Erfahrungsberichte Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.6 von 5
von 91% aller Autoren empfohlen (63/69).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Du super, toller, fröhlicher Mensch
endlich schwanger habby end
Ist ja kein Produkt, deswegen kann ich hier nichts reinschreiben, aber läuft unter Erfahrungsbericht, wo anders hab ich leider nichts gefunden, wo ich es reinsetzten kann. Also falls es falsch eingeordnet ist, bitte ich das zu verzeihen. LG Anita
Es gib auch gute Ärzte !!!!
Auch in Stieffamilien ist man glücklich
Nachteile/Kritik
wieso bist Du weg?
falsche beurteilung vom Frauenarzt
Es müßte für solche Schweine viel härtere Strafen geben.....
meißt ist man den schlechten ausgeliefert !!!
zu viele Vorurteile gegenüber Stieffamilien
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Das war Thailand einmal zuviel mein Herz...
ein Testbericht von tina652006-05-30 20:14:18vom 30.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Du super, toller, fröhlicher Mensch...Nachteile/Kritik: wieso bist Du weg?
Damals rief mich dieser Prediger an, weißt Du, der Mann, der eine Predigt abhält, für Menschen, die nicht mehr Mitglied in der Kirchengemeinde sind, so wie Du! Ich habe nie verstanden, wieso er gerade mich anrief und nicht meinen Papa, oder Deine Schwester. Nein, er rief mich an. Doch was sollte ich ihm erzählen. Kannte ich Dich wirklich so gut? Klar, ich habe immer mit Dir zusammen gearbeitet, eigentlich kannte ich Dich in und auswendig mein Herz! Du warst ein toller Hecht, ich weiß. Du warst ein Lebemann, wie er im Buche stand. Du sahst mal super gut aus, als Du noch jünger warst. Na ja, klar, im Alter bekommt man graue Haare, Falten, einen dicken Bauch, ich weiß. Du hast immer gut gelebt. Du hast es verstanden, gut zu leben. Du hattest immer die schönsten Frauen. Jeder mochte Dich, jeder liebte Dich, ich auch! Und manchmal habe ich Dich auch gehaßt mein Herz!
Ich vermisse Dich! Jetzt immer noch, nach sooo langer Zeit. Vor fast 10 Jahren bist Du gestorben.Was soll ich sagen? Du warst einmal zuviel zum Ficken in Thailand? Diese Krankheit hat Dich dahin gerafft. Tuberkulose! Wie uninteressant. Tja, wir alle durften nach Deinem Tod zum Gesundheitsamt und uns röntgen lassen, ob wir uns vielleicht nicht doch angesteckt haben könnten. Haben wir nicht, zum Glück. Und ich vermisse Dich trozdem, egal was war, egal was Du für ein Mensch warst. Ein kleiner Gauner? Ein kleiner Betrüger? Oh ja, Du warst nicht immer astrein! Wieviele Sachen von uns hast Du ins Leihhaus geschleppt? Wie oft haben wir Uhren oder Schmuck vermißt? Papa hat sich immer aufgeregt. Und hinterher haben wir ja sooo gelacht. Später, als Du tot warst, später, als Papa tot war, später, ja später! Da wird einem so manches klar. Da hat man dann Zeit nachzudenken.
Du warst nie treu. All Deine Frauen hast Du betrogen. Du hast sie um den Finger gewickelt, sogar die Dame vom Sozialamt, als Du dann schon so krank warst und nicht mehr arbeiten konntest. Deine Stimme war so warm und weich wie Samt. Wenn man mit Dir telefonierte, geriet man ins schwärmen. Du warst ein toller Typ mein Herz! Und nachts hörte ich Dein elendes Husten, deine Qual, Deinen Schmerz, Dein Ende! Aber es kam so plötzlich, so unerwartet. Du warst immer fröhlich, trotz Deiner Krankheit, hast Du immer gelacht, warst immer zu Scherzen aufgelegt, nie traurig, nie frustriert und so krank.
Dann wurdest Du wieder ins Krankenhaus gebracht. Es war kalt draussen, es war Mai. Dein Sohn war bei Dir. Einer Deiner Söhne, den Zweiten habe ich damals verleugnet. Sie holten Dich mit einer Bahre ab. Du quältest Dich darauf und warst immer am lachen. Du wußtest, Du würdest nie wieder kommen. Du wußtest, dies war das letzte mal, dass Du uns zu Gesicht bekommen würdest. Dein Sohn war bei Dir als Du starbst. Ja, Dein Sohn! Der, der immer nur zum ersten jeden Monats zu Dir kam, wenn Du Dein Sozialgeld auf dem Konto hattest. Wie absurd! Wir haben
Deinen Sohn nach der Beerdigung nie wieder gesehen.
"Wie war Ihr Onkel denn so?" wollte der Prediger wissen. "Erzählen Sie doch mal was von ihm. Was hat er in seinem Leben so getan? Was für Hobbys hatte er?"
"Och ja", antwortete ich ihm. "Zum Vögeln ist er immer nach Thailand gefahren. Er hat es sich gut gehen lassen. Er war immer gut drauf. Und er war ein Pflegefall in unserer Familie."
Er lebte auf einer Intensivstation im eigenen Heim, bei uns. Die Freundin meiner Tante bekochte ihn jeden Tag. Die Schwester meiner Mutter ging jeden Tag für ihn einkaufen. Ich saß jeden Abend bei ihm und er erzählte mir seine Geschichten, die so interessant klangen, so lebhaft und schön. Er hatte viel erlebt in seinem Leben. "Was ist mit seinen Kindern", wollte der Prediger wissen. "Tja, seine Söhne? Zwei hatte er. Der eine, ein Schmarotzer, der andere im Knast. Und er liebte sie beide."
Die Predigt hob Dich hoch in den Himmel. In den höchsten Tönen lobte Dich der Prediger mein Herz. Und wir saßen da, in kleinstem Kreise, und konnten uns ein Lachen kaum verkneifen. Sicher verdrehte der Prediger einige Dinge, erzählte sie anders, als ich sie ihm gesagt hatte, doch es war eine liebenswerte Ansprache, so liebenswert wie Du es warst. Du bist mit einem lachenden Auge gestorben, das weiß ich. Du hast Dein erfülltes Leben vor Dir gesehen, als Du Deine Augen geschlossen hast, das weiß ich. Leider bist Du auch viel zu jung gestorben. Du hast ein Loch in unsere Mitte gerissen. Ein Loch, dass niemand mehr ausfüllen kann. Du warst eine Persönlichkeit mit Deiner Lebenserfahrung, mit Deinem Mut, mit Deinem Frohsinn. Und wenn Du mal Geld hattest, hast Du uns immer davon gegeben(ich möchte nicht wissen, woher manchmal das Geld so kam). Du hast uns aber so viel mehr gegeben. Wenn du da warst, verschwand die Traurigkeit, Du hattest die Begabung, die Welt mit anderen Augen zu sehen, immer positiv, immer heiter.
Wir denken immer an Dich mein Herz und wir werden Dich auch niemals vergessen. Oft und gerne erzähle ich von Dir. Mach´s gut mein Herz und auf in ein anderes Leben, in Liebe Tina
...
B_Engal, 30.05.2006
SH von mir.
Ist nicht leicht, wenn jemand den man sehr gerne hat stirbt.
Aber man lernt damit zu leben.
Siehe mein Bericht quotPapa, verlass mich nicht...quot
Ganz viel Glück wünsch ich dir
campimo, 01.06.2006
.. Wer schreibt, der bleibt, wer nur spricht, der nicht. Liebe Grüße campimo ..
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Wir wollen doch nur eins!!!
ein Testbericht von Melanie17012006-02-21 10:03:31vom 21.02.2006Empfehlung: ja
bei mir geht es um das Thema Ungewollte Kinderlosigkeit,
ich bin seit 10 Jahren in einer festen Partnerschaft, seit 3Jahren sind wir Verheiratet, und leben in einer sehr Glücklichen Beziehung, und doch fehlt was.
Für uns war von Anfang an klar wir wollen kinder ,und haben auch geplant und geübt, aber es passierte nix, dann bin ich zum Frauen Arzt hin und der sagte mir es sei normal das es nicht sofort klappt, ich glaubte ihn auch .
Nach 2Jahren zogen wir in eine andere Stadt, ich hatte starke Schmerzen im Unterleib und bin zum Frauenarzt gefahren, wo ich ja schon Jahre in Behandlung bin, er machte eine Ultraschall Untersuchung, und sagte es sei eine Eierstock Entzündung ,die müsste aber nicht behandelt werden die geht alleine wieder weg, auch das glaubte ich ihn.
Mein Mann und ich übten noch immer aber nix passierte in Sachen Schwangerschaft, wir informierten uns weiter ,und haben eine Klinik gefunden die sich mit Kinderwunschpatienten Befasst ,wir machten einen Termin, und hatten viele Gespräche…..
Dann fing meine Hormonbehandlung an ,jeden Tag Spritzen, und jeden tag diese 120 KM fahren bis zur Klinik das war sehr anstrengend ,doch blieb auch diese Behandlung ohne Erfolg ich machte diese Behandlung 2 mal mit doch dann konnte ich nicht mehr, ich nahm so viel zu und war sehr gereizt, und als die Ärzte sagte wir sollen es noch einmal Probieren habe ich abgeblockt weil Mann irgendwann einen Punkt erreicht hat wo es nicht mehr geht.
