ein Testbericht von Moon-Star2003-12-10 14:36:01vom 10.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: regelmäßiger und schwächerer Zyklus, keine Pickel mehr...Nachteile/Kritik: Nebenwirkungen, siehe Text
Mit fast 16 Jahren ging ich das erste mal zum Frauenarzt. Eigentlich sollte es nur eine ganz normale Untersuchung werden und meine Freundin und ich sind zusammen hin um uns Mut zuzusprechen. Ich bekam dann doch die Pille verschrieben, wegen zu vieler männlicher Hormone und Akne, an Verhütung habe ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht gedacht. Mittlerweile nehme ich die Diane 35 schon seit fast 9 Jahren, gut im Moment nicht mehr, aber dazu später.
Allgemeines zur Diane 35:
Sie ist eine sogenannte Einphasenpille und gehört zu den Mikropillen, es wird natürlich empfohlen die Pille immer zur gleichen Uhrzeit zu nehmen, allerdings hat man, falls man sie doch einmal vergessen hat 12 Stunden Zeit um die Einnahme nachzuholen, dann ist immer noch der Schutz gegeben, überschreitet man diese Zeit oder vergisst man sie komplett einzunehmen, ist der Schutz nicht mehr in dem Maße gegeben, wie bei korrekter Einnahme. Das heißt, das man zusätzlich nicht hormonell (Kondome z.b.) verhüten sollte um einer Schwangerschaft vorzubeugen. Allerdings sollten diese 12 Stunden nicht regelmäßig ausgenutzt werden, denn das kann sich unter Umständen auch negativ auf die Zuverlässigkeit auswirken, es sollten wirklich nur Ausnahmen darstellen, die Pille doch mal später zu nehmen. Das gleiche gilt bei Einnahme von Antibiotika, sowie bei Erbrechen oder Durchfall in den ersten 6 Stunden.
Verpackung/Packungsgröße:
Die Diane 35 ist erhältlich als N1 (Einmonatspackung mit 21 Dragees) oder aber auch als N3 (Dreimonatspackung mit 3 x 21 Dragees)
Die Kartonverpackung des Originals ist in weiß gehalten mit rosa Streifen. Darauf finden sich die üblichen Hinweise über den Hersteller (Schering), Apothekenpflichtigkeit, Verfallsdatum usw.
Mehr kann ich zu der Verpackung des deutschen Originals nicht sagen, da ich sie seit Jahren nur als Reimport oder seit diesem Jahr direkt aus Spanien beziehe. (Ist wesentlich billiger). Die wichtigsten Daten werden beim Reimport mit Hilfe eines Aufklebers angegeben.
Beim deutschen Original sind auf jedem Streifen die einzelnen Wochentage angegeben, das erleichtert natürlich die Übersicht und hilft dabei sich zu vergewissern, ob nicht doch einmal eine Pille vergessen wurde. Beim Reimport sind die Tage in der jeweiligen Landessprache angebracht, es sind aber Aufkleber in deutscher Sprache beigefügt, so das man diese überkleben kann. Bei der spanischen Packung sind keine Wochentage angegeben, sondern nur zahlen von 1-21.
In jeder Packung ist natürlich eine Gebrauchsanweisung, wie bei jedem Medikament. Hier werden alle Bestandteile (Zusammensetzung des Medikaments), Anwendungsgebiete Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Warnhinweise usw. aufgezeigt. Bei den Reimporten ist die Packungsbeilage auch in Deutsch.
Preis:
Die von mir angegebenen Preise beziehen sich jeweils auf eine Dreimonatspackung also N3. Das Deutsche Original ist mit ca. 29 Euro das teuerste, der Reimport kostet ca. 27 Euro und der direkt Einkauf in Spanien kostet ca. 18 Euro, meine Mutter fliegt mehrmals im Jahr dorthin und bringt sie mir mit, da sie dort auch Rezeptfrei ist.
Inhaltsstoffe:
Ein Dragee enthält jeweils: 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol
Weitere Bestandteile sind: Lactose, Talkum, Magnesiumstearat, Maisstärke, Polyvidon, Glycerol 85 % (E 422), Calciumcarbonat (E 170), Macrogol 6000, Titandioxid (E 171), Saccharose, Eisenoxid-hydrat (E 172), Montanglycolwachs.
Anwendungsgebiete:
Androgenisierungserscheinu ngen bei der Frau, die eine Hormonbehandlung erfordern: Akne,
ausgeprägte Formen, wenn diese mit Entzündungen oder Knotenbildungen einhergehen (Acne papulopustulosa, Acne nodulocystica) oder die Gefahr einer Narben-bildung besteht und somit eine lokale Behandlung allein keinen Erfolg verspricht. Die Hormonbehandlung soll gegenüber einer systemischen Antibiotikatherapie abgewogen werden. Leichtere Formen von Hirsutismus. Androgenetische Alopezie.
Hinweis: Obwohl Diane-35 empfängnisverhütend wirkt, soll es nur bei Patientinnen zum Einsatz kommen, die aufgrund der oben beschriebenen Krankheitsbilder hormonell behandelt werden. (Quelle: Packungsbeilage)
Nebenwirkungen/Risiken:
Neben wirkung gibt es natürlich einige, sie müssen zwar nicht auftreten, aber können nun mal auftreten und deswegen müssen sie in der Packungsbeilage genannt werden.
