ein Testbericht von Sarasmama2004-08-23 17:33:59vom 23.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: super Qualität, super design, super Komfort...Nachteile/Kritik: ist seinen Preis wert!
Anfangs war ich mir echt nicht sicher, ob ich doch relativ viel Geld für ein Tragetuch ausgeben soll, wo es doch deutlich billigere Varianten gibt, die (ANGEBLICH) einfacher zu handhaben sind. Daher habe ich mir erst einen Glückskäfer gekauft, was für meine Süsse und mich gar kein Glücksgriff war, sondern das absolute Gegenteil. Daher wollte ich eigentlich gar nicht mehr tragen. Bis ich dann einen Tag zum Arzt musste und meine Kleine bei ihrer Patentante abgegeben habe (Radiologe wollte ich dem Baby nicht zumuten!). Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass meine Freundin noch ein Dydimostuch im Schrank hat und meine Süsse darin quietschfidel sitzen würde wenn ich vom Arzt komme. Natürlich habe ich mir auch gleich so ein Tuch gekauft und meine Freundin hat mir gezeigt, wie das funktioniert. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach das ist hätte ich mir gleich das Tuch gekauft. Es ist viel praktischer als der Tragesack und passt sich dem Körper und der Situation super klasse an. Zudem wird es noch hier gefertigt, was ich klasse finde, den Kinderarbeit in der 3. Welt kann ich nichts Positives abgewinnen! Ausserdem wäre ich da skeptisch, was die Schadstoffe im Stoff angeht. Bei Dydimos muss ich da aber keine Bedenken haben, denn die sind ja bei ökotest auch in diesem Punkt immer "sehr gut" und das wären sie ja sonst nicht. Wer hier produziert sichert Arbeitsplätze in Deutschland und muss nicht alle Produkte per Flugzeug ankarren, was die Umwelt auch verpestet. Das sorgt alles dafür, dass die Zukunft meiner Kids ein wenig besser aussieht.
Aber eigentlich wollte ich zum Tuch schreiben: Also:
Ich kann die Trageart beim Dydimostuch je nach Lust und Laune variieren und benutze das Tuch nach über 3 Jahren noch immer. Für die Große im Hüftsitz und auf dem Rücken und für unsere süsse Kleine in der Wickelkreuztrage vorne und der Wickelkreuztrage für den Rücken. Die Bindeweisen finde ich beide super praktisch! Natürlich haben wir inzwischen mehrere Tücher (2. Wahl machts möglich), damit wir die kids gleichzeitig tragen können, wenn wir am Weekend gemeinsam auf Tour sind. Es ist echt klasse! Mein Mann will sein Tuch auch nicht mehr hergeben.
Die Qualität ist optimal, die Schadstoffbelastung im Tuch gleich Null und das trotz Farbe! Echt prima! Die aktuellen Designs sehen auch absolut nicht ökomäßig aus, das würde nämlich nicht zu uns passen. Wir sind eine moderne (umweltbewußte) Familie, die gerne Farbe ins Leben bringt. Natur-farbige Textilien sind nicht unser Ding, vor allem muss bei uns alles was mit den Kids zu tun hat BUNT sein, aber bitte ohne Schadstoffe! Dem entspricht Dydimos total und daher empfehlen wir die Tücher auch allen "neuen" Eltern im Freundes- und Bekanntenkreis. Unsere Tücher ausleihen geht aber nicht, denn die brauchen wir selber! Wie mir eine Freundin erzählt hat, geht das aber bei Dydimos, da kann man wohl Tücher auf Probe bestellen und sich nach Gebrauch entscheiden, ob man es behalten will oder nicht. Schade, dass es das bei meinem Glückskäfer nicht gegeben hat!
Wie gesagt: Für uns
und unsere Mädels ist das Dydimostuch das beste was der Markt zu bieten hat.
...
nannina, 14.09.2004
aumlhnlich wie Sarasmama ist es mir auch gegangen. Auch ich hatte zuerst einen Tragesack, allerdings ausgeliehen und zum Gluumlck nicht gekauft und kam uumlberhaupt nicht damit zurecht. Auch meine Tochter Tina fand es houmlchst unbequem. Also wiede
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Babytragetücher sind nicht für jeden gemacht ! Besser erst ausprobieren
ein Testbericht von pinkbaerbel132009-03-26 20:02:47vom 26.03.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Baby nah bei Mama, verschiedene Tragemöglichkeiten...Nachteile/Kritik: Preis, Handhabung, evtl. die persönlichen Empfindungen des Babys
Diese Baby-Tragetücher sieht man ja mittlerweile immer häufiger und so haben wir uns gedacht, das probieren wir auch! Im Internet findet man reichlich Lobeshymnen auf die Babygerechte Trageweise, nah bei der Mutter, diese hat ihre Hände frei und verschiedene Binde-Möglichkeiten gibt´s auch - klingt alles super, nur der Preis ?! Nun ja...
** DAS PRODUKT **
Didymos-Baby-Tragetuch
gibt es in verschiedenen Längen von 2,70 m bis 5,70 m
(je nach Konfektionsgröße und Bindeart auszuwählen)
und vielen Farben
Kostet neu ab 50,- Euro aufwärts (für das ganz kurze!)
bis 130,- Euro (für das längste)
oder direkt bei Didymos als B-Ware ab 30,- Euro
** MEIN BERICHT **
Da mein Mann knapp 2 Meter groß ist und wir das Tuch beide nutzen wollten, blieb uns nur die Größe 8, wenn wir ein paar Wickeltechniken ausprobieren wollten... Wir haben uns also von einer Bekannten, die zum Glück ihr Tuch nicht mehr brauchte, Ihr Didymos-Tuch ausgeliehen.
