ein Testbericht von PrinceofLies2006-12-02 07:33:51vom 02.12.2006Empfehlung: ja
Vorteile: als Film perfekt...Nachteile/Kritik: als Buchverfilmung ungenügend
1.Vorwort
David Lynchs Verfilmung der legendären Science Fictionromanreihe Dune - Der Wüstenplanet von Frank Herbert,kann man nicht anders beschreiben als es mein Titel verspricht.
Daher will ich diesen Beitrag in zwei Teile gliedern:
Zum Einen will ich den Film als Film betrachten und damit so,wie ich ihn das erste Mal gesehen habe.Der Zweite Teil dieses Beitrages wird sich mit dem Thema Umsetzung der Bücher beschäftigen,da ich den Film kürzlich auf Arte das Erste Mal sah,nachdem ich die Bücher gelesen habe.
2.Teil 1 Filmkritik 2.1. Story
Wir befinden uns weit in der Zukunft.Die Menschheit hat schon lange ihren Weg ins All gefunden und tuasende von Planeten besiedelt.
Die vorherrschende Staatsform ist die Monarchie!
Die Welten werden von Baronen,Grafen und Herzögen regiert,welche allesamt dem Padischahimperator unterstehen.
Doch die wahre Macht ist in Händen der Raumfahrergilde,ohne die kein interstellarer Transport möglich wäre.
In gigantischen Highlinern fliegen sie zwischen den Welten in zeitlich verlustfreien Reisen.
Doch die Navigatoren benötigen hierfür das Spice,die Melange,welche ausschließlich auf Arrakis der Wüstenwelt vorkommt.
Drei Adelshäuser lernen wir in dem Film kennen:
Die edlen Atreides,die das Lehen Arrakis erhalten und hier zugrunde gehen,ihre sadistischen Erzfeinde vom Haus Harkonnen und das Haus Corrino,das Adelsgeschlecht des Padischahimperators Shaddam IV.
Shaddam IV. gibt das Lehen Arrakis von den Harkonnen an den Atreidischen Herzog Leto I.,nur um gemeinsam mit den Harkonnen die Atreides auszulöschen.
Doch Paul,Letos Sohn und dessen Geliebte Jessica können zu den einheimischen Wüstenbewohnern,den Fremen,fliehen.
Mit Hilfe einer geheimen Atreidesschallwaffe und den Millionen Fremenkriegern gelingt es Paul die Prophezeiung vom Erlöser von Arrakis zu werden.
Er kommt hinter das Geheimnis,daß die riesigen Sandwürmer auf Arrakis das Spice produzieren und zwingt die Harkonnen und den Imperator mit Hilfe seiner Krieger und der Würmer in die Knie.
Mehr der Story erfahrt ihr in dem Teil der Buchumsetzung.
2.2 Schauspieler
Das Aufgebot liest sich nicht nur wie ein Who is Who,es ist eines! Kyle McLachlan,
spielt den Paul Usul Muadib Atreides besser als es die Zusammenschneidung der Story eigentlich hergibt.
Trotz der abgewandelten Story lassen sich in seiner Gestik und Mimik noch gut die Konflikte zwischen heiligem Führer und Djihad,dem heiligen Krieg erkennen.
Eindrucksvoll stellt er zur Schau,wie der heranwachsende Paul in seiner Unsicherheit und seinen wachsenden Kräften reift. Sean Young
spielt Pauls geliebte Chani.
Ein wenig blass bleibt der Charackter in der Story,aber ihre Liebe zu Paul und ihren Stolz als Fremenkriegerin setzt Sean wunderbar um.
Stets hocherhoben mit einer gewissen Spur an Arroganz erscheint sie und spiegelt damit sehr genau Herberts Romanvorlage. Francesca Annis
spielt Pauls und Alias Mutter und Letos Geliebte Jessica.Ihre Figur leidet mit am Meisten unter dem Storyschnitt.
Umso besser spielt sie.
Ihre Angst um Paul zu Beginn ist sehr gut dargestellt,aber leider kann sie aufgrund der Storyknappheit die Angst vor dem Kwisatz Haderach,zu dem Paul zu Ende wird nicht mehr verkörpern. Jürgen Prochnow
alias Herzog Leto Atreides.
Eine natürliche Eleganz legt der Schauspieler in die Gestik und Mimik,die mehr als angemessen ist.
Er ist der edle Herzog,er ist die Verkörperung des weisen und fürsorglichen Herrschers.
Meiner Ansicht nach mit die beste Leistung der Schauspieler! Linda Hunt
alias Shadout Mapes,eine hochangesehene Fremen in den höfischen Diensten der Atreides.
Man hat mit dieser im Grunde genommen winzigen Rolle eine echte Allstarschauspielerin des Genres gefunden.
Linda ist nicht gerade ein seltenes Gesicht in Science Fiction Filmen und spielt gekonnt auch hier.Eine zurückhaltende und erfurchtergriffene Gestik und Mimik
verdeutlichen den anwachsenden Respekt der Fremen vor Paul sehr gut.
Sie stellt im Roman die Ausgangsposition Pauls zu den Fremen dar und diesen verkörpert Linda perfekt! Brad Dourif
alias Piter de Vries,der Mentat der Harkonnen.
Seine Figur wurde sehr genau aus dem Buch übernommen,da er schon früh stirbt.
Man erlebt die Bösartigkeit dieses menschlichen Computers in seiner ganzen Absurdität,was nicht unerheblich an Brads Fähigkeit sich überlegen und herablassend zu geben liegt! Jose Ferrer
alias Padischahimperator Shaddam Corrino IV. ist nur wenig zu sehen und da auch nur in der Rolle des aufbrausenden Herrschers.
Eine gute Darstellung,aber die Figur gibt im Film leider nicht besonders viel her. Richard Jordan
alias Duncan Idaho,einer von Pauls Lehrern und der Schwertmeister der Atreides.
Die Figur hat im Ganzen eine einzige Szene im Film und zählt damit definitiv zu den am schlechtesten umgesetzten.
Schwerlich vermisst bleibt Duncans Zeit bei den Fremen und seine Befreiung von Paul und Jessica.
Nundenn,da nur eine Szene bleibt betrachten wir sie in ihrer Gänze:
Leto ist auf Arrakis angekommen,wo Duncan bereits versucht hat Kontakt zu den Fremen zu finden.
Was Richard hervorragend darstellt ist Duncans Begeisterung von den Fremen.
Bei dem Satz "Sie wären einzigen richtigen Verbündeten" leuchten seine Augen geradezu. Patrick Stewart
alias Gurney Halleck,Pauls zweiter Lehrer.
Nun daß Patrick ein erstklassiger Charackterdarsteller ist,ist nicht erst seit gestern bekannt und eine ähnliche Rolle wie in Star Trek oder in X-Men hat er auch hier verkörpert.
Ein wenig väterlich erscheint er gegenüber Paul und zeigt damit eindrucksvoll,einmal mehr,daß er diesen Typ im Schlaf darstellen kann! Everett McGill
alias der Naib Stilgar von den Fremen,bei denen Paul und Jessica unterkommen.
Stolz ist ein Begriff,der für diese Figur gilt und auch gläubig ist die Figur,ja geradezu fanatisch in seinen Mahdi,in den Erlöser der Fremen Paul Muadib.
Den stolzen Fremenführer stellt Everett beeindruckend dar,leider leidet aber unter diesem Aspekt sein fantischer Aspekt gegenüber Paul und Jessica ein wenig.
Was am meisten schmerzt ist das Fehlen der Begegnung Stilgars mit Leto aus dem Buch,der für die Charackterisierung der Figur existentiell ist und Everett mehr Gelegenheit gegeben hätte sein Können zu beweisen. Kenneth McMillian
alias Baron Wladimir Harkonnen.
Die Figur soll die Bösartigkeit schlechthin sein.
Abstoßend in seiner äußeren Erscheinungsform und grausam in seinem Umgang mit Untergebenen.
Einzig gegenüber seinem schönen Neffen Feyd-Rautha ist er gnädig.
Kenneth verkörpert das Böse!
Ich will zwar nicht wissen wie lange er jeweils in der Maske saß,aber optisch ist die Figur perfekt umgesetzt und Kenneths Gestik,Mimik und Sprachgebrauch ist wirklich herrlich passend! Dean Stockwell
alias Letos Leibarzt Dr. Yueh.
Im Grunde ist er ein loyaler Diener der Atreides,doch die Harkonnen haben dereinst seine Frau gekidnappt,weswegen er den Harkonnen hilft.
Der innere Zwiespalt der Figur ist mit am Besten überhaupt umgesetzt.
In Großaufnahme zeigt man Deans nahezu perfektes Spiel der Mimik und der damit verbundenen Nervosität. Sting
alias Feyd-Rautha dürfte am schlechtesten wegkommen,was eindeutig in seiner Unerfahrenheit im Schauspielgewerbe liegt.
Es fehlt ein wenig der Mut die Gestik und Mimik stärker zur Geltung zu bringen,aber im Vergleich zur heutigen Zeit,in der Schauspieler wie DiCaprio und co als gut gelten,muss man seine Leistung diesbezüglich auf Topniveau einstufen.
Alles in allem wurde praktisch jede Figur optimal besetzt und man kann mit Fug und Recht behaupten,daß der Film schon allein der Schauspieler wegen eindeutig sehenswert ist!
2.3. Athmosphäre
Um die Leistung des Regisseurs zu würdigen muss man sich die Athmosphäre des Films,die allgemein vorherrschende Stimmung ansehen.
Stets düster und mysthisch ist der Film und dies wird mit regelmäßig eingebauten Erzählungen eines unabhängigen Beobachters,der nicht gezeigt wird,untermauert.
Diese Stimme im Hintergrund wandelt und zeigt uns auch so manches Mal die Gedankengänge der agierenden Figuren.
Dadurch wird der optischen Ebene,die wir als Zuschauer erleben eine weitere Dimension hinzugefügt,ein Film wird damit gleichzeitig zu einer Erzählung und die Legende wird umgesetzt
2.4. Special Effects
Special Effects sind zwar vergänglich,da nur wenige Jahre später eine einstmals eindrucksvolle Szene im heutigen Vergleich armselig erscheint,sind sie dennoch erwähnenswert.
Zum einen erreichte man für die damaligen Verhältnisse eindrucksvolle Bilder von Weltraumflügen,Laserfeuer oder den unvergesslichen Anblicken der Sandwürmer.