Es vergingen 6 Monate, als ich mich entschied einen neuen Frauenarzt aufzusuchen ,ich hatte viele Gespräche mit ihm geführt und er gab mir eine Adresse von einer Klinik hier in der Nähe, wo wir auch einen Termin machten, die Untersuchungen fingen wieder von vorne an ,aber es war uns die Sache wert.
Es war alles in Ordnung bei uns beiden ,das Blutbild die Hormone alles, bei mir waren die Männlichen Hormone zwar etwas erhöht aber dafür gab es eine kleine Tablette um sie zu senken, der Arzt las unsere Unterlagen durch ,und sagte dann das er Gerne eine Eierstock Untersuchung durchführen möchte um sicher zu gehen das alles in Ordnung ist, im Dezember 04,wurde dann eine Eierstock Untersuchung unter Vollnarkose durchgeführt ,dabei wurde ein Kontrastmittel durch die Eileiter gespritzt um zu sehen ob es in der Gebärmutter ankommt doch es kam nix an ,an der einen Seite, und an der anderen Seite nur sehr wenig, die Ärzte untersuchten dann die Eierstöcke genauer und fanden kleine Bläschen in den Eileitern die eine Normale Befruchtung unmöglich machen ,ich dachte die Welt geht unter mir wurde Heiß und Kalt ich war fertig mit der Welt ich war nur am Weinen ,mir wurde dann gesagt das es in meiner Jugendzeit oft Eierstockentzündungen gegeben haben muss ich sagte das stimmt aber es wurde nie mit Medikamenten behandelt ,da der Arzt sagte ich bin jung es geht alleine weg.
Ich fuhr dann wieder zu einem Gespräch in die Klinik er erklärte mir das alles noch einmal was jetzt in mir los ist, und das diese Sache mein früherer Frauenarzt
durch eine Fehlbehandlung verursacht hat, und das man nun nix mehr Reparieren kann, wir Entschlossen uns für eine Künstliche Befruchtung im letzten Jahr, auch hier musste ich Täglich Spritzen und Tabletten Nehmen ,und noch alle zwei Tage zur Blutuntersuchung und zum Ultraschall, als sich genug Bläschen Gebildet haben ,wurden sie mir in einer Vollnarkose entnommen, vorher musste mein Mann Sperma abgeben damit alles bereit liegt ,dann wurde ich wach und der Arzt erzählte mir das mir 20 Eier entnommen wurden, und das es sehr viel ist, alle wurden dann behandelt ,am nächsten Tag bekam ich das Ergebnis das nur drei Eier reif waren ,das war auch ein Schock, aber sie haben es Geschafft alle drei zu befruchten ,mir wurden dann eine Woche später 2 Eingesetzt ich machte alles wie vorgeschrieben ,also ganz normal alles wie immer.
Dann bekam ich Post von meiner Arbeitstelle, ich war Überrascht ,Die Kündigung ,ich dachte mir fängt ja gut an ,denn mit dem lohn bezahlten wir die Künstliche Befruchtung da diese ja nicht billig ist, sie liegt bei fast 2000 Euro, das ist ne menge Geld, na ja wir rechneten hin und her aber wir konnten das nun nicht mehr so aufbringen und vereinbarten eine Teilzahlung ,die auch läuft, dann waren wir am 12 Mai zu einem Geburtstag eingeladen und waren auf dem Weg ,meine Schwester mein Schwager mein Mann und die kleine Laura-Sophie meine Nichte sie war zu den Zeitpunkt 11 Monate alt, waren auch an Board wir kamen in die nähe einer Kreuzung ,und dann knallte es auch schon ich konnte nur sagen der bremst nicht, da war es schon Passiert die kleine Schrie meine Schwester noch mehr ich brauchte ein paar Sekunden da war ich aus dem wage ich schnallte die kleine ab und hielt sie ganz fest sie blutete aus dem Mund, sie hatte sich aber nur auf die Zunge gebissen Gott sei dank mein Mann war schneeweiß er hatte kurz das Bewusstsein verloren als er etwas an den kopf bekam ,er blutete und wusste nicht was passiert war, meine Schwester klemmte fest ,meine Schwager zog sie raus ,nun war klar uns hatte ein Fahranfänger die Vorfahrt geklaut und krachte mit 80KMh in unser wagen ungebremst ,meine Tante kam zum Unfallort und schaute mich und fragte wie geht es dir was ist mit dem Baby, ich sagte ihr ich weiß ja nicht ob ich Schwanger bin da es erst vor kurzem eingepflanzt wurde. Die Ärzte wollte kein Risiko eingehen und habe mich in der Sache nicht großartig untersucht sie sagten man muss abwarten, zwei Wochen später bekam ich meine Periode aber sie war nicht normal ,es war viel Gewebe ,da war mir klar was los war, ich erzählte es meinem Frauenarzt der sagte mir das was ich vermutet habe das Gewebe hat sich durch den Unfall gelöst aber nicht vom Aufprall sondern durch den Schock, ich dachte nur wenn dann kommt alles auf einmal ,wir wollen in diesem Jahr den 2ten versuch unternehmen da wir noch ein Befruchtetes ei in der Krykonservierung habe und wir hoffen das es diesmal klappt.
...
trine800, 21.02.2006
sh
Viel Glück für Euch, trotz der schlimmen Geschichte.
Tipp an Dich: Schau mal unter http:www.med1.deForum
nach. Da gibt es sicher viele Ansrechpartner für Dich.
lg
Lotosblüte, 21.02.2006
Ich wünsche dir wirklich alles Liebe und Gute und versuch dich einfach mal mit einem kleinen Gebet an den Schöpfer zu wenden. Ich glaube nicht, dass er dich dann im Stich lässt. :-
lg
willibald-1, 21.02.2006
Ach Mensch - da kann man Dir ja nur alles Gute wünschen - und daß es doch noch klappt!
ein Testbericht von mkrissy2502006-01-28 19:30:22vom 28.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Es gib auch gute Ärzte !!!!...Nachteile/Kritik: meißt ist man den schlechten ausgeliefert !!!
Hallööööchen Ihr Lieben
Heut möchte ich mir mal wieder was von der Seele schreiben , na ja und einfach mal wieder meine Erfahrungen mit Euch teilen.
Wie einige von Euch wissen bin ich eine 3 fache Mami und das ist manchmal echt schwierig.
Gut einige fragen sich jetzt sicher , wieso hat sie denn 3 Kids hätten 2 denn nicht gereicht. Sicherlich 2 haben uns gereicht doch es kam 100% anders als geplant ..
Und darüber möchte ich Euch heut ein bissel erzählen.
Alsooooooo , was ich erstmal
sagen sollte ich bin eigentlich kein Mensch der an Vorhersagen von Kartenlegern oder Wahrsagern glaubt.
Ich muss mal kurz etwas weiter in die Vergangenheit gehen.
Es war so zur Geburt meines zweiten Kindes , meiner Tochter Celina . Mein Mann und ich waren bei seinen Eltern zu Besuch , an ja Enkelkind begutachten kennt ihr sicher.
Jedenfalls stand ich gerade mit der Schwester meines Mannes in deren Küche und wir tratschen so als es klingelte. Es war ein älteres Ehepaar weitere Verwandte meines Mannes die meine Schwiegereltern besuchen wollten.
Beim tratschen mit meiner Schwägerin erzählte diese mir das der Mann aus Kaffeesätzen lesen kann. Ich sah sie an und fing an zu lachen, doch sie meinte es ernst denn sie ging zu ihm und fragte , ob er für meinen Mann und mich aus unseren Kaffeesätzen lesen könnte.
Er stimmte zu und rasch wurde der Kaffee so wie es für dieses Ritual gemacht werden muss , zubereitet. Ich zweifelt sehr an der Glaubwürdigkeit dieses Rituals aber ich tat meinem Mann den Gefallen , denn er glaubte daran . Ich trank also mein Kaffee und wartete ab was passieren würde , ich stellte meine Tasse wie es das Ritual vorschrieb Kopfüber auf die Untertasse , nach ca. 10 min. nahm sich der Mann meine Tasse und drehte sie rechts - links , links - rechts und fing zu erzählen an .
Dies und das , er erzählte von größerem Geld was wir verliehen hatte und das wir nie wieder sehen würden , was zu meiner Verwunderung stimmte , und dann sagte er etwas was mich geschockt hat ........
Ihr hab 2 Kinder doch ...... Da kommt noch ein drittes meinte er , aber er meinte er könne nicht sagen was es wird weil er nicht mit Sicherheit sagen könne ob dieses Kind leben würde. Ihr könnt Euch sicher vorstellen ich war erschrocken und wollte dennoch anfangen zu lachen , denn ich irgendwie glaubte ich es nicht , doch der Gedanke war doch irgendwie beängstigend.
Er erzählte uns noch so einige andere Sachen doch die sind nicht wichtig.
Mein Mann und ich fuhren nach einem Ausgiebigen Besuch von ca. 3 Wochen wieder Richtung Heimat . Wir scherzten noch einige Tage später über die Aussage des Mannes , doch die Zeit verging und wir vergaßen diese Geschichte mit dem Kaffeesatz völlig.