Damals war unsere Süße allerdings schon etwa 6 Monate alt.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Wickelart hinzubekommen (ganz zum Leidwesen unserer Tochter, der das Ganze hin und her überhaupt nicht gefiel) hat es schließlich ganz gut geklappt. Das sieht auf den Bilder sooo leicht aus, ist es aber NICHT !
Leider fand unsere Kleine aber die Beengtheit durch das Tuch gar nicht toll und die Tatsache, daß da eine Menge vom Tuch zwischen ihren Beinen hindurchmußte passte ihr auch nicht !
Also nicht verzagen: andere Wickelart ausprobieren... Wieder etwas Anlaufzeit, aber wieder die gleichen Probleme !
Um es kurz zu machen: Wir haben das Tuch recht schnell gegen eine Rückentrage gewechselt, sobald unsere Kleine gut sitzen konnte, danach war alles VIEL entspannter ! Und einen Gratis-Rucksack (unter der Sitzfläche) hatten wir gleich auch noch dabei !
Und da unsere Süße ganz wild auf´s Laufen war, hatte sich die ganze Tragerei mit ca. 14 Monaten schon bald erledigt, also von wegen Tragemöglichkeit bis zum dritten Lebenjahr (damit wirbt Didymos u.a.)
Von einer Freundin habe ich übrigens gehört, daß sie mit zunehmendem Gewicht Ihres Kindes auch Schwierigkeiten mit Ihrem Rücken bekam, da wir aber so lange nicht "durchgehalten" haben, kann ich das nicht definitiv bestätigen.
Vielleicht muß man ein Baby ja direkt von klein auf an so ein Tuch gewöhnen, wer weiß? Zumindest finden sehr viele Babys und Mütter die Dinger ja absolut klasse!
Wir waren dann später aber auch mit der Rückentrage recht mobil ( zumindest unterwegs ) und zu Hause habe ich halt gelernt eine Zeit lang alles mit einer Hand zu machen und die Kleine auf dem anderen Arm zu tragen - davon bekommt man auch ganz nebenbei ganz toll trainierte Arme ;-) und spart sich das Fitnesstudio
** MEIN TIP **
Wenn man das Tuch nutzen möchte, möglichst früh damit anfangen und vielleicht, wenn die Möglichkeit besteht, erst mal eines ausleihen...
Was man noch bedenken sollte:
Kleine Babys spucken schon mal häufiger und im Sommer schwitzt man vielleicht auch mal, also wird man das Tuch bestimmt ab und zu waschen müssen... Da braucht man mitunter eine gute
Waschmaschine, denn besonders die Größe 8 ist ECHT VIEL STOFF !
Und natürlich: Später auf jeden Fall wieder verkaufen, damit die Kosten wieder reinkommen ;-)
...
timecode001, 26.03.2009
Ich hätte ein wenig angst, dass wenn das Baby sehr heftig herumzappelt, dass es irgendwann herausfallen würde. Klasse geschrieben!
Liebe Grüsse.
timecode001
sonnenbaerchen, 26.03.2009
ich hatte auch so ein Tragetuh und ich fande es besser als jede Tragetasche
juriS91, 26.03.2009
:SH: sehr gut geschrieben:
Hoffe auf Gegenbewertung.
ein Testbericht von hallerlei2006-04-20 11:04:09vom 20.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Das Baby fühlt sich wie im Mutterleib...Nachteile/Kritik: Das Wickeln will gelernt sein
Das Beste was einem Kind passieren kann! Gerade am Anfang brauchen die Babys das Gefühl Geborgen zu sein. Sie wissen nicht genau, woe sie "anfangen und aufhören" und brauchen deshalb feste Abgrenzungen zu ihrer Umwelt. Auch ein paar Kilo Erdenbürger können auf die Dauer ganz schön an den Armen ziehen. Eine Tragehilfe ist also bestimmt eine gute Idee. Bei der Auswahl sollte man aber sehr sorgfältig vorgehen. Wenn Ihnen statt der Arme der Rücken weh tut, war die Wahl nicht so gut.
Auch muß die Tragehilfe die Anatomie des Babys berücksichtigen.
Oft sieht man Tragehilfen, in denen die Babys aufrecht, mit nahezu gestreckten Beinen sitzen und nur unzureichend gestützt werden. Wenn es an Halt fehlt, wird das Tragen für Sie schnell sehr ermüdend, ganz abgesehen davon, dass die Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule und der Hüftgelenke gestört werden kann.
Was ist eine gute Tragehilfe?
Eine gute Tragehilfe stützt das Baby und verteilt sein Gewicht. Sie umschliesst gleichmässig die Körper des Babys und des Erwachsenen. Beide sind so eng verbunden, dass das Baby beim Gehen und selbst beim Laufen nicht "herumbaumelt". Natürlich darf die Tragehilfe nirgends drücken oder scheuern.
Sie muss verschiedene Tragepositionen ermöglichen (liegend und aufrecht vorne, seitlich und auf dem Rücken), und das alles muss mit drei Kilo Neugeborenem so gut klappen wie mit 18 Kilo "müder Wanderer".
Diese Vielseitigkeit bietet nur das Tragetuch.
Die Geschichte des Originals
"Mit den Zwillingen Lisa und Tina (Zwilling = altgr. didymos) begann 1971 die Geschichte des DIDYMOS - Babytragetuchs:
Als einmal ein Weinen aus dem Kinderzimmer unmißverständlich signalisierte: Mama, ich bin ausgeschlafen!, ein Berg unerledigter Hausarbeit aber nicht länger zu verschieben war, beschloß ich endgültig, mir den kleinen Schreihals umzubinden, wie es die Frauen in anderen Teilen unserer Erde seit Jahrhunderten machen. Schon früher hatten mich die Berichte aus fernen Ländern fasziniert, in denen die Mütter ganz unkompliziert und mit ihren Kindern aufs engste verbunden ihrer täglichen Arbeit nachgehen. Ich besaß ein Tragetuch aus Mittelamerika; es war mir aber zunächst doch zu exotisch erschienen, und deshalb hatte ich es erst einmal in der Wickelkommode vergraben.
