Sehr gute Grafik, Super Atmosphäre, Spannende Story, Gute Sprachausgabe (Englisch)
bis jetzt ist alles in ordnung
- Ausgereifte Grafik (Unreal-Enginge)
- Spektakuläre Licht- und Schattenspiele
- Wahnsinns Klang und Sound
- Anspruchsvolle Quests mit Inhalt
- Verschiedene Schwierigkeitsstufen
- Echt spannend!
charismatischer Held
relativ frei erkundbare Spielwelt
spannende Story
Nachteile/Kritik
keine Deutsche Synchro, könnte manche stören
Gelegentliche KI - Aussetzer
ab und zu ein paar pixel fehler
- Man bekommt es schlecht im off. Handel bei Mediamarkt und Saturn nie auf Lager
teils schlecht übersetzte Untertitel
kleine Bugs
mäßige Gegner
Thief: Deadly Shadows Action PC Spiel am günstigsten bei:
ein Testbericht von Fenrir2010-01-18 00:59:44vom 18.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Taktik, Atmosphäre, Schocker, Originalität...Nachteile/Kritik: keine Deutsche Synchro, könnte manche stören
Wer sich nicht scheut ein wenig Zeit mitzubringen wird an diesem Spiel viel Freude haben.
Denn man kann nicht einfach durch das Spiel laufen und Leute niederschlagen, dabei hat man keine Chance, Garret ist nunmal kein Meisterkämpfer sondern ein Meisterdieb.
Da heißt es schonmal einige Minuten im Schatten zu verharren um den Wachrythmus der Garde herauszuhören und zu finden.
Das Spiel ist das dritte der Thief/Dark Project Reihe.
Es unterscheidet sich vor allem in der Grafik und ein wenig auch im Spielverhalten. So gibt es eineige Neuerungen, aber es wurde auch einiges weggelassen. Wer Seilpfeile sucht, scuht sehr lange, hat dafür aber sehr viel Platz. Denn es gilt nun die "Stadt" selbst, die vorher nur in einigen wenigen Leveln zugänglich war, zu erkunden.
Doch von Anfang an.
Hier spielt ihr einen Meisterdieb namens Garret.
Dieser ehemalige Straßenjunge lebt in der "Stadt". Eine mittelalterlich angehauchte Umgebung mit vielen Fantasy Aspekten, wie Zombies, Göttern oder ähnlichem. Doch es wird hier kein Heldenhaftes Epos gespielt, vielmehr das Tagewerk eines Diebes, dass durch ein größeres Abenteuer kurz unterbrochen wird.
Garret wurde von den sogenannten Hütern großgezogen, einer geheimnisvollen Gruppe. SIe ist eine von drei vorherrschenden Gruppen der Stadt. Die anderen sind die religiösen Hammeriten, die einen Erschaffer und Ordner anbeten und dem gegenüber die Heiden, die den Gott des Chaos anbeten. Beide Gruppen brauchten schon einmal die Hilfe von Garret in den früheren Spielen. Doch nun sind es die Hüter die bedroht sind.
Das Spiel ist ein Spiel für Schleicher und leidenschaftliche Geheimniskrämer.
Muß man sich doch mit Garret im Schatten herumdrücken und darauf achten vor Feinden nicht zu sichtbar zu werden.
Passiert dies doch einmal bleiben dem Spieler mehrere Möglichkeiten zu reagieren.
1. Die Haltlose Flucht durch Gassen in irgendeine dunkle Ecke.
2. Doch der offene Kampf Schwert gegen Dolch
3. Die Elegante Ablenkung mit einer "Blitzbombe" und anschließender Flucht über die Dächer oder Wände.
Es bieten sich viele Möglichkeiten für den Spieler. So gibt eine durch einen BReitkopfpfeil getötete Wache einen Schrei von sich der leicht gehört werden kann und hinterlässt eine Lache mit Blut. Die kann zwar weggemacht werden, aber mit dem gleichzeitigen beseitigen der Wache kann das schonmal kostbare Zeit kosten, Zeit die man nicht immer hat.
Stattdessen kann man die Wache auch lautlos durch einen Knüppel niederstrecken, doch muß man dafür erstmal nahe genuag heran kommen.
Zauberer dagegen kan man schon kampfunfähig machen wenn man ihren Stab klaut.
Oder wollen sie ohne Opfer ihre Beutezüge vollziehen? Auch das ist Möglich, wenn auch schwer. Sehr schwer
In jeder Situation sollte man also abschätzen was jetzt das richtige wäre. Denn ein Rückweg sollte auch gesichert sein....
Das Gameplay ist recht Elementar, über die Zifferntasten werden verschiedene Waffen angesteuert, mit der Maus der Blick gesteuert, solche Dinge halt. Neu ist zB, dass man auf den Boden achten sollte... Metallboden ist nunmal Lauter als Teppich und im rennen knarrt der beste Holzboden. Daher sind auch kriechen, langsam gehen und schleichen ins Spiel integriert.
Die Story ist in sich schlüssig, es stört nur manchmal etwas dass es keine Deutsche Synchro gibt. Alles ist auf Englisch mit Deutschen Untertiteln. Das Englische macht nochmal einen
etwas unheimlichen Touch und wer ein bisschen dieser SPrache spricht braucht auch nicht unbedingt auf die Untertitel zu achten, doch wer dies nicht kann, kann leicht abgelenkt werden, wenn man 2 Leute belauscht und darüber seine Sichtbarkeit vergisst und sich plötzlich erschreckt weil neben ihm aus dem Lautsprecher eine Wache schreit.
Die Atmosphäre ist sehr schön gelungen. Vor allem ein Level, "the shalebrigde cradle" hat mir Schauer über den Rücken gejagt. Doch auch in den anderen Leveln bleibt eine gewisse Spannung in den Muskeln, jederzeit bereit zu reagieren, wobei das warten die Geduld manchmal auf eine harte Probe stellt.
PC Technisch dürfte es auf den meisten Rechnern laufen, da sind mir keine Probleme aufgefallen
Tipp:
Dieses Spiel kommt besonders gut zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens, mit aufgesetzten Kopfhörern und ausgeschaltetem Licht. Dann sind Schauer und Spannung vorprogrammiert.
...
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Robin Hood ist ein Weichei dagegen!
ein Testbericht von Lachesis2008-12-05 18:58:49vom 05.12.2008Empfehlung: ja
Vorteile: - Atmosphäre
- Spannung
- Story
...Nachteile/Kritik: -
Seit ich mich in den Fängen des Berufslebens befinde, habe ich kaum noch Zeit mich in die Fantasiewelten von Computerspielen zu versenken und nutze meine freie Zeit dann doch lieber für Sport oder Bücher. Zu Schul- und Studienzeiten sah das noch ganz anders aus. Und weil ich mit zwei um einiges älteren Brüdern aufgewachsen bin, wurde ich auch schon recht früh mich ganz klassischen Jump ´n Run-Spielen, Adventure-Spielen und Egoshootern vertraut. Vielleicht war es unter anderem dadurch bedingt, dass ich noch nie besonders ängstlich war was Spiele, Horrorromane oder Horrorfilme anging. Aber dann kam uns im Jahr 1998 ein ganz neues Spiel in der Egoperspektive ins Haus, das mich – die ich mich immer für unerschreckbar gehalten hatte – eines besseren belehrte. Ich war damals 15, als ich die Bekanntschaft mit Garrett, dem Meisterdieb machte. Das Spiel hieß Dark Project – Der Meisterdieb, auch einfach bekannt als Thief.
Bei diesem Spiel ging es nicht mehr darum, wild überall Monster oder sonstige Feinde abzuknallen, sondern man spielte einen schlauen, aber nicht übermenschlich starken Gegner, der listig, leise und so unsichtbar wie möglich sein musste. Garrett ist ein Dieb, ein genialer Meister seines Faches, ausgebildet von der geheimen Brüderschaft der Hüter, die über die Welt und die Zeit wachen, und genau wissen, dass Garrett, der sich irgendwann verdünnisiert hat, um seine Fertigkeiten für die persönliche Bereicherung auszunutzen, bei der Rettung der Welt wie sie ist, eine zentrale Rolle spielen wird.
Den Antihelden Garrett zu spielen war eine wahre Freude. Eine superspannende Story war um ihn herum gebastelt worden und so schlich man durch finstere Katakomben, dunkle Gassen, bekämpfte Zombies und nervige Wachen, beraubte arrogante Adlige um ihr Kleinod und musste am Ende, nachdem man zu gierig gewesen war, seine eigene Haut retten. Die mittelalterliche Atmosphäre war ein absolutes Highlight. Man durfte nicht entdeckt werden und druckste sich immer mit schwitzigen Händen (die zumindest auf Tastatur und Maus) im Schatten herum, lauschend und auf eine Chance zum Zuschlagen wartend, um bloß nie entdeckt zu werden. Dark Project kostete mich unzählige Nerven, aber gleichzeitig schloss ich Garrett so ins Herz, dass ich das Abenteuer mit ihm noch einige Male durchstand. Im Expertenmodus wurde es noch wesentlich schwieriger, wo Garrett noch leichter verletzt werden kann und keine Menschen töten darf (als der Pfeil aus sicherer Entfernung fällt dann gleich mal weg).
