ein Testbericht von Magickatrin2005-09-02 17:12:57vom 02.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Grafik, toller Sound, abwechslungsreiche Missionen...Nachteile/Kritik: für ein Bond-Spiel zu viel Daueraction, schlechtes Speichersystem
Schon als Kind habe ich die Bond Filme geliebt und schaue sie mir auch heute noch sehr gern an. Und natürlich freue ich mich auch jedes Mal wenn es wieder ein neues Spiel mit dem britischen Top-Agenten 007 gibt. Vor einiger Zeit erschien schließlich ein weiteres Bond - Abenteuer, Alles oder Nichts.
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Story:
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Von Filmvorlagen hat man sich nun wohl entgültig verabschiedet, denn auch das neueste Bond - Spiel basiert nicht auf einer Filmvorlage, genau wie die beiden vorhergehen Spiele „Agent im Kreuzfeuer“ und „Nightfire“. Wieder gibt es also eine völlig eigenständige Story, die allerdings so spannend ist und hervorragend präsentiert wird, das sie von der Qualität her einen Bond - Film ebenbürtig erscheint:
Nikolai Diavolo, der Oberbösewicht im Spiel, will die Weltherrschaft. Um diesen Ziel ein Stück näher zu kommen und seine Pläne zu verwirklichen, will der ehemalige KGB-Agent hochmoderne Technologie stehlen. Natürlich wäre Bond nicht Bond, wenn er nicht alles daran setzten würde um genau das zu verhindern, denn es ist ja schließlich sein Job in regelmäßigen Abständen die Welt zu retten. Und selbstverständlich dürfen die Bond-Girls ebenso wenig fehlen wie der geniale Erfinder Q, der den Doppel-Null-Agenten stets mit raffinierten Gegenständen ausstattet.
Wer die Bond Filme kennt wird sich auch über ein paar Anspielungen diesbezüglich freuen, so tauchen beispielsweise alte Bekannte auf und auch sonst bemerkt man durchaus immer mal wieder einen Hinweis in Zusammenhang mit den Filmen.
Und ebenso wie die Filme, so kann auch das Spiel mit einer wahren Starbesetzung aufwarten. Einige Hollywood - Größen, wie der momentane Bond-Darsteller Pierce Brosnan, John Cleese (bekannt als Q) oder Willem Dafoe (bekannt vor allem aus Spiderman) leihen den Spielfiguren ihr Aussehen, wie etwa Star-Modell Heidi Klum.
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Grafik:
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In Sachen Grafik zählt „Alles oder Nichts“ auf jeden Fall mit zu dem Besten, was man momentan auf der Xbox geboten bekommt. Besonders beeindruckend sind die vielen Zwischensequenzen, die Charaktere wurden ihren berühmten Stars so gut nachempfunden, das man sie auf Anhieb wiedererkennt.
Die Schauplätze im Spiel sind ebenfalls sehr nett anzuschauen und wirken sehr detalverliebt, auch wenn die Texturen mitunter etwas unscharf wirken, den positiven Gesamteindruck trübt das aber keineswegs. Fahrmissionen erinnern von der Optik her zum Teil an Need for Speed Undergrond und sind auf jeden Fall ein schicker Blickfang.
Etwas unpassend bei der ansonsten sehenswerte Grafik sehen hingegen die Animationen der Charaktere aus, in Zwischensequenzen und im Spiel wirken sie gleichermaßen etwas steif .
Teilweise hat man das Gefühl mitten in einem Actionfilm zu sein, die Kameraeinstellungen sorgen jedenfalls ganz hervorragend dafür, besonders sehenswert ist das wenn 007 bestimmte Aktionen ausführt (Bondmomente).
Gelungen ist auch der Sound, Waffen,- und Umgebungsgeräusche kommen sehr gut rüber und auch die deutsche Synchronisation ist tadellos, wobei James Bond seine aus den Filmen bekannte Synchronstimme hat.
Besonders beeindruckt an der Soundkulisse hat mich ein Level bei dem ein starkes Gewitter tobte, hier man sich im wahrsten Sinne mitten im Spielgeschehen gefühlt so glaubhaft tönte das Donnergrollen aus den Lautsprechern.
