und dass beide Jobs auch von Frauen erledigt werden könnten, schon gleich gar nicht.
Vielleicht hat die Zeit nicht gereicht? Schade, dass zum Beispiel die großartige Miranda Otto nicht als Eowyn in dieser Dokumentation auftaucht. Ihr fantastischer Kampf gegen den Hexenkönig von Angmar alias Anführer der Nazgûl ist nämlich ein absolutes Highlight des dritten Teils. Und woher, bitteschon, nimmt Eowyn als Frau und Thronerbin diese Kraft, sich einem solch furchtbaren Gegner entgegenzustellen? Es ist die Liebe zu ihrem Onkel Theoden, den sie mit ihrem Leben verteidigt. Eine Liebe dieser Art – es gibt nach C.S. Lewis vier verschiedene Arten von Liebe – wird nicht der Erwähnung für wert befunden.
***Die DVD***
Die Fotogalerie in den Specials hält 13 Bilder von Filmfiguren und historischen Personen bereit, die in wirrer Reihenfolge dargeboten werden. Die Diaschau bietet also nichts Neues, denn diese Leutchen kennt man schon aus der Doku.
Das Quiz zum „Herrn der Ringe“ ist ganz nett. Es bietet acht mehr oder weniger schwierige Fragen. Davon konnte ich nur eine nicht beantworten: „Wie lautet der Schlachtruf der Zwerge?“ (Wer sich in Sachen Tolkien-Quiz fortbilden möchte, greife zum entsprechenden Band aus dem Hause Klett-Cotta. Schwieriger geht’s nimmer.)
Bild- und Tonqualität sind nicht überragend, sondern gutes Mittelmaß. (Das Bild wurde höchstwahrscheinlich aus dem NTSC-Format nach PAL konvertiert.) Was mich aber gestört hat, war die bombastische Musik zum Auswahlmenü. Kaum will man einen anderen Menüpunkt anwählen, dröhnt einem diese Musik in den Ohren. Da fällt es schwer, sich zu konzentrieren und man klickt daneben – ätsch! Absicht der Macher oder Zufall?
Unterm Strich
°°°°°°°°&d eg;°°°°°
Die DVD „Beyond the Movie: Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ schließt direkt an die erste derartige Dokumentation „Beyond the Movie: Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ an und deckt Teil 2 und 3 von Jacksons Verfilmung ab. Es braucht sich also niemand zu wundern, ob es eine solche Doku separat auch für Teil 2 gibt. Die Antwort lautet „nein“.
Wie zuvor ist auch diese Doku ein Essay in bunten Bildern, und man kann sich den vorgebrachten Thesen und Argumenten anschließen oder sie ablehnen, aber auf jeden Fall wird man auf unterhaltsame – und zuweilen humorvolle - Weise informiert. Wer hätte zu sagen gewusst, dass Schoschonen einen maßgeblichen Anteil an der Erforschung und Erstdurchquerung des amerikanischen Kontinents hatten? Oder dass der Eroberer des Nordpols, Admiral Peary, ohne seinen farbigen Assistenten und Freund Matthew Hanson aufgeschmissen gewesen wäre?
Frauen kommen als Heldinnen nicht vor, eher wohl als Entsagende. Und ein Bösewicht wie Sauron glänzt ebenfalls durch Abwesenheit. Eine Parallele zu ihm zu finden wäre auch relativ heikel gewesen: Hitler? Dieser Vergleich taucht in Andeutungen vielfach auf, am deutlichsten noch in dem Kapitel „Die Schlacht um England 1940“. Sauron selbst ist jedoch nie zu sehen, vielleicht weil er am Rande bereits in „Beyond the movie: Die Gefährte“ erwähnt wird. Oder weil er in einer Fernsehdokumentation nicht besonders familientauglich wirkt…
Schade, dass es nicht allzu viel Bonusmaterial gibt und dass auch Bild- und Tonqualität nur gutes Mittelmaß bieten. Man sollte für diese DVD daher keinesfalls mehr als 15 Euronen hinblättern, eher weniger.