Zwei Jahre später, also im Jahr 2000, kam dann der Nachfolger namens Dark Project – The Metal Age auf den Markt. Das Spiel haute mich nicht ganz so vom Hocker. Man hatte zwar die Grafik-Fehler, über die sich Teil 1 noch viel Kritik anhören musste, weitgehend ausgemerzt und wieder eine interessante kreiert, trotzdem ging mit der metallenen Umgebung und der verstärkten Beleuchtung im Vergleich zum ersten Teil viel Atmosphäre verloren.
Vier weitere Jahre mussten vergehen, bis es wieder einen Nachfolger gab. Es hatte sogar Gerüchte gegeben, dass nie einer erscheinen würde. Doch mit dem Namen Thief: Deadly Shadows präsentierte Ion Storm schließlich das lang ersehnte Wiedersehen mit Garrett, dem Meisterdieb.
Story
Garrett gibt es nicht ohne Story. Im dritten
Teil versucht man sich den mittelalterlichen Szenen des ersten Teils wieder anzunähern. Die Atmosphäre ist düster und mit mittelalterlich-industrieller Umgebung schlägt sich Garrett diesmal durch einsame Villen am Meer, Gefilde der Heiden und alte Gebäude.
Ein dunkles Zeitalter ist vorausgesagt worden. Es sind erneut die Hüter, die davon wissen, und Garrett wieder auf den Plan rufen. Eine zentrale Rolle soll er spielen im Kampf um die Welt und das dunkle Zeitalter, aber mit genaueren Informationen wollen sie natürlich nur für die eine oder andere Gegenleistung herausrücken. Dies führt unseren Antihelden in ein Spukschiff und in verlassene Tempel, wo es spukt. Schließlich findet Garrett auf eigene Faust heraus, wem er wirklich trauen kann und wem nicht... und wen er am Ende zu besiegen hat.
Die Stadt
Dreh- und Angelpunkt ist die Stadt, in der er lebt und wo er auch eine Wohnung hat, die immer wieder eine Zuflucht ist (zumindest für eine Weile) und wo man immer mal wieder einen Nachbarn oder auch den Vermieter um etwas erleichtern kann. Diese zentrale Erkundung der Stadt war eine wichtige Neuerung im Vergleich zu den alten Teilen. Sie ist während des ganzen Spiels vorhanden, natürlich betritt Garrett die Straßen nur bei Nacht.
Wichtig für ihn und damit für uns sind dabei verschiedene Hehler, die Garrett besucht, um seinen geklauten Krempel loszuwerden oder seine Ausrüstung aufzustocken. Nicht jeder Händler bietet alles und so muss man lernen, wen man wofür gebrauchen kann. An und für sich sind alle recht unterhaltsam, auch wenn sie nur Nebenrollen spielen.
Vor allem gibt es da eine junge Hehlerin, die einfach nicht weiß wie sie Garrett sagen soll, wie viel sie von ihm hält...
Gruppen
Die im zweiten Teil fast verschwundenen Hammeriten tauchen in Teil 3 wieder auf, jene durchgeknallte Glaubensgemeinschaft, die an den Erbauer mit seinem Hammer glaubt, und von Garrett natürlich nie ganze ernst genommen wird (von ihren Schätzen abgesehen). Außerdem gibt es da noch die Heiden, ein naturverbundenes, zauberkundiges Volk, was sich eher unterirdisch bewegt. Obwohl einander nicht Freund, sind sie sich doch darüber einig, dass sie Garrett nicht mögen. Garrett hat jedoch in diesem Teil die Möglichkeit, sich bei den Gruppen wieder einzuschleimen, indem er bestimmte Dinge für sie tut, was sich gut nebenbei im alltäglichen Geschäft erledigen lässt. Die Heiden sind dabei meiner Erfahrung nach um einiges schwieriger umzustimmen. Wer aber meint, als Dieb sowieso keine Freunde zu brauchen, kann sich auch dafür entscheiden und sich bei jeder Gelegenheit verfolgen lassen.
Dann gibt es da natürlich noch die Hüter. Im ersten Teil waren sie noch schemenhafte Bekannte, denen Garrett nur in den Zwischensequenzen begegnete. Hier wird ihre Bedeutung stark ausgebaut, aber nicht jeder Hüter ist ein Freund.
Waffen und Ausrüstung
Garrett ist kein besonders guter Kämpfer, deshalb muss er sich mit raffinierteren Waffen helfen. Schwert und Knüppel dürfen natürlich nicht fehlen, ebenso wichtig sind aber seine bekannten Hilfsmittelchen wie Feuer- und Wasserpfeile (zum Löschen von Fackeln), Seilpfeile, Blitzbomben oder die neuen Kletterhandschuhe.
Auf jedes Detail will ich hier nicht eingehen, damit sich niemand langweilt. Der Umgang mit allen Waffen und sonstigen Gegenständen wird im Spiel nach und nach von selbst erlernt.
Atmosphäre – Bloß nicht entdecken lassen
In Punkto Atmosphäre gibt es in diesem Teil wirklich nichts auszusetzen. Der Lichtkristall am unteren Bildrand zeigt immer an, ob Garrett gerade sichtbar ist, und sobald der Kristall hell wird, steigt das Adrenalin. Die Stadt an sich ist wunderbar düster gemacht, so dass sich ein genialer Schleicher wie Garrett einfach wohl fühlen muss. Vor allem aber gibt es einige Levels, die absolut nichts für weiche Gemüter sind. Neben dem Geisterschiff denke ich hier vor allem an ein späteres Level: Das Waisenhaus (vielleicht war es ja eine Inspiration für den gleichnamigen Kinofilm, der diesen Sommer in die Kinos kam...). In diesem alten, feuchten, verlassenen Gemäuer habe ich lange Zeit damit verbracht nichts zu tun. Die zahlreichen unheimlichen Geräusche lähmen einen geradezu, und vor allem wenn man die geniale Idee hat nachts zu spielen, ist dieses Level Nervenkitzel pur. Und wie bereits erwähnt... ich bin eigentlich nicht leicht zu erschrecken.
Grafik und Sound
Meine Grafikkarte war noch nie die beste (außerdem auch nach wie vor die gleiche wie 2004) und man kann die Grafik sicher noch auf mehr Details schalten als ich es immer tue. Trotzdem war auch ich mit der Optik immer zufrieden. Die Grafik ist auf dem soliden Stand eines Spiels vor vier Jahren, heute mit Sicherheit übertroffen, aber immernoch sehr schön anzusehen.
Neben der Egoperspektive kann man Garrett auch über die Schulter schauen, um seine Umgebung besser einzuschätzen. Ich persönlich mag diese Perspektive nicht, aber ich weiß, dass andere drauf schwören.
Der Sound war ja schon im ersten Teil revolutionär. Man weiß immer woher ein Geräusch kommt, schätzt wie weit es noch entfernt ist. Das Spektrum an unheimlichen Geräuschen ist noch erweitert worden. Das schlimmste ist es jedoch nach wie vor wenn einfach nur Schritte und Stimmen zu nah kommen.
Fazit
Ich bin ein großer Fan von Garrett dem Meisterdieb. Wenn ich Zeit finde, schleiche ich auch heute noch gerne durch die Level, bin ein wenig traurig, dass ich schon alle kenne, und hoffe auf einen Teil 4. Der dritte Teil ist komplex aber nicht unverständlich und nach wie vor ist der chronische Zyniker Garrett ein liebenswerter Antiheld, mit dem man sich gerne mal nur um sich selbst kümmert, um am Ende unfreiwillig die Welt zu retten.
Grafik und Sound lassen keine Wünsche offen. Bei Thief 3 muss man mitdenken, überlegen, strategisch handeln oder einfach mal drauf los rennen. Kein Spiel für Leute, die nur um sich ballern möchten, aber sehr wohl für welche, die sich gern gruseln und gern mitdenken.
Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung!!!
Voraussetzungen
Nur ganz kurz die wichtigsten Fakten:
- PIV 1,5Ghz CPU
- 256MB RAM
- 3-D-Karte
Mit einem PC nach heutigem Standard sollte Thief 3 kein Problem sein.
