10 Jahre Garantie auf ein Werkzeug wie eine Axt! Die finnische Firma Fiskars stellt Äxte und Beile her, die nahezu unzerstörbar sind. Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal eine Meinung dazu verfasst über eine Axt mit dem Gewicht von 1400 Gramm.
Und wie sehr ich damit zufrieden war!
Damals betrug die Garantiezeit "nur" 5 Jahre. Auf eine Axt!!!
Ein Werkzeug, das eigentlich ständig kaputt geht!
Nach meinen tollen Erfahrungen mit dieser Axt habe ich mir nun auch noch den großen Spalter mit dem Gewicht von 2400 Gramm und das bei Westfalia so bezeichnete Campingbeil mit 300 Gramm??? zugelegt.
Natürlich sind sie nicht ganz billig.
Die große Axt kostet 89,90 DM , ca. 46.- Teuro und das Beil immerhin auch schon 44,90 DM ca. 24.- Teuro.
Aber vertraut mir. Es sind wundervolle Werkzeuge.
Ich habe gerade mal wieder 7 Kubikmeter Kirsche, 6 Kubikmeter Birke und noch 2-3 Kubikmeter Eiche und Buche damit kurzgemacht.
Der 2,4 KG Spalter ersetzt jeden noch so schweren richtigen Spalthammer und das Hackebeilchen hackt Holzstücke, bei denen man denkt, dass man nur mit einer schweren Axt zu Rande kommt.
Nun das Warum und wieso ich darauf kam.
Eine normale Axt kostet ca. 50.- DM ca. 13.- Teuro und ein Beil ca. 25.- DM ca. 13.- Teuro !
Da ich so einiges an Beilen und Äxten verbraucht habe, weil mir immer die Stiele kaputt gingen ( jeder haut mal auf die Kante oder Ähnliches ) und ich diese Anzeige bei Westfalia sah, dachte ich "Ich glaube, ich spinne!"
Dann las ich mir die Beschreibung durch und da mich die 5 Jahre Garantie trotz dem hohen Preis sehr beeindruckten, dachte ich mir, was solls, schickst sie halt einfach zurück, wenn sie nichts taugt.
Habe ich aber nie.
Die Axt kam und ich war begeistert.
Der Stiel ist aus Hartplastik und fast den Kopf mit ein und zwar so, das die Spreizvorrichtung am Kopf die Umfassung schützt. Die Klinge selber ist wahnsinnig scharf. Und bleibt es auch selbst bei den härtesten Holzarten. Ich habe natürlich auch mit diesen Äxten schon mal mit dem Stiel auf Holz geklopft und unglaublich aber wahr, es ist noch nicht mal ein Kratzer am Stiel zu sehen.
Eins habe ich noch vergessen!
Da ich Rollstuhlfahrer bin, könnt ihr euch ja denken, das für mich Holz machen nicht gerade das Leichteste ist.
Aber seitdem ich diese Fiskars Äxte besitze, freue ich mich schon jedesmal wieder drauf, so ein paar Metern Holz zu zeigen, wo der Hammer hängt:-)
Ausserdem bezahlen andere Leute viel Geld für ein Bodybuilding Studio und ich kauf dafür Holz und hab noch was davon.
Also, liebe Leute, laßt euch von den Preisen nicht abschrecken und kauft Fiskars Äxte.
Etwas besseres gibt es nicht!
Zu beziehen bei Westfalia/Hagen oder im Internet unter www.Westfalia.de
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Fitnessstudio mit eingebautem Muskeltraining
ein Testbericht von knopfi2008-03-17 16:56:55vom 17.03.2008Empfehlung:Vorteile: liegt sehr gut in der Hand, leichte Handhabung...Nachteile/Kritik: eventuell Preis
der Winter ist nun fast vorbei und es herrschen immer noch Temperaturen da draußen, die ein Feuern vom hausinternen Ofen oder Kaminen. Es ist ja auch super gemütlich, in ein knisterndes Feuer im Kamin zu schauen und sich davor mit einem Buch gemütlich zu machen. Doch dafür benötigen wir natürlich Holz, das das Ganze so gemütlich erscheinen lässt. ..