Mag so manche Szene zwar aus heutiger Sicht,insbesondere das etwas arg monotone Erscheinungsbild der Gildehighliner,langweilen,so gibt es dennoch Szenen die unglaublich erscheinen und sogar Szenen die als Zeitlos betrachtet werden dürfen.
Der Sandwurm ist derart herrvorragend umgesetzt,das man auch heute noch staunt und so kleine Szenen wie das Attentat mittels einer ferngelenkten fliegenden Waffe erstaunt ebenfalls noch immmer in ihrer Umsetzung.
2.5. Fazit (1)
Betrachtet man den Film lediglich als Unterhaltung und vergleicht ihn lediglich mit anderen Filmen,insbesondere mit anderen Science Fiction Filmen,so darf man ihn getrost als perfekt bezeichnen. Atemberaubende Athmosphäre,erstklassige Schauspieler,zeitlose Special Effects und eine komplexe Story;ja als Film an sich betrachtet ist der Film perfekt!
3. Teil 2 Buchumsetzung 3.1. Elemente
Im Prinzip taucht nahezu jedes Element des Buches im Film wieder auf.
Sowohl die agierenden Personen wurden vollständig erhalten,als auch die meisten Dinge im Hintergrund.
Die Schwesternschaft der Bene Gesserit taucht mit ihren Fähigkeiten der befehlenden Stimme,ebenso wie die großen Adelshäuser oder die heiligen Krieger Muadibs,die Fedaykin auf.
Allerdings erscheinen gerade die Bene Gesserit oder die Fedaykin und insbesondere die Figur Paul und seine Fähigkeiten nicht vollständig,da man nur begrentzt Filmzeit verbrauchen konnte.
Ein großer Teil der Story wurde ignoriert,insbesondere der große Teil,der sich im Kopf abspielt und damit das Buch dereinst so einmalig machte.
Was komplett fehlt ist sowohl Butlers als auch Pauls Djihad,die verhängnisvollen heiligen Kriege.
Hierdurch ergeben sich einige Probleme,so ist es im Film völlig normal so hochwertige Technologie wie Schallwaffen zu benutzen.
Die Angst vor Technologie war eins der wichtigsten Aspekte des Buches,zusammen mit dem Djihad und seinem Anhängsel des blinden Fanatismus.
Auch Pauls hellseherischen Kräfte und seine&nb sp;geborenen Erinnerungen fehlen komplett.
Desweiteren fehlt Pauls Sohn und damit ergibt sich ein logischer Fehler auf den ich später noch eingehe.
3.2. Themen
Wie schon erwähnt fehlen die Djihaads,sowie einzelne Kräfte der Bene Gesserit und Pauls.
Damit nimmt man einiges der Brisanz der Bücher heraus.
Zudem fehlt komplett die Missionaria Protectiva der Bene Gesserit und der damit verbundenen Prophezeiung der Fremen.
Im Buch wird hier sehr deutlich das Thema Missionierung und Religion im Allgemeinen verarbeitet und auch dieses hochbrisante Thema fehlt im Film komplett.
Schmerzlich vermissen darf man auch Duncans Tod und die damit verbundene Rettung Pauls und Jessicas.
Hier wurde nämlich erst deutlich welche Bedeutung der Planetologe Kynes hat und damit erst seine Ermordung durch die Harkonnen klar.
Am allerschwertsen vermisst man aber das offene Ende des Buches.
Im Film erlöst Paul den Planeten von heut auf morgen indem er es regnen läßt.Dies ist nicht nur unlogisch sondern auch langweilig.
Ein typisches Hollywoodende,daß schmerzlich die langwierige Arbeit der Planetologie der Folgebücher und dem damit verbundenen Aussterben der Sandwürmer vermissen läßt.
Wenigstens hat man folgerichtig die Gewinnung des Wassers des Lebens (ertränken eines kleinen Sandwurmes) einfach weggelassen.
3.3 Logische Fehler
Hiervon strotzt der Film nur so!
Als allererstes fehlt der Tod von Duncan Idaho der nie gezeigt wird und dennoch vorgegeben wird.
Man findet nicht einen Grund wann er gestorben sein könnte,schließlich befand er sich wärend des Angriffs bei den Fremen.
Hieraus ergeben sich wiederum zwei Folgefehler:
Die Ermordung von Planetologe Liet  ;Kynes erscheint unlogisch.
Er arbeitet für den Padischahimperator und man findet keine Erklärung warum es die Harkonnen wagen sollten ihn zu ermorden.
Auch Yuehs Verat und Piter de Vries Tod erscheinen hieraus unlogisch.
Yueh verspricht für Letos Versuch den Baron zu töten (wobei versehentlich Piter stirbt) Paul und Jessica zu befreien,macht es aber nicht.
Diese Befreiung führt im Buch zum Kampf im Haus von Liet Kynes,wo Duncan sie solange aufhält,bis sie entkommen können.
Der nächste logische Fehler ergibt sich aus dem Weglassen der Missionaria Protectiv a und dem sich damit entwickelnden Glauben der Fremen an Paul.
Der bedingungslose Gehorsam der Fremen bis in den Tod erscheint doch ein wenig ungewöhnlich,für jemanden den sie gerade mal so aufgenommen haben.
Auch das Weglassen von Pauls Sohn führt zu logischen Fehlern.
Im Buch wird der Sohn bei einem Angriff der Sardaukar getötet und dabei Pauls Schwester Alia gefangengenommen.
Die Filmvariante Alia einfach als Botin zu schicken erscheint mehr als unlogisch,da dies nicht nur ein riskanter Plan wäre,er hätte zudem keinen konkreten Nutzen.
Auch die Tatsache,daß die Harkonnen Thufir Hawat,den Mentat der Atreides leben lassen ist unlogisch.
Er erfüllt nach der "In Dienstnahme" keinen Zweck,ja er erscheint in keiner Szene mehr.
3.4. Fazit (2)
Als Buchverfilmung kann man den Film wirklich nur als ungenügend bezeichnen!
Die wichtigsten und brisantesten Themen und Konflikte wurden weggelassen und es ergeben sich hieraus eine derartige Menge an logischen Fehlern,daß es Liebhabern des Buches grausen muss!
Allein der Schluß nimmt dem Film die gesamte Großartigkeit der Buchreihe,da er sämtliche Konflikte beendet und damit eine Fortsetzung durch die Geschichten der Folgeromane unmöglich,ja absurd macht.
Bezeichnend hierbei ist vor allem,daß zwar des Imperators Tochter Prinzessin Irulan zugegen ist,ja sogar ihr Name im Abspann erscheint,sie aber eine reine Statistenrolle ohne Sprache und Sinn hat.
4. Gesamtfazit
Wie erwähnt kann man den Film unter den beiden genannten Aspekten betrachten und jeweils ihn perfekt oder grottenschlecht empfinden.
Sehenswert ist er,wie schon erwähnt,aufgrund der Schauspieler allemal und sofern man bereit ist das Buch zu vergessen,so wird man ihn lieben.
Meine abschließende Bewertung ergibt sich daher aufgrund der Tatsache daß der Film ansich eines der Paradebeispiele,was Science Fiction sein kann,ist!
schweitzman, 04.04.2002
Toller Bericht, keine Frage, ich empfehle Dir mal die 180min version von Lynchs Klassiker, darin werden zumindest einige Widerspruumlche glattgebuumlgelt, da sie 45 min nie gezeigtes Material enthaumllt. Doch in einer Sache muss ich Dir widersprechen
northstar, 08.03.2002
Lynch039s Dune ist natuumlrlich zweischneidig, klar, aber allesamt noch immer die beste Umsetzung des Romans auf jeden Fall um Welten dem kuumlrzlich enstandenen TV Remake uumlberlegen.
Striker1981, 08.01.2008
Hallo. Ich bin wieder dar und lese Berichte und deiner war nicht schlecht ...und vielleicht schaust du dir auch mal meine Berichte an : Ich hoffe wir lesen uns ...mfg STRIKER
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Schlachten-Epos in der Wüste
ein Testbericht von Donnerfrau2005-07-11 13:00:08vom 11.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: alles...Nachteile/Kritik: Bildqualität müsste besser sein
Hallo erstma...
Ein freundliches Hallo an die ganze Lesergemeinde möchte ich mal vorrausschicken und wünsche euch ein genau so tolles Wetter wie ich es hier habe...Viel Spass beim Lesen und kommentieren wünsche ich euch...
Zum Thema
Es geht um die Film DVD von DUNE-Schlacht um Arrakis. Auf Basis der sechs Bücher von Frank Herbert wurde hier ein Weltraum Epos gedreht, dessen Fan Gemeinde zwar kleiner als die bekannte von Star Wars oder Star Trek ist, was dem Erfolg der Filme aber keinen Abbruch tut.
Die Darsteller
Jürgen Prochnow --- Leto Atreides
Kyle MacLachlan ---Paul Atreides
Linda Hunt --- Shadout Mapes
Max von Sydow --- Dr. Kines
Sting --- Feyd Harkonnen
Patrick Stewart
Sean Young
Also durchaus eine hochkarätige Besetzung was dem Film gut getan hat und durch die glaubwürdige Inszenierung eine gewisse Tiefe und einen hohen Bekanntheitsgrad geschaffen hat.
zur Handlung
Im Universum von Dune dreht sich alles um das Spice. eine Droge die Menschen abhängig und kontrollierbar macht. Spice kommt nur auf dem Planeten Arrakis vor. Dieser wird von Shaddam IV beherrscht. Jahrhundertelang war der Spice Abbau dem Haus Harkonnen vorbehalten, welches eine der vier Parteien darstellt. Die zweite Partei das Haus Atreides versucht die Herrschaft an sich zu reissen. Dementsprechend ist wohl klar, das diese beiden Häuser nicht grade lachend im Biergarten sitzen, sondern eher mit allem was sie haben gegeneinander Krieg führen. Die dritte Partei, das Imperium von Shaddam IV mit seinen gefürchteten SARDAUKAR Soldaten spielt auch mit und beteiligt sich dort am Krieg wo es dem Imperator am meisten nützt. Schliesslich bleibt noch die vierte Partei: Das Wüstenvolk Fremen. Eine interessante Partei, denn sie leben von, in und mit der Wüste, kennen sich bestens aus und stellen eine Geruilla Truppe dar. Mit ihren hellblau leuchtenden Augen erinnern sie ein wenig an Jawas aus Star Wars, trotz das die Fremen humanoid sind.