Die musikalische Untermalung darf natürlich bei einem
James Bond - Spiel ebenfalls nicht fehlen, stellenweise mit dem Bond typischen Sound. Und selbstverständlich gibt es für das Spiel auch wieder einen eigenen Titelsong, der mir auch recht gut gefallen hat.
Anders als in den letzten Spielen, steuert man 007 nun nicht mehr aus der Ego-Perspektive, sondern hat eine 3rd Person Ansicht, was natürlich auch spielerisch ganz neue Möglichkeiten eröffnet.
Die Steuerung klappt auf Anhieb und man benötigt im Prinzip keine Eingewöhnungszeit. Die freibewegliche Kamera sorgt zudem für eine gute Übersicht.
Einzigster Kritikpunkt bei der Steuerung ist für mich nur das Zielsystem Auf Knopfdruck visiert James Ziele automatisch an, doch man kann mit dem rechten Stick zusätzlich exakte Punkte anvisieren und so theoretisch Feinde mit einem gezielten Schuss sofort ausschalten. In der Praxis erweist sich dann aber dieses Feature als nicht besonders anwenderfreundlich. Zum Einen ist es nicht so einfach mit dem Analog-Stick einen genauen Punkt auf größere Entfernungen anzuvisieren, denn die Feinde stehen logischerweise nicht brav in der Gegend herum und warten darauf einen Kopfschuss verpasst zu bekommen, sondern sind fast immer in Bewegung. Und zum anderen dauert es auch viel zu lange wenn man sich mehreren Angreifern gleichzeitig gegenübersieht. Mit Maussteuerung am PC wäre das das sicher gut zu bewerkstelligen, mit dem Gamepad der XBOX aber weitaus weniger gut.
Als Gehheimagent beherrscht James Bond natürlich auch einige Nahkampftechniken. Da man nur wenige Tastenkombinationen benötigt kommt man damit von Anfang an sehr gut zurecht.
Die Fahrzeugsteuerung stellt im Grunde auch kein großes Problem dar, denn es gibt kein realistisches Fahrverhalten. Trotzdem ist es gerade bei den Autos nicht immer leicht diese zu steuern, besonders weil man ständig unter Zeitdruck steht und zusätzlich einige Verfolger am Hals hat. Mit dem Motorrad fand ich Fahrabschnitte sehr viel leichter und auch der Helikopter und der Panzer machen keinerlei Probleme.
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Die Künstliche Intelligenz:
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Wenn ich an das letzte Abenteuer von James Bond zurückdenke, an Nightfire, dann hab ich noch heute recht gut in Erinnerung wie unerhört dumm doch zeitweise die künstliche Intelligenz agierte, zumindest was die PC-Version von Nightfire angeht, auf der XBOX habe ich es damals nicht gespielt, aber die Vermutung liegt nahe das es sich auch da ähnlich verhielt.
In dem Punkt ist Alles oder Nichts deutlich besser, von wirklich intelligenten Gegnern kann aber auch im neuesten Bond-Spiel nicht die Rede sein. Zwar hören diese sehr gut und sind auch sonst aufmerksam, selbst meine kleine Q-Spinne haben sie mitunter bemerkt, doch spätestens bei Feuergefechten wird klar das man sich nicht den schlauesten Feineden gegenübersieht. Sie gehen in oftmals geschickt Deckung, wenn ich eine Granate werfe bleiben sie aber meist auch dort, was natürlich unweigerlich zum Ableben führt. Oder ich gehe hinter eine Kiste in Deckung bzw. postiere mich mit dem Rücken zur Wand um anstürmende Gegner gefahrlos ins Visier zu nehmen. Nachdem ich von einer ganzen Horde den ersten erwischt habe, zieht sich der Rest sofort zurück, was natürlich clever ist. Ich bleibe also in meiner sicheren Position und warte - und sogleich erhalte ich wieder den Beweis das Computer-Gegner meist dumm sind. Nach einen anderen Weg suchen sie nämlich in dieser Situation nicht, stattdessen laufen sie brav einer nach dem anderen schnurstracks auf mich zu und damit unweigerlich in ihr Verderben.