Einige Monate später ging ich einfach so zur Kontrolle zu meinem Gynäkologen und schon da machte mein Doc einige Andeutungen , doch er wollte noch einige Untersuchungen durchführen.
Also klaute er mir mein kostbares Blut und schickte es zum Labor , machte Ultraschalluntersuchungen u.u.u .
Nach einigen Wochen hatte ich erneut einen Termin bei Ihm , ich muss Euch sagen ich hatte einen Schiss , man man man.
Ich saß dann mit meinem Doc im Besprechungszimmer und er fragte mich wie es so mit meinem Kinderwunsch aussehe. Ich sah ihn an und fragte geschockt " Bin ich schwanger ? "
"Nein" sagte er und sah mich irgendwie traurig an . Er meinte bei den ganzen Untersuchungen hätte er festgestellt das ich wohl keine Kinder mehr bekommen könnte da mein Körper keine verwendbaren Eizellen produziere.
Man oh man fiel mir ein Stein vom Herzen denn ich hatte schon die schlimmsten Gedanken. Na ja es war zwar komisch zu erfahren das man keine Kinder mehr bekommen könne , aber ich hatte meine 2 süßen Teufel zu Hause und mehr Kinder wollten wir ja ey nicht.
Wieder zu Hause erzählte ich es meinem Mann und auch er war erleichtert und meinte dann im Spaß zu mir " siehst dann hat sich der Kaffeesatz geirrt " und somit hackten wir diese Geschichte endgültig ab .
Die Zeit verging und ca. 4 Jahre später ging ich mal wieder zu einer meiner Kontrolluntersuchungen . Ich muss erwähnen das ich mich die Wochen davor müde , schlapp und krank fühlte. Ich saß also wieder in diesem netten Zimmer und mein doc sah mich an und fragte " na was macht der Kinderwunsch " ich sah ihn an und sage " ich könne doch keine mehr bekommen " , irgendwie sah er mich da schon komisch an, meinte aber dann nur er würde mich erst einmal untersuchen.
Nach der Untersuchung , ich saß auf dem Stuhl , da fragte er mich erneut wie es mit meinem Kinderwunsch aussehe . Und wieder sagte ich " so wie sie es mir sagten , kann ich keine mehr bekommen " und da meinte er hmmm Frau ......... Können sie doch ! Wie fragte ich und er meinte
" Sie sind schwanger!!!!!!! "
WOOOOW Was war das jetzt , hat er das wirklich gesagt oder bildete ich mir das ein.
Ich bin schwanger fragte ich und er bestätigte es mir erneut. Ich war zwar geschockt doch irgendwie hab ich mich doch gefreut und schon da wusste ich das ich dieses Kind bekommen werde. Nach den üblich Untersuchungen dürfte ich dann endlich nach Hause , und ich glaub ich bin noch nie sooooooooooooooo schnell gelaufen wie an diesem Tag. Zu Hause angekommen tat ich traurig und mein Mann und meine Mutter die grad zu Besuch war sahen mich an und fragte was los sei . Ich stotterte so rum sog die Antwort hinaus , bis ich mir das lachen nicht mehr verkneifen konnte und ich erzählt Ihnen was so eben erfahren hatte.
Wir grübelte noch mehrere Tage und mein Mann und ich entschieden und dann gemeinsam für das Kind.
Ich freute mich auf die folgende Zeit und hoffte das alles gut gehen würde , doch ich glaube ich hatte es damals schon gefühlt , das irgendwas diesmal anders war.
Ich hatte ständig Schmerzen , Blutungen , und auch meine Werte waren selten in Ordnung und ich muss heute ehrlich zugeben es gab tage da hab ich es bereut schwanger zu sein . Ich hatte Migräne , Blutdruckprobleme , Wasseransammlungen und zum Schluss Schwangerschafts-Diabetis .
Es war die Hölle und man kann nicht wirklich viel tun wenn man schwanger ist. Es kam eine schlimmer Botschaft nach der anderen , als der Doc bei einem Ultraschall dann meinte da ist was , was in zu denken gibt verzweifelte ich ganz .
Er meinte noch es sei sicher nichts schlimmes doch er wolle sicher gehen .Er überwies mich zu einem Spezialisten., bei dem ich 1 Woche später ein Termin hatte .
Die folgenden Tage war die Hölle ich weinte nur und malte mir die schlimmsten Sachen aus und versuchte mich darauf vorzubereiten das mein Kind behindert sein würde oder ich es gar verlieren würde. Der Tag der Untersuchung war da und gegen meiner Befürchtung war ich sehr ruhig und war froh nun heut Gewissheit zu haben.
Nach einigen Tests und Ultraschalluntersuchungen kam der Arzt dann zu uns und besprach mit uns was bei den Untersuchungen herauskam.
Ich hört ihn in Gedanken schon sagen es tut mir leid ............. !!! DOCH da kam was ich hoffte er sagte Frau ....... Ihr Kind ist gesund. Oh Gott ich war um Tonnen leichter na ja so leicht wie man mit einem Baby im Bauch sein kann ;-)
Das war überstanden , doch auch der Rest der Schwangerschaft verlief nicht so toll und ich ersehnte den Tag der Geburt . Doch je näher der Tag kam desto mehr spuckte was in meinem Kopf .
Was hatte der Mann damals gesagt da kommt ein drittes Kind nur er wäre nicht sicher ob es leben würde. Es machte mich verrückt ich ersehnte und verfluchte den Tag. Doch wie Mama immer sagt was rein kommt muss auch raus und so wurde dann am 12.5.2005 mein Sohn per Kaiserschnitt geholt .
Alles lief wunderbar und mir ging es auch rasch wieder gut und ich erholte mich auch schnell. Auch mein Sohnemann war gesund und hatte meine Schwangerschafts- Diabetes gut überstanden.
Unser Zwerg war so ca. 4 Tage alt als ich hinter seinem Ohr ein kleinen Pickel entdeckte , nichts schlimmes doch dennoch zeigte ich ihn einer Schwester. Sie sah es sich an und zu meinem entsetzen öffnete sie diesen Pickel mit der bloßen Hand ohne sie sich zu desinfizieren oder nur zu waschen mit dem Fingernagel.
Ich war stinksauer und schimpfte doch sie meinte nur es sei okay und schickte mich auf mein Zimmer. Am folgenden Tag ging ich erneut ins Schwestenzimmer und zeigte diese stelle einer anderen Schwester denn was an Vortag ein kleiner Pickel war war nun voller Eiter und entzündet.Man schickte mich zum Kinderarzt der macht einen Abstrich zur Sicherheit wie er meinte und verschrieb mir Salbe.
Ich durfte dann auch mit unserem Zwerg nach Hause und war dennoch fast täglich beim Arzt denn es entzündete sich immer mehr und ich bemerkte wie er auf seinem Kopf und auf seiner Brust große Eiterbeulen entstanden. Natürlich ging ich zum Arzt und dieser meinte dann auch das sich mein Sohn mit Staffellokken im Krankenhaus angesteckt hat. Ich bekam Antibiotika für Ihn und Salben , doch es wurde ich besser die Eiterbeulen wurden großer und es kamen neu dazu.
Auch die folgenden Arztbesuche blieben ohne Erfolg. Mein Sohn schrie nur noch und ich verzweifelte und rief dann in Krankenhaus im Bremen an und schilderte der Diensthabenden Ärztin mein Situation.
Sie war erschrocken das man mich so lang vertröstet hat und gab mir zu verstehen das ich mich sofort auf den Weg ins Krankenhaus machen soll.
Ich packte ein paar Sachen wohl doch wissend das ich sicher nicht nach Hause kommen würde. Als ich dann so im Auto saß mit meinem Sohn neben mir im Maxi.... Kam mir wieder diese Gedanke an das was der Mann damals sagt und mein Angst stieg. Im Krankenhaus angekommen wurde ich schon erwartet und mein Sohn wurde auch sofort untersucht und die Diagnose des Kinderarztes bestätigt. Und wie ich mir dachte teilte mir die Ärztin mit das ich hier bleiben müsse. Mein Sohn kam auf die Intensivstation und wie er da so lag an dem Uberwachungsgerät wollte ich nur noch wegrennen ich wollt ihn nehmen und wegrennen , denn da wurde mir wirklich bewusst das er sterben könnte. Nach längerem warten kam eine zweite Ärztin um sich meinen Sohn noch mal an zu sehen , nach vielleicht 5-10 min sagte sie nur noch OP , ich stand da konnte nicht reden nichts ging mehr , schon kam der nächste Arzt hielt mir ein Formular unter die Nase und meinte ausfüllen , er fragte, ich antwortet alles mechanisch.
Wie ich später merkte war es der Anästhesist. Es musste ja schnell gehen , doch dann kam ein Notfall dazwischen und das hieß warten darauf das sie meine Deniz (mein Sohn) holen würden , jedes mal wenn diese verdammte Tür aufging zuckte ich zusammen. nach ca. 6 Std. Warten wurde er dann geholt , ich durfte ihn noch nach unten bringen doch mit rein dürfte ich nicht . Wie eine besessene lief ich vor diese OP-Tür auf und ab. Nach ca. 1 Std. Kam eine Schwester von der Intensivstation zu mir und nahm mich an die Seite und sagte Frau ...... Sie müssen sich beruhigen es ist alles okay . Ihrem Sohn geht es gut die Ärzte sagen bescheid wenn alles vorbei ist. Sie zwang mich praktisch mit auf die Station zu gehen und versuchte mich ab zu lenken, sie gab sich mühe und heute bin ich ihr unendlich dankbar.
