Joy Fielding: Am seidenen Faden
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Joy Fielding: Am seidenen Faden
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Testberichte Joy Fielding: Am seidenen Faden

 (Taschenbuch)
3.0 von 5
Platz 5 in der Kategorie "Bücher Krimis - A, B, C".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
Meinungen:
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Joy Fielding: Am seidenen Faden Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 57% aller Autoren empfohlen (4/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Schön zu lesen, interessante Problematik, Ende genial wie immer
  • glaubwürdige charaktere
  • nieveauvoller Stil
  • angenehmes Niveau
  • sehr spannend, sehr kurzweilig, ungewöhnliche Story
Nachteile/Kritik
  • Kein typisches Fielding-Buch, erfordert viel Emphatie, nur für Frauen, nicht soooooooooo spannend
  • Erst am schluss wirklich spannend
  • zu langweilig die Spannung setzt zu weit hinten ein
  • zu wenig action, zu viel Familienstreit, geringe Identifikationsfläche
  • teilweise recht irreal, bzw. eine zu gutgläubige und naive Jo Lynn
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fäääl

Nimm mich, auch wenn ich ein Massenmörder bin!

ein Testbericht von 2003-05-23 12:20:07 vom 23.05.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: siehe oben...
Nachteile/Kritik: siehe oben
Joy Fielding hat mittlerweile eine ganze Menge Bücher vorgelegt, die sämtlich den Psychoterror im ganz normalen, vermeintlich angstfreien Umfeld zum Thema machen. Auch Missing Pieces, wie "Am seidenen Faden" im Original zutreffender heißt, gehört dazu. Das Buch wurde Mitte der 90er geschrieben, was man einigen Randdetails anmerken kann.

Der Inhalt:
Eine Familientherapeutin beobachtet ihre völlig verdrehte Schwester dabei, wie diese sich während seines Mordprozesses an den Vergewaltiger, Quäler und Mörder von mindestens 13 Frauen, Colin, heranmacht. Alle Versuche, sie davon abzuhalten, scheitern. Denn dies gelingt ihrer Schwester sogar, schließlich heiratet sie diesen Colin und verhilft ihm zur Flucht.

Parallel dazu entwickelt sich die private Geschichte der Hauptperson: Sie trifft ihren Jugendfreund wieder, beginnt beinahe ein Verhältnis mit ihm, versucht ihre außer Rand und Band geratene älteste Tochter "einzufangen" und ihre an Alzheimer erkrankte Mutter zu betreuen - und beschäftigt sich vor allem immer wieder mit der merkwürdigen Verhaltensweise ihrer jüngeren Schwester.

Worum es geht:
Aus einem scheinbar ziemlich normalen und geregelten Familienablauf heraus entwickelt sich eine Katastrophe. Alle sorgsam unter dem Deckel gehaltenen und ignorierten Warnzeichen (daher auch der Titel "Missing Pieces" - fehlende Versatzstücke) laufen schließlich in der finalen Sequenz zusammen, als Colin alle Familienmitglieder bedroht und nur noch Selbsthilfe helfen kann.

Fielding versucht darüber hinaus noch ein Psychogramm einer Familie zu erstellen - mit allen Versatzstücken, die in den 90ern eben so gängig waren - bis hin zur sexuellen BElästigung von Kindern.

WArum das Buch sich zu lesen lohnt:
Zunächst einmal klingt es ja spannend - und die Charakterisierung der durchgeknallten Schwester ist tatsächlich auch spannend. Auch die psychologische Seite im Verhältnis der beiden Schwestern macht durchaus etwas her. Die Grundidee ist sicherlich lobenswert - und Fieldings Anliegen, die vermeintlich überschaubare, bürgerliche Welt als den absoluten Alptraum darzustellen, sorgt immer für eine gewisse Spannung.

Warum das Buch sich nicht zu lesen lohnt:
Das ist leider der überwiegende Teil meiner Meinung. Denn: Die Probleme mit den beiden Kindern sind absolut merkwürdig geschildert und werden in keiner Weise verständlich. Warum revoltiert ein Teenager, der andere aber nicht? Warum gibt es diese PRobleme überhaupt?

Das Verhältnis der Hauptperson zu ihrem Mann ist so gut wie gar nicht beleuchtet. Warum sie also nach 20 Jahren doch ziemlich guter Ehe ihrer etwas unglücklichen Jugendliebe nachrennt, die noch dazu ein richtiger Filou ist, wird überhaupt nicht verständlich. Allein die Tatsache, daß die EHe schon so lange währt, reicht da nicht hin. Und auch die Stellung der Eltern zu ihren Töchtern ist alles andere als begreiflich geschildert. Hier ist der Versuch eines Psychogramms schnell gescheitert.