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Die typische Bondausrüstung:
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Der geniale Entwickler Q vom MI6 bastelt für James Bond immer wieder außergewöhnliche Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Auch in Alles oder Nichts kann man als Spieler wieder mit allerlei dieser Bond-typischen-Ausrüstung hantieren. Gegenüber dem Vorgänger verlieren sie aber diesmal etwas von ihren Reiz, da sie oft nicht zwingend eingesetzt werden müssen um im Spiel weiter zu kommen.
Trotzdem macht es Spaß, mein Liebstes Teil dabei war die kleine Q-Spine, die im weiteren Spielverslauf immer neue Fähigkeiten spendiert bekam. Wenn man diese Spinne benutzt dann schaltet die Ansicht um, man sieht nicht mehr 007, sondern diese kleinen mechanischen Krabbeltierchen und steuert diese dementsprechend. Ein Nachteil ist dabei allerdings das man nicht mehr sieht wenn Feine sich in dieser Situation James Bond nähern und das wurde mir dann auch gelegentlich zum Verhängnis.
Zur Standardausrüstung gehört inzwischen ja auch der Q-Haken, der wird auch diesmal wieder relativ oft benötigt um höher gelegene Orte zu erreichen. Und wenn man sich anschließend am Seil nach oben vorarbeitet dann mach das durchaus Spaß und sieht nebenbei auch sehr nett aus.
Vom Aussehen her nicht besonders originell, im Spiel aber äußerst nützlich sind von Q entwickelte kleine Münzen, die explodieren können oder auch EMP aussenden und damit Geräte, wie zum Beispiel Überwachungskameras stören können.
Selbst unsichtbar machen sich 007, allerdings nur für sehr kurze Zeit und bei hektischen Bewegungen wird er sofort enttarnt.
Waffentechnisch hat der Top-Agent natürlich auch wieder einiges in seinem Gepäck. So darf seine berühmte Walther P99, wahlweise auch mit Schalldämpfer einsetzbar, natürlich nicht fehlen. Allerdings wird das Waffenarsenal erst im Verlaufe des Spiels aufgestockt, denn die meisten Waffen bekommt man besiegten Gegnern. So gelangt man nach und nach in den Besitz von Maschinengewehren, Schrotflinte, Scharfschützengewehr oder Raketenwerfer. Und selbstverständlich verfügen auch die Fahrzeuge über entsprechende Bewaffnung, wie etwa Raketenwerfer, Maschineengewehr oder Flammenwerfer.
Spielerisch hat das neuste Bond Abenteuer für die XBOX einiges zu bieten, vor allem sehr viel Abwechslung. Doch es gibt meinerseits auch einige Kritikpunkte.
Sehr gut gefallen hat mir das man Bond diesmal in der Verfolgerperspektive steuern darf und damit verbunden das Spiel gegenüber den beiden Vorgängern auch ein paar Neuerungen spendiert bekommen hat. So kann man sich nun von hinten an Gegner anschleichen und diese lautlos und ohne Waffen ausschalten und kann sich auch sonst unbewaffnet zur Wehr setzen, jedenfalls solange man nicht mehrere Feinde gleichzeitig vor sich hat. Enttäuscht war aber letztendlich das die Schleicherei am Ende gar nichts bringt, denn auch ohne Schleichen kommt man sehr gut ans jeweilige Missionsziel. Und es gibt nur sehr wenig Abschnitte wo man unentdeckt bleiben muss.
Neu sind die sogenannten Bond-Sinne. Per Tastendruck friert man dabei das Spielgeschehen ein und kann in aller Ruhe die nähere Umgebung betrachten. So findet man oft nützliche Hinweise, bekommt die Position von Gegnern inklusive momentaner Verfassung (z.B. unaufmerksam, sucht, gesund , verletzt) angezeigt und auch Wegpunkte werden markiert wenn sie in der Nähe sind.
