ein Testbericht von LittleGiant2006-10-07 21:44:52vom 07.10.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Die besten Tipps von "frag-mutti.de" aufhumorvolle und unterhaltsame Weise...Nachteile/Kritik: Nichts
Es kommt der Tag, da jeder von uns mal auf eigenen Beinen stehen muß! Wie war das Leben doch bisher so schön: Mama und Papa haben sich um alles gekümmert. Man selbst hatte bis dahin vielleicht mit Ausnahme der ´Penne` und der ´blöden Pauker` ein sorgenfreies Leben. Und nun meinen die lieben Eltern, man habe die nötige Reife, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen...
Dieses ´Schicksal` ereilte auch die beiden Autoren Bernhard Finkbeiner (Jahrgang 1983) und HansJörg Brekle (Jahrgang 1976). Waschen, kochen, putzen alles Dinge, mit denen die beiden bis dahin wenig bis garnichts am Hut hatten... Ihre Erfahrungen im täglichen Kampf mit den Tücken der Selbständigkeit haben die Autoren Bernhard Finkbeiner und HansJörg Brekle zunächst auf der vielbeachteten und gelobten Webseite
"www.fragmutti.de"
publiz iert. Bis die beiden dann eines Tages auf die Idee kamen, die besten Tipps & Tricks von der Webseite auch als Buch zu veröffentlichen. Der Titel: "Frag Mutti Das Handbuch (nicht nur) für Junggesellen".
Dieses Buch ist in erster Linie natürlich für ´Greenhorns` gedacht, die zum ersten Mal für sich selbst verantwortlich sind. Aber auch Menschen, die schon Erfahrung damit haben, "auf eigenen Beinen" zu stehen, finden hier noch den einen oder anderen wertvollen Tipp, den sie vielleicht noch nicht kannten.
"Eingepackt" ist das alles in eine Geschichte, deren Hauptdarsteller eine fiktive Person ein gewisser "Ingo" ist. Ein Junggeselle, der sozusagen "ins kalte Wasser geworfen" wird, der "grün hinter den Ohren" ist, und nun dank der Tipps der beiden Autoren zum perfekten Hausmann "mutiert". Aufgelockert wird das Ganze durch Cartoons von Sebastian Steitz. Und als kleines "Gimmick" enthält das Buch auch noch ein Daumenkino...
Das Buch ist in "Levels" gegliedert. Zu Beginn ("Freiflug") widmen sich die Autoren dem Thema Wohnungssuche: Mietvertrag, Übergabeprotokoll, was ist vor und nach dem Umzug zu beachten...Level 1 besschreibt die "Basics" (Einkauf, Kochen, HaushaltsStarterSet). Level 2 ("Begib Dich auf die Jagd")beschäftigt sich mit dem Thema Kochen bzw. Lebensmittel, Level 3 enthält schließlich die "Profitipps". Weitere Levels sind mit "Sparschein", Meisterkoch", "Putzteufel", "Waschbär", "Bügelfalter" und "Party" betitelt.
Das Buch ist in einem flotten, humorvollen Schreibstil geschrieben. Es ist, wie bereits erwähnt, eigentlich für "Greenhorns" gedacht, aber auch jede(r) "gestandene" Hausfrau / Hausmann findet hier immer noch ein paar nützliche Tipps. Besonders gute Tipps sind hier als "Cheats" gekennzeichnet. Das heißt, sie heben sich durch einen grauen Untergrund deutlich vom übrigen Text ab. Zu jedem Kapitel gibt es "Komplettlösungen". Hier werden komplette Vorgänge (z. B. "Schnitzel panieren" von A ( Kauf Dir ein Schnitzel) bis Z (Schnitzel von jeder Seite 2 bis 3 Minuten in der Pfanne anbraten) in Kurzform noch einmal wiederholt.
Ich habe das Buch schon etwas länger, und möchte es eigentlich nicht mehr missen. Das Buch ist im Fischer Taschenbuchverlag erschienen und kostet € 7,95.
erdi13, 08.10.2006
sehr schön geschrieben. würd mich sehr über deinen besuch bei meinem erstbericht freuen. vielleicht meldest dich ja auch in meinem gb?! gruß erdi
papaonline, 07.10.2006
moin , wirklich ein netter bericht , genau das richtige format , sh und lg
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das Buch für alleinwohnende Männer
ein Testbericht von stang2k2009-10-26 17:17:36vom 26.10.2009Empfehlung: ja
Vorteile: sehr viele Tipps...Nachteile/Kritik: manchmal schwierige Suche im Buch
Fast jeder hat schonmal davon gehört und manche haben vielleicht davon schonmal etwas über das TV erfahren können. Ich selbst habe mal eine Reportage über die zwei Autoren sehen können und habe mich nicht weiter mit dem Thema beschäftigt. Dann erhielt ich auf einmal zu Weihnachten dieses Buch und fragte mich zunächst warum gerade ich es bekommen würde. Nunja, wenn man sich selbst den Titel als Herdplattenkoordinator gibt und eher erhitzt als kocht, dann gibt einem das schon zu denken. Dank dem Buch, bin ich nun auch in der Lage zu Hause mit Haushaltstipps zu punkten und kann bereits wenige Gerichte auch mal selbst kochen und kenne den Unterschied der verschiedenen Nudelsorten.