Vor allem aber entbehrt das Buch die Spannung, die spannungsgeladene Atmosphäre, die sich üblicherweise aus der Abweichung von der Normalität, die aber scheinbar weiterläuft, ergibt. Da ist das Buch langweilig, vorhersehbar, durchschaubar. Und nicht einmal die mitgelieferten Erklärungen lassen irgendetwas nicht durchsichtig erscheinen. Wer Colin ist, weiß man. Was passieren wird, auch. Ein Hitchcock vermag aus einer solchen Situation die spannendste und gruseligste Geschichte herstellen - Joy Fielding gelingt das überhaupt nicht. Hier hat sie sich mit ihre Fähigkeiten eindeutig übernommen.

Fazit: Die 17 Dm, die ich seinerzeit gezahlt habe für's Taschenbuch, kann man sich schenken.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
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judobiene

Fast ganz normaler Familienwahnsinn mit fast tödlichem Ausgang

ein Testbericht von 2009-01-01 21:48:40 vom 01.01.2009
Empfehlung: ja
Wer ist Joy Fielding?

Eine Autorin, die es versteht, leider alltäglich gewordene Verbrechen und durch Verlust zugefügte Schmerzen in einer packenden Story unterzubringen. Da ich alle Bücher von ihr besitze, kann ich sagen dass keins ihrer Bücher sich auch nur annähernd im Inhalt gleicht oder ein Buch auf der Geschichte auf einem vorhergehenden Buch aufbaut.
Und nein- sie schreibt keine Romane die ausschließlich von Frauen gelesen werden. Es handelt sich hier um Krimis, teilweise auch Psychothriller, die am Ende nie so ausgehen wie man es vielleicht vermutet! Jeder, dem ich bis jetzt ein Buch von ihr zum Lesen ausgeliehen habe oder eins verschenkt habe, ist begeistert von ihrem Scheibstil und dass es so gar nicht das ist, was sie erwartet haben.

Die Bücher von Joy Fielding sind ein paar derjenigen wenigen Bücher, die man zweifelsohne mehrfach lesen kann ohne die Geschichte gleich von vornherein wieder herstellen zu können.


Die Story

Hier geht es um Kate Sinclair, Familientherapeutin, die der Meinung ist ein perfektes Leben mit erfolgreichem Job und Familie zu führen. Bis ihr Mann sich zurückzieht, ihre ältere Tochter anfängt zu rebellieren, ihre Mutter erste Anzeichen von Altersdemenz zeigt und zu allem Überfluss ihre Halschwester verkündet, dass die einen des 13-fachen Mordes angeklagten Mannes heiraten wolle. Während sie sich mit all diesen kleinen Problemchen herumschlägt und versucht, ihr perfektes Leben wieder herzustellen, wird sie mit ihrer Kindheit und Jugend konfrontiert. Außerdem tritt ein Mann in ihr Leben, dem sie vor sehr langer Zeit widerstehen konnte, sich im Moment aber serh von ihm angezogen fühlt.
Sie merkt nicht, wie ihre gesamte Familie immer weiter in Gefahr gerät und das Leben aller auf dem Spiel steht.

Das Ende
Das kann ich leider nicht verraten, aber ich kann versprechen dass auch dieses Buch bis zur letzten Seite fesselnd und spannend bleibt.

Dies ist das 6. Buch von Joy Fielding, welches 1999 beim Goldmann Verlag erschienen ist. Und obwohl es schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, lässt sich es lesen wie das neueste Buch von ihr.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
lanzbulldog79
lanzbulldog79, 02.01.2009
Schöner Bericht! Ein frohes neues Jahr LG Sven
Cessie47
Cessie47, 02.01.2009
liebe grüsse und alles gute fürs neue jahr
sigrid9979
sigrid9979, 02.01.2009
Ich wünsche euch einen schönen Tag.Lg Sigi
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Massenmörder und Wechseljahre

ein Testbericht von 2006-06-08 11:05:51 vom 08.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Schön zu lesen, interessante Problematik, Ende genial wie immer...
Nachteile/Kritik: Kein typisches Fielding-Buch, erfordert viel Emphatie, nur für Frauen, nicht soooooooooo spannend
Im absoluten Leserausch gefangen habe ich mir vor einigen Tagen ein weiteres Buch von Joy Fielding bei Ebay ersteigert. Hierbei orientierte ich mich ausschließlich am niedrigsten Preis, da ich mir sowieso nach und nach alle Bücher zulegen möchte Hätte ich jedoch eine Auswahl treffen müssen hätte ich mich aufgrund des doch sehr ansprechend gestalteten Buchbandes sicherlich ebenfalls dafür entschieden. Doch der Einband ist nicht alles…


~Am seidenen Faden von Joy Fielding ~

Das 412 Seiten umfassende Taschenbuch ist im Goldmann-Verlag erschienen und macht schon beim ersten Blick einen seriösen Eindruck. Der Neupreis des Werkes liegt bei ca. 8 Euro. Ausführliche Informationen über die Autorin sind vorne im Buch enthalten. Übersetzt wurde das 1997 erschienene Buch von Mechthild Sandberg-Ciletti.