Jetzt aber war es so weit: Eine Weile probierte ich, bis ich den richtigen Dreh fand, und spazierte durch unser Dorf, in das wir erst wenige Wochen vor der Geburt der Zwillinge umgezogen waren. Im Nu waren wir das Dorfgespräch und die Bemerkungen nicht immer nur zustimmend. Letztlich überzeugten mich aber die Kleinen. Sie strahlten schon, wenn sie ihr Tuch nur sahen, und auch ich genoß den Körperkontakt mal mit Lisa, dann mit Tina wie eine verlängerte Schwangerschaft. Und es hat ja auch große Vorteile: Die Arbeit muß nicht mehr in die kurzen Schlafpausen gedrängt werden, ich bekam den Haushalt wieder in den Griff und wurde ausgeglichener in dem Bewußtsein, daß auch die beiden Jüngsten genauso viel Wärme und Körpernähe zu spüren bekamen wie ihr Bruder und ihre Schwester während deren Babyzeit, die ich damals stundenlang auf dem Arm herumgetragen hatte.
Als sich bei Tina herausstellte, daß sie an einer angeborenen Hüftdysplasie litt und ihr deshalb eine Spreizhose verordnet wurde, habe ich ihr nachts zwar dieses "Korsett" angelegt, sie tagsüber aber durch das Tragen davor bewahrt, da sie im Tuch mit gespreizten Beinchen auf meiner Hüfte saß. Unser Kinderarzt, dem ich vorher nichts davon berichtet hatte, zeigte sich bei der Nachuntersuchung hochzufrieden über den guten Heilerfolg.
Das Tragetuch wäre heute wahrscheinlich nur noch eine schöne Erinnerung an die ersten Jahre mit unseren Zwillingen. Doch als die "Heilbronner Stimme" und der "Stern" Berichte über uns gedruckt hatten, wollten Eltern aus ganz Deutschland Tragetücher von mir haben, und ich hatte doch selbst nur eins . . ." (Erika Hoffmann)
Eigene Erfahrung
Besonders praktisch ist das Tuch für unterwegs. Letztes Weihnachten hatte mein Mann unsere Kleine im Tragetuch und der Wagen blieb zu Hause. Unsere Kleine hatte es schön warm im Tuch (mein Mann auch) und wir hatten fast keine Probleme über den Weihnachtsmakrt zu laufen. Jedenfalls kamen wir besser voran als mit Wagen. Außerdem hatte man die Hände frei zum Essen und alles anzuschauen. Und man mußte ncht ständig Angst haben, dass jemand gegen den Wagen stößt.
Bei so enger Tuchfühlung schläft unsere Kleine dann auch schnell ein und fühlt sich sehr wohl.
Wird sie dann größer gibt es andere Wickelweisen, damit sie sowhl nach vorne als auch nach hinten schauen kann und ihre Umwelt wirklich wahrnehmen kann und trotzdem einem nah ist.
Wir benutzen das Tuch erst seit 2 Monaten und werden sehen, wie es sich weiter entwicklet mit der Handhabung bei einem größeren Kind.
Größen
Standard-Tuchgrös sen
2 ca. 270 cm
3 ca. 320 cm
4 ca. 370 cm
5 ca. 420 cm
6 ca. 470 cm
7 ca. 520 cm
Wickelmöglichkeiten (wie im EInzelnen gewickelt wird, läßt sich schwer beschreiben)
Wiege (ab Geburt wickelbar)
Hüftsitz (ab 4-5 Monate)
Rucksacktrage (ab 4-5 Monate)
Hüftsitz seitlich (ab 12 Wochen)
Känguruhtrage (8-10 Wochen)
Kreuzwiege (ab Geburt)
Kreuztrage (8-10 Wochen)
Wickelkreuztrage (kann ab der Geburt gewickelt werden)
WKT aussen
WKT-Rucksack
MIt der Größe 5 kann Mann und Frau die Meisten Arten wickeln und ist Bestens ausgerüstet für den Spaziergang oder die Hausarbeit. Allerdings muss man hier den größeren Radius mit einberechnen, damit man nirgends aneckt.
In der Lieferung enthalten ist auch ein Booklet.
Die verschiedenen WIckelweisen werden darin kurz und knapp mit Bildern beschrieben. Diese kann man gut nach empfinden und dann ausprobieren. Super ist der Hinweis, welche Wicklung dem Alter das Babys entspricht. So kann es nicht zu Fehlhaltungen beim Baby kommen. Ein großes Plus ist die Breitwicklung, die besonders zur Hüftstabilisierung führt.
Reichen die Bilder in der Anleitung nicht, kann auch noch ein Trainingsvideo bestellt werden.
Das Tuch selbst
Das Tuch wird in Deutschland hergestellt und verarbeitet. Die nötigen Rohstoffe kommen aus kontrolliertem biologischen Anbau. Man muss also keine Bedenken haben, wegen möglichen Giftstoffen in den Farben oder Gewebe. Man hat die Möglichkeit neben der Größe auch noch aus vielen Designs und Geweben zu wählen. Dadurch ändert sich dann der Preis je nach Aufwendigkeit für die Verarbeitung. Zur besseren Orientrierung hat jedes Tuch einen angenähten MIttelpunkt.
Das Tuch ist bei 60 oder 95 Grad waschbar und man hat 3 Jahre Garantie. Es wird innerhalb von 1-2 Tagen geliefert nachem dem Leitspruch: Babysachen braucht man sofort oder gar nicht. (Find ich super)
katze370, 22.04.2006
Das Tuch habe ich vor über 20 Jahren für meine Tochter genommen. Damals war das bei uns noch was ganz Neues und ich habe viele skeptische Blicke, aber auch begeisterte Kommentare dafür erhalten. Besonders toll fand ich es für Busfahrten, der Kinderwagen ko
Mogry1987, 20.04.2006
Der Bericht ist nicht geklaut, hallerei ist auch bei ciao angemeldet und hat da schon viele Berichte geschrieben.