Der Atreide Paul wird mit seiner Schwangeren Mutter in der Wüste ausgesetzt und wird von den Fremen gefunden und quasi verehrt als der Retter der Nation. Er lehrt die Fremen den Kampf und unter seiner Führung bilden sie eine mächtige Streitmacht, die sich mit allem anlegt.
Wer letztendlich den Kampf um Arrakis gewinnt, sei hier nicht verraten, denn Spannung muss sein.
Die DVD
Auf der ersten DVD befinden sich 129 min Film und zwei Kinotrailer. Alle weiteren extras befinden sich auf der zweiten DVD.
Die Bildqualität des Films lässt angesichts der modernen Technik doch reichlich zu wünschen übrig. Einzig der Ton kann sich hören lassen, denn der ist echt gelungen. Folgende Features bietet die DVD: Dolby Digital 2.0 als auch 6.1.
Zusätzliche Daten
Titel-- Dune Der Wüstenplantet
Laufzeit: 129:11 min.
Altersfreigabe: 16
Regie: David Lynch
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Bildformat: Kinofassung: 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle
1. Deutsch, Dolby Digital 6.1,Dolby Digital 2.0
2. Englisch, Dolby Digital 5.1,Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (bei englischer Fassung nicht ausblendbar)
Regionalcode: 2
Verpackung: Digipack
Der Preis liegt bei rund 10 Euro.
Fazit
Ein rundum gelungener Film, der sich öfters anschauen lässt und einfach Spass macht. Ein gute Vertonung und eine gute Story, lassen die optischen Eindrücke auf den User ein wahrhaft grandioses Weltraumspektakel einwirken. Ich kann diesen Film nur empfehlen und würde auch zum Kauf der DVD raten.
ein Testbericht von Mahdi2005-03-23 13:43:01vom 23.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - Gute Umsetzung
- Gute Technik
- Gute Darstellung
- Umfassend...Nachteile/Kritik: - nichts
Ursprung
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Dem Film „Dune“ liegt Frank Herberts Buch der Wüstenplanet zu Grunde. Insgesamt umfasst diese Serie 6 Romane.
Der Wüstenplanet
Der Herr des Wüstenplaneten
Die Kinder des Wüstenplaneten
Der Gottkaiser des Wüstenplaneten
Die Ketzer des Wüstenplaneten
Die Ordensburg des Wüstenplaneten
Im Film „Dune“ wurde jedoch erst einmal nur der erste Teil, der Wüstenplanet dieser Serie verfilmt.
Inhalt
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Der Film beginnt auf einem Raumschiff, der Raumfahrgilde, welches um den Planeten Caladan, der Heimatwelt des Hauses Atreides kreist. Paul Atreides der Sohn von Herzog Leto Atreides liegt in seinem Bett und träumt eine Vision. Blitzschnell fliesen die Bilder an ihnen vorbei. Er sieht
Sand, den Baron Harkonnen seinem größten Feind, von seinem Sohn Feyhd Rautha, er sieht eine Frau, viele Menschen in einer Halle. Sie schreien einen Namen in eine gigantische Halle schreien. Die Bilder fliesen immer schneller an ihm vorbei und plötzlich erwacht er und sah seine Mutter Jessica über sich. Sie war eine Bene Gesserit. Eine Hexe, so wie es manche sagen. Sie werden in einer speziellen Ordensburg ausgebildet und verfügen über Übersinnliche Kräfte. Jessica bringt ihren Sohn zu einer Prüfung. Einer Prüfung, die darüber entscheidet, ob er ein Mensch ist. Dabei prüft ihn die ehrwürdige Mutter, was sozusagen die große Chefin der Bene Gesserit ist, mithilfe einer schwarzen Box. In diese Box hatte Paul Atreides seine Hand zu legen und Schmerz durchzuckte seinen Körper. Er wollte sie heraus ziehen doch die ehrwürdige Mutter wusste dies durch einen Gom Jabbar einer vergifteten Nadel zu verhindern, die sie an seiner Halsschlagader positionierte. Unmenschliche Qualen überlebte er als die Prüfung beendet die ehrwürdige Mutter erschrak vor der Geisteskraft Jessicas Sohnes. Nach dieser Episode fliegt das Haus Atreides mithilfe der Raumfahrergilde, eine Organisation, die die Fahrten durch All koordiniert nach Arakis dem Wüstenplaneten. Herkunft des Spice, einer Droge, die den Geist erweitert, das Leben verlängert und es der Raumfahrergilde überhaupt ermöglicht durch den Weltraum zu reisen. Seit Jahrzehnten regierte das Haus Harkonnen auf dem Planeten und förderte für den Imperator das Spice und unterdrückte die Urbevölkerung des Planeten. Die Harkonnen sind für ihre Brutalität und Aggressivität im der ganzen Galaxie bekannt. Nun schickt der Imperator das Haus Atreides, da die Lieferungen der Harkonnen mit immer mehr Problemen behaftet war. Diese Ersetzung gefällt den Harkonnen natürlich nicht und sie planen bereits Intrigen. Sie schaffen es einen Vertrauten des Herzogs Leto zu erpressen und er verübte kurz nach der Landung und dem Einzug im Palast Arakeen auf Arakis einen Mord am Herzog. Daraufhin folgte der Großangriff der Harkonnen, der so gut wie niemanden von der Familie verschonte. Doch mit Hilfe eines geschickten Tricks entkamen Paul und seine Mutter Jessica hinaus in die Wüste. Ihre letzte Chance waren nun die Ureinwohner des Planeten – die Fremen. Auf die sie auch schon bald trafen. In einer Höhle trafen sie auf Stilgar den Anführer der Fremen. Nach einiger Überzeugungsarbeit und Herzog Letos gute Beziehung zu Liet Kynes, dem Planethologen (im übrigen auch ein Fremen) hat der Frementrupp die beiden in ihr Lager aufgenommen, diese in den Felsengehauenen Höhlen bezeichnen die Fremen als Sietchs. Nach einiger Zeit in der Gemeinschaft der Fremen. Erlernen Paul und seine Mutter einiges über die Kultur und die etwas ungewöhnlichen Sitten. Doch das wohl wichtigste war die Sparsamkeit an allem zu erlernen vor allem die Knappheit an Wasser mussten sie sich stets vor Augen halten. Die Fremen haben neben ihren Sitten auch eine Religion die von einem außenstehenden spricht, der kommen wird sie ins Paradies zu führen – ein Messias, der Mahdi. Paul Muad’Dib, welchen Namen er selbst wählte versetzte sich immer mehr in die Rolle, dieses Messias. Nach und nach verherrlichten ihn die Fremen mehr und mehr. Er startete gemeinsam mit ihnen Angriffe und Überfälle auf Harkonnenlager. Jeder Harkonne der dabei starb lies seine Anhängerzahl steigen. Am Ende hat er eine gewaltige Armee von Fremen um sich geschart. Genug um die Harkonnenherrschaft am Schopf zu packen. In einer gewaltigen Großoffensive attackiert Paul Muad’Dib den Palast der Harkonnen und siegt. Der Baron Wladimir Harkonne wird von seiner zwei jährigen Tochter Alia ermordet und der Vetter des Barons Feyhd Rautha Harkonne stirbt in einem Zweikampf mit Paul Muad’Dib vor den Augen des Imperators dessen Amt Paul Muad’Dib am Ende des Filmes übernimmt.
Einschätzung der Umsetzung
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Ich denke der Film ist wahrlich gelungen. Sicher, dass nicht jede kleine Einzelheit mit dem Buch übereinstimmt, doch im großen und ganzen ist es ein sehr guter Film geworden, der die Geschichte deutlich macht und gut an den Mann bringt. Ein wenig schade finde ich, dass die Zeit seiner Ausbildung zum Fremen im Film etwas kurz kommt ist es nicht im Buch mit knapp siebzig Prozent des ganzen Buches beschrieben. Aber sonst sind die Special Effects nicht übertrieben und an den passenden Stellen gut eingesetzt. Auch der Fanatismus und die Spannung die der Leser erfährt kommt bei dem Film sehr gut rüber. Die Schauspieler sind gut gewählt und passen zu ihrer Rolle. Ich kann nur wiederholen, dass die Umsetzung wirklich sehr gut gelungen ist.
Fazit
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Der Film ist wirklich sehr sehenswert. Mehr kann ich dazu echt nicht mehr sagen.
ein Testbericht von Skywalkeratwork2004-11-22 11:29:35vom 22.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Extrem günstig!Tolle Effekte für diese Zeit!Klassiker!Tolle bekannte Schauspieler!Zum Ende hin wird es spannender und besser!...Nachteile/Kritik: Kein Bonus-Material!Schlechte Bild- und Tonqualität!Handlung ziemlich verwirrend teilweise!
Vorwort
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Beim letzten Saturn-Einkauf gab es mehrere Top-Filme zu einem wirklich günstigen Preis von nur 2,99 Euro und da habe ich unter anderem den Film "Dune - Der Wüstenplanet" gesehen. Da ich ja ein Fan von Science-Fiction bin und diese als DVD´s ja auch genügend sammle, musste ich diesen einfach mitnehmen. Außerdem hatte ich ihn noch nicht gesehen ehrlich gesagt, dafür aber schon genügend gehört. Jedoch kenne ich mich eher mit dem PC-Spiel von damals aus, denn das habe ich desöfteren früher gespielt. Also mal sehen ob der Film dazu auch
etwas taugt!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Der Preis ist natürlich mehr als günstig, aber dafür handelt es sich erstens um einen Film aus dem Jahre 1984 und zweitens enhält er "nur" Dolby Digital 2.0 und nicht wie auch wohl in einer Extended-Version vorhanden Dolby Digital. Aber trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Kauf und er hat eine Lauflänge von 129 Minuten. Freigegeben ist er ab 12 Jahren und Regie führte hier David Lynch. Dieser war übrigens davor auch für Blue Velvet verantwortlich sowie anschließend der Elefantenmensch und Twin Peaks - Der Film. Es ist ein Film der in das Genre Science-Fiction gehört und es handelt sich bei mir halt um die ganz einfache Version, remastered!