Ca. 2 Std. Später klingelte das Stationstelefon und die Schwester verschwand , 10 min. Später kam sie mit Deniz wieder . Wieder wurde er am die Überwachung angeschlossen, überall Schläuche und Pflaster , diese Anblick gab mir den Rest und ich sackte in den Stuhl und weinte , fragte mich warum Deniz das passiert was ich getan hab das er so leiden musste. Ungefähr 3 Std. Nach der OP kam die Ärztin und meinten sie haben erstmal nur die Beule an seiner Brust geöffnet .
Die am Kopf noch nicht weil sie erstmal am folgen Tag ausschließen wollten das sich die Beule nicht schon mit dem Gehirn verbunden hat weil diese direkt neben der Fontanelle war , was dann am nächsten tag durch ein C.T. ausgeschlossen wurde und er abermals operiert werden musste . Wieder Angst ,wieder warten , nach ca. 1 ½ Std. War Deniz wieder bei mir. Zu den Antibiotika die Deniz durch einen Armtropf bekam , musste er jeden Tag zum spülen ,dort wurden seine Wunder ausgespült so das Eiterbeulen von den Bakterien freigespült werden ,denn solang da noch Eiter drin war dürfte es nicht zugenäht werden.
Und jedes mal schrie er denn es tat ihm weh. Eine Woche nach der Einlieferung stellte man fest das sein Zugang verstopft war , da er das Antibiotika aber weiter nehmen musste brauchte er einen neuen Zugang . 2 Schwester 4 Ärzte versuchten einen Baby einen Zugang zu legen nach 4 Stunden waren seine Hände , Füße , Arme und sein Kopf völlig zerstochen . Keiner hat es geschafft auch der Oberarzt der es erneut versuchte schaffte es nicht. So wurde entschieden das Deniz einen ZK (Zentralkatheter) bekommen sollte und das ginge nur unter Vollnarkose , das hieß wieder OP.
Und diesmal war es noch gefährlicher denn es wird ein kl. Schlauch bis kurz vor das Herz geschoben. Doch Deniz war stark er kämpfte und überstand auch diese OP.
Eine weitere Woche verging und sein Zustand verbesserte sich zusehends und meine Angst legte ich. Doch dann kam der Oberarzt er meinte er wolle kurz mit mir sprechen. Er führte mich in dein Sprechzimmer und erklärte mir was Staffelokkken sind wie sie wirken u.u.u !
Er meinte das es nicht normal sein das Deniz so darauf reagierte und das es Gründe haben muss , das Deniz eventuell eine Immunschwäche hat. Ich wollte natürlich mehr wissen und fragte nach , hinterher bereute ich meine Frage .
Ich fragte also was bedeutet das Immunschwäche und er sagte einfach nur " AIDS "
Booooo Was sagte ich " wie was AIDS " das kann nicht Mein mann und ich sind vollkommen gesund. Das geht nicht , der Arzt sah mich an und meinte er müssen jetzt zu einer OP und lies mich im Flur vor seinem Büro stehen , mit nichts als dem Wort AIDS
Ich lief zur Schwester fragte nach einem Arzt der mich aufklärt der mir sagt was grad passiert ist . Ganze 2 Tage hat sie den Ärzten hinterher telefoniert doch nie hatte einer Zeit. Bis ich am Nachmittag des 2 Tages ein Arzt im Gespräch mit einer anderen Mutter sah .Ich ging zu Ihm hin und sagte Ihm das ich in ca. 10 min. Ein Gespräch verlange sonst würd ich mein Kind nehmen und gehen " .
Er war auch sofort bereit mit mir zu reden , nachdem ich Ihm von dem Vorfall erzählte holte er sich Deniz Akte aus dem Schwesternzimmer und studierte sie einige Minuten . Dann blickte er auf und meinte das er sich im Namen des Krankenhaus für das Verhalten der Oberarztes entschuldigen müssen und das mein Kind kein AIDS hat. Man was war ich froh ich fiel ihm um den Hals und bedankte mich dafür das er mich aufklärte .
Nach mehren Tagen wurden noch mal Tests gemacht um zu sehen ob die Bakterien weg waren und das Antibiotika gewirkt haben , es wurde ihm Blut geklaut und getestet welches sich dann als sauer herausstellte und es wurden Proben von seiner Haut genommen von mehreren Stellen welche sich dann als besudelt herausstellten. Somit musste Deinz die folgenden 2 Tage 1mal täglich ganzkörper - desinfiziert werden. Nachdem dann alle Test dann ergaben das mein Sohn wieder völlig gesund war durfte ich dann nach ca. 16 Tagen das Krankenhaus mit Deniz zusammen verlassen. Und ich hab geweint denn noch 2 Wochen zuvor dachte ich , ich müsst ohne Ihn wieder nach Hause fahren.
Die ersten Wochen seines Lebens wurden wir mehr als einmal allein gelassen , von Ärzten und Schwestern die für Ihr tun hätten Verantwortung übernehmen müssen. Doch nicht mal der Oberarzt hielt es für nötig sich zu entschuldigen. Da sieht mal das sich einige wirklich für die Götter in weiß halten und sie doch vergessen das sie doch nur einfache Menschen sind.
Und heute ca. 1 ½ Jahre später erinnern nur noch die Narben an die schwere Zeit und auch heut kann ich sagen Deniz ist ein wahrer Kämpfer. Und ich sage immer kämpfen , niemals aufgeben Und ich werde mich nie wieder über Kartenleger oder so lustig machen . Ich werde sicher nicht alles glauben , doch ich werde es respektieren .
Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt . Ich wünsch Euch viel Spaß beim lesen und bedanke mich für Eure Tips und Anregungen.
LucaDickmops, 24.04.2006
heftiger Bericht, kenne ähnliches von Ärzten und netten Krankenhauskeimen, wurde dadurch mit 21 zum Rentner, freue mich für dich, deinen Sohn und deine ganze Familiem dass Deniz alles so gut überstanden hat
horstyzicke, 18.02.2006
ich kenn das nur zu gut, ich bin in gedanken bei dir, lg heidi
ein Testbericht von Baby12005-10-30 14:34:43vom 30.10.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Ist ja kein Produkt, deswegen kann ich hier nichts reinschreiben, aber läuft unter Erfahrungsbericht, wo anders hab ich leider nichts gefunden, wo ich es reinsetzten kann. Also falls es falsch eingeordnet ist, bitte ich das zu verzeihen. LG Anita...Nachteile/Kritik: Es müßte für solche Schweine viel härtere Strafen geben.....
Ich habe letzt einen Bericht im Ciao gelesen, wo eine Frau über ein Buch schrieb, in dem es um die Vergewaltigung einer Frau ging, die auch fast umgebracht wurde.
In mir ist bei diesem Bericht wieder so einiges hochgekommen und vielleicht sollte ich auch einfach mal einen Bericht schreiben, allerdings möchte ich über Seelische Grausamkeit in der Ehe berichten.
Warum ich das schreibe, gute Frage, ich denke, vielleicht kann ich einigen Frauen Mut machen.
Ich möchte nicht so groß darüber berichten, was ich so alles mitgemacht habe, aber oft werd ich
gefragt, warum man nicht einfach seine Sachen packt und geht.
Ganz einfach, weil das nämlich nicht einfach ist!
Erst mal ein bisschen über mich. Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen, mit noch 2 Schwestern. Meine Mutter war bzw ist es immer noch sehr christlich. Ich bekam mit 19 mein erstes Kind und da ich mich von dem Vater getrennt hatte zog ich wieder zu meiner Mutter.
Allerdings war das echt ne schwere Zeit, ständig gab es irgendwas zu meckern, ich versorgte meine Tochter nicht richtig, das macht man so und jenes so und ich mach das eh nicht richtig und ne "Mutter" bin ich schon 2 mal net.
Das alles belastete mich unheimlich.
Ich fand damals einen Job in einer Zeitfirma, das heißt, man wird als Aushilfw in alle möglichen Firmen gesteckt, was allerdings jeweils in einer Firma am Stück nur 6 Monate ist.
Naja, irgendwann lernte ich einen Mann kennen, der zufällig in der Firma fest angestellt war, in der ich auch grad arbeitete.
Ich kann aus der heutigen Sicht gar nicht mehr, warum, ich diesen Mann dann auch noch geheiratet hab, vielleicht dachte ich, endlich von meiner Mutter weg, klar wünschte ich mir auch eine richtig komplette Familie.
Am Tag der Standesamtlichen Heirat fing dann alles irgendwie schon an. Wir heirateten mit den Trauzeugen, ob meine Mutter dabei war, kann ich heut noch nicht mal mehr sagen. Danach gingen wir Kaffeetrinken mit den Trauzeugen und das war es dann, Gegen abend der erste Krach, dabei zerriß er das Stammbuch und warf die Fetzen aus dem Fenster, ich damals komplett am Boden zerstört, aber irgendwie sagte ich mir, er wird sich noch ändern. Er schaffte es, mir mit der Zeit mein komplettes Selbstbewußtsein zu nehmen. Wie, gute Frage, darüber hab ich mir oft Gedanken gemacht, aber da ich in der gleichen Firma wie er arbeitete, nur in einem anderen Gebäude, hat er mich oft beobachtet, wenn ich mal mit einem Kollegen geredet hab, hatte ich natürlich auch gleich was mit dem, stimmte zwar nicht, aber ich wollte ja eine gute Ehefrau sein und wenn ihm das nicht gefiel, dann distanziere ich mich eben von anderen. Wegen jeder Kleinigkeit gab es Krach. Zu Anfang wohnten wir noch bei seinem Vater, da war es noch erträglich, dann bekam er eine Werkswohnung und wir zogen in eine ganz neue Stadt. Vorher Mainz, jetzt Wiesbaden. Da kannte ich erst recht keinen mehr.