Power_Surfer, 20.04.2006
sehr hilfreich... lg patrick
Lisa gut aufgehoben - Transportmittel Mama oder Papa
ein Testbericht von pegafli2006-01-30 10:57:07vom 30.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: armfreies und gesundes Tragen, hochwertige Verarbeitung, Design, Komfort, nähe zum Körper...Nachteile/Kritik: Preis, das Binden ist umständlich, Kinder zappeln, Sabberflecken ;)
Hallo alle zusammen!
Heute möchte ich den werdenden Mamas und auch Papas unter uns die Tragetücher von Didymos empfehlen.
Für mich stand von Anfang an fest, dass ich mir eine Trage bzw. Tragetuch für meine Tochter anschaffen werde, da wir oft viel unterwegs sind, wo ein Kinderwagen hinderlich ist. Auch beim Einkaufen und alltäglichen Dingen sollte die Armfreiheit gewährt werden und meine Tochter sich an Mama’s Brust wohlfühlen.
Das Tuch wurde mir von unserer Hebamme empfohlen. Wir hatten uns bereits ein Maxi Gogo gekauft, von dem uns aber abgeraten wurde, weil darin die
Beinchen des Säuglings nicht im 90° Winkel abgespreizt werden, sondern einfach nur gerade herunterbaumeln. Ebenso verhält es sich bei einem Großteil der Bauchtragen, ausgenommen Baby Björn. Dazu kam noch, dass meine Tochter an einer Abspreizhemmung der Hüftgelenke litt und man besonderer Sorgfalt beim tragenden Transport walten lassen musste.
Da Didymos-Tragetücher preislich der Mercedes unter den Tragtüchern sind, begab ich mich zu Ebay. Dort sind die Tücher heiß umkämpft, aber endlich fand ich einen Händler, bei dem ich 20 Euro beim Modell „Indio smaragd“ mit Jacquardwebung und in der Größe 5 sparte. Wenige Tage später war das Tuch zu Hause und konnte begutachtet werden.
*Allgemeines
Alle Didymos-Tragetücher bestehen zu 100% aus Naturfasern, die wiederum aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Gefärbt wird ohne chemische Hilfsstoffe, so dass die Tücher ungiftig sind.
Angeboten werden knapp 40 Modelle in den Größen 2 bis 7. Die Größen geben jeweils die Längen der Tücher wieder. Folgende Längen sind erhältlich 270 cm, 320 cm, 370 cm, 420 cm, 470 cm und 520 cm.
Es gibt das Muster Indio, welches aus Jacquard Gewebe besteht, besonders feines Jacquard, naturfarbene Tücher und Tücher mit Streifen. Die Vielfalt ist also groß und für jeden Geschmack ist etwas dabei.
*Hersteller
DIDYMOS GmbH
Alleenstraße 8
71638 Ludwigsburg
http://www.dydimos.de/
* Preis und Bezugsquellen
Der Preis der Tücher variiert je nach Größe/ Länge und Muster/Verarbeitung.
Er beginnt mit 49,00 Euro beim Standardmuster und einer Länge von 270cm und endet bei 120,00 Euro beim Jaquardgewebetuch mit einer Länge von 520 cm. Im Online-Shop von Didymos sind alle Größen und Preise übersichtlich aufgelistet!
Erhältlich sind die Tücher direkt im Online-Shop von Didymos: http://www.dydimos.de/shop-php/index.htm
Hier gibt es u.a. auch Tragetücher mit kleinen Verarbeitungsfehlern günstiger zu erwerben und diverse Sonderangebote.
bei Ebay oder im gut sortierten Babyfachhandel.
Es gibt auch Hebammen, die gebrauchte Tücher von ehemaligen Patientinnen weiter vermitteln.
*Verpackung
Das Tuch ist in einem 5cm hohen blauen Karton verpackt. Auf seiner Vorderseite sind Mütter, die ihre Babies in verschiedenen Tragevarianten in dem Tuch transportieren.
In dem Karton befinden sich das Tuch und eine Anleitung zu den verschiedenen Bindetechniken. So flach, wie das Tuch darin zusammengefaltet war, habe ich es später nie wieder falten können. Ebenfalls enthalten ist ein Kontrollabschnitt mit Namen des/der Mitarbeiter/in, die das Tuch verpackt hat und einer Telefonnummer und Hinweisen, was zu tun ist, wenn das Tragtuch fehlerhaft ist.
*Anleitung
Die Anleitung ist im dezenten Schwarz-weiß gehalten und beschreibt uns ausführlich und in Bildern alle möglichen Bindetechniken. Am Anfang werden uns noch ein paar nützliche Tipps & Tricks ans Herz gelegt, denn nichts klappt auf Anhieb. Auch erhält man Aufklärung über den gesundheitlichen Aspekt des Tuches!
Die Anleitung kann auch einzeln in Form eines Heftes oder einer DVD erworben werden.
*Bindetechniken
Am Anfang erfordert es etwas Geschick und Übung die Techniken zu beherrschen, ohne dass man sich die Arme verknotet oder das Kind fallen lässt. Bevor ich mich entschieden habe das Tragetuch zu kaufen, habe ich auch immer darüber sinniert wie umständlich wohl das Binden ist. Jetzt besitze ich das Tuch und kann sagen: Übung macht die Meisterin oder den Meister!
Alle Techniken sind auf der Homepage von Didymos noch einmal mit Bild vorgestellt.