Die Schauspieler
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Jürg en Prochnow spielt Leto Atreides
Kyle MacLachlan spielt Paul Atreides
Linda Hunt spielt Shadout Mapes
Max von Sydow spielt Dr. Kines
Sting spielt Feyd Harkonnen
Patrick Stewart
Sean Young
Ich glaube als Erstes ist mir hier Patrick Stewart aufgefallen, den ich natürlich als Trekkie kenne und nicht nur dort sondern auch in X-Men überzeugt er wie immer. Ich denke dies war mit Sicherheit einer seiner ersten Filme, ganz genau kann ich das leider nicht sagen. Hier spielt er aber auch eine nicht all zu große Rolle, aber er fällt trotzdem ziemlich auf. Jürgen Prochnow dagegen ist natürlich hier einer der bekanntesten Darsteller in diesem Klassiker und er ist mir aktuell noch in Erinnerung aus Wing Commander, aber natürlich auch vielen weiteren Filmen. Kyle MacLachlan sollte ich wohl kennen, wenn ich Sex and the City schauen würde, doch das tue ich leider nicht. Er ist mir also recht unbekannt, doch nach diesem Film muss man sagen ist er wahrscheinlich bekannter geworden, denn er spielt seine Rolle neben Jürgen Prochnow einfach glänzend und ist zudem auch der Hauptcharakter des Films. Sting spielt sogar auch mit und ist mit Sicherheit sein erster Film gewesen und ehrlich gesagt weiß ich nicht ob auch sein Letzter. Er ist halt eher als Sänger bekannt und man kann sich ruhig streiten ob er lieber Filme drehen soll oder Singen, aber das Singen kann er zu 100 % in allerbester Form. Ansonsten ist halt noch ein deutscher Schauspieler dabei neben Jürgen Prochnow, nämlich Max von Sydow. Alles in allem aber einfach so die Anfänge dieser klasse Schauspieler und extrem gut gelungen. Macht auf jeden Fall schon etwas aus, wenn man die Hälfte der Schauspieler schon aus anderen Filmen her kennt!
Die Handlung
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Es herrscht Shaddam IV über das galaktische Reich der Menschheit und wer das Spice beherrscht, beherrscht auch alles andere. So ist im Grunde der Tenor dieser Handlung des Films und alles spielt sich natürlich auf dem Wüstenplaneten Dune ab und zwar ist dieser wie man es sich denken kann ziemlich wasserarm. Das einzig wertvolle ist dort das sogenannte Spice, eine Art Droge die alle Menschen abhängig macht. Den Spice Abbau hat jahrhundertelang nur das Haus der Harkonnen beherrscht, doch nun scheint sich die Zeit zu wandeln und das Haus Atreides möchte nun die Herrschaft übernehmen...
Das Haus Atreides ist nicht auf Herrschaft aus, sondern will den Fremen die Freiheit wiedergeben. Die Fremen sind das Wüstenvolk auf Dune und sie werden zur Zeit halt vom Haus Harkonnen beherrscht. Doch es ist nicht so einfach wie es sich anhört, denn durch einen Verrat wird der Baron gestürzt und dazu wird Paul und seine schwangere Mutter in der Wüste ausgesetzt. Sie finden zwar das Volk der Fremen und werden dort freundlich aufgenommen, doch erst einmal haben sie es mit riesigen Sandwürmern zu tun, die sogar an die 400 Meter lang sein können. Doch endlich bei den Fremen angekommen, lehrt Paul dieses Volk zu kämpfen und schon bald stellen sie sich der Armee der Harkonnen...
Wer am Ende siegen wird verrate ich wie gewohnt nicht, auf jeden Fall ist vor allem das Ende ziemlich spannend!
Das Bonus-Material
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Hier gibt es wirklich nicht viel zu berichten, denn es handelt sich um eine DVD ohne jegliches Zusatzmaterial. Einzig die 28 einzelnen Kapitel kann man anfangs auswählen und man kann das Tonformat Dolby Digital 2.0 genießen. Das Bildformat ist nur 2,35:1 Widescreen und ansonsten war es das auch schon. Die Bildqualität ist aus meiner Sicht trotzdem nicht so berauschend, obwohl es ja digital überarbeitet worden ist. Hätte besser sein können genau wie Tonqualität, aber im Grunde muss man ja auch immer an das Jahr denken, doch ehrlich gesagt wenn ich das mit Star Wars vergleiche, ist das schon sehr schade was man hier unter digital überarbeitet versteht. Ansonsten fällt nur noch der Soundtrack im Film auf von Toto, doch er kommt leider halt nicht so gut rüber. Alles in allem also nicht so gut, doch hätte ich Bonus-Material haben wollen, hätte ich mir eine andere Version kaufen müssen, zu einem teureren Preis!
Meine Meinung
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Alles in allem tue ich mich schwer mit der Bewertung, denn einerseits bin ich ja ein Science-Fiction-Fan und muss bedenken, dies ist ein Klassiker. Allerdings war ich im Grunde nicht so richtig angetan von diesem Film und lasse ihn trotzdem in meiner Sammlung, das ich denke er gehört dazu. Außerdem gibt es noch eine Neuverfilmung von Dune und auch Children of Dune, die ich später auch noch in meiner Sammlung haben möchte, ich sie aber noch nicht kenne. Demnach möchte ich diese DVD auch behalten für meine Sammlung, finde aber mehr als ein "Mittel bzw. weniger gut" hat er trotzdem nicht verdient. Das hat zum Beispiel den Grund der Bild- und Tonqualität, die trotz Überarbeitung aus meiner Sicht nicht sehr gut gelungen ist und als Vergleich nehme ich mal Star Wars, die ungefähr auch aus diesem Jahr stammen und sehr viel besser überarbeitet wurden. Ist natürlich eine Geldfrage und es gibt ja noch extra Versionen mit mehr Bonus-Material. Demnach nehme ich das nicht einmal so übel, denn mir kommt es doch am Meisten auf den Hauptfilm an. Der ist zwar mit vielen bekannten Schauspielern gespickt, doch ist von der Handlung her nicht so ganz meine Wellenlänge. Zwar wird es zum Schluss hin nochmal richtig spannend und er gefällt mir auch sehr gut, doch teilweise finde ich die Handlung wenig spannend, verwirrend und im Grunde manchmal einfach nicht gelungen. Nun denn, ist halt auch alles Geschmackssache, doch ich denke trotz Bonus für einen Klassiker, kriegt er von mir keine höhere Bewertung, dafür aber noch eine Empfehlung. Man sollte ihn als Science-Fiction-Fan schon kennen, aber überragend ist er nicht unbedingt. Und möge das Haus des Skywalkers über das Spice herrschen, euer Sky :-)
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ein Testbericht von dreamweb2004-06-27 20:58:33vom 27.06.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr guter Klang, Bild auch restauriert, viele Extras ...Nachteile/Kritik: teilweise Flackern bzw. Flimmern zu sehen
Dune - Der Wüstenplanet in der Paradise Edition mit zwei DVDs habe ich mir gebraucht in meiner Videothek für 9,90 Euro gekauft.Schon lange hat mich dieser ältere Science Fiction Film, der nicht umsonst als Kultfilm gilt, auch auf DVD interessiert. Nur der hohe Preis für die Paradise Edition, die ansonsten vielversprechend wirkte, hatte mich bisher abgehalten. Hier meine Meinung über Dune auf DVD in der Paradise Edition mit zwei DVDs.
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ALLGEMEIN
Als 1984 Dune von Davyd Lynch ins Kino kam, da war auch Miara eine derjenigen, die sich diesen Film im Kino
ansah. Als ich später nach Jahren die Fernsehversion ansah, war ich etwas enttäuscht. Es kann durchaus sein, dass Menschen, die zuerst die neuere Version sehen, da anders denken. Aber vieles von der Faszination des Filmes ging meiner Ansicht nach bei der Fernseh Version verloren. Daher hat mich persönlich auch immer nur die ältere Kino-Version auf DVD interessiert.
Bei guten Science-Fiction Filmen oder anderen Filmen mit vielen Special Effekts bin ich sehr an den Hintergründen, den Making Of Scenen und anderen Informationen zum Film interessiert. Neben der Möglichkeit, den Original-Film hier in verbesserter Tonqualität sehen zu können bietet die Paradise Edition mit zwei DVDs mir auch diese Möglichkeiten. Denn auf der zweiten DVD befinden sich hier nur Hitnergünde und sonstige Extras zum Film.
Dune ist so wie ich heute wieder gelesen habe, einer der meist gelesensten Science-Fiction Romane. Das Buch stammt von Frank Herbert. Zur damaligen Zeit, also 1984, setzte Davyd Lynch mit der Verfilmung von Dune neue Maßstäbe in Sachen Science Fiction. Vielleicht macht auch das den Reiz von Dune für mich persönlich aus.
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INHALT
Das Jahr 6041. Shadam IV, der 370. einer Reihe von kosmischen Imperatoren, herrscht über das Galaktische Reich der Menschheit. Die Galaxien werden von mächtigen Adligen in seinen Diensten verwaltet. Der wertvollste Ort in diesem riesigen Reich ist Arrakis, ein Wüstenplanet. Denn nur auf diesem Planeten wird Spice gewonnen. Spice ist eine hochwirksame Droge mit unvorstellbaren Kräften. Sie ermöglicht das Reisen nur mittels Gedankenkraft.
Jahrhunderte lang hat das Haus der Harkonen auf Arakis geherrscht, den Space Abbau kontrolliert und die Bewohner, das Volk der Fremen, unterdrückt. Nun übernimmt das Haus Atreides die Regentschaft. Herzog Leo Atreides, seine Geliebte Lady Jessica vom Orden der Bede Gesserit und ihr gemeinsamer Sohn Paul wollen Terror und Korruption beenden und den Fremen Freiheit geben. Doch schnell werden sie vom heimtückischen und grausamen Baron Harkonnen gestürzt. Herzog Atreides wird getötet, sein Sohn und seine Geliebte stürzen mit ihrem Schiff in der Wüste Arrakis ab.
Dort kommen sie allerdings nicht ums Leben sondern stossen schnell auf die riesigen Sandwürmer, die auf Dune leben, so wird Arakis auch genannt. Schliesslich werden die beiden von den Fremen aufgenommen, die mehr und mehr zur Überzeugung kommen, dass Paul und seine Mutter Teil einer Prophezeiung sind. Eine Prophezeiung, in der es um die Befreiung der Fremen geht und um eine bessere Zukunft. Durch seine besonderen Fähigkeiten, mit denen Paul die Wüstenwürmer beherrschen kann, wird er schnell von den Fremen anerkannt. Aber ist er wirklich der Auserwählte?
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MEINUNG ZUM FILM
Dune ist ein Film, der durch viel Mystik und Tiefe nicht so leicht verständlich und einem breiten Publikum zugänglich ist und war, wie es zur damaligen Zeit beispielsweise bei Krieg der Sterne der Fall war. Es ist ein Film, bei dem man sich sehr auf die Handlung konzentrieren muss und wer wie ich den Roman vorher nicht kannte, der ist beim ersten Mal Ansehen fast schon überfordert.