Wer mehr wissen möchte, kann sich mal auf die offizielle Homepage zu Thief 3 klicken und dort auch den Trailer ansehen:
http://www.eidos.de/gss/legacy/thiefdeadl yshadows/
Thief 3 gibt es für inzwischen nur noch 7,30 € bei Amazon....
try_or_die87, 15.01.2009
Klasse! So sollte ein Spielebericht aussehen! Das Spiel habe ich auch gespielt und fand es super. Ich glaube sogar, dass es letztens in der PC Action als Bonus mit drin war ... Liebe Grüße
ingoa09, 13.12.2008
Ein sehr guter Bericht!
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
Ingo
Bunny84, 05.12.2008
einen schönen Abend wünscht dir Anja
PS: freue mich über Gegenlesungen
ein Testbericht von Ketchup332006-02-23 12:57:48vom 23.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gute Grafik, Super Atmosphäre, Spannende Story, Gute Sprachausgabe (Englisch)...Nachteile/Kritik: Gelegentliche KI - Aussetzer
Lange haben alle Fans darauf gewartet. Am 11.06.2004 war es in Deutschland endlich soweit. Thief: Deadly Shadows, der dritte Teil der äußerst beliebten, hierzulande bisher unter "Dark Project" bekannten Games-Reihe ist erschienen. Eine neue Grafikengine, EAX-Sound, eine deutlich verfeinerte KI und eine mindestens ebenso spannende Story um Heiden, Hammeriten und Hüter wie in den beiden Vorgängerteilen, soll Garrett zum Erfolg führen. Ob dies gelingen kann, oder der neueste Diebeszug nur ein kalter Aufguß der alten ist, wird sich zeigen.
In meiner Funktion als Redakteur eines Online-Magazins bekam ich die Chance,
ein Presseexemplar des Spiels zu testen und ein Review dazu zu schreiben. Auf diesem Test basiert dieser Artikel.
Dark Project - Der Meisterdieb sorgte 1998 für Furore bei vielen PC-Spielern. Mit diesem Titel wurde ein neuer Typ PC-Game geschaffen - das Steath Genre. Trotz unverholener Skepsis vieler Experten, ob dieses Spielprinzip überhaupt aufgehen könne, wurde es einer der meistbeachteten Titel dieses Jahres. Angetrieben von dem Erfolg machte man sich bei Looking Glass daran, den zweiten Teil zu produzieren, welcher dann im Jahr 2000 erschien.
Auf der gleichen Grafik-Engine basierend und nur wenige Neuerungen enthaltend war dieser zwar ebenfalls qualitativ hochwertig, aber schon damals war klar, daß für einen eventuellen weiteren Teil deutliche Veränderungen her mußten. Seinerzeit sprach man in Pressemeldungen von insgesamt mindestens drei Abenteuern mit dem diebischen Helden Garrett. Schier endlose vier Jahre Entwicklungsarbeit später dürfen wir unserem Protagonisten bei seiner Arbeit nun erstmals wieder auf die Finger oder sogar über die Schulter schauen.
**Hammeriten, Heiden oder Hüter...**
Leider ohne ein richtiges Intro wird man gleich beim Spielstart in die erste Mission versetzt, die für alle Neueinsteiger gleichzeitig als ein Tutorial fungiert und für alte Hasen als Auffrischung bezüglich Bedienung und Spielweise dient. Getrieben vom Wissen um ein wertvolles, gut behütetes Geheimnis eines gewissen Lord Julian macht Garrett sich auf, um dieses im Gasthof "Zum blauen Reiher" zu lüften und wenn möglich den Besitzer wechseln zu lassen. Um sich seinen Weg sicher zu bahnen, stehen ihm diverse Schleichtechniken und Hilfsmittel zur Verfügung.
Einige Hinweise und ausgeschaltete Gegner weniger wird klar, dass er seine Suche an anderer Stelle weiterführen muss. So findet man sich im zweiten Level ohne weitere Umschweife in der Villa von Lord Julian wieder, um den sicher aufbewahrten Edelstein an sich zu bringen. Ist dies erfolgreich bestanden, folgt die große Neuerung im 3. Teil der Games-Reihe.
Garrett findet sich mit dem Hinweis auf den nächsten Auftrag in einer kompletten Stadt wieder, die von zahllosen Passanten, Dieben, Gaunern und Wachen bevölkert wird. Diese Stadt dient als zentraler Dreh- und Angelpunkt in der Story rund um Garrett, Prophezeihungen bezüglich des "dunklen Zeitalters" und die drei konkurrierenden Parteien Hammeriten, Heiden und Hüter. So wirkt diese durch die Zuordnung der Missionen zu konkreten Locations wesentlich mehr wie aus einem Guss als bei den Vorgängern, bei denen die einzelnen Level, nur unterbrochen durch gelegentliche Zwischensequenzen und Statistik- bzw. Händlerbildschirme, lose aneinandergehängt waren.
Man hat Zeit, die Stadt zu erkunden, Passanten um ihr mühselig erworbenes Hab und Gut zu erleichtern, den Händlern zum Verhökern von Diebesgut oder Aufstocken des Inventars einen Besuch abzustatten oder einigen storyunabhängigen Nebenquests nachzugehen. Da Garrett zu guter Letzt auch eine kleine Wohnung im Südviertel besitzt, in die er sich jederzeit zurückziehen kann, entsteht ein äußerst glaubwürdiges Szenario in dem man sich sofort heimisch fühlt. Von dort aus macht man sich dann nach einer kleinen oder größeren ersten Stadtbesichtigung auf zum Startpunkt des nächsten Levels.
Damit beginnt der Trouble aber erst. Wieder gerät Garrett zwischen die Fronten der drei Parteien, welche ihm Aufträge erteilen und, aus jeweils unterschiedlichen Beweggründen, die Zusammenarbeit anbieten. Die weitere Geschichte führt unseren Helden zu den verschiedensten Orten. Kathedralen, Geisterschiffe, das Pavelock-Gefängnis (wenn man bei den Docks ins Wasser springt) oder die Docks beinhalten alle aufs neue Überraschungen und unvorhersehbare Story-Wendungen. Seine Informationen erhält man hauptsächlich durch das Lesen diverser Bücher und Briefe, geschickt in das Spiel integrierte Zwischensequenzen sowie Belauschen oder Führen von Gesprächen mit NPCs.
**Aufmerksames Wachpersonal mit einigen Aussetzern**
Immer wieder hin und her gerissen hat mich die KI. Einerseits sind deutliche Veränderungen und auch Verbesserungen gegenüber den Vorgängerteilen erkennbar, andererseits wurden einige von Kennern und Fans erhofften Neuerungen nicht oder nur halbherzig umgesetzt. Auch einige echte Probleme waren leider festzustellen.
Bewegt man sich durch die Stadt bzw. Gebäude, wird man von Wachen verfolgt oder geht man zum Händler um die Ecke, wird einem immer wieder gewahr, dass die Umwelt teilweise selbst auf kleinste Aktionen von Garrett reagiert. So kommentiert ein Passant einen Rempler beim Vorbeigehen mitunter mit einem patzigen und provozierenden Spruch, reagieren Zivilisten, wenn man sie mit dem Knüppel bzw. dem Dolch angreift, bei ersterem teilweise fast amüsiert, bei letzterem allerdings panisch, reagieren Bedienstete auf gestohlene Wertgegenstände oder Wachen auf gelöschte Fackeln.
Wird man von letzteren erwischt oder auch nur einen Moment gesehen, erfolgt prompt eine entsprechende verbale Reaktion bzw. eine mehr oder weniger ausgedehnte Suche. Dabei werden teilweise bewußt ausgesuchte dunkle Ecken durchstöbert, in denen sich Garrett nach Meinung der KI höchstwahrscheinlich aufhalten könnte. All das wirkt sehr realistisch und überzeugt zumindest über weite Strecken.
Nach den positiven Zeilen komme ich aber um einige negative nicht herum. So ist die erhoffte Möglichkeit für die Gegner- oder NPC-KI, Lampen oder Fackeln nach Erkennen, dass diese gelöscht wurden, wieder anzuzünden, nicht umgesetzt worden. Auch teilweise gravierende Wegfindungsprobleme sind immer wieder an der Tagesordnung. So schaffen es NPCs gelegentlich nicht, sich an einer Tür gegenseitig aus dem Weg zu gehen und Wachen verlieren nach drei Ecken die Spur, obwohl man durch den Lichtkegel einer Straßenbeleuchtung läuft. Die Reaktion auf das Löschen einer Lichtquelle, wenn gleichzeitig noch eine zweite vorhanden ist, welche an bleibt, scheint ebenfalls ein Problem darzustellen.
**An der Wand herunter rutschende Leuchter**
In Thief 3 werkelt mal wieder die Havok-Physik-Engine. Für meine Begriffe ist diese Engine durchaus der Weg in die richtige Richtung. Wie man schon in anderen Spielen gesehen hat, ist diese in der Lage, viele physikalischen Vorgänge sehr nahe an der Realität darzustellen. Neben Grafik und Sound ist das ein wichtiger Bestandteil, der die Athmosphäre und Glaubwürdigkeit der Welt um Garrett herum ausmacht.