Da fing es dann auch an, das er mich schlug, das erste mal, ich war so geschockt, wollte meine Sachen packen und gehn, aber wohin, wieder zu meiner Mutter, mit der ich sowieso grad nicht so klar kam, wieder klein beigeben? Ich hatte ja nicht geheiratet um mich wenige Monate danach wieder scheiden zu lassen, vor allem hatte ich vor kurzem unterschrieben "In guten und in schlechten Zeiten"!
Er entschuldigte sich auch sofort, würde NIE wieder vorkommen, er wüßte ja gar nicht, was über Ihn gekommen ist. Es folgten Blumen zur Entschuldigung.
Man will irgendwie glauben, das es anders wird, man redet sich ein, das er sich ändert.
Man lernt mit der Zeit, damit umzugehn. Selbstbewußtsein war irgendwann nur noch ein Wort, das ich schon mal gehört hatte.
Jeden Tag das gleiche, das Essen schmeckte ihm nicht, er feuerte es gegen den Schrank, so war ich dann mal wieder beschäftigt mit Putzen, hatte der "Dreckstall" eh mal wieder nötig, in allem und jedem fand er einen Grund mich zu erniedrigen, mich zu beleidigen, ich war doch eh nur ne Hure, die er an jedem Bahnhof hätte abschleppen können, ich war doch sowieso häßlich und fett, ich mußte ja froh sein, das er mich überhaupt genommen hatte. So schwand mein Selbstbewußtsein jeden Tag ein bisschen mehr.
Er trank jeden 2 Abend und nicht in der neuen Stadt, sondern kam nach der Arbeit nach Hause, zog sich um und dann durfte ich ihn in seine Kneipe fahren, er hatte ja keinen Führerschein. irgendwann in der Nacht rief er dann an, das ich ihn abholen soll und ich war so verängstigt, das ich das natürlich auch tat.
Wenn wir mal zusammen weggingen, dann hielt ich am besten die Klappe, weil ich sowieso immer das falsche sagte und zuhause dann dafür büßen mußte.
Einmal waren wir privat bei seinem Wirt und deren Frau eingeladen, er war mit dem Wirt in deren Werkstatt, was angucken und ich vertraute mich seiner Frau an, sagte Ihr, das er mich schlägt. Ein paar Tage später kam er nach Hause, ich stand grad in der Küche, da traf mich mit einer Wucht die Faust, mitten ins Gesicht, bin erst mal durch die Küche geflogen, weil ich damit natürlich nicht gerechnet hatte. Wie konnte ich ihn anderen gegenüber als Schläger hinstellen?
Was ich überhaupt wollte, ich fette häßliche Schlampe, die nix auf die Reihe bekommt, soll doch froh sein, das er mich genommen hat, er könnte wohl mehr mit mir verdienen, wenn er mich als Hure an andere abgibt, dann wär ich wenigstens für etwas nützlich.
Man kann auch nicht einfach da ausbrechen, irgendwann, wenn man ständig eingetrichtert bekommt, das man das letzte ist, glaubt man das irgendwann.
man glaubt, das man nichts richtig macht, weil das Selbstbewußtsein ist einem ja genommen worden, Freunde hat man auch keine, weil man die ja schon lang abschaffen mußte, schon allein um Friede zu haben, oder besser gesagt, ihm nicht noch einen Grund zur Eifersucht zu geben, oder sich einem Verhör unterziehen zu müßen, was man alles mit der Freundin geredet hat.
Wenn ich mal etwas später wie er nach Hause kam, weil ich mit dem Baby spazieren war, war ja auch schon wieder schläge vorprogrammiert. Wenn das Baby schrie, dann wurde man vor die Wahl gestellt, entweder, das hält sofort die Fresse, oder es fliegt grad zum Fenster raus.
Klar, bei anderen war es so eine tolle Ehe, er hatte ja auch ein süßes Baby, das er allen vorzeigen konnte, das Kind, das ich mit in die Ehe gebracht hatte, war eh nur ein Bastard, für den er sich auch noch krumm buckeln mußte und ich hatte froh zu sein, das er mich mit dem Kind überhaupt geheiratet hatte.
Als ich sein Kind zur Welt brachte, mißbrauchte er meine damals 5 Jährige Tochter, was ich da natürlich noch nicht blickte. Lieber schlug er mich, das konnte ich akzeptieren, ich hab irgendwie gar nichts mitbekommen. Klar war mir klar, das sich das Kind irgendwie verändert hatte, aber ich hab das damals nicht verstanden. Das ist auch ein Thema, mit dem ich heute noch nicht klar komme, weil man wohl sein Leben lang Schuldgefühle deswegen hat.
Zudem war meine "große" ein Druckmittel für Ihn, entweder ich bin Ihm zu willen, oder er sticht sie ab, das Messer dazu lag schon neben Ihm.
Wie gesagt, man hat zwar den Wunsch, nur noch raus da, was ich auch einmal versucht hab, aber gerade an dem Tag war er früher zuhause, seine Worte, deinen Bastard kannste ja mitnehmen, aber mein Kind bleibt hier, ging in die Küche, holte das schon bekannte Messer und jeder, der versucht Ihm das Kind wergzunehmen, den Sticht er ab.
Ich bin erst mal zu meiner Nachbarin hoch, mit der ich etwas Freundschaft geschlossen hatte. Von dort rief ich die Polizei an. Da kam die Frage, hat Ihr Mann denn schon etwas gemacht, ist schon jemand verletzt?
nein, zum Glück ja nicht. "Dann können wir nur eines tun, wir werden das Kind rausholen und dann kommt es erst mal in ein Heim, bis die Sache geklärt ist".
Das letzte, also da ist auch keine Hilfe zu erwarten, was tut man, man geht zurück, man weiß ja, wie gewaltbereit er ist, man weiß, das er das Kind schon aus dem Fenster werfen wollte, wenn es nicht aufhört zu schreien. Da ist es dann ein Teil, das man sich für die Kinder opfert und lieber.
Es muß erst wirklich zum äußersten kommen, bis man so viel Kraft hat, das man gehn kann und dann wirklich mit beiden Kindern.
Bei mir war es der Tag, an dem er versuchte mich umzubringen, da hatte er ja was gemacht und er ging nach der Tat. Meine Mutter, die ich noch anrief verständigte die Polizei, die sich dann 3 Stunden später einfand, obwohl wir nur ca 5 min. von der Polizeidienststelle wegwohnten.
Die hab ich dann, als sie endlich mal erschien rausgeworfen, der jüngere drohte mir, aber der älter der beiden sah, das es in der Küche aussah, als wäre eine sau abgeschlachtet worden und befahl dem jüngeren mal ruhig zu sein. Die machten auch eine Anzeige gegen meinen Mann, schickten mich ins Krankenhaus, wo festgestellt wurde, das ich wahnsinniges "Glück" hatte, 10 mm nebendran und ich wäre nicht mehr.
Strafe, die er bekam, war 2000,-DM Schmerzensgeld, zahlbar innerhalb von 6 Monaten, 3 Tage, bevor die Frist ablief, war das Geld dann mal da, aber was nuzte das Geld, Die Wunden verheilen, klar, nicht immer, es bleiben ein Leben lang Narben, aber man hat die Kraft zu gehn.
Mit diesem Bericht will ich anderen Mut machen, es klappt, man schafft es, ich werde auch JEDERZEIT bereit sein, mit Frauen zu reden, die durch die Hölle gehn, Ihr könnt euch melden, ich werde helfen, wo ich kann, mit Rat zur Seite stehn, Meine Adresse ist öffentlich soweit ich das weiß, aber ihr könnt euch auch im Ciao unter pgb bei mir melden.
...
der_Baer, 30.10.2005
Hut ab vor deinem Mut, so darüber zu schreiben. Ich kann zwar nicht verstehen, dass Menschen so sein können, und irgendwie schäme ich mich für solche Männer.
In wenigen Worten kann man hier einfach nicht gezielt Stellung nehmen. Man kann auch ni
Hoffi, 15.02.2006
Ich hab die Geschichte nur aus deiner Sicht gehört, aber ich muss sagen, es ist immer wieder traurig zu hören, was auf der Welt so teilweise abgeht. Ich weiß nicht, was der Mann für eine Vergangenheit gehabt hat, aber ich kann ihn nur bedauern, und für ihn
redwomen, 30.10.2005
Komisch irgendwie ist die ganze Situation, die jeweils betroffenen Frau und die immer wieder kehrenden Entschuldigen von dem Mann: quotIch mache es NIE mehr wiederquot, immer das Gleiche. Und irgendwie kann man als quotAußenstehenderquot auch wirkl
ein Testbericht von schrift2005-09-25 22:23:34vom 25.09.2005Empfehlung: ja
Ich möchte heute über das Thema Stottern schreiben. Jeder kennt es in etwa und der ein oder andere stellt sich die Frage: Darüber kann man einen Bericht schreiben? Klares Ja, denn es ist mehr als eine Störung!