Die Original-Kino Version läuft zudem 129 Minuten. Und wer da nicht von Anfang an durchblickt, für den ist wohl dieser Film auch verlorene Zeit. Trotz allem, was vielleicht nicht ganz optimal ist, da der Durchblick nicht ganz einfach ist, gilt heute Dune als Meilenstein der Filmgeschichte. Und obwohl ich damals im Kino teilweise auch enttäuscht war, weil ich etwas Krieg-der-Sterne-artiges erwartet hatte, bin ich heute von dem Film überzeugt. Denn mittlerweile lege ich durchaus auch Wert auf tiefergehende Filme. Und die Dune-Sage hat an sich schon etwas faszinierendes.
Die Persönlichkeiten, die in dem Film dargestellt werden, sind sehr extrem. Es ist alles sehr fremdartig. Zum einen gibt es eine sehr seltsame Religion, bei der die Frauen eine dominante Rolle haben und nur sie mit Fähigkeiten ausgestattet sind, die Telepatie und ähnliches ermöglichen. Zum anderen gibt es Wesen, die kaum vorstellbar sind und Freude daran haben, andere zu Tode zu foltern. Und das mit sehr abartigen Methoden. Generell neigt auch dieser Film zur Schwarz-Weiß Malerei. Die hier gezeigten Wesen sind entweder abartig böse und verräterisch oder mutig, ehrlich und gut. Die einzige Abweichung sind diese begabten Frauen des Ordens, die fast immer unheimlich wirken.
Dune ist kein Actionfilm in dem Sinne, aber es gibt hier doch einige sehr gute Actionszenen. Das Besondere an Dune macht für mich die gute und interessante Darstellung fremdartiger Völker und Lebensweisen aus. Insbesondere die riesigen Sandwürmer von 100 bis 400 Meter länge finde ich sehr faszinierend.
Dune ist ein Film, in dem die Wahrwerdung einer Legende geschildert wird. Und so ist dieser Film eben auch religiös geprägt, wenn auch die Religiösität nicht mit der unsrigen vergleichbar ist. Es geht um Hoffnung und um den Überlebenskampf eines Wüstenvolkes und um den Machtkampf der Adligen um das Spice. Denn wer das Spice beherrscht und besitzt, der beherrscht auch die Galaxie.
Die schauspielerische Leistung bei diesem Film hat mir sehr gut gefallen. Alles wirkt unrealistisch und fremdartig und genau dadurch für die Darstellung einer vollkommen fremden Welt doch wieder logisch. Jürgen Prochnow spielt hier übrigens den leider schon ziemlich am Anfang gestürzten Herzog Leto Atreides. Da Prochnow erst nach diesem Film bei uns so richtig bekannt wurde, ist mir das damals gar nicht bewußt gewesen.
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MEINUNG ZUR FILMDVD
Auf der DVD 1 befindet sich neben dem 129 Minuten Spielfilm auch noch zwei Kinotrailer. Ansonsten wird hinsichtlich Extras auf die DVD 2 hingewiesen, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Die Bildqualität des Filmes lässt etwas zu wünschen über, wenn man nur neuere Filme gewohnt ist und diesen älteren Film damit vergleicht. Denn man bemerkt immer wieder zwischendurch diese kleinen störenden Bildblitzer. Die Farben wirken aber nicht umsonst frisch und angenehm. Denn die Macher haben hier durchaus auch das Bild etwas verbessert/restauriert. Das kommt in den Extras genau heraus. Dort kann man sich ansehen, wie der Film ohne Restauration aussehen würde. Insgesamt bin ich mit der Bildqualität doch sehr zufrieden.
Der Ton allerdings hat mich begeistert. In der deutschen Version kann man sich Dune sowohl in Dolby Digital 2.0 als auch in Dolby Digital 6.1 ansehen. Ich selbst habe mich für 6.1 entschieden und war begeistert von dem Dolby Surround Kinofeeling. In der englischen Version kann man übrigens zwischen 5.1 und 2.0 wählen.
Bei den beiden Trailern handelt es sich um Trailer in Originalsprache. Es macht Spaß, sie sich einmal anzusehen. Manchmal wie hier interessiert es mich, wie man damals Reklame für einen Film machte. Aber an sich sind Trailer nichts Besonderes.
Hervorheben möchte ich hier bei der Film-DVD noch die sehr guten animierten Menüs,, die Spaß machen. Ich mag es, wenn man sich in diesem Bereich Mühe gibt und das ist bei Dune der Fall.
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MEINUNG ZUR EXTRA-DVD
Da hier sehr viele Extras geboten werden, gibt es bei der Paradise-Version von Dune auf DVD eine eigene DVD mit den Extras.
Die DVD wird in drei Bereiche unterteilt
1. Dokumentationen
2. Historie
3. Specials
1. Dokumentationen
Ich kann hier bei der Menge an Hintergrundinformationen, Filmausschnitten und geschnittenen Szenen nicht auf alle Details eingehen, das würde hier den Rahmen sprengen und wohl auch langweilen.
Aber sehr positiv möchte ich anmerken, dass man auch als jemand, der nicht so gut englisch spricht, hier kaum Probleme mit den Extras hat. Fast alles wird auf Deutsch erzählt bzw. begleitet und ansonsten mit deutschen Untertiteln versehen.
Insgesamt benötigt man sehr viel Zeit, um die Extra-DVD durchzugehen. Eine Stunde reicht da auf keinen Fall. Dafür bekommt man aber sogar Originalvorlagen und ähnliche "Schnäppchen" zu sehen.
Und natürlich ist auch die Extra-DVD wieder sehr gut animiert. So dass man beim Schalten zwischen den Themen auch noch seinen Spaß hat.
2. Historie,
Hier kann man sich mittels Blättern die ausgedachte Geschichte von Arrakis ansehen/durchlesen. Das ist wohl etwas für Menschen, die sich noch mehr mit Dune befassen möchten.
3. Specials
Hier gibt es den Bereich "Kochen mit Spice", einen "Themenpark" und den Bereich "Making of DVD". Im Themenpark befinden sich Bilder, Skizzen und Zeichnungen zu einem Schulprojekt zum Thema Dune. Unter Kochen mit Spice findet man tatsächlich auch fünf Kochrezepte, die man allerdings nicht nachkochen kann, da das Spice fehlt. Es ist allerdings lustig, sich diese Rezepte durchzulesen. So beginnt die Rezeptreihe beispielsweise mit einer Spice-Pizza, geht dann von der Fremen Suppe zum falschen Wurm hin zum Arrakis Kuchen und zum Ixianischen Tofu. Alles liest sich so, als könne man es tatsächlich nachkochen. Und bei making of DVD gibt erfährt man interessante Dinge zum Making der DVD, selbstverständlich auch in Deutsch.
Insgesamt war ich sehr lange mit der Extra-DVD beschäftigt,die mir sehr gut gefallen hat und viele Informationen sowie gute Bilder und Filmszenen bot. Ich bin sehr zufrieden damit gewesen, was hier an Extras geboten wird.
=====
DATEN
Titel: Dune Der Wüstenplantet
Studio: Dino DeLaurentis (1984)
Verleih: Laser Paradise (2002)
Laufzeit: 129:11 min.
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: David Lynch
Darsteller: Kyle Maclachlan, Sean Young, Jürgen Prochnow, Patrick Stewart, Sting
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Fernsehnorm: PAL
Bildformat: Kinofassung: 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle
1. Deutsch, Dolby Digital 6.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital 2.0
4. Englisch, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (bei englischer Fassung nicht ausblendbar)
Regionalcode: 2
Verpackung: Digipack
Sonstiges:
Im Handel wird die Paradise-Version teilweise mit drei DVDs angeboten, ich selbst habe allerdings die mir 2 DVDs. Soweit ich weiß steht in der 3er Version noch eine auf fast drei Stunden verlängerte englischsprachige Version mit deutschen Untertiteln zur Verfügung. Bei Ebay habe ich aber auch meine Version schon entdecken können. Vermutlich handelt es sich dabei um die Verleih-Version.
Preis: 9,90 Euro in der Videothek - gebraucht
=====
FAZIT
Wer sich für den Film Dune (Kinoversion) interessiert und der gerne gute Extras mag, dem kann ich die DVD Dune Der Wüstenplanet in der Paradise Version ohne Einschränkungen empfehlen. Wer sich genau für diese zweier-DVD interessiert, der sollte bei Ebay suchen oder wie ich in einer Videothek ausschau danach halten.
Liebe Grüße - Miara
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-06-27 20:58:33 mit dem Titel Sehr gute Filmumsetzung auf DVD mit vielen Extras
Dune - Der Wüstenplanet in der Paradise Edition mit zwei DVDs habe ich mir gebraucht in meiner Videothek für 9,90 Euro gekauft.Schon lange hat mich dieser ältere Science Fiction Film, der nicht umsonst als Kultfilm gilt, auch auf DVD interessiert. Nur der hohe Preis für die Paradise Edition, die ansonsten vielversprechend wirkte, hatte mich bisher abgehalten. Hier meine Meinung über Dune auf DVD in der Paradise Edition mit zwei DVDs.
ALLGEMEIN
Als 1984 Dune von Davyd Lynch ins Kino kam, da war auch Miara eine derjenigen, die sich diesen Film im Kino ansah. Als ich später nach Jahren die Fernsehversion ansah, war ich etwas enttäuscht. Es kann durchaus sein, dass Menschen, die zuerst die neuere Version sehen, da anders denken. Aber vieles von der Faszination des Filmes ging meiner Ansicht nach bei der Fernseh Version verloren. Daher hat mich persönlich auch immer nur die ältere Kino-Version auf DVD interessiert.
Bei guten Science-Fiction Filmen oder anderen Filmen mit vielen Special Effekts bin ich sehr an den Hintergründen, den Making Of Scenen und anderen Informationen zum Film interessiert. Neben der Möglichkeit, den Original-Film hier in verbesserter Tonqualität sehen zu können bietet die Paradise Edition mit zwei DVDs mir auch diese Möglichkeiten. Denn auf der zweiten DVD befinden sich hier nur Hitnergünde und sonstige Extras zum Film.