Dieses Buch ist eins der, verhältnismäßig betrachtet, neueren Werke von Joy Fielding und so war ich natürlich besonders gespannt. Was weder im Klappentext noch sonstigen Rezensionen zu finden ist, ist jedoch der Hinweis darauf, das ein Großteil des Buches die Gefühlswelt einer Frau betrifft während der Thrilleranteil, leicht gestreut, immer wieder auftauchend erst zum Ende hin wirkliche Spannung erzeugt. Nachdem ich nun mehrere Bücher von Joy Fielding gelesen habe muss ich sagen, dass es sich bisweilen um ihr schwächstes Buch handelt dass für eine gewisse Zielgruppe jedoch durchaus einen Reiz birgt.


~ Klappentext/ Inhaltsangabe ~

Der Klappentext:

„Wie schön könnte das Leben für Kate Sinclair in ihrem Traumhaus in Palm Beach sein. Doch die wohlgeordnete Welt der erfolgreichen Familientherapeutin zeigt Risse: Ihre ältere Tochter rebelliert, ihre Mutter terrorisiert die Umwelt. Und ihre exzentrische Halbschwester Jo Lynn verkündet öffentlich, sie wolle einen Mann heiraten, dem die Ermordung von dreizehn Frauen zur Last gelegt wird. Plötzlich sieht Kate sich und ihre Familie hineingezogen in die nachtschwarze Welt eines unberechenbaren Psychopathen.“


Ergänzende Inhaltsangabe:

Die Familientherapeutin merkt Tag für Tag mehr wie ihr ihre private Situation über den Kopf wächst. Geplagt von den Symptomen der Wechseljahre, sieht sie sich den Konfrontationen mit der pubertären Tochter und der uneinsichtigen Halbschwester gegenüber. Langsam auftauchende Eheprobleme die die Problematik des einschleichenden Alltags und Alters veranschaulichen treten auf. Das Auftauchen einer verlockenden Jugendliebe und die Verleumdung der schweren Krankheit der Mutter wären an sich schon genug gewesen denkt sie. Ein mutmaßlicher Massenmörder der unfreiwilliger Weise einen immer größeren Platz in ihrem Leben einnimmt, bringt die Frau endgültig an ihre Grenzen.


>>> Meine Erfahrungen<<<

~ Die Thematik ~

Es muss ganz klar gesagt werden dass es sich hier um eine klare Frauenproblematik handelt, mit der ein Mann hundertprozentig wenig anzufangen weiß. Der eigentliche Thriller steht immer warnend im Hintergrund, aber man benötigt doch eine sehr gewaltige Portion Empathie um sich auf den labilen Gefühlszustand einzustellen und somit die Furcht in ihrem eigentlichen Maße nachvollziehen zu können. Die Massenmördergeschichte ist immer präsent, immer beklemmend, doch die richtige Spannung wie man sie sonst von Fielding gewohnt ist tritt erst gegen Ende auf.


~ Schreibstil ~

Wie gewohnt hat Joy Fielding eine klare und präzise Ausdrucksweise, jedes Wort ist gut durchdacht platziert. Hin und wieder ein Stückchen Verwirrung stiften, neugierig machen. Das kann sie sehr sehr gut. Wieder einmal hat sie die ICH-Perspektive gewählt, die dem Roman eine sehr authentische Note verleiht.


~ Spannung ~

Hand aufs Herz, die ersten beiden Kapitel waren schon ziemlich lahm. Man musste sich gewaltig rein finden, frei machen von allem um sich ganz auf diese Story einzulassen. Danach steigert sich die Spannung in sehr minimalem Maße um am Ende ein Feuerwerk der Gefühle losbrechen zu lassen. Die Spannung zieht sich nicht in der Form durch das Buch wie man es sonst von ihr kennt und ist deshalb in meinen Augen auch nicht wirklich repräsentativ für ihre Werke. Das Buch ist beklemmend – für eine Frau- da es einem bewusst macht welche rein alterbedingten Dinge noch auf einen zukommen. Sich darauf einzulassen ist etwas was man eben kann oder nicht. Genau damit steht und fällt dieses Buch.