Vereinzelt Spannungsgefühl in den Brüsten, Magenbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen, Beeinflussung des Körpergewichts und der Libido, depressive Verstimmungen, Chloasma, Zwischenblutungen, um nur ein paar zu nennen, die Liste ist natürlich noch um einiges länger. (Quelle: Packungsbeilage)
Gegenanzeigen:
Bestehender Schwangerschaftswunsch, Schwangerschaft, Stillzeit, schwere Leberfunktionsstörungen (auch Ausscheidungsstörungen wie Dubin-Johnson- und Rotor-Syndrom), vorausgegangene oder bestehende Lebertumoren, vorausgegangene oder bestehende thromboembolische Krankheiten sowie dazu disponierende Zustände (z. B. Defekte des Gerinnungssystems mit Thromboseneigung, bestimmte Herzkrankheiten), schwerer Diabetes mellitus mit Gefäßveränderungen, Sichelzellenanämie, Fettstoffwechselstörungen, schwerere Formen der Hypertonie, Migraine accompagnee, Raucherinnen Warnhinweise), Mamma- oder Endometri-umkarzinom bzw. Verdacht darauf (auch nach Behandlung), idiopathischer Schwangerschaftsikterus, schwerer Schwangerschaftspruritus oder Herpes gestationis in der Anamnese, Otosklerose mit Verschlechterung in vorangegangenen Schwangerschaften.
Gründe für das sofortige Absetzen: Kopfschmerzen, die erstmalig migräneartig oder häufiger ungewohnt stark auftreten, akute sensorische Störungen, Wahrnehmungsstörungen (Seh-, Hörstörungen) sowie Bewegungsstörungen, insbesondere Lähmungen (mögliche erste Anzeichen eines Schlaganfalls), erste Anzeichen von Throm-bophlebitiden oder thromboembolischen Erscheinungen sowie geplante Operationen (6 Wochen vorher) und längere Immobilisa-tion (z. B. nach Unfällen), Auftreten von Ikterus, anikterischer Hepatitis oder generalisiertem Pruritus, Zunahme epileptischer Anfälle, stärkerer Blutdruckanstieg, Schwangerschaft. (Quelle: Packungsbeilage)
Meine Erfahrungen mit dieser Pille:
Ich habe ja oben bereits erwähnt, das ich zur Zeit die Diane 35 nicht nehme, dazu werde ich im Verlauf dieses Abschnittes etwas schreiben. Positiv ist auf jeden Fall, das ich schon nach kurzer Einnahmezeit so gut wie keine Probleme mehr mit Pickeln hatte, hin und wieder sah man noch mal einen, aber die waren dann auch nur noch sehr sehr klein. Ein weiterer positiver Effekt war, das ich keine Regelschmerzen mehr hatte, diese waren zwar nie sehr stark, aber für einige Jahre ganz verschwunden. Leider nicht für immer. Des weiteren ist zu vermerken, das meine Periode auch um einiges schwächer geworden ist und natürlich, das sie immer regelmäßig kommt, aber das ist ja bei allen Pillen gegeben. Ich hatte mit dieser Pille keine Gewichtzunahme oder ähnliches. Ob sich meine Libido verändert hat kann ich nicht sagen, da ich die Pille bereits einige Zeit genommen habe bis es zum ersten Mal kam.
Alles in allem könnte man meinen ich wäre mit der Pille höchst zufrieden, wenn da nicht ein aber wäre. Ich war auch vollkommen zufrieden. Doch vor 3 Jahren bekam ich das erste Mal Migräne, allerdings unregelmäßig, während der Pillenpause und auch während der Einnahmephase. Nachdem ich beim Neurologen ohne Befund und mit einer Packung Schmerztabletten wieder entlassen wurde, gab er mir noch mit auf den Weg, das ich weiterhin meine Migräneattacken protokollieren sollte und gegebenenfalls auch meinen Frauenarzt drauf ansprechen sollte. Ich habe dann immer fleißig meine Attacken aufgeschrieben und sie wurden immer regelmäßiger und seit ca. einem Jahr habe ich sie nur noch 1 Tag vor meiner Periode, am ersten Tag meiner Periode und wenn es ganz schlecht läuft während der gesamten Periode. Meinem Frauenarzt habe ich das natürlich erzählt. Er sagte nur, das kann überhaupt nicht von der Pille kommen. Damit war das Thema für ihn erledigt. Ein halbes Jahr später habe ich ihn dann nochmalig darauf angesprochen und wieder kam nur die Aussage, das die Pille nichts mit der Migräne zu tun haben könnte. Ich habe mich nur gewundert, weil ich die Packungsbeilage kurz vorher ausführlich gelesen habe und dort eben Kopfschmerzen bei den Nebenwirkungen und bei den Gegenanzeigen Migräne angegeben ist. Vor zwei Monaten habe ich dann meinen Frauenarzt gewechselt und ihr das alles geschildert und sie sagte sofort, das wir eine andere Pille probieren würden. So nun ist meine erste Periode mit der neuen Pille um und ich habe keine Migräne gehabt, das war auch das einzig positive an der neuen Pille. Es sieht also so aus, das meine Migräne doch von der Pille kommt. Leider habe ich auch seit ca. 2 Jahren hin und wieder Regelschmerzen, zwar nicht jedes Mal und auch nicht während der gesamten Zeit, aber dennoch sind sie unangenehm (wem muss ich das erzählen *g*). Heute war ich dann wieder bei meiner Frauenärztin und habe mit ihr alles besprochen, jetzt ist es eindeutig klar, die Migräne wurde von der Pille verursacht.
Verschieben:
Jeder Frau ist bekannt, das man mit der Pille auch mal seine Tage verschieben kann, das geht soweit ich weiß nicht mit jeder Pille und sollte auf jeden Fall vorher mit dem Frauenarzt geklärt werden und auch nicht öfter als 1-2 mal im Jahr vorkommen, denn verschieben bedeutet immer ein durcheinander des Hormonhaushaltes, was den Körper sehr belasten kann und dadurch auch Nebenwirkungen haben kann. Mein alter Frauenarzt hatte mir empfohlen, nicht zwei Packungen hintereinander zu nehmen, sondern höchstens um eine Woche zu verlängern oder verkürzen. Das habe ich auch mal gemacht, in beide Richtungen und hatte keine Probleme damit. Dann gibt es bei der Diane aber auch die Möglichkeit zwei Packungen hintereinander zu nehmen (Rat der Frauenärtzin einer Freundin, die auch die Diane nimmt). Das habe ich einmal gemacht und nie wieder, es ist zwar schön einmal keine Periode zu bekommen, aber nach der Durchnahme hatte ich einen Monat Zwischenblutungen. Mein Körper hat rebelliert. Die Meinungen zum Verschieben gehen bei Frauenärzten auch auseinander, aber ich kann nur noch einmal wiederholen, wenn man verschieben möchte, sollte man das auf jeden Fall mit dem Frauenarzt vorher klären.