Dune ist so wie ich heute wieder gelesen habe, einer der meist gelesensten Science-Fiction Romane. Das Buch stammt von Frank Herbert. Zur damaligen Zeit, also 1984, setzte Davyd Lynch mit der Verfilmung von Dune neue Maßstäbe in Sachen Science Fiction. Vielleicht macht auch das den Reiz von Dune für mich persönlich aus.
INHALT
Das Jahr 6041. Shadam IV, der 370. einer Reihe von kosmischen Imperatoren, herrscht über das Galaktische Reich der Menschheit. Die Galaxien werden von mächtigen Adligen in seinen Diensten verwaltet. Der wertvollste Ort in diesem riesigen Reich ist Arrakis, ein Wüstenplanet. Denn nur auf diesem Planeten wird Spice gewonnen. Spice ist eine hochwirksame Droge mit unvorstellbaren Kräften. Sie ermöglicht das Reisen nur mittels Gedankenkraft.
Jahrhunderte lang hat das Haus der Harkonen auf Arakis geherrscht, den Space Abbau kontrolliert und die Bewohner, das Volk der Fremen, unterdrückt. Nun übernimmt das Haus Atreides die Regentschaft. Herzog Leo Atreides, seine Geliebte Lady Jessica vom Orden der Bede Gesserit und ihr gemeinsamer Sohn Paul wollen Terror und Korruption beenden und den Fremen Freiheit geben. Doch schnell werden sie vom heimtückischen und grausamen Baron Harkonnen gestürzt. Herzog Atreides wird getötet, sein Sohn und seine Geliebte stürzen mit ihrem Schiff in der Wüste Arrakis ab.
Dort kommen sie allerdings nicht ums Leben sondern stossen schnell auf die riesigen Sandwürmer, die auf Dune leben, so wird Arakis auch genannt. Schliesslich werden die beiden von den Fremen aufgenommen, die mehr und mehr zur Überzeugung kommen, dass Paul und seine Mutter Teil einer Prophezeiung sind. Eine Prophezeiung, in der es um die Befreiung der Fremen geht und um eine bessere Zukunft. Durch seine besonderen Fähigkeiten, mit denen Paul die Wüstenwürmer beherrschen kann, wird er schnell von den Fremen anerkannt. Aber ist er wirklich der Auserwählte?
MEINUNG ZUM FILM
Dune ist ein Film, der durch viel Mystik und Tiefe nicht so leicht verständlich und einem breiten Publikum zugänglich ist und war, wie es zur damaligen Zeit beispielsweise bei Krieg der Sterne der Fall war. Es ist ein Film, bei dem man sich sehr auf die Handlung konzentrieren muss und wer wie ich den Roman vorher nicht kannte, der ist beim ersten Mal Ansehen fast schon überfordert.
Die Original-Kino Version läuft zudem 129 Minuten. Und wer da nicht von Anfang an durchblickt, für den ist wohl dieser Film auch verlorene Zeit. Trotz allem, was vielleicht nicht ganz optimal ist, da der Durchblick nicht ganz einfach ist, gilt heute Dune als Meilenstein der Filmgeschichte. Und obwohl ich damals im Kino teilweise auch enttäuscht war, weil ich etwas Krieg-der-Sterne-artiges erwartet hatte, bin ich heute von dem Film überzeugt. Denn mittlerweile lege ich durchaus auch Wert auf tiefergehende Filme. Und die Dune-Sage hat an sich schon etwas faszinierendes.
Die Persönlichkeiten, die in dem Film dargestellt werden, sind sehr extrem. Es ist alles sehr fremdartig. Zum einen gibt es eine sehr seltsame Religion, bei der die Frauen eine dominante Rolle haben und nur sie mit Fähigkeiten ausgestattet sind, die Telepatie und ähnliches ermöglichen. Zum anderen gibt es Wesen, die kaum vorstellbar sind und Freude daran haben, andere zu Tode zu foltern. Und das mit sehr abartigen Methoden. Generell neigt auch dieser Film zur Schwarz-Weiß Malerei. Die hier gezeigten Wesen sind entweder abartig böse und verräterisch oder mutig, ehrlich und gut. Die einzige Abweichung sind diese begabten Frauen des Ordens, die fast immer unheimlich wirken.
Dune ist kein Actionfilm in dem Sinne, aber es gibt hier doch einige sehr gute Actionszenen. Das Besondere an Dune macht für mich die gute und interessante Darstellung fremdartiger Völker und Lebensweisen aus. Insbesondere die riesigen Sandwürmer von 100 bis 400 Meter länge finde ich sehr faszinierend.
Dune ist ein Film, in dem die Wahrwerdung einer Legende geschildert wird. Und so ist dieser Film eben auch religiös geprägt, wenn auch die Religiösität nicht mit der unsrigen vergleichbar ist. Es geht um Hoffnung und um den Überlebenskampf eines Wüstenvolkes und um den Machtkampf der Adligen um das Spice. Denn wer das Spice beherrscht und besitzt, der beherrscht auch die Galaxie.
Die schauspielerische Leistung bei diesem Film hat mir sehr gut gefallen. Alles wirkt unrealistisch und fremdartig und genau dadurch für die Darstellung einer vollkommen fremden Welt doch wieder logisch. Jürgen Prochnow spielt hier übrigens den leider schon ziemlich am Anfang gestürzten Herzog Leto Atreides. Da Prochnow erst nach diesem Film bei uns so richtig bekannt wurde, ist mir das damals gar nicht bewußt gewesen.
MEINUNG ZUR FILMDVD
Auf der DVD 1 befindet sich neben dem 129 Minuten Spielfilm auch noch zwei Kinotrailer. Ansonsten wird hinsichtlich Extras auf die DVD 2 hingewiesen, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Die Bildqualität des Filmes lässt etwas zu wünschen über, wenn man nur neuere Filme gewohnt ist und diesen älteren Film damit vergleicht. Denn man bemerkt immer wieder zwischendurch diese kleinen störenden Bildblitzer. Die Farben wirken aber nicht umsonst frisch und angenehm. Denn die Macher haben hier durchaus auch das Bild etwas verbessert/restauriert. Das kommt in den Extras genau heraus. Dort kann man sich ansehen, wie der Film ohne Restauration aussehen würde. Insgesamt bin ich mit der Bildqualität doch sehr zufrieden.
Der Ton allerdings hat mich begeistert. In der deutschen Version kann man sich Dune sowohl in Dolby Digital 2.0 als auch in Dolby Digital 6.1 ansehen. Ich selbst habe mich für 6.1 entschieden und war begeistert von dem Dolby Surround Kinofeeling. In der englischen Version kann man übrigens zwischen 5.1 und 2.0 wählen.
Bei den beiden Trailern handelt es sich um Trailer in Originalsprache. Es macht Spaß, sie sich einmal anzusehen. Manchmal wie hier interessiert es mich, wie man damals Reklame für einen Film machte. Aber an sich sind Trailer nichts Besonderes.
Hervorheben möchte ich hier bei der Film-DVD noch die sehr guten animierten Menüs,, die Spaß machen. Ich mag es, wenn man sich in diesem Bereich Mühe gibt und das ist bei Dune der Fall.
MEINUNG ZUR EXTRA-DVD
Da hier sehr viele Extras geboten werden, gibt es bei der Paradise-Version von Dune auf DVD eine eigene DVD mit den Extras.
Die DVD wird in drei Bereiche unterteilt
1. Dokumentationen
2. Historie
3. Specials
1. Dokumentationen
Ich kann hier bei der Menge an Hintergrundinformationen, Filmausschnitten und geschnittenen Szenen nicht auf alle Details eingehen, das würde hier den Rahmen sprengen und wohl auch langweilen.
Aber sehr positiv möchte ich anmerken, dass man auch als jemand, der nicht so gut englisch spricht, hier kaum Probleme mit den Extras hat. Fast alles wird auf Deutsch erzählt bzw. begleitet und ansonsten mit deutschen Untertiteln versehen.
Insgesamt benötigt man sehr viel Zeit, um die Extra-DVD durchzugehen. Eine Stunde reicht da auf keinen Fall. Dafür bekommt man aber sogar Originalvorlagen und ähnliche "Schnäppchen" zu sehen.
Und natürlich ist auch die Extra-DVD wieder sehr gut animiert. So dass man beim Schalten zwischen den Themen auch noch seinen Spaß hat.
2. Historie,
Hier kann man sich mittels Blättern die ausgedachte Geschichte von Arrakis ansehen/durchlesen. Das ist wohl etwas für Menschen, die sich noch mehr mit Dune befassen möchten.
3. Specials
Hier gibt es den Bereich "Kochen mit Spice", einen "Themenpark" und den Bereich "Making of DVD". Im Themenpark befinden sich Bilder, Skizzen und Zeichnungen zu einem Schulprojekt zum Thema Dune. Unter Kochen mit Spice findet man tatsächlich auch fünf Kochrezepte, die man allerdings nicht nachkochen kann, da das Spice fehlt. Es ist allerdings lustig, sich diese Rezepte durchzulesen. So beginnt die Rezeptreihe beispielsweise mit einer Spice-Pizza, geht dann von der Fremen Suppe zum falschen Wurm hin zum Arrakis Kuchen und zum Ixianischen Tofu. Alles liest sich so, als könne man es tatsächlich nachkochen. Und bei making of DVD gibt erfährt man interessante Dinge zum Making der DVD, selbstverständlich auch in Deutsch.
Insgesamt war ich sehr lange mit der Extra-DVD beschäftigt,die mir sehr gut gefallen hat und viele Informationen sowie gute Bilder und Filmszenen bot. Ich bin sehr zufrieden damit gewesen, was hier an Extras geboten wird.
DATEN
Titel: Dune Der Wüstenplantet
Studio: Dino DeLaurentis (1984)
Verleih: Laser Paradise (2002)
Laufzeit: 129:11 min.
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: David Lynch
Darsteller: Kyle Maclachlan, Sean Young, Jürgen Prochnow, Patrick Stewart, Sting
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Fernsehnorm: PAL
Bildformat: Kinofassung: 2,35:1 (anamorph)
Audiokanäle
1. Deutsch, Dolby Digital 6.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital 2.0
4. Englisch, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (bei englischer Fassung nicht ausblendbar)
Regionalcode: 2
Verpackung: Digipack
Sonstiges:
Im Handel wird die Paradise-Version teilweise mit drei DVDs angeboten, ich selbst habe allerdings die mir 2 DVDs. Soweit ich weiß steht in der 3er Version noch eine auf fast drei Stunden verlängerte englischsprachige Version mit deutschen Untertiteln zur Verfügung. Bei Ebay habe ich aber auch meine Version schon entdecken können. Vermutlich handelt es sich dabei um die Verleih-Version.