=== „Und so erhielt ich also meinen ersten Lebensauftrag...“ ===
Tja, und um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, haben wir begonnen unser eigenes Häuschen zu bauen. Zugegeben, der knisternde Kamin ist nur einer von vielen Gründen, die den Bau des Häuschens rechtfertigen würden, aber er ist einer der wichtigeren ... lach... Damit auch genug Platz auf dem Grundstück für Haus, Hof und Baufahrzeuge ist, mussten ein paar große Bäume weichen, die der Motorsäge zum Opfer fielen (allen Umweltaktivisten sei versichert, dass wir alles wieder liebevoll aufforsten werden ...schmunzel...). Während unser Eigenheim nun langsam aber sicher Formen annimmt, liegt nun der erste Grundstein ... ähm...Grundholz für unseren Traum auf dem Grundstück meiner Schwiegereltern: Jede Menge Holz für Carport, Kamin und Ofen! Ein kleiner Teil der Stämme wird für unser Carport zurecht gesägt, alles was nicht dafür zu gebrauchen ist, hat sich Rucki Zucki in Einzelteile verwandelt, die nun nur noch Kamingerecht gehackt werden müssen.
Und so erhielt ich also meinen ersten Lebensauftrag ...lach... Bei dieser Menge Holz werde ich wohl die nächsten zwanzig Jahre keinen Vertrag in einem Fitnesscenter benötigen. Und erst recht mit der merkwürdigen alten Axt, die mir mein Schwiegervater als Werkzeug hingelegt hat. Grob, klobig, Holzstiel – ja, so wie man sich in den alten Märchenfilmen eine Axt vorstellt. Wenn ich es mir so recht überlege, hat das gute Stück wohl schon Anspruch auf Rente. Selbst als unerfahrener Holzhacker aus der Großstadt weiß ich, dass ich mit diesem Gerät wohl nochmals zehn Jahre reine Arbeitszeit dranhängen kann und ich am Schluss der Arbeit als lustloser Muskelprotz hervortreten kann.
Nein, so geht das nicht! Ich möchte zwar fit, allerdings noch jung sein, wenn ich den Stapel durch habe. Also muss eine neue Axt her, die mir das Holzhacken erleichtern wird.
Und so tigerte ich zum Baumarkt in der Nähe. Wer sonst wird sich mit Äxten auskennen und wird bezahlbare auf Lager haben? Dort angekommen griff ich mir den nächst freistehenden Mitarbeiter und hatte Glück. Er kannte sich aus. Welch Wonne! Er steuerte sofort auf „die Axt seines Vertrauens“ zu, die ihm unsäglich erleichternde Hackstunden beschert habe. Oha, wenn jemand so von etwas begeistert ist, das soll schon etwas heißen.
„Die Finnen wissen was sie machen“, versucht mir der überzeugte Verkäufer zu erzählen. „Die haben eine Axt kreiert, die einfach unschlagbar gegenüber allen herkömmlichen Äxten sei! Die Fiskars 1500 Pro!“ Sie sei so konstruiert, dass sie sich gleich ins Holz „frisst“ und das Spalten extrem erleichtert. Und halten tut so ein Teil ewig. Seine hätte er schon seit Jahren. Er gab mir ein Exemplar in die Hand. „Probehalten“ hieße so was. Er hatte recht, das zweifarbige Prunkstück der „Fiskars“ fasste sich
wirklich gut an. Auch wenn sie mir auf den ersten Griff hin etwas zu leicht vorkam. Vielleicht ist genau dies ja des Rätsels Lösung, was mir vielleicht meine Arbeit als frisch geborener Holzhacker erleichtern wird.
Ich dankte und verabschiedete mich von dem Verkäufer und hechtete zur Kasse, die den Umsatz des Baumarktes sofort um pflegeleichte € 54,00 erhöhte. Puh, konnte ich nur denken, hoffentlich ist das mittlerweile zum Goldstück mutierte Exemplar einer Axt wirklich so ein Hit!
=== „Weniger Vertrauenserweckend fand ich das doch relative leichte Gewicht...“ ===
Tja, schauen wir uns das gute Stück mal näher an. Der schwarz – orangene Kunststoffstiel misst sage und schreibe zweiundsiebzig Zentimeter. Wow, ziemlich lang, würde ich sagen. Der Stiel wirkt durch die Farbgebung irgendwie Vertrauenserweckend, zeigt, dass sich der Hersteller Fiskars offensichtlich Gedanken über die Handhabung und Sicherheit gemacht haben muss. Der Spaltkopf selbst ist in einem kräftigen Schwarz gehalten und ist direkt mit dem Stiel sozusagen „verschweißt“, was absolut nach einer durchdachten Profiarbeit ausschaut. Betrachte ich so die Uraltaxt meines Schwiegervaters, so bekomme ich hier doch leichte Bedenken, wie lange sich die Axt überhaupt noch am Stiel halten würde....schmunzel...