Details:
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Aufage: 7. Auflage, Juni 2007
Autor: Bernhard Finkbeiner, Hans-Jörg Brekle
Sprache: Deutsch
Seiten: 244
Größe: 19 x 12,4 x 2,2 cm
ISBN: 978-3-596-16937-5
Preis: 7,95 €
Klappentext:
Du willst zu deinem neuen Date nicht schon wieder roas Unterhosen tragen? Du willst endlich auch mal genißebare Nudeln essen? Du willt dein Bett nicht länger mit Staubmilben und Spinnweben teilen? ... und hast keine Ahnung, wie das gehen soll?
Zwi Junggesellen helfen mit wertvollen Tipps und Tricks, die erste Zeit im Kampf mit den alltäglichen Tätigkeiten zu meistern - garantiert erprobt!
Inhaltsverzeichnis:
Merkwürdigerweise gibt es bei diesem Buch kein Inhaltsverzeichnis. Lediglich ein Stichwortverzeichnis steht uns zur Verfügung. Aber warum? Nun gut, es gibt hier keine abgeschlossenen Kapitel, sondern immer für sich abgeschlossene Tipps und Tricks. Das Stichwortverzeichnis reicht uns aber vollkommen aus, um immer das entsprechende zu finden.
Leseprobe:
Über den Umgang mit einer Waschmaschine:
Es gibt einige Kleidungsstücke, die können der Waschmaschine wehtun, z.B. Büstenhalter, in die zwei Metallbügel zur Unterstützung eingenäht sind. Diese auf gar keinen Fall einfach in die Waschmaschine steckenn. Es kann sonst passieren, dass sich die Bügel lösen und die Waschtrommel beschädigen. Hast du erst einmal Kratzer oder Macken in der Waschtrommel, so besteht die Gefahr, dass sie dort rostet - und du musst wieder in den Waschsalon zum Waschen. Deshalb: Bügel-BHs und ähnliches immer in einen Stoffbeutel stecken. Es gibt im Handel spezielle Beutel mit Reißverschluss, ein kleiner Kissenbezug tut es aber auch. Den Beutel dann ganz normal mitwaschen. so kann nichts kaputtgehen.
Auch wenn du vielleicht nicht allzu viel Platz in deiner Wohung hast: Auf keinen Fall solltest du getragene Wäsche in der Waschmaschine aufbewahren. In der Waschmaschine ist es feucht und dein Lieblings-Pullover schimmelt schneller, als du gucken kannst. Das passiert natürlich auch, wenn man zu faul ist, die gewaschene Wäsche aufzuhängen.
Auch wenn dir ein solches Vorgehen fremd ist, kann es vorkommen, dass deine wäsche muffig riecht. Das kann an der Waschmaschine liegen. Bakterien, die erst ab einer Temperatur von 60°C sterben, nisten sich ein, wenn du nur mit 30°C oder 40°C wäschst und verursachen solche Gerüche. einfach hin und wieder mal ein paar weiße Handtücher und Unterwäsche sammeln und ordentlich bei 90°C durch die Waschmaschine jagen. Da gibt die dickste Bakterie klein bei. Wer eine moderne Waschmaschine hat, braucht sich auch nicht allzu viel Gedanken um die Umwelt machen. Sie benötigen dank fortgeschrittener Technik und guter Wärmedemmung, wesentlich weniger Strom als alte Waschmaschinen, um
ds Wasser auf 90°C zu erwärmen.
Tipp: www.frag-mutti.de
Auch die Internetseite zum Buch ist einen Besuch wert. Dort erhält man noch viel mehr wichtige Tipps und Tricks als in dem Buch beschrieben werden. Die Seite wird stätig aktuell gehalten und man hat selbst die Möglichkeit, die eigenen Tipps hochzuladen und somit an andere weiterzugeben.
Ein Forum bietet ebenfalls die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen oder über bestimmte Themen zu diskutieren, denn nicht jeder ist mit den angebotenen Tipps einverstanden.
Die Seite selbst ist gut aufgemacht und man kann jeden Tipp in einem PDF-Dokument ausdrucken.
Die Idee:
Ich zitiere dazu einfach mal eine Passage von der Internetseite: "Die Idee zu Frag-Mutti.de kam uns, Bernhard und Hans-Jörg, im Sommer 2003. Wir hatten beide frei und wollten zusammen kochen. Nach einem Einkauf bei Aldi stand fest, dass es Salzkartoffeln, Saiten (für Nicht-Schwaben: "Wienerle") und mexikanisches Tiefkühlgemüse geben sollte. Die Frage war nur: "Wie macht man Salzkartoffeln?" Für uns ahnungslose Junggesellen, die noch nicht einmal ein Jahr von zu Hause weg lebten, ein - so schien es - unlösbares Problem."