Das heißt allerdings nicht, daß ich nicht doch auch etwas zu kritisieren hätte. Auch wenn fliegende Teller, die Treppe herunter rollende Fässer oder kippende und umfallende Kerzenleuchter auf den ersten Blick spektakulär und realistisch wirken, hat man doch, sieht und hört man genauer hin, hier und da den Eindruck, dass die Umsetzung noch nicht wirklich optimal gelungen ist. So wirkt der Fall eines Buches immer irgendwie verzögert, geworfene Leuchter rutschen mit einem schabenden Geräusch gelegentlich an der Wand herunter, anstatt daran abzuprallen. Kippende Gegenstände scheinen sich ab und zu wie von selbst aufzuschaukeln und mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Wand fliegende Fässer prallen wie Gummibälle von dieser ab, zerbersten allerdings nicht.
Einer der großen Kritikpunkte am ersten und, aufgrund der Verwendung der gleichen Engine, erst recht am zweiten Teil von Dark Projact war die Grafik. Für Garretts aktuelles Schleichabenteuer hat man versucht, alles richtig zu machen. Zum Einsatz kommt dieses Mal, wie schon in Deus Ex 2, die Unreal-Engine in modifizierter Form. Auch wenn auch hier eher mäßig auflösende Texturen verwendet wurden, kann die Engine doch mit Effekten wie Echzeitschatten und Normal- bzw. Bump Mapping protzen.
Auch architektonisch hat man sich größte Mühe gegeben, ein Szenario zu schaffen, das einem hochwertigen Mittelalter-Schleich-Shooter alle Ehre macht. Seien es die dunklen, verwinkelten Gassen der Stadt, die riesige Kathedrale der Hammeriten, die schmutzigen Docks oder die Bibliothek der Hüter - alles wirkt wie aus einem Guß und trägt dazu bei, dass man schnell in diese Illusion eintaucht. Lediglich die, aufgrund der geringen Levelgröße und Unterteilung der Stadt in mehrere Teilgebiete, nötigen Übergänge reißen einen immer wieder aus der Traumwelt. Da diese Levelverbindungen in Form eines blauen Nebels daherkommt, in den man hineingehen muß, wirkt das sehr unralistisch und desillusionierend.
**Schaurig schönes lautloses Schleichen**
Für die Beurteilung des Thief-Sounds muß ich vorausschicken, daß mir für den Test leider keine EAX3.0- bzw. EAX4.0-Hardware zur Verfügung stand. Aber auch ohne ausgefeilte 3D-Effekte weiß der Sound nahezu vollends zu überzeugen. Aus defekten Leitungen plätschert Wasser auf den Boden, Türen schwingen knarrend auf, das Feuer von Fackeln oder im Kamin knistert leise vor sich hin, Maschinen klappern und rasseln bei ihrer Arbeit und Stimmengemurmel dringt aus den Häusern.
Dazu kommen Dialoge von Passanten in den Straßen, Kommentare von Garrett und Selbstgespräche der Wachen auf ihren Posten oder Patrouillen. Entdecken letztere den Dieb bei seinem Streifzug, gibt es Unmengen von Sprachsamples bei ihrer Suche nach ihm, welche fast durchweg passend gewählt und sehr glaubwürdig sind. In diese Geräuschkulisse taucht man schnell ein und fühlt sich förmlich umschlossen von einer akustischen Lebendigkeit.
Einer der Punkte, auf die man alle potentiellen Käufer immer wieder hinweisen sollte, da dieser auch nicht auf der Verpackung steht, ist die Tatsache, daß Thief 3 lediglich mit englischer Sprachausgabe daherkommt. Vermutlich aus Kostengründen oder auch Angst vor schlechten Umsatzzahlen in Deutschland, hat man auf eine vollständige Lokalisierung verzichtet und nur die Untertitel in verschiedenen Spachfassungen eingefügt.
**Waffen und Bedienung beinahe wie gehabt**
In Punkto Bedienung werden Kenner des Spiels nur wenig Neues finden und Neulinge nicht durch eine überzogen komplizierte Steuerung abgeschreckt. Die Spielerfigur wird mittels Maus und Tastatur gelenkt, ebenso die Zoomfunktion des künstlichen Auges, das Garrett anstelle seines im ersten Teil verloren gegangenen eingesetzt wurde. Leider ist dieses nicht mehr, wie im zweiten Teil, herausnehm- und zum Spionieren nutzbar.
Die Auswahl der primären Waffen sowie deren Funktion geschieht per Mausrad (oder Quick-Button) und linker Maustaste, die der sekundären Ausrüstung per Tastatur und das Öffnen von Türen bzw. Anwählen von Briefen, Büchern und ähnlichem per rechter Maustaste. Garretts Spezial-Bewegungen wie Ducken, Schleichen, Klettern oder Springen, die leider nur im begrenzten Umfang vorhanden sind, erledigt man wiederum mittels Tastatur. In der Praxis ist die Steuerung zuweilen recht hakelig, allerdings gewöhnt man sich schnell an dieses kleine Manko.
Zwei bedeutende Neuerung gibt es in Thief 3 gegenüber seinen Vorgängern. Zum einen sind aus der Ego-Perspektive die Arme und Beine zu sehen. Auf diese Art kann man Garrett bei seiner Arbeit in vielen Situationen wie z.B. beim Klettern oder Schlösser öffnen auf die Finger schauen. Schade ist nur, daß das Aufheben von Gegenständen oder das Schieben von Kisten bzw. Fässern ohne Zuhilfenahme der Hände vonstatten geht. Die zweite deutliche Veränderung ist die Umsetzung der Steuerung per 3rd-Person Modus. Auch wenn ich, vielleicht aus Tradition, alles aus der Ego-Perspektive gespielt habe, hat die Möglichkeit, Garrett in seinen Schleich-Manövern über die Schulter schauen zu können, hier und da durchaus seine Vorteile.
Vieles aus Garretts recht reichhaltigem Equipment ist aus den alten Spielen hinlänglich bekannt. Aber auch Eingeweihte werden hier und da neues finden. Neben den bekannten Wasserpfeilen zum Löschen größerer Flammen (kleinere, wie z.B. Kerzen, lassen sich auch ausblasen), Feuerpfeile zum Entzünden oder Erzeugen kleinerer Explosionen, die Gegner ablenkende Lärmpfeile oder Blitzbomben zum kurzzeitigen Blenden der Gegner gibt es auch einiges Neues auszuprobieren. So kann man mit den schon bekannten Moospfeilen nun nicht mehr nur schalldämpfende wuchernde Teppiche kreieren, sondern Wachen etc. durch direkten Beschuß kurzzeitig die Luft nehmen, so daß sie würgend und japsend auf der Stelle stehen und nichts mehr von der Umwelt mitbekommen.
Mit Ölfläschchen lassen sich kleine, zum Ausrutschen animierende Lachen verbreiten. Zudem können diese auch mit einem Feuerpfeil zum Brennen gebracht werden. Für die weggefallenen Seilpfeile kommen im Verlauf des Spiels Kletterhandschuhe hinzu, mit denen man die meisten der Steinwände erklimmen kann. Storyabhängig gibt es noch spezielle Ausrüstungsgegenstände. So steht einem gegen Zombies das altbekannte Weihwasser zur Verfügung, für andere Missionen werden gelegentlich z.B. den Breitkopfpfeilen mittels Segnung besondere Fähigkeiten verliehen.
Ebenfalls neu ist der Dietrich. Garrett ist nun nicht mehr gezwungen, die passenden Schlüssel für Türen oder Truhen mühselig zu suchen, sondern kann mittels seiner Diebes-Standardausrüstung jedes Schloß knacken. Je nach Schwierigkeit besteht jedes davon aus 3, 4 oder 5 Stufen, die nacheinander zu überwinden sind. Schade nur, daß die Funktionsweise so simpel ist. Es gibt lediglich 4 Stellungen (oben, unten, links, rechts), an denen der Dietrich funktioniert. So ist jedes Schloß im Handumdrehen Geschichte. Eine etwas ausgereiftere und herausforderndere Art, die Meisterwerke der Schmiedekunst zu überwinden, wäre hier durchaus wünschenswert gewesen.
**Technisch noch nicht ganz ausgereift**
Auch wenn ich während der gesamten Testphase nicht von Abstürzen oder schwerwiegenden Bugs geplagt wurde, welche mir das Weiterspielen versagt hätten, sind mir doch hier und da einige Kleinigkeiten aufgefallen, für deren Beseitigung ein Patch durchaus angebracht wäre. Neben dem mittlerweile durch ein kleines Update behobenen Problem, dass beim Laden der Schwierigkeitsgrad von einem eventuell eingestellten "leicht", "mittel" oder "schwer" auf die Standardeinstellung "normal" zurückgestellt wird, könnten einige der folgenden Bugs in hoffentlich folgenden Patches der Garaus gemacht werden.