Preis: 9,90 Euro in der Videothek - gebraucht
FAZIT
Wer sich für den Film Dune (Kinoversion) interessiert und der gerne gute Extras mag, dem kann ich die DVD Dune Der Wüstenplanet in der Paradise Version ohne Einschränkungen empfehlen. Wer sich genau für diese zweier-DVD interessiert, der sollte bei Ebay suchen oder wie ich in einer Videothek ausschau danach halten.
ein Testbericht von aragorn20002003-09-30 12:50:54vom 30.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Kultfilm, guter SciFi-Streifen, Originalton enthalten...Nachteile/Kritik: schlechte Bildqualität, mäßiger Ton
Dune, der Wüstenplanet ist der einzige Planet im ganzen Universum, auf dem das Spice abgebaut werden kann. Das Spice ist eine bewusstseinserweiternde Droge, die von der Gilde zum Reisen durch Raum und Zeit genutzt wird. Jahrhunderte lang wurde das Spice von den Harkonnen abgebaut, den Erzfeinden der Atreides.
Nun soll laut Erlass durch den Imperator das Haus Atreides die Herrschaft über Arrakis, wie der Planet auch genannt wird übernehmen. Doch hinter dem steckt eine Verschwörung, denn die Atreides sind dem Imperator ein Dorn im Auge. Ihnen bleibt jedoch keine andere Wahl,
als sich auf diesen Handel einzulassen. So machen sie sich also auf, nach Arrakis, dem geheimnisvollen Planeten.
Arrakis bietet jedoch alles andere, als eine freundlich Umgebung, es gibt hier nichts außer Wüste. Bewohnt wird der Planet nur von den bis zu 400m langen Sandwürmern, und den den Fremen. Die Fremen haben es über die Jahrhunderte hinweg trotz dieser feindlichen Umgebung geschafft, sich anzupassen und zu überleben. Doch dank der Unterdrückung durch die Harkonnen ist es ein äußerst verschlossenes Volk. Unter ihnen gibt es eine Prophezeiung, dass eines Tages ein Übermensch, der Kwisatz Haderach, kommen und sie in die Freiheit führen werde.
Zum Film
Obwohl das Buch von Frank Herbert als unverfilmbar galt hat der Regiseur David Lynch sehr gute Arbeit geleistet. Auf jeden Fall um Klassen besser, als die 2001 auf Pro Sieben ausgestrahlte Neuverfilmung, die viel zu sehr in die Länge gezogen wurde. Vor allem wenn man bedenkt, dass 1984 noch nicht die technischen Möglichkeiten zur Verfügung standen umso beachtlicher.
Dennoch konnte ich, als dieser damals dann auf Video zu bekommen war nicht viel damit anfangen. Viel zu verworren war das Ganze, ich konnte Personen nicht richtig zuordnen, hatte keine Ahnung, wer denn nun gegen wen und Dune interessierte mich nicht weiter. Erst als ich dann irgendwann durch ein Computerspiel mehr über die Hintergründe erfuhr konnte ich mich mehr und mehr für den Film begeistern. Erst jetzt verstand ich so richtig die Zusammenhänge. Zwischenzeitlich habe ich mir auch das Buch noch einverleibt und trotzdem, oder gerade darum schaue ich mir den Film immer wieder gerne an. Für mich hat er längst Kultstatus erreicht.
Bei den Schauspielern, damals eher noch wenig bekannt, könnte man heute schon von einer Starbesetzung sprechen. Filmgrößen wie Max von Sydow (Das siebente Siegel), Jürgen Prochnow (Das Boot), Patrick Steward (StarTreck), Kyle MacLachlen (Blue Velvet), Francesca Annis (Macbeth), Sean Young (Blade Runner) und zu guter letzt dem Posptar Sting.
Bild und Ton
Da der Film bereits 1984 in den Kinos zu sehen war sollte man sich nicht allzu viel von der Bild- und Tonqualität erwarten. Zwar wurde die anamorphe Kinofassung digital restauriert, doch trotzdem kann der Film nicht mit der inzwischen üblichen konkurrieren. Man erkennt ganz deutlich, dass es sich schon um einen etwas älteren Streifen handelt, aber bei einem Film mit Kultstatus würde ich dem jetzt ohnehin nur sekundäre Bedeutung zuordnen. Positiv ist dabei jedoch zu sehen, dass das Widescreen-Format beibehalten wurde, was jeden Besitzer eines Breitbild-Fernsehers erfreuen wird. Auf einer 4:3-Röhre wird man leider einen recht breiten schwarzen Streifen oben und unten in Kauf nehmen müssen.
Was mir dabei jedoch nicht so ganz gefällt, dass bei der englischen Sprache auf dem unteren Streifen immer der deutsche Untertitel eingeblendet wird. Dieser lässt sich auch nicht deaktivieren und führt bei meinem 16:9-Fernseher mit automatischer Erkennung zu ständigem Umschalten des Bildformates.
Was den Ton angeht sollte man trotz der Nachbearbeitung nicht viel mehr als einen Stereo-Sound erwarten. Zwar hat man die Wahl zwischen Dolby Digital und selbst das DTS-Format wurde mit drauf gepackt, doch auch hier vermag die Technik keine Wunder zu bewirken. Raumklang wie man ihn etwa aus Matrix kennt, wo man meinen könnte, die Kugeln fliegen durchs Wohnzimmer gibt es nicht, oder zumindest konnte ich keinen erkennen.
Dennoch bin ich von der von Brian Eno komponierten Filmmusik mehr als begeistert. Hier muss Dune selbst gegenüber aktuellen Streifen keineswegs zurück stecken. Auch James Horner oder Hans Zimmer hätten dies nicht besser machen können.
Die DVD
Die DVD war lange Zeit nur in der deutschen, synchronisierten Fassung, oder in der englischen Originalfassung zu bekommen. Ich wollte aber eine DVD, auf der beide Tonspuren enthalten sind, denn wenn ich mir schon eine DVD kaufe möchte ich wenigstens von deren Vorteile profitieren.
Genau diesen Vorteil bieten die digital überarbeiteten DVDs von Paradise, wobei es auch hier unterschiedliche Versionen zu kaufen gibt. Fast schon etwas unübersichtlich gestalten sich die verschiedenen angebotenen Packungen. Die am meisten angebotene Version dürfte die Kinoversion mit 129 min. sein, aber auch hier gibt es Differenzen, denn es ist eine ungeschnittene Version FSK-16 und eine FSK-12, bei der einige Szenen rausgelassen wurden erhältlich. Zusätzlich sind dann noch DVD-Sets erhältlich, die wahlweise eine oder zwei Bonus-DVDs enthalten. Auf der ersten Bonus-DVD sind diverse Extras enthalten, mit Interviews, Biographien, und der sonst übliche Kram, was man sich einmal anschaut und dann nie wieder. Wesentlich attraktiver sind da schon die zusätzlichen Szenen, um welche die Fernsehfassung von Dune erweitert wurde. Ob einem dies den geringen Mehrpreis wert ist muss jeder selbst entscheiden. Auf der dritten DVD, sofern enthalten ist dann noch die 180 minütige TV-Fassung auf englisch und deutsch enthalten. Diese dritte DVD mit der TV-Fassung gibt es dann auch noch einzeln.
Preislich sieht das dann wie folgt aus:
Einzelne DVD für 4,99€
2er DVD-Box für 9,99€
3er DVD-Box für 18,99€
Wobei die Preise natürlich immer etwas schwanken können.
Für die ganz Verrückten gibt es noch eine Sandwurm-Edition, bei der sich ein solcher auch noch mit in der Box befindet.
Probleme
Bedingt durch die Filmlänge musste dieser auf eine zweischichtige DVD gepackt werden, womit mein DVD-Player etwas Probleme hat. Beim Übergang von der ersten zur zweiten Schicht bricht er ab und weigert sich fortzufahren. Obwohl es sich bei meinem Player schon um ein etwas älteres Modell von Thomson handelt hatte ich diesbezüglich bisher noch keine Schwierigkeiten. Der DVD-Player meiner Freundin, der Marke Tevion spielt die DVD ohne zu murren, hier ist beim Übergang von der ersten auf die zweite Schicht nur ein leichtes Ruckeln zu bemerken.
Fazit:
Unbedingt empfehlenswert, auch wenn Bild und Ton nicht gerade perfekt sind, denn dieser Streifen sollte in keiner Sammlung fehlen. Bedingt durch das Alter kann man da auch gerne darüber hinweg sehen. Wer jedoch das Buch nicht kennt wird sich bei der Handlung vermutlich etwas schwer tun, also wenn beim ersten Mal nicht alles klar ist, einfach noch mal anschauen, es lohnt sich.
...
ein Testbericht von Anderas732002-08-06 11:37:51vom 06.08.2002Empfehlung: ja
Eigentlich wollte ich keine Bewertung über einen der besten Sci-Fi Filme aller Zeiten schreiben, aber der neuere Dreiteiler (Dune 2000) mit A. Newman, W. Hurt und Saskia Reeves hat mir zu denken gegeben - muß gute alte Ware unbedingt wieder aufgewärmt werden?
Nun gut, John Harrison ist nicht D. Lynch und hätte vielleicht bei "Tales from the crypt" bleiben sollen statt sich an solch einem Werk zu vergreifen.
Zum Inhalt, der in beiden Filmen ähnlich ist, im neuen zwar etwas ausgebaut und mit mehr Hintergrund, aber im wesentlichen gleich:
Haus Artreides (gemeint eine
Form wie in "Herrscherhaus") unter der Herrschaft des gütigen und gerechten Duke Leto Atreides, gespielt von einem schweigsamen aber guten Jürgen Prochnow, soll die Kontrolle über Dune übernehmen.
Dune, Arakis, der Wüstenplanet, einzige Quelle des überaus wertvollen Rohstoff "Spice", heissumkämpft. Der Herr über Arakis zu sein, bedeutet unglaubleiche Macht.
Dies liegt am Spice, jener Substanz, die es den einem Navigator ermöglicht den Raum zu krümmen und so interstellare Entfernungen zurückzulegen.
Hier kommt auch schon eine der kleinen Mankos der 84'er Version zum Tragen: visuelle Effekte.