Das Tuch eignet sich ab dem ersten Lebenstag bis zu einem Alter von 3 Jahren. Wobei ich der Meinung bin, dass Kinder mit 3 Jahren auch gut selber laufen können. ;)
Es gibt 6 Bindetechniken:
Die Wiege…
Das Kind wird hier liegend, ganz körpernah transportiert. Man hat beide Arme frei und kann das Kind, wenn es schläft wunderbar wieder ablegen. Die Technik ist für alle Tuchgrößen geeignet und kann vom ersten Tag an genutzt werden. Sie eignet sich allerdings nur für die ersten Lebenswochen.
Diese Technik habe ich selber nicht genutzt, da meine Tochter oben erwähnte Abspreizhemmung hatte, und diese Tragetechnik dabei nicht empfohlen wird. Um einer Hüftdysplasie (Fehlstellung der Hüfte) entgegen zu wirken habe ich sofort mit der Wickelkreuztrage begonnen.
Die Wickelkreuztrage…
Damit habe ich angefangen. Man kann die Wickelkreuztrage ab dem ersten Tag nutzen. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass man eine weitere Stoffbahn hinter dem Rücken des Kindes hat und dessen Rücken zusätzlich stützt. Auch kann man damit wunderbar das Köpfchen abstützen und ihm Schutz bieten, wenn das Wetter mal stürmischer ist.
Da ich schnell Rückenschmerzen bekomme, war diese Technik auch sehr vorteilhaft für mich, weil das Gewicht des Kindes gleichmäßig verteilt wird, wie auch von Didymos versprochen wird.
Für diese Trage braucht man ein besonders langes Tuch, weil viel Stoff zum Binden benötigt wird. Empfohlen wird die Tuchlänge 6.
Die Kreuztrage…
Diese Trage hat sich für mich als am praktischsten herausgestellt, da sie im Vorfeld gebunden wird und auch gebunden bleiben kann, wenn man das Kind herausnimmt. Gerade wenn man mit dem Auto unterwegs ist und keinen Kinderwagen mitnehmen kann, ist diese Bindetechnik zu empfehlen. Es erfordert allerdings ein wenig Geschick und man muss ausprobieren bis man die richtige Festigkeit gefunden hat.
Diese Trage kann ab der 8. Lebenswoche verwendet werden und ist ab der Tuchgröße 5 möglich. Auch hier ist die Spreiz-Anhock-Haltung gewährleistet.
Die Känguruhtrage…
Der Name ist Programm… ;) Dies ist eine andere Variante das Kind vor dem Bauch zu tragen. Ich habe sie nie ausprobiert, da ich mit der Kreuztrage sehr zufrieden war.
Das Kind ist wie in einem Beutel sicher aufgehoben und das Köpfchen wird von beiden Seiten gestützt. Den Babies soll es laut Didymos egal sein, ob sie nun in der Kreuz- oder Känguruhtrage befördert werden.
Die Känguruhtrage kann ebenfalls ab der 8 Woche genutzt werden. Man benötigt hierbei ein Tuch, dass mindestens die Größe 4 hat.
Der Hüftsitz…
Dies ist schon immer die Methode wie Eltern ihre Kinder tragen. Ich selber habe es bei mir beobachtet. Man hebt sein Kind nach oben, klemmt es unter einem Arm und setzt es auf der Hüfte ab.
Hier erfordert es ebenfalls ein wenig Übung, bis das Kind endlich perfekt im Tuch sitzt. Ich habe es bald aufgegeben, weil ein Kind ja nun auch mal in Bewegung ist. ;)
Der Vorteil des Hüftsitzes ist, dass ich meinen Terrorzwerg auch mal im Haushalt in das Tuch verfrachten kann. Momentan ist Lisa in einem Alter, wo sie mir ständig hinter her krabbelt und sich quengelnd an meinem Bein hochzieht. Jetzt stecke ich sie einfach in das Tuch und habe trotzdem beide Hände frei um arbeiten zu können.
Der Hüftsitz kann ab der 12. Lebenswoche angewendet werden und ist mit allen Tuchlängen bindbar. Auch schwere Kinder kann man damit längere Zeit problemlos tragen.
Die Rucksacktrage…
Was macht einem Kind mehr Spaß als Huckepack getragen zu werden?
Ich habe diese Trage vor kurzem versucht alleine zu binden. Ich bin da wohl nicht so geübt. Ich werde demnächst meinen Freund fragen, ob er mich beim binden unterstützen kann, denn alleine ist es schier unmöglich. Zumindest habe ich stark mit meiner plärrenden Zwergin gekämpft und mit meinem halb verränkten Rücken. ;)
Nutzen kann man die Trage ab den 4. Monat und ab der Tuchgröße 3.
Für alle Bindetechniken existieren noch einige Varianten, unter denen ich meist meinen Favoriten gefunden habe, da diese oft noch leichter zu binden sind.
Was ich auch noch positiv finde ist, dass man das Tuch, wenn es denn einmal ausgenutzt hat zb als Hängematte oder Schaukel verwenden kann.
*Gesundheitlicher Aspekt
Neugeborene weisen eine typische "Spreiz-Anhock-Haltung" auf, das heißt, dass die Hüftgelenke nach vorne orientiert sind, die Oberschenkel ungefähr im 90°-Winkel zueinander gespreizt und im gleichen Winkel nach oben angehockt. Diese Stellung nehmen Babies auch automatisch ein, wenn man sie nach oben hebt und auf die Hüfte setzt. Babies haben einen runden Rücken und die S-Form der Wirbelsäule ist noch nicht ausgebildet. Auch ist die Rückenmuskulatur noch nicht entwickelt, so dass ein Tragesystem den Rücken besonders unterstützen sollte.