Fazit:
Ich war immer sehr zufrieden mit der Diane 35, aber den Rest meines Lebens oder zumindest die Jahre bis ich sie absetzte weil ich Kinder möchte, möchte ich nicht alle 4 Wochen wegen Migräne einen oder mehrere Tage im Bett verbringen, denn das stört nicht nur im Berufsleben drastisch, sondern beeinträchtigt auch den normalen Tagesablauf. Und mal ganz ehrlich, wer kann es sich heute noch leisten regelmäßig im Beruf zu fehlen oder auch in der Schule oder Universität. Die Diane 35 habe ich jetzt abgesetzt und freue mich schon regelrecht auf eine Migränefreie Zeit, ist nur zu hoffen, das es auch so bleibt, denn jetzt bin ich auf der Suche nach einer für mich geeigneten Pille. Dieser Bericht soll hauptsächlich meine Erfahrungen wieder geben und darauf hinweisen, das man vielleicht nicht immer der ersten Meinung eines Frauenarztes vertrauen soll.
Ich empfehle die Diane 35 jetzt trotzdem, da ich ja leider nicht neutral bleiben kann und ich die ersten Jahre ja überaus zufrieden war. Ähnlich verhält es sich mit der Bewertung für die Verträglichkeit und Nebenwirkungen, da ich nur eine Nebenwirkung hatte, zwar eine gravierende, aber im Verhältnis zu denen die auftreten können gesehen, ist es doch sehr wenig.
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Diane - der Hormonhammer
ein Testbericht von angelgirly2008-12-20 13:33:57vom 20.12.2008Empfehlung: nein
Vorteile: hilft gegen Akne...Nachteile/Kritik: Verschlimmerung Zwangserkrankung; Heißhungerattacken und Gewichtszunahme, Kopfschmerzen
~Allgemeines zur Diane~
Die Diane 35 ist ein Arzneimittel zur Empfängnisverhütung. Sie kann außerdem benutzt werden, wenn eine Frau zu viele männliche Hormone bildet. Sie enthält Ethinylestradiol, ein weibliches Hormon (ein sogenanntes Östrogen), und Cyproteronacetat, das ein Gestagen ist und die Bildung männlicher Hormone hemmt. Aufgrund ihres niedrigen Östrogengehaltes gehört die Diane 35 (wie fast alle heute verschriebenen Pillen) zu den Micropillen. Unter den Micropillen jedoch gilt die Diane als eine der höher dosierten. Diane hat 0,035 mg Ethinylestradiol, viele anderen Pillen haben nur 0,020 mg dieses Östrogens.
Wer eine Pille mit relativ viel Östrogen, wie die Diane, nimmt, sollte während der Einnahme nicht rauchen. Es besteht sonst die Gefahr eines Schlaganfalles oder Herzinfarktes. Für Frauen über 35 Jahre sind leichtere Pille mit weniger Östrogen besser geeignet. Ebenfalls wegen der Gefahr eines Schlaganfalles oder Herzinfarktes. Wie bei allen Frauen, die die Pille nehmen, werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt empfohlen.
~Positive Wirkungen der Diane~
Durch die Pille Diane kann die Menstruation leichter und schwächer werden. Die Gefahr eines Eisenmangels ist dadurch verringert. Eierstockzysten kommen bei Frauen die relativ hoch dosierte Micropillen wie die Diane nehmen, besonders selten vor.
~Nebenwirkungen der Diane~
Folgende Nebenwirkungen können bei der Diane auftreten:
Häufig sind Gewichtszunahme, depressive Zustände, veränderter Gemütszustand, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Hautausschläge, Brunstspannen und Brustschmerzen. Gelegentlich kommt es zu Flüssigkeitsansammlung in den Geweben, Abnahme der Libido, Migräne, Erbrechen, Durchfall, Quaddelbildung auf der Haut, Chloasma (bräunlichen Flecken im Gesicht), Zwischenblutungen und Ausbleiben der Regelblutung.
~Meine eigenen Erfahrungen mit der Diane~
Ich haben die Diane 35 fünf Jahre lang genommen. Ich habe sie leider ganz und gar nicht vertragen. Warum ich sie dann trotzdem fünf Jahre lang genommen habe? Ich hatte keine Ahnung, dass meine Beschwerden mit der Diane zu tun hatten. Als sich mir zum ersten Mal die Frage der Empfängnisverhütung stellte, ging ich zum Arzt, um mich beraten zu lassen. Dieser empfahl mir die Verhütung mit der Pille und da ich Akne hatte, riet er mir zu einer Pille, die auch gegen Akne half. Dies war die Diane. Tatsächlich konnte ich schon nach ungefähr drei bis vier Wochen eine Verbesserung meiner Haut erkennen. Ich war sehr zufrieden. Schon bald nachdem ich mit der Diane angefangen hatte, entwickelte ich einen richtigen Heißhunger. Ich stopfte alle Süßigkeiten in mich rein und hatte schon bald einiges an Gewicht zugelegt. Seltsamerweise brachte ich das nie mit der Diane in Verbindung. Stattdessen schob ich es auf Probleme in der Ausbildung. Seit ich 14 bin leide ich an einer Zwangserkrankung. Diese hatte ich zwar auch schon vor der Diane, doch sie wurde sehr viel schlimmer. Auch das schob ich auf die Probleme in der Ausbildung. Keiner der Ärzte wies mich darauf hin, dass es an der Pille liegen könnte. Stattdessen wurde mir ein Antidepressivum und sogar ein Benzo verordnet. Mit dem Benzo hatte ich später große Probleme beim Absetzen.