~ Lesevergnügen ~

Das war bei mir eindeutig vorhanden. Ich wurde von Seite zu Seite mehr in den Bann gezogen. Eine völlig andere Fielding, das ist klar, aber durchaus interessant! Die Frage ist hier wieder welche Prioritäten man beim Lesen hat und hier kann und ich denke will Fielding auch gar nicht alle ansprechen. Lesevergnügen ja- aber nicht für Jedermann.


~ Fazit ~

Bisweilen zwar eindeutig das schwächste Buch das ich von Joy Fielding gelesen habe, aber dennoch nicht ohne Reiz. Ein typisches Frauenbuch das sehr viel Empathie erfordert um wirklich den Thriller herauszuspüren und um sich am Ende auf gewohnte Fielding-Manier umhauen zu lassen. Weniger Spannung, aber viel Gefühl bringen mich letztlich zu einer 4 Sterne Wertung und einer Empfehlung für gefühlvolle Frauen die sich auch bei einem Roman durchaus mal darauf einlassen können über ihre physische und psychische Zukunft nachzudenken.

LG Arinicia
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Heihachi_Mishima99
Heihachi_Mishima99, 08.06.2006
S E H R H I L F R E I C H ! lg Patrick
sonnenkinder
sonnenkinder, 08.06.2006
sh und einen LG sendet sonnenkinder Steffi
honeymaus
honeymaus, 15.06.2006
Wirklich gut geschrieben! LG, Manuela
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campimo

Fielding, Joy.: Am seidenen Faden

ein Testbericht von 2006-02-14 09:39:32 vom 14.02.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: nieveauvoller Stil...
Nachteile/Kritik: zu langweilig die Spannung setzt zu weit hinten ein
Von Joy Fielding hatte ich bereits gelesen, weshalb ich einem neuen Roman von ihr sehr aufgeschlossen und kauffreudig entgegentrat.

„Am seidenen Faden“. 1997. (New York „Originaltitel Missing Pieces“) München. Goldmann Verlag. ISBN 3-442-44370-9. Im gleichen Verlag sind von Joy Fielding folgende Titel erschienen: „Ein mörderischer Sommer“, „Flieh, wenn du kannst“, „Lebenslang ist nicht genug“, „Sag Mami Goodbye“ und „Schau dich nicht um“.

Das Buch dreht sich um eine Familie mit zwei Töchtern, an der sozusagen die Schwester der Mutter und deren beider Mutter d´ranhängt. Die Mutter - die Hauptfigur - ist Therapeutin, die ihre Karriere mit dem Familienleben versucht in Einklang zu bringen. Die eben erwähnte Schwester, Jo Lynn ist eine Art Psychopatin - eigentlich so ein Mensch, von dem vermutlich jeder von uns mehr oder weniger Abstand nehmen würde. Aber nicht so Kate, wie sollte sie auch, denn dann könnte die Handlung des Romans nicht vorangehen. Der Kernpunkt des Romans besteht in Jo Lynns Vorhaben, einen Serienkiller, von dem sie durch die Presse erfahren hat, kennenzulernen und zu heiraten. Kate möchte sie davon abbringen, aber Jo Lynn,die schon immer ein Dickkopf war gibt ihr bestes, um an den inhaftierten Serienmörder während der langwierigen Gerichtsverhandlung heranzukommen. So nimmt alles seinen Lauf, den ich Euch natürlich hier nicht in aller epischen Breite verraten möchte.

Meine Meinung über diesen Roman, den ich für einen Thriller hielt ist nicht so berauschend. Ich empfehle es nicht weiter, weil es mir nicht spannend genug war. Allerdings möchte ich dies noch genauer begründen. Das Buch zieht sich und die Spannung geht erst sehr weit hinten los (so sagt auch Brüllwürfel, die Spannung beginne erst auf S. 398 - 404). Auch mir ist das etwas zu wenig.

Stilistisch hat mit der Möchtegern- Thriller gut gefallen. Joy Fielding hat eine angenehme und elaborierte Art, sich auszudrücken - wie man es sich vielleicht in Kreisen der gebildenten Menschen (Sie Psychotherapeutin, der Gemahle Bauingenieur) vorstellt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
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Kommentare
Leela
Leela, 02.10.2006
sh :o
PrinceofLies
PrinceofLies, 26.02.2007
sh
Rym2210
Rym2210, 25.04.2006
sh
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XxEuphemiaXx