Anwechslung bringen vor allem die zahlreichen Fahrmissionen, per Hubschrauber, Motorrad, Auto oder sogar Panzer. Wobei es mir besonderen Spaß gemacht hat mit einem Motorrad umherzurasen, das natürlich auch über eine entsprechende Bewaffnung verfügt, ebenso wie der Aston Martin oder der Porsche Cayenne. Doch, es kommt immer auf das Maß an. Und so unterhaltsam eine Fahreinlage auch seien mag, für meinen Geschmack waren es zu viele insgesamt. Ich würde schätzten das gut die Hälfte des Spiels aus irgendwelchen Fahrmissionen besteht. Und für James Bond passt das eben nicht so richtig.
Ebenfalls negativ fand ich die pausenlose Action, im Prinzip von Anfang bis zum Schluss, auch das passt irgendwie nicht so recht zu den berühmten britischen Agenten.
Das man neuerdings versucht in ein Spiel mehrere Elemente einzubringen finde ich ja prinzipiell gut, aber bei „Alles oder nichts“ passt am Ende leider eher nichts, was mit James Bond zutun hat. Und das finde ich wirklich sehr schade. Wenn ich Lust auf Fahrspiele in Edelgrafik haben will dann hole ich mir Need for Speed Underground, schleichen macht mit Sam Fisher eindeutig mehr Spaß und wenn ich Daueraction will, dann ist Max Payne 2 genau das Richtige. Es ist wirklich bedauerlich das hier die Entwickler nicht das richtige Maß gefunden haben. James Bond ist nun mal eine aus den zahlreichen Filmen bekannte Person, ein Spion, der prinzipiell nicht ungesehen im Schutze der Dunkelheit umherschleichen muss wie Sam Fisher, aber trotzdem geht er selten offensiv vor indem er sich permanent in Feuergefechte stürzt. Und das eben die Hauptkritik am Gameplay. Und dadurch verlieren auch die vielen „Spielsachen“ von Q teilweise vollkommen an Bedeutung. Aber es liegt natürlich auch am Spieler ob er verschiedene Gegenstände einsetzt, auch wenn man meist ohne sie weiterkommt. Spaß macht es auf jeden Fall.
Was den Schwierigkeitsgrad anbelangt, da hat man mehrere Stufen zur Auswahl. Unterschiede bestehen in der Hauptsache bei den Missionszielen, auf höheren Schwierigkeitsgrad gibt es noch zusätzliche Aufgaben die erfüllt werden müssen. Unanhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad lässt sich aber sagen, dass alles sehr unausgewogen ist. Das soll heißen manche Missionen sind einfach viel zu leicht und stellen keinerlei Herausforderung dar, andere wiederum sind sehr kniffelig, wofür nicht zuletzt das völlig unbefriedigende Speichersystem sorgt. Jederzeit speichern muss ja gar nicht sein, vernünftig gesetzte feste Speicherpunkte wären schon OK. Leider sind diese aber so spärlich gesetzt das man schnell frustriert ist. Besonders die Fahrmissionen fand ich teilweise sehr schwer und wenn ein Level aus mehren Abschnitten bestand kam es nicht selten vor das ich immer wieder ganz von vorn beginnen musste, weil speichern nur am Levelende möglich war. Mitunter war das schon mehr als frustrierend und ich hab dann die XBOX abgeschaltet, sonst hätte ich möglicherweise meinen Controller noch was angetan, obwohl der im Grunde natürlich vollkommen unschuldig war. Naja, die meisten werden so was wohl kennen. Hier mal ein Beispiel: Zu Beginn des Levels soll ich eine Agentin treffen, die Fahrt zum Zielort ist eher gemütlich denn es gibt kein Zeitlimit. Dort angekommen erhalte ich Order in einer bestimmten Zeit zu einem Parkplatz zu fahren um mir einen LKW zu besorgen. Nun geht es weiter mit dem LWK zu einem Lagerhaus. Dort angekommen kann ich noch immer nicht speichern. Aber wie ich später feststelle war hier zumindest ein Rücksetzpunkt. Ok, war nicht allzu schwer bis zu dieser Stelle. Doch das ändert sich schlagartig. Nun