Alle diese Punkte, habe ich feststellen können, werden vom Didymos Tragetuch tatsächlich unterstützt. Bei allen Bindetechniken (ausgenommen Wiegetrage) vor allem der Kreuztrage, werden die Beine in einen Winkel von 90° befördert und auch entsprechend auseinandergespreizt. Durch das kreuzweise Binden unter den Beinchen wird das Nachuntenrutschen verhindert. Die beiden überkreuzten Bahnen des Tuches werden am Rücken des Babies auseinandergefächert und bieten so dem Rücken des Kindes eine stabile Stütze.
Auch Mama’s Rücken wird geschont, da ein falsches halten des Kindes ausgeschlossen ist.
*Haltbarkeit
Ich nutze das Didymos-Tragetuch schon 9 Monate und kann keine Abnutzungserscheinungen erkennen. Die Farbe ist nach mehrmaligem Waschen immer noch wie am Anfang, ein sattes Smaragdgrün. Durch die feste Webetechnik leiert das Tuch bei häufiger Nutzung nicht aus. Die Nähte sind sauber verarbeitet. Noch nirgends sind ‚Auflösungserscheinungen’ zu erkennen. Sollte es wieder erwarten doch zu Fehlern kommen, hat man 3 Jahre Garantie auf die Didymos-Tücher.
*Lisa’s Meinung
Lisa war von Anfang an begeistert von dem Tragetuch. Anfangs hat sie sich aber lautstark geweigert in das Tuch gepackt zu werden. Es war eben neu und unbekannt.
Hat sie aber erst einmal darin gesessen, so war die Freude groß und nach fünf oder 10 Minuten getragen werden und hin und her schaukeln ist sie selig an Mama’s Brust eingeschlummert.
Natürlich leidet im Tragetuch auch der Rundumblick nicht. Man kann alles sehen, was zu sehen ist, und was man begutachten möchte.
Besonders viel Spaß hat ihr das Anspucken und Ansabbern von Mama gemacht. Ich hatte regelmäßig einen dunklen Fleck auf dem Shirt oder Pulli.
Momentan hat Lisa so einen starken Bewegungsdrang, dass das Tragen auf längere Zeit in dem Tuch zur Unmöglichkeit wird.
*Fazit
Nach anfänglichen Zweifeln war das Didymos-Tragetuch eine große Hilfe und Erleichterung für mich. Gerade im Stadtgetümmel hat es sich als sehr nützlich erwiesen. Im Haushalt kann man sein Kind auch bei sich tragen und trotzdem alle Dinge erledigen, die zu tun sind. Man hat beide Arme frei.
Auch Mama’s Rücken wird bei dieser Tragemethode geschont. Ganz weg bleiben die Rückenschmerzen nicht, wenn man länger unterwegs ist, denn in meinem Fall bleiben 9 Kilo 9 Kilo. ;)
Beim Binden sollte man viel Geduld mitbringen und besonders anfangs mit einer Puppe oder Kuscheltier üben. Diese halten ruhig und können beim Abrutschen nicht verletzt werden im Gegensatz zum lebendigen Tuchinhalt.
Über das Preis-/ Leistungsverhlältnis kann man streiten. Aber Arbeitsplätze in Deutschland und in Österreich haben ihren Preis und ebenso die Qualität, die in meinem Fall nach fast 10 Monaten noch hält, was sie verspricht.
Ich kann das Tuch trotz der Nachteile allen Eltern empfehlen.
Copyright by Pegafli
Ich schreibe unter diesen Nick bei yopi.de und Ciao
...
plötzlichpapa, 19.04.2005
liegend transportieren, damit die Wirbelsaumlule nicht krumm wird zumindest ist das der Stand der aktuellen Forschung. Fuumlr Dein Tuch spricht aber, dass in Afrika Kinder nur in solchen Tuumlchern transportiert werden, und auch keine Folgeschauml
Mundi, 07.03.2005
Ist nicht so toll. Ein Saumlugling soll liegen, sonst schadet es der Wirbelsaumlule!
lg
mundi
Connector, 30.01.2006
Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
ein Testbericht von mariele2005-04-14 20:08:16vom 14.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Langlebigkeit, Qualität, Design...Nachteile/Kritik: -
Nun meine Tochter war auch mal kleiner und natürlich habe ich mich auch schon vor ihrer Geburt über Tragehilfen informiert.
Ich habe viel gelesen und beschlossen ein Tragetuch muss her. Da es finanziell nicht soooooooo wahnsinnig toll bei mir aussah, habe ich ein etwas günstigere Modell bei Ebay ersteigert, das allerdings neu war. Nun obwohl meine Tochter noch nicht mal geboren war und wir den Praxistest nicht mal gemacht hatten, habe ich diesen Tuch aufgrund seiner eindeutig schlechten Qualität postwendend zurückgeschickt was zum Glück möglich war. Die Webqualität war sehr
schlecht und die Ränder waren nicht verstärkt, kurz, ich hatte wenig Vertrauen.
Also entschied ich mich doch etwas mehr Geld springen zu lassen und habe ein mittellangen Dydimostuch ersteigert.
Welten!
Schon allein das Design machte Vorfreude auf das Tragen. Ausserdem lag eine sehr ausführliche Bindeanleitung bei, so dass ich tatsächlich schon mit meinem Teddy geübt habe.
Die Webqualität ist sehr gut und die Webkanten sind verstärkt, etwas was sich vorallem bei der Rückenbindeweise sehr bezahlt macht.
Nun, keine zwei Wochen nach Geburt meiner Tochter haben wir den Praxistest gewagt und ich bin auch jetzt noch (fast zwei Jahre später) sehr begeistert von diesem Tuch. Es ist trotz aller Strapazen und seiner multifunktionellen Nutzung als Hängematte, Picknickdecke, Schlafsack, Kissen usw. kaum aus der Form geraten und hat auch schon einige Wäschen unbeschadet überstanden.
Später habe ich noch ein kürzeres Nonametuch gekauft für die Hüfttrage, ebenfalls ein Fehlschlag. Hier hat sich das Gewebe unter der Belastung sehr schnell verzogen, so dass ich meine Tochter doch öfter mit der Hand festhalten musste. Etwas was bei einer guten Tuchqualität und sicherer Bindeweise nicht nötig sein sollte...