So fallen z.B. beim Laden eines Spielstandes Waffen und Körper von eliminierten Feinden nochmals auf den Boden und verursachen somit Geräusche, auf die die Wachen unter Umständen aufmerksam werden. Wenn man in einer brenzligen Situation gespeichert hat, kann einen das eventuell den Hals kosten. In einigen Leveln ließen sich Kerzen durch ausblasen nicht völlig löschen, sondern glimmten mit halber Leuchtkraft weiter vor sich hin. Ich weiß nicht, ob das von den Programmierern so gewollt war.
Ebenfalls unrealistisch wirkt die Tatsache, dass Wachen und NPC´s anscheinend nicht durch Gitter hindurchsehen können. Ob das nun den fehlenden Möglichkeiten der Engine oder schlechter Programmierung zuzuschreiben ist, kann ich allerdings nicht sagen. Auch in die Anzeige der Lebenspunkte hat sich ein Fehler eingeschlichen. So trat es wiederholt auf, daß in heißeren Gefechten einige der gerade durch einen Treffer verloren gegangenen Lebensfläschchen nicht angezeigt wurden, andere wiederum schon.
In diversen Fällen wurde in der Stadt ein regelrechtes Mords-Chaos ausgelöst, da sich die Stadtbewohner, Gauner und Wachen zu Hauf gegenseitig umbrachten. Und natürlich kam es immer, wie es kommen musste. Alle NPCs in der entsprechenden Gegend sahen den völlig unbeteiligten Garrett als den Grund des Übels an und liefen panisch schreiend vor ihm weg bzw. holten gleich die Wachen.
Wobei das dann wiederum kein Problem darstellte, da letztere z.B. von den "fehlprogrammierten" Gaunern angegriffen und ermordet wurden. In einer stillen und dunklen Ecke stehend und zur Sicherheit eine Waffe im Anschlag haltend, hat mein alter Ego diese wahnsinnigen Spektakel des öfteren fassungslos beobachtet. Manchmal konnte ich mich schweren Herzens dazu durchringen, den mutmaßlichen Verursacher des Chaos zu töten, um dem Ganzen ein Ende zu setzten. Nur den Dank der NPCs durfte ich dafür nicht erwarten.
Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben soll der recht hohe Hardwarehunger von Thief 3. Auf dem verwendeten Testrechner mußte ich die Auflösung und Details sehr weit runterschrauben, damit ein flüssiges Spielen überhaupt möglich war. Will man Frameraten, die sich auch bei hohen Auflösungen und detaillierten Texturen in annehmbaren Größenordnungen bewegen, muß man einiges an Rechen- und Grafikpower unter dem Blechkleid des Heim-PCs haben. Dabei sollte man sich von den auf der DVD-Hülle angegebenen Systemanforderungen nicht täuschen lassen. Für ein optimales Spiel sollte es schon ein Prozessor mit 2,5 GHz und eine Grafikkarte vom Schlage einer ATI Radeon 9800 bzw. Nvidia FX5900 sein.
**Garrett wie er leibt und lebt**
Ich gebe zu, daß der hier von mir verfasste Test verhältnismäßig viele negative Anmerkungen enthält. Niemand soll nun aber den Eindruck erhalten, dass das Spiel schlecht wäre. Ganz im Gegenteil. Bis auf die aufgezählten kleinen Unzulänglichkeiten ist Thief 3 ein sehr gutes Spiel geworden, das als ein würdiger Nachfolger der ersten beiden Teile gelten darf. Neben Grafik, Physik-Engine und Sound hat mir besonders die lebendige Stadt als Dreh- und Angelpunkt der Story gefallen. Dadurch wird das Spieleerlebnis nochmals glaubwürdiger. Die sehr gut konzipierte, mysteriöse und spannungsgeladene Geschichte trägt ihren Teil dazu bei.
**Als "Original" leider fast nur noch bei ebay erhältlich**
Das Erscheinen von "Thief - Deadly Shadows" liegt nun schon eine Weile zurück. Neben der deutschen Erstausführung gibt es mittlerweile Budget-Ausführungen diese Spiels, z.B. die Premier-Collection. Der Verkaufspreis ging bis heute drastisch nach unten und bewegt sich mittlerweile bei ca. 8,- bis 15,- Euro, je nach Ausführung. Für Spieler ist jede Variante gleich gut, für Sammler würde ich immer die Erstausgabe empfehlen. Da ich für den Test nur ein Presse-Exemplar des Spiels zur Verfügung hatte und dieses aus rechtlichen Gründen später an unseren Chefredakteur zurücksenden mußte, blieb mir leinder keine andere Wahl, als mir das Spiel später selbst zu kaufen, so dass es heute Teil meiner nicht unbedingt kleinen Spielesammlung ist.
**Fazit**
Was soll ich großartig zu Thief 3 sagen. Auch wenn ich die Kritik vieler Fans an der etwas unausgereiften Gegner- und NPC-KI oder der sehr guten aber nicht wirklich exzellenten Grafik durchaus verstehe, kann ich nur wiederholen, daß meine Erwartungen voll und ganz erfüllt wurden. Es hat wieder ungeheuer Spaß gemacht, mit Garrett unbekannte und gefährliche Terrains zu erkunden und der spannenden und vertrackten Geschichte von Hütern, Hammeriten und Heiden nachzugehen. Die Grafik ist dabei genauso stimmungsvoll geraten, wie die Sounduntermalung. Garretts Equipment und die Bedienung des Spiels haben sich nicht wesentlich verändert und sind für alte Hasen und Neueinsteiger leicht überschaubar. Eigentlich gibt es von meiner Warte nur zwei wirkliche Kritikpunkte. Zum einen die etwas unter den Erwartung gebliebenen KI-Fähigkeiten und zum zweiten die fehlende deutsche Sprachausgabe. Während mir im ersten Punkt wohl viele, die das Spiel oder die Demo gespielt haben, zustimmen werden, kann man über die Sprachausgabe durchaus streiten. Da ich von den ersten beiden Teilen her weiß, daß man bei Eidos (bzw. damals Looking Glass) in der Lage ist, sehr gute deutsche Synchronisationen zu produzieren, hätte ich mir als kleiner Fremdsprachenmuffel eine solche auch für den dritten Teil gewünscht. In dieser Meinung haben mich auch nicht unerheblich viele Poster in den unterschiedlichsten Foren bestätigt. Unabhängig von Sprachausgabe und KI kann ich jedem das Spiel nur wärmstens ans Herz legen. Und Fans kaufen es sich ja wohl sowieso, oder?
PS: Den Bericht gibt es (minimal anders) schon bei ciao!
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ein Testbericht von pcblizzard2005-06-17 11:03:11vom 17.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: charismatischer Held
relativ frei erkundbare Spielwelt
spannende Story...Nachteile/Kritik: teils schlecht übersetzte Untertitel
kleine Bugs
mäßige Gegner
Einleitung:
Wenn die Nacht über die Welt hereinbricht, dann machen es sich die rechtschaffenen Bürger in ihren warmen Betten bequem, löschen noch die Gasfutzel auf dem Nachttisch und stopfen den Sparstrumpf unters Kopfkissen. Sobald das Schnarchen einsetzt, ist die Zeit des Meisterdiebs Garrett gekommen. Denn der stibitzt mit seinen berühtigten langen Fingern jede Börse unter jedem Kopfkissen - egal, wer da schlummert. Im dritten Teil der "Thief"-Reihe (in Deutschland ursprünglich unter dem Namen "Dark Project" erschienen) schleicht ihr euch in der Rolle des Meistediebs durch die Stadt ohne Namen und versucht
soviel Beute wie möglich zu machen. Nebenbei rettet Garrett noch die Welt (ja klar) - wie in den Vorgängern, ohne selbst zu wissen, dass von seinem Schicksal die Zukunft seiner Mitmenschen abhängt (is nich wahr).
Die Lichter der Großstadt:
Garretts drittes Abenteuer spielt in der gleichen namenlosen Stadt wie die ersten beiden Teile. Der Clou: Die Stadtviertel, die der Dieb nach und nach erkundet, dürft ihr frei durchwandern. Von den NPCs dort erhaltet ihr Aufträge, belauscht Gespräche oder leiert Pasanten das Portmonée aus der Tasche. Die einzelnen Viertel gehören unterschiedlichen Grupp an, die untereinander verfeindet sind. So zoffen sich etwa die naturverbundenen Heiden ständig mit den technikverliebten Hammeristen. Sobald Garrett Aufträge für eine der Fraktionen erledigt, steigt dort sein Ansehen. Gleichzeitig ist er bei den anderen weniger willkommen. Von den Straßen aus erreicht Garrett die einzelnen Missionen. Die sind meistens von den Stadteilen durch ein Ladebildschirm getrennt. Garrett muss hier fast immer bestimmte Objekte erbeuten - natürlich, ohne sich erwischen zu lassen. Da er am besten gar nicht gesehen werden sollte, gibt es einen Lichtkristall, der euch anzeigt, wie sichtbar der Held gerade ist. Grau steht für unsichtbar, gelb für erleutet wie eine Neonreklame in Las Vegas.