* Ich und mein Schwager, der Massenmörder *

ein Testbericht von 2004-04-26 17:34:31 vom 26.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spannend, sehr kurzweilig, ungewöhnliche Story...
Nachteile/Kritik: teilweise recht irreal, bzw. eine zu gutgläubige und naive Jo Lynn
In Anbetracht des bevorstehenden und nun auch längst gekommenen "Bücherfrühlings" bei ciao und angesichts der Tatsache, dass im März ja schon so einige sonnige Tage vorangegingen sind, habe ich mich im letzten Monat bereits des Öfteren mal nachmittags mit einem guten Buch auf meinen Balkon gesetzt, die Sonne mir zublinzeln lassen und meinen Blick selbst in die Buchstabenfolgen versunken. ;)

Ein Roman, den ich bis dahin noch nicht kannte, den ich mir dann von meiner Mutter ausgeliehen habe und den ich euch nun vorstellen möchte, ist "Am seidenen Faden" von Joy Fielding.

° Das Buch °

Der 412 Seiten lange Roman, den ich mittags begann und am frühen Abend ausgelesen hatte, ist im Goldmann-Verlag (www.goldmann-verlag.de) erschienen; unter der ISBN 3-442-44370-9; wo ein Exemplar exakt 8€ kostet.

° Die Story °

Kate Sinclair ist eine etablierte, erfolgreiche Familientherapeutin, der es ein leichtes ist, die Probleme anderer Leute in den Griff zu bekommen; nur in ihrer eigenen Familie geht alles drunter und drüber:

ihre Mutter erkrankt an Alzheimer und verfällt zusehends, ihre älteste Tochter rebelliert gegen alles und findet Unterstützung bei ihrer Tante Jo Lynn, Kates exzentrischer Halbschwester, die eines Morgens das Gesicht eines Mannes in der Zeitung erblickt, dem grade der Prozess gemacht wird, da er 13 Frauen umgebracht haben soll, und beschließt, diesen Serientäter, dessen Schuld für alle außer für sie offensichtlich ist, zu heiraten und anschließend auch alles daran setzt, diesen Plan in die Tat umzusetzen...
Kate trifft einen alten Schulfreund wieder, der sie damals wegen einer anderen hat sitzenlassen und ihr wie einst Avancen macht, und Kate muss sich um dieses ganze Chaos kümmern...

Das Tohuwabohu findet schließlich seinen Höhepunkt, als der inzwischen von Jo Lynn geehelichte Massenmörder aus dem Todestrakt heraus bei Kate anruft, ihr schreibt, ihr im Stillen die Morde gesteht... und als Jo Lynn ihrem Mann hilft, aus dem Gefängnis auszubrechen...

° Bewertung °

Der Roman ist aus Kates Sicht geschrieben, und sie erzählt die ganze Geschichte von Anfang an, wobei sie es sich nicht nehmen lässt, gleich am Anfang zu sagen, dass sie dies für die Polizei aufschreibt und dass die ganze Sache mit dem "ganzen Blut auf dem Wohnzimmer ihres Fußbodens" endet, aber sie verschweigt, was dort passiert ist, ob jemand getötet worden ist, verletzt oder ob dort nur jemand einen schweren Unfall hatte und auch, wer es war.
Bis zum letzten Moment kann der Leser über das Opfer nur rätseln, und es könnte auch sein, dass Kate selber dort auf dem Boden gelegen hat.

Durch diesen Einwurf zu Beginn, der sich erst ganz am Schluss auflöst, ist der Roman natürlich ungemein spannend und auch sonst sehr kurzweilig zu lesen.

Der Großteil der Handlung dreht sich natürlich um Jo Lynn und ihren (Alp-) Traummann... und mit jeder Seite des Romanes wird die Hoffnung des Lesers, dass sie noch einmal zur Vernunft kommt, geringer, und sein Kopfschütteln, dass Jo Lynn es wirklich ernst meint, größer.

Diese extreme "Verbrecherliebe" kann man natürlich als total irreal ansehen, denn man kann eindeutig nachweisen, dass die getöteten Frauen demselben Mörder zum Opfer fielen und die Spermaprobe, der Gebissabdruck... des Täters stammen zum größten Teil mit den Daten Colin Friendlys` überein, doch Jo Lynn ist bis zuletzt von dessen Unschuld überzeugt - er ist ja ach so süß und lieb und charmant und sowieso... -, aber Joy Fielding liefert hier natürlich noch einen stichhaltigen Beleg für Jo Lynns` gestörtes Verhältnis zum männlichen Geschlecht, der das Ganze doch auch sehr nachvollziehbar erscheinen lässt.

Ich empfand das Buch jedenfalls als sehr spannend, auch weil der Leser eben nie wusste, was als Nächstes passieren würde und es zum Teil noch nicht einmal ahnen konnte; und das man bereits ganz zu Anfang so ein diffuses "Stück vom Ende" erfuhr, machte es natürlich nur noch aufregender und man wollte auch gleich ganz genau wissen, was denn da nun exakt passiert ist.