Auch jetzt trage ich meine Tochter noch ab und zu in der Hüfttrage oder auf dem Rücken, leider verhindert auch das beste Tuch nicht, dass ihr Gewicht sich nicht mehr so gut verteilt und sie auf längere Sicht verdammt schwer wird.
Dennoch war uns dieses Tuch so einer guter Begleiter, dass ich mir nicht vorstellen kann es jemals wieder zu verkaufen. Mal davon abgesehen macht es wohl auch noch beim nächsten und nächsten und nächsten Kind mit :-)
...
ein Testbericht von Krawuzikabuzi2004-08-22 19:52:03vom 22.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Das Kind ist immer sehr nahe...Nachteile/Kritik: mal öfters üben bis es geht
Während der Schwangerschaft bekamen wir von einer Bekannten ein Didymos-Tragetuch geliehen für unser Baby. Meine Freundinn hat sich sehr darüber gefreut, denn in ihrer Vorstellung, was sie wie machen würde war auch das Tragen so ein "Wunsch".
Als Jacob dann auf der Welt war, schlief er zwar sehr viel - aber nicht, wenn sie ihn wo hinlegte (Wiege oder Stubenwagen konnten wir zu 90 % vergessen - zum Glück waren diese auch eine Leihgabe von Bekannten). Sobald ich ihn in meinen Armen hatte, fielen seine Äuglein zu
und hörte auf zu weinen :)
Wir hatten in der ersten Zeit das Gefühl, nichts auf die Reihe zu kriegen - nicht mal auf die Toilette konnte meine Freundinn einfach so gehen.
In der Stillgruppe zeigte ihr dann die Hebamme, wie sie die Kreuztrage binden kann - aber Jacob fing sofort zu weinen an, wenn er fester gebunden war. Also war das Tragetuch mal für kurze Zeit zur Seite gelegt.
Wir hatten auch diesen Baby-Björn - und meine freundinn war soooooo glücklich, als sie mit Jacob darin für das Abendessen Kartoffelschälen konnte - denn er schlief ganz seelig.
Zumindest hatte sie für eine kurze Zeit das Gefühl, endlich was tun zu können mit ihren Händen. Aber dieser Baby-Björn ging sehr aufs Kreuz und so entwickelte sie eine Tragetechnik, wo sie Jacob mit einer Hand trug und sein Kopf lag auf ihrer linken Schulter zum Schlafen.
Das einzige, was er wirklich für ein Nickerchen akzeptierte war die Wippe. Auch wenn ich viel darüber las (Pekip-Berichte), dass man ein Kind nicht in eine Wippe geben soll - ich spürte, dass das für uns einfach die richtige Entscheidung war. Und er schlief auf seinem Lammfell in der Wippe auch immer ganz süß und fest.
Mit ca. 5 Monaten probierten wir die Rückentrage zu binden - auch zuerst unter Anleitung in der Stillgruppe. Da funktionierte alles so logisch und einfach. Zuhause - als wir die ersten Male es probierten, kamen wir ganz schön ins Schwitzen . Jacob war da zum Glück ein wirklich Geduldiger. Meine Freundinn band ihn auf den Rücken - ging zum Spiegel im Vorzimmer - schaute sich die Seitenansicht an und wenn es nicht paßte, dann "durfte" sie es nochmals probieren.
Als sie dann mehr Übung darin hatte, war sie richtig happy - sie fühlte sich so frei :))))Jacob schlief immer ein - mit offenem Mund und einem ganz eigenen Gesichtsausdruck als beim "normalen" Schlafen. Einmal hatte sie ihn wirklich 50 Minuten am Rücken und er schlief da die ganze Zeit.
Dadurch, dass er so im Tragetuch schlief oder einfach interessiert in der Gegend herumschaute, hatte meine Freundinn mehr Energiereserve, wenn er dann ohne Tragetuch ihre Aufmerksamkeit brauchte. Für sie war einfach wichtig, dass sie wenigstens ein paar Handgriffe tun konnte.
Ich selber hatte Jacob beim Kochen mal sogar in der Rückentrage, die wir zum Wandern nehmen - denn ich konnte mich am Anfang nicht so mit dem Tragetuch anfreunden. Beim Einkaufen hatte ich Jacob immer im Baby-Björn :)
Jacob war (ist) kein leichtes Kind und die Wirbelsäule meiner Freundinn sagte ihr dann bald, dass das Tragetuch nicht mehr möglich ist - und Jacob wollte sich auch nicht mehr so auf den Rücken binden lassen - denn er hatte einen großen Bewegungsdrang (er läßt sich auch heute nicht gerne irgendwo so gerne einengen). Mit ca. 10 Monaten versuchte meiene bessere Hälfte es das letzte Mal, ihn im Tragetuch zu tragen. Sein Gewicht von 11 kg war nicht mehr "tragbar" :)
Ich weiß, dass es Mütter gibt, die ihre Kinder viel öfters und länger im Tragetuch tragen. Aber ich sagte mir, dass die Zeit, in der Jacob so nah an ihr und mir getragen wurde die richtige für ihn persönlich war - die Zeit hat seinem Wesen entsprochen und darum paßt es für uns auch so.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass jede Mutter einfach spürt, wo die persönlichen Grenzen sind - auch beim Tragetuch. Und es kommt ja wie bei so vielem im Leben oft nicht auf die Menge an, sondern darauf, dass man es tut - egal wie lange.
Es wirklich ein paar Versuche wert, sein Kind im Tragetuch zu tragen und zu sehen, wie man selbst damit zurecht kommt und wie das Kind darauf "abfährt".
Für mich persöhnlich ist es eine Bereicherung gewesen !!!!