Dann kamen noch Kopfschmerzen und Schlafstörungen dazu. Fünf Jahre lang machte ich das mit und hatte keine Ahnung, was los war... Dann trennten mein Freund und ich mich. Folgerichtig setzte ich die Pille ab. Jetzt erst merkte ich, was mit
mir dadurch passiert war. Ich hatte keine Heißhungerattacken mehr, konnte mein Gewicht reduzieren, die Symptome meiner Zwangstörung besserten sich so weit, dass ich mein Antidepressivum absetzen konnte, die Kopfschmerzen verschwanden. Da fing ich an zu verstehen, dass die Pille Auslöser meiner Probleme gewesen sein könnte. Dieser Verdacht wurde bestätigt, als ich später wieder verhüten musste. Wieder lies ich mir die Pille verschreiben (diesmal aber eine leichtere, die Belara) und wieder kamen die Probleme zurück, nur diesmal in leichterer Form. Auch mit einer dritten Pille (Yasminelle) hatte ich ähnliche Erfahrungen, wenn auch wieder nicht so schlimm wie mit der Diane. Seit ich mit dem Diaphragma verhüte, sind alles diese Nebenwirkungen wie weggeblasen. Eine Nebenwirkung jedoch ist geblieben: Mein Zyklus war vor der Pille sehr regelmäßig, durch das ganze Rumspielen mit dem Hormonen habe ich jetzt keinen regelmäßigen Zyklus mehr.
~Fazit~
Die Diane ist unter den Micropille eine der Stärksten. Ich würde sie nur für Frauen, die eine sehr gefestigte Psyche haben, empfehlen. Wer die Diane nimmt, und merkt, dass sich psychische Probleme verschlimmern, sollte überlegen, ob es an der Pille liegt. Diane schützt zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft und verbessert die Haut. Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten, zu verhüten und Akne zu vermeiden. Diese ziehe ich inzwischen vor.
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ein Testbericht von lieblingsbabe2006-03-31 09:47:47vom 31.03.2006Empfehlung: nein
Allgemein
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Anti-Baby-Pille n hab ich mittlerweile schon enige ausprobiert in der Hoffnung irgendwann einmal die Richtige zu finden. Es gab zwar zwischenzeitlich immer mal welche, die gut verträglich waren, aber das waren dann auch die, die ein halbes Vermögen gekostet haben.
Die "Diane 35" ist mit 0,1mg Levonorgestrel und 0,02mg Ethininylestradiol dosiert, genauso wie die "Leios". 3 Monats-Steifen kosten ca. 37 Euro, mehr als andere Antibabypillen. Preislich bildet sie die obere Spitzenklasse und ich wüsste jetzt keine Anti-Baby-Pille, die teurer ist.
Anwendung
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Zu Beginn wird die erste Pille am ersen Tag der Periode genommen
bis ein Streifen leer ist - also 21 Tage lang. Danach wird eine 7-tägige Pause eingelegt und mit dem nächsten Streifen weiter-gemacht. So geht der Rhytmus immer wieder falls nichts dazwischenkommt. Bei der EInnahme sollte man einfach darauf achten, dass man die Pille nicht zerbeißt sondern einfach runterschluckt und die dann drinbleibt, d.h. man sich nicht übergeben muss z.B.
In den 7-tätigen-Pausen, in denen die Pille nich eingenommen wird, tritt dann in der Regel die Monatsblutung auf. Wie gesgat, in der Regel...
Wirkung
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Eigentlich sollten bei so einer niedrigen Dosierung keine nennenswerte Wirkung geben, die man mitbekommt. In erster Linie natürlich soll die Anti-Baby-Pille vor Schwangerschaften nutzen und sofern sie das tut, sollte sie nicht weiter auffallen. Meistens läuft es aber doch anders und der Körper macht sich bemerkbar.
Also es gibt Damen, die nehmen radikal ab, andere bekommen Hautunreinheiten, wieder andere haben mit starken Regelschmerzen zu tun und so weiter...
Ich persönlich bekam nach etwa zwei Wochen starke Zwischenblutungen und der Zyklus hat sich auch leider nach 6 Monaten nicht eingependelt und so hab ich zur "Leios" gewechselt. Die wie gesagt, die selbe Dosierung hat und genauso viel kostet. Bei der hatte ich wirklich überhaupt keine Probleme oder Veränderungen.
Fazit
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Ich denke es kommt oftmals gar nicht so auf die Dosierung an sondern eben einfach darauf wie der Körper auf eine bestimmte Pille reagiert. Ob die jetzt hoch oder niedrig dosiert ist, hat für mich zumindest nie einen Unterschied gemacht, im Gegenteil. Bei der angeblich gut verträglichen, niedrigst dosierten Pillen hatte ich die größten Probleme.
Preislich ist die "Diane 35" sowieso zu teuer für meine Verhältnisse, aber zusätzlich für mich persönlich einfach nicht verträglich. Es ist schwierig ein Medikament zu beurteilen, das man eben nicht verträgt und von dem man weiss, das es andere Leute wunderbar vertragen. ich zumindest bin unzufrieden mit der Wirkung auf meinen Körper und deshalb bekommt die "Diane 35" nur 2 Punkte von mir - obwohl sie ihren Zweck natürlich größtenteils schon erfüllt hat und ich nicht schwanger geworden bin.