Eigene Meinung:
Ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit diesem Buch und denke das es wirklich sein Geld wert ist und 7,95 € ist nicht viel. Ich suchte vergebens nach einem Inhaltsverzeichnis und erhalte nur ein Stichwortverzeichnis. Dieses reicht aber aus, um entsprechend das zu finden wonach ich suche. Ich finde es umfasst so ziemlich alle Themen, dass reicht vom Auszug und den Weg zu den Ämtern bis hin zur eigenen Party. Dabei finden sich jede Menge Rezepte, Tipps und Ratschläge. Man bekommt ebenfalls gesagt wie man richtig bügelt, wäscht und putzt. Es konnte mir also wirklich enorm im Haushalt helfen und viele Dinge anwenden die funktionierten. Das Buch dient als Nachschlagewerk und macht keinen Sinn von Anfang an zu lesen, denn es sind keine aufeinanderfolgenden Themen.
Ich kann es jedem empfehlen, dabei ist es egal ob man alleine wohnt, nen Lebenspartner hat oder noch bei den Eltern wohnt. Diese Tipps helfen wirklich jedem weiter.
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ein Testbericht von felixdoll2008-08-06 13:50:53vom 06.08.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Story, Lernefekt...Nachteile/Kritik: Nichts
Frag Mutti ist eigentlich eine Webseite, die Junggesellen ein paar Tipps geben soll, wie sie ihren Alltag meistern können. Dabei werden Dinge wie Putzen, Sparen, Essen kochen, Einkaufen und so weiter erklärt und hilfreiche, unbekannte Tipps gegeben.
Da die Seite so populär wurde haben sich die Autoren Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekle entschieden ein Buch zu schreiben.
Aufbau
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Das Buch ist in Schwarz Weiß gedruckt und es wechselt immer ein Dialog zwischen den „Muttis“ (den Autoren) und Ingo, der ausgezogen ist und erstmal wenig Ahnung von dem Ganzen Thema Haushalt hat.
Die Muttis erklären ihm immer wieder Dinge, am Beispiel von Tipps (siehe unten) oder auch an sogenannten „Komplettlösungen“, die ein ganzes Thema (wie zum Beispiel Badezimmer putzen) erklären. Es dient ebenfalls als Nachschlagewerk.
Story
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Um das Buch lesenswert zu machen haben sich die beiden eine nette Geschichte ausgedacht. Dabei geht es um einen Junggesellen, der von zu Hause auszieht und keinen Plan hat wie er durch sein Leben kommt. Er trifft dabei auf Probleme wie einziehen, putzen, essen kochen, einkaufen, sauber halten, Lebensmittel lagern und noch etliche andere. Gegen Ende hat er auch noch das Problem, dass er nicht sehr gut kochen kann und seinem Schwarm ein mehr gängiges Menü versprochen hat und die Autoren helfen ihm dann aus der Patsche.
Tipps
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Es gibt einfache Tipps die jeder beherrschen sollte, aber auch Tipps wo man denkt „oh das hab ich ja noch nie gehört“. Letztere kann man sich auch nicht so gut merken, aber da sind auch sehr witzige Tipps dabei.
Die Tipps wurden von den Frag-Mutti.de Benutzern bewertet und kommentiert und die besten Kommentare stehen zusätzlich auch in diesem Buch zudem auch immer eine 1 bis 5 Sterne Bewertung wie gut der Tipp ist.
Über die Autoren
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Die Autoren waren früher auch Haushaltstechnisch sehr unbegabt und starteten ihre Website „Frag-Mutti.de“, nach großem Erfolg schreiben sie dieses Buch und starteten eine zweite Website mit dem Titel „Frag-Vati.de“, die ähnlich wie Frag-Mutti.de aufgebaut ist und Tipps zu Männerarbeit gibt. Diese Seite war auch ein großer Erfolg und so schrieben sie auch noch ein zweites Buch namens „Frag Vati“, was meiner Meinung nach nicht so gut ist. Und als letztes schrieben sie noch Frag Mutti – Das Sparbuch“, was wieder etwas besser war.
Eigene Meinung
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Das Buch ist sehr witzig und hat eine tolle Story, in der man sich oft wiederfindet. Es macht Spaß es zu lesen. Sollte man ein Haushaltsmuffel sein lernt man auch noch viele grundlegende Dinge. Aber natürlich sind auch Spezielle Tipps dabei, die man nicht unbedingt weiß. Das einzige negative ist, dass man oft nicht ganz weiß ob Ingo oder die Muttis sprechen, da das aus dem Kontext herausgehen sollte, aber vor allen bei kurzen Sprechphasen nicht klar hervorgeht.
Doch alles in allem kann ich es guten Gewissens jedem empfehlen. Egal ob jung oder alt, erfahren oder unerfahren, klein oder groß, es ist einfach super!
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