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ein Testbericht von nannina2004-08-13 16:44:00vom 13.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: die beste Tragehilfe, auch nach Vergleich mit anderen ...Nachteile/Kritik: -
Was Olga da schreibt, kann nicht unwidersprochen bleiben. Ich selbst und alle meine Freundinnen benutzen das Didymos-Tragetuch seit Jahren und bei mehreren Kindern. Einmal abgesehen davon, dass die Qualität unschlagbar ist, das mit der Handhabung kann jede Frau/jeder Mann lernen. Wenn sie/er will! Wenn man natürlich eigentlich viel lieber einen Tragesack haben will, auch gut, und auf jeden Fall besser als gar nicht tragen. Nur - ein Tragesack oder Tragebeutel passt nie so perfekt wie das Didymos-Tragetuch. Und man muss wahrlich kein Genie sein, um nach den Anleitungen das Binden
hinzubekommen. Also, lasst Euch nich verunsichern. Viele Grüße an alle, nannina
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ein Testbericht von herlig2004-08-13 16:27:02vom 13.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr hohe Qualität...Nachteile/Kritik: -
Ich war hin und weg von dem Tuch. Die Auswahl an Mustern ist riesig bei Didymos, da kann man sich gar nicht entscheiden. Darum habe ich mir auch gleich zwei gekauft. Die Didymos Tücher sind zwar etwas teurer, aber das lohnt sich auf jeden Fall, weil man diese Tücher ein Leben lang hat. Ich verwende die Tücher jetzt als Schaukel. Die Qualität ist einmalig, gar nicht zu vergleichen mit den anderen Tragetüchern. Vor allem kann man sicher gehen,dass diese Tücher keine Schadstoffe haben. Das ist sehr wichtig, weil die Kinder
ja auch daran nuckeln. Kann die Didymos Tücher jedem empfehlen.
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ein Testbericht von Olga2004-07-08 21:16:09vom 08.07.2004Empfehlung: nein
Vorteile: ./....Nachteile/Kritik: Kompliziertes Binden, keine Relation zwischen Preis und Produkt
Bei uns ist das Didymos-Tragetuch gnadenlos durchgefallen.
Es läßt sich NICHT total leicht und einfach handhaben, wie es von der Firma Didymos versprochen wird. Das Binden des Tragetuches ist eine total schwierige und komplizierte Wissenschaft für sich! Da tröstet es auch nicht, daß man das Tuch noch als Hängematte, Schmusedecke usw. verwenden kann - man will schließlich sein Kind tragen...
Wirklich sicher ist das Kind nur im Tragetuch aufgehoben, wenn die Eltern es perfekt binden können - was man aber nie wirklich weiß.
Mein Rat: Schonen Sie Ihren Geldbeutel, Ihre Nerven und
Ihr Kind - kaufen Sie sich einen Tragesack!
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ein Testbericht von Wichtighexe2004-03-26 10:29:50vom 26.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: langlebig, weich, stabil...Nachteile/Kritik: -
Meinen Kindern und mir habe ich drei verschiedene Tragetücher geschenkt - ein kurzes und zwei lange.
Das längste und mit Abstand beste ist das Didymos-Tuch, aus mehreren Gründen:
Es ist das weichste.
Es ist das schönste.
Es ist aus 100% kbA-Baumwolle.
Die Bindemöglichkeiten sind sehr vielfältig.
Es ist "stufenlos größenverstellbar" und ohne drückende Schnallen und Gurte.
Es ist in sieben verschiedenen Größen erhältlich - für alle TrägerInnen und Beindemethoden ist eines dabei.
Es passt sich auch dem Wachstum des Kindes stufenlos an, lässt sich leicht "nachstellen".
Es hat zipfelige Enden und ist nicht rechtwinklig abgeschnitten, so daß man es
auch noch am Ende verknoten kann (wichtig für große Frauen/Männer).
Zusammengefaltet braucht es trotz allem wenig Platz.
Es ist gut waschbar (60° in der Maschine).
Es lässt sich über www.didymos.de bestellen und kommt in kürzester Zeit ins Haus.
Es ist auch eine Decke, eine Hängematte, ein Kletterseil, ein Sonnensegel,...
Es gibt alle Designs als Puppentragetuch für größere Geschwister, die auch tragen wollen.
Meine Kinder habe ich von klein auf herumgetragen, ab dem zweiten habe ich den Kinderwagen überhaupt in den Keller verfrachtet. Vom Tragetuch (Trageweise hauptsächlich "Wickelkreuztrage", ab ca. 9 Monaten auch "Wickelrucksack") bekomme ich kein Kreuzweh, ich habe die Hände frei, ich muss mir nicht ständig den Weg freiklingeln, ich kann in enge Geschäfte gehen, über Stufen steigen, durch Drehtüren eintreten, mit der Straßenbahn fahren, auf Schotter gehen, zwei größeren Kindern die Hand geben, kochen, auf den Stephansdom steigen, wandern, Gondel fahren, im Schnee spazieren gehen, ...
Und meine Kinder sind alle vier begeisterte Traglinge - wenn die Nr. 3 das Tuch sieht, will er immer noch umgebunden werden (und ich mach das auch bei längeren Spaziergängen oder Wegen, obwohl er schon zweieinhalb ist). Sie haben (allen nichtsahnenden Unkenrufen zum Trotz) gerade Rücken, gesunde Hüften, kräftige Beine,...
So ein Tuch ist auch das, was ich am liebsten "zur Geburt" schenke (vorausgesetzt, die Mutter/der Vater möchte das auch). Es hilft auch beim Nahe-Sein, Schmusen, Liebe-Austauschen, Bauchweh-Behandeln; es ist Schutz in fremden Umgebungen, vor zudringlichen Mitmenschen; alles Dinge, die mit der Geburt eines Kindes plötzlich sehr wesentlich werden.
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