So habe ich "Am seidenen Faden" dann ja auch in einem Zug ausgelesen und kann es nur weiterempfehlen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
luckynina

Die Spannung hängt am seidenen Faden

ein Testbericht von 2004-02-23 20:37:02 vom 23.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: glaubwürdige charaktere...
Nachteile/Kritik: Erst am schluss wirklich spannend
Seitdem ich „Lauf, Jane, lauf“ gelesen hatte, halte ich immer wieder nach Romanen von Joy Fielding Ausschau. Mit „Am seidenen Faden“ ist der Autorin wieder ein aus der grauen Masse der Suspense-Literatur herausragendes Werk gelungen.


° Inhalt

Kate Sinclair ist Familientherapeutin, 47, hat einen liebevollen Mann, zwei pubertierende Töchter und außer den Tränensäcken unter den Augen und den immer wiederkehrenden Hitzewallungen scheint ihr Leben in wohlgeordneten, zufrieden stellenden Bahnen zu verlaufen. Bis eines Morgens beim gemeinsamen Frühstück ihre Halbschwester Jo Lynn in der Zeitung das Foto des 13fachen Frauenmörders Colin Friendly entdeckt und spontan beschließt, diesen Mann mit dem traurigen Lächeln zu heiraten.

Von da an scheint ihr ganzes Leben aus den Fugen zu geraten. Kates High-School-Liebe Robert Crowe taucht in ihrer Stadt auf und plötzlich melden sich längst gestorben geglaubte Schmetterlinge im Bauch wieder. Da sie ihren Mann Larry liebt, will sie ihn nicht betrügen, aber Robert ist einfach so unwiderstehlich…
Kates Mutter wird immer verwirrter und wunderlicher, und Kate muss sie schließlich aus dem Wohnheim nehmen, da sie beginnt, ihren Nachbarn dort Kuchen mit Spülmittel und andere ungesunde Dinge zu backen…
Auch ihre 17jährige Tochter Sara verhält sich nicht so, wie es sich eine gestresste Mutter vorstellt. Sie färbt sich die Haare platinblond, lügt ununterbrochen, raucht heimlich und beginnt, ihrer Tante Jo Lynn in Kleidungsstil und Verhalten nachzueifern…

Kates größtes Problem ist aber ihre 37jährige Schwester Jo Lynn. Mit ihrer aufdringlichen, frechen Art erreicht sie nicht nur, im Gerichtssaal vom Angeklagten wahrgenommen zu werden, sondern wird auch noch von der Presse als Colins Freundin bezeichnet. Nach seiner Verurteilung zu lebenslänglicher Haft wegen Mordes in 13 Fällen heiratet sie ihn sogar.
Als ihre Schwester Kate immer mehr Beweise dafür findet, dass Colin Friendly nicht zu Unrecht verurteilt wurde, sondern sogar noch mehr Morde verübt hat, versucht sie mit allen Mitteln, ihre Schwester zu schützen und bringt damit ihre ganze Familie in Gefahr…



° Autorin

Joy Fielding begann schon mit 8 Jahren zu schreiben. Mit dem Psychothriller „Lauf, Jane, lauf“ wurde sie international bekannt. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Toronto. Weitere Bestseller der Autorin sind: „Sag Mami Goodbye“, „Ich will Ihren Mann“, „Lebenslang ist nicht genug“, „Flieh, wenn du kannst“, „Schau dich nicht um“, „Bevor der Abend kommt“, „Wenn du mich liebst“, „ Zähl nicht die Stunden“.


° Bemerkungen

Obwohl der Roman anfangs im Stil einer Lebensbeichte abgefasst ist, konnte mich das nicht abschrecken, und las weiter – zum Glück, denn nach wenigen Seiten änderte sich der Stil und der Leser erfährt auf sehr persönliche, manchmal saloppe Art und Weise alles aus dem Leben von Kate Sinclair, 47, 1,67m groß, 56 Kilo.

Kate Sinclair ist eine Heldin nach meinem Geschmack. Weit davon entfernt, perfekt zu sein, ist sie manchmal geradezu brutal ehrlich (sich selbst und dem Leser gegenüber), und somit ergibt sich wie unfreiwillig oder zufällig die eine oder andere situationskomische Szene. Alles in allem ist es einfach erfrischend zu lesen, wie eine in den Wechseljahren befindliche Frau alles daran setzt, ihr Leben halbwegs im Griff zu behalten, obwohl ihr sicheres Leben ringsum zusammenzubrechen scheint. Eigentlich ist es abschnittweise mehr ein psychologischer Familienroman als ein Thriller, denn man erhält Einblicke in die Gefühlswelt von Kates Töchtern und ihrem Verhältnis zu Mutter und Schwester. Die Charaktere sind wirklich sehr glaubwürdig beschrieben, und man hat bald den Eindruck, Kate so gut wie die beste Freundin zu kennen.