Auch die Form ist wesentlich anders gestaltet, wie man es gewohnt ist. Hatten bisherige Axtvarianten ihre Schneidefläche vorn, die eine leichte Wölbung vorwiesen, kann die „Fiskars 1500 Pro“ mit einem bereits eingearbeitetem Keil aufwarten. Ihr müsst euch das so vorstellen, dass sich die Schneide nach Hinten hin in einen Keil „verwandelt“. Erst jetzt kommt die Verbindung mit dem Stiel. Wie mir gerade diese Erfindung besonderen Spaß bereitet, könnt ihr hier im Nachhinein lesen.
Weniger Vertrauenserweckend fand ich das doch relative leichte Gewicht von legeren 2,4 Kilogramm. Kann eine Axt, die nur so wenig wiegt, tatsächlich mit einem Stamm der das zehnfache wiegt klarkommen? In dieser Hinsicht wurde ich wirklich von Skepsis geprägt. Aber ich lasse mich einfach vom Gegenteil überzeugen. Falls nicht, bringe ich das Teil wieder zurück!
Anbei befindet sich noch eine schwarze Halterung, in die man die Axt nach getaner Arbeit hineinschieben und aufbewahren kann. Eine sehr leichte und vor allem sichere Aufbewahrungsmöglichkeit, besonders für alle diejenigen, die es schaffen, dich an der ziemlich unscharfen Kante der Schneide weh zu tun. Hauptaspekt dieser Schiene ist allerdings der sichere Transport der Axt. Schnell in die Plastikschiene eingeschoben – Fertig!
=== „Die Axt setzt sich gekonnt auf den feuchten Klotz ...“ ===
Nun aber los. So lange das Wetter da draußen noch mitspielt, kann ich es wagen, meinen zukünftig, gestählten, fitten Körper ans Werk gehen zu lassen. Wollen doch mal sehen, was meine Neuanschaffung so zu leisten vermag und ob der gute Verkäufer mir mit seinen Versprechungen einen Bären aufbinden wollte. Auch mein Schwiegervater zeigt leichte Skepsiserscheinungen, mehr wegen des hohen Preises, den man mir im Baumarkt abgeknöpft hatte. Das meine hoffnungsvolle Neuanschaffung die Hölzer entzweien tut, daran hatte er niemals seine Zweifel – so sagt er heute.
Auf geht's also zum ersten Holzhaufen. Große, kiloschwere, feuchte, zersägte und zum Berg aufgestapelte Stammkolosse warten auf ihre Verarbeitung! Man(n) soll ja niemals mit dem allergrößten Brocken beginnen – Weise wie ich bin, tue ich das aber. Ich möchte nun endlich wissen, ob sich die „Fiskars 1500 Pro“ ihrem neuen Herren dienlich erweisen würde. Ich nehme mir also einen Stamm von knappen 30 Zentimetern Durchmesser und knappen 20 Zentimetern Höhe vor. Gutes Mittelmaß, was meine derzeitige Holzumgebung betrifft. Die Axt setzt sich gekonnt auf den feuchten Klotz, kann ihn allerdings vorerst erstaunlicherweise nur Anstalten. Deswegen erstaunlicherweise, da ich im Grunde genommen mit dem winzigen Kraftaufwand, mit dem ich angesetzt bin, eigentlich kein glänzendes Ergebnis erwartet habe. Einsatz eins: Bestanden.
Ich setze erneut an und die „Fiskars“ teilt den Klotz in zwei Hälften. Gekonnt! Jedes weitere Zerkleinern klappt hervorragend. Binnen weniger Minuten liegt der ehemalige Klotz in Kamingerechten Hölzchen in meiner bereitgestellten Schubkarre, die sie anschließend zur vorerst endgültigen Parkposition befördern wird.