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ein Testbericht von Kathi222006-03-21 23:10:16vom 21.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: bei mir persönlich, dass es mir erlaubt recht leicht abzunehmen, wenn ich nicht grad wieder pausenlos schokolade esse :D...Nachteile/Kritik: hmm, kein plan, wahrscheinlich die hormone... aber is ja bei jeder pille mehr oder weniger so :)
also mit 15 hab ich diese pille zum ersten mal verschrieben bekommen. wie bereits schon öfter erwähnt mit diagnose: akne. (damit die krankenkasse zahlt :) ) ich kam von vorneherein gut damit klar, soll heißen, die zahlreichen nebenwirkungen von denen die meisten frauen im bezug zu dieser pille berichten, blieben mir erspart...
als ich ein paar jahre später an stimmungsschwankungen litt, schob eine freundin dies auf die diane 35. meine mutter (natürlich froh, was dafür verantwortlich machen zu können) riet mir sofort zu wechseln...
also bin ich zum arzt und
bekam eine andere verschrieben. dummerweise nahm ich innerhalb kürzester zeit 5 kilo zu... da diese auch blieben, ging ich erneut zum arzt und wollte wieder die alte. (im übrigen ein netter arzt... als ich ihm von den 5 kilo erzählt habe, meinte er: wenn man von der pille zunehmen würde, könnte man die ja nach afrika schicken, um die leute dort zu ernähren... kein kommentar!! einmal hab ich mich ja damit abgefunden und gehofft, dass des wieder weggeht, aber beim nächsten besuch hab ich ihn dann überzeugt, bzw, einfach ne neue verlangt...) er wollte mir dann erst noch ne andre verschreiben (weniger hormone), aber da ich immer 2 paletten hintereinander nehme und die andere eine 2-phasen-pille gewesen wäre (bedeutet, ich hätte die hälfte wegschmeißen können) hab ich mich wieder für die diane entschieden. inzwischen sind die 5 kilo wieder weg und mir gehts nicht besser oder schlechter als sonst. meiner meinung nach ist sie also zu empfehlen, wobei natürlich von frau zu frau unterschiedliche wirkungen eintreten können, aber deswegen gibt es ja auch so viele verschiedene pillen :)
ok, nachdem mich heute jemand dazu überredet hat mich hier anzumelden, habe ich diesen bericht mal rein probemäßig verfasst.
ich hoffe ich konnte damit denen helfen, die aufgrund der ganzen negativen berichte von dieser pille abstand nehmen wollten :)
mausi4, 22.03.2006
da es dein erster Bericht war! Aber hier fehlen viele wichtige angaben über die Pille. Angefangen vom Preis, Aussehen, wie man sie nehmen muss, Nebenwirkungen usw.. Ist noch um einiges Verbesserungswürdig!
Alle, die hier mit sehr hilfreich bewertet
Lotosblüte, 22.03.2006
Ist etwas knapp - und diese Pille gibt es ja schon seit 30 Jahren, immer in anderer Ausführung. Sie wird ja fast jedem Mädchen verschrieben, das Akne hat.
Ich finde aber, keine Pille wäre am besten.
lg
star87, 21.03.2006
Sehr hilfreicher Bericht... Würde mich freuen wenn du auch bei mir lesen würdest!!
Suche noch Leser für all meine Berichte. Ich lese dann natürlich zurück : LG Jenny
Diane 35 AntiBabyPille,: Stark ja, aber zu stark für mich
ein Testbericht von trine8002006-02-22 09:16:21vom 22.02.2006Empfehlung: nein
Vor etwa einem Jahr bekam ich die Diane35 verschrieben, da ich zuviel Testosteron im Blut hatte. Der Endokrinologe sagte mir (was ich auch vorher schon wußte), dass das die stärkste Pille gegen Andro-genisieungserscheinungen, wie Haarausfall oder Akne sei. Zugegeben Akne hatte ich auch, aber nicht so schlimm wie der Haarausfall, der mich schon länger belastete.
Zur Pille selbst:
Diane35 enthält folgende Inhaltsstoffe:
Ein Dragee enthält jeweils: 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol
Weitere Bestandteile sind: Lactose, Talkum, Magnesiumstearat, Maisstärke, Polyvidon, Glycerol 85 % (E 422), Calciumcarbonat (E 170), Macrogol 6000,
Titandioxid (E 171), Saccharose, Eisenoxidhydrat (E 172) und Mon-tanglycolwachs.
Packungsgrößen und Preise:
Diane 35 ist in folgenden Packungsgrößen zu folgenden Preisen erhältlich:
21 Drg. (N1) 16,25 Euro
3 x 21 Drg. (N3) 29,36 Euro
6 x 21 Drg. 53,56 Euro
Da das Patent für Diane35 eigentlich abgelaufen ist, gibt es inzwischen mehrere Generika, wie z.B. Bellahehexal oder Cyproderm zu weitaus günstigen Preisen.
Anwendungsgebiete für die Diane 35 (auch auf der Packungsbeilage oder im Internet zu entnehmen):
Androgenisierungserscheinungen bei der Frau, die eine Hormonbehandlung erfordern: Akne, ausgeprägte For-men, wenn diese mit Entzündungen oder Knotenbildungen einhergehen oder die Gefahr einer Narbenbildung besteht und somit eine lokale Behandlung allein keinen Erfolg verspricht.
Leichtere Formen von Hirsutismus. Androgenetische Alopezie.
Hinweis: Obwohl Diane-35 empfängnisverhütend wirkt, soll es nur bei Patientinnen zum Einsatz kommen, die aufgrund der oben beschriebenen Krankheitsbilder hormonell behandelt werden.
Diane35 dient also auch der Verhütung, natürlich, aber soll vorrangig zur „Therapie“ der genannten Krankheitsbilder eingesetzt und verordnet werden.
Einnahme:
Diane 35 wird erstmalig am ersten Zyklustag, also am ersten Tag der Regelblutung eingenommen – möglichst immer zu gleichen Uhrzeit. Man nimmt dann täglich eine Tablette über 21 Tage. Nach der siebentägigen Pause wird dann mit der neuen Packung begonnen. In diesem Zeitraum setzt dann meist nach dem dritten Tag der Einnahme die Entzugsblutung ein
Nebenwirkungen:
Da gibt es leider sehr, sehr viele. In Österreich darf Diane35 aufgrund der leberschädigenden Wirkung des Gestagens Cyproteronacetat nicht mehr verordnet werden.