Ursachen?
Die Froschung ist leider noch nicht so weit, die Frage eindeutig zu beantworten. Stottern kann als Grundlage organische (Hirnschaden...), psychische (emotionale Instabilität) oder eine entwicklungsbedingt Komponente zur Grundlage haben. Letzteres geschieht während des Spracherwerbs unter besonderen Situationen. DAzu gehört auch, dass Eltern unwissentlich Druck ausüben und das Stotten manifestieren. Kindliches stottern (3-6 Jahre) ist
unter Umständen regressiv und bedarf keiner direkten Therapie. Eine Elternberatung wäre wirksamer. Wie gehe ich mit Unflüssigkeiten des Kindes um? Das Kind nicht zeitlich beim Sprechen unter Druck setzen, es nicht auffordern langsam und dadurch kontrolliert zu reden, Sätze wie "atme mal tief durch" fokusieren das Kind auf sein Sprechverhalten und lösen Störungsbewusstsein aus. Der Inhalt tritt in den Hintergrund und Sprechen wird als unangenehm empfunden. Es ist kein Vorwurf an ELtern, sondern eine Darlegung der unbewussten Mechanismen. Sprache soll Spaß machen, es braucht Zuhörer, die ihn dabei auch anschauen, mit ihm spielen. Selbstgespräche sind in der Entwicklung wichtig und ebenso Kontakte zu anderen Kindern. Völlig daneben ist es, das Kind aufzufodern zu sprechen: Los sag mal, Sprich mal etc. Sprache ist Interaktion, was mit Handlung verknüpft wird. dDas geht idealerweise in den ersten Jahren durch Rollenspiele...
Erscheinungsbild
Es gibt vordergründliche Symptome
-Rot werden
-Schwitzen
-Zittern
-Angst
-Verspannen
-aus dem Blickkontakt gehen
etc
und es gibt Kernsymptome
-Wiederholungen (PPPPapa)
-verbale Verkrampfungen (P..........Papa)
Warum ist es so umfassend?
Stottern kann man am besten mit einer Nuss beschreiben.
Der Kern ist das Hauptproblem und alles drumherum muss weg um daran zu kommen. Die Schale ist das was wir sofort sehen.
Derjenige macht es, weil er es kaschieren möchte unbewusst. WEnn etwas zu schwierig ist auszusprechen nimmt er ein Synonym. Er sucht sich Aktivitäten wo er wenig sprechen muss. Reizen würde ihn das Gegenteil. Er setzt alles dran unentdeckt zu bleiben und all seine Mühe fordert Lebensqualität.
Was hilft?
Definitiv nicht die Therapie nach Delferro, die der hagere Jauch immer wieer zum Thema hat in seiner unseriösen Sendung. Das so ein Mensch sich für so etwas hergibt, ist der pure Wahnsinn, aber das führt zu weit jetzt...
Eine seriöse Therapie erkennt man an der Dauer, der Beratung und Transparenz und dem langfristigen Nutzen.
Bewährt hat sich die Therapie nach van Riper.
Viele aktuelle Stottertherapeuten richten sich nach diesem Menschen und modifizieren die Vorgehensweise.
Therapieüberblick nach van Riper
Identifikationsphase
-Herausfinden was derjenige wie macht und es als Teil von sich akzeptieren um es verädern zu können in späteren Phasen der Therapie!
Desensibilisierungsphase
-Widerstandsf ähigkeit gegen äußere und innere Reize üben
-Handlungsfähigkeit üben. Er ist nicht hilflos ausgeliefert!
Modifikation
-Normal-flüssiges spontanes Sprechen
Danach werden die Inhalte gefestigt und es finden regelmäßige Zwischenuntersuchungen statt.
Mein Interesse
Natürlich beruflicher Natur, aber auch weil es sich übetragen läßt auf andere Bereich im Leben. Besonders die Therapie nach van Riper kann man auf ähnliche Situationen als Herangehensweise verstehen. Man kann Muster und Mechanismen auf diese Weise lösen und entmachten. Es ist simpel, aber sehr effektiv. Ich wollte euch jetzt nicht mit dem Thema überwältigen, da es sonst zu fachspezifisch sein könnte. Es war mir lediglich ein Bedrüfnis es grob anzusprechen und möglichst einsichtig zu beschreiben. Ich hoffe es ist mir gelungen...
ein Testbericht von Noack2005-05-02 10:57:25vom 02.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Überragenste Momente im Leben...Nachteile/Kritik: . . . Schmerzen in den Fingergelenken . . . ; - ))
Es gibt im Leben so einige Dinge, über die fängt man sich erst an Gedanken zu machen, wenn es einen persönlich betrifft. Das Thema Geburt ist so ein ganz spezielles Thema von diesen. Denn damit befasst sich so richtig erst jemand, der damit auch konfrontiert ist. Vor allem als Mann, so war es zumindest bei mir, beschäftigt man sich erst dann mit diesem Thema.
Im März diesen Jahres sollte es also auch bei unserer bis dahin 2-Personen-Familie soweit sein. Wir sollten Zuwachs bekommen. Erwartet wurde ein Mädchen - vorweg - es
ist auch eins geworden! Spätestens mit der Bekanntgabe der freudigen Nachricht bei Eltern und Freunden bekommt schnell und auch sehr direkt die Frage gestellt, ob man denn als werdender Vater auch mit in den Kreißsaal will. Und spätestens da fängt man an, so langsam sich die einen oder anderen Gedanken zu machen. Doch bei allem Gedanken machen - Männer bzw. werdende Väter - fragt zuvor eure Frauen! Denn wenn bei denen die Ansicht siegt, dass Ihr dort nichts zu suchen habt bzw. sie euch dort nicht wünschen - akzeptiert es. Denn wenn ihr so wie ich, bei einer Geburt dabei gewesen seid, werdet Ihr es verstehen, denn es schon sehr persönlich, vor allem für die Frau.
Nun ja, meine Frau jedenfalls hatte die Entscheidung, ob ich mit in den Saal will oder nicht, mir überlassen. Zwar war ich spontan der Überzeugung, diesen Schritt mitgehen zu wollen, aber so richtig wissend, was dort so alles passiert, war ich nicht. Also musste die Lektüre studiert werden. Aber ehrlich, so manche Berichte und "sachlichen" Schilderungen machten mir eher Angst als Mut. Nur ein Problem gab es schon, selber mal probieren, um zu schauen, geht ja wohl nicht! Blieb mir selber nur übrig, auf mein Inneres zu hören. Und das sagte mir mehr als deutlich, ICH GEHE REIN! Wesentlich informativer und erklärender und vor allem bestärkender war da schon unsere Hebamme. Vor allem durch den Vorbereitungskurs meiner Frau habe ich viel gelernt und verstanden. Auch die Besichtigung des Kreißsaals im auserwählten Klinikum hat viel dazu beigetragen, Verständinis zu entwickeln.
Leider verlief unsere Planung nicht so, wie gewünscht. Denn just an dem Tag, an welchem im Kursprogramm des Vorbereitungskurses das erste Mal der Vater hindurfte, wollte unsere Tochter nicht mehr. Das heißt, unsere Tochter hatte mir den theoretischen Kurs "Vater im Kreißsaal" nicht mehr gegönnt. Denn unsere Tochter meinte, dass dem Vater ein praktischer Kurs besser stehen würde. Denn am 15.02.2005 setzten bei meiner Frau am frühen Morgen die Wehen ein.
Vollkommen überrumpelt, von der Entscheidung des Arztes, die Wehen nicht aufzuhalten und das Kind auf natürlicher Weise "kommen" zu lassen, führte mich mein Weg in den Kreißsaal. Und Männer, eines will ich Euch sagen, wenn Ihr drin seit, lässt euch die Hebamme nicht mehr raus. Zumindest war das bei mir der Fall. Ich durfte nicht mal mehr mein Auto aus dem Parkverbot fahren.
Während der kurzen Geburt (ca. 3 Stunden) hat es meine Frau sichtlich "genossen", wenn man das überhaupt sagen kann, jemanden Bekannten im Kreißsaal dabei zu haben. Und etwas Beruhigendes an die werdenden Väter - im Kreißsaal hat man soviel zu tun, an das berühmte Umfallen kann man gar nicht denken. Und im Nachhinein hat mir die dortige Hebamme des Klinikums erzählt, dass das auch noch nicht vorgekommen ist. Allenfalls das zu besorgte Väter zwischenzeitlich den Saal verlassen mussten. Aber ich für meine Fall war eher zu angespannt, um dort irgendwie negativ aufzufallen. Eines ist natürlich klar, große medizinische Hilfe ist man natürlich nicht. Aber das soll man dort auch nicht. Hier geht es eher um die moralische Unterstützung seiner Angebeteten. Und wie gesagt, meiner Freundin, und das bestätigt sie mir heute noch, war es eine riesige Hilfe, nicht allein zu sein. Hmmm, zwei Wochen nach der Geburt hatte ich immer noch Schmerzen in den Gelenken meiner Finger, da meine Freundin so zugedrückt hatte. Aber wenn man das Ergebnis der ganzen Bemühungen sieht, vergisst man alles das. Übrigens, zu einem war ich nicht mehr in der Lage: Das Durchschneiden der Nabelschnur ging nicht mehr, da ich zu sehr gezittert habe, zwecks Aufregung und so.