Garrett Fisher:
Damit der Langfinger in seinen Einsätzen den Häschem entgehen kann, hat er eine echte Agentenausrüstung dabei. Darunter sind Blendbomben, Brand-, Spreng- und Moospfeile. Letztere dämpfen Schritte ab, damit ihr unbemerkt über laute Oberflächen wie Mamor huschen könnt. Die Hauptwaffe des Diebs ist sein Flitzebogen. Mitunter schickt Garrett Störenfriede auch aus dem Hinterhalt per Knüppel auf die Bretter oder wehrt sich im Nahkampf mit einem Dolch. Die Wachen stellen sich allerdings oft sehr ungeschickt an. Zwar reagieren sie prompt auf Geräusche, doch genügen oft simple Tricks, um zu entkommen. Wenn Garrett sich etwa auf einen Schrank rettet, geben die Wächter nach kurzer Zeit die Suche auf. Die Budgetversion entspricht dem englishen Original mit deutschen Untertiteln für die zahlreichen Dialoge. Allerdings ist die Übersetzung der Texte nur mäßig gelungen, da vor allem Ausfrufe und Redewendungen wortwörtlich übersetzt sind.
Fazit:
Der dritte Auftritt von Schleichopa Garrett gefällt mir wegen der Atmosphäre. Die Grafik vermittelt mit schmucken Licht- und Schatteneffekten ein dichtes Flair, und die spannenden Intrigengeschichten voll mysteriöser Rätsel zieht mich in ihren Bann. Offenbar bewundern auch die Gegner die hübsche Grafik. Denn die achten lieber oftmals auf die Umgebung, als auf mich. Das ist unter meiner Würde (Ja, ich habe auch noch eine Würde ;-)) als Meisterdieb und nervt. Trotdem ist "Thief 3: Deadly Shadows" zum Schnäppchenpreis eine gute Beute.
Infos zu "Thief 3: Deadly Shadows"
Ausstattung: 1 DVD, Handbuch (35 Seiten)
Sound: 5.1-Surround
Genre: Schleich-Action
Entwickler/Publisher: Ion Storm/Eidos
Website: www.thief3.com
ca. Preis: 15 Euro
Schwierigkeitsgrade: 3 Stufen, leicht bis schwer
USK-Alterseinstufung: ab 12 Jahre
Sprache Spiel/Handbuch: englisch/deutsch
ein Testbericht von Sylencer2005-03-07 21:52:07vom 07.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - Exzellente Grafik, gute Steuerung
- Einfache aber gute Story...Nachteile/Kritik: - Mängel beim Sound
- Nur kurzer Spielspaß
Thief - Deadly Shadows
>> Das Spiel
In dem Spiel Thief - Deadly Shadows, sind sie ein waschechter Meisterdieb! Sie kriegen jede Tür auf, können jedes Schloss knacken und jede Wachen hinterlisten. Nunja, ganz so leicht ist es nichtm aber Übung macht den Meister. Am Anfang des Spieles wird ihnen die ganze Steuerung erklärt, mit welchen Tricks sie arbeiten können und welche Waffen sie zur Verfügung haben. Sie haben z.B. einen Bogen mit verschiedenen Pfeilsorten. Einmal gibt es Wasserpfeile. Mit Hilfe von den Wasserpfeilen können sie Flammen/Fackeln/Kerzen ausmache, sie schiessen einfach auf das gewünschte Ziel und die
Kerze erlischt. Desweiteren gibt es einen Moospfeil. Mithilfe des Moospfeiles können sie einen lauten Boden (Beispielsweise Steinboden) mit Moos bedecken. Sie schiessen einfach den Pfeil auf den Boden/Wand oder was sie eben haben möchten. Der Sinn ist, dass man nun Ihre Schritte nicht mehr hören kann, dies ist sehr praktisch. Zur weiteren Auswahl gibt es einen Krachpfeil, mit dem können sie Wachen ablenken. Sie schiessen ihn auf ein gewünschtes Ziel und der Pfeil macht solch einen Krach, dass dieser die Wachen anlockt und die Wachen verwundert in der Gegend rumgucken! Dass ist die perfekte Gelegenheit für sie unbemerkt die Fliege zu machen. Einen normalen Pfeil gibt es natürlich auch, mit dem können sie Leute verletzen, gar töten. Eine weitere Waffe die es gibt ist der Knüppel. Mit dem Knüppel können sie ganz leise von hinten einen erschlagen, ohne dass dies jemand mitkriegt. Das gleiche geht natürlich auch mit dem Dolch den der Meisterdieb immer bei sich trägt. Wobei es sein kann dass wenn die Wachen ihre Waffen (beispielsweise Schwerter) dann fallen lassen es zu Geräuschen kommt und andere Wachen oder Zivilisten/Passanten auf sie aufmerksam werden. Der Sinn der Story ist ganz leicht. Sie müssen verschiedene Aufgaben bewältigen, und unbemerkt Missionen erledigen! Zu den Aufgaben gehören logischerweise Schlüssel oder Geld oder andere spezielle Objekte klauen. Zur Zeit wird es natürlich immer schwerer , denn es werden immer mehr Aufgaben, mehr Wachen und es wird schneller auf sie aufmerksam gemacht, denn in jeder Ecke lauert auf sie eine Gefahr!
>> Grafik&Co
Die Grafik von Thief ist einfach nur genial. Das Spiel hat eine 1A Grafik, und die Unreal Engine verleiht dem ganzen noch das gewisse etwas. Die Musik bzw. Geräusche sind eher mittelmäßig. Es kommen nur gelegentlich irgendwelches Klirren oder andere Geräusche, hier wird sehr an Sound gesparrt. Eher etwas Schade, da man da meiner Meinung nach noch etwas dran hätte machen können. Die Steuerung des Spiels ist auch sehr gut. Selbst das das Schloss-Knacken mit dem Dietrich, was eher schwer aussieht ist relativ leicht und auch die übrige Steuerung lässt sich schnell berherschen.
>> Fazit
Meiner Meinung nach ist Thief 3: Deadly Shadows ein sehr gutes Spiel. Es hat eine ekzellente Grafik und Steuerung, nur ein paar Sound-Mängel! Der aktuelle Preis von 15Euro spricht dem Spiel 100%ig zu und sind es auf jeden Fall wert. Was bei mir etwas mängelt ist der nicht allzulange Spielspaß! Wegen der wenigen Abwechslung macht das Spiel nach einiger Zeit auch keinen Spaß mehr, aber für zwischendurch ist das Spiel auf jeden Fall sehr gut geeignet!
Gesamtnote: 2-
Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Testbericht helfen!
Über eventuelle Komentare und Bewertungen würde ich mich natürlich freuen :) !
ein Testbericht von Mahdi2005-03-07 19:11:14vom 07.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - Ausgereifte Grafik (Unreal-Enginge)
- Spektakuläre Licht- und Schattenspiele
- Wahnsinns Klang und Sound
- Anspruchsvolle Quests mit Inhalt
- Verschiedene Schwierigkeitsstufen
- Echt spannend!...Nachteile/Kritik: - Man bekommt es schlecht im off. Handel bei Mediamarkt und Saturn nie auf Lager
Nach Dark Project 2 – „The Metal Age“ und seinen durchgestylten Technikwelten schleicht sich unser Anti-Held Garret im dritten Teil dieser packenden Serie wieder in mittelalterlichen Stadtidyllen und alten Häusern herum. Verborgen im Schatten dieser Villen und Wohnhäuser schleicht sich Garret durch die Stadt um sein Lebensunterhalt mit seinem fünf langen Fingern der rechten Hand zu verdienen, die sich für keine andere Arbeit besser eignen würden. Die Schatten sind dabei sein höchster Verbündeter, bei der die Entwickler eine völlig neue Licht-Engine entwickelten, die in ihrer Komplexität und Dynamik atemberaubende
Realität vermittelt. Was diesen Effekt noch verstärkt ist die Unreal-Engine, welche die Texturen und Gegenstände im feinsten Detail darstellt. Auf leisen Sohlen ist jedoch nicht nur die Grafik entscheidend auch beim Sound wurde auf Detail und Realitätsnähe gesetzt, die einem in bestimmten packenden Situationen schon mal einen großen Schrecken einjagen können. Denn ihr Weg durch die dunklen Schluchten der nächtlichen Stadt ist nicht ungefährlich zahlreiche Gegner mit sehr hoher Intelligenz erschweren Ihnen ihr Handwerk. Doch Aufmerksamkeit und einige technische Raffinessen sollten es Ihnen ermöglichen auch diesen Gefahren zu umgehen und sich ungehindert ihrer Aufgaben zu bedienen. Ich halte dieses Spiel für sehr gelungen und kann wirklich nur empfehlen es mal zu spielen, es lohnt sich.
ein Testbericht von king3742004-09-25 20:52:49vom 25.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Grafik,sehr spannend,frei begehbare Stadt...Nachteile/Kritik: mehrere kleine Bugs,nur Untertitel
In Thief :Deadly Shadows spielen sie den im Mittelalter lebenden Meisterdieb Garett.
