!!! Vorab: Yopi hat leider mit dem Produktvorschlag das falsche Bild beim Hersteller genommen. Ihr seht das Ferbedo Runbike 'Steel', nicht das Ferbedo Runbike! Bilder gibt es in meinem Ciao-Bericht ;-)
0. Einleitung
1. Warum das ‚Runbike’?
2. Montage
3. Und ! Läuft’s ?
4. Fazit
0. Einleitung
Im Oktober 2004 haben wir unserem Sohn ein Laufrad zum Geburtstag geschenkt, ein ‚Runbike’ der Firma Ferbedo aus Fürth/Bayern. Laufräder sind inzwischen immer häufiger auf den Gehwegen im Lande zu sehen. Wir versprachen uns von einem Laufrad zum Einen, dass der Einstieg auf das Fahrrad damit erleichtert wird, da damit das Gleichgewichtsgefühl unterstützt wird, und zum Anderen, dass unser Sohn damit auch viel Spaß hat.
1. Warum das ‚Runbike’ ?
Nachdem wir auf die Idee kamen ein Laufrad anzuschaffen, haben wir uns ein wenig umgesehen, beim lokalen Fahrradhändler, bei Rofu und auch dem ein oder anderen Warenhaus. Die Auswahl war oft auf wenige, manchmal nur ein Laufrad, beschränkt. So war ein Vergleich nicht so recht möglich.
Bei Ebay wurde ich dann von der Vielzahl der Angebote positiv überrascht, da blieb ich dann auch erstmal ‚hängen’. Mir viel auf, das es ziemlich deutliche Preisunterschiede gibt, selbst für gleiche oder zumindest ähnliche Modelle, also durchaus eine Gelegenheit bei ebay wirklich ein Schnäppchen zu machen oder unnötig viel Geld zu bezahlen.
Die grundsätzliche Entscheidung, ob ein Holzlaufrad oder ein Laufrad aus Metall wurde dadurch entschieden, dass die Laufräder aus Holz nicht unseren Vorstellungen entsprachen, sowohl optisch als auch aus sicherheitstechnischen Gründen, soweit wir dies aufgrund der Beschreibung beurteilen konnten.
Nach und nach war uns klar das folgende Bedingungen erfüllt sein sollten:
- Sattel und Lenker höhenverstellbar
- Handbremse
- stabiler Rahmen
- Lenkereinschlagbegrenzung
- und Luftreifen.
Dieses wurde von dem späteren Kauf, dem Ferbedo Runbike erfüllt, weiter gefiel das Laufrad durch seine Optik.
Nach einigen Beobachtungen bei Ebay konnte ich feststellen, dass das Ferbedo bei einem Verkaufspreis von etwa 50 – 70 Euro den Besitzer wechselt, Neugeräte wohlgemerkt. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 90 €, in verschiedenen Internetshops wird das Runbike für etwa 70 € angeboten, so habe ich auf eine günstige Gelegenheit gewartet und bei etwa 55 € zuschgeschlagen.
Aber Vorsicht! Von Ferbedo gibt es zwei Laufräder, ein Runbike Steel mit deutlich weniger Ausstattung und eben das Runbike.
2. Montage
Das Runbike wurde mir in einem Karton verpackt übergeben. Die Montage hatte ich mir zunächst etwas schwierig vorgestellt und mir deshalb auch Zeit dafür genommen. War dann aber gar nicht notwendig. Es liegt zwar nur eine kleine Beschreibung für den Aufbau bei, aber da das Laufrad weitesgehend vormontiert ist und sich der Aufbau auf wenige Teile beschränkte, ging es recht schnell und problemlos.
Der Rahmen ist aus Aluminium und somit auch recht leicht, nicht nur für das Kind, sondern auch für den Papa beim Aufbauen. Die Bremse war bereits am Lenker montiert und die Bremsbacken ebenfalls bereits am Rahmen betriebsbereit. Somit hatte man den Rahmen und den Lenker schon ‚lose’ zusammen und musste nur noch den Lenker am Vorderachsenaufsatz montieren.
Weiter musste der Sattel am Rahmen eingesteckt und festgeschraubt werden und die beiden Räder vorne und hinten eingesetzt und ebenfalls festgeschraubt werden.