Die wichtigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Übelkeit, Magen-schmerzen, Blutdruckanstieg und sehr hohes Risiko für eine Thrombose und/oder Embolie.
Anwendungsbeschränkungen für Patienten mit Asthma, Migräne, Depressionen, Diabetis und mit Herz- oder Nierenerkrankungen
Wechselwirkungen treten auf bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika (z.B. Tetrazykline) oder bei Insulingabe
Meine Erfahrungen damit...
... sind einfach nur schlecht.
Ich hatte diese Pille dann nach sieben Monaten abgesetzt, weil die Nebenwirkungen unerträglich wa-ren. Mein Haarausfall hatte sich so extrem verschlimmert, dass mir pro Tag so 300 Haare ausfielen, trotzdem alle Blutwerte (Hormone) im Normbereich waren. Ich habe das Gestagen Cyproteronacetat einfach nicht vertragen. Da war ich manchmal kurz vorm Ausrasten. Ich hätte nie gedacht, dass mir so was mal passieren kann. Das war schlimmer als bei der Pille Biviol (siehe meinen testbericht). Meine Haut war zwar glatt, aber sehr, sehr trocken. Ich hatte nur noch Kopfschmerzen und war sehr ver-stimmt. Ich hätte bei jeder Kleinigkeit ausrasten können, was sonst gar nicht meine Art ist. Mein Asth-ma hatte sich auch sehr verschlimmert.
FAZIT: Ich habe dann den Endokrinologen gewechselt und bin wieder auf die Pille Valette umgestie-gen, mit der supergut zurechtkomme. Nie wieder Diane35 & Co!!!
...
Lotosblüte, 22.02.2006
Das Zeug gibt es schon seit 30 Jahren und gut war es noch nie. Aber ein Bombengschäft für die Pharmaindustrie, weil immer mit dem Argument gearbeitet wird, sie würde bei Akne etc. helfen. Aber was sie im Körper anrichtet, sagt dir ja keiner.
lg
lemsi, 22.02.2006
Ein wirklich sehr hilfreicher Bericht von dir....über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen...lg lemsi
nele82, 22.02.2006
Bin sowieso schon lange von der Pille weg - kann NuvaRing nur wärmstens empfehlen! LG Nele
ein Testbericht von bloodberry2005-06-11 11:42:54vom 11.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Hilft sehr gut gegen Akne....Nachteile/Kritik: Wenn man sie bezahlen muss, ist sie sehr teuer.
Als ich vor etwa einem Jahr zum Frauenarzt ging um mir die Pille verschreiben zu lassen litt ich noch unter extremen Akne, heute sind es lediglich nur noch ein paar kleine Hautunreinheiten.
Damals sagte mir die Aerztin es solle die staerkste Aknepille von allen sein.
Zusaetzlich soll sie sogar gegen starke Koerperbehaarung und&n bsp;Haarausfall helfen.
Die Gewichtszunahme, von der man bei der Einnahme von Pillen gerne munkelt hat bei mir nicht statt gefunden, nur mein Busen ist um ungefaehr ein halbes Koerbchen gewachsen.
Meine Aerztin hatte mich damals aber auf Folgendes aufmerksam gemacht: wenn ich trotz Einnahme schwanger werden koennte und ich die Pille nicht unverzueglich absetzen wuerde,
koennte es bei dem Kind zu Behinderungen bekommen oder im sehr fruehen Stadium absterben.
Schwanger bin ich aber bisher auch nicht geworden, die Pille weist natuerlich die hohe Verhuetungssicherheit auf wie alle anderen auch.
Man nimmt die Pille, wie die meisten, im 21 Tage nehmen - 7 Tage Pause - Rhythmus ein.
Nun zu den Inhaltsstoffen:
Je Pille: 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol
Sonstige Bestandteile: Lactose, Titandioxid (E 171), Talkum, Magnesiumstearat, Maisstärke, Glycerol 85 % (E 422), Polyvidon, Calciumcarbonat (E 170), Macrogol 6000, Saccharose, Eisenoxid-hydrat (E 172), Montanglycolwachs.
(Vom Beipackzettel abgeschrieben)
Die Pille ist als Packung fuer einen Zyklus (1 x 21 Tabletten) und fuer drei Zyklen (3 x 21 Tabletten) erhaeltlich.
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ein Testbericht von SweetestAngelBS2003-02-05 12:46:35vom 05.02.2003Empfehlung: ja
Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren nehme ich nun schon die Diane 35. Somit ist es nun wohl mal an der Zeit ein bisschen was über diese Pille zu schreiben, denn ich bin mittlerweile mehr als zufrieden damit und möchte sie nicht mehr missen. Daher ist es mal an der Zeit hier einen Bericht darüber zu verfassen.
Verpackung/Packungsgröße:
Die Diane 35 ist erhältlich als N1 (21 Dragees für einen Monat) oder aber auch als N3 (3 x 21 Dragees =drei Monate)
Die Kartonverpackung ist in weiß gehalten mit rosa Streifen. Darauf finden sich
die üblichen Hinweise über den Hersteller (Schering), Apothekenpflichtigkeit, Verfallsdatum usw.
Die Verpackung ist einheitlich, auch wenn man die Pille als Reimport aus Frankreich oder so kauft (ist wesentlich billiger). Die wichtigen Daten kann man dann aber trotzdem in deutscher Sprache auf einem Aufkleber nachlesen.
Die einzelner Streifen, in denen sich dann die Pillen befinden, sind mit den einzelnen Wochentagen versehen, was die Übersicht bei der Einnahme erleichtert. So merkt man sofort, ob man vielleicht doch mal eine vergessen hat. Bei den Reimporten sind Aufkleber beigefügt, auf denen die Wochentage in der deutschen Abkürzung stehen, die man entsprechend aufkleben kann.