In seiner Stadt, in der er sich frei bewegen kann, gibt es überall Leute die ihm sagen wo es was zu holen gibt. Die Stadt wird von drei Parteien regiert : Den technik verrükten Hammeriten, die naturliebenden Heiden und die magiebechendenhers Hüter. Letztere sagen ein düsteres Zetalter stehe bevor und Garett sei maßgeblich daran beteiligt. Warum genau wollen sie ihm aber erst sagen wenn er einige Artefakte beschafft hat. Diese Artefakte liegen natürlich nicht irgendwo rum sonder müssen aus
Gebäuden, Verließen oder Tempeln gestohlen werden.
Missionen
Um an die Artefakte zu kommen rennt Garett nicht einfach in irgendeinen Tempel und schlägt alles nieder was ihm in die Quere kommt. Nein denn Grett ist nicht sehr kampfbegabt und hätte gegen eine Überzahl von Gegnern keine Chance. Staddessen schleicht er sich von Schatten zu Schatten und erledigt seine Gegner aus dem Hinterhalt. Wenn sie tief im Schatten stehen können die Gegner sie nicht sehen aber nur wenn sie auch komplett darin verschwinden.
Wie gut oder schlecht sie sichtbar sind zeigt ein Lichtkristall am unteren Bildschirmrand.
Wenn mal alles von Fakeln erhellt und kein Schatten in sicht ist, helfen sie einfach nach und löschen die Fakeln mit einem Wasserpfeil.
Die Wachen gehen Geräuschen nach, also müssen sie darauf achten nicht zu schnell zu gehen sondern zu schleichen. Falls sie doch einmal erwischt werden hilft nur noch die Fluch denn im Kampf hat Garett keine Chance.
Erledigte Gegner werden in einem nahe gelegenen Schatten versteckt damit sie nicht von anderen Wachen entdeckt werden die Alarm schlagen können.
Manchmal sind Türen mit einem Shcloß versehen, das sie dann in einem Minispiel öffnen müssen.Wenn sie es geschafft haben in den Raum zu kommen wo ein Artefakt liegt, dann suchen sie weiter nach wertvollen Gegenständen. Alles wertvolle was sie zusätzlich zu einem Artefakt finden können sie bei einem Hehler verkaufen. Von dem so gewonnenen Geld können sie beim Händler Ausrüstung kaufen die dem Meisterdieb bei seinen Beutezügen behilflich sein könnten.
Spielspaß
Mir macht Thief :Deadly Shadows einen so großen Spaß weil es extrem spannend und anspruchsvoll ist. Wenn sie es nach harter Schleich-Arbeit endlich in einen mit wertvoller Beute gefüllten Raum geschafft haben ist das ein tolles Gefühl. Auch macht es Spaß sich langsam an Gegner anzuschleichen un dann blitzschnell zu erledigen. Toll ist auch das die Gegner schlau sind und Veränderungen wie von Garett geöffnete Türen wahrnehmen und entsprechend darauf reagieren.
Schwächen
Thief :Deadly Shadows hat mehrere kleine Schwächen. Z.b. taucht eine eben erst erledigter Gegner wieder auf und greift sie an.Manche Gegner lassen sich auch durch das im Kreis um einen Brunnen rennen abhängen.
Außerdem wurde Thief :Deadly Shadows nicht synchronisiert sondern nur mit Untertiteln versehen. Die wurden aber wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt. so das einige Sprichwörter einfach lächerlich klingen.
Grafik
Die Grafik eine modifizirte Unreal-Engine sieht einfach klasse aus.Die hoch aufgelösten Licht- und Schattentexturen wirken sehr realistisch.
Auch gut ist, dass Thief :Deadly Shadows über Bump mapping verfügt und sie so Kisten verschieben oder Stühle umschmeisen können.
Sound
Auch der 5.1 Sound klingt gut. Wer eine Surround- Anlage besitzt kann genau hören aus welcher Ecke die Gegner kommen.
Mein Fazit
Wer denkt. dass Thief :Deadly Shadows einfach nut Splinter cell im Mittelalter ist, der täuscht sich.
Das Schleich-Erlebniss ist viel intensiver und spannender. Auch, dass sich Garett zwischen den Missionen frei bewegeb kann ist neu.
Ich finde trotz mehrerer kleiner Bugs, dass Thief :Deadly Shadows ein super Schleich-Shooter ist den ich nur weiter empfehlen kann!
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ein Testbericht von Patrick01622004-07-20 12:32:03vom 20.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: bis jetzt ist alles in ordnung...Nachteile/Kritik: ab und zu ein paar pixel fehler
stufen dürfen Sie innerhalb der Stadt vollkommen frei auf Erkun-dungs- und Diebestour gehen. Dabei können Sie verstecktet Schätze in Häusern finden oder 1 Gespräche Dritter belauschen und erhalten so wertvolle Hinweise für den Spielverlauf. Auch wenn Sie dabei sind.eine der vorgegebenen Spielaufgaben zu lösen, stehen Ihnen stets verschiedene Wege zum Ziel offen. Und Sie können dabei immer zusätzliche Schätze entwenden. Die Ausrüstung des Diebes enthält zwarl auch gefährliche Waffen, vorwiegend aber nützliche Gegenstän-; de, die Garrett helfen, unbemerkte einzubrechen oder Bewacher zu betäuben. Mit einem Wasserpfeil lassen sich zum Beispiel
störende Lichtquellen elegant löschen, mit einem Moospfeil legen Sie die perfekte Unterlage für lautloses Schleichen, und ein Lärmpfeil lenkt elegant Wachen ab, Türen und Truhen sind häufig verschlossen und müssen in einer Art Geschicklichkeitsübung erst mit einem Dietrich geöffnet werden.
Zwischen Ihren Beutezügen machen Sie Rast in Garretts Haus. In seinem gemütlichen Appartement finden Sie einen Trainingsraum mit einem Sandsack und, ein Übungsschloss zum Öffnen, ansonsten dient es Ihnen aber vor allem als Startpunkt für Ihre Aufgaben.
Verletzen Sie bei einem Rundgang durch die Stadt die Ausgangssperre und werden von einer Stadtwache gefangen genommen, bedeutet dies zwar,^ nicht das Spielende, Sie wandern aber ins Gefängnis und verlieren Ihre Beute. Doch Garrett wäre kein Meisterdieb, wenn er sich: aus dieser misslichen Lage nicht befreien könnte. Hier kann er beweisen, dass er nicht nur ein Einbrecher-, sondern auch ein Ausbrecherkönig ist. Schnell der Wache den Zellenschlüssel vom Gürtel gemopst, schon ist er der Freiheit wieder ein Stück näher. Jetzt nur noch ohne Aufmerk-samkeit zu erregen das be-schlagnahmte „Eigentum" be-sorgen und unbemerkt das Gebäude verlassen...
Beeindruckend und eine echte Herausforderung für den Spieler ist die Intelligenz der verschiedenen Wachen, die Sie besser nicht treffen sollten. Bereits laute Schritte versetzen diese stets aufmerksamen Gesellen sofort in Alarmzustand und lassen sie nach der Geräuschquelle suchen. Dabei gehen sie äußerst geschickt vor und bleiben dabei keineswegs auf vorhersagbaren ' Wegen. Spürt eine Wache Sie auf,'i gibt es zwei Möglichkeiten: Haben Sie eine Blitzbombe oder eine Gasgranate, können Sie der
Widersacher mit einem gezielten Wurf problemlos ins Land der Träume schicken. Steht Ihnen je; doch nur Ihr Dolch zur Verfü-? gung, kommt es zum Kampf der "Klingen. Grundsätzlich sind Ihnen die Wachen kämpferisch überlegen, doch mit etwas Geschick und Heiltränken werden „ Sie bei normalem Schwierigkeitsgrad locker mit einem Gegnerfertig.
Im Expertenmodus ist das. Spiel hingegen eine echte He rausforderung: Ihre Gegner sind kaum zu schlagen und hören jedes noch so kleine Geräusch. f Schaffen Sie es aber, sich unbemerkt von hinten an einen Gegner heranzuschleichen, können Sie diesen dank des Überraschungseffektes mit nur einem Schlag niederstrecken.