Natürlich kann man das heute bunter und lauter machen, aber trotz etwas hackeliger Animationen für einen knapp 20 Jahre alten Film ganz OK gemacht.
zurück zur Handlung: bis dato (der Film spielt "10.000 years into the future") hatte Haus Harkonnen die grausame Hand auf Arakis, gibt diese Macht aber fast ohne Widerstand ab, nur um später, gestärkt durch Truppen des Obersten des bekannten Universums, Padishah Emperor Shaddam IV, den Planeten wieder zurück zu erobern.
Dieser Plan wird durch des Dukes Sohn, Paul Atreides, verhindert. Kyle MacLachlan spielt diese Rolle sehr überzeugend, zeigt Gefühl wenn es passt und Härte wenn nötig.
Paul wird von den Fremen, den "Ureinwohnern" von Arakis aufgenommen und schließlich ihr Anführer um dann den den Plan der Harkonnen, den Planeten zurückzuerobern, zu vereiteln.
Das ist, sehr kurz zusammengefasst, der Inhalt, detailiertere Beschreibungen finden sich hier zu Hauf, ich versuche nur meine Eindrücke zu vermitteln.
Patrick Stewart spielt Gurney Halleck, einen der Lehrer des jungen Paul, mit einem Ausdruck der einem Mitglied der Royal Shakespeare Society würdig ist, wenn er in umwerfend schönem Englisch proklamiert "Moods are for cattle and loveplay, not for fighting!" ist klar, daß die Besetzung goldrichtig war.
Ambiente:
Die Requisiten haben nichts mit einem SciFi Streifen gemein. Die Atreides-Familie reist in einem Raumschiff, bequem in Grossmutters alten Leder-Sofas sitzend, es gibt Holztüren statt zischender Enterprise Schiebetüren.
Der Planet Giedie Prime ist schwarz, drohend und unglaublich böse in Szene gesetzt - düsterer Hintergrund zu einem meiner Lieblingsdarsteller: Sting! Der alte Pop-Barde hat seit Quadrophenia keine derart überzeugende Darstellung geboten und spielt mit bösem Grinsen so manchen an die Wand!
Musik:
Toto bringe die richtige Musik im richtigen Moment, Spannung wird aufgebaut und aufrechterhalten und bis zum Showdown gibt es keine schlecht oder langweilig vertonten Stellen. Der Showdon passiert übrigens über 130 Minuten nach dem Beginn, trotzdem hätte der Film etwas mehr länge vertragen um noch mehr Eindrücke zu vermitteln!
Zur DVD:
Ich kann den Bericht leider nicht in der DVD-Rubrik schreiben, da dort nur die neue, furchtbare 180 Minuten Version aufscheint, also mach ich hier die DVD-Features hin:
Hmmm, die Disk ist eine kreisrunde Scheibe mit 120 mm Durchmesser, etwa einen Millimeter dick. Das muß so sein, sonst passt sie in kein DVD-Laufwerk!
Was gibts noch... ach ja, ich hab das Teil bei meinem London Trip vor 2 Jahren im HMV Oxford Circus gekauft und unverzollt nach Österreich geschmuggelt - das hätte ich nicht tun sollen, aber ich hatte nicht eine schlaflose Nacht deswegen!
Sprache: englisch - und NUR englisch, das dafür in Dolby Digital 5.1... macht nicht viel Sinn bei einem so alten Film, schadet aber auch nicht - relativ geringer Rauschpegel!
bezahlt habe ich damals etwa 15 Pfund, in etwa 23 Euro.
Fazit:
Jeder der den Film noch nicht gesehen hat, soll sich sputen und möglichst die englische Version organisieren, obwohl die Übersetzung nicht gerade schlecht ist.
Top-Film auf katastrophaler DVD - Finger Weg von der 180er-Version!
ein Testbericht von the_maniac2002-03-24 19:56:13vom 24.03.2002Empfehlung: nein
Diese Meinung bezieht sich in erster Linie auf die neue 180min-Version des Films auf DVD! Die Bewertung bezieht sich nicht auf diesen wirklich guten Film!
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Kurz zur Story (für alle die Film/Buch nicht kennen)
Die Zukunft in über 8000 Jahren: Über das Universum herrscht Padisha Imperator Shaddam, der den verschiedenen Adelshäusern feudalistisch als Lehen Planeten überlässt. Wertvollster Planet des Universums ist Arrakis, auch genannt Dune – der Wüstenplanet. Denn nur hier kommt die unverzichtbare Spice-Melange vor. Sie verleiht seherische Fähigkeiten und erlaubt den im Laufe der Jahrtausende mutierten Mitgliedern
der Raumnavigator-Gilde die unendlichen Weiten zwischen den Planeten zu überbrücken. So sind sie es auch, die die tatsächliche Macht innehaben. Einen Gegenpol zu dieser mächtigen Organisation stellen die Bene-Gesserit dar. Dieser Frauen-Orden stellt mit seinen mentalen Fähigkeiten die Berater des Imperators sowie eine Art religiöse Führung.
Der Imperator ist besorgt, dass ihm Herzog Leto aus dem Hause Atreides, der im Rat der Planeten immer beliebter wird, seinen Thron streitig machen könnte. Daher fädelt er mit Hilfe der Bene-Gesserit, der Gilde und dem Hause Harkonnen, den Erzfeinden der Atreides, eine Intrige ein, um das Haus Atreides zu vernichten. Er nimmt dem Hause Harkonnen den Planeten Arrakis als Lehen und gibt es den Atreides – aber nur damit die Harkonnen mit heimlicher Unterstützung des Imperators in einer Entscheidungsschlacht das Haus Atreides vernichtet. Von Verrätern unterwandert kommen die Atreides auf Dune an. Leto, seine Frau Jessica – eine abtrünnige Bene-Gesserit und ihr gemeinsamer Sohn Paul. Zuerst scheint für den Imperator und die Harkonnen alles nach Plan zu verlaufen – der Herzog stirbt und Paul und Jessica werden in der unbarmherzigen Wüste von Arrakis, wo es nie regnet, ausgesetzt. Helfen kann jetzt nur das sagenumworbene Volk der Fremen, die Ureinwohner von Arrakis. Und diese warten schon seit Jahrhunderten auf den prophezeiten Messias, den Sohn einer Bene-Gesserit, der sie in die Freiheit führt...
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Frank Herberts Buch stellt zweifellos einen Meilenstein in der Science-Fiction-Literatur dar. Die Dichte der Geschichte und das ganze Drumherum an Legenden usw. machen „Dune“ für Science-Fiction in etwa zu das, was der „Herr der Ringe“ für das Fantasy-Genre ist. „Dune“ ist ein mehrteiliger Buchzyklus. Die Bücher sind in sich aber abgeschlossen. Die Zusammenfassung der Story oben bezieht sich auch nur auf das erste Buch. Dies ist auch der Teil, den David Lynch 1984 verfilmte. Die Qualität des Buches konnte David Lynch mit seinem Film zwar nicht erreichen, dennoch ist auch die Verfilmung von "Dune" ein echtes Sci-Fi-Highlight. Besonders bei der Auswahl der Schauspieler bewies Lynch ein glückliches Händchen: Neben Kyle MacLachlan (Paul Atreides), Jürgen Prochnow (Duke Leto), Patrick Stewart (Gurney), Sean Young (Chani) und Max von Sydow (Keynes) spielt auch Sting (Feyd Rautha) mit. Alle Charaktere kann man gut als die Gestalten aus den Büchern identifizieren. Die technischen Effekte sind für die Zeit gesehen gut, auch wenn der direkte Vergleich zur Referenz aus dieser Zeit – Star Wars – verloren wird. Beeindruckend sind die Szenen mit bis zu 20.000 Komparsen und die Aufnahmen des riesigen Sandwurms. Auch sehr gut gelungen sind die Nahkampfszenen mit den Körperschutzschilden. Alles in allem genug Gründe, um sich als Science-Fiction-Fan oder als Cineast diesen Film als DVD zu kaufen und ins Regal zu stellen. Es existiert dafür eine 130min-Version (die Kinofassung) auf DVD in Deutsch. Leider keine englische Tonspur. Jetzt ist von der Firma ASTRO Records aber auch eine 180min Version erschienen, die viele von Lynch geschnitten Szenen enthält. Diese Version ist übrigens nicht von Lynch lizenziert, daher musste die Firma den Namen „Alan Smithee“ als Pseudonym für den Regisseur angeben.
Das ganze hört sich nach einem echten Leckerbissen für Fans an, aber diese 180min-Version auf DVD ist eine große Enttäuschung. Ich habe mich sehr auf die zusätzlichen Minuten (ggü. der 130min-Version) gefreut. Aber diese Freude wird durch diese absolut schlechte Qualität zunichte gemacht. Bild- und Tonqualität würden selbst auf einer VHS-Kassette nicht mehr akzeptabel sein. Von Remastering für die DVD und für digitale Qualität ist keine Spur zu finden. Das Bild ist grobkörnig und flackert teilweise. Den Ton muss man sehr laut stellen und dann rauscht er. Die eingefügten Szenen wurden nicht nachsynchronisiert. Der Film ist dann in diesen Szenen auf englisch mit deutschem Untertitel (Wie bei der Blues-Brothers-DVD). Das ist an sich schon nicht toll. Ein Riesenmanko ist aber die fehlende englische Tonspur: Wenn man schon nicht die alten Synchronsprecher für die zusätzlichen Minuten bekommen konnte, hätte man wenigstens auch eine komplett englische Version dazugeben müssen (ohne Untertitel natürlich). Die spärlichen Extras verdienen diese Bezeichnung nicht. Es finden sich gerade mal ein paar Filmographien und Biographien als Stills. Kein Making-Of, keine Regisseur-Kommentare – nichts was man als Fan wirklich haben möchte.
Alles in allem ist das Produkt, was man in den Händen hält, eine lieblos zusammengestellte DVD, die dem Medium nicht gerecht wird. Es wird meiner Meinung nach darauf spekuliert, dass sich die Fans in Scharen diese DVD ungesehen ins Regal stellen. Das ist um so trauriger, weil dieser tolle Film mit ein bisschen Mühe zu einem echten DVD-Highlight hätte werden können. Daher sollte man sich diese Version höchstens zusätzlich (für richtige Fans) zu einer Originalversion mit zwei Tonspuren kaufen (wenn so eine Version endlich mal auf den Markt kommt). Ansonsten reicht es auch, sich die DVD mal zu leihen.
Daher gebe ich der DVD dieses "sehr guten"-Films schweren Herzens nur eine "5". Denn schließlich will ich hier die DVD bewerten!
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