Doch noch ist die Karre nicht voll. Es passt noch jede Menge an Brennholz hinein und ich bin mittlerweile so was von heiß auf das Holzhacken, das glaubt man kaum. Meine nächste Entscheidung fällt auf ein legeres Zwanzig – Zwanzig - Zentimeter – Klötzchen, das sich für die Axt als „Null – Problemo – Lösung“ entpuppt. Ich möchte fast behaupten, dass sie sich wie Butter durch die hölzernen Innereien gefressen hat. Dies geschieht bei genauerem Hinsehen durch die Keil – Schneide – Konstruktion, die offenbar bremsende Teile des Holzes mit einem Schlag spaltet. Es dauert nur Minuten, bis sich auch dieses Thema in Kleinholz verwandelt hat.
Nun lasse ich die Axt auf einen Koloss mit satten 40 Zentimetern und 20 Zentimetern Hohe nieder sausen. Man merkt, es beginnt für sie eine Art Problematik zu werden, das feuchte Holz mit dem störenden Ast zu durchtrennen. Für mich bedeutet dies ebenso, dass ich meinen Kraftaufwand steigern sollte, wenn ich heute noch das Holzteil zerteilt haben möchte. So geschehen, bugsiert sich die „Fiskars – Axt“ langsam aber sicher durch das Holz, hat natürlich ihre Schwierigkeiten und ich meinen Kraftaufwand. Doch gemeinsam packen wir das. Ich bin außer Atem und das Opferholz entzwei. Alter Schwede, der Axt geht es glänzend, wortwörtlich!
=== „So bringt die Axt drei gute Dinge mit sich...“ ===
Und so schlage ich mich schwitzend durch den Holzberg und produziere zukunftweisendes Kleinholz. Was man nicht alles für die Zukunft tut ...lach...
Zusammenfassend kann ich also eine beruhigende Bilanz in alle Richtungen versenden. Die „Fiskars 1500 Pro“ leistet dem widerspenstigem Holz den versprochenen Widerstand und teilt es in die gewollten Stücke. Der recht hohe Preis von € 50,00 ist zwar auf den ersten Blick recht heftig, doch wenn man im Nachhinein sieht, was das Goldstück leistet, wie viel Ärger man sich erspart und welche Zeit man sich einspart, ist die Kohle in sicheren Händen.
Der Stiel ist angenehm griffig und lässt sich leicht führen. Auch wenn er aus glattem Kunststoff ist und von Splittern hier niemals eine Spur zu sehen sein wird, lege ich jedem nah, nicht ohne schützende Handschuhe ans Werk zu gehen. Die aufprallenden Schläge der Axt wirken schon recht heftig auf die schwitzende Hand, so dass ein Abrutschen doch vorkommen kann. Daher, kein Risiko eingehen! Durch die Länge des Stiel (72 Zentimeter) lässt sich die „Fiskars 1500 Pro“ perfekt führen und die auftretenden Kräfte werden gut weitergegeben.
Dazu kommt die sehr gut verarbeitete Schneide – Keil – Konstruktion, die sich schnellstens durch das Holz navigiert und die Spaltung Selbigens beschleunigt. Laut Hersteller wurde die Schneide mit einer schützenden Legierung (Anti – Haft – Beschichtung), die dem Beil eine lange Lebensdauer prophezeit. Apropos Prophezeien: Der finnische Hersteller gibt der Axt einen zehnjährige Garantie mit auf den Weg, die zumindest beim Kauf sehr, sehr beruhigend wirkt, später verliert man jedoch jegliche Zweifel, dass man die Bürgschaft wohl nie nutzen wird. Ein weiterer Aspekt dafür sollte der mitgelieferte Transportschutz sein, der die Axt bei Nichtbenutzung in die schützende Parkposition verhilft.
Auch wenn die „Fiskars 1500 Pro“ das Holzhacken um einiges erleichtert ist hier die absolute Fitness nicht ausgeschlossen. So bringt die Axt drei gute Dinge mit sich: Zum einen erleichtert sie das Holzhacken (= Hauptgrund), spart Zeit und motiviert (zweiter Hauptgrund) und lässt drittens Muskeln und Fitness steigern. Ein Kraftakt ist das Holzhacken immer noch, wenn auch mit Erleichterung, durch das Aufheben der Holzscheite wird die Ausdauer und beim Einstapeln das Gehirn geschult – wow, und das Ganze ohne Technik!
PS: Mein Schwiegervater hat sich bisher noch nicht zum Kauf der Axt geäußert, was ich als positive Anerkennung sehe... lach...