Bedienung
Auf Diebestour gehen Sie mit Garrett in der Ich-Perspektive und der für PC-Actionspiele klas-
sischen Kombination aus Maus- und Tastatursteuerung.
Während die Vorgänger sich allein aus der Ich-Perspektive spielen ließen, können Sie jetzt t jederzeit in die Dritte-Person-Ansicht wechseln. Für das Auswählen Ihrer Ausrüstung und Waffen stehen Ihnen zusätzlich Schnelltasten zur Verfügung, die Sie individuell belegen können.
Spielfortschritte können Sie jederzeit in unbegrenzter Zahl
auf Ihrer Festplatte speichern.
Urteil
Konkurrenz belebt das Schleich-, geschärt. Mit Thief - Deadly Sha-dows ist den Erfindern des ersten Action-Schleichspiels auf dem Computer wieder ein großer Wurf gelungen. Der neue Dieb setzt die Serie nach langer Pause mit vielen spielerischen Neuerungen gegenüber dem zweiten s Teil würdig fort. Die große Freist heit in der Spielwelt, die einzel-" nen Spielaufgaben zu lösen, und die Möglichkeiten, in der Stadt
auf eigene Faust Einbrüche und
Taschendiebstähle zu begehen, motiviert zu ausgedehnten Die- bestouren.
Im Vergleich mit Schleichkonkurrent und Geheimagent Sam Fisher („Splinter Cell - Pandora Tomorrow") fallen nur das deutlich geringere Bewe-
gungsrepertoire Garretts sowie
l:der fehlende Mehr-Spieler-Mo-
dus negativ auf.
Wer sich nicht daran stört, mit
einem im Herzen guten Dieb
nachts auf Beutezug zu gehen,
findet in dem neuen Thief eine
spannende und „gute" Unterhal-
tung.
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ein Testbericht von Jayspezi2004-07-12 13:12:25vom 12.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Exzellente, düstere Atmosphäre, sehr gute Grafik + Sound. Abwechslungsreichtum, Freie Bewegung in der Stadt...Nachteile/Kritik: KI-Aussetzer, viele Ladezeiten
Es ist für mich zwar der erste Teil, welchen ich von der wohl bekannten Spielreihe "Thief ", bzw "Dark Project" spiele, dafür ist es aber ein wirklich grandioses Spiel. Ich spiele es schon seit etwa 15 - 20 Stunden und finde es richtig faszinierend. Daher möchte ich gern meine Erfahrungen mitteilen.
>>Das Spiel<<
Als Spieler spielt man einen Meisterdieb, namens Garrett. Dieser lebt in einer mittelalterlichen Stadt in welcher sich viele Möglichkeiten zum Diebstahl und Raub bieten. In der Stadt leben 3 größere Gruppen: Die Heiden, die Hammeriten und die Hüter. Anfangs
bestiehlt man hübsche und kostbare Gegenstände aus den Gemächern und Schlössern dieser Gruppen oder einfach nur von reichen Leuten; später wird die Situation für Garrett immer schwieriger, da sein dieberisches Handwerk auffällt. Zu diesem Handwerk zählt:
1. Das Einbrechen in Häuser, Schlösser, o.Ä.
2. Das Stehlen von wertvollen Gegenständen
3. Das Ausschalten von Leuten, welche Garrett entdecken könnten
4. Nicht auffallen
5. Den Tatort mit viel Beute verlassen
Man erhält von verschiedensten Personen Aufgaben, bzw. Missionen. Diese zählen zur Haupthandlung von Garretts Tun. Hauptsächlich werden von den Auftraggebern besondere Gegenstände gefordert, welche Garrett dann z.B. aus einem hochbewachten Schloss stehlen muss. Nebenbei kann und sollte man dann wie gesagt alles einsacken, was glänzt. Die Beute nutzt man schlieslich, um sich neues Repartoir zuzulegen. Dazu gehört natürlich der Bogen mit notwendigen Pfeilen, Gesundheitstränke, Gas&Blendbomben, Minen, usw. Je mehr man dementsprechend aus jeder Mission mitgehen lässt, umso mehr Pfeile kann man sich dann für die nächste Mission kaufen. Das Geld wird ausschlieslich für solches Gerät ausgegeben.
>>Garrett hat eine eigene Wohnung<<
Er wohnt in einem kleinen Haus im Südviertel einer Stadt. Garrett hat auch Nachbarn. Zumindest solang Garrett sie leben lässt. In meinem Fall sind bereits alle Mieter + der Vermieter ausgeraubt. Naja was solls - Man lebt halt nur einmal :-). Wenn Garrett aus dem Haus kommt, kann er sich frei in seiner namenslosen Stadt herumbewegen. Diese ist in mehrere Bezirke untergliedert, welche alle betretbar sind. So kommt Garrett in der Stadt weit rum. Um neue Ausrüstungsgegenstände zu kaufen muss Garrett einen kleinen Weg auf sich nehmen, um zu der so genannten Dunkelgasse zu kommen, in welcher die Hehler ansässig sind. Für Missionen muss er schon mal weiter laufen.
Leider sind die Städte leicht beengend. Aber in meinen Augen ist es so gewollt. Die Entwickler haben versucht, eine typisch mittelalterliche Stadt nachzukonstruieren. Durch Bücher, welche Garrett im Spiel liest, erhält man solche Informationen.
Garrett muss wie gesagt hin und wieder durch mehrere Stadtteile laufen. Dabei verliert man anfangs noch die Orientierung. Zum Glück hat man immer eine Stadtkarte dabei. Diese besitzt man auch während einer Mission (d.h. Garrett besitzt immer einen Gebäudeplan). Jedoch kommt immer eine kleine Ladesequenz zwischen den verschiedenen Stadtteilen. Diese Tatsache finde ich persönlich recht nervig. Die Ladezeiten betragen bei meiner 2,2 ghz starken CPU rund 30 Sekunden pro Stadtteil, welches man wechselt.
Ein weiteres Manko sind die Gegner. Hin und wieder laufen sie einfach gegen die Wände, schlagen sich gegenseitig tot oder sind einfach nur blöd, da sie sich selbst einreden "da war nichts, ich dreh mich jetzt um und es passiert mir bestimmt nichts". Na gut, letzteres lässt sich nicht verhindern, da dann Garrett schon mit einem Knüppel dahinter hockt ;-). Trotzdem hätte an der KI mehr arbeiten sollen. Die KI-Aussetzer sind hin und wieder leicht nervig, beeinflussen die Atmosphäre des Spiels aber kaum.
Abschließend kann ich nur sagen, dass mir dieses Spiel sehr gut gefällt. Vor allem die Atmosphäre, welche in der Dunkelheit aufkommt, in welcher Garrett immer schleicht. Er nutzt sozusagen jeden cm² Schatten, um nicht erkannt zu werden. Adrenalinstöße kommen auch hin und wieder durch den Körper, wenn man vor Gegnern flieht und in dunkle Ecken huscht, die der Gegner lange absucht.
Freunde des Genres empfehle ich auf jeden Fall einen Kauf. Achtet jedoch vorher auf die Systemressourcen, welche ziemlich anspruchsvoll sind. Dafür ist die Grafik aber spitze. Ich habe 2,26ghz, Geforce 4 ti 4200 und 768mb ram und kann es recht flüssig auf 800x600er Auflösung spielen.
Wenn Euch dieses Spiel interessiert, ihr aber noch nicht wisst, ob ihr es kaufen sollt - probiert vielleicht erst die Demo und macht euch ein eigenes Bild davon. Man kann nämlich auch enttäuscht werden.
Im kompletten Spiel basiert eigentlich alles auf dem Schleichen von Garrett. Er muss so langsam wie möglich von einer dunklen Ecke zur Nöchsten huschen, um nicht entdeckt zu werden. Falls er doch mal zu laut war, könnte es eine Wache bemerken und ihn dafür dementsprechend zur Rechenschaft ziehen. Ein weiteres atmosphärisches Feature: Die Menschen in der Stadt, die Heiden, die Hammeriten .. alle führen kleinere Diskussionen miteinander, bzw. untereinander. So kann man nützliche Informationen erhaschen, falls man ganz unbemerkt einem Gespräch lauscht. Die Musik ist im großen und ganzen gut abgestimmt - in Situationen mit großer Anspannung kommt adrenalintreibende Musik um die Atmosphäre und Spannung aufrecht zu erhalten.. in Momenten, wo Garrett sein Fazit über den letzten Auftrag verließt, kommt eher entspannte Musik.
Insgesamt ist es eine gute Mischung von schönen Soundeffekten, die das Spiel beleben.
Gruß, Jan :)
PS: Falls noch Fragen offen sind, bin ich gerne bereit, diese zu beantworten
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