muss ich eine Limousine zerstören und habe dafür 3 Minuten Zeit. Zur Orientierung kann ich eine Karte über den ganzen Bildschirm einblenden. Diese ist zwar halbtransparent, aber stört trotzdem etwas die Sicht. Ohne Karte hab ich aber keine Möglichkeit die fahrende Limo zu finden. Sie einzuholen klappt ganz gut, ich schaffe es sogar 2 oder 3 Raketen auf sie zu schießen, doch dann - plötzlich ist sie weg, der Punkt auf der Karte zeigt mir an das sie unmittelbar neben mir ist. Später war mir dann klar das meine Gegner eine raffinierte Abkürzung genommen hatten. Ich hatte diese natürlich übersehen. Dafür tauchen plötzlich noch andere Wagen auf und schießen pausenlos auf mich. Nun, nach weiteren Versuchen die immer wieder scheiterten weil ich mein Zielobjekt aus den Augen verloren hatte oder dummerweise Zivilpersonen in Unfälle verwickelt hatte und daraufhin M sofort die Mission abgebrochen hatte, schaffte es schließlich doch. Tja, die Nachricht ob ich speichern will erscheint noch immer nicht auf dem Bildschirm und ich hoffte das es wenigstens einen Rücksetzpunkt gab. Leider war dem nicht so, es folgte ein weiterer Auftrag bei diesem Level und dummerweise hab ich`s nicht geschafft. Vor lauter Wut hab ich das Spiel dann beendet - und beim nächsten Mal musste ich natürlich ganz von vorn anfangen, da nach dem Ausschalten natürlich auch der Rücksetzpunkt weg war. Und das war nicht das einzigste Level wo ich echt frustriert war.
Die einzelnen Level sind sehr linear, daher ist auch der Wiederspielwert eher gering, wenn man einmal die komplette Story kennt fehlt ganz einfach etwas von der Spannung. Für längeren Spielspaß können aber die 4 Multiplayer-Modi sorgen und eine Art Punktesystem im Singleplayer. Je Nachdem wie gut man eine Mission meistert gibt es dafür einen Bonus, etwa zusätzliche Gegenstände von Q, Cheats werden freigeschaltet oder man kann in einer Galerie Bilder anschauen. Für mich persönlich nicht wirklich motivierend um länger an Alles oder Nichts zu spielen.
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Fazit:
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Insgesamt ist „Alles oder Nichts“ sicher ein gutes Spiel, es hat eine spannende Story zu bieten, eine schöne Grafik und viele verschiedene Spielelemente. Auch der Wechsel von der Ego- zur Verfolgerperspektive ist wirklich gelungen, zumal dadurch auch spielerisch zusätzliche Sachen umgesetzt wurden, etwa die Nachkämpfe. Trotzdem gibt es auch jede Menge Kritikpunkte, wie der unausgewogene Schwierigkeitsgrad und die spärlichen Speicherpunkte, die nicht selten für Frust sorgen. Eine objektive Bewertung abzugeben ist bei diesem Spiel gar nicht so einfach, einerseits ist es sehr unterhaltsam aber auf der anderen Seite bietet es viel zu wenig echtes Bond-Feeling für meinen Geschmack, lediglich die absolut gelungenen Zwischensequenzen lassen das Aufkommen. Eine Empfehlung würde ich auf jeden Fall aussprechen, wer aber ein echtes Agentenspiel sucht wird sicher etwas enttäuscht sein. Alles oder Nichts ist eher etwas für Leute die auf pausenlose Action in Form von zahlreichen Feuergefechten stehen und Spaß an rasanten Fahrspielen haben.
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ein Testbericht von Yuthura2005-04-06 18:59:27vom 06.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Super Grafik,Filmreife Zwischensequenzen,
große Auswahl an Waffen und anderem *Spielzeug*
sehr hohe Langzeitmotivation (ca 30 Stunden!)...Nachteile/Kritik:
mal wieder die Kameraposition!
Und wieder wartet ein neues Bond Abenteuer für die XBox auf uns.
Worum gehts in diesem Bond Spiel?