Danach gest es eigentlich
nur noch um das Feinjustieren, Sattel und Lenker auf die Größe des Kinden einstellen und ggf. die Schraube für den Lenkeinschlag entfernen. Ihr findet diese unterhalb des Lenkers über der Gabel, ihr müsst nur noch nach innen sehen. Dazu findet Ihr auch im Anhang ein Bild.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist unser Laufrad in der Farbe silber geliefert. Dies ist auch in rot und blau erhältlich.
3. Und ! Läuft’s ?
Und wie. Unser Kleiner war kaum zu bremsen. Wir müssten noch ein paar mal die Höhe einstellen (Sattel), da die Beine zum Beginn der Nutzung ein wenig angewinkelt sein dürfen. Sobald das Kind Übung mit dem Spielgerät gesammelt hat, darf man den Sattel auch ein wenig höher stellen.
Das Laufrad hält der robusten Umgangsweise unseres Sprößlinges stand, am Lenker sind jeweils Puffer im Griff integriert, diese sind auch notwendig, da das Laufrad keine Standvorrichtung hat und deshalb immer auf den Boden gelegt werden muß oder an die Wand angelehnt wird.
Die Luftreifen und der stabile Rahmen lassen das Laufrad sehr angenehme laufen, selbst habe ich dies nicht getestet. Sicher wird der Rahmen mich tragen, ich habe aber Bedenken bei den Felgen, diese sind nicht aus Metall und schon gar nicht aus Aluminium, sondern aus Plastik. Bei einer zu großen Belastung würden sich diese wohl verformen oder gar brechen. Aber keine Angst, diese sind trotzdem stabil genug für das Kind.
Ein Nachteil der Plastikräder ist die dadurch geringere Bremswirkung, hier muß das Kind schon ganz schön zupacken, damit die Bremse auch Wirkung zeigt. Vielleicht benutzt unser Sohn deshalb die Handbremse so wenig.
Bei Regen macht die Fahrt vielleicht weniger Spaß, da die Räder kein Schutzblech haben und somit das Regenwasser am Boden nach oben schleudern und man damit naß wird. Gleiches gilt beim Fahren durch ein große Pfütze!
Der Sattel ist gut geformt und auf die Laufbewegung bedacht auch recht schmal gehalten. Die Polsterung darf als gering bezeichnet werden, ein Gelsattell haben wir auch nicht erwartet. Unser Sohn hat sich auf jeden Fall noch nicht beschwert, dass dieser zu hart wäre.
4. Fazit
Wir und besonders unser Sohn ist mit dem Runbike von Ferbedo sehr zufrieden. Vergleiche ich dieses mit den zuvor gesehenen Rädern von z.B. Kettler, so haben wir mit den 55€ das Geld gut angelegt. Eine Handbremse sucht man bei dem ein oder anderen Laufrad vergeblich. Auch der sehr robuste Rahmen ist nicht selbstverständlich. Für 90€ hätte ich das Runbike sicher nicht gekauft, aber mit dem gezahlten Preis haben wir ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis erreicht.
Die ersten Versuche auf einem Fahrrad mit Pedalen zeigen Wirkung, das Ziel ist damit auch hier erreicht. Durch das Üben des Gleichgewichtes auf dem Laufrad wird der Kleine wohl bald noch schneller unterwegs sein.
Vielen Dank für Lesen und ggf. Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
...
antjeeule, 07.01.2005
So ein Laufrad finde ich echt gut fuumlr Kinder. Es ist viel besser als die uumlblichen Stuumltzraumlder, die das Kind am Anfang vor Stuumlrzen bewahren sollen. Damit verbiegen sich die Kinder nur den Ruumlcken und das Fahrradfahren lernen sie
tammy, 02.04.2005
na sowas hab ich noch nciht gesehen... ic haumltte gedacht, da fehlt was:o
liebe gruumlszlige tammy
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
So einfach können Kinder Fahrradfahren lernen!
ein Testbericht von sisterkarin2005-05-16 23:04:21vom 16.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Topvorbereitung aufs Fahrradfahren...Nachteile/Kritik: Gibts nix
bin neu hier bei yopi.de, bis jetzt habe nur bei ciao.de geschrieben, und möchte mich jetzt auch hier nützlich machen!