So richtig bewußt werden einem die Stunden im Kreißsaal erst Stunden danach. Bei mir war es der Zeitpunkt, als ich wieder alleine zu Hause war. Dann beginnt der Prozeß der Verarbeitung. Und es war irgendwie ein riesiges Gefühl, mit ein wenig Stolz und Selbstbewußtsein verbunden. Aber vor allem für mich ein entscheidender Schritt in meinem Leben. Denn seit diesem Tag beschleicht mich immer das Gefühl, die Welt und das Leben mit anderen Augen zu sehen.
So war für mich der 15.02.05 nicht nur der schönste Tag, sondern auch einer der lehrreichsten Tage.
Übrigens, unserer Tochter geht es super. Da sie ja 4 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte, musste sie noch knapp 4 Wochen auf Station bleiben. Zum Glück bietet das Klinikum sogenannte "Mutter-Kind-Zimmer" an. So konnte meine Frau bei unserer Tochter bleiben. Mittlerweile genießen wir jede Stunde mit Ihr.
FAZIT
Ich kann an alle werdenden Väter nur appellieren, wenn eure Frauen es wollen, geht mit in den Kreißsaal! Ihr werdet es niemals bereuen!
ein Testbericht von minimaus19822004-09-24 23:08:36vom 24.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: endlich schwanger habby end...Nachteile/Kritik: falsche beurteilung vom Frauenarzt
Es begann vor zwei Jahren als ich erfuhr das Ich schwanger bin. Mein man und ich wollten ein Baby haben als es soweit war ging ich zu einem Frauenarzt der war gleich bei uns in der Nähe. Das fand ich total super da ich kein Auto hatte zu einem anderen zu fahren. Also rief ich den Frauenarzt an um einen Termin auszumachen für die erste Untersuchung. Er sagte zu mir ich kann gleich am nächsten Tag in der Früh vorbei kommen.
Am nächsten Tag kam ich vorbei und der Arzt untersuchte
mich wie es so üblich ist. Er machte ein Ultraschal und schaute, ob mit dem Baby eh alles in Ordnung ist. Der Arzt sagte ja nur hatte er ein Problem an mir entdeckt und sagte das Ich in der Brust einen Knoten habe. Ich wüsste momentan nicht genau, was er damit meinte und sprach ihm drauf an. Er sagte zu mir das Ich Brustkrebs habe und gab mir ein Prospekt darüber mit. Ich fragte ihm wie das ist wegen der Schwangerschaft und bekam als Antwort das Es nicht so wichtig wäre jetzt zum Behandeln das könnte man in einem Jahr machen.
Auf den Schock ginge ich gleich nach Hause und rief meinen man an und erzählte im alles. Er war momentan sprachlos und wüsste nicht, was er sagen sollte.
Als er von der Arbeit nach Hause kam, schaute sich das Prospekt genau an und ging am nächsten Tag mit mir noch mal zum Frauenarzt. Wir fragten ihm, warum, das jetzt nicht so wichtig ist, wegen der Schwangerschaft er gab uns nur zur Antwort das Wir uns den Brustkrebs erst nach der Schwangerschaft genau vornehmen. Darauf gingen wir sprachlos aus dem Raum ohne etwas zu sagen. Wir waren stocksauer.
Als wir zu Hause waren, schnappten wir uns das Telefonbuch und suchten uns einen neuen Frauenarzt. Wir fanden endlich eine der war ein wenig weiter weg aber das nahmen wir in Kauf.
Bei unserm ersten Termin erzählten wir den neuen Arzt, was vorgefallen ist und das Ich Brustkrebs habe und das der alte Frauenarzt erst nach der Schwangerschaft sich den Brustkrebs anschauen möchte.
Er untersuchte mich gleich und fand zum Glück nichts das Ich einen Brustkrebs habe. Wir fragten ihm, wie so was passieren könnte und er sagte das kann ich leider auch nicht verstehen.
Wir freuten uns über die positive Nachricht und strahlten übers ganze Gesicht und waren froh das es doch nichts war.
Wir erzählten das unseren Familien, verwanden und bekannten und hörten von mehreren das Sie auch nur Negatives berichten könnten über den alten Frauenarzt.
Was ich euch damit sagen wollte, wen ihr irgendetwas habt, hört euch von einem 2 Arzt die Meinung an, bevor ihr handelt. Ich wünsche mir euch geht es nicht so wie mir. Ich bin froh das alles noch gut gegangen ist und habe jetzt schon 2 Kinder. Einer ist zwei und der Zweite wird 6 Monate.
...
ein Testbericht von Puppekaa2004-05-10 20:06:25vom 10.05.2004Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...Nachteile/Kritik: alles
Ich bin mit meiner Freundin auf eine Disco Tour gegangen. Damals lebte ich in einer kaputten Ehe und war wohl sehr empfänglich für was neues. Und da habe ich ihn getroffen und ich habe mich verliebt. Es war eine Liebe, die so stark war, was ich bisher nicht kennengelernt hatte. So kam es, das ich mich von meinem Mann trennte. Die Trennung war hart. Alles mußte geteilt werden, und ich war plötzlich für alles alleine Verantwortlich. Keiner mehr da, mit dem ich mich hätte absprechen können. Und ein Kind hatten
wir auch zusammen. Ich war bereit auf eingenen Füßen zu stehen und denke, das ich mich mit der Zeit auch wunderbar dadurch gefummelt habe.
Leider mußte ich eines Tages herausfinden, das mein neuer Freund Alkoholiker ist. Aber ich hatte ihn so sehr geliebt, das ich auch diese Herausforderung als eine Kleinikeit sah. Er war bereit seine Freundin Corn für mich aufzugeben. Die Arme wurden hochgekrempelt und ein kalter Entzug in meiner Wohnung wurde gemacht.
Es war eine schwere, harte Zeit. Es tat weh ihn so leiden zu sehen - aber da mußten wir jetzt beide durch. Er wohl mehr als ich.
Wie er dann trocken war, zog er auch komplett bei mir ein und wir lebten glücklich mit meiner kleinen Tochter zusammen. Er war ein lieber, fürsorglicher, aber auch schüchtener, ängstlicher Mensch. Wir hatten viele gemeinsame Interessen und konnten wirklich über alles reden. Es war die perfekte Beziehung.
Nur leider waren unsere finanziellen Mittel sehr schwach und wir sind bei seinen Eltern ins Haus eingezogen. Ja, es stimmt - Alt und Jung gehören nicht unter ein Dach. Reibereien waren da vorprogramiert.
Da mich aber die ganzen Probleme mit dem Geld, seinen Eltern, Entzug, der Scheidung und auch noch einem schwierigen Kind sehr mitgenommen hatten, kam was kommen mußte. Ein Nervenzusammenbruch !
Ich mußte in eine Mutter - Kind Kur. Sie tat mir wirklich gut. Und ich kam fast geheilt wieder nach Hause. Dort hat sich während meiner Abwesenheit eine Menge getan - nur habe ich davon erst viel später erfahren.
Da ich den ganzen Streß nicht wieder von vorne anfangen lassen wollte, habe ich mir eine neue Wohnung gesucht. Mein Freund kam natürlich mit. Ich stellte zunehmend fest, das da etwas zwischen uns steht. Unsere Beziehung war nicht mehr das, was sie vor meiner Kur war.
Eines Tages wollten wir zu einen Geburtstag fahren. Ich saß schon im Auto und wartete auf ihn. Er brauchte neuerdings immer so lange, bis er dann auch mal ins Auto kam. An diesem Tag hatte ich etwas vergessen und ging nochmals zurück. Ich habe ihn erwischt. Sie war wieder da Madam Corn !
Für mich brach eine Welt zusammen. Alles war wirklich umsonst. Was ist nun ? Ich kann nicht mehr - ich will nicht mehr. Alles ging 3 Jahre gut und nun ist in einem Augenblick alles kaputt.
Ich schwieg und wir fuhren los. Erst Tage später habe ich mit ihm über seine neue alte Freundin Corn gesprochen. Er sagte mir, das er während meiner Kur wieder angefangen war zu trinken aber noch nicht bereit wäre wieder aufzuhören. Nur mit seiner Freundin Corn fühlt er sich stark. Nur leider fühlte er sich öfters mal zu stark und zwischen uns gab es Reiberein.
Er ging wieder mit seinen alten Freunden auf Sauftour. Eines Morgens wachte ich auf, wie er klingelte. Ich öffnete die Tür und da stand er - voll wie ein Eimer ,splitter nackt und dreckig. Der Anblick war einfach eckelig, beschämend und widerlich. Da habe ich mich entschlossen ihn rauszuschmeißen. Ich konnte einfach nicht länger dabei zusehen, wie er sich kaputt trinkt. Einen 2. Entzug wollte er nicht machen. Also zog er zu seinen Eltern zurück.
Er durfte allerdings jederzeit zu uns kommen. Nur wollte ich diese Beziehung nicht mehr, solange er trinkt.