ein Testbericht von Maddin2005-09-08 15:04:19vom 08.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Text...Nachteile/Kritik: Text
Tja, nun ist sie komplett, die Trilogie um „Der Herr der Ringe". Auf was können wir uns denn jetzt noch freuen im Kino ;-) ? Lange habe ich überlegt, ob ich mich an eine Rezension für „Die Rückkehr des Königs" ranwage, denn dieser Film hat mich dermaßen überwältigt, dass ich noch immer nicht recht weiß, wie ich das am besten in Worte fassen kann. Doch ich will es versuchen. Bevor ich selbst den Film gesehen habe, habe ich des Öfteren gehört, er solle der schlechteste Teil der Trilogie sein. Vielleicht
bin ich abartig oder unnormal, aber ich finde, er ist der mit ABSTAND beste! Dann hörte ich, es seien zuviel Kampfszenen enthalten, aber...nun ja...es ist nun mal DIE Schlacht, DER Krieg des 3. Zeitalters in Mittelerde, der über die Herrschaft von Gut oder Böse entscheiden wird...da muss nun mal viel gekämpft werden, da reicht ein kurzes Schwertschwingen nicht!! Ich hörte viele Argumente gegen den dritten Teil, aber nachdem ich den Film selbst gesehen habe, kann ich diese Argumente nur mit einem müden Lächeln abtun. Ich habe jede einzelne Minute des Films in höchstem Maße genossen, denn wieder wird man in Peter Jacksons (und natürlich in erster Linie Tolkiens) wundervolle Welt entführt, und Jackson weiß einfach, wie er es dem Zuschauer als Historie und nicht als Fantasy vermitteln kann. Man hat einfach das Gefühl, dass das wirklich irgendwann mal passiert sein könnte, und das macht diese Trilogie unter anderem so überaus bemerkenswert. Inzwischen habe ich auch alle drei Bücher gelesen, und ich finde, dass sich Jackson so nah wie möglich an die Buchvorlagen gehalten hat (im englischen entdeckt man übrigens weitaus mehr Zitate aus dem Buch, denn auf englisch habe ich die Bücher auch gelesen). Natürlich gibt es hier und da ein paar Abänderungen, aber ich denke, die kann man gut verkraften. Das Wesentliche hat er auf jeden Fall übernommen, sodass auch große Fans der Bücher nicht enttäuscht sein dürften.
Die Tricks und Effekte in diesem Film sind einfach gigantisch, und seien es nur so „kleine" Tricks wie aber und abertausende Reiter. Grandios ist natürlich die Armee der Toten (erinnert ein wenig an „Fluch der Karibik" ;-), hier hat Jackson wirklich einen Meilenstein in der Filmgeschichte gesetzt. Oder wenn sich Frodo in die Höhle von „Kankra" begibt...oder wenn sich in die Schlacht bei Minas Tirith die Olifanten einschalten...einfach der Wahnsinn!! Es sind einfach ZU viele Special Effects, um sie alle aufzuzählen, ich kann nur sagen - es ist ein wahres Fest für Augen und Ohren. Eine Gänsehaut jagt die nächste, nicht zuletzt wegen der unbeschreiblichen Landschaftsaufnahmen. Wie bei seinen Vorgängern kommt auch der Humor in „Die Rückkehr des Königs" nicht zu kurz. Gandalfs trockener Humor, Gimlis Sprüche, Legolas elbische „Coolness", alles ist an seinem Platz geblieben, und begeistert nach wie vor.
Sehr schön ist auch die Wandlung, die der eine oder andere Charakter durchmacht! So ist z.B. der zögerliche und eher „treudoofe" Sam durchaus in der Lage, eine Horde Orks, oder die hungrige Kankra in die Flucht zu schlagen. Oder der nachdenkliche und ruhige Gandalf entpuppt sich zu einem wahren Actionhelden, der Armeen in die Schlacht führt und selbst an vorderster Front kämpft. Mit die größte Wandlung macht wohl Aragorn durch...erinnert sich eigentlich noch jemand daran, dass er auch „Streicher" genannt wurde? Das war noch zu seinen Waldläuferzeiten, als er im Exil lebte. Vom Waldläufer zum König, das ist doch mal ein ansehnlicher „Werdegang" :-)
Perfekt gelungen in „Die Rückkehr des Königs" ist Peter Jackson die Kombination der Vorzüge aus den beiden Vorgängern. So gibt es die großen Emotionen aus „Die Gefährten" und die genialen Kriegs- und Kampfszenen aus „Die zwei Türme" - perfekt vereint zu diesem ausgezeichneten Meisterwerk, das meiner Meinung nach niemals übertroffen werden kann.