Was ist ein Runbike?
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Das Runbike von Ferbedo heißt wörtlich übersetzt "Laufrad", was die Sache schon auf den Punkt bringt!
Herstellerinformation:
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RUNBIKE, das neue Laufrad von FERBEDO, schult die motorischen Fähigkeiten von Kindern ab 2 Jahren wie kein anderes Fahrzeug für Kinder in diesem Alter. Spielerisch ieicht lernen Kinder mit dem zweirädrigen RUNBIKE durch Abstoßen mit den Füßen und Gewichtsverlagerung die Balance zu halten und schon nach kurzer Zeit ihr Fahrzeug sicher zu beherrschen. Durch diese Erfahrung wird der spätere Übergang auf das Fahrrad deutlich erleichtert - ohne noch Stützräder zu benötigen. Das RUNBIKE ist mit dämpfenden Air Wheel Luftreifen und Kugellagern ausgestattet und zur Sicherheit mit Handbremse versehen. Der ergonomisch geformte, pulverbeschichtete Alurahmen ist federleicht und platzsparend. Der höhenverstellbare Sitz ermöglicht das "Mitwachsen" des RUNBIKE mit seinem Fahrer, ein besonderer Vorteil, der alle Artikel von FERBEDO auszeichnet.
Warum und wie wir zu gerade diesem "Laufrad" kamen
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Wie Ihr vielleicht noch wißt, habe ich eine 12jährige Tochter und einen 4jährigen Sohn.
Ich denke noch mit Grausen an die Zeit zurück, als die Zeit gekommen war, daß meine Große das Fahrradfahren lernen sollte. Betonung auf sollte............Meiner Tochter waren seit frühester Kindheit Puppen, Legosteine, usw. wesentlich lieber als Kinderfahrzeuge. Sie hatte ein Dreirad, mit dem sie sich lieber herumschieben ließ, das Bobbycar war vielleicht für 2 Wochen aktuell.
Zu ihrem 4.Geburtstag bekam sie dann von ihren Großeltern dann gerade ein Fahrrad mit Stützen geschenkt. Man kann sich vorstellen, wie groß die Freude war...........
Lange Rede, kurzer Sinn - das Fahrrad war da und sie sollte auch das Fahren lernen. Schade war nur, daß das Fahrrad mind. zwei Größen zu groß war und der Lernerfolg natürlich ausblieb. Das Fahrrad wanderte in den Keller, und stand dort bis sie sich mit 6 Jahren endlich dazu herabließ, es wenigstens zu versuchen. Mit Stützen wars natürlich easy, ohne Stützen ein Fiasko - ich kann mich noch gut an meinen schmerzenden Rücken erinnern.
Tja, und genau das sollte mir mit meinem Sohn gerade nicht passieren! Ich hatte zwar schon mal so Laufräder gesehen, meistens waren die bis auf den Sitz komplett aus Holz, sogar die Räder, und das ohne Federung. Ich dachte mir immer, daß das muß doch für die Kinder furchtbar unbequem sein mußte und begab mich auf die Suche nach Alternativen.
Bei unserem hiesigen Fahrradhändler gab es zwar ein Laufrad, mir fiel aber sofort auf, daß es keine Bremse hatte. Was für mich absolut nicht in Frage kam, da wir etwas abschüssig wohnen, und ich mich nicht jedesmal als "lebender Bremsbock" zur Verfügung stellen wollte.
Also ging die Suche von Neuem los, und ich landete natürlich wieder mal bei "ebay". Selbst wenn man nichts über ebay kaufen möchte, ist das Aufsuchen der Seiten hochinteressant, kann man sich doch über unzählige Sachen einfach mal so informieren.........
Dort stach mir eben sofort dieses "Runbike" von Ferbedo in die Augen. Laut Angebot sollte das Runbike für Kinder ab 2 Jahren sein. Schon das Foto gefiel mir auf Anhieb,
da hatte ich mir die technischen Sachen noch gar nicht angesehen. Sieht wie ein kleines Mountainbike aus, nicht wie ein Kleinkinderfahrzeug!