Obwohl man in diesem Roman den Mörder schon kennt, denn der Mörder ist bereits verurteilt und sitzt hinter Gittern, wird das Buch gegen Ende so spannend, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich saß auf dem Hometrainer und radelte, was das Zeug hielt, blätterte mit schweißfeuchten Fingern die Seiten der Reihe nach um – und bemerkte erst nach 70 Minuten, dass ich ja vor 25 Minuten schon hätte aufhören können!! (Normalerweise ist mein tägliches Quantum 45 Minuten – aber das tut hier wirklich nichts zur Sache.)

Wie gesagt, das Buch wird sehr spannend, aber leider nur in den letzten 4 Kapiteln. Davor ist es nett zu lesen, und da mir, wie bereits erwähnt, die Heldin auch sehr sympathisch ist, gefiel mir das Buch doch ganz gut. Das spannendste Buch von Joy Fielding ist es aber sicher nicht, wahrscheinlich ist es sogar das am wenigsten spannende, das ich von ihr gelesen habe.
Trotzdem gebe ich vier Sterne, weil die Story gut erzählt wird und die Charaktere so plastisch und glaubwürdig gezeichnet sind.

Originaltitel „Missing Pieces“, erstmals erschienen 1997
412 Seiten
ISBN 344230718x
Gesehen um 6 € bei amazon.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Brüllwürfel

Fielding, Joy.: Am seidenen Faden

ein Testbericht von 2003-03-18 19:38:38 vom 18.03.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: angenehmes Niveau...
Nachteile/Kritik: zu wenig action, zu viel Familienstreit, geringe Identifikationsfläche
Als ich den Roman in einem Kasten mit Mängelexemplaren gefunden hatte, kannte ich von Joy Fielding bereits den Psychothriller "Lauf Jane, lauf", der mir sehr gefallen hat. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich den Eindruck, daß "Am seidenen Faden" ebenso ein Psychothriller wäre, was aber nicht der Fall ist. Joy Fieldings Roman "Am seidenen Faden" erschien in der englischen Originalausgabe unter dem Titel "Missing Pieces" und wird von der Hauptakteurin Kate Sinclair aus der Ich-Perspektive, tagebuchähnlich erzählt.

Kate ist eine erfolgreiche Familientherapeutin, deren Berufstätigkeit allerdings im Schatten des Privatlebens steht, welches sich fast ausschließlich um die Familie dreht. Sie ist seit 24 Jahren mit dem überaus liebenswerten Bauunternehmer, Larry verheiratet und hat zwei pubertierende Töchter. Als die Sinclairs nach Palm Beach zogen, folgten ihnen bald Kates psychopathische Schwester und beider alternde Mutter. Larry und Kate lieben sich und ihr ruhiges, geordnetes, spießiges Leben, welches von drei Personen häufig etwas erschüttert wird. Sara rebelliert extrem gegen alles, was die Eltern sagen, tun und wollen, und diese Rebellion findet große Resonanz, bei Kates Schwester, Jo Lynn, deren Leben aus prügelnden Männern, drei geschiedenen Ehen, Chaos und Psycho besteht. Jo Lynn drängt sich der Familie immer wieder auf, anstelle sich ein eigenes Leben aufzubauen. Erschwerend hinzu kommt, daß Kates Mutter ihre Altersresidenz aufgrund von Alzheimer verlassen muß und vorübergehend bei den Sinclairs einzieht. Kate ist mit den Umständen überlastet und läßt Frust und Agressionen leider bei ihrem Ehemenn ab, dessen Liebe, Geduld und Fürsorglichkeit sie sich gewiß ist. Somit verscheucht sie Larry zunehmend, und er zieht sich in sein Büro und auf den Golfplatz zurück. Eines Tages versucht Jo Lynn Zeitung zu lesen, bleibt aber bei dem Foto eines verhafteten Serienmörders hängen und verkündet ihrer Schwester spontan, daß sie diesen Mann heiraten will. Da Jo Lynn schon immer alles dafür gegeben hat, ihren Willen durchzusetzen, dauert es zwar eine Weile, aber dann beschert sie Kates Familie die Hölle auf Erden. Ein Nebenschauplatz heißt Robert, ein Schürzenjäger, mit dem Kate in der Highschool ein Teeny-Verhältnis hatte.