Jeder Packung ist eine Gebrauchsanweisung beigefügt, in der alle Bestandteile, Risiken, Anwendungsgebiete etc aufgeführt sind. Auch bei den Reimporten ist die Anleitung natürlich auf deutsch.
Inhaltsstoffe:
Auch wenn dies wohl keinem Normalverbraucher viel hilft, gehört es ja zu jedem vollständigen Bericht:
Ein Dragee enthält jeweils: 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol, Lactose, Talkum, Magnesiumstearat, Maisstärke, Polyvidon, Glycerol 85 % (E 422), Calciumcarbonat (E 170), Macrogol 6000, Titandioxid (E 171), Saccharose, Eisenoxid-hydrat (E 172), Montanglycolwachs. (Quelle: Beipackzettel)
Preis:
10.52 Euro (Reimport aus Spanien für einen Monat). Damit ist die Pille zwar etwas teurer, als einige andere, aber für mich lohnt sich diese Investition. Dazu später mehr.
Nebenwirkungen/Risiken:
Diese sind eigentlich die gleiche wie bei andere Pillen auch. Daher auch hier nur ein Auszug aus der Beilage:
Vereinzelt Spannungsgefühl in den Brüsten, Magenbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen, Beeinflussung des Körpergewichts und der Libido, depressive Verstimmungen, Chloasma, Zwischenblutungen.
Warum mir mein Arzt die Diane verschrieben hat:
Seit längerer Zeit habe ich Probleme mit meiner Akne. Da die ganzen Salben und so vom Hautarzt nicht geholfen haben, hat mir letztendlich mein Frauenarzt diese Pille verschrieben.
So erging es mir mit der Pille:
Schon nach wenigen Tagen der Einnahme ging meine Akne sichtlich zurück. Alles was ich jetzt noch habe sind ein paar kleine Pickelchen, die aber keine Narben mehr hinterlassen und auch keine großen entzündeten Knoten entwickeln.
Der Haken bei der Sache war allerdings, dass ich die ersten Male während der Einnahmepause Migräneanfälle bekam.
Da ich aber psychisch sehr unter der Akne gelitten habe, verschrieb mir der Arzt „Tradelia Transdermale Pflaster“. Eigentlich sind diese zur Minderung von Wechseljahrsbeschwerden gedacht, aber sie halfen auch gegen die Migräne. Da mein Körper in der Einnahmepause nicht mehr so starke Hormonschwankungen erleiden musste.
Nach etwa 5 Monaten brauchte ich diese Pflaster jedoch nicht mehr und fühle mich nun auch in der Einnahmepause sehr wohl.
Laut anderen Berichten, führt die Einnahme der Diane 35 zu einer Gewichtszunahme in vielen Fällen. Dies ist bei mir jedoch nicht eingetreten.
Fazit:
Auch wenn es anfänglich ein paar Probleme zu meistern gab, bin ich froh, dass ich nun nicht mehr so viele Probleme mit meiner Akne habe und dadurch nehme ich es gern ein Kauf die Diane 35 auch weiterhin zu nehmen. Denn dadurch fühle ich mich wesentlich besser in meiner Haut und habe auch wieder mehr Selbstbewusstsein.
Ich würde sie allerdings nur bedingt weiterempfehlen, da nicht jeder gleich auf diese Pille reagiert und somit Risiko und Nutzen abgewogen werden müssen
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ein Testbericht von LaMagra2002-08-18 15:47:13vom 18.08.2002Empfehlung: ja
###Meine Aufstellung über####
AntiBabyPillen
- Diane 35
- Yasmin
- Desmin 20
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Hallo Leute.
Heute möchte ich über das Thema Verhütung reden.
Leider ist das wohl immer noch ein „Frauenthema“, denn die einzigen Möglichkeiten für die Herren der Schöpfung, etwas zur Verhütung beizutragen, ist entweder
- ein Kondom oder
- Sterilisation
Die Pille für den Mann wurde ja nicht freigegeben, weil ein paar Männer leichte Schwierigkeiten hatten.
Aber als in den 70ern die Pille für die Frau rauskam, war es egal, ob es Thrombosen und sogar Todesfälle gab...
Naja egal.
Ich möchte heute über meine erste Pille
schreiben, die ich mit 14 bekommen habe.
Ich war schon ein Frühstarter, die erste in der Klasse mit der Periode und auch mit 12 schon „prächtig entwickelt“, wenn man es so ausdrücken will.
Das war zwar nicht immer mein Vorteil, aber beklagen brauch ich mich deswegen auch nicht.
Eines Abends habe ich meine Mutter, als sie grad im Bad war, gefragt, ob ich mir die Pille verschreiben lassen darf.
Ihre erste Reaktion:
„DU BRAUCHST NOCH GAR KEINEN SEX!!!“
Als ich ihr dann erklärt habe, dass ich an so etwas noch gar nicht denken mag (wie denn auch ohne Freund und in einer reinen Mädchenklasse), und die Pille eigentlich will, damit meine Pickelchen weggehen und die Regel schwächer wird, hat sie zugesagt.
Sie wusste nämlich, wie sehr ich unter der starken Blutung und den Schmerzen litt (in kalten Wintertagen haben mich diese Schmerzen halb gelähmt und ich konnte wegen den Krämpfen nachts selten Schlaf finden, Schmerzmittel wollte ich aber nicht nehmen, es waren ja nur Bauchschmerzen).
Beim Arzt wurde ich zuerst gründlich untersucht, natürlich nach einem Vorgespräch.
Schon meine Mutter war bei diesem Arzt, und auch ich weiß nur Gutes über ihn zu berichten.
Klar hat es mich etwas gestört, dass er eben ein „er“ war und keine „Sie“, aber die nächste Frauenärztin war ein ganzes Stück weg (mit dem Bus schlecht zu erreichen und mit 14 hat man ja noch keinen Führerschein), ausserdem soll die sehr grob sein...
Mein Frauenarzt hat dann gefragt, für was denn die Pille sein soll, also was sie bewirken soll, neben der Verhütungswirkung.