Schlucken mußte ich am Anfang wegen dem Preis - die meisten Angebote bewegten sich so im Rahmen um die 60 Euro ohne Versandkosten. Das normale Laufrad bei unserem Fahrradhändler ohne Bremse hätte 29 Euro gekostet, ist schon ein deutlicher Preisunterschied!
Als ich dann aber die Preise im Internet miteinander verglich (die Preise bewegen sich zwischen 55 - 99 Euro, ein Wahnsinn diese Unterschiede!), mußte ich feststellen, daß die Angebote nicht überteuert waren. So wartete ich einige Tage, und entschied mich dann für ein SofortKaufen-Angebot für 59 Euro + 10 Euro Versandkosten.
Zusammenbau
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Das Runbike kam nach 2 Wochen Lieferzeit zerlegt in einem Karton hier an. Eine Bauanleitung war vorhanden, die ich mir aber ehrlich gesagt, gar nicht angesehen habe.
Die zwei Räder, und der Lenker mußten angebracht werden, das war auch schon alles - alles in allem mit Auspacken vielleicht 10min Arbeit.
Technische Daten:
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Luftbereifung
pulve rbeschichter ALU-Rahmen
Lenker höhenverstellbar ca. 53 -58 cm (stufenlos)
Sattel höhenverstellbar ca. 38 - 43,5 cm (stufenlos)
Maße: 87 x 40 x 57 cm
Lenkersperre (die geöffnet werden kann)
Handbremse die auf das Hinterrad wirkt
Gewicht: ca. 4,9 Kg
Kugelgelagerte Kunststoffräder mit Schlauchbereifung
Meine (oder besser gesagt Lukas`)Erfahrungen mit dem Laufrad
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Nach meinem Fahrradfahrlerndisaster (abgefahrenes Wort) mit meiner Tochter war ich natürlich gespannt, wie sich mein Sohn mit diesem innovativen Teil anstellen würde.
Ich hatte ihm, um Verletzungen bei kleinen Unfällen vorzubeugen, einen Fahrradhelm, Knie- und Ellenbogenschützer angezogen - er sah richtig süß aus und war schon sehr aufgeregt!
Wie ich oben schon erwähnt habe, wohnen wir an einer etwas abschüssigen Sackgasse, eigentlich ungeeignet für erste Fahrversuche, aber er konnte einfach nicht warten, bis ich Zeit hatte, mit ihm in den Verkehrsgarten unserer Stadt zu fahren.
Wir hatten den Sattel ganz nach unten gestellt, damit er mit den Füßen platt auf dem Boden stand, und dadurch eine gewissen Standfestigkeit hatte. So kam gleich gar kein Gefühl von Unsicherheit auf.
Tja, und dann hat mich mein Kleiner mächtig überrascht und noch heute schwellt mir die Mutterbrust vor Stolz: er fuhr einfach so die Sackgasse hinunter, ich kam neben ihm gar nicht so schnell nach, er hob sogar gleich die Füße und war im Gleichgewicht! Ich konnts nicht fassen!
Das einzige Problemchen war am Anfang, daß er das Bremsen nicht gleich beherrschte - also fungierte ich doch eine kurze Zeit als Bremsbock..........
Das Allerbeste an dem Ganzen war aber, daß ihm das Fahren von Anfang an eine unbändige Freude machte, und auch heute noch macht. Wir haben das Laufrad jetzt seit genau einem Jahr in Gebrauch, und es langweilt ihn noch nicht. Im Laufe dieses Sommers möchte ich dann einen Schritt weitergehen, und ihm das "richtige" Fahrradfahren beibringen, und ich bin jetzt sehr zuversichtlich, daß ihm auch das keine großen Schwierigkeiten machen dürfte!
Fazit
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Ich kann das Runbike von Ferbedo wirklich allen Eltern guten Gewissens empfehlen. Es ist eine wirklich sinnvolle Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren. Es kostet natürlich seinen Preis, aber man bekommt dafür ein wirklich durchdachtes, stabiles und funktionstüchtiges Kinderfahrzeug.