Das Buch enthält weitgehend eine nur sehr mäßige Spannung. Richtig spannend (action) wird die Handlung erst auf Seite 398, was für meine Bedüfnisse etwas spät ist. Ganze sechs Seiten ist Hochspannung angesagt. Ich hätte nichts dagegen, wenn ich berichten könnte, von S. 398 - 404 ist das große Finale, der Showdown, aber da sich die vorangehende Handlung nahezu auf verbale Auseinandersetzungen und Einblicke in die mentale und psychische Welt Kates beschränkt, bin ich enttäuscht. Seite 5-17 besteht aus einer sog. Einleitung, auf Seite 20 verkündet Jo Lynn, den Serienmörder Collin Friendly heiraten zu wollen. Ehrlich gesagt, erwartete ich seit dieser Ankündigung, daß demnächst etwas passiert. Als ich die Hälfte des Buches gelesen hatte, dachte ich immer noch jetzt müßte es doch gleich losgehen. Nach einem Dreiviertel des Textes rechnete ich schon nicht mehr mit viel Handlung. Bis dahin war der Höhepunkt an action, daß Sara sich mit einer dicken Lüge als Vorwand zu Hause abgemeldet hatte, um für Jo Lynn und Collin Trauzeugin sein zu können, Kate dies aber herausgefunden hatte und völlig freidrehte. Hätte ich vorher gewußt, daß das Buch so lahm ist, bzw. sich weitgehend auf familiäre Auseinandersetzungen beschränkt, wäre es sicher nicht mein geworden. Gerade diese nervigen Familienprobleme, -debatten, Eifersüchteleien sind meiner Meinung nach etwas, von dem ich so wenig wie möglich wissen möchte.

Kate und Jo Lynn sind die Hauptpersonen. Kate sollte eigentlich die Identifikationsperson für den Leser sein. Allerdings hat Joy Fielding mit ihr eine Person kreiert, die schwerlich eine Identifikationsgrundlage darbietet. Einerseits wird immer wieder hervorgehoben, daß Kate so vernünftig ist, was auch gut zu ihrem Familiensinn und der Spießigkeit paßt, mit der sie darauf achtet, daß ihr Leben ruhig und geordnet verläuft. Dazu steht aber im krassen Gegensatz, daß sie übermäßig viel Kontakt mit ihrer Schwester zuläßt, die alles ins Chaos stürzt, und auch bei fast jeder Auseinandersetzung mit Jo Lynn die Kürzere zieht. Dazu muß ich noch ergänzen, daß Jo Lynn mehr als täglich, Streit anzettelt. Manchmal wirkt es schon, als hasse Kate ihre furchtbare Schwester, dennoch schafft sie es nicht, ihre Tür verschlossen zu lassen. Die Menschen, die ich in der Realität kennengelernt habe, pflegen keinen Kontakt zu Geschwistern oder Cousinen, die extrem anders sind, als sie selbst. Meine Bekannten jammern schon, wenn sie ein solches Familienmitglied auf einer Beerdigung oder zu Weihnachten sehen müssen. Mir war es oft unbegreiflich, wie Kate reagiert und was sie sich alles gefallen läßt. Denn es ist doch so logisch, daß man sich entweder durchsetzen kann oder sich entsprechenden Situationen entzieht.

Joy Fieldings Stil gefällt mir sehr gut. Sie hat eine sehr gepflegte, niveauvolle Art, die Dinge auszudrücken. Darüber hinaus gefällt es mir, wenn ein Werk nicht nur pure action (die hier allerdings sehr zu kurz gekommen ist), bzw. einen einzigen durchgehenden Handlungsfaden enthält, sondern der Autor auch mal nach rechts und links schaut und zwischendurch Landschaften, Einrichtungen, Persönlickeiten u.sw. beschreibt.

Joy Fielding hat tatsächlich selbst zwei Töchter und einen Ehemann. Sie wollte schon seit der Kindheit Schriftstellerin werden und erreichte mit dem Psychothriller "Lauf Jane, lauf" (der ist sehr empfehlenswert, wenn man auf Psychothriller steht!) ihren Durchbruch. Außer diesen beiden Büchern sind von ihr im Goldmann - Verlag folgende Titel erschienen: "Ein mörderischer Sommer", "Flieh, wenn du kannst", "Lebenslang ist nicht genug", "Sag Mami Goodbye" und "Schau dich nicht um".

Daten zum Buch:
Fielding, Joy.: "Am seidenen Faden". 1997. (New York "Originaltitel Missing Pieces") München (übersetzt von Mechthild Sandberg-Ciletti). Goldmann Verlag. ISBN 3-442-44370-9.
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