Ich bin dann nach einiger Zeit weiter weg gezogen. Also haben wir uns noch viel seltener gesehen. Eines Tages kam er mich besuchen und ich war geschockt von seinem Anblick. Er war ganz aufgeschwemmt. Ich habe ihn versucht ins Gewissen zu reden - und ihm versprochen zu ihm zurückzukommen, wenn er aufhört zu trinken.
Am nächsten Tag bekam ich noch einen Anruf von ihm - er will sich von seiner Freundin Corn trennen. Nur nicht so, wie ich ihm vorgeschlagen habe, im Krankenhaus - sondern kalt, alleine zu Hause. Seine Eltern wollten nach ihm schauen und sich kümmern.
Einen Tag darauf - ein Anruf - er ist im Krankenhaus - Wasser in der Lunge. Ich bin gleich zu ihm gefahren. Alles schien auf den Weg der Besserung zu sein und ich fuhr wieder nach Hause. Wir telefonierten jeden Tag und ich wollte auch wieder zu ihm zurückkehren.
So kam dann auch unser letzes Gespräch. Er sagte: Mir gehts wieder super - ich komme morgen - dich holen. Darauf habe ich nur geantwortet: Nein ich komme, du mußt erst noch wieder zu Kräften kommen.
Ich bin nicht mehr zu ihm gefahren, weil ich von seiner Mutter angerufen wurde - das er ins künstliche Koma gelegt wurde - weil er wieder Wasser in der Lunge hatte.
Und dann war er tot.
Sie hat ihn mir genommen - und ich hasse sie dafür - seine Freundin Corn.
Meine erste Trennung war schwer. Vorallem fehlte mir jemand, der sich um alles kümmert und natürlich auch die finanziellen Mittel. Aber meine 2 Trennung ist nicht rückgängig zu machen. Es ist eine Trennung auf ewig. Ihn werde ich nie wieder sehen und wohl nie vergessen. Meinen ersten Mann treffe ich heute noch, da wir ein gemeinsames Kind haben.
Baby1, 12.01.2006
Was du erlebt hast, ist mit sicherheit was schlimmes und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, das du lernen kannst damit umzugehn. LG Anita
panico, 17.01.2009
Was Alk anrichten kann weiß ich selber auch ...leider... Mein damaliger Freund war leider auch mit Lady Whisky und Sir Beer verbunden...
sonderskunk, 10.05.2004
mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich hoffe es hilft dir, indem du uumlber das Geschehene schreibst.
Gruszlig Nils
ein Testbericht von Juliane182004-01-01 20:14:23vom 01.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Auch in Stieffamilien ist man glücklich...Nachteile/Kritik: zu viele Vorurteile gegenüber Stieffamilien
Viele Elternpaare lassen sich scheiden.
Später steht man dann vor der Frage: Soll ich mich wieder vermählen oder nicht. Das heißt soll ich eine Stieffamilie gründen oder nicht.
Diesen Themenbereich haben wir im fach Pädagogig durchgenommen.
Hier sind nun meine Ergebnisse zum Themenbereich: Stieffamilie ja oder nein?
Bevor man wieder eine Familie gründet sollte man das Für und Wider betrachten.
Für diese Entscheidung ist es wichtig die Andersartigkeit zu den Kernfamilien zu kennen:
- In Stieffamilien besteht die Beziehung Elternteil- Kind länger als zwischen den beiden Partnern. Es kommt also in die Elternteil- Kind Beziehung ein
neuer Erwachsener hinzu.
- Die Beziehung der beiden Partner wird unter anderen Bedingungen aufgebaut!
- Es gibt noch einen außerhalb lebenden Elternteil. Manchmal gibt es auch noch einen zweiten Stiefelternteil. Dem Kind stehen also mehr Bezugspersonen zur Verfügung.
- ABER: In unserer Gesellschaft hat man das Bild, das es nur eine mütterliche und eine väterliche Bezugsperson geben darf.
- Wenn die Erwachsenen sich die Erziehung teilen, dann müssen sie sich auch untereinander tolerieren und akzeptieren.
- Es ist zu bedanken, dass es auch mehrere Großelternpaare gibt. Diese können weitere Gesprächs- und Freizeitpartner sein.
- Die Kinder leben meistens in 2 Familiengemeinschaften:
- Primäre Stieffamilie: die Familie, in der das Kind lebt
- Sekundäre Stieffamilie: die Familie, in der sich das Kind nur zeitweise aufhält
- Oft wird der Aufenthalt in der sekundären Stieffamilie nur als „Besuch“, von Seiten der Eltern der primären Stieffamilie, gesehen. Doch die Kinder fühlen sich meist beiden Familien zugehörig, deshalb darf der Aufenthalt in der sekundären Stieffamilie nicht als „Besuch“ abgetan werden.
- In Kernfamilien ist immer klar, wer zu einer Familie gehört (biologisch, rechtlich festgelegt)
- Die Kernfamilien, zeigen z.B. durch den gleichen Namen nach außen, dass sie eine Familie sind. Sie vermitteln somit auch Sicherheit und Geborgenheit nach außen, da sie ja eine „feste“ Familie sind.
- In Stieffamilien ist oft unklar, wer zu einer Familie gehört. Es müssen als selbstständig Grenzen gezogen werden.
- Einerseits darf die Beziehung zwischen Kind und außerhalb lebenden Elternteil nicht zerbrechen. Anderseits muß die grenze der Stieffamilie ihre Zusammengehörigkeit vermitteln.
- Gegen Stieffamilien hat man oft negative Vorurteile. (Das kommt u.a. durch die Märchen oder durch den Ausdruck „stiefmütterlich behandeln“)
- größerer Druck als bei den Kernfamilien zu beweisen, dass sie eine “gute” Familie sind.
- Rechte und Pflichten sind anders aufgeteilt.
- Laut dem Gesetz hat das nicht leibliche Elternteil keine Rechte und Pflichten gegenüber dem Kind. Das könnte das Stiefelternteil verunsichern.
Fazit:
Beide Familienformen haben dasselbe Ziel:
Alle Familienmitglieder sollen sich in der Familie wohlfühlen.
Die erwachsenen Partner wollen ihr Leben gemeinsam liebevoll gestalten und das Kind „gut“ erziehen.
...
Konfirmation - Familienfest oder kirchliche Veranstaltung?
ein Testbericht von [psycho]2003-08-26 22:02:13vom 26.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: im Text...Nachteile/Kritik: im Text
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Schonmal im vorraus: Ich hoffe sehr das ich hier im richtigen Themengebiet bin, zumal unter mir Beiträge über Weihnachten usw stehen. Ich schreibe diesen Beitrag, da ich noch nichts ähnliches gefunden habe und damit meine Erfahrungen meiner Konfirmaion letzen Jahres erzählen will.
1. Was ist Konfirmation?
Die Konfirmation ist ein evangelisches kirchliches Fest, das die Taufe bestätigt und somit den Jugendlichen (meist im Alter von etwa 15 Jahren) in die Gemeinde mit aufnimmt.
2. Der Anfang
Beginnen tut alles 2 Jahre (bei mir nur 1 1/2 Jahre) vor dem großen Tag. Der Jugendliche muss
in den sogenannten Konfirmationsunterricht gehen. Dieser findet einmal die Woche statt. Dabei treffen sich Pfarrer und Helfer mit dem Schülern im Gemeindehaus. Es werden kirchliche Themen besprochen, aber es wird auch über Drogen oder Diebstahl bei Jugendlichen diskutiert. Man lernt das Vater Unser und einem wird gezeigt wie das Abendmahl abläuft. Benötigt wird dazu nur ein Arbeitsheft das im Buchhandel gekauft werden kann und ein Gesangbuch, das man beim Pfarrer ergattern kann. Nach 2 Jahren Besuch des Unterrichtes ist man befreit und muss nur noch durch den "Abschlussgottesdienst".
Fazit:
Der Unterricht hat mir immer sehr gut gefallen, zumal auch meine Freunde in meiner Gruppe waren.Die Themen sind meist sehr aufschlussreich und man lernt mit anderen Menschen umzugehen. Auch Videos haben wir damals zum angegebenen Thema geguckt.
3. Die Konfirmation
Die Konfirmation läuft sehr feierlich ab. Die Kirche ist überfüllt, die Konfirmanden und mandinnen treten in die Kirche mit Anzug oder Kleidern ein und jeder Jugendliche wird mit einem Spruch gesegnet. Danach feiern alle zusammen das Abendmahl (zum ersten mal). Den Rest des Sonntages verbringt man in der Familie mit Verwandten und geht Essen oder macht es sich zuhause gemütlich. Am nächsten Tag wird dann richtig groß gefeiert wie ein 18 jähriger Geburtstag.
Fazit:
Für mich war die Konfirmation eins der schönsten Erlebnisse in meinem Leben. Wenn man am Sonntag heimkommt und den Briefkasten öffnet fallen einem 100 Briefe in die Hand. Das ist echt ein tolles Gefühl. Und fast stündlich konnte ich eine WOche danach noch an den Briefkasten gehen - es war immer ein Brief für mich dabei. Das Geld das die Jugendlichen bekommen ist beeindruckend viel. Durchschnittlich 2000 Euro pro Jugendlicher für dieses Fest! Doch allein das Gefühl im Mittelpunkt zu stehen und auf einer Party zu sein die für einen selber gedacht ist - das ist ein echt tolles Gefühl!
...