Bösewicht Nikolai Diavolo,ein ehemaliger KGB Angent,bedroht die gesamt Menschheit mit Nano Robotern deren Lieblingsspeise *Metall* ist :)
Bond^s Aufgabe ist es nun dem Treiben Hernn Diavolos ein zügiges Ende zu bereiten.
Gameplay:
Das wichtigste was man beherrschen sollte ist das heranschleichen
und wo immer sich die Gelegenheit bietet Deckung zu suchen!
Bond ist kein Rambo und das bekommt man wenn man sher unvorsichtig ist schnell zu spüren.Die Steuerung war bei Agent im Keutzfeuer und Nightfire nicht *das Gelbe vom Ei*
Zum Glück wird das mit Alles oder Nichts endlich besser!
Die Gegner lassen sich diesmal leichter anviesieren (ein Knopfdruck genügt) und meist mit nur einem Treffer in der oberen Körperregion gezielt ausschalten (vorzugsweise sollte man auf den Kopf zielen)
Ein interessantes neues Feature ist der Bond Sinn.
Die Zeit wird verlangsamt und man kann in Ruhe seinen nächsten Schritt planen.Ich persönlich hab aber meistens darauf verzichtet Erstens ist das Spiel nicht so schwer das man diese Funktion unbedingt braucht und zweitens kan man sich beim aktivieren dieser Funktion nicht bewegen und auch nicht schiessen.
Kommen wir mal zu den kleinen Gemeinheiten die Bond auf seiner Reise mit im *Koffer* hat :)
Da hätten wir einmal die Betäubungspefeile eine Seilpistole und das vielleicht geilste Teil einen Spinnenbot.
Ok dieses Ding kennen wohl auch andere Spieler schon ich sag nur Deus Ex.Trotzdem macht es immer wieder Spaß diesen kleinen Helfer auf die Reise zu schicken um mit ihm die Umgebung zu erkunden oder den einen oder anderen Gegner auszuschalten.
Was ich allerings doof finde ist das einige der Missionen zu stark auf den Einsatz mit diesem Spinnebot zugeschnitten sind.
Man wird praktisch gezwungen das Ding einzusetzten.Mir ist es lieber ich kann das Ding einsetzten wann und wo ich will.
Ein Ausrüstungsgegenstand den man praktisch in der Hand behalten kann ist die Seilpistole.Was man allerdings nicht dabei haben darf ist Höhenangst :)
Spielumfang,Grafik und Sound:
Das Spiel umfasst ingesamt 25 Missionen die man als geübter Spieler in weniger als 15 Stunden bewältigen kann.Wer nach dem Storymodus noch nicht genug vom Spiel hat kann in zwei weiteren Spielmodis sich nochmal so lange mit dem Spiel beschäftigen.
Besonders Spannend ist dabei der Kamopf um schöne Medaillen
Man bekommt also was für sein Geld!
Auch die Fahrsequenzen machen wieder viel Spaß da die schönen Autos mit schönen *Schweinereien* in Form von Waffen ausgestattet sind :)
Von der Grafik her ist das Spiel zwar kein Halo trotzdem überzeugen einen vor allem die super Zwischensequenzen.
Aber leider gibts auch in diesem Bond Spiel wieder etwas negatives zu bemängeln.Die Kamera ist mal wieder sehr ungünstig positioniert und raubt dem Spieler des öfteren den letzten Nerv.Lieber Spieleentwickler warum bekommt ihr das nicht endlich mal gebacken?
Die Synchronisation ist super gelungen und solche Ausrutscher wie bei Halo 2 (Master Chief) gibts hier nicht!
Mein Fazit:
Kaufen,Kaufen,Kaufen :)
Ich würde dem Spiel eine fast so hohe Wertung geben wie Halo.
Das einzige was mich davon abhält ist diese verflixte Kameraposition.
Der Rest ist allerdings erste Sahne!
Gut 30 Stunden Spielspaß! Von welchem Spiel kann man das noch erwarten?
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1-2 von 2 Testberichten über Electronic Arts EA James Bond 007: Alles oder Nichts
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