Ich habe ihm meine Problemchen mit den Pickeln und der starken Blutung und den Schmerzen vorgetragen.
Er hat nachgefragt, wie viele Binden/Tampons ich denn so während der Regel am Tag brauche, und als ich „bis zu 8“ antwortete, stimmte mir der Arzt zu, dass das sehr stark sei und da die Pille sicher helfen könnte.
Er verschrieb mir
DIANE 35
und erklärte mir, wie ich sie einnehmen muss (am ersten Tag der nächsten Regel und dann immer zum selben Zeitpunkt, sonst ist der Schutz nicht mehr sicher.).
Ausserdem sagte er mir noch, dass, wenn ich die Pille wirklich mal vergessen haben sollte, ich sie bis zu 12 Stunden später nachnehmen kann, und dass man, wenn einem übel wird und man erbricht (Aus anderen Gründen, wie jetzt schlechtes oder zu viel essen), ich die Pille nochmal nachnehmen sollte.
Sollte ich sie aber nicht vertragen (Kopfschmerzen, Übelkeit oder so, die eben von der Pille ausgelöst werden könnten), solle ich nochmal vorbei kommen.
Okay, alles gesagt, jetzt durfte ich die Arztpraxis verlassen und mir die Pille in der Apotheke holen.
Und dann hieß es warten – auf den ersten Tag der nächsten Regel...
Ich dachte schon, die würde gar nicht mehr kommen, denn es waren noch ca. 3 Wochen, bis sie endlich kam.
Das war dann an einem Abend, wo 2 Freundinnen bei mir waren.
Ich packte die erste Reihe der Pille aus und drückte beim entsprechenden Wochentag die Tablette heraus.
Mit einem Schluck Cola light wurde sie hinunter gespült und ich wartete – neugierig, ob sich irgendwas verändern würde.
Ich dachte, ich würde mich dann auf einen Schlag irgendwie anders fühlen, und meinte auch, irgendwas zu fühlen.
Klar war das nur Einbildung, aber damals war das halt noch was Besonderes, mit 14 schon die Pille zu nehmen.
Heute ist ja mit 14 Sex zu haben schon normal (damals war die Grenze noch bei ca. 17 Jahren für Mädchen...).
Der Monat verging, die Regel war merklich kürzer und sicher auch leichter.
Ich nahm die Pille dann ca. 1 Jahr, bis ich mich mit 15 Jahren entschloss, sie wieder abzusetzen – ich hatte auf diesen Zeitraum ganze 8 kg zugenommen, obwohl ich mein Essverhalten keineswegs verändert hatte und sogar sportlich aktiver geworden war...
Der Arzt meinte zwar, diese Gewichtszunahme könnte nicht von der Pille kommen, doch als ich sie abgesetzt hatte, nahm ich nicht mehr zu!
In diesem einen Jahr Pillenpause kam ein neuer Abschnitt bei mir: Exzessiver Sport und Hungern war angesagt, ich wollte das zugenommene Gewicht unbedingt loswerden...
Ich joggte teilweise von 19 bis 23 Uhr durch und aß bis zu 2 Tage lang nichts mehr.
Das Gewicht blieb sehr hartnäckig an mir, doch ich schaffte es, knapp 10 Kg abzunehmen.
Mit 17 wollte ich wieder die Pille nehmen, nachdem ich herausgefunden hatte, wie blöd Kondome doch sind, wie störend und auf Dauer auch teuer...
Also wanderte ich wieder zum Arzt (die jährlichen Checkups habe ich natürlich nicht ausgelassen, die für mich immer unangenehm, aber eben notwendig waren... Meine Mutter hat Knoten in der Brust, meine Tante hat eine entfernte Brust wg. Krebs, ausserdem hatten meine Omi, meine Mutter und meine Tanten alle schon Thromobosen (trotzdem nimmt meine Mutter IMMER NOCH die Pille, was man ab 35 eigentlich schon einstellen sollte, und da ist sie schon lange drüber!).
Da es am Ende meiner Pillenzeit mit Diane 35 zu dem Thrombosen-Skandal kam, wo auch die Schwesterpille von Diane 35, die DIANE, abgesetzt worden war, wollte ich Diane 35 nicht nochmal nehmen!
Ich bekam also eine andere verschrieben, ich glaube, sie hiess Petibelle.
Die war ganz okay, aber ich wechselte nochmal auf eine andere Pille.
Dann war es so weit, und die Forschung machte einen „großen Fortschritt“:
Die erste Antibabypille, auf die man nicht zu- sondern sogar abnehmen soll!
Welche war das?
YASMIN!
Die wollte ich unbedingt haben...
Und mehr dazu in meinem nächsten Bericht!
Aber zuerst noch eine Aufstellung über positiv und negativ der Diane 35
Positiv:
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Die Pille wirkte gut
War klein, also einfach einzunehmen
Meine Regel wurde deutlich schwächer
Und die Schmerzen liessen nach
Meine Regel kam absolut pünktlich, sogar fast auf die Minute genau (immer in der großen Pause an einem Montag), soweit ich meinem Tagebuch noch glauben kann *grins*
Ausserdem vermisste ich nach ein paar Monaten schon richtig meine Pickel – ich hatte gar nichts mehr zum dran rumdrücken!!!
Negativ:
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Die Thrombosengefahr ist ja immer da, aber als die Schwesterpille DIANE verboten wurde, aber Diane 35 weiter verkauft wurde, wurde ich doch stutzig...
Ich nahm die Pille zwar noch weiter, aber dieses ständige Zunehmen, obwohl ich zusehens auf mein Gewicht achtete, machte mich wütend und auch traurig
Bis zum 20. Lebensjahr wird die Pille ja von der Kasse bezahlt, also kann ich euch beim besten Willen nicht sagen, wie viel die Diane 35 gekostet hätte, und ausserdem hätte ich euch nur alte Stände und DM-Beträge verraten können.