Jedoch fällt in der Kinoversion dieses Teils ganz klar auf, dass bei keinem Teil die Extented Edition wichtiger ist als bei „Die Rückkehr des Königs". Man merkt oft ganz genau, dass etwas geschnitten werden musste, und man hat öfters das Gefühl „da muss noch was kommen, da fehlt was wichtiges". Es sagt ja auch schon alles, dass der Original Film über 6 Stunden Länge hatte. Also ich für meinen Teil freue mich auf die Extended Edition wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Auf die Handlung bin ich übrigens deswegen nicht eingegangen, weil die inzwischen JEDER kennen dürfte, nicht zuletzt durch die unzähligen Trailer und Making Ofs, die im Fernsehen liefen! So, zum Abschluss kann ich nur sagen - „Die Rückkehr des Königs" ist nicht nur der beste Teil der sagenhaften Trilogie, sondern für mich DER beste Film, den ich die letzten Jahre gesehen habe. Und eines muss ich auch noch erwähnen - ich habe noch nie vor Überwältigung heulen müssen, aber bei „Die Rückkehr des Königs" war das mehr als einmal der Fall. Peter Jackson hat mit Liebe zum Detail ein absolutes Meisterwerk geschaffen, und wer sich das entgehen lässt ist wirklich selber schuld...
...
ein Testbericht von Thomek2005-04-11 12:24:17vom 11.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Sound
Story
Schauspieler
Kamera...Nachteile/Kritik: -
Nun im letzten teil der Trillogy kommt es ganz auf Frodo an. Es liegt in seiner hand den Ring nach Mordor zu bringen um ihn dort in die Feuer des Schicksalberges zu werfen. Er wird von seinem Freund Sam begleitet und Golum, welcher sie in eine Falle lockt.In der Zeit machen sich Aragorn,Gimli, Legolas und Gandalf, welcher im 2 Teil wieder auftauchte, auf den weg um den Völkern Mittelerdes beim verzweifelten Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit beizustehen. Sie müssen die Stad Minas Tirith verteidigen.
...
glowhand, 11.04.2005
schlechter bericht sry. da koumlnnte man auch auf die ruumlckseite der verpackung schauen und wuumlrde4 mehr erfahren. zudem hast du nicht einen funken deiner eigenen meinung im bericht stehen, was der eigentlich sinn von yopi ist.
ein Testbericht von Montipora2005-03-07 12:07:45vom 07.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach nur Super...Nachteile/Kritik: -
Handlung:
Frodo und Sam müssen den Schicksalsberg erreichen, um den Ring zu zerstören. Die restlichen Gefährten beteiligen sich an der gigantischen Schlacht um Minas Tirith. „Die Rückkehr des Königs" ist noch temporeicher und blutiger als der zweite Teil. Allerdings ist die Geschichte dieses Mal gradliniger und wirkt somit noch packender, dichter und spannender.
Zusätzliche Szenen:
Quantitativ waren die Zusatzszenen der Extended-Edition auf DVD bei allen drei Teilen gleich, 50 Minuten. Qualitativ wurde es allerdings stetig besser. Während im ersten Teil fast nur die Szene, in der Galadriel die Geschenke überreicht, essentiell war,
finden sich in „Die zwei Türme" zahlreiche wichtige, neue Szenen. Bei der „Rückkehr des Königs" wird das Ganze noch übertroffen. Der Auftritt Sarumans, der Mund Saurons (sehr witzig!) und der Fall Gondors sind nur drei besonders starke Szenen.
Zusatzmaterial:
Liebevoll und umfangreich wie gewohnt! Herzergreifend ist der Beitrag über Cameron Duncan.
Easter Eggs:
Wie gehabt finden sie sich an gewohnter Stelle. Auf Disc 1 die Szenenanwahl auswählen, dann auf Kapitel 36 gehen und anschließend nach unten drücken und auf den Ring klicken, um sich ein Gag-Interview mit Elijah Wood anzusehen. Auf Disc 2 den Ring unter Kapitel 78 auswählen und ein MTV-Movie-Awards Interview mit Peter Jackson und Ben Stiller ansehen. Nett!
Fazit:
Nun ist die Herr der Ringe Trilogie komplett in der Extended-Edition auf DVD erhältlich und ich stimme John Rhys-Davies, dem Darsteller des Gimli, zu. Der sagte zur Premiere des ersten Teils 2001, daß der Herr der Ringe zu den besten 10 Filmen zählen wird, die die Zuschauer je gesehen haben. So ist es! Ein Film, der auf dem Buch von Tolkien basiert und die Erfahrungen und die Weisheit eines bewegten, langen Lebens enthält. Eine Geschichte, mit der Tolkien seine Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg verarbeitet hat und eine eigene britische Sage geschaffen hat. Diese Geschichte wird die Jahrhunderte überdauern, wie die Werke von Homer, Shakespeare und der Gebrüder Grimm.
...